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#1

Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 12:37
von exDieter1945 | 228 Beiträge
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Um die Grenze zu markieren wurden vom 1. bis zum 18. August 1967 insgesamt von den Grenztruppen 2622 Grenzsäulen, 73 Grenzbojen und 9079 Grenzsteine gesetzt.
Am Priwall, nordwestlich von Dassow, wurde die Grenzsäule Nr. 1 aufgestellt.
Zuerst waren die Grenzsäulen mit einem farbigen Plastikembleme versehen. Die wurden häufig von Bundesbürgern gestohlen oder beschädigt. Daher wurden sie 1969 durch Metallembleme ersetzt, die diebstahlsicher abgebracht wurden.

Abbildung aus "Handbuch für den Grenzdienst" , Militärverlag der DDR 1987

Setzen der Grenzsäulen im August 1967

Grenzsäule 1968 nördlich Schlagbaum Bröthen/Schwanheide

Auswechseln der Embleme 1969

Auswechseln der Embleme 1969 am Bahndamm Büchen/Schwanheide

Grenzsäulenemblem ab 1969

Grenzsäule auf dem Elbdeich bei Lauenburg

Beschmutzte Grenzsäule auf dem Elbdeich bei Lauenburg


Schlutup, bendix, Grenzfuchs, utkieker, RalphT, Lebensläufer, PF75, hardi24a und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 16:43
von EK82I | 869 Beiträge | 2 Punkte
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Seit kurzer Zeit muss die Wirler Spitze durch jemanden wieder komplettiert worden sein. Standort im Bereich Ziemendorf,GR 24.Ansonsten hat die Natur hier aufgehört mit dem Wachstum.


utkieker und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 17:11
von utkieker | 2.941 Beiträge | 5 Punkte
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Zitat von EK82I im Beitrag #2
Seit kurzer Zeit muss die Wirler Spitze durch jemanden wieder komplettiert worden sein. Standort im Bereich Ziemendorf,GR 24.Ansonsten hat die Natur hier aufgehört mit dem Wachstum.



Danke EK,

mit diesem Foto hast du mir echt eine Freude bereitet, der Wirlknick bei Gollensdorf war mein Lieblingspostenplatz, ein Großteil meiner Schichten habe ich dort verbracht.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#4

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 18:51
von RalphT | 915 Beiträge | 183 Punkte
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Moin Dieter,

schicke Fotos! Und auch noch in einer super Qualität. Dazu hätte ich mal eine Frage:

Du hattest ja geschrieben, dass diese Embleme gerne von den Wessis geklaut wurden. Wenn Du damals aus der Ferne einen beobachtet hättest, der sich an einen solchen Emblem zu schaffen gemacht hätte, hättest Du da eingegriffen oder einfach nur weggeschaut?



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#5

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 19:33
von EK82I | 869 Beiträge | 2 Punkte
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Hallo Hartmut,hier noch einiges um Deinen ehemaligen PP.
Gruss Michael


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#6

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 20:07
von exgakl | 7.344 Beiträge | 141 Punkte
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Zitat von exDieter1945 im Beitrag #1
Um die Grenze zu markieren wurden vom 1. bis zum 18. August 1967 insgesamt von den Grenztruppen 2622 Grenzsäulen, 73 Grenzbojen und 9079 Grenzsteine gesetzt.
Am Priwall, nordwestlich von Dassow, wurde die Grenzsäule Nr. 1 aufgestellt.
Zuerst waren die Grenzsäulen mit einem farbigen Plastikembleme versehen. Die wurden häufig von Bundesbürgern gestohlen oder beschädigt. Daher wurden sie 1969 durch Metallembleme ersetzt, die diebstahlsicher abgebracht wurden.

Abbildung aus "Handbuch für den Grenzdienst" , Militärverlag der DDR 1987

Setzen der Grenzsäulen im August 1967

Grenzsäule 1968 nördlich Schlagbaum Bröthen/Schwanheide

Auswechseln der Embleme 1969

Auswechseln der Embleme 1969 am Bahndamm Büchen/Schwanheide

Grenzsäulenemblem ab 1969

Grenzsäule auf dem Elbdeich bei Lauenburg

Beschmutzte Grenzsäule auf dem Elbdeich bei Lauenburg



Hallo Dieter,

vielen Dank für den Beitrag, aber ich muß jetzt mal ein wenig klugscheissen... die Grenzsäulen waren keine Markierung der Grenze sondern lediglich die Kennzeichnung, die Grenzmarkierung waren die Grenzsteine, wie auch in dem Link "Handbuch Grenzdienst" beschrieben....
Könnte ja für den ein oder anderen wichtig sein....

