#21

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 31.05.2013 20:10
von Mike59 | 7.959 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #18
Seit ihr alle hier so Naiv und nehmt an der Wechsel von Bundeswehr zur NVA währe noch humaner verlaufen . Die Stasi hätte erstmals reinen Tisch gemacht und ihre Internierungslager vollgestopft .ratata



Zitat
Die Stasi hätte erstmals reinen Tisch gemacht und ihre Internierungslager vollgestopft .ratata



Meinst du echt die wären alle erschossen worden? oder soll "ratata" nur dein Nickname darstellen?


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#22

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 31.05.2013 20:13
von zweedi04 | 374 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #6
Kommt ein junger Mensch in ein Alter, wo er wohl einen Beruf wählen muss, wird er eine Tätigkeit wählen, die seiner Natur entgegenkommt und die ihm Spass macht. Das ist sicher bei einigen auch der Dienst in der Armee. Man macht seinen Job, man macht ihn gerne und gut, dann wird man auch befördert. Und wenn das Vaterland angegriffen wird, verteidigt man es unter Einsatz des Lebens. Das gehört auch dazu, ist der Job. Die politischen Sprüche über den Sozialismus, den ganzen politischen Unterricht nimmt man mit. Ist halt so, der Gegner hat auch seine politischen Parolen, Hauptsache es gibt keinen Krieg und das erreicht man nur mit einer starken glaubwürdigen Armee,...und dabei helfe ich mit!"
Wie in der übrigen Bevölkerung gab es also auch in den bewaffneten Kräften viele Personen, die nicht unbedingt heiss glühende Befürworter des Sozialismus waren, sondern einfach keine Unruhen oder Krieg wollten. Ihr persönliches Leben und die Zustände empfanden sie nämlich gar nicht so schlecht. Mit anderen Worten sie kämpften nicht für den Sozialismus aber für die Bewahrung des Friedens: Man hat sich arrangiert!. Für diese Personen war demzufolge die Wende kein so grosses Problem wie für die "Sozialismus oder Tod!" Typen. Von den letzteren gab es ohnehin nur wenige, sonst hätte es 1989 viele Tote gegeben.
Theo


Theo da muss ich dir voll zustimmen, besser hätte ich das auch nicht schreiben können .

Gruß zweedi


Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"
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#23

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 31.05.2013 21:09
von Mike59 | 7.959 Beiträge

Hatte ich Gewissensbisse?
Ich habe mich nach all dem was ich im Dienst erlebte eines Tages entscheiden müssen – entweder Entpflichtung mit allem was dazu gehört oder das ganze als Beruf (sprich Job) zu betrachten. Ich habe mich auf Job entschieden und das so professionell wie möglich.
Ich bin erst 3 Monate nach der Grenzöffnung das erste mal in „den Westen“. Oder waren es 4 Monate? Es war auf alle Fälle erst nachdem unser ehem. Stabschef und amtierender GüSt Kommandant sich einen neuen Farbfernseher aus dem angrenzenden Wirtschaftgebiet holte und eine Rhein Kreuzfahrt hinter sich gebracht hatte.
Es gab schon intensive Kontakte zum Gegenüber und von dort auch Interesse uns (mich) zu übernehmen. Damals ein >no go<.
Wer kann sich denn noch erinnern wie es um die Jahre 1989/1990 bei den Bewaffneten Organen so lief? Die Berufssoldaten sicher, die Reservisten auch?
Die GT wurde zur Rückbau Firma – ich wollte aber keinen Rückbau machen, war ich Pionier oder Grenzer – ich wollte Grenzdienst machen. Das habe ich dann auch. Im Erzgebirge. Das MdI hat dann einen Grenzschutz Ost aufgebaut, bei dem habe ich mich beworben und bei dem habe ich einen Dienstvertrag unterschrieben. Um das zu können musste ich von den GT entlassen werden.
In der Zwischenzeit hatte sich so einiges im Land verändert – die Zeit war damals sehr schnelllebig. Die DDR gab sich auf, aber das Leben ging weiter.
Es kam der Punkt wo klar wurde das es eine Übernahme des Personals geben könnte – das war egal, es war ein Leben von einem Tag zum nächsten. Keiner wusste doch wirklich was in „seiner Akte“ stand.
Hatte ich Gewissensbisse?
Ich wollte einfach weiter meinen Job machen und nicht zu vergessen auch gutes Geld verdienen. Wenn ich Jünger und ungebunden gewesen wäre zu diesem Zeitpunkt hätte ich wohl noch ganz anderes gemacht – die Welt war im Umbruch!
In Rückblick kann ich für mich sagen – alles richtig gemacht.
Ironie des Schicksals
Ich sorge noch immer dafür, das nur die Personen in die Bundesrepublik Deutschland kommen die dazu berechtigt sind und natürlich nur an den dazu vorgeschriebenen Stellen.
Hatte ich Gewissensbisse?
Ja- hatte ich. Jetzt nicht mehr.


zuletzt bearbeitet 31.05.2013 22:02 | nach oben springen

#24

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 31.05.2013 22:42
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #19
Zitat von ratata im Beitrag #18
Seit ihr alle hier so Naiv und nehmt an der Wechsel von Bundeswehr zur NVA währe noch humaner verlaufen . Die Stasi hätte erstmals reinen Tisch gemacht und ihre Internierungslager vollgestopft .ratata





Herr vergib ihm,denn er weis nicht was er schreibt!


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#25

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 01.06.2013 09:30
von berlin3321 | 2.517 Beiträge

Morjen,

@ ABV:

Zitat
Andere, die sich als überzeugte Kommunisten bezeichneten, bekundeten urplötzlich das Gegenteil. Und wollten schon immer alles gewusst haben.



Habe ich gerade in sehr, sehr krasser Form erlebt, allerdings mit der Einschränkung: Immer noch überzeugter Kommunist.

Dagegen ist absolut nichts zu sagen.

@ Mike59: Sehr ehrliches Post. Danke.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#26

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 01.06.2013 10:11
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Arnstädter im Beitrag #17
Zitat von Pit 59 im Beitrag #11
Kein Amerikanische ,sogenannte Veteran der in Vietnam war,wird dies heute bestreiten wollen.@Arnstädter

Der Amerikanische Veteran kennt doch aber Deinen Eid gar nicht


den Eid nicht ,aber sein Land wo er geboren wurden ist .(seine Heimatland)




Deine Meinung zeigt , daß du Land und Regierung als ein und daselbe siehst. Das sieht der US Amerikaner aber ganz anders.
Mein Geburtsland ist auch die DDR aber ich identifiziere mich nicht mit den politischen Zuständen und der Regierung von damals.
Der durch und durch politisierte und militarisierte Alltag in der DDR hatte genau das zum Ziel. Nicht zu unterscheiden zwischen Land und Regierenden.
Die Bezeichnung Klassenfeind kam doch aus dem DDR Sprachgebrauch. In der BR-Deutschland hieß es Brüder und Schwestern, wie ernst gemeint auch immer.
Ist aber doch ein anderer Ton.
Ich kann mich noch genau an eine Geschichte erinnern als meine Familie im Zug von Leipzig nach Erfurt fuhren. Im Abteil saß eine alte Omi die ihre Schwester in der DDR besucht hatte und wollte nun zurück nach Westdeutschland.
Ich als 13jähriger kam mit der Frau ins Gespräch . Mein großer Bruder war damals Offiziersschüler in Zittau und hatte mir ständig an den Fuß getreten ich solle aufhören mit der Frau zu sprechen.
Er war der Meinung er müße so den Sozialismus verteidigen.


