#41

RE: Grenzwahnsinn

in Mythos DDR und Grenze 15.04.2013 16:05
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #33
was ist der Unterschied zwischen 501 und 701?

200

*tschuldschung*, das war aber och 'ne Steilvorlage. Zuerstmal, ich weiß nicht, ob ich mich für den Dienst am Kanten entschieden hätte, wenn es diese Selbstschussanlagen (diese Bezeichnung wurde vom Genossen Generalsekretär höchstpersönlich am 5.10.1983 im Zentralorgan benutzt) noch in Nutzung gewesen wären.
Deswegen nun mal meine etwas laienhafte Frage, warum wurde nicht mit einem langen Stecken mit einem Haken zum Beispiel nach dem Abschalten, aber vor dem Durchqueren der Gasse eine 'Probeauslösung' gemacht, vielleicht auch für den probierenden Genossen mit einen Splitterschutz, zumindest aber Stahlhelm auf?
Illegale 'Selbstversuche' mit Schneebällen zum Beispiel wurden ja in diesem Forum (natürlich ohne Anmeldung lesbar) schon erwähnt.

Achso @S51, Testbild auf'm Ohr?

P.S.
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #9
Der arme Mensch wurde sicher trotz oder wegen seines "Schicksals" zu einem operativen Vorgang.
Und ich bin mir sogar fast sicher das da was lief, wenn ich dort lese ...
Die Armee verdonnert ihn zum Schweigen. Niemand soll wissen, wie sich der Schwerbeschädigte die Verstümmelungen zugezogen hat. Doch daran hält er sich nicht. „Wer mich gefragt hat, dem habe ich erzählt, was passiert ist. Wie wollte mich die NVA denn noch bestrafen?“
Dabei gehe ich mal davon aus, das er 'nur' wegen des Unfalls noch lange nicht GVS-entpflichtet wurde, odär?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 15.04.2013 19:01 | nach oben springen

#42

RE: Grenzwahnsinn

in Mythos DDR und Grenze 15.04.2013 20:06
von Lutze | 8.038 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #41
Zitat von Lutze im Beitrag #33
was ist der Unterschied zwischen 501 und 701?

200

*tschuldschung*, das war aber och 'ne Steilvorlage. Zuerstmal, ich weiß nicht, ob ich mich für den Dienst am Kanten entschieden hätte, wenn es diese Selbstschussanlagen (diese Bezeichnung wurde vom Genossen Generalsekretär höchstpersönlich am 5.10.1983 im Zentralorgan benutzt) noch in Nutzung gewesen wären.
Deswegen nun mal meine etwas laienhafte Frage, warum wurde nicht mit einem langen Stecken mit einem Haken zum Beispiel nach dem Abschalten, aber vor dem Durchqueren der Gasse eine 'Probeauslösung' gemacht, vielleicht auch für den probierenden Genossen mit einen Splitterschutz, zumindest aber Stahlhelm auf?
Illegale 'Selbstversuche' mit Schneebällen zum Beispiel wurden ja in diesem Forum (natürlich ohne Anmeldung lesbar) schon erwähnt.

Achso @S51, Testbild auf'm Ohr?

P.S.
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #9
Der arme Mensch wurde sicher trotz oder wegen seines "Schicksals" zu einem operativen Vorgang.
Und ich bin mir sogar fast sicher das da was lief, wenn ich dort lese ...
Die Armee verdonnert ihn zum Schweigen. Niemand soll wissen, wie sich der Schwerbeschädigte die Verstümmelungen zugezogen hat. Doch daran hält er sich nicht. „Wer mich gefragt hat, dem habe ich erzählt, was passiert ist. Wie wollte mich die NVA denn noch bestrafen?“
Dabei gehe ich mal davon aus, das er 'nur' wegen des Unfalls noch lange nicht GVS-entpflichtet wurde, odär?

die Frage mit der Probeauslösung würde mich auch interessieren
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#43

RE: Grenzwahnsinn

in Mythos DDR und Grenze 16.04.2013 19:32
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #41
Zitat von Lutze im Beitrag #33
was ist der Unterschied zwischen 501 und 701?

