#1

Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 05.05.2013 18:18
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo Freunde!
Die DDR ist nun bereits seit beinahe einem viertel Jahrhundert von der politischen Landkarte verschwunden. Aus den Köpfen wird sie wohl erst in den kommenden Generationen verschwinden.
Was aber ist geblieben von vierzig Jahren " Arbeiter und Bauernstaat"? Über die ideologischen Hinterlassenschaften wird beinahe täglich diskutiert. Was ist aber aus den vielen staatlichen Gebäuden geworden? Manche wurden abgerissen. Andere erhielten eine völlig neue Funktion. Wieder andere verrotten seit Jahren vor sich hin.
Anfang des Jahres habe ich mich auf dem Weg gemacht, um zu erkunden wie viel DDR noch in den Dörfern und Städten des Oderlandes noch zu erkennen ist.

Fangen wir bei der Staatssicherheit an:

Innenhof Gebäude (FILEminimizer)


Wie in jeder Bezirksstadt der DDR, gab es auch in Frankfurt (Oder) eine Bezirksverwaltung der Staatssicherheit. Ein riesiger verschachtelter Gebäudekomplex. Eigentlich eine eigene Stadt, in Mitten der Stadt. In dem großen Gebäude residiert heute das Arbeitsamt.Bis zum Herbst 1989 lenkte und leitete MfS-General Heinz Engelhardt, der als letzter Minister für Staatssicherheit in die Geschichte eingegangen ist, die geheimdienstlichen Geschicke im Oderbezirk.

Innenhof Gebäude (FILEminimizer)


Nicht alle der früheren Dienstgebäude werden heute genutzt. Manche sehen so aus, als wäre die Zeit im Herbst 1989 stehen geblieben. Auf dem Areal herrscht eine beklemmende Stille. Die wohl nicht nur dem, zum Zeitpunkt der Aufnahmen herrschenden Wetterverhältnisse geschuldet war.
Rückseite Kreisdienststelle 2 (FILEminimizer)


Dieses Foto zeigt die ehemalige Kreisdienststelle für Staatssicherheit Frankfurt (Oder). Seit der Besetzung und anschließender Räumung im Dezember 1989, hat wohl niemand mehr dieses eher unscheinbare Haus betreten.
Gitter vor den Fenstern (FILEminimizer)


Die Gitter vor den Fenstern sind noch immer vorhanden. Ihre Funktion haben sie schon seit langem verloren. Ohnehin konnten weder Gitter, noch Stacheldraht und bewaffnete Posten das Ende der MfS-Dienststelle(n) verhindern.

Uha 1 (FILEminimizer)


Die Untersuchungshaftanstalt, mittlerweile umgebaut und modernisiert, ist noch heute vorhanden. Heute dient sie jedoch nur noch der Unterbrinung von " normalen Kriminellen". Politische Häftlinge sucht man heute hier vergeblich.

Blick über die Mauer (FILEminimizer)


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In Treplin, wenige Kilometer westlich von Frankfurt (Oder), betrieb das MfS eine Abhöranlage. Laut Gerücht, wurden von hier aus die Kommunikation der Bonner Politiker abgehört. Heute wird das Gelände von der Post genutzt.


Der Zaun stammt noch aus der Zeit vor 1989. Das Gelände wurde rund um die Uhr von Wachposten gesichert.



In Treplin, abseits der B 5, am Ufer des Bärenfang-Sees, unterhielt das MfS ein Ausbildungs & Schulungsobjekt. Nach der Wende zog hier der Zoll ein. Später übernahm eine Tischlereifirma das Areal.


In diesem, sich direkt an der vielbefahrenen B 5 befindlichen Gebäude, waren einst die Wachmannschaften des Ausbildungsojektes untergebracht.
Nach jahrzehntelangem Leerstand, hat sich nun endlich ein neuer Eigentümer gefunden.

Hinweis: die Fotos von Treplin wurden auf Verlangen gelöscht.