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#27

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 01.06.2013 17:05
von Arnstädter | 266 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #26
Zitat von Arnstädter im Beitrag #17
Zitat von Pit 59 im Beitrag #11
Kein Amerikanische ,sogenannte Veteran der in Vietnam war,wird dies heute bestreiten wollen.@Arnstädter

Der Amerikanische Veteran kennt doch aber Deinen Eid gar nicht


den Eid nicht ,aber sein Land wo er geboren wurden ist .(seine Heimatland)




Deine Meinung zeigt , daß du Land und Regierung als ein und daselbe siehst. Das sieht der US Amerikaner aber ganz anders.
Mein Geburtsland ist auch die DDR aber ich identifiziere mich nicht mit den politischen Zuständen und der Regierung von damals.
Der durch und durch politisierte und militarisierte Alltag in der DDR hatte genau das zum Ziel. Nicht zu unterscheiden zwischen Land und Regierenden.
Die Bezeichnung Klassenfeind kam doch aus dem DDR Sprachgebrauch. In der BR-Deutschland hieß es Brüder und Schwestern, wie ernst gemeint auch immer.
Ist aber doch ein anderer Ton.
Ich kann mich noch genau an eine Geschichte erinnern als meine Familie im Zug von Leipzig nach Erfurt fuhren. Im Abteil saß eine alte Omi die ihre Schwester in der DDR besucht hatte und wollte nun zurück nach Westdeutschland.
Ich als 13jähriger kam mit der Frau ins Gespräch . Mein großer Bruder war damals Offiziersschüler in Zittau und hatte mir ständig an den Fuß getreten ich solle aufhören mit der Frau zu sprechen.
Er war der Meinung er müße so den Sozialismus verteidigen.


"zu Klassenfeind kam doch aus den DDR Sprachgebrauch."
das heißt für mich ja ,die DDRler waren die einzigen die ein sogenanntes Feindbild hatten
Wir die bösen ,die andere die guten.

Aber dies wird ja heute uns auch wieder durch die Medien suggeriert,nur das wir immer die guten sind (Nato,EU usw,der Rest der Welt sind potentielle terroristen.So einfach ist das aber nicht!
Daran ist eben auch der damalige Ostblock gescheitert.
Es gibt keinen guten Krieg.

Auch dieses Weltsystem ist an seine Grenzen gekommen.


das System funktioniert weil du funktionierst
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#28

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 03.06.2013 16:21
von Grenzerei | 40 Beiträge

Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass einige sich die Frage stellen mussten, ziehe ich die neue Uniform an oder lasse ich es bleiben aus diesem oder jenen Grund.
In diese Situation gekommen, sind die Uniformträger , weil sich eine Gesellschaftsordnung ,(die des Sozialismus) durch den friedlichen Protest von hunderttausenden von Menschen erst nur stark veränderte und danach am 3.10.1990 vollständige aufgelöst worden ist.
Das geschah in einem vormals zusammengehörenden Land ,welches erst nach dem Zweiten Weltkrieg in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde , dann durch die unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen aber durch eine physische Grenze zweigeteilt wurde.
Die Mehrheit der Bürger in der DDR haben 1990 durch freie Wahlen entschieden, das sie in einer anderen Gesellschaftsordnung leben möchten, und das Land nicht mehr durch eine Grenze geteilt werden muss. Die vormals an dieser Grenze beschäftigten Grenzsoldaten, wurden dort nicht mehr benötigt.
Da aber das wiedervereinigte Deutschland auch wieder Grenzen zu Polen und die CSSR, sowie an den See und Flughäfen hatte , benötigte man dort Personal ,welche die neue Grenze nach der Gesetzgebung der BRD, zu überwachen hatte. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben war dies sehr Personalintensiv und konnte fast gar nicht durch die in der BRD ausgebildeten , BGS-Beamten, erfüllt werden.
Deswegen entstand ein Personalfehl welches dann durch ehemalige DDR Grenzsoldaten/PKE aufgefüllt wurde und diese in unterschiedlichen Zeiträumen nachgeschult/ausgebildet wurden.
So arbeiten dann ehemalige DDR Grenzer/PKE mit BGS Beamten zusammen und trugen ab 1.10.1990 alle die gleiche Uniform
Wenn man es so betrachtet , hatten sich über Nacht nur die Gesetze und die Währung in der sie bezahlt wurden verändert, für die ehemaligen DDR Grenzer.
Für die tägliche Aufgabenerfüllung spielte es keine Rolle, das man für eine andere Regierung in einem anderem Gesellschaftssystem arbeite und man merkte es höchstens daran, dass die SED-Parteiversammlungen wegfielen. Dass die neuen BGS-Beamten bei gleicher Arbeit, viel weniger Lohn nach Hause brachten und dass bis ins neue Jahrtausend , haben sie so hingenommen. Hauptsache man wurde verbeamtet und war wieder in Lohn und Brot.
Dass einige hier das so sehen, dass man einfach nur weiter seinen Job machen will ,egal für wenn kann ich nur teilweise nachvollziehen.
Für mich ist man als Staatsbediensteter(DDR)/Staatsbeamter(BRD) ein Repräsentant dieses Staates/Gesellschaftsordnung und nicht ein Angestellter in einer X-beliebigen Firma. Wenn es ums reine Geldverdienen gegangen ist, hat man in bestimmten Berufen mehr verdient als ein Berufssoldat.
Und wenn ich vorher in einem anderen Gesellschaftssystem, Repräsentant dieser Gesellschaftsordnung war, egal wie weit ich wirklich dahinter gestanden habe , wechsele ich doch über Nacht nicht einfach die Uniform. Das hat meines Erachtens was mit Glaubwürdigkeit und Rückgrat zu tun. Ich hatte deswegen auch die Berufssoldaten angesprochen und nicht die Mannschaftsdienstgrade/ UAZ , die aus den verschiedensten Gründen sich für den Dienst in den bewaffneten Organen entschieden hatten und meistens auch keine SED-Mitglieder waren.
Denn wenn man das Beispiel der Kundschafter nimmt, haben einige Leute jahrelang im Gefängnis dafür gesessen, dass sie sich für Frieden und für das untergegangene Gesellschaftssystem eingesetzt haben. Möge man diesen Leuten ins Gesicht sagen, das man als Offizier der NVA/Grenztruppe nur seinen Job gemacht hat.