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
zuletzt bearbeitet 25.04.2013 20:07 | nach oben springen

#7

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 20:07
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge | 1 Punkte
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125 Grenzsaeulen wurden angeblich beschaedigt.

Provokateure beschädigten 125 der zur Kennzeichnung der Staatsgrenze aufgestellten Grenzsäulen der DDR und 20 der zur Markierung des Grenzverlaufs gesetzten Grenzsteine. http://www.berliner-mauer.de/lage-an-der...renze-1986.html


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#8

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 20:11
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge | 1 Punkte
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Zitat von exgakl im Beitrag #6



Hallo Dieter,

vielen Dank für den Beitrag, aber ich muß jetzt mal ein wenig klugscheissen... die Grenzsäulen waren keine Markierung der Grenze sondern lediglich die Kennzeichnung, die Grenzmarkierung waren die Grenzsteine, wie auch in dem Link "Handbuch Grenzdienst" beschrieben....
Könnte ja für den ein oder anderen wichtig sein....

VG exgakl


Es gehoerte zum Aufgabenbereich des BGS Touristen und andere Schaulustige darauf hinzuweisen. Ortsunkundige dachten oft das die Grenzsaeule die eigentliche Zonengrenze markieren wuerde.


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#9

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 20:18
von Thunderhorse | 4.219 Beiträge | 358 Punkte
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Zitat von exDieter1945 im Beitrag #1
Um die Grenze zu markieren wurden vom 1. bis zum 18. August 1967 insgesamt von den Grenztruppen 2622 Grenzsäulen, 73 Grenzbojen und 9079 Grenzsteine gesetzt.
Am Priwall, nordwestlich von Dassow, wurde die Grenzsäule Nr. 1 aufgestellt.
Zuerst waren die Grenzsäulen mit einem farbigen Plastikembleme versehen. Die wurden häufig von Bundesbürgern gestohlen oder beschädigt. Daher wurden sie 1969 durch Metallembleme ersetzt, die diebstahlsicher abgebracht wurden.



Im Frühjahr 1967, am 29.05.1967, und nicht, wie im Buch von Baumgarten (Die Grenzen der DDR) geschrieben, am 01.08.1967, begannen bereits diese Maßnahmen.
Diese wurden zunächst nur bis zum 03.Juni 1967 durchgeführt. es dürfte sich um eine Vorphase gehandelt haben. Man wollte die Reaktion des Westens testen.
Untergebracht waren diese AK in einem Zeltlager bei Oberrieden.

Ausgangspunkt war das Dreiländereck BRD- CSSR - DDR. Die Arbeiten wurde in Richtung Posseck durchgeführt, bis auf Höhe von Ullitz. Anschließend wurden nur Markierungen bis in den Raum Mödlareuth gesetzt.

An jedem Grenzstein wurde zusätzlich auf dem Gebiet der DDR ein weißer Zementpflock gesetzt. Dieser ragte etwa 50 cm aus dem Boden heraus. Zusätzlich begann man mit dem setzen von schwarz-rot-gelben Betonsäulen, Abstand zur DL ca. 1 m. Abstand zueinander etwa 200m, Höhe ca. 2m.

Im Rahmen dieser Arbeiten wurde der auf dem Verlauf der DL stehende einfache Stacheldrahtzaun, sofern noch vorhanden, abgebaut.

Am 01.August 1967 wurden die Arbeiten wieder im vollen Umfang an der gesamten innerdeutschen Grenze aufgenommen und mit Ablauf August weitgehend abgeschlossen.
In den Monaten September und Oktober 1967 erfolgte weitere Kontrollen und Vermessungsarbeiten auf dem Gebiet der DDR, so dass zum Ende des Oktober 1967 die Maßnahmen beendet wurden.

