#301

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 29.03.2013 17:41
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Es ist schon erstaunlich, was bei genauerer Recherche so alles rauskommt. Ist schon wie bei den Farbstoffen, insbesondere den Organischen. Was als "schwarz" angesehen wird, ist in ganz, ganz großer Verdünnung dann eben nicht mehr schwarz, sonder hat einen Stich in´s Blaue, Violette oder Grüne.
Bei Weiß wird es ähnlich sein.



Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#302

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 29.03.2013 19:59
von Fritze (gelöscht)
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Nachts sind alle Ratten grau !


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#303

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 29.03.2013 21:51
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #301
Es ist schon erstaunlich, was bei genauerer Recherche so alles rauskommt. Ist schon wie bei den Farbstoffen, insbesondere den Organischen. Was als "schwarz" angesehen wird, ist in ganz, ganz großer Verdünnung dann eben nicht mehr schwarz, sonder hat einen Stich in´s Blaue, Violette oder Grüne.
Bei Weiß wird es ähnlich sein.


Wie wahr, wie wahr. Bleibt nur zu hoffen, dass die Farbenlehre nicht aus dem Lehrstoff in den Schulen verschwindet. Selber mischen mit Pinsel und Farben ist manchmal lehrreicher als die Auswahl aus vorgefertigten Farbpaletten.

LG von der grenzgaengerin


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#304

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 30.03.2013 20:26
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Polter im Beitrag #295
Es gibt Themen, die mich über einen längeren Zeitraum beschäftigen. Und ich versuche dann, mich etwas schlauer zu machen.
Dabei bin ich auf ein mir bisher völlig unbekanntes Kapitel der " Deutschen Geschichte " gestoßen. Es handelt von Juden, die in den
verschiedensten deutschen Armeen gedient haben. Von Diskrimminierung und Anerkennung. Von Anpassung und Standhaftigkeit. Von Verständnis
und Verdrängung. Alles was einen Menschen ausmacht.
Die Doku hat den Titel:

" Die Soldaten mit dem halben Stern "

https://www.youtube.com/watch?v=OWh5Xq_xYLw

1,5 Stunden die Länge - faszinierend, beeindruckend und erklärend!




Viele deutschen Juden haben total säkular gelebt, war z.T. Ausgezeichnete des ersten WK, waren Künstler, Kaufleute - ganz normale Deutsche, integriert in die damalige deutsche Gesellschaft. Auch Göbbels werden jüdische Vorfahren nachgesagt. Irgendeine "Logik" in der sog. "Rassepolitik" zu suchen ist müßig. Sie waren sowieso nur der Anfang des Mordprogramms, danach wären die Ost- und Südeuropäer drangekommen. Die einzige Logik war Mord!


Grenzverletzerin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#305

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 30.03.2013 20:33
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #296
Eichmann konnte auch hebräisch. Sein Kollege, der frühere Judenreferent im Amt war, auch noch nach dem Krieg mit Juden befreundet. Hitlers Kraftfahrer war Jude. Der Hauptaktionär Mendelssohn von IG-Farben, der Hitler mit finanziert hat, hat als Jude seine Kriegsjahre, auch nicht in Auschwitz, sondern in Potsdam am Seeufer verbracht. Da gibt es schon interessante Lebensgeschichten, die nicht so Allgemeingut sind.
Der Adolf und seine Zionisten ergaben schon eine Symbiose, die manches Weltbild erschüttert, wenn man hinter die Kulissen schaut.




A.H. und die Zionisten in eine Art "Komplizenschaft" zu bringen ist natürlich historisch vollkommen abwegig!!!!


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#306

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 30.03.2013 20:38
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #305
Zitat von Eisenacher im Beitrag #296
Eichmann konnte auch hebräisch. Sein Kollege, der frühere Judenreferent im Amt war, auch noch nach dem Krieg mit Juden befreundet. Hitlers Kraftfahrer war Jude. Der Hauptaktionär Mendelssohn von IG-Farben, der Hitler mit finanziert hat, hat als Jude seine Kriegsjahre, auch nicht in Auschwitz, sondern in Potsdam am Seeufer verbracht. Da gibt es schon interessante Lebensgeschichten, die nicht so Allgemeingut sind.
Der Adolf und seine Zionisten ergaben schon eine Symbiose, die manches Weltbild erschüttert, wenn man hinter die Kulissen schaut.