200

*tschuldschung*, das war aber och 'ne Steilvorlage. Zuerstmal, ich weiß nicht, ob ich mich für den Dienst am Kanten entschieden hätte, wenn es diese Selbstschussanlagen (diese Bezeichnung wurde vom Genossen Generalsekretär höchstpersönlich am 5.10.1983 im Zentralorgan benutzt) noch in Nutzung gewesen wären.
Deswegen nun mal meine etwas laienhafte Frage, warum wurde nicht mit einem langen Stecken mit einem Haken zum Beispiel nach dem Abschalten, aber vor dem Durchqueren der Gasse eine 'Probeauslösung' gemacht, vielleicht auch für den probierenden Genossen mit einen Splitterschutz, zumindest aber Stahlhelm auf?
Illegale 'Selbstversuche' mit Schneebällen zum Beispiel wurden ja in diesem Forum (natürlich ohne Anmeldung lesbar) schon erwähnt.

Achso @S51, Testbild auf'm Ohr?

...?


Ja, manchmal, keineswegs immer. Eigentlich nur für Pio erlaubt und eigentlich nie erlebt. Deshalb auch die Tüte. Aber nicht ganz oben (wer mich kennt, weiß warum...). Und die waren i.O. Normalerweise hat man sich darauf verlassen. Es ist auch nicht mit dem Splint hantiert worden. Jedenfalls nicht vor diesem Vorfall.
Testbild...? Leider ja. Links stärker als auf dem rechten.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 16.04.2013 20:27 | nach oben springen

#44

RE: Grenzwahnsinn

in Mythos DDR und Grenze 13.06.2013 19:30
von Grete85 | 840 Beiträge

Zitat von EK82I im Beitrag #40
[url][/url]Ein Stück aus dem Grenzlandmuseum Sweenmark.Solche "Muffen" lagen doch sicher in der Erde.Wenn man daran rumwerkelte,muss das doch aufgefallen sein ,unseren Feldpostnummern gegenüber.
Im sogenannten "Bergesatz" soll ja was enthalten gewesen sein,um die Dinger zu blockieren.Inhalt selber nie gesehen,war ja verplombt. Zum anderen wurde man ja selber nie geschult,weder in der ABK oder in der GK,falls es doch mal passieren sollte,jemanden zu helfen.


Hallo zusammen,

ich hatte zwar die Berechtigung zur Bedienung der 501-Anlage, wurde aber nie dort(Füst 5.und 6.) eingesetzt.Warum nicht? Naja egal. Jedenfalls haben wir in der Pio-Kompanie Pferdsdorf geübt, wie man eine mechanische Sicherung an der Mine anbringt. War schon ein komisches Gefühl. Und der Hintergedanke war, hoffentlich mußte das nicht live machen.

Gruß Grete


--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön
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#45

RE: Grenzwahnsinn

in Mythos DDR und Grenze 08.09.2014 13:55
von Schlutup | 4.103 Beiträge

Zitat von EK82I im Beitrag #40
[url][/url]Ein Stück aus dem Grenzlandmuseum Sweenmark.Solche "Muffen" lagen doch sicher in der Erde.Wenn man daran rumwerkelte,muss das doch aufgefallen sein ,unseren Feldpostnummern gegenüber.
Im sogenannten "Bergesatz" soll ja was enthalten gewesen sein,um die Dinger zu blockieren.Inhalt selber nie gesehen,war ja verplombt. Zum anderen wurde man ja selber nie geschult,weder in der ABK oder in der GK,falls es doch mal passieren sollte,jemanden zu helfen.



@EK82I,
hast du das Foto mit den Minen auch in Groß
Beitrag #40

Gruß Schlutup



zuletzt bearbeitet 08.09.2014 13:56 | nach oben springen

#46

RE: Grenzwahnsinn

in Mythos DDR und Grenze 08.09.2014 17:38
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #15
...............................Wir wurden bei unserer Entlassung von den Grenztruppen nochmals ermahnt, über alles, was wir über die DDR-Grenzsicherung erfahren haben, zu schweigen. Ich weiss nicht, was denjenigen geschehen ist, die sich nicht daran gehalten haben und es war ihnen nachzuweisen. ..................

Gruss Hartmut


Hallo, schweigen über Technik, Oanisation, Dienstabläufe usw. ist eine Sache, eine andere was wußte die DDR-Bevölkerung via ZDF-Löwenthal, Bekanntmachungen, Hinweis- und Warnschildern über die grunsätzliche militärische gründliche Grenz- und Grenzgebietssichherung?

An BW-und NATO-Kasernen und Militärgeländen stehen in der BRD bestimmt alle 50m Warnschilder inkl. des Hinweis "Achtung Schußwaffengebrauch"!



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