Gesetzt wurden 2735 Grenzsäulen.
Die Austauschaktion der Embleme fand von Mai bis Juli 1969 statt.
Die Ausführung Guß war auch nicht diebstahlsicher. Auch das zurücksetzten der Säulen brachte keine große Verbesserung.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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zuletzt bearbeitet 25.04.2013 20:25 | nach oben springen

#10

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 20:19
von eisenringtheo | 9.469 Beiträge | 255 Punkte
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #7
125 Grenzsaeulen wurden angeblich beschaedigt.

Provokateure beschädigten 125 der zur Kennzeichnung der Staatsgrenze aufgestellten Grenzsäulen der DDR und 20 der zur Markierung des Grenzverlaufs gesetzten Grenzsteine. http://www.berliner-mauer.de/lage-an-der...renze-1986.html


http://www.berliner-mauer.de/lage-an-der...renze-1986.html

Zitat
Zur Einweisung in das Grenzgebiet und zur Hetze gegen die DDR sind im Verlaufe des Jahres
ca. 423.000 Zivilpersonen und
ca. 37.500 Militärangehörige
an die Staatsgrenze herangeführt worden.]



Ich behaupte jetzt einmal, dass es viel mehr Touristen waren, die die Grenze von der BRD Seite aus besichtigt haben...
Theo


zuletzt bearbeitet 25.04.2013 20:19 | nach oben springen

#11

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 20:51
von Mike59 | 8.204 Beiträge | 276 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #10
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #7
125 Grenzsaeulen wurden angeblich beschaedigt.

Provokateure beschädigten 125 der zur Kennzeichnung der Staatsgrenze aufgestellten Grenzsäulen der DDR und 20 der zur Markierung des Grenzverlaufs gesetzten Grenzsteine. http://www.berliner-mauer.de/lage-an-der...renze-1986.html


http://www.berliner-mauer.de/lage-an-der...renze-1986.html

Zitat
Zur Einweisung in das Grenzgebiet und zur Hetze gegen die DDR sind im Verlaufe des Jahres
ca. 423.000 Zivilpersonen und
ca. 37.500 Militärangehörige
an die Staatsgrenze herangeführt worden.]



Ich behaupte jetzt einmal, dass es viel mehr Touristen waren, die die Grenze von der BRD Seite aus besichtigt haben...
Theo




Da hast du 100%tig recht. Ich glaube es wurden auch nur die "organisierte Heranführung" meist erst ab Reisebus gezählt.


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#12

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 21:02
von LEGO | 487 Beiträge
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Zitat von RalphT im Beitrag #4
Moin Dieter,

schicke Fotos! Und auch noch in einer super Qualität. Dazu hätte ich mal eine Frage:

Du hattest ja geschrieben, dass diese Embleme gerne von den Wessis geklaut wurden. Wenn Du damals aus der Ferne einen beobachtet hättest, der sich an einen solchen Emblem zu schaffen gemacht hätte, hättest Du da eingegriffen oder einfach nur weggeschaut?




Ich bin zwar nicht angesprochen worden, möchte Dir aber als ehemaliger BGS-Beamter trotzdem antworten.

Selbstverständlich hätte der BGS eingegriffen. Die BRD "maßte sich ja an" auch für die Bürger zu sprechen, die in der DDR zuhause waren. Und sie meinte damit alle Bürger in den Grenzen von 1937.
Da es sich beim Raustrennen des Emblems zumindest um eine Sachbeschädigung und/oder Diebstahl handelte, war ein Einschreiten des BGS erforderlich.
Allerdings sollte dies erst stattfinden, wenn der Beschuldigte wieder auf bundesdeutschem Territorium war.

Wir sind zum Beispiel auch gegen westdeutsche Angler vorgegangen, die in den für sie zugänglichen Grenzgewässern geangelt haben und haben sie wegen Fischwilderei belangt.


ulei mendhausen, exDieter1945, RalphT, hardi24a und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 21:12
von Lutze | 8.205 Beiträge | 310 Punkte
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Zitat von LEGO im Beitrag #12


Zitat von RalphT im Beitrag #4
Moin Dieter,

schicke Fotos! Und auch noch in einer super Qualität. Dazu hätte ich mal eine Frage:

Du hattest ja geschrieben, dass diese Embleme gerne von den Wessis geklaut wurden. Wenn Du damals aus der Ferne einen beobachtet hättest, der sich an einen solchen Emblem zu schaffen gemacht hätte, hättest Du da eingegriffen oder einfach nur weggeschaut?