seaman, Alfred, HP6666, passport, Pitti53, Damals87 und Feliks D. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 03.06.2013 18:40
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

Ach, wenn es alles so einfach gewesen wäre ...

Zunächst: Damit das fest gefügte Weltbild eines Menschen vollständig zerstört wird, reicht ein Tag, eine Stunde, ein Augenblick. Wenn ein Mensch sein Tun, über Jahre oder gar über sein ganzes Leben, an ein fest gefügtes Weltbild geknüpft hat, so wird er sein Tun genauso schnell in Frage stellen, wie das Weltbild zerstört wurde.

Bei mir gab es in Bezug auf meine Überzeugungen mehrere Phasen des Erschütterns bis hin zum Zusammenbruch:
- Gorbatschows Glasnost und Perestroika verpassten meinem Weltbild einen ersten Dämpfer.
- Die Delegierung zum Studium 1988 nahm mich aus der Mühle des Dienstgeschäftes heraus - Ergebnis: Nachdenken, Reflexion auch Diskussionen mit den Studienkollegen.
- Der Beginn der Demonstrationen in Leipzig, immerhin meine Heimatstadt - auch Leute aus meiner Familie gingen da hin.
- Mein Einsatz an tschechischen Grenze über den 40. Jahrestag der DDR hinweg - Konfrontation mit einem Dienstalltag, der der politischen Situation im Land in keiner Weise entsprach.
- Freitag 10.11. - Mittwoch 15.11.1989 - der Zusammenbruch

Die letzte Phase war die entscheidende. Hier brach mein aus meiner Sicht wohlgefügtes Bild von der DDR und ihrer Führung endgültig zusammen. Ich wurde kein Feind des Sozialismus. Ich behielt die Uniform an. Aber der ursprüngliche Sinn, den ich in meinem Dienst gesehen hatte, die Verteidigung des real existierenden Sozialismus, weil dies die einzige Gesellschaftsordnung schien, die den Frieden sichern und erhalten konnte, war weg.

Dann ging es Schritt für Schritt (Auswahl - aus meiner Sicht):
- Der Versuch einer Militärreform
- Der Streik der Armeeangehörigen
- Der Runde Tisch der Landesverteidigung
- Die Wahlen
- Der "Eppelmann"-Eid
- Die Auflösung der Grenztruppen und meine Übernahme in die NVA
- Der 3. Oktober 1990.

