#61

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 04.04.2013 21:41
von Gelöschtes Mitglied
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http://home.snafu.de/veith/syrien.htm

Da waren wir damals als NVA wohl eher an Kriegshandlungen beteiligt. Einige hier im Forum sind damals wohl noch mit der Trommel rumgelaufen . mfG ratata


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#62

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 04.04.2013 21:51
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von ratata im Beitrag #61
http://home.snafu.de/veith/syrien.htm

Da waren wir damals als NVA wohl eher an Kriegshandlungen beteiligt. Einige hier im Forum sind damals wohl noch mit der Trommel rumgelaufen . mfG ratata


Aha,ein wissender älterer Herr .
Wo ist der Unterschied ? Niemand hat was in einem anderen Land zu suchen,wenn es um militärische Aktionen geht.
Oder bin ich auch Kriegstreiber, weil meine Altstoffspenden zum Sieg Vietnams über den US-Aggressor mitgeholfen haben ?

Dort hat die Bundesrepublik auch ein unrühmliches Kapitel geführt ! Zum Beispiel ,die Lieferung von ausgebildeten Polizeihunden um die "Vietkongs" in ihren Tunneln aufzuspüren .


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#63

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 04.04.2013 22:02
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #61
http://home.snafu.de/veith/syrien.htm

Da waren wir damals als NVA wohl eher an Kriegshandlungen beteiligt. Einige hier im Forum sind damals wohl noch mit der Trommel rumgelaufen . mfG ratata


Wie man klar entnehmen kann,stammt dieser Bericht-http://home.snafu.de/veith/syrien.htm- aus meiner Feder.
Richtig ist auch,dass hier wohl mehrheitlich,der Lauf mit der Trommel um den besagten Christbaum von euch noch zelebriert wurde.
Wer also für sich zu voreiligen persönlichenSchlüssen kommt,"wir waren damals als NVA" an Kriegshandlungen beteiligt,sollte sich erstmal mit dem historischen Hintergrund beschäftigen und nicht irgendwelchen dubiosen Quellen vertrauen bzw. Schwachsinn verbreiten.

seaman


passport und EK82I haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.04.2013 22:06 | nach oben springen

#64

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 04.04.2013 22:04
von Vogtländer (gelöscht)
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Fritze,Du bist kein Kriegstreiber!
Und ja,Millitär nur zu Verteidigungszwecken!


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#65

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 04.04.2013 22:23
von Thunderhorse | 4.010 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #63
[
Wie man klar entnehmen kann,stammt dieser Bericht-http://home.snafu.de/veith/syrien.htm- aus meiner Feder.
Richtig ist auch,dass hier wohl mehrheitlich,der Lauf mit der Trommel um den besagten Christbaum von euch noch zelebriert wurde.
Wer also für sich zu voreiligen persönlichenSchlüssen kommt,"wir waren damals als NVA" an Kriegshandlungen beteiligt,sollte sich erstmal mit dem historischen Hintergrund beschäftigen und nicht irgendwelchen dubiosen Quellen vertrauen bzw. Schwachsinn verbreiten.

seaman


Etwas O.T.:
Aus dem Link.
Auch an der Staatsgrenze zur DDR besetzten die US-Truppen ihre Bereitstellungsräume.

Welche Einheiten sollen das gewesen sein?

Gerne auch per PN, da hier O.T..


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 04.04.2013 22:24 | nach oben springen

#66

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 04.04.2013 22:32
von Vogtländer (gelöscht)
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Lauschposten zum Beispiel?


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#67

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 04.04.2013 23:42
von Thunderhorse | 4.010 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #66
Lauschposten zum Beispiel?


Definitiv nicht!


Etwas O.T.:
Aus dem Link.
Auch an der Staatsgrenze zur DDR besetzten die US-Truppen ihre Bereitstellungsräume.

Welche Einheiten sollen das gewesen sein?


