#21

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 18.06.2013 08:10
von Stuelpner | 170 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #13
Im Plattenladen in Karl-Marx-Stadt ergattert : Deep Purple, Jethro Tull, Pink Floyd, die 79er Highway to Hell von AC/DC, für Liebesaktivitäten mit den Mädels die Amiga-Scheibe von Cat Stevens, Joe Cocker.
Immer wenn man in der Bezirksmetropole war halt rein in den Laden und mit bissel Glück war gerade was da.
Wir konnten ja schon von Glück reden das Amiga überhaupt Lizenzplatten bringen durfte.
Die kamen ja 16,10 Ostmark, war wohl bestimmt ein Drauflege-Geschäft, denn Ariola und Co. wollten bestimmt ordentlich Hartgeld für die Lizenzen.



Manchmal haben wir am Laden an der Zentralhaltestelle schon früh um fünf gestanden. Es gab da einen Tag im Monat, wo Lizenzplatten neu herauskamen. Die Amiga-Platten entlasteten das Forum-Scheck-Budget.


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#22

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 18.06.2013 09:30
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #20
Zitat von Duck im Beitrag #18

Ich hatte das Glück in den 80zigern das meine Mutter als Rentner schon nach Westberlin fahren konnte. In der Kantstr. gab es damals einen Laden der hieß 2001, ich konnte in einen kleinen Katalogheftchen die Platten ankreuzen die ich haben wollte und meine Mutter konnte die Scheiben problemlos mitbringen, so bin ich z.B. zu Deep Purple "Made in Japan" gekommen, dass war für mich Goldstaub.



Zweitausendeins gibt es immer noch - und der Laden ist immer noch in der Kantstraße in Berlin. Einziger Unterschied zu früher ist, dass es nun auch einen Laden in der Friedrichstraße gibt - und dass die grossen schwarzen Scheiben da wohl nicht mehr im Programm sind.

Gruss

icke



Echt den gibt es immer noch??... staune bei der großen Konkurrenz von Mediamarkt und Saturn. Was gut war bei Zweitausendeins die waren auf die Ostrentner voll eingestellt. Meine Mutter brauchte bloß mein Zettelchen mit der Bestellnummer rüberreichen und schon hat sie die Schallplatte in die Hand gedrückt bekommen. Heutzutage unvorstellbar aber nun kann man ja auch selber seine CDs raussuchen


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#23

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 18.06.2013 09:44
von Diskus303 | 485 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #22


Echt den gibt es immer noch??... staune bei der großen Konkurrenz von Mediamarkt und Saturn. Was gut war bei Zweitausendeins die waren auf die Ostrentner voll eingestellt. Meine Mutter brauchte bloß mein Zettelchen mit der Bestellnummer rüberreichen und schon hat sie die Schallplatte in die Hand gedrückt bekommen. Heutzutage unvorstellbar aber nun kann man ja auch selber seine CDs raussuchen



Naja ,
hier den Frankfurt/M. gibt es auch einen (kleinen) Laden von 2001. Und da funktioniert das immer noch so, daß man einen Zettel mit den Bestellnummern über die Theke reichen kann (nur das wenigste aus dem Katalogangebot ist im Laden ausgelegt...).
Die haben ganz gute (günstige) Preise/Angebote von teils Originalscheiben, und das von teils recht "alten " Erscheinungsdaten.


Gruß Axel
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zuletzt bearbeitet 18.06.2013 09:48 | nach oben springen

#24

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 18.06.2013 13:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Oberkellner im Beitrag #10
An die Schwarzmarktkurse damals erinnere ich mich noch recht genau,wenn ich mal am Tag im Westen war(München,Hamburg,Köln),bestellten meine besten Kumpels immer mit,naja,,,
Für eine neue Maxi-Single gab es etwa 75 Mark Ost,ein gesuchtes Album konnte deutlich dreistellig bringen,bei CD´s Ende der 80-er sah es so aus
Maxi- CD neu zwischen 90 und 140 Märker,Alben ab 160 bis zum Horizont,,,,

