#41

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 19:58
von DoreHolm | 7.690 Beiträge

Pakete zur Unterstützung gingen nicht nur von West nach Ost. Wir, d.h. meine Eltern, hatten Bekannte in Kassel. In den 50ern war mein Vater als Gewerkschafter einige Male in Kassel wegen Zusammenarbeit mit dortigen Gewerkschaftern. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft, die bis zum Tode des letzten Lebenden (der Kasseler) hielt. Wegen seiner politischen Aktivitäten (unser Bekannter war Mitglied der DKP) hatte er einige Monate im Gefängnis verbracht. In dieser Zeit unterstützten wir seine in dieser Zeit finanziell arme Familie mit Nahrungsmitteln und Dingen des täglichen Bedarfes. Mit der entsprechenden Genehmigung bei solchen Gründen konnten wir auch Dinge schicken, die ansonsten von der Ausfuhr ausgenommen waren.



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#42

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 19:59
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

Ich denke, das Thema mit den "Westpaketen" könnte nach so vielen Jahren langsam mit mehr Entspannung gesehen werden. Wenn heute noch jemand behauptet, dass ohne diese Pakete ein "Leben in der Zone" nicht möglich ist, würde ich schon mal grundsätzliche Zweifel an seinem Geschichtsbild hegen. Aber Fakt ist auch, dass viele diese Pakete schickten um zu helfen und dass viele den Inhalt der Pakete gebrauchen konnten. Wie gesagt, nicht zum Überleben, aber brauchbares gab es schon. Ich fand es damals entwürdigend, wenn Leute durch die Betonung, wie schlecht es ihnen ging, geradezu um solche Almosen bettelten. Bei Aufenthalten in der CSSR wurde ich hin und wieder Zeuge solcher Szenen und übte mich regelmäßig im Fremdschämen. Leider habe ich keine Aufnahmen meiner Großmutter, wenn sie Westkaffee bekam, der aus den Westpäckchen unserer Nachbarin stammte und für "treue Hilfe im Haushalt" weitergereicht wurde. Selbst die Krönung blieb geschmacklich weit hinter Omas einfachem Rondo zurück - Bohne bleibt eben Bohne.

Und so könnte ich mich zurücklehnen und im Stolz, oder meinetwegen Hochgefühl schwelgen, dass ich nicht zu denen gehörte, die um Westpäckchen gebettelt und deren Erhalt mit Freude quittiert hatten. Aber die Biografie ist bisweilen ein gemeiner Sausack, zumindest wenn man sich richtig erinnert. Im Frühjahr 1979 saß nämlich bei uns in der Wohnung ein Herr aus Westberlin, dessen über neunzig Jahre alte Mutter wir jahrelang betreut und versorgt hatten. Sie war im Winter 1978/79 im Alter von 96 Jahren verstorben. Er fühlte sich zu Dank verpflichtet und fragte, ob wir etwas wünschten. Und da kam es über meine Lippen: Gitarrenseiten! Ich, der Kandidat der SED und in wenigen Wochen Offiziersschüler, wollte einfach mal ein paar ordentliche Plastesaiten für meine gute Musima-Gitarre. Böse Blicke meiner Mutter und meiner Großmutter ignorierte ich geflissentlich und als wenige Wochen später ein Päckchen mit 4 Sätzen Thomastik-Saiten kam, war ich heilfroh, endlich auch mal ein Westpäckchen erhalten zu haben. Tja, so hat wohl jeder seine Stelle, wo er sterblich ist.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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zuletzt bearbeitet 06.03.2013 20:01 | nach oben springen

#43

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:00
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Also im Osten schien ebenfalls die Sonne, wurde das hier überhaupt schon bemerkt? Mich faszieniert immer, wie lange im damaligen Westen von "Die Zone/Ostzone/Das Reich des Bösen) im Alltag der Westler die Rede war. Das ging so glaube ich teilweise bis 1989...kann mich aber auch täuschen.

Meine Tante aus dem Ruhrpott meinte mal " So viel Grün hier Rainer bei euch in Leipzig, und der Park gleich um die Ecke, or ne ist das schön hier". Das Gute war, da schien gerade die Sonne.