Die Serie wird fortgesetzt

Gruß an alle aus dem schönen Oderland
Uwe


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zuletzt bearbeitet 26.08.2015 11:28 | nach oben springen

#2

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 05.05.2013 19:03
von ABV | 4.202 Beiträge

In Frankfurt (Oder) gab es auch eine Bezirkszentrale der Volkspolizei. Die korrekte Bezeichnung lautete " Bezirksbehörde der Volkspolizei". Kurz BdVP.

Nachrichtenzentrale (FILEminimizer)


An der Spitze der Behörde stand zuletzt Generalmajor Prüfer. Der BdVP unterstanden die einzelnen Volkspolizeikreisämter (VPKA), die Betriebsschutzdienststellen, Strafvollzug und Feuerwehr.
Wo heute Autos parken, standen bis 1989 verschiedene Baracken.
Grenze (FILEminimizer)

Im einstigen Hauptgelände sind diese Baracken seit langem verschwunden. Man findet sie heute noch in der vorwiegend als Ausrüstungs und Materiallager genutzten Außenstelle " Nuhnen", am westlichen Stadtrand.
Nachrichtenzentrale (FILEminimizer)


In der Nachrichtenzentrale der BdVP liefen die Fäden zusammen. Hier war der Dienstbereich des " Operativen Diensthabenden". Der, seiner Verantwortung angemessen, im Range eines Majors oder Oberstleutnants stand.

Von 1991 bis 1999 beherbergte das Areal der einstigen BdVP das neu gegründete Polizeipräsidium Frankfurt (Oder). Seit dem Umzug der Behörde nach Frankfurt(Oder)-Nuhnen, befindet sich die Staatsanwaltschaft im früheren Hauptgebäude. Die einstige Nachrichtenzentrale hat ausgedient.

Nicht unerwähnt darf an dieser Stelle auch das " Abschnittskommando Volksrepublik Polen" der Grenztruppen bleiben.
Grenze (FILEminimizer)


Das für den gesamten Bereich der östlichen Staatsgrenze, von Usedom bis Zittau, zuständige Kommando, hatte seinen Sitz in der Frankfurter Kopernikusstraße. Das Grenzregime an der Grenze zur VR Polen unterschied sich erheblich, von dem an der " Westgrenze" bzw an der " Mauer":
So gab es an der Oder keine Grenzsicherung, sondern eine punktuelle Grenzüberwachung. Für die so genannte " Grenzabschnittsposten", kurz " GAP", zuständig waren. Die Tätigkeit dieser Grenzer kann man mit der von Grenzaufklären vergleichen.
Heute residiert die Bundespolizeiinspektion Frankfurt (Oder) auf dem Areal.

SED-SCHULE


In diesem Gebäude, von dessen Fenstern man weit über die Oder ins polnische Nachbarland hineinsehen kann, befand sich die Bezirksparteischule der SED. In einjährigen Studiendurchgängen wurden die Kursanten mit dem Marxismus / Leninismus vertraut gemacht. Zumindest wurde das offiziell so behauptet.
Nach der Wende wurde das Gebäude zum Hotel umfunktioniert.

Wird fortgesetzt

Gruß an alle
Uwe


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#3

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 05.05.2013 19:33
von ABV | 4.202 Beiträge

Wenn wir schon mal beim Thema Grenzen sind:

Güst aus Richtung Slubice (FILEminimizer)