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#68

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 07:01
von Polter (gelöscht)
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Zitat von ratata im Beitrag #61
http://home.snafu.de/veith/syrien.htm

Da waren wir damals als NVA wohl eher an Kriegshandlungen beteiligt. Einige hier im Forum sind damals wohl noch mit der Trommel rumgelaufen . mfG ratata


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#69

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 07:15
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #67
Zitat von Vogtländer im Beitrag #66
Lauschposten zum Beispiel?


Definitiv nicht!


Etwas O.T.:
Aus dem Link.
Auch an der Staatsgrenze zur DDR besetzten die US-Truppen ihre Bereitstellungsräume.

Welche Einheiten sollen das gewesen sein?




Bin ja kein Militär, aber Niedersachse! Ich hab keine Kennung was ein Bereitstellungsraum ist.
Auf Anhieb in Netz eine Liste mit NATO Manövern in Niedersachsen gefunden. Wenn Manöver keine geprobten Bereitstellungen beinhalten, dann wurde wohl Halma, Schach oder " Mensch ärgere Dich nicht " gespielt.

http://www.relikte.com/nds_manoever/index.htm


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#70

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 07:24
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #67
Zitat von Vogtländer im Beitrag #66
Lauschposten zum Beispiel?


Definitiv nicht!


Etwas O.T.:
Aus dem Link.
Auch an der Staatsgrenze zur DDR besetzten die US-Truppen ihre Bereitstellungsräume.

Welche Einheiten sollen das gewesen sein?




Meine Quellen dazu:

Der Wüstenkrieg-Informationen zur Zeit -Fischerverlag 1974

Hier ist minutiös der Ablauf der Handlungen Oktober 1973 des damaligen US-Verteidigungsministers Schlesinger und US-Aussenministers Kissingers nachzulesen,die zur Ausrufung von DEFCON 3 und Umsetzung führten.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
" US-Verteidigungsminister James R. Schlesinger und der Nationale Sicherheitsrat befahlen am 25. Oktober die Alarmstufe 3 (Defcon 3) und damit die Alarmierung zur Einsatzbereitschaft der Atomstreitkräfte . US-Truppen in der Bundesrepublik Deutschland wurden daraufhin ebenfalls in Alarmbereitschaft versetzt und nahmen Position an der Grenze zur DDR und ČSSR ein."

Zitat: Diverse Internetquellen

seaman


zuletzt bearbeitet 05.04.2013 07:55 | nach oben springen

#71

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 19:12
von moreau | 384 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #8
Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Zitat von Polter im Beitrag #1
Der Herr Oberst Klein wurde Brigadegeneral.
Er war bekanntlich für einen Luftwaffeneinsatz in Afghanistan verantwortlich, bei dem über 142 Menschen ums Leben gebracht oder verletzt worden sind.
Es starben auch Kinder.



Ich ziehe die militärische Notwendigkeit des o.g. Handelns nicht in Zweifel, im Krieg sind sofortige Entscheidungen gefragt - alles andere haben die Politiker zu klären.


Rot: Soweit o.k., stimme ich Dir zu. Wo ich anderer Meinung bin, daß der Tanklaster mit Bomben belegt werden mußte, obwohl offensichtlich war, daß sich Zivilisten (zumind. zivil gekleidete Menschen)in unmittelbarer Nähe befinden. Brandgeschosse aus Jagtfliegern hätten wohl den Tank ebenso in Brand setzen können, ohne daß es gleich über hundert Tote hat geben müssen. So in meinen naiven militärischen Kenntnissen gedacht.



ÄHM !?? Sagmal Dore . Welche Uniform tragen doch gleichmal die Taliban???

Gruß
Moreau


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#72

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 19:29
von DoreHolm | 7.697 Beiträge

Zitat von moreau im Beitrag #71
Zitat von DoreHolm im Beitrag #8
Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Zitat von Polter im Beitrag #1
Der Herr Oberst Klein wurde Brigadegeneral.
Er war bekanntlich für einen Luftwaffeneinsatz in Afghanistan verantwortlich, bei dem über 142 Menschen ums Leben gebracht oder verletzt worden sind.
Es starben auch Kinder.