Lebensläufer


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#44

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von RalphT im Beitrag #40

Hallo GKUS64,

ich bin so ein Wessi, der bis 1989 weder in der DDR war, noch Ost-Verwandte oder Bekannte hatte.

Ehrlich gesagt ich habe mir über Eure DDR recht wenig Gedanken gemacht. Hier in Bremen konnte ich immer DDR Fernsehen empfangen. Die Sendung der Schwarze Kanal fand ich gut. Was dachte ich über die DDR?

Darf man fragen,was du als Westdeutscher an dieser Sendung gut fandest?
Denn im Osten hielten sich die "Einschaltquoten" seiner Hetzsendungen bekanntlich in "Grenzen".

Gruß ek40


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#45

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:03
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #44
Zitat von RalphT im Beitrag #40

Hallo GKUS64,

ich bin so ein Wessi, der bis 1989 weder in der DDR war, noch Ost-Verwandte oder Bekannte hatte.

Ehrlich gesagt ich habe mir über Eure DDR recht wenig Gedanken gemacht. Hier in Bremen konnte ich immer DDR Fernsehen empfangen. Die Sendung der Schwarze Kanal fand ich gut. Was dachte ich über die DDR?

Darf man fragen,was du als Westdeutscher an dieser Sendung gut fandest?
Denn im Osten hielten sich die "Einschaltquoten" seiner Hetzsendungen bekanntlich in "Grenzen".

Gruß ek40



Och ek...wenn man mal lachen wollte...als Satiresendung konnte man es Ab und An mal ertragen!!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#46

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:06
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Was für uns Westklamotten waren, ist bei den Kids von Heute der Markenwahn!!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#47

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:08
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Nu sagt nicht, das der Schnitzler immer voll daneben lag? Im Gegenteil, der Mann war ein Seher, der hat genau das gesehen, was dann kam, nach 1989. Denn der kam ja aus dem Westen...früher. Falsch....meint Ihr? Na aber, ich möchte doch bitten, wollen wir also mal aufzählen was dann kam?

Lebensläufer


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#48

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:20
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Unsere Westpakete kamen aus Leipzig. Da mein Vater als Polizist keinen Westkontakt haben durfte, aber seine komplette Famillie schon bis 1961 Richtung Westen verduftet war, ging der Brief und Paketverkehr über die Eltern meiner Mutter. Also wir haben uns immer riesig gefreut , wenn das Westpaket geöffnet werden durfte. Schokolade, Kakao schwach entölt aus Holland, Palmin Kokosfett,Knorr-Brühwürfel,Kaffee,Matchbox,Levis-Jeans,8-Farbkugelschreiber,Zündplättchencolts aus Metall, Seife, und auch gebrauchte Klamotten in Super-Qualität waren da so drin. Schon beim Öffnen entströmte der Duft der großen freien Welt , also so in etwa wie beim Betreten des Intershops. Ohne Westpaket hätten wir auch überlebt, mit Westpaket war das Überleben noch schöner.


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#49

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:20
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

also .... wenn ich hier manche Beiträge so lese.... frage ich mich wirklich, wie ich 38 Jahre DDR überhaupt überleben konnte ?

Ganz ohne Westverwandschaft und daher auch ganz ohne Westpakete.
Und vor allem: im "Tal der Ahnungslosen": Görlitz, später Dresden. Also auch ganz ohne Westfernsehen (Ausnahme: "der schwarze Kanal").
Da hab ich ja nicht mal mitbekommen, was ich so alles verpasse.

Na, da staune ich noch heute, wie das alles so gehen konnte.
Und ich erinnere mich noch genau: Ich hab auch Kaffee getrunken und ab und an Schokolade gegessen. Oder hab ich mir das blos eingebildet ?

Aber: schreibt mal weiter. Ist echt interessant zu lesen.

