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#101

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 02.11.2018 19:30
von DoreHolm | 10.052 Beiträge | 12902 Punkte
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Etwas lustig war es schon, wenn wir Soldatensender gehört hatten und die Vorgesetzten nicht so recht wußten, wie sie uns davon abbringen konnten. War ja bekannt, wo der stand. Einziges Argument was aber zog wie ein toter Gaul war, wimre, daß dieser Sender ja nur für die Soldaten der Bundeswehr sendet.


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#102

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 02.11.2018 20:00
von der alte Grenzgänger | 2.077 Beiträge | 6150 Punkte
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Potzdonner.. jetzt wird mir schlagartig klar, dass all meine Kumpel und ich die einzigen waren, die nicht wussten, was der Soldatensender für einer ist und wo der steht ..

Siggi
(freundlich grüßend mit "wiedewiedewitt"..)


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#103

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 02.11.2018 20:07
von DoreHolm | 10.052 Beiträge | 12902 Punkte
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War das jetzt ein Scherz oder war das tatsächlich nicht bekannt ? Kann ich gar nicht glauben.


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#104

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 02.11.2018 22:55
von berndk5 | 1.781 Beiträge | 14291 Punkte
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Hallo @Westfale63 und Ihr anderen Leser und Schreiber im Thema, wie bereits in #82 angekündigt, kann ich nun endlich noch heute mein Wort einlösen.
Habe einen neuen Drucker angeschafft, gleich mit Scanner und so.... ...ganz schöner Stress bis es läuft...

Stunden später scheint es auch zu funktionieren (wenn es auch im Moment nur mit Hilfe eines USB-Stick, egal es geht) , deshalb gleich ein paar völlig unzensierte Bilder.
Bitte noch ein wichtiger Hinweis: Das soll hier weder eine Verherrlichung noch eine Brandmarkung werden, es soll einfach und ungeschminkt darstellen, wie es tatsächlich gewesen ist.
Wenn diese Voraussetzung verstanden und akzeptiert wird, kann man das noch viel konkreter darstellen, um uns allen die Zusammenhänge aus der damaligen Zeit zu erläutern.
In den Kisten belassen oder Vernichten wäre einfacher und könngte Nerven schonen (vor Allem, meine Nerven...) .

In diesem (besten) Sinne schreibt gerne Eure Meinungen und Fragen.

Die angehängten Dateien sind aus einem A-4 Anleitungsheft, welches durch den KC (monatlich ein neues Thema) für den Politunterricht seiner Unteroffiziere überarbeitet werden musste. Das erfolgte 1 x monatl. bei einer SGL-Vorschulung (Schulungsgruppenleiter) im Stab des Grenzregiments. War das wie gewünscht und befohlen erledigt, wurde es durch den Stellvertreter des Regimentskommandeurs und Leiter der Politabteilung bestätigt . So musste es dann verwendet werden.


Dateianlage:
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Damals87, bürger der ddr, RalphT, polsam, Westfale63, Ehli und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.11.2018 22:57 | nach oben springen

#105

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 02.11.2018 23:26
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Nabend @berndk5

Für mich ist das ein Einblick in eine mir bis jetzt völlig fremde Welt. Gerne mehr davon. Schönen Gruß aus dem Münsterland.


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#106

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 02.11.2018 23:36
von berndk5 | 1.781 Beiträge | 14291 Punkte
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Deinem Wunsch kann entsprochen werden, aber bitte nicht erschrecken....


Dateianlage:
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bürger der ddr, Westfale63, RalphT, Grenzläufer und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#107

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 07:25
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Ich schätze mal, dass der Prozentsatz derer die das verinnerlicht hatten nicht allzu groß war.

Viele haben es (da von oben angeordnet) durchgeführt und sich im stillen gedacht LMAA.

Ich habe es ja schon öfter geschrieben. Wir in der Landwirtschaft haben Rotlicht bei der Kückenaufzucht und bei der Ferkelaufzucht verwendet.

Vorsicht!!! Rotlicht in hohen Dosen auf menschliche Gehirne hinterläßt bleibende Schäden.