War nicht die Einfuhr von nichtvisuell lesbaren Datenträgern generell verboten? Schallplatten und -folien wurden ja als visuell lesbar definiert.
Quelle: Die kontrollierten Kontrolleure (http://www.google.de/search?tbm=bks&q=isbn:3525369204)

CD-Player gabs mWn nicht im Intershop, hier mal zwei Fremdforenthreads (Regel 9b noch gültig eigentlich?) zu diesem umstrittenen Thema ...
Gab es in der DDR CDs? (hifi-forum.de)
OT: CD's in der DDR? (radioforum.foren.mysnip.de)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#25

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 18.06.2013 15:18
von Oberkellner | 36 Beiträge

Gut möglich,das dies eigentlich verboten war,solche Tonträger mitzubringen,ich habe mich immer daran orientiert,was die erfahrenen Kollegen machten.
Natürlich,war mir klar,dass im Falle eines Falles,möglichst nicht das neue Album von Wolf Biermann dabei sein sollte,aber war eh nicht meine Musik.
Zu den mitgebrachten Mengen,sei gesagt,pro Woche 2-3 Stück,also keine Koffer voll,dafür reichte das Money nicht.
Am besten war es,diese Scheiben in der Küche zu bunkern oder im Gastraum,direkt unter einem Tisch,in einem mit Vierkant zu öffnen,an dem Tisch sassen oft die PKE Leute aber nur paar Minuten.
Bei den Schulungen für Reisekader drehte es sich oft um das Mitbringen von Spiegel,Stern und so,aber nie um Tonträger.

Spezielle Kontrollen der Mitbringsel,habe ich nicht erlebt,aber ich muss sagen,wenn ein erfahrener aus dem Team sagte,heute ist kein gutes Klima für Einkaufen,gab es keine Diskussionen und es wurde nix gekauft,warum auch immer,,,,
Ganz nebenbei:
Einer meiner Kollegen ,war in Gerstungen bei den GT und sagte immer mal,wenn wir durch das Grenzgebiet fuhren,lieber 100 Steaks braten,als 1x A-Gruppe,damals wusste ich nix damit anzufangen,aber hier im Forum habe ich schon einiges dazugelernt.
Grüsse vom Oberkellner


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#26

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 18.06.2013 22:58
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

Zitat von Stuelpner im Beitrag #21
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #13
Im Plattenladen in Karl-Marx-Stadt ergattert : Deep Purple, Jethro Tull, Pink Floyd, die 79er Highway to Hell von AC/DC, für Liebesaktivitäten mit den Mädels die Amiga-Scheibe von Cat Stevens, Joe Cocker.
Immer wenn man in der Bezirksmetropole war halt rein in den Laden und mit bissel Glück war gerade was da.
Wir konnten ja schon von Glück reden das Amiga überhaupt Lizenzplatten bringen durfte.
Die kamen ja 16,10 Ostmark, war wohl bestimmt ein Drauflege-Geschäft, denn Ariola und Co. wollten bestimmt ordentlich Hartgeld für die Lizenzen.



Manchmal haben wir am Laden an der Zentralhaltestelle schon früh um fünf gestanden. Es gab da einen Tag im Monat, wo Lizenzplatten neu herauskamen. Die Amiga-Platten entlasteten das Forum-Scheck-Budget.


Laß mich raten Klarinette im Rosenhof ?


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#27

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 10:43
von Gelöschtes Mitglied
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in unserer Kompanie hatten wir einen Uffz der bekam eine Preisliste mit verfügbaren LPs und dann fragte er in der Kompanie herum wer was haben möchte, dann schickte er die Kohle per Postanweisung und ein paar Tage später trafen die Platten ein - Original LP 100-130 Mark. Ich erbte von ihm den Ring :) Lizenzplatten gab es auch in der Kulturabteilung zu kaufen, zB. Beach Boys, Kinks, Michael Jackson ecc. - für 16,10 Mark.

