#1

Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 23.05.2013 23:56
von Moskwitschka (gelöscht)
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1961 stand die Mauer. Und Berlin, die Hauptstadt der DDR konnte mit Fachkräften aufgefüllt werden. Das klingt jetzt etwas zynisch, aber entspricht irgendwie den Tatsachen.

Mein Vater hat Ende 1961 eine gute Stellung in Berlin erhalten. Verwurzelt in Leipzig und Sachse durch und durch, wurde er nach Berlin "delegiert". Logisch, dass für alle ähnlich gelagerten Fälle, Wohnungen zur Verfügung gestellt werden mussten. Und so entstand im äußersten Osten von Berlin ein Wohnkomplex von 3 Altneubauten, dessen Wohnungen fast ausschließlich Zugereisten aus Sachsen in gehobener Stellung zur Verfügung gestellt wurden. Ausnahmen war pro Wohnlock war je eine Arbeiterfamile aus Berlin - ein Bäcker, ein Arbeiter eines Kombinats in Wohnnähe und ein Kraftfahrer.

Ich, die kleine Göre aus Meusdorf, habe mich sofort wohl gefühlt - man sprach mitten in Berlin sächsisch in diesem Wohnkomplex. (Das ist übrigens bis heute so.) Als Kind findet man schnell Freunde. Die Erwachsenen haben es wegen des Dialektes, oder der Stellung im Beruf ?, genauso schnell geschafft und haben eine Hausgemeinschaft gebildet und im wahrsten Sinne des Wortes gelebt.

Es wurden gemeinsam die Aussenanlagen gepflegt, ein Partykeller eingerichtet, gefeiert, geholfen wo Not am Mann oder Frau war. Es gab aber auch die Aussenseiter - die Berliner oder die mit anderen als sächsischen Wurzeln. Die standen unter "besonderen" Beobachtung. Zumindest schlug sich das im Haustratsch nieder.

Als Kind habe ich mich einerseits sauwohl gefühlt, anderseits habe ich die Unterschiede gespürt.

Irgendwann bin ich aus dieser Welt ausgebrochen. Unangekündigt und ohne "Spuren" zu hinterlassen. Es hat 27 Jahre gedauert, bis ich mich dieser Welt wieder gestellt habe. Und es war einerseits erstaunlich - diese Hausgemeinschaft funktionierte immer noch. Anderseits wurde ich 17 Jahre nach der Wende mit dem Vorwurf der damaligen HGL - Vorsitzenden konfrontiert, die das Hausbuch geführt hat, dass ich unverantwortlich gehandelt hätte, ohne Abmeldung das Weite gesucht zu haben. Sie hätte nicht unerhebliche Probleme mit der Darstellung meines Verbleibes gehabt. Das warum verstehe ich bis heute nicht, denn ich habe mich ordnungsgemäß bei meinem neuen Wohnort angemeldet.

Daher meine Frage: Was war Inhalt des Hausbuches?

Aber auch die Frage an die Forengemeinde - Hausgemeindschaft - wie habt ihr sie erlebt und konntest ihr sie über die Wende retten?

LG von der grenzgaengerin


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 00:50
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@ Grenzgängerin Aber auch die Frage an die Forengemeinde - Hausgemeindschaft - wie habt ihr sie erlebt und konntest ihr sie über die Wende retten?
Nee, konnten wir nicht. Hat noch 2 oder 3 Jahre gehalten und dann zogen in unseren Block 11 Geschosser Typ WBS 70 viele neue Mieter ein und da flog dann alles auseinander. In der 33 Wohnungen sind noch etwa 10 Familien, die in den Neubau Mitte der 70er Jahre eingezogen sind. Dabei haben wir fast eine ideale Lage, 5 Minuten zum Tierpark, Verkehrslärm abgeschirmt durch einen anderen Block und rundrum viel Grün, U-Bahn, Straßenbahn und Bus auch nur 5 Minuten vom Haus weg. Viele haben sich in den Westen Deutschlands abgesetzt; sind wohl zur Arbeit gezogen, die nach der Wende im Osten Deutschlands zum großen Teil weggebrochen ist. In der Zeit bis 89 haben wir einmal im Jahr ein Hausfest veranstaltet und ums Haus wurde von der Hausgemeinschaft auch viel gewerkelt.
Peter, der Zaunkönig, der zwar selten zu Hause war; Seefahrt; aber einige Hausfeste und Arbeitseinsätze doch mitgemacht hat.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
zuletzt bearbeitet 24.05.2013 00:51 | nach oben springen

