#21

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2013 22:45
von Vogtländer (gelöscht)
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Schade,das der Beitrag wech ist beim NDR.


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#22

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2013 22:47
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #12
Die Kühe haben sich einfach gedacht "nix wie weg", da soll mal einer sagen es sind dumme Rindviecher



Verstehe ich nicht?


Zitat
Am 07.05.88 befand sich ein Kalb, nach durchschwimmen der Wakenitz auf DDR-Gebiet. Trotz Nachsuche durch GAK/GreSo wurde es nicht gefunden.
Am 17.05.1988 durchschwamm eine Färse die Wakenitz.
Über GIP 2 wurden die Behörden der DDR informiert.
Die Färse konnte durch eine Bundesbürger, dem das Betreten des DDR-Gebietes gestattet wurde und zwei GAK, auf Bundesgebiet zurück gebracht werden.



*grins*


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#23

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2013 22:47
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Sicher Fleischtheke im Konsum als 213er. Mit einem solchen Klassenstandpunkt haben die Viecher sich ja nicht mehr für ein sozialistisches Kollektiv geeignet.


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#24

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2013 22:47
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #18
Also als Viehtreiber eingesetze Grenze?
Nee,mal wieder ernst:für die betroffenen Grenzer wars bestimmt nicht lustig.Wie die sich wohl gefragt haben werden,was das da jetzt soll?


In der Gegend um Neuekrug war das schon ne Abwechslung,vor allem Nachts......vile haben drauf gewartet Kühe zu jagen

Nur die Bauern nicht,denn die durften auch nachts raus um mitzuhelfen ihre Tiere einzufangen und vor allem den Zaun wieder zu reparieren


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#25

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2013 22:50
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Pitti:
Waren die Jungs nicht gnatzig wegen ihrem Schlafentzug?Ich meine die Jungs,die ausm Bett getrillert wurden.
Gabs Ansch...ss für die Bauern wegen ungenügender Sicherung der Weidefläschen?


zuletzt bearbeitet 24.03.2013 22:52 | nach oben springen

#26

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2013 22:59
von utkieker | 2.926 Beiträge

Übrigens die Sendung "Nordmagazin" wird morgen zwischen 9 Uhr und 9 Uhr 30 wiederholt auf N3 (NDR), wer kann sollte es sich nicht entgehen lassen!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#27

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2013 22:59
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ob die Preis bei ebay für NVA-Stiefel jetzt steigen?

http://www.ebay.de/itm/DDR-NVA-Knobelbec...=item6b2311cd6d

Ein Zertifkat ist schnell "erstellt"-Hergestellt aus dem Leder einer grenzverletzenden Kuh

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 24.03.2013 23:25 | nach oben springen

#28

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 00:10
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Also ich hab die Sendung nicht gesehen.Aber es soll so einen Fall auch umgekehrt gegeben haben.So hab ich das mal gehört.Und zwar soll sich das am Schalsee abgetragen haben 76 oder 77.Wo sich einige Kühe aus dem Westen auf DDR Gebiet verirrt haben und am Ufer vom Schalsee nicht mehr aus den Morast raus kamen.Nach langen hin und her von Verhandlungen hat man die wohl am Heli genommen und rausezogen.Ich war da Damals knapp ein Jahr schon weg.Aber vielleicht,wissen noch einige User vom BGS etwas darüber.


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#29

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 06:19
von furry | 3.580 Beiträge

Ich will mal versuchen, die ausgebüxten Rinder, Färsen oder Kühe und die vermeintlich schlafmützigen Bauern zu rehabilitieren. Zum Ersten, nicht alles was wie eine Kuh aussieht, ist auch eine Kuh. Zur Kuh wird ein weibliches Rind nach der ersten Kalbung, die Zeit davor ist es eine Färse (ab der ersten Bedeckung). Zweitens, Anfang bis Mitte Mai beginnt die Weidesaisaon, bis dahin standen die Tiere im Stall. In das frische Grün entlassen, reagieren diese Biester rein menschlich, sie drehen fast durch. Besonders auffälig ist das bei Färsen, die bis dahin noch nie auf einer Weide waren. Nun meint man, der Elektrozaun hält die Tiere von Fluchtversuchen ab. Das gilt aber nur, wenn sie schon negative Erfahrungen damit gemacht haben. Wenn so eine Herde Färsen auf die Weide entlassen wird, rennen die im Verbund durch die Gegend, die Hinteren drücken die Vorderen gegen den Zaun, was auch schmerzlich für diese ist, aber durch den Druck von hinten, kann so ein Zaunpfahl umknicken, der Draht bekommt Kontakt zur Erde und ist damit wirkungslos. Nun kann sich die Meute entscheiden, in welche Richtung sie ausschwärmen möchte.
Und weil das absolut keine Freude ist, an einem schönen Maisonntag so eine Meute wieder einzusammeln, vor allem, wenn sie sich gleichmäßig in einem Waldstück verteilt haben, sollte man zu Beginn der Weidesaison, vorausgesetzt man ist nicht zu faul, an den E-Zaun Flatterbänder anbringen und/oder den Biestern eine Kette um den Hals hängen, die bei Berührung des E-Zaunes dessen Wirkung verstärkt.
Warum die Tiere nun unbedingt durch die Elbe schwimmen mussten??? Möglicherweise haben sie die Gespräche der ARD und ZDF sehenden Genossen Bauern in den kalten Wintermonaten im Stall belauscht.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Einmannbetrieb hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 08:26
von utkieker | 2.926 Beiträge

Man stelle sich vor die Rindviecher wäre dem Herdentrieb folgend "kollektiv" gegen die Selbstschußanlage gerannt ......

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#31

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 08:47
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von utkieker im Beitrag #30
Man stelle sich vor die Rindviecher wäre dem Herdentrieb folgend "kollektiv" gegen die Selbstschußanlage gerannt ......

Gruß Hartmut!


Hallo Hartmut,

ich habe bis jetzt nur von Schweinen gelesen, die zum Testzweck in die Richtung der Selbstschussanlage getrieben wurden.

"Minen an Schweinen getestet

Die SM 70 gingen 1968 in Serie, 35 000 ausrangierte Schützenminen älterer Bauart gingen an die Bruderarmee in Nordvietnam. 1966 wurden die ersten Apparate mit Hilfe des militärtechnischen Instituts „VUSTE“ in der Tschechoslowakei entwickelt. Zwischen Salzwedel und Arendsee mussten zunächst die Pioniere ran, das Gelände vorbereiten. „Danach wurde die Streuung der Selbstschussanlagen an Schweinen getestet, die in die entsprechenden Bereiche getrieben wurden“, sagte Ritzmann."

http://www.az-online.de/lokales/altmarkk...et-1547574.html

LG von der grenzgaengerin


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#32

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 09:05
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

In unserem Abschnitt machten die Wildschweine immer durch den Stacheldraht. Die hatten ihre Wildwechselrouten und wer die Stellen kannte, konnte mit dem guten Anzug durchmarschieren. Aber das war etwa 67 im bereich Niederneuendorf, Erlengrund westwärts.
Ein Maat der Bootskompanie hat mal nachts ein Wildschwein vom Boot her erschossen, welches im Stacheldraht am Havelufer randalierte. 10 Tage Bau hat er dafür bekommen.



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#33

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 09:26
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #30
Man stelle sich vor die Rindviecher wäre dem Herdentrieb folgend "kollektiv" gegen die Selbstschußanlage gerannt ......

Gruß Hartmut!



Ich erinnere mich, dass wir Sommer 1979 auf dem Rhönkopf einmal aus einer Weide ausgebrochene Rinder versucht haben, wieder Richtung Hinterland zu treiben - die liessen sich kaum von uns beeindrucken und kamen dem Grenzzaun mit SM70 immer näher.
Irgendwann drehten sie sie dann doch ab - ich dachte schon "gleich gibt es Rindergulasch..". Auf den K6 wäre ich ihnen nicht nachgerannt.
Und: weit und breit keine Sprechsäule, als wir es bemerkten. So konnten wir nicht mal Verstärkung anfordern.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#34

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 09:30
von Vogtländer (gelöscht)
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Habe mir gerade die Wiederholung des NDR-Beitrages angesehen.Aufschlußreich!
Nur über das Strafmaß wegen Wiederstandes gegen den Tierarzt und die Beladebeauftragten bei der Beladung des zur Rückführung bereitstehenden LKW und wegen der Republikflucht wurde nichts berichtet.Schlachthof ist aber sicherlich garantiert worden!
Was hat der Wetterverantworliche eigentlich bekommen wegen dem Gewitter,welches zur Flucht führte?Ich hoffe,dem haben sie mindestens die Transportkosten draufgedrückt.


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#35

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 09:33
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Jobnomade & alle Führungskräfte:
1 Stern Gelb,wäre das angebracht gewesen?So von wegen zur Abwehr von volkswirtschaftlichen Schäden?Gabs da Vorschriften?


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#36

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 09:50
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat

Und: weit und breit keine Sprechsäule, als wir es bemerkten. So konnten wir nicht mal Verstärkung anfordern.

Gruss Hartmut



Jetzt bin ich doch irritiert: Gehörte denn nicht eine Sprechfunkeinrichtung zur Standard-Ausrüstung? Wurden die Jungs wirklich nach dem Motto: "Drehe Deine Runde und erzähl uns danach, was denn so gewesen ist" auf Streife geschickt??


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#37

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 09:53
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #36

Zitat

Und: weit und breit keine Sprechsäule, als wir es bemerkten. So konnten wir nicht mal Verstärkung anfordern.

Gruss Hartmut



Jetzt bin ich doch irritiert: Gehörte denn nicht eine Sprechfunkeinrichtung zur Standard-Ausrüstung? Wurden die Jungs wirklich nach dem Motto: "Drehe Deine Runde und erzähl uns danach, was denn so gewesen ist" auf Streife geschickt??



Bei uns gab´s damals auch keinen ständigen Sprechfunk (66-68). An bestimmten Masten war eine Steckdose, in die wir uns einstöpseln und dann mit der Führungsstelle sprechen konnten. Ansonsten waren wir auf uns gestellt.



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#38

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 09:58
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

an die "Leuchter" haben wir in dem Augenblick nicht gedacht.
Ansonsten: Funk wurde selten mitgenommen. Die R109 war sauschwer und unhandlich, die R126 konnte man wegen Akkuproblemen und Reichweiten glatt vergessen.
Es war in der Rhön zu meiner Zeit üblich, sich zyklisch am Grenzmeldenetz bei der Führungsstelle zu melden. Danach meist Entschluss für weitere Streife bestätigt oder andere Weisung von der Füst. Oder auf einem B-Turm - da ist man ohnehin die ganze Zeit online.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#39

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 10:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #37

Bei uns gab´s damals auch keinen ständigen Sprechfunk (66-68).


OK, das erklärt es. in den 60er Jahren waren die portablen Sprechfunkgeräte wirklich noch Meilen von dem entfernt, was wir heute mit der größten Selbstverständlichkeit nutzen. Ich erinnere mich daran, dass die Dinger während meiner Bundeswehrzeit (70-71) tornistergroß und sauschwer waren.

Danke für die Info


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#40

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.03.2013 10:06
von EK82I | 869 Beiträge

Kühe einfangen,,war auch bei uns ein Thema,nicht nur in Texas.Weiss der Deibel,warum die sich immer wieder befreit haben aus der Umzäunung innerhalb.Es gab aber einen Dreiender,der wusste ganz genau,das relativ schnell wieder ins Lot zu bringen.
Viel schlimmer aber manch andere Folgen.Manche Kühe frassen dann was,wovon sie ganz doll aufblähten und elendig starben.Die Tiere wurden dann per" Trecker "eingesammelt".Auch ein Anblick,den ich nicht mehr rauskriege.


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