Nirgends kann man wohl das Zusammenwachsen Europas und das damit verbundene Verschwinden von Grenzsperren besser beobachten, als auf der Frankfurter Friedensbrücke. Viele Jahrzehnte bestimmte der Grenzübergang " Stadtbrücke", der Frankfurt (Oder) mit Slubice mit einander verband, das Bild in der Stadt.
Anfang der siebziger Jahre wurde der Grenzübergang für jedermann geöffnet. Der Visafreie Grenzverkehr zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen, ermöglichte einen regen Einkaufstourismus. Da das Benzin in Polen schon damals billiger als bei uns war, bildeten sich an den Slubicer Tankstellen rasch lange Schlangen. Wobei man bedenken muss, dass es zu jener Zeit weit weniger Tankstellen als heute in der polnischen Grenzstadt gab.
Schon im Herbst 1980 war es mit der Reisefreiheit wieder vorbei. Nach Polen reisen durfte nur, wer über eine entsprechende Einladung und eine behördliche Genehmigung verfügte. Ab 1990 wurde dieser unhaltbare Zustand wieder aufgehoben. Nach der Wiedervereinigung enstand jedoch die kuriose Situation, dass polnische Bürger plötzlich nicht mehr ohne Visum nach Frankfurt einreisen durften. Gehörte die Oderstadt doch nun zur Bundesrepublik. Für die Polen nach wie vor ein Visum benötigten. Lange dauerte der Quatsch nicht an. Seit dem April 1991 genügte für die polnische Nachbarn der Personalausweis an der Grenze. Begleitet wurde die Einführung des Visafreien Reiseverkehrs von rechtsradikalen Ausschreitungen, die Frankfurt in der ganzen Welt blamierten. Ich war damals, als Polizist mit Helm und Schild, auf der Friedensbrücke dabei.
Container vor dem Abriss (FILEminimizer)
Fußgängerkontrolle (FILEminimizer)

Und heute? Heute ist der Grenzübergang samt seinen Abfertigungsgebäuden verschwunden. Der Verkehr rollt ungehindert über die Brücke. In beide Richtungen, so als wäre es schon immer so gewesen. Die Fotos sind nicht aktuell. Kurz nach deren Fertigung fielen die Gebäude endgültig der Abrissbirne zum Opfer. Vielleicht hätte man ja doch dieses oder jenes Detail als Denkmal erhalten sollen?

wird fortgesetzt

Gruß an alle
Uwe


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zuletzt bearbeitet 05.05.2013 19:35 | nach oben springen

#4

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 05.05.2013 19:34
von berlin3321 | 2.515 Beiträge

Hallo Uwe,

schöne Beiträge von Dir, muss ich wirklich sagen.

Sie sind denen von Dieter, dem Ex Zöllner (Grenze Büchen) sehr ähnlich. Sehr gut geschrieben, mit fundiertem Wissen.

Danke, Uwe

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#5

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 05.05.2013 19:36
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #4
Hallo Uwe,

schöne Beiträge von Dir, muss ich wirklich sagen.

Sie sind denen von Dieter, dem Ex Zöllner (Grenze Büchen) sehr ähnlich. Sehr gut geschrieben, mit fundiertem Wissen.

Danke, Uwe

Mfg Berlin


Dankeschön. Mit Dieter verglchen zu werden, schmeichelt mir besonders.

Viele Grüße nach Berlin
Uwe


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#6

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 05.05.2013 20:11
von ABV | 4.202 Beiträge

Wo stand die " Air Force One" der DDR? Richtig, in Marxwalde. Einem Dorf zwischen Seelow und Wriezen. Verkehrsgünstig an der B 167 gelegen. Marxwalde sucht man heute auf den Landkarten vergeblich. Unmittelbar nach der Wiedervereinigung wurde der Ort in Neuhardenberg zurückbenannt. Diesen Namen trug der Ort seit dem 19. Jahrhundert. Benannt nach dem bekannten Staatskanzler von Hardenberg, dem das Schloss und das Dorf seit jener Zeit gehörte. Den ursprünglichen, noch aus der Slawenzeit stammenden Ortsnamen, Quilitz, kennen heute nur noch Geschichtsfreaks.

Leerer Wohnblock
Leeres Fenster (FILEminimizer)

Seit den dreißiger Jahren gehörte das Militär zum Dorf, wie der Topf zum Deckel. Anfangs errichtete die Wehrmacht hier einen Flugplatz. Von dem aus am 01. September 1939, Bomberverbände zum Angriff nach Polen starteten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erschien die NVA auf der Szenerie. Neben Jagdfliegern, gehörte der Flugplatz zum Standort der hochgeheimen Regierungsstaffel.
Für mich verbinden sich mit dem Flugplatz die Erinnerungen an dreimal in der Woche mit Überschallgeschwindigkeit über das Oderbruch jagende MIG-Flugzeuge. Den ohrenbetäubenden Knall, mehrere Sekunden nachdem das Flugzeug bereits in Richtung Horizont verschwunden war, werde ich meinen Lebtag nicht vergessen.
Die Bundeswehr hielt es nur wenige Jahre ín Neuhardenberg aus. Zurzeit wird die Kaserne abgerissen, um einen Solarpark zu weichen.
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" Arbeitslose" Leiteinrichtungen künden von den einstigen regen Flugverkehr

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Das Flughafengelände geht einer ungewissen Zukunft entgegen. Wahrscheinlich werden diese Hangars über kurz oder lang, ebenfalls Solarmodulen weichen.
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Leerer Wohnblock
Leeres Fenster (FILEminimizer)


Seit dem Abzug der Armee aus Neuhardenberg, stehen ganze Wohnblöcke leer. Heute pfeifft der Wind durch leere Fensterhöhlen.
Sieht so vielleicht die Zukunft von Ostbrandenburg aus?

wird fortgesetzt

viele Grüße an alle
Uwe


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#7

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 05.05.2013 20:13
von Bugsy | 454 Beiträge

Absolut wunderbare Bilder! Einen Riesendank an dich, Uwe, dass du dir die Mühe gemacht hast und sie eingestelllt hast. Ich habe mir erlaubt, die Bilder zu kopieren und in eine Datei zu speichern, rein für mich selbst, versteht sich. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, weil das auch für mich gewissermaßen Erinnerungen sind, denn ich habe einige der Gebäude tatsächlich wiedererkannt.

Eine andere Frage: Ich war doch bis anhin der Meinung, dass der Schwanitz der letzte Minister war, und nicht Engelhardt. Ich kann mich natürlich irren - was ja öfter vorkommt - und ich erkenne an, dass du viel eher mit der Materie vertraut bist und ungleich viel mehr Ahnung hast als ich, als "Ausländer" oder "Fremdarbeiter", wie ich damals gelegentlich betitelt wurde.

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
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#8

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 06.05.2013 11:16
von werner | 1.591 Beiträge

Prima ABV und Oderbruchfotograf, schöne Bilder, finde ich wirklich gut, dass Du das Zeitgeschehen im Bild festhältst.

Zu Deiner ersten Bildreihe MfS Ff/O, blumig und dem Zeitgeist entsprechend geschrieben, nur leider nicht in allen Punkten der Wahrheit entsprechend.
Die Bildbeschreibungen über weite Strecken leider tendenziös, in einem Fall sogar Verstoß gegen Forumsregel- Schade, denn das Thema ist sehr interessant.

Zitat von ABV im Beitrag #1
Hallo Freunde!
Die DDR ist nun bereits seit beinahe einem viertel Jahrhundert von der politischen Landkarte verschwunden. Aus den Köpfen wird sie wohl erst in den kommenden Generationen verschwinden.
Was aber ist geblieben von vierzig Jahren " Arbeiter und Bauernstaat"? Über die ideologischen Hinterlassenschaften wird beinahe täglich diskutiert. Was ist aber aus den vielen staatlichen Gebäuden geworden? Manche wurden abgerissen. Andere erhielten eine völlig neue Funktion. Wieder andere verrotten seit Jahren vor sich hin.
Anfang des Jahres habe ich mich auf dem Weg gemacht, um zu erkunden wie viel DDR noch in den Dörfern und Städten des Oderlandes noch zu erkennen ist.

Fangen wir bei der Staatssicherheit an:
. . .

Wie in jeder Bezirksstadt der DDR, gab es auch in Frankfurt (Oder) eine Bezirksverwaltung der Staatssicherheit. Ein riesiger verschachtelter Gebäudekomplex. Eigentlich eine eigene Stadt, in Mitten der Stadt. In dem großen Gebäude residiert heute das Arbeitsamt.Bis zum Herbst 1989 lenkte und leitete MfS-General Heinz Engelhardt, der als letzter Minister für Staatssicherheit in die Geschichte eingegangen ist, die geheimdienstlichen Geschicke im Oderbezirk.

Falsch, Engelhardt war nicht Leiter MfS, sondern des vorübergehend gebildeten VS.

Der „riesige“ verschachtelte Komplex, die „Stadt“, hat sich mit 4 Bürogebäuden auf einer Fläche von rund 25.000m² erstreckt, dazu die UHA mit rund 17.000m² und zwar hier: 52°19’48,16“N 14°31’54,34“O

Die UHA ist der gut zu erkennende rechteckige Komplex .

Das heutige Polizeipräsidium Frankfurt/Oder in der Nuhnenstraße belegt nur mit den Bürogebäuden eine Fläche von 16.000m². Die BdVP
belegte, soweit das heute noch nachvollziehbar ist, eine Fläche von etwa 15.000m².

Die BVfS hatte auf diesem Komplex ganze 4 Bürogebäude, dazu das falsch als Kulturhaus titulierte Mehrzweckgebäude mit der Kantine, einen Med.Punkt, eine Garage und B/A-Kammer mit darunter befindlichem Bunker, eine Autowaschanlage/Werkstatt, das Wachgebäude mit Empfang und Besprechungsräumen.

In der Bilderserie falsch als Generalsklause beschriebener Flachbau beinhalteten hauptsächlich Besprechungsräume, Anmeldung und Wache.




Lage des Gebäudes leider nicht genau zu erkennen, wimre aber der Med.-Dienst

Nicht alle der früheren Dienstgebäude werden heute genutzt. Manche sehen so aus, als wäre die Zeit im Herbst 1989 stehen geblieben. Auf dem Areal herrscht eine beklemmende Stille. Die wohl nicht nur dem, zum Zeitpunkt der Aufnahmen herrschenden Wetterverhältnisse geschuldet war.

] Verfallende Gebäude regen selten zu Frohsinn an, das Arbeitsamt sicher auch nicht.Was soll das also außer subtile Stimmungsmache?




Dieses Foto zeigt die ehemalige Kreisdienststelle für Staatssicherheit Frankfurt (Oder). Seit der Besetzung und anschließender Räumung im Dezember 1989, hat wohl niemand mehr dieses eher unscheinbare Haus betreten.

Das ist der Komplex Besucheranmeldung, Besprechungsräume, Wache.




Die Gitter vor den Fenstern sind noch immer vorhanden. Ihre Funktion haben sie schon seit langem verloren. Ohnehin konnten weder Gitter, noch Stacheldraht und bewaffnete Posten das Ende der MfS-Dienststelle(n) verhindern.

Weder Gitter, noch Schlagstöcke, Wasserwerfer, Stacheldraht und bewaffnete Posten konnten das Ende der VP verhindern.

. . .

Die Untersuchungshaftanstalt, mittlerweile umgebaut und modernisiert, ist noch heute vorhanden. Heute dient sie jedoch nur noch der Unterbrinung von " normalen Kriminellen". Politische Häftlinge sucht man heute hier vergeblich.

Auch zu DDR Zeiten waren in der UHA hauptsächlich normale Kriminelle untergebracht, die wenigsten waren politisch, auch wenn die "normalen" das heute gern anders hätten.

. . .

In Treplin, wenige Kilometer westlich von Frankfurt (Oder), betrieb das MfS eine Abhöranlage. Laut Gerücht, wurden von hier aus die Kommunikation der Bonner Politiker abgehört. Heute wird das Gelände von der Post genutzt.

Falsch! Eben nur ein Gerücht. Das falsch als Abhöranlage bezeichnete Objekt liegt schon mal bei Booßen und nicht bei Treplin. Das war keine Abhöranlage, sondern das Funksendezentrum im MW – Bereich und wird heute von der TE***OM und nicht von der Post betrieben.Die Post betreibt keine Sendeanlagen.

. . . .


In Treplin, abseits der B 5, am Ufer des Bärenfang-Sees, unterhielt das MfS ein Ausbildungs & Schulungsobjekt. Nach der Wende zog hier der Zoll ein. Später übernahm eine Tischlereifirma das Areal.



Dieses Objekt war zuvorderst die verbunkerte Ausweichführungsstelle der BV, das Ausbildungs- und Schulungsobjekt war aber auch da und wurde auch genutzt.