A.H. und die Zionisten in eine Art "Komplizenschaft" zu bringen ist natürlich historisch vollkommen abwegig!!!!



Bitte die Forumregeln beachten !

4.5. Fettschrift/Bunt ist erlaubt aber nicht in durchgängiger Schrift. Das ist nur den Admins vorbehalten. FettBunt ist nur in einzelnen Wörtern erlaubt z. B. als Textmaker. Verstöße werden kommentarlos vom Team gelöscht.

bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#307

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 30.03.2013 21:03
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #305
Zitat von Eisenacher im Beitrag #296
Eichmann konnte auch hebräisch. Sein Kollege, der frühere Judenreferent im Amt war, auch noch nach dem Krieg mit Juden befreundet. Hitlers Kraftfahrer war Jude. Der Hauptaktionär Mendelssohn von IG-Farben, der Hitler mit finanziert hat, hat als Jude seine Kriegsjahre, auch nicht in Auschwitz, sondern in Potsdam am Seeufer verbracht. Da gibt es schon interessante Lebensgeschichten, die nicht so Allgemeingut sind.
Der Adolf und seine Zionisten ergaben schon eine Symbiose, die manches Weltbild erschüttert, wenn man hinter die Kulissen schaut.




A.H. und die Zionisten in eine Art "Komplizenschaft" zu bringen ist natürlich historisch vollkommen abwegig!!!!



Nicht ganz so abwegig. Hier hast Du eine Zusammenfassung
http://principality-of-sealand.eu/busclu...n/zionisten.pdf


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#308

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 30.03.2013 22:08
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von bendix im Beitrag #306
Zitat von Barbara im Beitrag #305
Zitat von Eisenacher im Beitrag #296
Eichmann konnte auch hebräisch. Sein Kollege, der frühere Judenreferent im Amt war, auch noch nach dem Krieg mit Juden befreundet. Hitlers Kraftfahrer war Jude. Der Hauptaktionär Mendelssohn von IG-Farben, der Hitler mit finanziert hat, hat als Jude seine Kriegsjahre, auch nicht in Auschwitz, sondern in Potsdam am Seeufer verbracht. Da gibt es schon interessante Lebensgeschichten, die nicht so Allgemeingut sind.
Der Adolf und seine Zionisten ergaben schon eine Symbiose, die manches Weltbild erschüttert, wenn man hinter die Kulissen schaut.




A.H. und die Zionisten in eine Art "Komplizenschaft" zu bringen ist natürlich historisch vollkommen abwegig!!!!



Bitte die Forumregeln beachten !

4.5. Fettschrift/Bunt ist erlaubt aber nicht in durchgängiger Schrift. Das ist nur den Admins vorbehalten. FettBunt ist nur in einzelnen Wörtern erlaubt z. B. als Textmaker. Verstöße werden kommentarlos vom Team gelöscht.

bendix



Entschuldigung!


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#309

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 30.03.2013 22:10
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #307
Zitat von Barbara im Beitrag #305
Zitat von Eisenacher im Beitrag #296
Eichmann konnte auch hebräisch. Sein Kollege, der frühere Judenreferent im Amt war, auch noch nach dem Krieg mit Juden befreundet. Hitlers Kraftfahrer war Jude. Der Hauptaktionär Mendelssohn von IG-Farben, der Hitler mit finanziert hat, hat als Jude seine Kriegsjahre, auch nicht in Auschwitz, sondern in Potsdam am Seeufer verbracht. Da gibt es schon interessante Lebensgeschichten, die nicht so Allgemeingut sind.
Der Adolf und seine Zionisten ergaben schon eine Symbiose, die manches Weltbild erschüttert, wenn man hinter die Kulissen schaut.




A.H. und die Zionisten in eine Art "Komplizenschaft" zu bringen ist natürlich historisch vollkommen abwegig!!!!



Nicht ganz so abwegig. Hier hast Du eine Zusammenfassung
http://principality-of-sealand.eu/busclu...n/zionisten.pdf




Werde ich auch lesen.

Hier mein Buchtipp:

Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
das dauert aber ein bisschen mit dem lesen......


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#310

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 02.04.2013 00:44
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #307
Zitat von Barbara im Beitrag #305
Zitat von Eisenacher im Beitrag #296
Eichmann konnte auch hebräisch. Sein Kollege, der frühere Judenreferent im Amt war, auch noch nach dem Krieg mit Juden befreundet. Hitlers Kraftfahrer war Jude. Der Hauptaktionär Mendelssohn von IG-Farben, der Hitler mit finanziert hat, hat als Jude seine Kriegsjahre, auch nicht in Auschwitz, sondern in Potsdam am Seeufer verbracht. Da gibt es schon interessante Lebensgeschichten, die nicht so Allgemeingut sind.
Der Adolf und seine Zionisten ergaben schon eine Symbiose, die manches Weltbild erschüttert, wenn man hinter die Kulissen schaut.




A.H. und die Zionisten in eine Art "Komplizenschaft" zu bringen ist natürlich historisch vollkommen abwegig!!!!








Nicht ganz so abwegig. Hier hast Du eine Zusammenfassung
http://principality-of-sealand.eu/busclu...n/zionisten.pdf





Hallo Eisenacher, ich habe das Dokument gelesen.

Meine Meinung dazu:

Unter dem Deckmantel vermeintlicher „Wissenschaftlichkeit“, eines vermeintlich „mitfühlenden Tons“ mit den jüdischen Opfer der NS-Zeit, ist dieses Dokument ein politisches und tendenziöses und ziemlich unerträgliches Pamphlet. Ein Sammelsurium an historischen unzulässigen Verkürzungen und Kontext verzerrenden Zitatenansammlungen.

Es ist der Versuch einer Beweisführung, dass die „die Zionisten“ die Repressalien der Nazis an der deutschen jüdischen Bevölkerung benutzt und insofern unterstützt hätten, um ihre politischen Ziele – nämlich die Gründung eines Staates Israel - durchzusetzen und trügen dadurch Mitschuld an der Shoa.

Inhaltlich (in meinen Worten):
Durch den enorme Druck auf die durch die Nazis schikanierten jüdischen Deutschen ist deren verstärkte „Ausreisewilligkeit“ möglichst nach Palästina zu lenken, aber bitte nur die Vermögenden!

(Also: „Je mehr Rassismus um so besser! sagen die Zionisten und arbeiten mit den deutschen Behörden ganz pragmatisch und in bestem Einvernehmen zusammen. – so die These des Dokuments.)

Dabei wird sich ganz gezielt jahrhundertealter anti-semitischer Vorurteile bedient, nämlich z.B. die des „jüdischen Kapitalisten“, „Jüdischer Ehrlosigkeit, Berechnung und Durchtriebenheit“ und der Schluss wird nahe gelegt, dass „den Zionisten“ die menschenverachtende Politik des NS-Regimes hoch willkommen war, denn „sie haben ja sogar mit denen“ verhandelt und „Verträge abgeschlossen“.

(Nebenbei wirkt A.H. (und sein „tüchtiger Beamtenapparat“) als ein irgendwie „umsichtiger Staatsmann“, der ganz pragmatisch seine „Bevölkerungspolitik“ steuert. – Ich könnte k! Entschuldigung.)

Der Autor des Dokuments: Faris Yahya
http://de.wikipedia.org/wiki/Faris_Yahya

Leider ist das www sehr unergiebig bzgl. Informationen zu diesem Autor. Aber interessant der Werdegang seines Vaters, und dessen Rolle in der britischen Palästina-Politik!

[urlhttp://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv..._3_schoelch.pdf][/url]

Ich möchte der Diskussion das obige Dokument des „Instituts für Zeitgeschichte München“ beisteuern, das dieselben historischen Fakten und deren Bewertung zum Inhalt hat. Es ist eine sehr gründliche, fundierte und sehr kritische Analyse – aber sachlich und im historischen Gesamtzusammenhang argumentierend.

Es werden u.a. die „Handlungsmotivationen“ der jeweiligen Seiten beleuchtet, sowie der „inner-jüdische“ kritische Diskurs bzgl. der Rolle der zionistischen und nicht-zionistischen Organisationen während des sog. „3. Reichs“, außerdem die Politik Großbritanniens als paläst. Protektoratsmacht und das Handeln bzw. Nicht-Handeln der anderen Staaten bei der sich abzeichnenden Katastrophe – nämlich der des organisierten Massenmords an den deutschen/europäischen Juden seitens des Hitler-Regimes. (Auch Yahya’s Beitrag wird zitiert.)

M.E. wird hier höchst plausibel Fahya’s unterschwellige These widerlegt, der „Zionismus“ habe durch „das Paktieren mit dem Teufel“ eine historische Mit-Verantwortung für den Genozid an den Juden.

Es ist naheliegend, dass Yahya’s Argumentation wahrscheinlich aus dem Schicksal der arabischen (palästinensischen) Bevölkerung im Zuge der geopolitischen Folgen des I WK und ff. resultiert. Denn warum sonst sollte man eine solche Herleitung entwickeln.

Ich bin sehr kritisch gegenüber der Politik Israels, ich bin auch nicht der Meinung, dass es per se „anti-semitisch“ sei, Israels Politik zu kritisieren.
Aber nicht auf der Basis von solchen vermeintlich seriösen historischen Analysen. Ich bin zwar keine Historikerin, erlaube mir aber dennoch dieses Urteil.


Yahya’s Dokument ist verlinkt auf der Seite: http://principality-of-sealand.eu/

Das ist die Seite des mir bisher unbekannten „Fürstentums Sealand“.

Ich habe mir den Inhalt dieser I-Seite und was man an sonstigen Informationen zu diesem „Fürstentum“ im Netz erfahren kann, durchgelesen. Mir fehlen die Worte!

Ob sich (der bereits verstorbene) Herr Yahya darüber im Klaren war, wer sein Dokument u.a. veröffentlicht….

So sehr ich Yahya’s Artikel kritisiere, Anti-Semitismus will ich ihm nicht grundsätzlich und per se unterstellen, dazu müsste ich mehr über ihn wissen, aber er bedient sich m. E. dessen Mechanismen. Das lehne ich ab.

Zu einer irgendwie gearteten „Entlastung“ des deutschen Volkes hinsichtlich der Schuld an der in seinem Namen begangenen Greuel kann das Dokument darüber sowieso hinaus nicht dienen. Es gibt keine Entlastung, wir müssen diese Verantwortung uneingeschränkt und ohne Relativierungsversuche annehmen.


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#311

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 02.04.2013 10:02
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Wichtig ist der Inhalt des Buches , aber doch nicht auf welcher Internetseite es kostenlos zu finden ist. Der Autor beruft sich übrigens ausnahmslos auf jüdische Quellen. Quellenangabe ist vorhanden.
Kannst Dir natürlich auch dieses Buch zulegen: Ist von einem Juden geschrieben. Der wird ja dann hoffentlich in deinen Augen unverdächtig sein.
http://rotefahne.eu/2009/10/buchvorstell...-lenni-brenner/
http://de.wikipedia.org/wiki/Lenni_Brenner
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46415601.html
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13226
http://www.israelnetz.com/kultur/detaila...n/#.UVqMTzeTKpw
http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_von_Mildenstein


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#312

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 12:10
von Barbara (gelöscht)
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Es geht überhaupt nicht darum ob mir jemand unverdächtig erscheint. Es geht darum, was du in #296 schreibst. So wie es da steht, klingt es wie eine Relativierung der deutschen Verantwortung an der Ermordung der Juden. Und dein letzter Satz dort von der „Symbiose von A.H. und seinen Zionisten“ klingt nicht wie eine sachliche Darstellung von historischen Umständen sondern ist eine Unterstellung!
Dagegen habe ich Stellung bezogen, worauf hin du einen „Beweis-Link“ lieferst, den ich gelesen und kritisiert habe, weil er tendenziös ist. Wissenschaftlichkeit bedeutet nämlich kritische Distanz und Objektivität, und vor allem Geschichtswissenschaft muss da äußerst korrekt sein – und vor allem bei diesem Thema!
Deshalb habe ich den Beitrag des Instituts für Zeitgeschichte in München verlinkt, weil dort dieselben Umstände von seriösen Historikern bewertet werden!
Das hast du scheinbar nicht gelesen, wie ich deiner Reaktion entnehmen kann. Schade!
Ich weiß, dass der Zionismus und auch die Rolle der Judenräte in jüdischen Kreisen sehr kontrovers diskutiert wird, daher muss ich die von dir erneut eingestellten Links nicht lesen. - Ich Verweise nochmal auf Hannah Arendt!

Ich bin sehr wohl der Meinung, dass man als Autor darauf achten sollte, wer sich „meines geistigen Eigentums“ zu welchen Zwecken bedient!


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#313

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 14:19
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Auch Faris Yahya verweist auf Hannah Arendt. Brauchst Du nur mal seine Quellenangaben, am Schluss seines Buches anschauen. Die Zusammenarbeit der Zionisten mit den Nationalsozialisten ist eine historische Tatsache. Das kann jeder selbst nachlesen, den es interessiert. Findet man auch in rein jüdischen Quellen. Die Kollaboration von zionistischen Extremisten z.B. Jitzchak Schamir (Ex-Premierminister Israels) ging sogar soweit, den Nazis 1941 militärische Hilfe beim Kampf gegen England anzubieten. Historische Tatsachen kann man nur zur Kenntnis nehmen, da gibt es nichts zu relativieren.
Die Quellen sind im WWW alle zu finden. Den richtigen Reim soll sich jeder selbst darauf machen.


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#314

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 17:38
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #313
Auch Faris Yahya verweist auf Hannah Arendt. Brauchst Du nur mal seine Quellenangaben, am Schluss seines Buches anschauen. Die Zusammenarbeit der Zionisten mit den Nationalsozialisten ist eine historische Tatsache. Das kann jeder selbst nachlesen, den es interessiert. Findet man auch in rein jüdischen Quellen. Die Kollaboration von zionistischen Extremisten z.B. Jitzchak Schamir (Ex-Premierminister Israels) ging sogar soweit, den Nazis 1941 militärische Hilfe beim Kampf gegen England anzubieten. Historische Tatsachen kann man nur zur Kenntnis nehmen, da gibt es nichts zu relativieren.
Die Quellen sind im WWW alle zu finden. Den richtigen Reim soll sich jeder selbst darauf machen.


Offensichtlich ist das Thema viel komplexer.
Der Fall Garaudy

Ein bestimmtes Ereignis markiert einen Wendepunkt in den jüngsten Kontroversen um den Holocaust in der arabischen Öffentlichkeit: die Debatte, die von dem französischen Philosophen Roger Garaudy und seinem Werk Die Gründungsmythen der israelischen Politik ausgelöst wurde. In diesem Buch, das erstmals 1995 veröffentlicht wurde, bezeichnet Garaudy den Holocaust explizit als einen Mythos, der von der zionistischen Bewegung erfunden wurde, um die Welt zu erpressen und Unterstützung für die Schaffung Israels zu erhalten. Nach der Veröffentlichung in Frankreich im Dezember 1995 wurde Garaudys Buch eingehend in den arabischen Medien thematisiert. Die ersten Interviews mit Garaudy und Artikel über sein Buch erschienen bereits Wochen nach der Veröffentlichung in Frankreich in arabischen Zeitungen. Da er bereits aufgrund seiner früheren Schriften über den Marxismus und besonders über den Islam bekannt war, genoss Garaudy einen beträchtlichen Zuspruch in der arabischen Öffentlichkeit. Das große öffentliche Interesse an seiner These ermöglichte schließlich bei einer Vorlesung während der Internationalen Buchmesse in Kairo im Februar 1998 einen besonders herzlichen Empfang.

