#661

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 08.09.2015 20:36
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #657

dass lkw, in der damaligen, auf landstraßen 80km/ fahren durften.

gruß vs


Echt?

Komisch, bei mir auf dem Bildschirm sieht das anders aus:

Zitat von vs1400 im Beitrag #655


ich erwähnte, dass man auf westdeutschen autobahnen, mit lkw, maximal hundert kilometer pro stunde fahren durfte


Dicht daneben ist auch vorbei.

Und LKW über 7,5 t auf Landstr. 60. Egal was Du noch einstellst, war noch nie anders und es gab noch nie 100 für LKW auf BAB. Wo Du Dein Pseudowissen herhast und selbst wenn Du 100 mit LKW auf der Bahn in Westdeutschland gefahren sein willst, kann schon sein, evtl. auf der Carrerabahn.

Berlin

Edit:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zul%C3%A4s...8Deutschland%29


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 08.09.2015 20:53 | nach oben springen

#662

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 08.09.2015 20:42
von Hanum83 | 4.759 Beiträge

Ich bin in der DDR oft mit dem W50 über die Landstraße "gebrettert", mal ehrlich, ich weiß gar nicht so recht über was ihr da streitet, wenn die Kiste voll beladen war dann war eh nicht mehr als 60/70/80 drin und 90 durften wir ja nun mal außerorts.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#663

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 08.09.2015 23:43
von vs1400 | 2.392 Beiträge

berlin3321,
meine FRAGE, in #636, war an dich gestellt ... "... lag zur damaligen zeit die höchstgeschwindigkeit im westen nicht bei 100km/h und nicht wenige fuhren auch dann so weiter? ... ".

falls du in der lage bist und mir emotionslos ne antwort geben könntest.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


nach oben springen

#664

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 09.09.2015 17:09
von der alte Grenzgänger | 1.001 Beiträge

Sorgen habt Ihr !
.. geht`s hier um Leben oder Tod ?
Siggi
(der vorige Woche erst wieder geblitzt worden ist- trotz aller Regeln und Gesetze..)


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
vs1400 und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#665

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 09.09.2015 18:07
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #629
[quote=vs1400|p489458]also @ ABV, Uwe,

@vs1400

Hallo Torsten!
Dankbarkeit sollte man natürlich nicht mit " Unterwerfung" oder " Füße küssen" verwechseln. Ich bin auch sehr froh darüber, zu den am Ende Übernommenen aus dem " Heer der Ex-Volkspolizisten" zu zählen.
Und wie schon mal gesagt: ich kann wirklich nicht sagen, wie ich heute denken und argumentieren würde, wenn mein Leben Anfang der Neunziger Jahre einen anderen Verlauf genommen hätte. Enttäuschung, Frust, tiefe Verbitterung sind keine gute Basis für sachliche Argumente.
Darum kann ich niemanden verurteilen, der aus eben den oben angeführten Gründen noch immer an längst überkommende Dinge festhält.

Trotzdem bin ich noch heute solchen Männern wie Manfred Stolpe, Alwin Ziel und Mathias Platzeck dankbar, dass sie die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit in ihrem Verantwortungsbereich nach fairen Spielregeln und mit menschlichen Maß betrieben haben. Das deshalb Brandenburg von einigen als " kleine DDR" bezeichnet wird, halte ich aus meiner Sicht für ungerechtfertigt.
Aber auch diese Aussage kann am Ende nur subjektiv sein. Denn, wie würde ich wohl heute über die Übernahme ehemaliger Volkspolizisten nach 1990 denken, wenn ich eben vor 1990 kein Volkspolizist, sondern beispielsweise ein Opfer der SED gewesen wäre?...............................
Ganz sicher völlig anders. Man könnte diese Gedankengänge beliebig fortsetzen. Eine allgemein gültige, jeden gerecht werdende Aussage wird wohl niemand treffen können. Es kommt, wie so oft, auf den "Standpunkt" an