Ich ziehe die militärische Notwendigkeit des o.g. Handelns nicht in Zweifel, im Krieg sind sofortige Entscheidungen gefragt - alles andere haben die Politiker zu klären.


Rot: Soweit o.k., stimme ich Dir zu. Wo ich anderer Meinung bin, daß der Tanklaster mit Bomben belegt werden mußte, obwohl offensichtlich war, daß sich Zivilisten (zumind. zivil gekleidete Menschen)in unmittelbarer Nähe befinden. Brandgeschosse aus Jagtfliegern hätten wohl den Tank ebenso in Brand setzen können, ohne daß es gleich über hundert Tote hat geben müssen. So in meinen naiven militärischen Kenntnissen gedacht.



ÄHM !?? Sagmal Dore . Welche Uniform tragen doch gleichmal die Taliban???

Gruß
Moreau



Sag mal, moreau, nix verstanden, was ich damit sagen will ? Wenn ich dieses in Klammern nicht eingefügt hätte, kämen dann gleich welche, die mir gerade das klarmachen würden, daß Taliban eben nicht an Uniformen zu erkennen sind und es sich bei den Zivilisten durchaus um Taliban gehandelt haben könnte, ergo eine massive Bombardierung geradezu notwendig gewesen wäre. Ich halte es durchaus für sehr wahrscheinlich, daß welche darunter gewesen sind. Sind doch selber dran schuld, die Zivilisten, die Kinder, warum gehen sie da auch hin, zu dem Tanklaster, wo schon eine paar Talibans sich zu schaffen machen ? Was meinst Du, welche Gefahren die auf sich nehmen, um mal ein paar Kanister Sprit zu ergattern, mit denen man dann vorzüglich wieder was eintauschen kann wenn man es nicht selbst braucht ? Und wenn woanders schon was gesagt wurde, daß die Kinder bei ihm um die Zeit schon im Bett liegen würden, der weiß nicht, wie es woanders zugeht. Als ich damals, Ende der 90er, meine Videos vom Nachtleben in Shenzhen (vorgelagert vor Hongkong)
meiner Frau zeigte, war sie auch entsetzt darüber, warum da gegen 22.oo Uhr noch die Kinder auf der Straße rumrannten.



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#73

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 21:44
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #72
Zitat von moreau im Beitrag #71
Zitat von DoreHolm im Beitrag #8
Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Zitat von Polter im Beitrag #1
Der Herr Oberst Klein wurde Brigadegeneral.
Er war bekanntlich für einen Luftwaffeneinsatz in Afghanistan verantwortlich, bei dem über 142 Menschen ums Leben gebracht oder verletzt worden sind.
Es starben auch Kinder.



Ich ziehe die militärische Notwendigkeit des o.g. Handelns nicht in Zweifel, im Krieg sind sofortige Entscheidungen gefragt - alles andere haben die Politiker zu klären.


Rot: Soweit o.k., stimme ich Dir zu. Wo ich anderer Meinung bin, daß der Tanklaster mit Bomben belegt werden mußte, obwohl offensichtlich war, daß sich Zivilisten (zumind. zivil gekleidete Menschen)in unmittelbarer Nähe befinden. Brandgeschosse aus Jagtfliegern hätten wohl den Tank ebenso in Brand setzen können, ohne daß es gleich über hundert Tote hat geben müssen. So in meinen naiven militärischen Kenntnissen gedacht.



ÄHM !?? Sagmal Dore . Welche Uniform tragen doch gleichmal die Taliban???