Die Schulungshefte oder Vorträge zu solchen Themen haben bei mir und vielen Anderen doch nur noch mehr Gleichgültigkeit erzeugt und die Glaubwürdigkeit der Vorgesetzten weiter untergraben.

Da gibt es heute noch ehemalige Politoffiziere die sich einbilden ein höheres Studium abgeschlossen zu haben. Die sollten sich mal die Anforderungen an Studenten der Medizin oder Naturwissenschaften zu DDR Zeiten anschauen.

Kontrollstreife


bürger der ddr, Grenzläufer und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2018 13:02 | nach oben springen

#108

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 09:07
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Hallo @berndk5
Kannst Du bitte nochmal Deinen neuen Scanner anwerfen:
Bild 2, Punkt 2.2., S. 28/29 Begründung Kontaktverbot


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#109

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 10:43
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Mach ich, ist Ca ab 15 Uhr erst möglich


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#110

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 15:39
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hier die gewünschte AW zu #108 !

Wichtiger Hinweis:
Die eingestellten Seiten müssen aus heutiger Sicht ganz klar als Propagandamaterial für die Ausrichtung der damaligen Truppen der DDR gesehen werden und entsprechen in sehr vielen Inhalten nicht mehr meiner Denkweise. Teilweise sind eindeutig falsche Aussagen enthalten.

Noch zu einigen Abkürzungen:
SL = selbstständiges Lesen
SGL= Schulungsgruppenleiter (hier der KC, bei GWD meist der Politstellvertreter)
GWW-Teilnehmer = Teilnehmer an der "Gesellschaftswissenschaftlichen Weiterbildung" , also alle Offiziere und Fähnriche außer denen die SGL sind
(gemeint ist hier der Vortrag duch so einen)
UG = Unterrichtsgespräch
AS = Ausbildungsstunde, entspricht 45 min.
STKLPA = Stellvertreter des (Regiments-) Kommamndeurs und Leiter der Politabteilung
PU = Politunterricht
ZJS = Zirkel junger Sozialisten (ein Element innerhalb der FDJ-Grundorganisation zur Festigung ideologischen Wissens)
SED-Ltg. = gemeint ist die Parteileitung, hier: die Parteileitung der SED-Grundorganisation der Grenzkompanie
id.Div. = ideologische Diversion (nach damaliger Lesart das, was der "Gegner" macht mit seiner Propaganda etc.)
M+K = Mitglieder und Kanidaten , gemeint sind die der SED-Grundorganisation (auch GO genannt)
GB = Grenzbataillon
Offz.PA/GB = gemeint ist ein Offizier für Politische Arbeit aus dem Stab des Grenzbataillons
BE auf 2.SP = gemeint ist die Berichterstattung zum 2. Schwerpunkt des Themas

Vielen Dank für euer Interesse, bei Fragen bitte einfach nachhaken............ Die Seite 29 ist eine Leerseite und war für Aufzeichnungen während der Ausbildung gedacht....


Dateianlage:
NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bis 1990 GR-1
Grenzläufer, schuri, Westfale63 und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#111

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 17:16
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Wirtschaftliche Beziehungen, Kultur- und Sportveranstaltungen, Schüleraustausch, Familienbande usw. über Ländergrenzen hinweg fördern die Verständigung benachbarter Staaten.

Abgrenzung und Diffamierung von anderen Nationalitäten, Religionen, Lebensweisen führen zu Hass und unter Umständen auch zu Krieg.

Ich denke gern an die Gedenkveranstaltung (zum 140. Jahrestag im September 2010 in Torcay)für die Opfer eines Gefechtes im deutsch-französischen Krieg 1870/71 zurück zu der ich als Nachfahre eines gefallenen Thüringers eingeladen war.

Kontrollstreife


Ehli und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#112

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 18:00
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Zunächst einmal besten Dank an berndk5 für derartiges Material und die Bereitschaft zur Diskussion hierzu. Die meisten anderen mit ähnlicher Biografie haben so etwas wohl längst vernichtet und schweigen lieber, egal ob sie sich davon distanzieren oder noch immer daran glauben.