Das ging also alles nicht Knall auf Fall, es war eine Zeit des Umbruchs und der Entwicklung. Für einen Moment war ich auch geneigt, mich bei der Bundeswehr zu bewerben. Ich gestehe, dass das eher so etwas wie Hilflosigkeit, oder Perspektivlosigkeit war. Als ich dann meinen Lebenslauf für diese Bewerbung schrieb (für mich unvergessen, wie ich im Computerkabinett der Militärpolitischen Hochschule an einem PC1715 saß und den Lebenslauf tippte), überkam mich mit einem Mal ein Lachanfall: "Die müssen doch mit dem Notventil geduscht sein, wenn die so eine alte rote Socke wie mich einstellen! Und ich - was will ich dort?"

Ich wollte mein Studium abschließen. Nach fast 7 Jahren auf Studienbänken nur mit einem Fachhochschulabschluss dazustehen, dem Abschluss der Offiziershochschule in Plauen, schien mir zu wenig. Es gab das Angebot der Militärpolitischen Hochschule, das Studium bis 31.12.1990 mit einem voll gültigen Diplom abzuschließen und danach entlassen zu werden. Das nahm ich an und wurde noch für knapp 3 Monate Hauptmann der Bundeswehr. Ich trug die Uniform dreimal: Zur Einkleidung, zum Appell am 04.10.1990 und zur Prüfung im Hauptfach (Politikwissenschaft).

Bin ich nun ein Wendehals? Wer Spaß daran hat, es so zu sehen, möge das tun. Es ist mir zwar nicht gleichgültig, aber letztlich brauche ich dafür nicht mal eine Regenplane. Hatte ich Gewissenskonflikte? Oh ja! Aber die Entscheidung, die Uniform des alten Feindes anzuziehen, stand am Ende eines fast vierjährigen Entwicklungsweges mit dramatischsten Wendungen und permanenten Entscheidungen. Heute kann ich nicht behaupten, das alles toll gemacht zu haben. Ich kann mir lediglich noch im Spiegel gerade in die Augen gucken. Ist auch was wert.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#30

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 03.06.2013 20:52
von seaman | 3.487 Beiträge

Das mit dem Spiegel und selber in die Augen gucken ist wohl das Wichtigste.
Das kann nicht jeder für sich in Anspruch nehmen.

seaman


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#31

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 04.06.2013 05:44
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #18
Seit ihr alle hier so Naiv und nehmt an der Wechsel von Bundeswehr zur NVA währe noch humaner verlaufen . Die Stasi hätte erstmals reinen Tisch gemacht und ihre Internierungslager vollgestopft .ratata

Die guten alten Internierungslager,die man da vorhatte einzurichten,im Fall der Fälle.
Die Frage die sich mir da oft stellt,die alte BRD in Zeiten des kalten Krieges,ob sich denn da keiner von den Verantwortlichen Gedanken gemacht hat,was machen wir eigentlich in Fall der Fälle mit den Leuten,die zum Feind gehören und bei uns leben?
Die Amerikaner haben bei Eintritt in den 2.Weltkrieg alle Japaner,auch die die schon in zweiter Generation im Lande leben interniert,vorsichtshalber,aus Angst vor Sabotage und Spionage.Sollte es solche Pläne in der BRD-Alt gegeben haben,heute sind sie sicher streng geheim


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#32

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 04.06.2013 11:06
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #29
Ach, wenn es alles so einfach gewesen wäre ...

......................
Bin ich nun ein Wendehals?

ciao Rainman


Definitiv: nein - sage ich.
Wer hat sich blos solche komischen Begriffe ausgedacht ?
Ist doch "Siegerjustiz" - kontere ich da mal...

Ach Rainmann, wir haben ja in Eisenach zusammengehockt und über solche Fragen nachgesonnen.....
Und Du weisst ja auch:
Es war der Flügelschlag eines Schmetterlings in Indien (so wie beim Wetter in Europa) in meiner Biografie - und ich müsste mir genau die gleichen Gedanken machen. Nein: Ich hab Dich als Mensch erlebt, du bist aufrichtig, authentisch, im Leben wie hier in Deinen Beiträgen.


Augen auf bei der Berufswahl !
Jaja, ist zu spät - man kann die Zeit nicht zurückdrehen, ich weiss....

