#1

Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 10:55
von Petra | 81 Beiträge

Diesen Beitrag habe ich auch Facebook gefunden und zum Dokument gemacht. Dies stelle ich hier zur Diskussion.


Dateianlage:
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 10:57 | nach oben springen

#2

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 15:24
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.


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zuletzt bearbeitet 10.06.2013 15:31 | nach oben springen

#3

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 16:22
von seaman | 3.487 Beiträge
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#4

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 17:26
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
.


Oder eine sozialpolitische Notwendigkeit um die Kinder schon fruehzeitig den Eltern zu entziehen fuer politische Gehirnwaesche?


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#5

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 17:37
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #4
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
.


Oder eine sozialpolitische Notwendigkeit um die Kinder schon fruehzeitig den Eltern zu entziehen fuer politische Gehirnwaesche?



;-) Genau. Und dann bekamen sie gestreifte Bademäntel, damit sie sich beizeiten an gestreifte Klamotten gewöhnen konnten. ;-)


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#6

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 19:49
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #4
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
.


Oder eine sozialpolitische Notwendigkeit um die Kinder schon fruehzeitig den Eltern zu entziehen fuer politische Gehirnwaesche?



Deine Ansichten sind immer etwas sonderbar, vielleicht kommt das ja vom Inselleben.
Mein Kind wurde mir in der DDR nicht entzogen und das bekam auch keine Gehirnwäsche.
Ist heute ein munterer 31jähriger Doktor der Geisteswissenschaften


Küchenbulle 79 und glasi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 20:00 | nach oben springen

#7

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 19:59
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #5
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #4
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
.


Oder eine sozialpolitische Notwendigkeit um die Kinder schon fruehzeitig den Eltern zu entziehen fuer politische Gehirnwaesche?



;-) Genau. Und dann bekamen sie gestreifte Bademäntel, damit sie sich beizeiten an gestreifte Klamotten gewöhnen konnten. ;-)


Da fällt mir ein, so was gab s ja schon mal Betrug im öffentlichen Fernsehen?


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#8

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:13
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Du Grenzwolf siehe dein :

"Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich."

Bist du auch in der Lage, das "Hamsterrad" heutiger junger Familien mit Kindern in Vollbeschäftigung zu schildern?

Lebensläufer


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#9

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #8
Du Grenzwolf siehe dein :

"Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich."

Bist du auch in der Lage, das "Hamsterrad" heutiger junger Familien mit Kindern in Vollbeschäftigung zu schildern?

Lebensläufer


Ach Rainer, mach mal lieber die Zugbrücke von deiner Burg hoch und alles ist gut


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#10

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:22
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Wusst ichs doch, er kann es nicht. Und Grenzwolf, der Alltagstrott isses, war es damals, ist es heute, wird es morgen sein. Da nützt auch die ganze Freiheit nix, der graue Alltag bleibt.
Wenn ich mal die Zeit habe erzähl ich dir ne schöne Geschichte aus dem sozialistischen Alltag. Ich kann das, bin ein Alltagsmensch.

Lebensläufer


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#11

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:23
von Fritze (gelöscht)
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Ja Rainer ,heute "dürfen " die Jungen Familien sich aussuchen,ob sie beide arbeiten , um den Lebensunterhalt zu verdienen oder ob man Hartz IV empfängt.


Lebensläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:37
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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[quote=Lebensläufer|p262119] Wusst ichs doch, er kann es nichtUnd Grenzwolf, der Alltagstrott isses, war es damals, ist es heute, wird es morgen sein. Da nützt auch die ganze Freiheit nix, der graue Alltag bleibt.
Wenn ich mal die Zeit habe erzähl ich dir ne schöne Geschichte aus dem sozialistischen Alltag. Ich kann das, bin ein Alltagsmensch.

Lebensläufer

Wenn ich wollte könnt ich schon
Möchte dir nicht zu nahe treten, der allgemeine Tenor ist ja auch du bist ein netter Kerl.
So im Internet ergibt sich Frage und Antwort und da gibt es das Wollen auf Fragen zu antworten, oder halt den Verzicht darauf, ist ja jedem freigestellt.
Mit deinen Geschichten gibst du dir alle Mühe, Respekt, auch wenn du nicht der nächste Goethe werden wirst.
Mit deinen Privat-Akten, sowjetischen Propagandabildern und der genüsslichen Beschreibung deiner DDR-Spießigkeit nervst du manchen Leser, ich zähle mich dazu.
Für mich gibt es einfach adequatere Diskussionspartner als du es bist, tut mir Leid, ist aber so.
Nimm es mir nicht krumm, ich kann das nur so ehrlich schreiben.


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 20:52 | nach oben springen

#13

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:38
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #10
Wusst ichs doch, er kann es nicht. Und Grenzwolf, der Alltagstrott isses, war es damals, ist es heute, wird es morgen sein. Da nützt auch die ganze Freiheit nix, der graue Alltag bleibt.
Wenn ich mal die Zeit habe erzähl ich dir ne schöne Geschichte aus dem sozialistischen Alltag. Ich kann das, bin ein Alltagsmensch.

Lebensläufer

Oh ja bitte..Deine Geschichten haben was.