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#113

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 18:16
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #111
Ich denke gern an die Gedenkveranstaltung (zum 140. Jahrestag im September 2010 in Torcay)für die Opfer eines Gefechtes im deutsch-französischen Krieg 1870/71 zurück zu der ich als Nachfahre eines gefallenen Thüringers eingeladen war.

Dazu noch einige Fotos und ein Dokument


Dateianlage:
thomas 48, Ehli, berndk5 und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2018 18:17 | nach oben springen

#114

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 18:19
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Mit dem Dokument hat es nicht gefunzt, daher neuer Versuch.


Die Schlacht von Torcay


Ein wenig zur Geschichte

Die Einwohner von Torcay kennen alle das Grabmahl an der Straße, die von Torcay nach Morvillette führt. Manche kennen wahrscheinlich die Geschichte nicht.

Unsere Gemeinde war die Szene einer der heldenhaftesten Schlachten in Eure-et-Loir während des ein wenig vergessenen Krieges 1870.

Am 19. Juli 1870 deklarierte Preußen Frankreich den Krieg. Die preußische Armee drang in unser Land ein und belagerte Paris am 19. September. Der Krieg dauerte bis zur Kapitulation von Paris am 26. Februar 1871.

Die Schlacht von Torcay

Im November des Jahres war das Wetter scheußlich und in der Nacht lag über dem Land ein dichter Nebel. Die Truppen des 36sten Infanterieregiments marschierten von Saint-Maixme, um die preußischen Truppen aufzuhalten und dadurch den Rückzug der französischen Truppen zu schützen. Dieses Regiment kam von Saint-Brieux (in der Bretagne).

Während 5 Stunden verteidigten sich auf dem Schlachtfeld 1000 Franzosen gegenüber 10 000 preußischen Soldaten!

Hauptmann Mallard fiel am Ende der Schlacht und Leutnant Puginie wurde gefangen genommen. Am nächsten Morgen begaben sich Pfarrer Aubouin und die Pfarrkinder mutigerweise auf das Schlachtfeld, um die Toten und Verwundeten zu versorgen.

Die Einwohner von Torcay kümmerten sich liebevoll um die Verwundeten und begruben die Toten Seite an Seite: 36 Franzosen und 9 Preußen.

Aber, um diese Toten niemals zu vergessen, wurde von den Gemeinden Torcay, Chateauneuf, Blevy, Fontaine-les-Ribouts, Saint-Jean-de-Rebevilliers, Saint-Maixme, Maillebois, Saint-Sauveur-Levaville beschlossen, auf der Grabstätte ein Grabmahl zu errichten. Es wurde am 17. September 1871 eingeweiht.

Die 100. Jahresfeier

Raymond Appel, Bürgermeister von Torcay zwischen 1965 und 1982, organisierte 1970 eine erste Gedächtnisfeier. Er rief uns in Erinnerung, dass jedes Jahr die Toten beider Nationen gemeinsam gehuldigt werden sollen.

Die 140. Gedenkfeier

Heute möchten alle Gemeinden diesen Humanismus hervorheben und gemeinsam der gefallenen Soldaten, den Franzosen wie auch den Preußen, gedenken.


DoreHolm, Ehli, berndk5 und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2018 18:22 | nach oben springen

#115

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

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Noch ein Versuch mit einem Teil meiner Rede