Gruß
Moreau



Sag mal, moreau, nix verstanden, was ich damit sagen will ? Wenn ich dieses in Klammern nicht eingefügt hätte, kämen dann gleich welche, die mir gerade das klarmachen würden, daß Taliban eben nicht an Uniformen zu erkennen sind und es sich bei den Zivilisten durchaus um Taliban gehandelt haben könnte, ergo eine massive Bombardierung geradezu notwendig gewesen wäre. Ich halte es durchaus für sehr wahrscheinlich, daß welche darunter gewesen sind. Sind doch selber dran schuld, die Zivilisten, die Kinder, warum gehen sie da auch hin, zu dem Tanklaster, wo schon eine paar Talibans sich zu schaffen machen ? Was meinst Du, welche Gefahren die auf sich nehmen, um mal ein paar Kanister Sprit zu ergattern, mit denen man dann vorzüglich wieder was eintauschen kann wenn man es nicht selbst braucht ? Und wenn woanders schon was gesagt wurde, daß die Kinder bei ihm um die Zeit schon im Bett liegen würden, der weiß nicht, wie es woanders zugeht. Als ich damals, Ende der 90er, meine Videos vom Nachtleben in Shenzhen (vorgelagert vor Hongkong)
meiner Frau zeigte, war sie auch entsetzt darüber, warum da gegen 22.oo Uhr noch die Kinder auf der Straße rumrannten.


Im Netz stehen die Untersuchungsberichte, auch der von der Afghanischen Polizei, demnach waren es 80 Taliban-Kämpfer und 25 Menschen aus der Umgebung die wahrscheinlich von den Kämpfern zum Helfen "beordert" wurden um den im Fluss steckenden Tankwagen wieder flott zu kriegen.
Von Sprit zapfen stand da jedenfalls nichts, die Kämpfer hätten sich bestimmt auch nicht ihr "Bömbchen" schwächen lassen, der Laster war nicht aufgegeben sondern sollte noch zum Einsatz kommen.


zuletzt bearbeitet 05.04.2013 21:48 | nach oben springen

#74

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 23:14
von passport | 2.634 Beiträge

Hier ein paar Kommentare über die afghanische Polizei :

Die afghanische Polizei ANP sei in der Bevölkerung "als Wegelagerer" verschrien, die auf acht Wochen reduzierte Ausbildung der Polizeianwärter habe sich nicht bewährt. 90 Prozent der Rekruten seien Analphabeten, die sich kaum länger als eine halbe Stunde konzentrieren könnten. Die Hälfte der Ausbildungszeit gehe allein für die Übersetzung in Paschtu oder Dari drauf.

oder,

Doch es gibt nicht nur viel zu wenige Polizisten. Es sind auch noch die falschen. "Nur Doofe und Halbkriminelle wollen in Afghanistan zur Polizei", sagt Erös, dessen Kinderhilfe dort zahlreiche Schulen betreibt und erzählt eine Anekdote: "Wenn ich meine Schüler frage, wer zur Polizei möchte, lachen die mich aus. Wer gebildet ist, arbeitet für die internationalen Organisationen und Firmen, da verdient er das Zehnfache." Ein afghanischer Polizist verdient umgerechnet circa 80 Euro, da braucht es nicht zu verwundern, dass die Korruption grassiert.

oder,

Aber die Bedingungen sind nicht optimal. Das Land ist arm und befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg. Neunzig Prozent der Rekruten können nicht lesen - mehr als im Landesdurchschnitt. Viele der Bewerber haben wegen Unterernährung in der Kindheit oder anderen kriegsbedingten Einflüssen motorische oder psychische Störungen. Zwanzig Prozent sind drogensüchtig. Im Normalfall kommen nur die Verzweifelten zur Polizei.

Diese Rekruten werden in Schnellkursen ausgebildet. Die von der US-amerikanischen Regierung engagierten privaten Sicherheitsfirmen schleusen sie in drei Wochen durch die Lehrgänge. Die deutschen Ausbilder haben immerhin acht Wochen Zeit.