Ich bin zwar nicht angesprochen worden, möchte Dir aber als ehemaliger BGS-Beamter trotzdem antworten.

Selbstverständlich hätte der BGS eingegriffen. Die BRD "maßte sich ja an" auch für die Bürger zu sprechen, die in der DDR zuhause waren. Und sie meinte damit alle Bürger in den Grenzen von 1937.
Da es sich beim Raustrennen des Emblems zumindest um eine Sachbeschädigung und/oder Diebstahl handelte, war ein Einschreiten des BGS erforderlich.
Allerdings sollte dies erst stattfinden, wenn der Beschuldigte wieder auf bundesdeutschem Territorium war.

Wir sind zum Beispiel auch gegen westdeutsche Angler vorgegangen, die in den für sie zugänglichen Grenzgewässern geangelt haben und haben sie wegen Fischwilderei belangt.

ein westdeutscher Angler fischt aus einem ostdeutschen Grenzgewässer ,
so jemanden wegen Fischwilderei zu belangen?,
ist das nicht Grenzerlatain?
Lutze


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wer nicht kämpft hat schon verloren
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#14

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 21:19
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Zitat von Lutze im Beitrag #13
Zitat von LEGO im Beitrag #12


Zitat von RalphT im Beitrag #4
Moin Dieter,

schicke Fotos! Und auch noch in einer super Qualität. Dazu hätte ich mal eine Frage:

Du hattest ja geschrieben, dass diese Embleme gerne von den Wessis geklaut wurden. Wenn Du damals aus der Ferne einen beobachtet hättest, der sich an einen solchen Emblem zu schaffen gemacht hätte, hättest Du da eingegriffen oder einfach nur weggeschaut?




Ich bin zwar nicht angesprochen worden, möchte Dir aber als ehemaliger BGS-Beamter trotzdem antworten.

Selbstverständlich hätte der BGS eingegriffen. Die BRD "maßte sich ja an" auch für die Bürger zu sprechen, die in der DDR zuhause waren. Und sie meinte damit alle Bürger in den Grenzen von 1937.
Da es sich beim Raustrennen des Emblems zumindest um eine Sachbeschädigung und/oder Diebstahl handelte, war ein Einschreiten des BGS erforderlich.
Allerdings sollte dies erst stattfinden, wenn der Beschuldigte wieder auf bundesdeutschem Territorium war.

Wir sind zum Beispiel auch gegen westdeutsche Angler vorgegangen, die in den für sie zugänglichen Grenzgewässern geangelt haben und haben sie wegen Fischwilderei belangt.

ein westdeutscher Angler fischt aus einem ostdeutschen Grenzgewässer ,
so jemanden wegen Fischwilderei zu belangen?,
ist das nicht Grenzerlatain?
Lutze

Ne Lutze,

weder Angler- noch Grenzerlatein, wenn du vom Kahn aus in Elbmitte deine Angelrute auf der DDR- Gebiet hälst ....

Gruß Hartmut!


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#15

RE: Grenzsäulen

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Zitat von utkieker im Beitrag #14
Zitat von Lutze im Beitrag #13
Zitat von LEGO im Beitrag #12


Zitat von RalphT im Beitrag #4
Moin Dieter,

schicke Fotos! Und auch noch in einer super Qualität. Dazu hätte ich mal eine Frage:

Du hattest ja geschrieben, dass diese Embleme gerne von den Wessis geklaut wurden. Wenn Du damals aus der Ferne einen beobachtet hättest, der sich an einen solchen Emblem zu schaffen gemacht hätte, hättest Du da eingegriffen oder einfach nur weggeschaut?




Ich bin zwar nicht angesprochen worden, möchte Dir aber als ehemaliger BGS-Beamter trotzdem antworten.