#3

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 07:00
von KID | 234 Beiträge

Im Jahre 1986 hatte ich zusammen mit einem anderen Mieter die Funktion der HGL uebernommen. Wohl das einizige Haus in Berlin-Friedrichshain, das von gleichzeitig von einem MfS-Mitarbeiter und einem Regimegegner 'gefuehrt' wurde.

Wir hielten das Haus (Altbau, 1912 gebaut) sauber, hielten die KWV ("Ruinen Schaffen Ohne Waffen!") staendig auf Trab, und erledigten selber viele Reparaturen. Wir hatten damals 4 Rentner bzw. Rentnerehepaare im Haus. Kohlen und Holz fuer die Alten zu schleppen war uns selbstverstaendlich. Fuenf Jahre lang bemuehte ich mich um die notwendigen Dachreparaturen, ohne Erfolg. Ich liess sogar einen Juristen bei der HVA fuer mich eine Eingabe schreiben. Eine weitere Eingabe wegen der Sanitaereinrichtung wurde ebenfalls vom MfS entworfen. Am Ende war das MfS nicht so maechtig wie die KWV, und wenn die Sanitaereinrichtungen repariert wurden, blieb das Dach bis in den 90ern unrepariert.

Auch wenn es keine Hausfeste oder Aehnliches gab, hatten wir uns im Haus recht gut verstanden.

Das Hausbuch fuehrte ich bis Oktober, 1990 preussisch korrekt. Da ich mir die Hausschluessel von der KWV aushaendigen liess, und diese bei mir behielt (was in der Regel nicht ueblich war), konnte ich zwei illegale Wohnungsbesetzungen vermeiden.

In unserer Strasse gab es in den meisten Altbauten keine aktiven Hausgemeinschaftsleitungen. Viele hatten einfach die Hoffnung aufgegeben, wurde mir gesagt.

Jens

Unten ist die vom MfS geschriebenen Eingabe, sowie die Verordnung ueber das Meldewesen, die wegen ihres offiziellen Aussehens von der Air Force im April, 1991, beschlagnahmt wurde. Die Verordnung liegt heute bei mir noch im Schreibtisch.

Angefügte Bilder:
Feliks D., Kurt, silberfuchs60 und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.05.2013 07:04 | nach oben springen

#4

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 07:13
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Danke Jens. Vielleicht berichtest Du hier noch wie Du am Jahrestag die Handwerker rankriegen und "motivieren" musstest. Dann sehen mal einige wie viel eine gute HGL auch wert sein konnte und das deren Aufhabe sich mitnichten auf das "überwachen" der restlichen Mitbewohner beschränken lässt:


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#5

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 07:25
von Kurt | 933 Beiträge

Hallo Grenzgängerin,

zwar wohnte ich seit meiner Geburt im Eigenheim, weshalb die Hausgemeinschaft nur aus meinen Eltern, Großeltern und mir bestand, aber ich kann mich noch erinnern, daß z.B. jeder Westbesuch im Hausbuch eingetragen wurde.

Viele Grüße, Kurt




Daher meine Frage: Was war Inhalt des Hausbuches?

Aber auch die Frage an die Forengemeinde - Hausgemeindschaft - wie habt ihr sie erlebt und konntest ihr sie über die Wende retten?

