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13
September
2011

Ehrenbürgerschaft für Bärbel Bohley

Berlin (RPO). Nach dem Tod von Bärbel Bohley am vergangenen Wochenende fordern nun einige CDU-Politiker die Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin für die DDR-Bürgerrechtlerin. Sie sei die Stimme des Aufbruchs zur friedlichen Revolution gewesen.Der stellvertretende Berliner CDU-Fraktionschef Michael Braun und Parlamentsvizepräsident Uwe Lehmann-Brauns fordern den Senat auf, der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley posthum die Ehrenbürgerschaft der Stadt zu verleihen. "Bärbel Bohley war das Gesicht und die Stimme des Aufbruchs zur friedlichen Revolution in der DDR 1989.

Berlin (RPO). Nach dem Tod von Bärbel Bohley am vergangenen Wochenende fordern nun einige CDU-Politiker die Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin für die DDR-Bürgerrechtlerin. Sie sei die Stimme des Aufbruchs zur friedlichen Revolution gewesen.Der stellvertretende Berliner CDU-Fraktionschef Michael Braun und Parlamentsvizepräsident Uwe Lehmann-Brauns fordern den Senat auf, der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley posthum die Ehrenbürgerschaft der Stadt zu verleihen. "Bärbel Bohley war das Gesicht und die Stimme des Aufbruchs zur friedlichen Revolution in der DDR 1989. Sie zu ehren, ihr zu danken und ihr Vermächtnis zu wahren, ist Verpflichtung und Aufgabe für alle Berliner zugleich", sagten die Abgeordneten am Montag. Nach Darstellung des Senats sehen die Richtlinien zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft eine posthume Auszeichnung jedoch nicht vor.Als Mitbegründerin des Neuen Forums habe sich Bohley, die am Samstag im Alter von 65 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern an einem Krebsleiden gestorben war, vor allem für die Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte stark gemacht, betonten die CDU-Abgeordneten. Auch nach dem Fall der Mauer sei sie entschieden allen Versuchen der Anhänger und Mitläufer der kommunistischen Diktatur entgegengetreten, die Zustände in der ehemaligen DDR zu verherrlichen und die Opfer der Diktatur zu verhöhnen. Bohley habe die Zivilcourage gelebt, "die in Deutschland all zu oft fehlt".

Den Richtlinien zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft liege das Bild eines "aktiven Ehrenbürgers" zugrunde, sagte Vizesenatssprecher Günter Kolodziej auf dapd-Anfrage. Danach sei die Auszeichnung nicht nur Dank für Geleistetes, sondern auch Aufforderung zur künftigen Unterstützung. Aus diesem Grund sähen die Richtlinien nicht vor, die Ehrenbürgerschaft posthum zu verleihen.



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