Gruss Hartmut


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#50

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:27
von glasi | 2.815 Beiträge

Meine Großeltern hatten sich manchmal Sachen von uns gewünscht. Sei es Kaffee oder Schokolade. Wir haben es ihnen gerne geschickt. Ich finde nichts schlimmes daran . Zum Thema West Ost Gedanken. Unsere Familie war wirklich getrennt wie in einem schlechten Film. Mein Vater Republickflüchling und CDU Mitglied. Ich bei der BW und ebenfalls CDU Mitglied. Auf der anderen Seite meine Tante Mitglied der SED und IM. Mein Onkel und Cousin bei der NVA. So war es.



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#51

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 20:40
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #47
Nu sagt nicht, das der Schnitzler immer voll daneben lag? Im Gegenteil, der Mann war ein Seher, der hat genau das gesehen, was dann kam, nach 1989. Denn der kam ja aus dem Westen...früher. Falsch....meint Ihr? Na aber, ich möchte doch bitten, wollen wir also mal aufzählen was dann kam?

Lebensläufer


Ich kenne den Schnitzler nur von ein paar Ausschnitten auf Youtube. Bei vielem was er anprangertye hatte er Recht, nur taugten seine Alternativen und Loesungen zu Problemen im West nichts.


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#52

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 21:26
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #45
Zitat von ek40 im Beitrag #44
Zitat von RalphT im Beitrag #40

Hallo GKUS64,

ich bin so ein Wessi, der bis 1989 weder in der DDR war, noch Ost-Verwandte oder Bekannte hatte.

Ehrlich gesagt ich habe mir über Eure DDR recht wenig Gedanken gemacht. Hier in Bremen konnte ich immer DDR Fernsehen empfangen. Die Sendung der Schwarze Kanal fand ich gut. Was dachte ich über die DDR?

Darf man fragen,was du als Westdeutscher an dieser Sendung gut fandest?
Denn im Osten hielten sich die "Einschaltquoten" seiner Hetzsendungen bekanntlich in "Grenzen".

Gruß ek40



Och ek...wenn man mal lachen wollte...als Satiresendung konnte man es Ab und An mal ertragen!!

Hab mich mal vor eingen Monaten mit einen Bekannten aus Northeim unterhalten.Der sagte,was bei euch der Schnitzler war---das war bei uns der Spinner Löwental.


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#53

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 21:57
von Schuddelkind | 3.511 Beiträge