Das hat offenkundig nichts mit einer Polizeiausbildung zu tun, wie wir sie aus Deutschland kennen. Kriminalistik, Tatortsicherung, Verbrechensbekämpfung, ja selbst das Regeln des Verkehrs gehören nicht zum Programm. Wegen der hohen Analphabetenrate gibt es keine schriftlichen Unterlagen. Gesetzeskenntnisse können nicht vermittelt werden, und der gesamte Unterricht muss mithilfe von Dolmetschern laufen, da die Ausbilder die Landessprache nicht beherrschen und die Rekruten weder Deutsch noch Englisch sprechen

Na Grenzwolf, ich würde den Untersuchungsbericht der afghanischen Polizei nicht so ernst nehmen !

passport


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 23:37
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von passport im Beitrag #74
Hier ein paar Kommentare über die afghanische Polizei :

Die afghanische Polizei ANP sei in der Bevölkerung "als Wegelagerer" verschrien, die auf acht Wochen reduzierte Ausbildung der Polizeianwärter habe sich nicht bewährt. 90 Prozent der Rekruten seien Analphabeten, die sich kaum länger als eine halbe Stunde konzentrieren könnten. Die Hälfte der Ausbildungszeit gehe allein für die Übersetzung in Paschtu oder Dari drauf.

oder,

Doch es gibt nicht nur viel zu wenige Polizisten. Es sind auch noch die falschen. "Nur Doofe und Halbkriminelle wollen in Afghanistan zur Polizei", sagt Erös, dessen Kinderhilfe dort zahlreiche Schulen betreibt und erzählt eine Anekdote: "Wenn ich meine Schüler frage, wer zur Polizei möchte, lachen die mich aus. Wer gebildet ist, arbeitet für die internationalen Organisationen und Firmen, da verdient er das Zehnfache." Ein afghanischer Polizist verdient umgerechnet circa 80 Euro, da braucht es nicht zu verwundern, dass die Korruption grassiert.

oder,

Aber die Bedingungen sind nicht optimal. Das Land ist arm und befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg. Neunzig Prozent der Rekruten können nicht lesen - mehr als im Landesdurchschnitt. Viele der Bewerber haben wegen Unterernährung in der Kindheit oder anderen kriegsbedingten Einflüssen motorische oder psychische Störungen. Zwanzig Prozent sind drogensüchtig. Im Normalfall kommen nur die Verzweifelten zur Polizei.

Diese Rekruten werden in Schnellkursen ausgebildet. Die von der US-amerikanischen Regierung engagierten privaten Sicherheitsfirmen schleusen sie in drei Wochen durch die Lehrgänge. Die deutschen Ausbilder haben immerhin acht Wochen Zeit.

Das hat offenkundig nichts mit einer Polizeiausbildung zu tun, wie wir sie aus Deutschland kennen. Kriminalistik, Tatortsicherung, Verbrechensbekämpfung, ja selbst das Regeln des Verkehrs gehören nicht zum Programm. Wegen der hohen Analphabetenrate gibt es keine schriftlichen Unterlagen. Gesetzeskenntnisse können nicht vermittelt werden, und der gesamte Unterricht muss mithilfe von Dolmetschern laufen, da die Ausbilder die Landessprache nicht beherrschen und die Rekruten weder Deutsch noch Englisch sprechen

Na Grenzwolf, ich würde den Untersuchungsbericht der afghanischen Polizei nicht so ernst nehmen !

passport


Das mag sein, aber allein schwachsinnige Idioten wird es dort auch nicht nur geben.
Die Afghanische Untersuchungskommission wurde von Karsai aus Kabul dorthin beordert und er wird nicht nur bekiffte Deppen gesandt haben.
Die Berichte der anderen Untersuchungskommissionen waren übrigens ziemlich authentisch und sind nachzulesen als PDF, ich habe mir die Verlinkung verkniffen wegen Unsicherheit meinerseits ob man das hier einstellen kann.


zuletzt bearbeitet 05.04.2013 23:41 | nach oben springen

#76

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 23:42
von DoreHolm | 7.697 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #75
Zitat von passport im Beitrag #74
Hier ein paar Kommentare über die afghanische Polizei :

Die afghanische Polizei ANP sei in der Bevölkerung "als Wegelagerer" verschrien, die auf acht Wochen reduzierte Ausbildung der Polizeianwärter habe sich nicht bewährt. 90 Prozent der Rekruten seien Analphabeten, die sich kaum länger als eine halbe Stunde konzentrieren könnten. Die Hälfte der Ausbildungszeit gehe allein für die Übersetzung in Paschtu oder Dari drauf.