Hunderte von Artikeln widmeten sich Garaudys Buch und der folgenden Gerichtsverhandlung, in der er zur Zahlung einer Geldstrafe wegen Leugnung des Holocaust verurteilt wurde. Zwei verschiedene Geschichtsschreibungen waren von zentraler Bedeutung für diese Reaktionen: Zuerst war es die Behauptung, der Holocaust sei ein von den Zionisten erfundener Mythos, um ihr Streben nach einer nationalen Heimat in Palästina zu rechtfertigen. Indem sie Garaudys Behauptung aufgriffen, die Zahl der jüdischen Opfer sei übertrieben und es gebe keine Beweise für eine Politik der systematischen Auslöschung, nutzte eine große Mehrheit arabischer Berichterstatter diesen Fall dazu, die zentrale Bedeutung des Holocaust in der israelischen Geschichtsschreibung infrage zu stellen. Gemäß dieser Sichtweise war der Staat Israel auf einem Mythos errichtet worden, und ihm fehlte es daher an jeglicher moralischer und politischer Legitimation. Dieses Argument wurde durch Hinweise auf eine angebliche geheime Absprache zwischen den Zionisten und den Nationalsozialisten weiter gestützt. Die Zionisten, so lautete die Argumentation, hätten in den dreißiger und vierziger Jahren das Interesse der Nazis geteilt, die Juden aus Europa zu vertreiben und sie dazu zu zwingen, sich in Palästina anzusiedeln. Diese Behauptung einer historischen Allianz zwischen zionistischen Führern und dem nationalsozialistischen deutschen Regime wurde weiterhin durch Hinweise auf die israelische Politik den Palästinensern gegenüber untermauert. Hier, so wurde behauptet, finde die offizielle israelische Geschichtsschreibung von Israel als einem jüdischen Staat sich in der rassistischen Weltansicht der Nazis wieder. Die israelische Politik den Palästinensern gegenüber, so wurde behauptet, spiegele sich in der antijüdischen Politik Nazideutschlands wider.
Der Widerspruch, den die Behauptung beinhaltet, der Holocaust sei eine Lüge und die Juden seien nun verantwortlich für einen zweiten Holocaust gegen die Palästinenser, wurde in diesen Artikeln kaum beachtet. Es war offensichtlich, dass diese Aussagen nicht das Interesse an historischen Ereignissen an sich widerspiegelten, sondern direkt mit den politischen Kämpfen in der Mitte der neunziger Jahre um die Legitimität Israels und seiner Politik in der Region in Verbindung standen.

Der Friedensprozess mit den Palästinensern und mit Jordanien hat die politischen Kämpfe um die Zukunft der Region wieder in den Vordergrund gerückt. Er sieht sich nun einerseits mit den unterschiedlichen nationalistischen und islamistischen Strömungen und andererseits mit denjenigen Stimmen konfrontiert, die eine intellektuelle Öffnung und politische Reformen in der arabischen Welt fordern.

https://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/a98/de10463751.htm


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#315

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 17:54
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Übrigens, so was wandert im WWW auch als "historische Tatsachen" durchs Netz.............. http://www.deutschland-versand.de/Histor...rmordeten-Juden


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#316

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 18:30
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die Geschichte ,wie wir sie aus den Schulbüchern kennen, hat niemals stattgefunden.


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#317

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 19:06
von Mike59 | 7.941 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #316
Die Geschichte ,wie wir sie aus den Schulbüchern kennen, hat niemals stattgefunden.



Ich glaube ich habe ein Déjà-vu - aber wie war das? Ein Déjà-vu ist ein Fehler in der Matrix. Wo ist Agent Smith?


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#318

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 19:32
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #316
Die Geschichte ,wie wir sie aus den Schulbüchern kennen, hat niemals stattgefunden.


Na, dann klär mich mal auf. Die Teilung Deutschland kam wie zustande.........?


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#319

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 20:14
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #316
Die Geschichte ,wie wir sie aus den Schulbüchern kennen, hat niemals stattgefunden.


Praktische Sache, jeder kann sich seine eigene basteln.


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#320

RE: Unsere Mütter,unsere Väter

in Themen vom Tage 03.04.2013 20:43
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

So ist es. Jeder baut sich seine Eigene. Deswegen lese ich, z.B. einen Eintrag bei Wikipedia in der Regel in 3 verschiedenen Sprachversionen. Schon habe ich 3 unterschiedliche Geschichten.
Die historische Wahrheit liegt tief verborgen, hinter vielen Bergen in einem tiefen Dschungel. Zu ihr vorzudringen ,verlangt einige Anstrengung. Das ist kein Unternehmen für ideologisch schon festgelegte und lernresistente Menschen. Wie Lenin schon richtig sagte: Lernen,lernen und nochmals lernen.


zuletzt bearbeitet 03.04.2013 20:43 | nach oben springen



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