Oh manno, seit ihr blöd? Jetzt muss ich wieder so viel Text schreiben.......einiges werde ich an anderer Stelle schon mal erwähnt haben, aber egal. Für mich war die DDR einfach ein anderes Deutschland. Dumm nur, dass die darin lebende Bevölkerung komplett eingemauert war. Gut, sie konnten in andere sozialistische Länder reisen, aber niemals in den Westen. Die Grenze war ja unübersehbar, ich wußte auch, dass es dort Minen und "Selbstschußanlagen" gab. Die Einreise war immer ein wenig abenteuerlich, man wußte nie, was einen da erwartete. Wenn man Glück hatte erwischte man einen, der entspannt war, dann war schon mal ein lockeres Gespräch drinn. Oder man geriet an einen Vollhonk, der schon bei der falschen Wortwahl völlig explodierte. Besonders schlimm waren die Frauen. Weiß nicht, ob die ihren Kollegen was beweisen mussten. Aber mit denen war nicht gut Kirschen essen.......die haben immer gezickt! Ein bisschen einschüchternd und bedrohlich wirkte die Situation eigentlich immer. Das kannte man von Grenzübertritten in westliche Nachbarländer nicht so. Hatte man das hinter sich gelassen, tauchte man ein in die Zeitkapsel. Das ging schon mit den Straßen los. Selbst die Autobahnen waren stellenweise schon gewöhnungsbedürftigt, da konnte man sich Addies Autobahnbau ohne Instantsetzung sehr direkt "erfühlen". Getoppt wurde dies aber noch von Landstraßen zweiten und dritter Klasse, nur original mit Kopfsteinpflaster und schönen Frosteinbrüchen........das kannte ich bei uns nur von Orten, die aus irgendeinem Grund dem Denkmalschutz unterstanden............. Also stellenweise waren bei uns in der Gegend die Feldwege besser betoniert. Al snächstes stach einem der optische Zustand der Orte und Städte ins Auge. Irgendwie sah alles schmuddelig aus, der allgegenwertige Grauputz tat sein Übriges. Stellenweise sah es aus wie kurz nach dem Krieg, selbst in Berlin. Als Kind haben mich die noch vorhandenen Einschußlöcher an den Hausfassaden stark beeindruckt. Gab's bei uns nicht. In Berlin hab ich die Straßenzüge gesehen, wo die Staatsgäste von Schönefeld in die Hauptstadt gefahren wurden. Zur Straße hin war alles schon sauber........nur auf die Hinterhöfe durfte man nicht blicken! Im krassen Gegensatz dazu die monotonen Plattenbausiedlungen. Gut, sowas gab bei uns auch, ich fand das aber noch nie schön. Polizisten, die auf der Kreuzung den Verkehr regelten, gab es bei uns auch nicht. Nächstes Thema Geschäfte. Fleischereien waren der Burner......als Kinder haben wir uns da ungläubig die Nasen plattgedrückt. Weil......die Läden waren fast leer. Gemüseläden waren auch nicht schlecht.......gelebte Vielfalt war irgendwie anders. Die Konsume waren ganz okay, sah halt etwas anders, "billiger" aus als bei uns. Und die Alkoholregale waren immer voll, da gab es keinen Mangel! Richtige Fachgeschäfte musste man suchen, da war die Auswahl nicht so groß. Am Alex war ich mal in einem Musikgeschäft.....gruselig.Baumärkte, Fehlanzeige. Wenigstens konnte man sich in den Kneipen/Lokalen die Mütze für wenig Geld zuballern. Das war sensationell günstig. Das man sich für einen Discobesuch Karten besorgen musste, war auch neu. Aber die Preise waren erträglich, auch für Konzerte.Kino war mit 50 Pfennigen auch brutal billig, nur die vorweggezeigten Kulturfilme nervten, schienen aber das anwesene Publikum zu erheitern. Essen gehen war wieder ein Thema für sich. Wenn man in einem fast leeren Lokal warten muss, bis man plaziert wird.....muss man sich auch erst dran gewöhnen. Und wenn dann noch gesagt wird, es gäbe keinen Platz, der dann aber doch vorhanden ist, nachdem man mit der D-Mark unauffällig wedelte........nun ja. War aber auch preiswert und lecker das Essen. Nur auf die Jägerschnitzelnummer sind wohl viele Wessis reingefallen . Apropo Preise, irgendwann hatte man geschnallt, dass es für jedes Produkt Einheitspreise gab. Schicke