Sehr geehrte Einwohner von Torcay, sehr geehrte Gäste,

zuallererst möchte ich mich für die freundliche Einladung zur Gedenkfeier für die vor 140 Jahren gefallenen Soldaten bedanken und Sie gleichzeitig von unserem Bürgermeister und dem Gemeinderat grüßen.
Ich freue mich darüber, dass sich die Urenkel der Gefallenen friedlich zusammenfinden, um der Toten dieses unseligen Krieges zu gedenken.
Die friedliche Annäherung der Völker hat uns zumindest in Westeuropa seit 65 Jahren den Frieden erhalten, was hoffentlich auch in der Zukunft so bleibt. Wenn man bedenkt, welches Leid alle Kriege verursacht haben, erkennt man, dass Krieg kein Mittel zur Lösung von Problemen ist.
Der Soldat Traugott Ferdinand Julius …. war ein Onkel meiner Großmutter. Er wurde am 29.07.1848 als viertes Kind meiner Ur-Ur-Großeltern in ….. geboren und wuchs auf unserem Bauernhof auf.
In dem Krieg 1870/71 sind aus unserem kleinen Ort 8 Soldaten gefallen, im ersten Weltkrieg 8 Soldaten und im zweiten Weltkrieg 16 Soldaten.
Ein Bruder meiner Großmutter ist im ersten Weltkrieg gefallen und der Sohn meiner Großmutter im zweiten Weltkrieg bei Kiew in Russland gefallen.
Ich selbst habe zum Glück keinen Krieg erlebt, aber auch als zwangsrekrutierter Soldat vom 04.11.1975 bis 27.04.1977 an der Grenze zwischen der BRD und der DDR auf Wache gestanden.
Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1990 war ich über 10 Jahre als Gemeinderatsmitglied in ……… ehrenamtlich tätig.
Da unser Bürgermeister verhindert ist, hat er mich gebeten, die Gemeinde ………..bei der Gedenkfeier zu vertreten.
Die Erinnerung an die Kriegsopfer und gemeinsame Gedenkfeiern der Nachfahren aus allen beteiligten Ländern tragen dazu bei, dass in Zukunft die aktuellen Probleme friedlich gelöst werden können. Dabei ist es besonders wichtig, dass auch unsere Kinder an diesen Gedenkfeiern teilnehmen und sich mit der Geschichte vertraut machen.
In der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft, in der keine neuen Gefallenendenkmäler errichtet werden müssen, grüße ich alle Teilnehmer dieser Gedenkfeier.

Kontrollstreife


Gert, DoreHolm und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#116

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 19:20
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Und du wurdest als ein Nachfahre eines der Gefallenen geladen - sehr interessant.

So ändern sich die Zeiten - jedenfalls wenn man in bestimmte Himmelsrichtungen schaut. Ich habe vor ein paar Wochen einem ehem. Angeh. der 11th. CAV Geld überwiesen, weil ihm der Hurrikane in Florida das Haus zerlegt hat.
Verrückt


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#117

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 20:18
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Eigentlich bin ich ja kein richtiger Nachfahre, denn es war der Onkel meiner Großmutter. Damals wurden ja oft die unverheirateten Söhne der Bauern eingezogen und diese hatten dann sehr selten direkte Nachfahren.

Die Franzosen haben in allen 9 Heimatgemeinden nach Nachfahren gesucht und Vertreter der Gemeinde zur Gedenkveranstaltung eingeladen. Leider hat sich ausser mir nur ein Vertreter einer Stadt gemeldet und teilgenommen.

Die Franzosen hatten sich eine Rede von mir gewünscht und diese auch von einer Übersetzerin vortragen lassen. Ein Chor hat einige Strophen der Europahymne auf deutsch und einige auf Französisch gesungen.

Neben etwa 50 geladenen Gästen waren ca. 250 Bewohner der Umgebung anwesend. Kinder haben die Blumen niedergelegt und der Bürgermeister, der Prefekt und ich haben eine Rede gehalten.

Da waren mehrere Prefekte, Generale a.D., ein Vertreter der Kriegsgräberfürsorge und der deutsche Militärattache für Frankreich vor Ort. Es war eine sehr bewegende und verbindende Veranstaltung. Weiterhin eine Ehrenformation der französischen Armee und Veteranen des II. WK.

Für uns drei geladene Deutsche waren vier Dolmetscherinnen da und ich habe viele Gespräche führen können/müssen.

Kontrollstreife


Gert, bürger der ddr, DoreHolm, Ehli, Ebro und Mike59 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2018 20:33 | nach oben springen

#118

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 03.11.2018 20:43
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Hier noch die Rede des Bürgermeisters


Die Ansprache von Bernhard Crabe,

Bürgermeister von St. Ange – Torcay

Wir haben uns hier an diesem geschichtsträchtigen Ort zusammengefunden, wo vor 140 Jahren die sogenannte „Schlacht von Torcay“ stattfand.