CD Spieler zu Ostzeiten? gar kein Problem, ich hatte allerdings auf die Computerbranche gezielt :) C64 1988, dann noch vor der Wende Diskettenlaufwerk und 9 Nadeldrucker (Präsident - DDR Produkt für den Westmarkt) Software war überhaupt kein Problem, da war der eiserne Vorhang löchrig wie ein Sieb...


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#28

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 12:00
von EMW-Mitarbeiter | 465 Beiträge

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #11
Zitat von Oberkellner im Beitrag #10
bei CD´s Ende der 80-er sah es so aus
Maxi- CD neu zwischen 90 und 140 Märker,Alben ab 160 bis zum Horizont,,,,




Wie konnte man in der DDR an einen CD-Player kommen?

Kaufen oder klauen.
Doofe Frage.

1-Man konnte ihn regulär im Geschäft kaufen, war aber sündhaft teuer. (Wobei, das war er in seinen besten Zeiten ja auch in der BRD)
2-man konnte ihn auf so genannten "Trödelmärkten" kaufen, da gab es fast allesm nur keinen Trödel. Aber hier noch sündhaft teurer.
3-mitbringen aus CSSR, da gabs relativ früh eine Lizenzproduktion von Philips.
4-im Intershop kaufen, kostete frei konvertierbare Währung oder Forumschecks.
5-das RFT-Gerät kam leider nicht mehr, war aber in Entwicklung.


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#29

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 12:03
von EMW-Mitarbeiter | 465 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #13
Im Plattenladen in Karl-Marx-Stadt ergattert : Deep Purple, Jethro Tull, Pink Floyd, die 79er Highway to Hell von AC/DC, für Liebesaktivitäten mit den Mädels die Amiga-Scheibe von Cat Stevens, Joe Cocker.
Immer wenn man in der Bezirksmetropole war halt rein in den Laden und mit bissel Glück war gerade was da.
Wir konnten ja schon von Glück reden das Amiga überhaupt Lizenzplatten bringen durfte.
Die kamen ja 16,10 Ostmark, war wohl bestimmt ein Drauflege-Geschäft, denn Ariola und Co. wollten bestimmt ordentlich Hartgeld für die Lizenzen.


Nö, die DDR-Presswerke haben fleissig für den Westen gepresst. Ein wenig davon hat man dann als Gestattungsproduktion verkauft. "Thriller" soll wohl als Erstpressung für Europa aus der DDR gekommen sein. Ausserdem Produktion für Intershop. Schaut mal nach, viele Schallplatten aus dem Intershop haben einen AWA-Aufdruck, statt GEMA.


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#30

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 12:13
von EMW-Mitarbeiter | 465 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #24
Zitat von Oberkellner im Beitrag #10
An die Schwarzmarktkurse damals erinnere ich mich noch recht genau,wenn ich mal am Tag im Westen war(München,Hamburg,Köln),bestellten meine besten Kumpels immer mit,naja,,,
Für eine neue Maxi-Single gab es etwa 75 Mark Ost,ein gesuchtes Album konnte deutlich dreistellig bringen,bei CD´s Ende der 80-er sah es so aus
Maxi- CD neu zwischen 90 und 140 Märker,Alben ab 160 bis zum Horizont,,,,

War nicht die Einfuhr von nichtvisuell lesbaren Datenträgern generell verboten? Schallplatten und -folien wurden ja als visuell lesbar definiert.
Quelle: Die kontrollierten Kontrolleure (http://www.google.de/search?tbm=bks&q=isbn:3525369204)

CD-Player gabs mWn nicht im Intershop, hier mal zwei Fremdforenthreads (Regel 9b noch gültig eigentlich?) zu diesem umstrittenen Thema ...
Gab es in der DDR CDs? (hifi-forum.de)
OT: CD's in der DDR? (radioforum.foren.mysnip.de)

Doch gabs, ich hatte mir im Intershop selbst einen CD-Player gekauft. Und CD's gabs in der DDR. Ich glaube, es war zunächst eine 4-teilige Classic-Serie von Eterna. Gepresst allerdings in der BRD.


Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.
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#31

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 14:08
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zu den CD Veröffentlichungen in der DDR habe ich folgende Information beizusteuern:

Es sind wahrscheinlich 12 bis 20 CDs mit klassischer Musik ab dem Jahr 1985 bei ETERNA veröffentlicht worden.
Wobei es sich bei den Veröffentlichungen in den Jahren 1985 bis 1988 ausschließlich um Co-Produktion wie zum Beispiel mit Philips Classic Productions handelte, wurden die im Jahr 1989 veröffentlichten CDs in Eigenregie hergestellt und in der damaligen CSSR gepresst. Das dortige ansässige "Gramofonove zavody" (jetzt: GZ Digital Media) in Lodenice stellte ab 1988 CDs her.

Selber habe ich zwei CDs aus der damaligen Produktion für die DDR. Einmal eine in der BRD gepresste (1987)und eine im genannten Werk in der CSSR.(1989)

Über bestimmte Merkmale, Markierungen und Idendifikationen können die Silberlinge eindeutig einem Presswerk zugeordnet werden, ab 1992 wurde darüber hinaus der IFPI-Code eingeführt welcher die Identifikation des Herstellungslandes, über das Presswerk erleichtert.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

94 und Marienborn89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 17:46
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

im Kulturbund in Erfurt gab es eine Sparte Schallplattenfreunde. Ich wurde da ebenfalls Mitglied. Über diese Gruppe kam man an praktisch alle LPs mit westlichen Stars ran, die entweder in Lizenz produziert oder auch importiert wurden. Und das für den normalen üblichen Platttenpreis. War wohl ähnlich wie bei den Briefmarkensammlern mit ihren Sperrwerten oder den numismatikern mit den raren Ag-Prägungen der Staatsbank.



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#33

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 18:04
von Greso | 2.377 Beiträge

Ich war nicht in der Sparte " Schallplattenfreunde " und nhabe auch ,alle Lizenzplatten gehabt.(habe ich heute noch ne Menge.
Greso


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#34

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 16.11.2014 18:43
von Greso | 2.377 Beiträge

Aber wenn ich in mein Museum sitze,höre ich lieber soetwas.


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#35

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 17.11.2014 03:13
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #32
im Kulturbund in Erfurt gab es eine Sparte Schallplattenfreunde. Ich wurde da ebenfalls Mitglied. Über diese Gruppe kam man an praktisch alle LPs mit westlichen Stars ran, die entweder in Lizenz produziert oder auch importiert wurden. Und das für den normalen üblichen Platttenpreis. War wohl ähnlich wie bei den Briefmarkensammlern mit ihren Sperrwerten oder den numismatikern mit den raren Ag-Prägungen der Staatsbank.


lila nur eine kurze OT-Anmerkung von mir.

So einfach war es bei den organisierten Numismatikern im Kulturbund nicht. Eine Mitgliedschaft reichte nicht aus, sondern aktive Mitarbeit. Da wurde man nach einem Punktesystem bewertet und hatte man genug Punkte bekommen, konnte man auch einen Berechtigungsschein zum Erwerb solch einer Ag-Legierungs-Münze bekommen. Wer Glück hatte bekam dann auch ein Exemplar zugeteilt. Gruß Reiner

Und nun zurück zum Thema.


ACRITER ET FIDELITER


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 17.11.2014 11:00
von FRITZE (gelöscht)
avatar

Wer Glück hatte bekam dann auch ein Exemplar zugeteilt

Da haben wohl Einige ihr Glück in die eigenen Hände genommen !
Ich hatte im Betrieb eine Kollegen ,der mehrere Gewächshäuser mit Blumen und Gemüse (Tomaten ,Salat ,Petersilie und Gurken ) betrieb .
Der hatte kein Problem bei der Filiale der Notenbank alle Gedenk und Sondermünzen zu bekommen !
Organisiert in irgendeinem Verein war er auch nicht ! Hätte er auch gar nicht die Zeit dafür gehabt !