LG von der grenzgaengerin



[/quote]


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#6

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 07:46
von Pit 59 | 10.149 Beiträge

Hausbuch kenne ich auch noch aus meinem Elternhaus,mein Vater hatte das mal geführt,warum keine Ahnung,aber da könnten doch die Jungs von der "Firma" bestimmt mal das warum beantworten.
Heute wäre das schon schwieriger mit so einem Buch,die Namen könnte ja keiner Schreiben oder Lesen
Hausgemeinschaft kenne ich nicht ,und war mir auch egal.Ich habe Ende der 70er für meine Neubau Wohnung (AWG )gerackert (Ich weiss gar nicht mehr wieviele Hundert Stunden) gebuddelt in der Stadt,was aber mit der Wohnung eigentlich nichts zu tun hatte.
Schichtarbeit und Schwarzarbeit haben auch keine Hausgemeinschaft Zugelassen.
Ich hatte mit 18 mein erstes Auto (naja leicht Übertrieben,es war ein Trabant),und an freien Wochenenden ging es ab zur Datsche,und dort mit Freunden getroffen,und dort gab es kein Hausbuch.


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#7

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 07:49
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

"Was war Inhalt des Hausbuches? "

nicht verzagen - google fragen: Stichworte ddr hausbuch

http://www.google.com/imgres?imgurl=http...Q9QEwAg&dur=567

Unsere Hausgemeinschaft (AWG, Dresden, 80er Jahre) war mit der "Goldenen Hausnummer" ausgezeichnet. War für mich schon Stress, das Grünanlagen-Pflege nicht gerade zu meinen Hobbys gehört(e) .
Soweit ich mich erinnere, hab ich es mit den Einträgen meiner Besucherinnen ins Hausbuch nicht so genau genommen, was mir manche Kritik unseres Hausbuch-Verantwortlichen eintrug.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 24.05.2013 08:00 | nach oben springen

#8

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 08:08
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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In unserem Haus Anfang der 80er gab es damals keine HGL und jeder machte seinen Stiefel für sich, hatten auch keinen Partyraum und zusammen gegrillt wurde auch nicht, war ganz normales Wohnen so wie auch heute.
Das Hausbuch direkt geführt hat keiner, wir haben das jährlich rumgehen lassen, also wenn mal seltener NSW-Besuch kam wusste man wer das Ding gerade hatte.
Wenn du selber dran warst mit der Hausbuch-Aufbewahrung und du hast gesehen das bei Schmidts wieder der Onkel mit dem Audi parkte und von Schmidt kam niemand um das HB zu holen, dann hast du auch mal bei Schmidts geklingelt und hast die Schwarte reingereicht.
Ab und an kam nämlich der ABV oder seine Kollegen und kontrollierten die Einträge.
Das war schon blöd, man war ja nun kein IM oder so was und musste sich trotzdem mit um solchen Kram kümmern.
Dem Westbesuch kam die Einschreiberei sicherlich auch spanisch, oder wohl besser ostdeutsch vor, in den ihren freien Gefilden hat es ja sowas wohl nicht gegeben.
Nun ja, Ostbesuch war ja auch selten, Oma Erna ab und an und mehr nicht, pflegten ja die weltoffene Verschlossenheit.
Stell mir gerade vor, ich hätte so 87 die Pappe flott gemacht und wäre einmal im Jahr nach Köln getuckert zu Onkel Hans.
Beim ersten mal hätte ich dann gesagt "siehst du Hans, seit wir letztes Jahr den Erich abgewählt haben sind wir auch ein freies Land" und das hätte mich Stolz gemacht und dann wär ich wieder zurückgetuckert.


zuletzt bearbeitet 24.05.2013 09:08 | nach oben springen

#9

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 09:53
von Hane66 (gelöscht)
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Hausgemeinschaften gibt es nicht mehr , guten Tag und Tür zu. Im Garten ist das Anders da halten alle zusammen da wird auch mal einer getrunken.


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#10

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 10:00
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #4
Danke Jens. Vielleicht berichtest Du hier noch wie Du am Jahrestag die Handwerker rankriegen und "motivieren" musstest. Dann sehen mal einige wie viel eine gute HGL auch wert sein konnte und das deren Aufhabe sich mitnichten auf das "überwachen" der restlichen Mitbewohner beschränken lässt:


Hallo Feliks,

mal abgesehen vom Hausbuch, so habe ich den Eindruck, dass die Hausgemeinschaften von den Menschen gelebt wurden. Wenn es kein Bedürfnis nach Gemeinschaft gab, dann konnte noch so ein aktiver HGL-er nicht viel ausrichten.

Es war doch in vielen Bereichen so, ob nun im Haus, Kindergarten oder Schule - jeder war froh dass sich ein Interessenvertreter gefunden hat, der bereit war sich ggf. für die Interessen dieser kleinen Gemeinschaften einzusetzen. Und die bestanden meist in der materiellen Ausstattung der "Wohnumgebung" oder der Einrichtungen, die von den Kindern besucht wurden.

Und es gab nicht wenige, die sich für andere eingesetzt haben. Nur konnten sie nichts grundsätzlich ändern, sondern nur den Finger in "Wunden" legen und im besten Fall wurde regiert.

LG von der grenzgaengerin


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#11

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 10:18
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #7
"Was war Inhalt des Hausbuches? "

nicht verzagen - google fragen: Stichworte ddr hausbuch

Gruss Hartmut


Hallo Hartmut,

ja die gute Tante google. Die weiß vieles. Doch wie es im konkreten Fall "gelebt" wurde, das beschreibt sie nicht. In den wenigen Beiträgen kann man doch schon lesen, dass auch hier die Bandbreite sehr groß war. Die einen haben es sehr genau genommen bis zu denen, für die das Hausbuch ein notwendiges Übel war.

Muss jetzt gleich mal nach "Hausgemeinschaft" googeln.

LG von der grenzgaengerin

EDIT google - Ergebnis Hausgemeinschaft – die Bewohner größerer Mietshäuser wurden als Kollektiv betrachtet
http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachgebrauch_in_der_DDR#H


zuletzt bearbeitet 24.05.2013 10:23 | nach oben springen

#12

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 10:53
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Eine gewisse Absurdität erreichte die "Wichtigkeit" der Hausgemeinschaft oder des "Kollektives" nachdem ab Mitte der Sechziger Jahre der inflationäre Gebrauch des Begriffs "sozialistische Menschengemeinschaft" für jedes und alles um sich griff.

Ich kann mich, jetzt wieder, an einen unsäglichen Fernsehschwank aus dieser Zeit erinnern, mit Gert E. Schäfer (glaube ich jedenfalls) in dem es um das Zusammenwachsen einer Hausgemeinschaft ging ........
Die Floskel von der "soz. Menschengemeinschaft" fiel in jedem zweiten Satz den die Schauspieler aufsagten ......

Danach war sie propagandisch verbrannt, der "gute Zweck" ging voll nach hinten los ......

Hausgemeinschaft und Hausbuch.
Ist mir auch mehr aus den Sechzigern in Erinnerung.
Wenn ich als Kind/Jugendlicher meine Großeltern in den Ferien besuchte wurde meine Anwesenheit dort im Hausbuch eingetragen .....
War es nicht so das alle Besuche über drei Tage im Hausbuch vermerkt werden mußten?

Solche Berichte über Hausgemeinschaftsfeiern kenne ich auch, allerdings hielten sich die Bewohner des Hauses in dem ich wohnte mit solchen gemeinsamen Aktivitäten zurück .......

Nachbarschaftliche Kontakte, das ist normal aber ich muß nicht mit allen Bewohnern des Hauses feiern ........

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

Gert und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 10:54
von interessierter9 | 8 Beiträge

Hallihallo,

die Hausgem. bei meinen Eltern ("Platte") gibt es heute auch noch, alle sehen sich und feiern auch ein Mal im Jahr miteinander. Nur meine Eltern sind seit damals, vermute ich, verschlossener geworden (was auch an ihren Kindern liegt, die nicht so wurden, wie sie wollten, aber). Es gibt zu viele Ausweichmöglichkeiten zur Kommunikation: Internet (sic!), Fernsehen, Computerspiel usw.
Die Kommunikation hat sich von der Hausgemeinschaft DDR her hin auf andere Gebiete verschoben: man telefoniert mehr und woandershin, hat andere Gruppen im 'Netz' usw. Daher vielleicht die Einschätzung, dass Hausgemeinschaften häufig als schlechter geworden empfunden werden, man quatscht woanders, hat viel mehr Möglichkeiten und wird daher wählerischer. Dass überall 'nur mit Wasser gekocht' wird, und irgendwann 'dreckige Wäsche gewaschen werden muss', lernt man irgendwann, oder eben nicht.
Verstärkend dann die häufig mit 'Neid-' und 'Hass'-Sendungen gefüllten Medien.
Aber es ist letztlich eher ein individuelles, oder persönliches Problem, vielleicht auch ein psychologischer Effekt: wir sind von Strahlemenschen umgeben, keiner redet vermeintlich über das Geld, aber qua Produkte wird es überall dargestellt - auch wenn teilweise horrende Kredite dahinter stehen. Wir sind, wie der Sozialforscher Harald Welzer einmal gesagt hat, in einem beständigen Kampf um den sozialen Status befangen. Wie es eine Freundin über ihre Mutter sagte: ihr Lebensmotte sei 'Was denken die Nachbarn?'

Neben diesem 'äußerlichen' Unterschied zu damals, den anderen Bereichen, in den heute kommuniziert werden kann, gibt es auch das des Älterwerdens von einem selber: das Gehirn speichert Informationen anders ab, die Behütetheit und Federung des Elternhauses weicht der Eigenverantwortlichkeit und der Maßnahmen dazu. Eine Biographie kann uns da, mal einfach gesagt, an der Nase herumführen. Das ist aber ein schlechter Ausdruck. Neutral formuliert: Mit den abgespeicherten Eckdaten von großen Gefühlen der Vergangenheit konstruiert man seine heutigen Empfindungen und Bewertungen der Welt. Deswegen war früher häufig oder meist alles besser. Weniger häufig, aber auch vorhanden sind viele Menschen, die Schlimmes erlebt haben.

Damals (=DDR) gab es ja z. Bsp. für mich keine Verbrechen. Heute wird man hellhörig oder beobachtet Hellhörigkeit, wenn Kinder erzählen, dass ein Mann in einem Garten ihnen nach einem Gespräch das Haus von innen zeigen wollte. Oder wenn der Nachbar schräg rüber gleich von Verletzungen des Verkehrsrechts redet, wenn eine Tante zu Besuch das Auto eine halbe Stunde am Straßenrand stellte. Oder oder oder kennt jeder Beispiele.

Selber bin da auch noch in der Phase, immer noch (vl. bis Lebensende), in der ich dazu lerne und indem ich mich bemühe, höflich zu sein und mal ein paar Worte mehr zu reden. Tut doch auch gut. Gelingt aber nicht immer.