Sache, ersparte das Vergleichen von Preisen. Die Preise konnten aber schnell nach oben schnellen für Produkte, die es nicht nicht oder nur unterm Ladentisch gab. Ganz mau sah es für Häuslebauer aus. Da musste fast alles organisiert werden. Holz, Beton, Fliesen....das alles konnte man nur schwer bekommen. Also lernte man als Wessi schnell, dass man in der DDR ganz dringend auf "Kontakte" angewiesen war. Tauschhandel und Beschaffungskungelei standen hoch im Kurs......und wenn es sein musste auch illegal. Oder man besorgte sich die Sachen, die es nicht zu kaufen gab aus dem eigenen Betrieb. Apropo Betrieb, die Arbeitstellen schienen in der Regel sehr entspannt zu sein. Klar wurde auch gearbeitet, aber man hatte offensichtlich auch viel Zeit für anderes. Arbeitslose gab es offiziell nicht, da hingen halt die Leute, für die man keine Arbeit hatte den ganzen Tag ab und spielten Karten und fegten vielleicht mal den Hof. Politik schien für die meisten Leute privat kein Thema zu sein, die Pflichtveranstaltungen wurden mitgenommen oder auch nicht, die offiziellen Parolen hat jedenfalls keiner der Leute, die ich kennengelernt habe geglaubt. Außer mein Onkel Willi vielleicht, ein überzeugter Altkommunist. Der hat die Parolen der SED geglaubt..........bis er das erstemal im Westen war, da war der Arsch ab und den Genossen in der Parteizentrale hat er erstmal den Scheitel geradegezogen. Ingesamt schien es mir, als wenn die Leute sich in ihr Privatleben zurückgezogen hatten und sich ihre kleinen Freiräume geschaffen hatten. Ach so, SED. Klar, es gab nur eine Partei, die sagte, was richtig und falsch ist. Okay, offiziell gab es noch mehr, aber die hatten nix zu melden und traten nach außenhin auch nicht in Erscheinung. Jugendorganisationen.....kannte man auch nicht, bei uns "organisierte" sich die Jugend selbst und machte, worauf sie Bock hat. FDJ, die kam mir immer wie ein staatlich organisiertes Fähnlein- Fieselschweif( http://www.duckipedia.de/index.php5?titl...n_Fieselschweif) vor. Und mit den Aufmärschen, man verzeihe mir, kam es mir vor wie die linke Ausgabe der HJ. Bekannt war mir auch, dass es die GST gab, wo Jungen und Mädels einer paramilitärischen Ausbildung unterworfen wurden. Das hab ich für mich nie zusammenbekommen.......auf der einen Seite wurde immer betont, wie friedensliebend die DDR und vor allem auch die NVA sei ( die Meinung wird hier im Forum ja auch noch vertreten) , auf der anderen Seite gab es ständige Gefechtsbereitschaft und die paramilitärische Ausbildung der GST. Das hab ich für mich nie zusammenbekommen, denn das war ja der krasse Gegensatz und bei uns gab es sowas nicht. Aber der Westen war ja der Kriegstreiber........... Anständig verweigern konnte man in dem System auch nicht, allerhöchstens konnte man Bausoldat werden. Und das auch nur um hinterher mit einem Markel behaftet zu sein. Wahlen waren auch immer spannend, immer sensationelle Quoten für die SED. Da waren unsere Politiker bestimmt immer neidisch drauf . Die Politprominez hatte sich in Wandlitz verschanzt und ließ es sich gutgehen. Freie Presse gab es auch nicht. Und den bösen Westen erklärte uns K.E. von Schnitzel im schwarzen Kanal. Als Satiresendung unschlagbar. Gut, ich fand G. Löwenthal genauso bekloppt. DDR Fernsehen hab ich viel geschaut, Rock für den Frieden war Pflichtprogramm, ansonsten solche Sachen wie Bong, Stop-Rock und solche Sachen. Hi,hi...und Sandmännchen!!
Man, ich könnte endlos so weiter schreiben, aber ich komm mal langsam zum Schluß. Eins möchte ich aber noch erwähnen: Die Leute in der DDR waren für mich genauso Deutsche wie die im Westen, nicht schlechter und nicht besser! Anders in manchen Sachen vielleicht, aber im persönlichen Gespräch gab es nie "Grenzen, da fand man immer einen gemeinsamen Nenner. Die "Grenzen" verlaufen sowieso immer nur in den Köpfen. Und die gehören langsam abgewrackt!