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#37

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 17.11.2014 13:47
von Wahlhausener | 281 Beiträge

Ich hab mich mal mit der Historie der CD befaßt und mußte feststellen, daß sie ja selbst im Westen noch garnicht die große Rolle spielte. Am 1. Oktober 1982 wurde der erste in Serie produzierte CD-Spieler auf den Markt gebracht und erst im Jahr 1989 konnte die CD das erste mal bei Verkaufszahlen die Langspielplatte leicht überflügeln. Danach ging es dann aber mit der Platte rapide bergab.
Ich hatte auch keine Probleme an gute Platten zu kommen. Mutter im Fahrradladen und Freundin studierte in Berlin. Dann gelegentlich mal eine aus dem Intershop und der Pferdemarkt in Havelberg war ja jedes Jahr angesagt. Auf dem Trödelmarkt gabs ja fast alles. Da hab ich auch meine teuerste Scheibe erstanden. Doppel LP von Ton Steine Scherben( Keine Macht für Niemand) für 240 Ostmark. Erstanden ja eigentlich nicht, eher das Geschäft eingefädelt. Adresse hinterlassen, 1 Woche später Abholung bei der Post per Nachnahme. Zu Hause ausgepackt und glücklich. Ich kannte den Händler überhaupt nicht. Wer würde sowas heute noch machen?
Was ich heute noch öfters höre sind die Platten der Blues Collection 1-11.


Signatur gelöscht...


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#38

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 17.11.2014 14:19
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #36
Wer Glück hatte bekam dann auch ein Exemplar zugeteilt

Da haben wohl Einige ihr Glück in die eigenen Hände genommen !
Ich hatte im Betrieb eine Kollegen ,der mehrere Gewächshäuser mit Blumen und Gemüse (Tomaten ,Salat ,Petersilie und Gurken ) betrieb .
Der hatte kein Problem bei der Filiale der Notenbank alle Gedenk und Sondermünzen zu bekommen !
Organisiert in irgendeinem Verein war er auch nicht ! Hätte er auch gar nicht die Zeit dafür gehabt !


Das gab es sicher auch: An der Quelle saß der Knabe...

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#39

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 17.11.2014 14:30
von GKUS64 | 1.613 Beiträge

Hier etwas für die reifere Jugend:

Es sind Ausgaben von Amiga, meine Mutter hat sich da für mich bestimmt ne Stunde anstellen müssen

Elvis (1978); The Beatles (1982).

Die Amiga- Ausgabe von Udo Lindenberg hatte ich auch, ist leider verschwunden. Sie hatte ich ca. 1978? in Berlin auf der Leipziger Straße erstanden. Ich kam an einem Schallplattenladen vorbei an dem eine ca 10m lange Schlange anstand. Ich wusste nicht was es gab aber als gelernter DDR-Bürger musste man sich natürlich anstellen, egal was es gab! Als ich dran war erhielt ich die besagte Platte, Lindenberg kannte ich da noch gar nicht richtig.




MfG

GKUS64


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#40

RE: Schallplatten aus dem NSW / Amiga-Lizenzplatten

in Leben in der DDR 17.11.2014 18:58
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #1
Hallo,

da ich selbst Vinylsammler bin, interessiert mich, wie "leicht" oder "schwer" man an LPs westlicher Künstler kam.

Gabs eventuell Probleme mit dem Westpaket? Gab es eine Art "Schwarzmarkt"? Wie sah es in der VR Polen, in der CSSR, in Ungarn aus? Gab es Probleme an der Grenze?

Wenn es Amiga-Lizenzplatten gab: Wie viele wurden gepresst? Wo konnte man sie kaufen? Wie schnell waren sie vergriffen? Welche Interpreten gabs bzw. was war im Angebot?

Gruß
Marienborn89




Aus eigener Erfahrung,LPs von den Westverwandten im Paket wurden eingezogen,Kalender usw..Auf dem Zollamt konnte man sich ein Paket abholen,welches nicht mehr an ein Paket erinnerte. In Berlin gab es Kulturzentren befreundeter Länder,dort habe ich ab und zu mal eine Lizenzplatte erstanden.
Gruß Rei


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