VG
interessierter


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#14

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 12:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zwischen Frühstück und Thaiessen, ein kleiner Beitrag meinerseits zu den HG. Die bisherigen Beiträge widerspiegeln im Wesentlichem auch meine Erfahrungen mit der HG.
Unsere HG war auch ein Spiegelbild der sozialen Struktur in der DDR. Den Begriff der "sozialistischen Menschengemeinsaft" schiebe ich einmal bewußt beiseite, denn das war die HG nicht. Ich empfand sie als Solidargemeinschaft und oftmals als Zweckbündnis um dem Widrigkeiten des Alltagslebens in der DDR wirksam begegnen zu können.
Im Eingang wohnten acht Mietparteien - davon waren Angehörige von 3 Mietparteien bei den Schutz-und Sicherheitsorganen (Schutzpolizei, Berufsfeuerwehr und MfS), die anderen Mietparteien waren als Maschinisten und Abraumbaggerfahrer in Betrieben der Kohle- und Energiewirtschaft beschäftigt. Kennzeichnend war die Ruhe im Eingang, denn der Schichtbetrieb und -dienst bestimmte den Lebensrhytmus der Bewohner. Auch hatten wir einen wegen versuchter Republiksflucht Verurteilten in unserer Mitte, der Sohn einer Mietpartei.
Das Hausbuch führte eine Mitbewohnerin, die im Kulturleben engagiert und wie ihr Mann, Mitglied des Arbeiterkabarett "Die Hornissen" war. Jede Goldmedaille bei den Arbeiterfestspielen wurde somit auch gebührend in der HG gefeiert.
Unser Wohnblock befand sich im sogenanntem Kosmonautenviertel, so wurde der Wohnkomplex in der Stadt bezeichnet. Einer der schönsten WK, denn es gab ein Rosarium, ein Planetarium und zahlreiche andere gemeinnützige Einrichtungen für die Bewohner. Kindereinrichtungen, Schule, Kaufhalle und Gaststätte gehörten dazu. Und nicht zuletzt befand sich der "Intershop" der Stadt neben dem Waschstützpunkt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Wir hatten mit der Stadt einen Pflegevertrag über die Grünlagen und das entsprechende Entgelt wanderte in HG-Kasse. In Eigeninitiative haben wir auch eine Gehweginstandsetzung und teilweise Neuverlegung durchgeführt, da die Stadt dafür keine Baukapazitäten in ihren Bilanzen hatte. Auch dieses Geld kam in die Hauskasse. Die malermäßige Instandsetzung des Treppenhauses wurde auch in Eigeninitiative durchgeführt, denn wir hatten einen gelernten Maler in den Reihen.
Es war Usus, dass man sich in den Sommermonaten für einen kurzen Schnack abends in der Sitzecke vor dem Haus zwangslos zusammenfand und dabei auch einen Lütten zu sich nahm.
Den Trockenraum im Keller bauten wir gemeinsam zu einem Mehrzweckraum mit Hausbar um. Er wurde dann auch von den Bewohnern für familiäre Feiern und Zusammenkünfte weidlich genutzt. Eine sanitäre Einrichtung installierten wir im gegenüberliegendem Fahrradkeller.
Hinzu kam, dass sich einige Hausbewohner, auch ich, ihre Keller zu Hobby- und Bastlerräumen umgestalteten. Einige hatten Drechslerbänke usw. . Bei mir stand eine Mini - Drehbank.
Sylvester wurde immer zusammen in der HG gefeiert. Das Buffet das dann von allen Mitbewohnern mitgestaltet wurde, konnte sich sehen lassen und der Kreativität waren oftmals keine Grenzen gesetzt. Es war dann auch eine Widerspiegelung der kulinarischen Spezialitäten aus allen Gegenden der DDR. Sogar der Küchenchef der Gaststätte, der auch im Haus wohnte, kam manchmal nicht aus dem Staunen heraus, was mit dem zur Verfügung stehenden Materialien so hervorgezaubert wurde.
Der besondere Stolz der Mitbewohner war jedoch die "Goldene Hausnummer" und die dazu gehörenden Ehrenplaketten der Stadt und der Natinalen Front.
Ich erinnere mich gern zurück an diese Hausgemeinschaft - sie war mir oftmals eine unentbehrliche Hilfe, gerade in der Zeit, wo sich meine Frau zum Direktstudium an der Bergakademie in Freiberg befand und mir montags-samstags die Betreuung unserer damals Lütten oblag.
Zwischenzeitlich sind schon einige Bewohner verstorben, die Ersten die gingen, waren die, die aus der Wismut kamen.

Vierkrug


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zuletzt bearbeitet 24.05.2013 12:32 | nach oben springen

#15

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 12:54
von Gelöschtes Mitglied
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Ohne schleimen zu wollen: Dieses Forum hat mir schon manchen Erkenntnisgewinn gebracht. So war mit trotz meiner häufigen Besuche nicht bekannt, dass ein "Hausbuch" geführt werden (musste), in dem u.a. auch Besuche aus dem NSW penibel vermerkt und die Einträge auch (durch den ABV?) kontrolliert wurden. Mag auch sein, dass meine Verwandten das mal erwähnt hatten, ich das aber einfach vergessen habe.

Irritierend, wie ausgeprägt die Überwachungs- und Kontrollwut der "Organe" (mir fällt kein besseres Wort ein, deshalb nutze ich den Oberbegriff) war.

Eigentlich wollte ich jetzt schreiben, dass so etwas im Westen unmöglich gewesen wäre. Aber dann bin ich doch nachdenklich geworden: Gewiss, die heutigen Überwachungsmethoden sind subtiler geworden, nicht mehr so plump, nicht mehr so offensichtlich. Aber vielleicht oder gerade deswegen umfassender, detailreicher. Natürlich auch ermöglicht durch die verfügbare Technik. Eigentlich möchte ich gar nicht wissen, wie viel über mich in welchen Dateien gespeichert ist, wie transparent ich als Bürger mittlerweile geworden bin. Vielleicht vergleichbar mit manchem Bürger aus der DDR, der bis heute nicht wissen will, was in seiner Stasi-Akte alles steht.