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DoreHolm, Jobnomade, GKUS64 und vogtlaenderjoe haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.03.2013 22:05 | nach oben springen

#54

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 22:42
von DoreHolm | 7.690 Beiträge

Schuddelkind, ziemlich treffend charakterisiert, muß ich sagen. Ein paar Dinge, wo ich nicht so mitgehe, wie z.B. die GST. Da war man m.E., außer in der Berufsausbildung vielleicht, freiwillig drin. Ich war in der Sektion Schießsport, habe mir drei KK-Flinten samt Muni geholt, damit über das Berufsschulgelände gelaufen und habe mich dann mit ein paar Kumpels aus der Klasse auf dem Schießstand getroffen und auf Blechbüchsen geballert. Das ging damals noch so, 1962 in Leuna.
Über die GST habe ich meine Fahrerlaubnis Motorrad gemacht und wenn ich gewollt hätte, wäre auch LKW drin gewesen. Fast ohne was bezahlen. mach das mal heute. Da gab es Tauchsport, Motorflug, Fallschirmspringen, Funken u.a. Alles für sehr wenig Geld incl. Ausrüstung.



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zuletzt bearbeitet 06.03.2013 22:42 | nach oben springen

#55

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 22:51
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #52

Hab mich mal vor eingen Monaten mit einen Bekannten aus Northeim unterhalten.Der sagte,was bei euch der Schnitzler war---das war bei uns der Spinner Löwental.


Manchmal glaube ich fast, dass mehr Leute Löwenthal auf den Leim gegangen sind als Schnitzler...

LG von der grenzgaenger


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#56

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 22:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #49
also .... wenn ich hier manche Beiträge so lese.... frage ich mich wirklich, wie ich 38 Jahre DDR überhaupt überleben konnte ?

Ganz ohne Westverwandschaft und daher auch ganz ohne Westpakete.
Und vor allem: im "Tal der Ahnungslosen": Görlitz, später Dresden. Also auch ganz ohne Westfernsehen (Ausnahme: "der schwarze Kanal").
Da hab ich ja nicht mal mitbekommen, was ich so alles verpasse.

Na, da staune ich noch heute, wie das alles so gehen konnte.
Und ich erinnere mich noch genau: Ich hab auch Kaffee getrunken und ab und an Schokolade gegessen. Oder hab ich mir das blos eingebildet ?

Aber: schreibt mal weiter. Ist echt interessant zu lesen.

Gruss Hartmut



Mir geht es so wie Dir. Auch ich wuchs im Tal der Ahnungslosen auf, was aber nur dem Fernsehempfang betraf. Mit dem Radio ging es bei uns bis nach Luxemburg. Aber das ist eine andere Sache.

Und wenn ich hier das alles so mitlese, dann habe ich immer mehr das Gefühl, selbst nicht dabei gewesen zu sein. Ja, warum kommen also noch heute solche Behauptungen/Meinungen auf? Ich meine, was haben die Leute im Westen denn täglich in der Zeitung zu lesen bekommen, was wurde oft falsches in den Nachrichten über das Leben in der DDR berichtet? Und wir selbst, sind wir selbst nicht auch etwas Schuld an manchen Dingen. Haben wir nicht jedes Stück Seife aus dem Westen glorifiziert?

Umgekehrt war es ja auch so, was haben wir in der Schule über die BRD erfahren? Ich sage da nur Arbeitslosigkeit, Drogen und Aufrüstung. Über das Leben dort, hat man uns auch nur die schlechten Seiten grau ausgemalt. Eventuell haben wir uns aber mehr für den anderen deutschen Staat interessiert und uns selbst eine Meinung gebildet, die aber auch nicht immer richtig war. Dagegen war vielen aus dem Westen die DDR egal, wenn sie nicht gerade Bruder oder Schwester dort hatten.

Ich habe selbst Menschen aus dem Rheinlande nach der Wende getroffen und die behaupten noch heute felsenfest, dass die Menschen in der DDR nach Brot Schlange gestanden haben. Davon bekommt man die auch nicht ab, es ist leider so und es wird ja auch heute nicht viel mit solchen Legenden aufgeräumt. Warum auch? So soll es wohl eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen? Es fehlt auch oft an der Bereitschaft unsere Darstellungen anzuhören, schnell kommt man in die Schublade "der wünscht sich die Mauer zurück".

Also verhungert ist bei uns bestimmt keiner und das Wort "Übergewichtig" war in der DDR kein Fremdwort.

Natürlich haben die Menschen in der DDR ab und zu nach Brot angestanden, aber nur nach RUSSISCH BROT!

Gruß der Glatte


ACRITER ET FIDELITER


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#57

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 22:54
von Schuddelkind | 3.511 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #55
Zitat von Rostocker im Beitrag #52

Hab mich mal vor eingen Monaten mit einen Bekannten aus Northeim unterhalten.Der sagte,was bei euch der Schnitzler war---das war bei uns der Spinner Löwental.


Manchmal glaube ich fast, dass mehr Leute Löwenthal auf den Leim gegangen sind als Schnitzler...

LG von der grenzgaenger



Meinst du im Osten oder im Westen? Also ich kenne keinen aus meiner Umgebung, der den Löwenthal ernst genommen hätte.........