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zuletzt bearbeitet 10.06.2013 20:43 | nach oben springen

#14

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:55
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Grenzwolf siehe dein:

"Möchte dir nicht zu nahe treten, der allgemeine Tenor ist ja auch du bist ein netter Kerl.
So im Internet ergibt sich Frage und Antwort und da gibt es das Wollen auf Fragen zu antworten, oder halt den Verzicht darauf, ist ja jedem freigestellt.
Mit deinen Geschichten gibst du dir alle Mühe, Respekt, auch wenn du nicht der nächste Goethe werden wirst.
Mit deinen Privat-Akten, sowjetischen Propagandabildern und der genüsslichen Beschreibung deiner DDR-Spießigkeit nervst du manchen Leser, ich zähle mich dazu.
Für mich gibt es einfach adequatere Diskussionspartner als du es bist, tut mir Leid, ist aber so.
Nimm es mir nicht krumm, ich kann das nur so ehrlich schreiben."

Das geht schon in Ordnung mein Freund. (ich sag das immer so...mit dem Freund, soll wirklich nicht negativ rüberkommen) Auch wenn ich "ein netter Kerl" sein soll vertrage ich Klartext. Das tut mir natürlich ebenfalls leid, das ich deine gehobenen Ansprüche an die Diskussionskultur nicht erfülle, bin halt bescheiden.Der Begriff "DDR-Spießigkeit" war richtig gut.

Lebensläufer


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#15

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 20:57
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO


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#16

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 21:00
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Boelleronkel im Beitrag #15
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO



Und nicht zu vergessen, ordentlich am WE die Kante geben, war super zum Nichtnachdenken


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#17

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 21:05
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #14
Grenzwolf siehe dein:

"Möchte dir nicht zu nahe treten, der allgemeine Tenor ist ja auch du bist ein netter Kerl.
So im Internet ergibt sich Frage und Antwort und da gibt es das Wollen auf Fragen zu antworten, oder halt den Verzicht darauf, ist ja jedem freigestellt.
Mit deinen Geschichten gibst du dir alle Mühe, Respekt, auch wenn du nicht der nächste Goethe werden wirst.
Mit deinen Privat-Akten, sowjetischen Propagandabildern und der genüsslichen Beschreibung deiner DDR-Spießigkeit nervst du manchen Leser, ich zähle mich dazu.
Für mich gibt es einfach adequatere Diskussionspartner als du es bist, tut mir Leid, ist aber so.
Nimm es mir nicht krumm, ich kann das nur so ehrlich schreiben."

Das geht schon in Ordnung mein Freund. (ich sag das immer so...mit dem Freund, soll wirklich nicht negativ rüberkommen) Auch wenn ich "ein netter Kerl" sein soll vertrage ich Klartext. Das tut mir natürlich ebenfalls leid, das ich deine gehobenen Ansprüche an die Diskussionskultur nicht erfülle, bin halt bescheiden.Der Begriff "DDR-Spießigkeit" war richtig gut.

Lebensläufer


Ach komm, alles Quatsch, passt schon mit der Lauferei, lauf ja auch manchmal in die falsche Richtung


Lebensläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 21:07 | nach oben springen

#18

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 21:17
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #15
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO


Ich denke ihr wahrt glücklich in eurer kleinen DDR Welt.



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#19

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 21:22
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #18
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #15
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO


Ich denke ihr wahrt glücklich in eurer kleinen DDR Welt.

durfte sogar in die CSSR,und dann war Ende im Gelände
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#20

RE: Familienpolitik in der DDR von 1945-1989

in Leben in der DDR 10.06.2013 21:36
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von glasi im Beitrag #18
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #15
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #2
In der DDR waren die Einkommen relativ gering, da mussten die Frauen auch arbeiten gehen um die Familienkasse aufzufüllen und wegen der geringen Produktivität waren sie auch als Arbeitskräfte in der Wirtschaft unersetzbar.
Ob man da die Schaffung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten als eine Art sozialpolitische Wohltat ansehen kann bezweifle ich, war wohl eher eine Notwendigkeit.
Auf jedem Fall verfiel man damals mit Kindern und beide Eltern voll berufstätig in so eine Art besonderen Alltagstrott, 4.45 klingelte der Wecker (Arbeitsbeginn war damals oft 6 Uhr), Kind aus dem Bett, es quengelnd abfüttern, Anziehen und ab in die Grippe oder Kindergarten.
Dann beide 8 Dreiviertelstunden im Betrieb, Kind wieder abholen, meist war es da schon gegen 17 Uhr, bissel Feierabend und zeitig ins Bett weil alle früh wieder raus mussten.
Auch eine Art realsozialistisches Hamsterrad und die Ehescheidungsraten sprachen ja für sich.
Eventuell haben sich ja die Frauen dabei befreiter gefühlt als im Kapitalismus, müssten uns die Frauen schildern.



Jaja Grenzwolf.....

wer stets im Dienste der Familie steht und am besten noch Dreischichtsysthem arbeitet,dann kommt man wenigstens nicht auf revolutionaere Gedanken...man hat eben immer etwas anderes zu tun.
Samstag nicht vergessen...da machen wir noch einen Arbeitseinsatz...
Hamsterrad,der Vergelich hinkt nicht einmal...

Gruessli BO


Ich denke ihr wahrt glücklich in eurer kleinen DDR Welt.


Ja, klein war sie wirklich und wer nicht groß nachdachte war auch glücklich, halt Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse auf einfachem Niveau.
Denke-Menschen kamen auch zurecht, aber halt nicht zuviel nachdenken, dann stieß man an unverrückbare Mäuerchen die von außen nach innen wanderten.
Ist schwer zu erklären, muss man gefühlt haben.
Mir kommt da immer die Stiefelhose in den Sinn, die war ja ein unverückbarer Bestandteil des DDR-Selbstbewusstseins, eine Stiefelhose war die einfachste Inkarnation von Macht.
Und wo saß bei so einer Stiefelhose das Gehirn?
Am Arsch.


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 21:57 | nach oben springen



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