Aber das alles dient natürlich nur zu unserem Schutz, zu unserer Sicherheit. Schon klar......
.


Bugsy und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 13:29
von werner | 1.591 Beiträge

Mit dem Thema Hausgemeinschaft verbinde ich immer noch einen engen Zusammenhalt, ohne sich auf die Pelle zu rücken, selbstverständliche gegenseitige Unterstützung und Übernahme von Verantwortung für das Gemeinsame ohne (finanzielle Gegenleistung) zu fordern.

Wir (meine Eltern und ich) lebten in einer HG, in der, wie im gesamten Wohnbezirk Angehörige der bewaffneten Organe und ZB (Zivilbeschäftigte) wohnten.
Entsprechend genau wurde auch das Hausbuch geführt. Den Sinn hat wohl keiner so recht verstanden (aus den Gesprächen in den letzten Jahren entnommen), aber man hat´s halt gemacht. Es war vorgeschrieben und damit basta.

Über Jahre hinweg war diese Gemeinschaft recht stabil, auch im Zusammenhalt.
Die Mieter wechselten wenig. Auch wenn man in politischen Fragen grundsätzlich auf einer Welle lag, in vielen Detailfragen gab es auch kontroverse Diskussionen, besonders unser Nachbar – Offizier in der PHV (Politische Hauptverwaltung) wurde immer wieder unter Feuer genommen. Diese kontroversen Standpunkte führten dazu, dass politische Themen irgendwann weitgehend ausgeblendet wurden. Kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass jemand wegen abweichender Ansichten verpetzt wurde und Probleme bekommen hat.

Die Pflege und Instandhaltung (Kleinreparaturen) des Hauses war per Vertrag mit der Wohnungsverwaltung in die Hände der Hausgemeinschaft gelegt. Wäschestangen wurden in Eigenregie aufgestellt und gestrichen, auf der Wiese hinterm Haus wurde im Winter eine Eisbahn angelegt, weil der See doch recht lange dauerte bis er zugefroren war.
Kleine Hausordnung war die wöchentliche Treppenreinigung, die große Hausordnung war die Reinigung der Außenanlagen, im Winter Schneeschieben und Streuen, im Sommer Rasen mähen, Fußweg und Rinnstein kehren. Dazu ging auch immer die Karte rum, so dass jeder wusste, wann er dran ist. Vor dem 1.Mai gab´s den gemeinsamen Frühjahrsputz mit anschließender Feier im Gemeinschaftsraum, am Tag drauf die gemeinsame Spurenbeseitigung und das Vernichten der Reste. Zur Maidemo hat man sich verabredet, und die HG ist geschlossen losgezogen, manche fanden es selbstverständlich, in Uniform zu gehen, andere sind locker in Zivil gegangen, die Nelke war aber ungeschriebene Pflicht.

Ob bei uns der Wettbewerb um die Goldene Hausnummer geführt wurde, kann ich mich nicht erinnern, jedenfalls gab es im gesamten Wohngebiet keine „Goldene Hausnummer“. Dafür hat eine HG aus der Nachbarstraße den Wettbewerb „Bereich der vorbildlichen Ordnung und Sicherheit“ gewonnen. Wie das ging, weiß ich nicht - Anscheinend war keiner aus der Jury dabei, wenn zum 7. Oktober an der Fassade mit einem Strick um den Bauch vor dem Treppenhaus das Banner befestigt wurde.