Wir befinden uns im Jahre 1870 und Bismarck, der Kanzler von Preußen, fällt in Frankreich ein. Bei dem Vormarsch gen Westen campieren 10 000 seiner Leute 4 km von hier hinter dem Wald.

Seine sehr gut ausgerüsteten Truppen, mit von Pferden gezogenen Kanonen, sind aus diesem Grund verpflichtet, die Brücke am Ende dieser Straße zu nehmen, um den tiefen Graben zu überqueren.

Am 18. November gehen die preußischen Truppen zum Angriff über, können aber ihre schwere Artillerie nicht einsetzen, weil dichter Nebel aufsteigt.

Eine Anzahl der Verwundeten und Toten bleibt die Nacht über auf dem Schlachtfeld. Am frühen Morgen versammelt der Gemeindepfarrer, Abbe Aubouin, die Einwohner unseres Dorfes. Sie bringen die Verwundeten in die Häuser des Dorfes, ohne einen Unterschied ihrer Herkunft zu machen, und pflegen sie dort mit tiefer Hingabe. Die Geschichte lehrt uns, mit wie viel Respekt die Einwohner von Torcay sich diesen großmütigen Handlungen widmeten.

In dieser Gemütsregung zählen sie die Gefallenen und beerdigen neben den 36 Franzosen aus der Region St. Brieuc die 9 preußischen Soldaten.

Diese derartig symbolische Geste veranlasst einige Zeit später den Großherzog von Sachsen, Carl Alexander, dem Gemeindepfarrer folgende Zeilen zu schreiben:

„Es ist mir eine tiefe Genugtuung, Ihnen meine Dankbarkeit auszudrücken….. für die großmütige Menschlichkeit, die Sie meinen Soldaten gegenüber bewiesen haben.“

Gerührt durch diese brüderliche Geste, wollten die 6 anliegenden Gemeinden ihren Beitrag zur Errichtung der Gedenkstätte, vor der wir uns befinden, leisten. St. Maixme Hauterive, St. Jean de Rebervilliers, Fontaine- les-Ribouts, Blevy (Maillebois), St. Sauveur-Marville und Chateauneuf fanden zusammen mit St. Ange et Torcay die notwendigen, finanziellen Mittel zur Errichtung dieser zwei Umheinungen und dieser zwei Grabsteine. Der weiße Obelisk: Symbol des Friedens ihrer letzten Ruhestätte. Das Kreuz, dass sich oberhalb der Grabstätte befindet, deutet auf eine christliche Beisetzung.

Wir schulden den fürs Vaterland Gefallenen ein aufrichtiges Gedenken. Deutsche und Franzosen, Seite an Seite begraben, ist das nicht ein Vorläufer Europas, bevor es überhaupt gegründet wurde? Die Vereinigung von 6 Gemeinden, ruft das nicht in uns hervor, was wir heute „La Communité des Communes“ (die Gemeinschaft der Gemeinden) nennen? Heute noch verdanken wir einer früheren Einwohnerin unseres Dorfes, sowie dem Verein ehemaliger Kriegsteilnehmer, die großzügige Instandhaltung unseres Grabmals der Gefallenen.

Wegen seiner geographischen Lage und seiner Geschichte ist St. Ange et Torcay ein wahrer Knotenpunkt von 4 Regionen, nämlich von der Beauce, dem Perch, der Normandie und der Ile de France. Heute ist das kleine Dorf, versteckt zwischen Wald und Tal, der Treffpunkt aller, gleich welcher Herkunft, aller, die in den historischen Zeichen eine Botschaft von Frieden und Brüderlichkeit sehen. Abgeordnete, Militär- und Zivilpersonen, Religiöse, ehemalige Kriegsteilnehmer und Kinder, alle haben sich hier in demselben Geist zusammengefunden.