In diesem, sich direkt an der vielbefahrenen B 5 befindlichen Gebäude, waren einst die Wachmannschaften des Ausbildungsojektes untergebracht.
Nach jahrzehntelangem Leerstand, hat sich nun endlich ein neuer Eigentümer gefunden.

Wachmannschaften gab es in den KZ und waren Anghörige der SS!

Solche Begrifflichkeiten sind hier wegen der Gleichstellung mit dem 3. Reich nicht nur unpassend sondern unzulässig und verstoßen gegen Forumsregeln


Im Bild dargestellt ist die Unterkunft der zwei Wachzüge, die sowohl das Objekt am Bärenfangsee, als auch das Objekt Booßen und ein weiteres Objekt im Nahbereich zu sichern hatten.


Die Serie wird fortgesetzt

Gruß an alle aus dem schönen Oderland
Uwe




Was ist eigentlich aus Falkenhagen geworden? Immer noch Hotel?

edit Bilder richtig zugeordnet


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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zuletzt bearbeitet 06.05.2013 11:20 | nach oben springen

#9

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 06.05.2013 11:38
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo Werner!
Erstmal vielen Dank für deine Korrekturen. Manchmal geht eben der Schreibstil mit mir durch.
Das Hotel in Falkenhagen besteht noch. Genauers kann ich dir aber auch nicht sagen, weil Falkenhagen nicht ganz so mein Gebiet ist. Ich fahre da höchstens mal durch.
´
Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe


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#10

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 08.05.2013 08:14
von ABV | 4.202 Beiträge

DSCF5082 (FILEminimizer)
Im Norden des ehemaligen Bezirkes Frankfurt (Oder), unweit des uckermärkischen Städtchen Angermünde, am Ufer des malerischen Parsteinsees, befand sich einst das Pionierlager A..S. Makarenko
http://www.google.de/imgres?sa=X&tbm=isc...iw=1366&bih=646

Jahr für Jahr verlebten hier viele Kinder aus der gesamten DDR unbeschwerte Ferientage. Was sieht es dort heute aus?
Makarenko Eingangstor

Das ehemalige Eingangstor steht offen. Wer durch dieses Tor geht, betritt eine von Bäumen und Büschen überwucherte Wildnis.

DSCF5082 (FILEminimizer)


Hauptgebäude


Von dem einstigen Hauptgebäude kündet heute nur noch dieser flache Hügel.
Schutthaufen

und ein Haufen Schutt
Bei aufmerksamer Betrachtung findet sich auf dem Erdboden noch dieses oder jene Erinnerungsstück an das verschwundene Ferienlager.
Brauseflasche
Schnpasflasche
Schüssel

Zum Schluss noch ein Foto von mir am Ehrenhain.
Ehrenhain


und weiter geht die Reise zu den Orten der Vergangenheit.

Gruß an alle Uwe


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#11

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 21.07.2013 18:49
von ABV | 4.202 Beiträge

Auf dem ersten Blick erscheint das Gebäude des einstigen Kinos "Kosmos", in Frankfurt (Oder), wie viele andere,mittlerweile leerstehende Objekt in der Oderstadt.


Auf dem zweiten Blick, wird jedoch DDR-Geschichte lebendig. Die bis in die Mitte der fünfziger Jahre zurückreicht. Im Jahre 1955 erlebte das Kino mit der Aufführung des DEFA-Films "Sommerliebe", seine Einweihung. 1966 erhielt das Kino vierhundertneunundreißig Plätze umfassende Kino, hochmoderne Technik.


Diese Plastik im Außenbereich, stellt einen Stahlarbeiter dar. Zugegeben, man spürt noch heute ein klein wenig den " Hauch des Stalinismus", vor dem Kino.




Dennoch markiert das Gebäude des Kinos "Kosmos", ein wichtiges, leider Gottes jedoch immer mehr heruntergekommenes Stück Stadtgeschichte von Frankfurt (Oder) dar.

Gruß an alle
Uwe


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zuletzt bearbeitet 21.07.2013 18:59 | nach oben springen

#12

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 21.07.2013 19:08
von icke46 | 2.593 Beiträge

Wie ist das eigentlich - steht das Gebäude unter Denkmalschutz? Wenn nicht, verstehe ich nicht ganz, warum es nicht längst abgerissen wurde.
Das wäre zwar zu bedauern, aber der Zustand des Gebäudes verschlechter sich ja von Tag zu Tag - man wendet sich im Vorbeifahren mit Grausen.

Gruss

icke



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#13

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 21.07.2013 19:14
von ABV | 4.202 Beiträge

Da wird wahrscheinlich schlicht das Geld fehlen, um das Gebäude abzureißen. Von Denkmalsschutz ist mir nichts bekannt.

Gruß Uwe


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#14

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 21.07.2013 22:17
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #10
[widget=21401]Im Norden des ehemaligen Bezirkes Frankfurt (Oder), unweit des uckermärkischen Städtchen Angermünde, am Ufer des malerischen Parsteinsees, befand sich einst das Pionierlager A..S. Makarenko
http://www.google.de/imgres?sa=X&tbm=isc...iw=1366&bih=646

Jahr für Jahr verlebten hier viele Kinder aus der gesamten DDR unbeschwerte Ferientage. Was sieht es dort heute aus?
[widget=21402]
Das ehemalige Eingangstor steht offen. Wer durch dieses Tor geht, betritt eine von Bäumen und Büschen überwucherte Wildnis.

[widget=21401]

[widget=21403]

Von dem einstigen Hauptgebäude kündet heute nur noch dieser flache Hügel.
[widget=21404]
und ein Haufen Schutt
Bei aufmerksamer Betrachtung findet sich auf dem Erdboden noch dieses oder jene Erinnerungsstück an das verschwundene Ferienlager.
[widget=21405]
Zum Schluss noch ein Foto von mir am Ehrenhain.
[widget=21406]

und weiter geht die Reise zu den Orten der Vergangenheit.

Gruß an alle Uwe


Schöne Bilder von einem traurigen Zustand!

An das Pionierlager erinnere ich mich noch gut, allerdings nicht als Ferienlager. War dort mit dem Fanfarenzug 2x im Trainingslager.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#15

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 18:01
von ABV | 4.202 Beiträge



Diese Inschrift ziert nun schon seit fast siebzig Jahren die Wand dieses Hauses im Oderbruchdorf Reitwein. Kann mir mal jemand sagen, was der Verfasser, ein unbekannter Sowjetsoldat, der Nachwelt hinterlassen hat?

Gruß Uwe


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#16

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 18:17
von ABV | 4.202 Beiträge



Welcher Ex-DDR-Bürger kennt sie nicht, die guten alten, heute völlig aus den Dorf und Stadtbildern verschwundenen "KONSM-Gaststätten".
Diese Gaststätte, im gut einhundert Einwohner beherbergenden Dorf Neumanschnow, schloss vor über zwanzig Jahren seine Pforten.
Was bleibt, ist die Erinnerung.

Gruß Uwe


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#17

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 18:31
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #15


Diese Inschrift ziert nun schon seit fast siebzig Jahren die Wand dieses Hauses im Oderbruchdorf Reitwein. Kann mir mal jemand sagen, was der Verfasser, ein unbekannter Sowjetsoldat, der Nachwelt hinterlassen hat?

Gruß Uwe


Hallo @ABV ,

"Wer viel quatscht.." Dann steht die Bretterbude im Weg.

Gruß, Kurt


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#18

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 12.01.2014 18:32
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Wieder mal toll, ABV wie Du den Bildern eine Sprache gibst, versehen mit den hilfreichen Korrekturen sind sie ein wertvoller Teil dieses Projektes der DDR- Aufarbeitung und ein wichtiger Grund für meine Teilhabe am Forum.
Der Begriff "Wachmannschaften" hatte bis heute für mich einen vollkommen wertfreien Charakter, so habe ich wieder mal dazu gelernt und bin froh, nicht selber in das Fettnäpfchen getappt zu sein., etwas ähnliches war mir ja schon mit dem Begriff "Parteigenossen" widerfahren.
Es ist schon beeindruckend, was unsere Sprache für scharfe Kanten hat.
Die Gegend um Frankfurt/ Oder war bis vor ca. drei Jahren ein regelmäßiger Arbeitsort, wie sind damals vom Hotel "Zur Alten Oder" zum Güterbahnhof Oderbrücke gestartet, um dort unsere polnischen Kollegen abzulösen, wobei ich den relativ langen Weg immer zu Fuß absolvierte, da die Schichtübergänge recht komfortabel waren.
Der halbe Weg soll wohl 1997 unter Wasser gestanden haben, wenn ich mir vorstelle was die Markierungen an den Häuserwänden andeuten, so kann man schon ganz schön Respekt vor der Natur bekommen.
Es kann übrigens jederzeit passieren, daß ich dort wieder regelmäßig hinkomme, da wir auch Züge in Zilthendorf abzufahren haben und dann werde ich mal diese Stätten aufsuchen.
In unserer Regionalzeitung "mz" gibt es übrigens auch eine Rubrik, die sich regelmäßig mit der Historie alter Gebäude beschäftigt und es ist faszinierend für mich, solche Stein gewordenen Geschichten zu erfahren, zumal die wirklichen Zeitzeugen immer weniger werden.



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#19

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 06.04.2014 16:37
von ABV | 4.202 Beiträge

Vor kurzem brannte in Seelow das Gebäude des früheren "Kreisbaubetriebes" ab. Über die Ursache will ich hier nicht spekulieren. Mir fiel aber sofort ein, dass ich bereits seit längerem die an dem Haus angebrachte Malerei fotografisch festhalten wollte. Die Gemälde wurden in den Siebziger Jahren von dem heute vergessenen, in Letschin ansässigen Maler Waldemar Gewandt angefertigt. Die Gestaltung des "Kreisbaubetriebes" war nicht die einzige Auftragsarbeit von Waldemar Gewandt. Aber die einzige noch im Seelower Stadtbild vorhandene. Dagegen wurde die von Gewandt mit Jungpionieren, NVA und Sowjetsoldaten verzierte Wand in der Nähe der Gedenkstätte gleich nach der Wiedervereinigung übermalt.
Verständlich! Solche Bilder passen nun einmal nicht mehr in die neue Zeit.
Mögen sie auch kitschig und verlogen sein: diese Bilder stellen ebenfalls ein wertvolles Zeitdokument dar!


Gesamtansicht des Gebäudes



Bildausschnitt a



Bildausschnitt b



Bildausschnitt c




Bildausschnitt d




Bildausschnitt e




Gruß an alle
Uwe


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#20

RE: Steinerne Zeugen der Vergangenheit

in DDR Staat und Regime 06.04.2014 20:19
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Ich finde das Wandbild weder kitschig noch verlogen.
Gut, manche Menschen MÜSSEN aus innerer Unruhe heraus sowas ablehnen, ein Hauch von DDR, den eigentlich einzig die Fahne offenbart, na vielleicht noch die Pionieruniformen der Kinder.
Das Bild ist ein Auszug aus dem Leben, Werktätige, Rentner, Kinder.
Das ist heute doch nicht anders, es findet nur eine andere Beachtung.

Ansonsten tolle Fotos ABV.
All das ist immerhin ein Stück deutsche Geschichte, für viele Menschen ein Lebensabschnitt, bei vielen älteren sogar der Grösste.

Auch bei uns in der Lokalzeitung gibts ab und zu die Rubrik "Köthen vor 100 Jahren" oder so ähnlich.
Ich sauge sowas richtig auf, allein die Architektur von damals, also vor 100 Jahren, die Gestaltung der Städte, gefiel mir gut.
Viele Dokumente sind aus der Zeit und weiterer Vorzeit erhalten, es wäre schade und auch dumm 50 Jahre der Geschichte Ostdeutschlands streichen zu wollen.
Heute denken da viele sicher noch anders, in vielen Jahren wird man sich über die Vernichtung dieser 50 Jahre ärgern.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
ABV und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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