Wenn Du Künstler, Musiker, geworden wäst - statt Offizier - dann hättest Du die DDR-Musikgeschichte "mitgeschrieben", so wie die Puhdys oder Tamara Danz. Da bin ich sicher.
Du hast in bester Absicht Deine Talente und Anlagen, die schon immer in Dir schlummerten, damals bei der Truppe "verschleudert".
Mir wär's sicher genau so gegangen - ich wäre nur ein mittelmässiger Nachrichtenoffizier geworden, aus Pflichtbewusstsein.
So bin ich ein mittelmässiger Softwareentwickler geworden und - eigentlich ganz zufrieden mit meinem Schicksal.

Also - lass Dir bloss nichts einreden, schau in den Spiegel, lächle und sag:
"ich bin im hier und jetzt angekommen und kann von meiner Arbeit leben."
Und die Musik ist eben Hobby geworden, nicht Beruf.
Wer weiss, ob Du von der Musik leben könntest...


Herzliche Grüsse von Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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zuletzt bearbeitet 04.06.2013 13:32 | nach oben springen

#33

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 05.06.2013 10:08
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #23
Hatte ich Gewissensbisse?
....................................
Ja- hatte ich. Jetzt nicht mehr.




Hallo Mike,

Respekt - auch Du hast für Dich alles richtig gemacht.
Und vor allem: Meine Respekt dafür, dass Du Deine Gründe hier so offen darlegt hast.
Unser Land kommt nicht ohne Grenzkontrollen aus, leider. Dazu ist diese Welt (noch) viel zu kompliziert.

Du weisst ja: nachdem ich hier im Forum mitbekommen habe, dass wir uns 1979/80 in Vacha schon mal begegnet sein müssen, Da damals als Berufunteroffozier noch ganz am Anfang Deiner MIlitärlaufbahn warst, dachte ich in den vergangen Wochen manchmal:
"Wie wird es denn dem Mike 1989 so ergangen sein - genau nach 10 Jahren, der regulären Dienstzeit für Berufunteroffiziere, raus aus dem Zivilberuf und Dienstzeit abgelaufen..... Ach, das fragst Du ihn beim Forentreffen persönlich, vielleicht ist das ein wunder Punkt."
Und dann sassen wir zu dritt im Storchenturm beieinander, Klaus-Peter, Du und ich.

Und Deine Formulierung "Ironie des Schicksals....." ist ja richtig pressereif

Guss Hartmut

PS: @Mike59 Hast Du die Formulare "Antrag auf Einreise..." mitgebracht ?
Die waren klasse - hab so etwas nie in der Hand gehabt - mangels Westverwandschaft.


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 05.06.2013 18:08 | nach oben springen

#34

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 05.06.2013 10:34
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zitat von Grenzerei im Beitrag #28

(...)
Denn wenn man das Beispiel der Kundschafter nimmt, haben einige Leute jahrelang im Gefängnis dafür gesessen, dass sie sich für Frieden und für das untergegangene Gesellschaftssystem eingesetzt haben. Möge man diesen Leuten ins Gesicht sagen, das man als Offizier der NVA/Grenztruppe nur seinen Job gemacht hat.


Ausser natürlich, man heisst Markus Wolf, kennt den Inhalt des Einigungsvertrages und ist prozessfreudig..
http://de.wikipedia.org/wiki/Strafverfol...BCr_DDR-Agenten
Theo


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#35

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 05.06.2013 10:36
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Das mit dem Spiegel und selber in die Augen gucken ist wohl das Wichtigste.
Das kann nicht jeder für sich in Anspruch nehmen.

seaman

Einen kenne Ich auch seaman,mein SV. der hat 1990 gesagt "diese Uniform der Bundeswehr ziehe ich nicht an",und das hat er hartnäckig durchgezogen.
Auch als ich Ihm sagte "Du Idiot,mache das doch noch die paar Jahre"
Von einem Gefreiten der GT hat der sich aber noch lange nichts sagen lassen,geschweige denn Beeinflussen lassen.
Das Ende vom Lied war die Entlassungsurkunde unterzeichnet von Rainer Eppelmann.