oder,

Doch es gibt nicht nur viel zu wenige Polizisten. Es sind auch noch die falschen. "Nur Doofe und Halbkriminelle wollen in Afghanistan zur Polizei", sagt Erös, dessen Kinderhilfe dort zahlreiche Schulen betreibt und erzählt eine Anekdote: "Wenn ich meine Schüler frage, wer zur Polizei möchte, lachen die mich aus. Wer gebildet ist, arbeitet für die internationalen Organisationen und Firmen, da verdient er das Zehnfache." Ein afghanischer Polizist verdient umgerechnet circa 80 Euro, da braucht es nicht zu verwundern, dass die Korruption grassiert.

oder,

Aber die Bedingungen sind nicht optimal. Das Land ist arm und befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg. Neunzig Prozent der Rekruten können nicht lesen - mehr als im Landesdurchschnitt. Viele der Bewerber haben wegen Unterernährung in der Kindheit oder anderen kriegsbedingten Einflüssen motorische oder psychische Störungen. Zwanzig Prozent sind drogensüchtig. Im Normalfall kommen nur die Verzweifelten zur Polizei.

Diese Rekruten werden in Schnellkursen ausgebildet. Die von der US-amerikanischen Regierung engagierten privaten Sicherheitsfirmen schleusen sie in drei Wochen durch die Lehrgänge. Die deutschen Ausbilder haben immerhin acht Wochen Zeit.

Das hat offenkundig nichts mit einer Polizeiausbildung zu tun, wie wir sie aus Deutschland kennen. Kriminalistik, Tatortsicherung, Verbrechensbekämpfung, ja selbst das Regeln des Verkehrs gehören nicht zum Programm. Wegen der hohen Analphabetenrate gibt es keine schriftlichen Unterlagen. Gesetzeskenntnisse können nicht vermittelt werden, und der gesamte Unterricht muss mithilfe von Dolmetschern laufen, da die Ausbilder die Landessprache nicht beherrschen und die Rekruten weder Deutsch noch Englisch sprechen

Na Grenzwolf, ich würde den Untersuchungsbericht der afghanischen Polizei nicht so ernst nehmen !

passport


Das mag sein, aber alles schwachsinnige Idioten wird es dort auch nicht nur geben.
Die Afghanische Untersuchungskommission wurde von Karsai aus Kabul dorthin beordert und er wird nicht nur bekiffte Deppen gesandt haben.
Die Berichte der anderen Untersuchungskommissionen waren übrigens ziemlich authentisch und sind nachzulesen als PDF, ich habe mir die Verlinkung verkniffen wegen Unsicherheit meinerseits ob man das hier einstellen kann.




Muß mal da ganz naiv fragen. Hat die BRD dann etwa auch die Angehörigen der 80 Talibankämpfer finanziell entschäfigt ?



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#77

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 05.04.2013 23:46
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Jetzt wird es mir zu seicht, tausche mich bei ernsten Themen lieber ernsthaft aus, also dann


zuletzt bearbeitet 05.04.2013 23:49 | nach oben springen

#78

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 06.04.2013 00:44
von damals wars | 12.171 Beiträge

Hartz IV für Taliban, wer hats erfunden:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/an...n-a-673682.html


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#79

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 06.04.2013 09:38
von moreau | 384 Beiträge

Ich will mal versuchen die ganzen Vorfall weit ab von emotionalen Befindlichkeiten zu beleuchten.

Es geht nicht an mit Wissen das nach dem Vorfall gewonnen wurde die moralische Keule gegen Klein zuschwingen. Also Stichwort Zivilisten und Kinder. Es würde bedeuten dem Mann hellseherische Fähigkeiten anzudichten. Seine Datenlage war: 1. Tanklaster von Taliban erobert 2. keine oder ausreichende eigene Kräfte zu Rückeroberung zur Verfügung. 3. Zvilisten am Ort unwahrscheinlich da weit nach Mitternacht und das nächste Dorf mehrere Kilometer weg. (meine Informationen zum Vorgang) Also Vernichtung der Tanklaster durch die einsatzfähige USAF. Denn Ausrüstung darf im Krieg niemals dem Feind überlassen werden.