Den Kindern, die die europäischen Fähnchen schwingen, müssen wir die Lehre aus der Vergangenheit übermitteln. Morgen sind sie es, die die Entscheidungen treffen. Sie sind es, die den Weg für die kommenden Generationen planen. Das Eldorado existiert nicht, aber – wenn Sie, die ehemaligen Kriegsteilnehmer fortfahren, ihnen Ihre Erinnerungen zu vermitteln, - wenn Sie, die Militärs, nicht aufhören, immer wieder Ihr Knowhow einzusetzen, um den Frieden zu erhalten, und unsere Abgeordneten ihre ganze Energie einsetzen, um die richtige Wahl in den Gemeinde-, Regional- und internationalen Angelegenheiten zu treffen, - wenn die Eltern und Glaubensgemeinschaften darauf bestehen, unseren Kindern den Sinn der Pflicht und der Brüderlichkeit einzuprägen, - dann wird ohne Zweifel ein großer Schritt in Richtung Frieden getan.

Heute sind viele von Ihnen sehr weit her gekommen, um durch Ihre Anwesenheit zu unterstreichen, dass diese Feier beabsichtigt, eine Botschaft der Hoffnung zu sein.

Wie Sie es sicher schon bemerkt haben, haben wir einen wesentlichen Teil der Zeremonie den Kindern übertragen: Die Niederlegung der Kränze, die europäischen Fähnchen, ihr Platz neben den ehemaligen Kriegsteilnehmern, auch das sind Mittel, ihnen unsere Werte weiterzugeben.

Wir sind besonders froh über die Anwesenheit von Herrn …… und seiner Tochter, Nachkommen eines deutschen Soldaten, und der von Dr. Räuber, der die Gemeinde vertritt, aus der ein anderer Soldat stammt; alle drei sind aus dem fernen Thüringen angereist, um sich vor den beiden Grabmalen zu verneigen, und uns ihre Solidarität in unserem Unternehmen zu bezeugen, unsere Werte den folgenden Generationen zu übermitteln.

Wir danken auch Herrn Gilbert Robert, der den Bürgermeister von St. Brieuc vertritt und die Reise unternommen hat, um heute unter uns zu verweilen.

Soeben sagte ich, dass St. Ange-Torcay nur ein kleines Dorf sei, aber wir haben es geschafft, zu dieser Gelegenheit eben diese Energie aufzubringen, weil die Werte, die wir hervorheben wollen, in unseren Augen der wesentliche Grundstein zur Völkerverständigung sind.

Bevor ich das Wort an den Herrn Prefekten überlasse, erlauben Sie mir bitte, meiner Kollegin Edith Marseille Dank zu sagen, für die Qualität ihrer Arbeit bei den tiefgründigen Nachforschungen, die sie mit Hilfe des französischen Kulturzentrums in Thüringen unternommen hat, um die Nachkommen der deutschen Soldaten zu finden, die hier auf dem Feld der Ehre gefallen sind. Meinen Dank auch allen Mitgliedern des Gemeinderates, die unser Projekt unterstützt haben.

Schließlich möchte ich Ihnen allen danken, den Repräsentanten des Staates, des Militärs, der ehemaligen Kriegsteilnehmer, der verschiedenen Glaubensgemeinschaften, sowie den abgeordneten und den Bürgern, bekannt oder unbekannt, ohne die Kinder zu vergessen, - Ihnen danken für die die Solidarität die Sie durch Ihre heutige Anwesenheit bezeugen.

Kontrollstreife


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#119

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

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Es gab bzw gibt bei uns eine Sprachregelung. „ Sagen sie nicht Feind sprechen Sie vom Gegner“ . Dieser Regelung bin ich bis heute treu geblieben und finde sie richtiger. Ein „Feindbild“ hat so etwas ideologisches und stimuliert die Soldaten indem man versucht sie in eine Richtung zu erziehen.

Ob ich jetzt hier die richtigen Worte gefunden habe, weiß ich nicht. Ich hoffe man versteht was ich meine.
Gruß Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
02_24, bürger der ddr, berndk5, DoreHolm und BRB haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#120

RE: Feindbild der Bundeswehr zu DDR-Zeiten

in DDR Zeiten 04.11.2018 11:42
von Gelöschtes Mitglied
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Bei kriegerischen Auseinandersetzungen ist doch egal ob man die Begriffe Feind, Gegner oder Rivale verwendet.

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