Und diese Einstellung hat er bis zum heutigen Tag behalten.das ND kommt täglich in unser Haus,und an den Parteiversammlungen der Linken nimmt er regelmäßig teil.
Ich konnte diese Entscheidung von Ihm Jahrelang nicht verstehen,aber mittlerweile respektiere ich sie. Bei Familienfeiern muss er sich trotzdem immer einige Spitzen von mir gefallen lassen

P.S. Bei jeder wahl sagt er mir immer welche Partei ich zu wählen habe sage dann auch immer "hab ich gemacht"


zuletzt bearbeitet 05.06.2013 10:51 | nach oben springen

#36

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 08.06.2013 15:19
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #29
Ach, wenn es alles so einfach gewesen wäre ...

Zunächst: Damit das fest gefügte Weltbild eines Menschen vollständig zerstört wird, reicht ein Tag, eine Stunde, ein Augenblick. Wenn ein Mensch sein Tun, über Jahre oder gar über sein ganzes Leben, an ein fest gefügtes Weltbild geknüpft hat, so wird er sein Tun genauso schnell in Frage stellen, wie das Weltbild zerstört wurde.

Bei mir gab es in Bezug auf meine Überzeugungen mehrere Phasen des Erschütterns bis hin zum Zusammenbruch:
- Gorbatschows Glasnost und Perestroika verpassten meinem Weltbild einen ersten Dämpfer.
- Die Delegierung zum Studium 1988 nahm mich aus der Mühle des Dienstgeschäftes heraus - Ergebnis: Nachdenken, Reflexion auch Diskussionen mit den Studienkollegen.
- Der Beginn der Demonstrationen in Leipzig, immerhin meine Heimatstadt - auch Leute aus meiner Familie gingen da hin.
- Mein Einsatz an tschechischen Grenze über den 40. Jahrestag der DDR hinweg - Konfrontation mit einem Dienstalltag, der der politischen Situation im Land in keiner Weise entsprach.
- Freitag 10.11. - Mittwoch 15.11.1989 - der Zusammenbruch

Die letzte Phase war die entscheidende. Hier brach mein aus meiner Sicht wohlgefügtes Bild von der DDR und ihrer Führung endgültig zusammen. Ich wurde kein Feind des Sozialismus. Ich behielt die Uniform an. Aber der ursprüngliche Sinn, den ich in meinem Dienst gesehen hatte, die Verteidigung des real existierenden Sozialismus, weil dies die einzige Gesellschaftsordnung schien, die den Frieden sichern und erhalten konnte, war weg.

Dann ging es Schritt für Schritt (Auswahl - aus meiner Sicht):
- Der Versuch einer Militärreform
- Der Streik der Armeeangehörigen
- Der Runde Tisch der Landesverteidigung
- Die Wahlen
- Der "Eppelmann"-Eid
- Die Auflösung der Grenztruppen und meine Übernahme in die NVA
- Der 3. Oktober 1990.

Das ging also alles nicht Knall auf Fall, es war eine Zeit des Umbruchs und der Entwicklung. Für einen Moment war ich auch geneigt, mich bei der Bundeswehr zu bewerben. Ich gestehe, dass das eher so etwas wie Hilflosigkeit, oder Perspektivlosigkeit war. Als ich dann meinen Lebenslauf für diese Bewerbung schrieb (für mich unvergessen, wie ich im Computerkabinett der Militärpolitischen Hochschule an einem PC1715 saß und den Lebenslauf tippte), überkam mich mit einem Mal ein Lachanfall: "Die müssen doch mit dem Notventil geduscht sein, wenn die so eine alte rote Socke wie mich einstellen! Und ich - was will ich dort?"

Ich wollte mein Studium abschließen. Nach fast 7 Jahren auf Studienbänken nur mit einem Fachhochschulabschluss dazustehen, dem Abschluss der Offiziershochschule in Plauen, schien mir zu wenig. Es gab das Angebot der Militärpolitischen Hochschule, das Studium bis 31.12.1990 mit einem voll gültigen Diplom abzuschließen und danach entlassen zu werden. Das nahm ich an und wurde noch für knapp 3 Monate Hauptmann der Bundeswehr. Ich trug die Uniform dreimal: Zur Einkleidung, zum Appell am 04.10.1990 und zur Prüfung im Hauptfach (Politikwissenschaft).