Selbstverständlich hätte der BGS eingegriffen. Die BRD "maßte sich ja an" auch für die Bürger zu sprechen, die in der DDR zuhause waren. Und sie meinte damit alle Bürger in den Grenzen von 1937.
Da es sich beim Raustrennen des Emblems zumindest um eine Sachbeschädigung und/oder Diebstahl handelte, war ein Einschreiten des BGS erforderlich.
Allerdings sollte dies erst stattfinden, wenn der Beschuldigte wieder auf bundesdeutschem Territorium war.

Wir sind zum Beispiel auch gegen westdeutsche Angler vorgegangen, die in den für sie zugänglichen Grenzgewässern geangelt haben und haben sie wegen Fischwilderei belangt.

ein westdeutscher Angler fischt aus einem ostdeutschen Grenzgewässer ,
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Lutze

Ne Lutze,

weder Angler- noch Grenzerlatein, wenn du vom Kahn aus in Elbmitte deine Angelrute auf der DDR- Gebiet hälst ....

Gruß Hartmut!

dann müsste man nur noch den Fisch tragen?,kommst du von der Ost,oder von der Westseite
Lutze


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#16

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 22:02
von jecki09 | 422 Beiträge
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Bei uns im Bereich der GK Ifta (GR-1) wurde die Grenzsäule No. 1470 geklaut.
Als das einem aufgefallen war gab es ganz schön Ärger. Da wo sie mal stand war nur ein großes Loch. Vermutlich wurde sie herausgezogen.


zuletzt bearbeitet 25.04.2013 22:03 | nach oben springen

#17

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 22:10
von Lutze | 8.205 Beiträge | 310 Punkte
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Zitat von jecki09 im Beitrag #16
Bei uns im Bereich der GK Ifta (GR-1) wurde die Grenzsäule No. 1470 geklaut.
Als das einem aufgefallen war gab es ganz schön Ärger. Da wo sie mal stand war nur ein großes Loch. Vermutlich wurde sie herausgezogen.

und euch Grenzern ist das nicht gleich aufgefallen?,
wo waren nur die Gakis?
Lutze


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zuletzt bearbeitet 25.04.2013 22:12 | nach oben springen

#18

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 22:15
von jecki09 | 422 Beiträge
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Die den K6 kontrolliert haben, haben das nicht gesehen. Allerdings war da auch noch Bewuchs, so dass die Säule teilweise schwer zu erkennen war.


Im Bereich des Dreiherrensteines, habe ich die Greenzsäulen 1444 und 1445 nie gesehen. Die standen ca 800 m vom K6 entfernt und dazwischen war auch noch Wald. Nur bei einer Grenzbegehung konnte man diese Säulen sehen.


zuletzt bearbeitet 25.04.2013 22:15 | nach oben springen

#19

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 22:37
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Die Nummerierung der Grenzsäulen geht zwar bis zur 2735 am Dreiländereck DDR-CSSR-BRD, aber rund um den Schaalsee fehlen einige Nummern.
An Stelle der Säulen befanden sich in den Gewässern zwischen Kneese und Zarrentin Bojen, die aber mit 1 - 17 durchnummeriert waren.
So kommt die von exDieter genannte Gesamtzahl von 2722 Grenzsäulen wohl eher hin.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr Pfeifen angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler

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#20

RE: Grenzsäulen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2013 22:59
von Thunderhorse | 4.219 Beiträge | 358 Punkte
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Zitat von suentaler im Beitrag #19
Die Nummerierung der Grenzsäulen geht zwar bis zur 2735 am Dreiländereck DDR-CSSR-BRD, aber rund um den Schaalsee fehlen einige Nummern.
An Stelle der Säulen befanden sich in den Gewässern zwischen Kneese und Zarrentin Bojen, die aber mit 1 - 17 durchnummeriert waren.
So kommt die von exDieter genannte Gesamtzahl von 2722 Grenzsäulen wohl eher hin.



Diese Bojen waren Teil der gemeinsamen Grenzmarkierung.
Siehe u.a. Protokoll aus 1981 zur Überprüfung/Instandhaltung der Hilfsgrenzzeichen auf dem Schwarzmühelnteich, dem Dutzower See und dem Schaalsee.
Grenzbojen 1 - 17.

Die DDR hat diese Grenzbojen als Grenzsäulen (Markierung) mitgezählt
Die Grenzsäule am Dreiländereck hatte die Ziffer 2735.


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