In den Sommermonaten hat die HG in den 70ern immer mal gemeinsam mit dem Auto einen Ausflug gemacht: Schiffshebewerk, Tierpark Eberswalde, Spreewald, Sanssouci usw, oder Fahrradtouren in die Umgebung. Mit dem Älterwerden der Bewohner und dem Auszug der Heranwachsenden Kinder schliefen diese gemeinsamen Ausflüge allerdings zunehmend ein.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#17

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 13:34
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #15
Ohne schleimen zu wollen: Dieses Forum hat mir schon manchen Erkenntnisgewinn gebracht. So war mit trotz meiner häufigen Besuche nicht bekannt, dass ein "Hausbuch" geführt werden (musste), in dem u.a. auch Besuche aus dem NSW penibel vermerkt und die Einträge auch (durch den ABV?) kontrolliert wurden. Mag auch sein, dass meine Verwandten das mal erwähnt hatten, ich das aber einfach vergessen habe.

Irritierend, wie ausgeprägt die Überwachungs- und Kontrollwut der "Organe" (mir fällt kein besseres Wort ein, deshalb nutze ich den Oberbegriff) war.

Eigentlich wollte ich jetzt schreiben, dass so etwas im Westen unmöglich gewesen wäre. Aber dann bin ich doch nachdenklich geworden: Gewiss, die heutigen Überwachungsmethoden sind subtiler geworden, nicht mehr so plump, nicht mehr so offensichtlich. Aber vielleicht oder gerade deswegen umfassender, detailreicher. Natürlich auch ermöglicht durch die verfügbare Technik. Eigentlich möchte ich gar nicht wissen, wie viel über mich in welchen Dateien gespeichert ist, wie transparent ich als Bürger mittlerweile geworden bin. Vielleicht vergleichbar mit manchem Bürger aus der DDR, der bis heute nicht wissen will, was in seiner Stasi-Akte alles steht.

Aber das alles dient natürlich nur zu unserem Schutz, zu unserer Sicherheit. Schon klar......
.



Vielleicht kann ja @ABV was dazu sagen, denn ich glaube, in deren Verantwortung fielen diese Bücher, auch darüber, ob diese mit dem Meldekarteien abgeglichen wurden.

Ohne es belegen zu können vermute ich mal dieses Büchlein als Appendix aus der Zeit, als es noch keine Meldeämter gab und man konnte sich nur nicht zur Abschaffung durchringen.
Eine wirkliche Funktion konnte ich nicht erkennen. Die Bürger hatten alle eine PKZ, über die sie überall registriert waren, auch in den Meldeämtern. Und wer sich nicht anmelden wollte, weil er was "vorhatte", den hat auch ein Hausbuch nicht interessiert.

In meiner Erinnerung musste sich z.B. der (länger bleibende) Westbesuch ja auch beim VPKA anmelden, das Hausbuch war also doppelt.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
silberfuchs60 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 13:47
von damals wars | 12.175 Beiträge

Ich weiß noch, das unser Hausbuchführer nach der Wende das Problem hatte, das Ding loszuwerden. Niemand wollte es haben. Keiner war mehr zuständig.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#19

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 14:05
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das Thema Hausbuch gab es schon einmal:

Hausgemeinschaften hatten ein Hausbuch ?

LG von der grenzgaengerin


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#20

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 14:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von werner im Beitrag #17

In meiner Erinnerung musste sich z.B. der (länger bleibende) Westbesuch ja auch beim VPKA anmelden, das Hausbuch war also doppelt.



Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Abkürzung richtig interpretiert habe, aber wenn damit etwas beginnend mit "Volkspolizei" gemeint war: Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass wir uns An- und Abmelden mussten. Bei Kurzaufenthalten konnte das auch "auf einen Rutsch" erfolgen. Die Einreisepapiere wurden geprüft, die Quittung für den Mindestumtausch musste vorgelegt werden und dann erfolgte die Anmeldung. Bei welcher Behörde das allerdings war, weiß ich heute nicht mehr - ist aber auch nicht so wichtig.


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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26 03.03.2011 21:05goto
von Annakin • Zugriffe: 1682
Habe ich das Babyfon erfunden?
Erstellt im Forum Mein Grenzer Tagebuch von TOMMI
9 11.05.2010 20:56goto
von Boelleronkel • Zugriffe: 2486
Hausgemeinschaften hatten ein Hausbuch ?
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Angelo
36 20.02.2011 14:00goto
von Boelleronkel • Zugriffe: 6366

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