Bin ich nun ein Wendehals? Wer Spaß daran hat, es so zu sehen, möge das tun. Es ist mir zwar nicht gleichgültig, aber letztlich brauche ich dafür nicht mal eine Regenplane. Hatte ich Gewissenskonflikte? Oh ja! Aber die Entscheidung, die Uniform des alten Feindes anzuziehen, stand am Ende eines fast vierjährigen Entwicklungsweges mit dramatischsten Wendungen und permanenten Entscheidungen. Heute kann ich nicht behaupten, das alles toll gemacht zu haben. Ich kann mir lediglich noch im Spiegel gerade in die Augen gucken. Ist auch was wert.

ciao Rainman

Das hast du genau richtig gemacht. Was stört es wenn mann als Wendehals bezeichnet wird. Können diese Leute deine Rechnungen bezahlen? Jeder muß sehen wo er bleibt. Alles andere ist dummes Gerede.



ABV und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 13.06.2013 06:35
von berlin3321 | 2.517 Beiträge

Zitat
Wie wird es denn dem Mike 1989 so ergangen sein



Von Mike gibt´s ein Video am Tag der Grenzöffnung.

Schön, wenn die Namen Gesichter bekommen.

Wie bei Rainman schätze ich Mike´s offene Art mit der Geschichte umzugehen.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 13.06.2013 06:55 | nach oben springen

#38

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 13.06.2013 13:24
von Gohrbi | 574 Beiträge

...ich war schon am überlegen, ob ich mich hier einbringe.........der Beitrag wäre auch zu lang hier.......
für den, der es lesen möchte, bitte den Word - Anhang benutzen.......3 DinA4 Seiten.....es sollte mal ein Beitrag
zu einem Buch der FuTT werden, darum ausfühlicher....aber trotzdem meine Sicht und Erleben....

Kurzfassung.....alles richtig gemacht und so auch von Ost und West akzeptiert worden.
Leute mit anderer Meinung gibt es überall und so bin ich für Meinungen offen.......können uns auch "hauen" symbolisch natürlich


furry und glasi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.06.2013 21:11 | nach oben springen

#39

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 13.06.2013 13:36
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von Gohrbi im Beitrag #38
...ich war schon am überlegen, ob ich mich hier einbringe.........der Beitrag wäre auch zu lang hier.......
für den, der es lesen möchte, bitte den Word - Anhang benutzen.......3 DinA4 Seiten.....es sollte mal ein Beitrag
zu einem Buch der FuTT werden, darum ausfühlicher....aber trotzdem meine Sicht und Erleben....

Kurzfassung.....alles richtig gemacht und so auch von Ost und West akzeptiert worden.
Leute mit anderer Meinung gibt es überall und so bin ich für Meinungen offen.......können uns auch "hauen" symbolisch natürlich


Klar,sachlich und interessant geschrieben.Das sind Beiträge die würdig sind, zu diskutieren!


Gohrbi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Gewissenskonflikte beim Wechsel von NVA/Grenztruppen zum Klassenfeind ?

in DDR Staat und Regime 13.06.2013 16:34
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Gohrbi im Beitrag #38
...ich war schon am überlegen, ob ich mich hier einbringe.........der Beitrag wäre auch zu lang hier.......
für den, der es lesen möchte, bitte den Word - Anhang benutzen.......3 DinA4 Seiten.....es sollte mal ein Beitrag
zu einem Buch der FuTT werden, darum ausfühlicher....aber trotzdem meine Sicht und Erleben....

Kurzfassung.....alles richtig gemacht und so auch von Ost und West akzeptiert worden.
Leute mit anderer Meinung gibt es überall und so bin ich für Meinungen offen.......können uns auch "hauen" symbolisch natürlich

Ich danke dir für diesen tollen Bericht. Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Was ich lustig finde wie ihr Probleme hattet beim Waffendrill mit dem G3. Ist doch eigentlich ganz einfach.



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