Gruß an alle
Uwe







In einer ähnliche Situation der Dankbarkeit fand ich mich Anfang der 1990er Jahre auch wieder als der Staatsbetrieb DR/ DB zunächst sehr zurückhaltend mit Entlassungen und Herabstufungen hantierte, u.a. auch deshalb weil ältere Kollegen vorzeitig und ohne nennenswerte Abzüge in Vorruhestand und Rente gehen konnten, wir zuvor Überstunden ohne Ende schrubbten, deren Arbeitskräfteäquivalent später nicht abgebaut werden mußte sowie verschiedene Personen nur Jobber und keine Eisenbahner waren und freiwillig anderswo ihr Glück suchten und nur selten fanden.
Heute weiß ich, daß ich das keineswegs dem Staat als Eigentümer der Bahn zu verdanken habe, denn wenn man damals schon einen wie Mehdorn oder Arbeiterverräter wie Hansen ( Transnetchef und Vorstandsjudas, Trojaner der DB- Börsenfantasten) gefunden hätte, wäre die Musik schon viel früher aus gewesen.
Nein, es waren die damals noch starken Gewerkschaften, die von ihren westlichen Filialen aus vieles schon vorhergesehen hatten, was ohne Organisierung passieren würde und die richtigen Konsequenzen zogen indem sie die Feldarbeiter der GDL los schickten um einen Gegenpol zur kapitalistischen Rationalisierungswillkür zu installieren.
Meine Frage an Dich, @ABV wäre nun
1. ob es nicht eher ein Verdienst der GdP war, daß der Kahlschlag nicht ganz so heftig war wie anfangs vielleicht befürchtet und es
2. Aktivisten seitens dieser Polizeigewerkschaft gab, die besonders eifrig aus ihrer Position heraus die alten Eliten bekämpften.
Solche Feststellungen machte ich zumindest in Einzelfällen auch bei den damaligen beiden Eisenbahnergewerkschaften GDL und GdED.



ABV, vs1400 und Büdinger haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#666

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 10.09.2015 13:52
von ABV | 4.202 Beiträge

@Hackel39
Du hast mir folgende Fragen gestellt:
1. ob es nicht eher ein Verdienst der GdP war, daß der Kahlschlag nicht ganz so heftig war wie anfangs vielleicht befürchtet und es
2. Aktivisten seitens dieser Polizeigewerkschaft gab, die besonders eifrig aus ihrer Position heraus die alten Eliten bekämpften.
Solche Feststellungen machte ich zumindest in Einzelfällen auch bei den damaligen beiden Eisenbahnergewerkschaften GDL und GdED.


Der Einfluss der GdP innerhalb der Polizei wurde meiner Meinung nach, von Anfang überschätzt. Das sieht man unter anderem daran, dass sich die GdP bei jeder anstehenden Polizeireform lautstark gegen anstehenden Veränderungen stemmt, ohne diese am Ende aufhalten zu können.
Was den " nicht so heftig eingetretenen Kahlschlag" bei der Polizei in Brandenburg betrifft: Das die Übernahme von ehemaligen Volkspolizisten und anderen einstigen Staatsangestellten der DDR fair verlief, lag an der von Anfang seitens solcher Politiker wie Regine Hildebrandt. Manfred Stolpe, Alwin Ziel und Mathias Platzeck gefahrenen Linie, niemanden von vornherein auszugrenzen.
Wäre es erklärter politischer Wille gewesen, beispielsweise alle SED-Mitglieder aus dem " Öffentlichen Dienst" auszuschließen, hätten auch die Gewerkschaften nichts dagegen tun können.
Die erwähnte " politische Linie" bedeutet aber nicht, wie oft behauptet, dass alle belasteten Kader ungeprüft übernommen wurden. Studien haben ergeben, dass es bei den Kündigungen wegen " politischer Belastungen" in Brandenburg, im Vergleich zu anderen Bundesländern, Rechtsstaatlich vorging.
Während sich in Sachsen oder Berlin viele " voreilig" gekündigte Mitarbeiter wieder zurück in den Staatsdienst klagen konnten, gelang dieses in Brandenburg keinem einzigen. Zu den " Belasteten" gehörten eben auch diejenigen, welche ihren Dienstherrn nachweislich mehrfach belogen hatten.

Zu deiner 2. Frage: solche Aktivisten sind mir nicht bekannt. Zumal nicht wenige Aktivsten selbst zu den übernommenen DDR-Eliten zählten.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


RudiEK89, Hans, vs1400, Hackel39 und polsam haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.09.2015 13:53 | nach oben springen

#667

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.09.2015 18:55
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Gelesen, genehmigt und unterschrieben würde heute auf einem amtlichen Protokoll als letzter Satz stehen.
In Sachsen hat man sich nicht nur zurück geklagt, sondern auch gegen Degradierungen vom Offizier zum Wachtmeister wurde
vor dem Verwaltungsgericht erfolgreich geklagt. Nur beim höheren Dienst (Major) ist mir bekannt, dass einer in den gehobenen
Dienst degradiert wurde. Aber als Major und Stabschef der Volkspolizei ist das auch kein Makel.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
nach oben springen



Besucher
36 Mitglieder und 80 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: gerhard
Besucherzähler
Heute waren 2682 Gäste und 172 Mitglieder, gestern 3956 Gäste und 189 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558073 Beiträge.

Heute waren 172 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen