#21

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 22:39
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #18
Mal eine Frage an euch alle: Welche Gefühle, Emotionen waren für euch mit der Einberufung/ Musterung verbunden? Als "Feindwärts"geborender dachte ich mir damals...."Bloß nicht"! Wie saht ihr das in der DDR?


Ich wollte nur nicht zu den "Sandlatschern" (MOT Schützen), da gingen richtige Greulgeschichten um. Möglicherweise um uns auch für den Dienst bei den "Fichtenscheißern" (GT) zu motivieren. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, irgendwie so nach dem Motto "bald ist es soweit", Freundin, Hobby dann alles auf Eis. Irgendwie Sch.....


zuletzt bearbeitet 07.02.2014 22:40 | nach oben springen

#22

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 22:59
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #21
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #18
Mal eine Frage an euch alle: Welche Gefühle, Emotionen waren für euch mit der Einberufung/ Musterung verbunden? Als "Feindwärts"geborender dachte ich mir damals...."Bloß nicht"! Wie saht ihr das in der DDR?


Ich wollte nur nicht zu den "Sandlatschern" (MOT Schützen), da gingen richtige Greulgeschichten um. Möglicherweise um uns auch für den Dienst bei den "Fichtenscheißern" (GT) zu motivieren. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, irgendwie so nach dem Motto "bald ist es soweit", Freundin, Hobby dann alles auf Eis. Irgendwie Sch.....




War das für dich persönlich belastend oder lief das mehr unter dem Motto "Ist Scheiße, aber nicht zu ändern"? Hast du dir Gedanke
n über einen möglichen innerdeutschen Konflikt gemacht?


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#23

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 23:01
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Mulmiges Gefühl hatte ich nicht bei meiner Musterung. Mir war klar das ich nur die 18Monate Grundwehrdienst machen werde. Da mein Vater bei der VP war und strammer Genosse bat mich meine Mutter, es den Herren der Musterungskommisison schonend beizubringen und nur nicht so direkt zu sein.
Damit hatte sie was angerichtet. Dadurch das ich nicht gleich kategorisch nein sagte, zu einer längeren Verpflichtung machten sich die armen Kerle echt Hoffnung und bemühten sich vorbildlich mich zu überzeugen. Ich ließ mir da so ca. 1h alle militärischen Laufbahnen in allen Einzelheiten erzählen, bis es ihnen zu bunt wurde und ich unterschreiben sollte. Da erloschen die funkelnden Augen der Werber , als ich ihnen eröffnete, das ich doch lieber erst mal 18Monate mache und dann aufkeulen werde, falls es mir da so gut gefällt. Als ich den Raum verließ, hörte ich nur noch wie der Eine zum Anderen sagte: Bei dem hätte ich mir das aber leichter vorgestellt.


zuletzt bearbeitet 07.02.2014 23:02 | nach oben springen

#24

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 23:07
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Also bei bei der Musterung wurde ich zu den Mot-Schütze gemustert. Dann mußte ich noch mal zu Einberufunguntersuchung. Dort wurde mir gesagt, das ich am 4.5. eingezogen werde. Ich fragte --wo soll es denn hingehen, als Antwort bekam ich--zu den Grenztruppen aber wo dorthin können wir ihnen nicht sagen. Im Prinzip war es mir egal, ich war 19 Jahre alt und dachte so--dann biste mit 20 wieder daheim.
Zu den Auswahlverfahren möchte ich sagen, das gab es. Mein Meister damals auf der Werft, musste 2 Beurteilungen über mich ans WKK schreiben und so viel ich weiß wurde sich auch in der Nachbarschaft über meine Person erkundigt. Also wer heute sagt, das gab es bei ihm nicht. Der wäre mit Sicherheit bei irgend einen Truppenteil der NVA gelandet.


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#25

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 23:07
von polsam | 575 Beiträge

Ich bin für den fliegertechnischen Dienst gemustert worden. War auc hein bischen Wunsch, die wir hier Garnisionsstadt (Flieger) waren.
Als dann die Einberufung kam, musste ich mich bei der Bereitschaftspolizei einfinden.
Ich muss aber sagen, dass ich vor der Einberufung bereits einen Vorvertrag mit dem hiesigen VPKA hatte und auch bereit war ein Offiziersstudium auf zu nehmen. Auf Grund meines Berufes war es mein Wunsch dieses Studium an der Schule der Versorgungsdienste zu absolvieren. Die Zusage vom Kaderoffizier war da.
So lässt sich aus meiner Sicht erklären, dass ich zum Wehrersatzdienst eingezogen wurde.
In meiner Sammlung sind ein paar Personalunterlagen vorhanden, aus denen hervor geht, wie gut die Zusammenarbeit zwischen VPKA, Wehrkreiskommandeo und MfS funktioniert hat.


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#26

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 23:42
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #24
Zu den Auswahlverfahren möchte ich sagen, das gab es. Mein Meister damals auf der Werft, musste 2 Beurteilungen über mich ans WKK schreiben und so viel ich weiß wurde sich auch in der Nachbarschaft über meine Person erkundigt. Also wer heute sagt, das gab es bei ihm nicht. Der wäre mit Sicherheit bei irgend einen Truppenteil der NVA gelandet.
Das war die (heute ?) sogenannte Aktion 'Grün', da dürfte die Suchfunktion einiges aus den Forumstiefen dazu hervorholen, z.B. ...
Musterung für die GT – ein Lotteriespiel? #30
Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte #141

Aber auch in einem andern Forum gab's mal eine schöne Zusammenfassung ...
http://stasiopfer.de/component/option,co...351343/catid,4/


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#27

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 23:48
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von polsam im Beitrag #25
Ich bin für den fliegertechnischen Dienst gemustert worden. War auc hein bischen Wunsch, die wir hier Garnisionsstadt (Flieger) waren.
Als dann die Einberufung kam, musste ich mich bei der Bereitschaftspolizei einfinden.
Ich muss aber sagen, dass ich vor der Einberufung bereits einen Vorvertrag mit dem hiesigen VPKA hatte und auch bereit war ein Offiziersstudium auf zu nehmen. Auf Grund meines Berufes war es mein Wunsch dieses Studium an der Schule der Versorgungsdienste zu absolvieren. Die Zusage vom Kaderoffizier war da.
So lässt sich aus meiner Sicht erklären, dass ich zum Wehrersatzdienst eingezogen wurde.
In meiner Sammlung sind ein paar Personalunterlagen vorhanden, aus denen hervor geht, wie gut die Zusammenarbeit zwischen VPKA, Wehrkreiskommandeo und MfS funktioniert hat.



Darf ich mal nachfragen? Einberufung ist klar, ist bei jedem Staat so, wo die Wehrpflicht besteht. Und dann kommt man zur Bereitschaftspolizei....?


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#28

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 07.02.2014 23:55
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Wehrersatzdienst in der DDR
In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bedeutete der Wehrersatzdienst einen Dienst bei der Volkspolizei, der Transportpolizei, im Ministerium für Staatssicherheit, den Einheiten der Zivilverteidigung oder den Baueinheiten der Nationalen Volksarmee (Bausoldaten). Neben der Ausbildung in militärischen Handlungen kamen weitere spezifische Ausbildungsinhalte hinzu. In den „Kasernierten Einheiten des MdI“ der DDR für die (Mot.-)Schützeneinheiten beispielsweise die Handlungen als geschlossene Formationen bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrersatzdienst


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#29

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.02.2014 00:09
von 94 | 10.792 Beiträge

Ohje, da höre ich schon wieder einen 'Aufschrei' ...
Wehrersatzdienst nannte es (besonders einige Weinrote) nur bis 1982, als das Wehrdienstgesetz in Kraft trat. Und vorsichtshalber zitiere ich gleich mal selber den §46(2): Der Dienst, der in bereits erlassenen Rechtsvorschriften als Wehrersatzdienst bezeichnet wird, ist Dienst nach § 2 Abs. 3 dieses Gesetzes.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#30

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.02.2014 00:11
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #28
Wehrersatzdienst in der DDR
In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bedeutete der Wehrersatzdienst einen Dienst bei der Volkspolizei, der Transportpolizei, im Ministerium für Staatssicherheit, den Einheiten der Zivilverteidigung oder den Baueinheiten der Nationalen Volksarmee (Bausoldaten). Neben der Ausbildung in militärischen Handlungen kamen weitere spezifische Ausbildungsinhalte hinzu. In den „Kasernierten Einheiten des MdI“ der DDR für die (Mot.-)Schützeneinheiten beispielsweise die Handlungen als geschlossene Formationen bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrersatzdienst


Okay, war mir neu. Hmmmm.......Wehrersatzdienst war bei uns entweder Zivildienst, THW oder BGS.........aber wer wollte schon zum BGS?


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#31

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.02.2014 00:18
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Ich kannte eigentlich auch nur den Wehrersatzdienst bei der BEPO, da meine beiden Brüder dort ihre 18Monate ableisteten. In den 70er Jahren.


zuletzt bearbeitet 08.02.2014 00:18 | nach oben springen

#32

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 08.02.2014 05:28
von furry | 3.580 Beiträge

@Schuddelkind , lies bei Interesse mal meine Beiträge weiter oben, bei #1 beginnend. Da habe ich beschrieben, wie es mich als Wehrersatzdienstleistenden zur BePo verschlagen hat.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#33

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.02.2014 18:44
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Meine Musterung war etwas anders.
Ich wurde 1968 gemustert, habe mir alles vorher gründlich überlegt.
Zuerst wurde ich gefragt zu welcher Waffengattung ich hin will?
Meine Antwort hieß, aus religiösen Gründen verweigere ich den Dienst mit der Waffe, als Deutscher schiesse ich nicht auf Deutsche. Das etwas einseitige Gespräch dauerte ca 10min. lang. Habe alle Gründe schriftlich abgegeben.
Danach wurde ich gemustert, habe dabei in ein Schlauch (???) geblasen, dabei wurde schon gemerkt, das meine Lunge schon nichts taugte und ich erhielt eine Ausmusterungsurkunde
Nach der Wende fand ich den Zettel in meiner Akte. Meine Kartei(??) fing mit dem Satz,, Lindner-Lindner verweigert aus relig. Gründen den Wehrdienst mit der Waffe.


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#34

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.02.2014 19:12
von andyman | 1.880 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #33
Meine Musterung war etwas anders.
Ich wurde 1968 gemustert, habe mir alles vorher gründlich überlegt.
Zuerst wurde ich gefragt zu welcher Waffengattung ich hin will?
Meine Antwort hieß, aus religiösen Gründen verweigere ich den Dienst mit der Waffe, als Deutscher schiesse ich nicht auf Deutsche. Das etwas einseitige Gespräch dauerte ca 10min. lang. Habe alle Gründe schriftlich abgegeben.
Danach wurde ich gemustert, habe dabei in ein Schlauch (???) geblasen, dabei wurde schon gemerkt, das meine Lunge schon nichts taugte und ich erhielt eine Ausmusterungsurkunde
Nach der Wende fand ich den Zettel in meiner Akte. Meine Kartei(??) fing mit dem Satz,, Lindner-Lindner verweigert aus relig. Gründen den Wehrdienst mit der Waffe.


Hallo@thomas Da haben sie aber schnell aufgegeben bei dir sonst wäre noch ein Schreibstuben-Job drin gewesen.Mit 20 Lenzen schon Lunge kaputt?,hast du viel geraucht oder andere schädliche Sachen gemacht?Mit dem Schlauch prüft man den Druck und das Volumen welches die Lunge hat,dabei wird ein Zylinder mit der Ausatemluft gefüllt und so kann man Rückschlüsse auf den Zustand der Lunge ziehen.Das ist ja schon 46 jahre her,offensichtlich hat sich deine Lunge wieder erholt,oder?LGandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#35

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 12.02.2014 06:09
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #8
Ich möchte meine eingangs gestellte Frage wieder aus der Versenkung holen und wäre dankbar, wenn mir ein kompetenter User antworten könnte.
Wenn auch die Aufteilung der Wehrpflichtigen zu den unterschiedlichen Waffengattungen z.T. nach dem Zufallsprinzip erfolgte, der gelernte Maurer kam in die Küche und der gelernte Koch wurde Baupionier, kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Verfahren auch für die relativ wenigen Wehrersatzdienstleistenden (bes. BePo und TraPo) angewendet wurde.


Denke,
dieses Auswahlverfahren für Wehrersatzdienstleistende hat sich im Laufe der Jahre bei der Bepo auch grundlegend geändert.So,wie sich die Aufgabenstellung der Bepo im Laufe der Jahre anders gestaltete,waren auch die personellen Besetzungen unterschiedlich.
Auch hier traf es zu,dass der Schornsteinfeger,Hochseefischer,Zerspaner in der Küche landete.Zumindest von den Wehrpflichtigen waren etliche darunter.Bei den Kompanieköchen(3 Jahre) waren es dann schon eher Fleischer,Konditoren,Kellner und gelernte Köche.
Dafür war dann eben auch ein gelernter Bäcker stellvertr. Zugführer in der SPW-Kompanie(3.KP).
Mitunter lese ich hier auch,die Wehrersatzdienstleistenden der Bepo stammten aus dem regionalen Umfeld.Das stellte sich um 1968 z.b. ganz anders da.
Da wurden z.b. im Norden (2.VPB) 70-80% der GWD, halbjährlich nachrückend, aus dem Bezirk Cottbus und nähere Umgebung gezogen.
Erst ab Owm. aufwärts waren weitestgehend Mecklenburger vertreten.

Soweit erstmal.

seaman


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.02.2014 07:05 | nach oben springen

#36

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 12.02.2014 13:40
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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80 gemustert, natürlich mit intensiver Bearbeitung zum Längerdienen was ich aber nicht wollte, gemustert als Mot.-Schütze, dann noch mal eingeladen um mich wegen Längerdienen zu bearbeiten und dann habe ich vom WKK nichts mehr gehört bis im Herbst 82 der Einberufungsbefehl im Kasten lag, stand einfach drauf zu den Grenztruppen, groß gefragt hat mich da keiner, konnte mir auch darunter nur vage was vorstellen, aber ich fand es eigentlich gut nach den Grusel-Geschichten der Arbeitskollegen von Eggesin und Bad Frankenhausen.


zuletzt bearbeitet 12.02.2014 14:45 | nach oben springen

#37

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 12.02.2014 14:36
von Duck | 1.741 Beiträge

Meine beiden Brüder haben wie ich im Funkwerk Berlin-Köpenick gearbeitet und sind selbstverständlich zu den Nachrichtentruppen gezogen worden. Als ich dran war gab es wohl schon einen Engpass an Leuten, ich wurde zwar gemustert 1983, ich denke wie fast jeder zweite zu den Mot-Schützen, als ich aber 1988 dran war, stand auf meinen Einberufungsbefehl Eisenach also GT und fast mein ganzer Kumpelkreis ist in dieser Zeit auch zu den GT gekommen. Wahrscheinlich konnte man es sich nicht mehr leisten großartig zu sieben, weil einfach nicht mehr soviele Leute zur Verfügung standen.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


zuletzt bearbeitet 12.02.2014 14:37 | nach oben springen

#38

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 12.02.2014 17:57
von EK82I | 869 Beiträge

Was zwischen Musterung und Einberufung lag,will sich mir nicht so recht erschliessen.Gemustert für Nachrichten und eingezogen zu den GT. In der Lehre wurde man zu den Fernschreibern gesteckt,hätte man sich also sparen können. Wer das dann so entschieden hat,entzieht sich mir.Einzig die Funke in der Ausbildung mit rumschleppen und bedienen,aber das hätte jeder andere auch können.


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#39

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 12.02.2014 19:19
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Ich wurde wie viele, für die Mot.-Schützen gemustert.

Wahrscheinlich sollte ein bevorstehender Grenzeinsatz nicht Gesprächsthema im privaten Umfeld sein.
Geheimhaltung solange wie nötig, ist keine neue Maxime. Die Überraschung war m. E. gewollt.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#40

RE: Musterung, Einberufung - Gab es ein Auswahlverfahren?

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.02.2014 18:35
von PF75 | 3.294 Beiträge

Bin ursprünglich auch mal für KFZ-Wesen gemustert,dann doch GT,genauso undurchsichtig wie die Laufbahnausbildung im GAR (mußte NGKCA machen )


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