Alle andere Einlassungen wie "Man hätte doch die Laster mit Brandgeschossen belegen können... u.sw. " sind Beurteilungen die mit Wissen entstanden sind, das durch die Ermittlungen (also danach) erworben wurde. ( ich wiederhol mich, aber es ist halt Wichtig)

Mit dem Wissen danach hätte der damalige Oberst Klein bestimmt auch Anders entschieden.

Gruß
Moreau


zuletzt bearbeitet 06.04.2013 09:42 | nach oben springen

#80

RE: Brigadegeneral Klein

in Themen vom Tage 06.04.2013 10:02
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #74
Hier ein paar Kommentare über die afghanische Polizei :

Die afghanische Polizei ANP sei in der Bevölkerung "als Wegelagerer" verschrien, die auf acht Wochen reduzierte Ausbildung der Polizeianwärter habe sich nicht bewährt. 90 Prozent der Rekruten seien Analphabeten, die sich kaum länger als eine halbe Stunde konzentrieren könnten. Die Hälfte der Ausbildungszeit gehe allein für die Übersetzung in Paschtu oder Dari drauf.

oder,

Doch es gibt nicht nur viel zu wenige Polizisten. Es sind auch noch die falschen. "Nur Doofe und Halbkriminelle wollen in Afghanistan zur Polizei", sagt Erös, dessen Kinderhilfe dort zahlreiche Schulen betreibt und erzählt eine Anekdote: "Wenn ich meine Schüler frage, wer zur Polizei möchte, lachen die mich aus. Wer gebildet ist, arbeitet für die internationalen Organisationen und Firmen, da verdient er das Zehnfache." Ein afghanischer Polizist verdient umgerechnet circa 80 Euro, da braucht es nicht zu verwundern, dass die Korruption grassiert.

oder,

Aber die Bedingungen sind nicht optimal. Das Land ist arm und befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg. Neunzig Prozent der Rekruten können nicht lesen - mehr als im Landesdurchschnitt. Viele der Bewerber haben wegen Unterernährung in der Kindheit oder anderen kriegsbedingten Einflüssen motorische oder psychische Störungen. Zwanzig Prozent sind drogensüchtig. Im Normalfall kommen nur die Verzweifelten zur Polizei.

Diese Rekruten werden in Schnellkursen ausgebildet. Die von der US-amerikanischen Regierung engagierten privaten Sicherheitsfirmen schleusen sie in drei Wochen durch die Lehrgänge. Die deutschen Ausbilder haben immerhin acht Wochen Zeit.

Das hat offenkundig nichts mit einer Polizeiausbildung zu tun, wie wir sie aus Deutschland kennen. Kriminalistik, Tatortsicherung, Verbrechensbekämpfung, ja selbst das Regeln des Verkehrs gehören nicht zum Programm. Wegen der hohen Analphabetenrate gibt es keine schriftlichen Unterlagen. Gesetzeskenntnisse können nicht vermittelt werden, und der gesamte Unterricht muss mithilfe von Dolmetschern laufen, da die Ausbilder die Landessprache nicht beherrschen und die Rekruten weder Deutsch noch Englisch sprechen

Na Grenzwolf, ich würde den Untersuchungsbericht der afghanischen Polizei nicht so ernst nehmen !

passport


wenn man keine Argumente mehr hat, wird die Polizei als dumm und hinterwäldlerisch dargestellt. ( gab es um die Volkspolizei der DDR nicht auch solche Qualifiaktionsmerkmale, jedenfalls kann ich mich an entsprechende witzigen Bemerkung erinnern ? ) Scheint wohl weit verbreitet auf dieser Welt zu sein, dieser Gedanke.

edit fähler


.
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Dostojewski 1866
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zuletzt bearbeitet 06.04.2013 10:02 | nach oben springen



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