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#58

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 06.03.2013 23:01
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

richtig, @Schuddelkind, genau so, wie keiner Heino hört, die BLÖD liest oder bei McDoof ißt. Löwenthals Sprüche wurden dennoch gerne nachgeplappert.

Zu "Sudel-Ede" muß ich sagen, daß er weniger die BRD der 70er beschrieb, als vielmehr die der 20xxer Jahre, die allerdings sehr treffend. Er war wohl wirklich ein Seher.
Gibt es ihn eigentlich irgendwo im www ungekürzt zu sehen?

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#59

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 07.03.2013 06:00
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #16
Zitat von Gert im Beitrag #11
Ich weiß gar nicht was ich bin, ein Jahr reichsdeutscher, 4 Jahre sowjetische Besatzungszone , 16 Jahre OSsi(DDR) 48 Jahre Wessi.
Also deutsches Reich und russische Zone kann man abhaken, Kind gewesen, OSsi in der DDR war prägend fürs leben! Sie wollten mich nicht mitnehmen bei ihrem sozialistischenAufbauprogramm.Also Ablehnung fördert umgekehrt das gleiche Gefühl , zuerst Desertion im geistigen zum Klassenfeind ( meine Freunde )dann auch körperliche Desertion auf die andere Seite . Dort die Szene aus der Ferne beobachtet! Bei jedem Misserfolg der Genossen große Schadenfreude empfunden , weil immer Gefühl entstand, Bin auf der richtigen Seite.
Das hat sich zwar über die Jahre entspannt, bin aber heute noch der Meinung im besseren Gesellschaftsmodell zu leben. DDR war ein Fake um es mal in der Computer Sprache auszudrücken. Was dort geschah konnte ich interpretieren, weil ich dort aufgewachsen bin und ihr hässliches parteichinesisch verstand. Sie haben ja mitunter unsere schöne Sprache verhunzt. Als alles zusammenbrach wunderte ich mich nicht weil ich es vorausgesehen habe( nicht den Termin, aber die Tatsache ). Ich bedauere die Fehlentwicklungen in der Nachwendezeit( Treuhand) aber sonst nichts. Die Klugsch..... die die Fehler der Treuhand anprangern, sollen bitteschön sagen wie man es besser machen kann, andernfalls nicht überzeugend.


Rot: Na, Gert, dann wäre es gut gewesen, wenn Du in die "Thüringer Allgemeine" reingeschaut hättest. Da kam in den letzten Monaten eine lose Folge von Fallbeispielen, ganzseitig, mit Beteiligten aller Seiten. Da war einiges z.T. auch absichtlich schiefgelaufen. Da ging es um ganz hohe Beträge und wo sowas im Spiel ist, da ist die Wirtschaftskriminalität nicht weit und die da falsches Spiel gespielt haben, waren nicht nur "alte Seilschaften". Was meinst Du, was ein Konzern alles unternimmt, um seine lästige Konkurrenz loszuwerden oder ihn statt für z.B. 30 Mio DM für nur 2 Mio zu bekommen ? Es war m.E. kein Zufall und auch kein Einzeltäter, daß Rohwedder umgebracht wurde. Der wollte noch vorrangig sanieren, die Breuel hat es den anderen zum Fraß vorgeworfen. Und nun komme mir bitte nicht, die DDR-Industrie wäre so marode gewesen, da hätte ja nur noch Immobilie was wert gehabt und der Rest wäre für die Planierraupe.

Doch doreholm ich bin der Meinung dass sowohl die Produktionsanlagen als auch ein Großteil der Produkte alt bis steinalt waren. Mein Arbeitgeber war IG Nachfolger wie Leuna und dieChemieanlagenin Leuna und Höchst unterschieden sich sehr das gilt auch für die Produkte . oder nimm dieAutoindustrie da waren Welten dazwischen. So könnte man noch eine Menge Produkte aufführen. Die Produkte, die gut waren haben überlebt und sind heute noch erfolgreich am Markt.letztlich aufgekauft wurde damals schon und wird seitdem immer noch, wird es auch der Zukunft hat wohl nichts mit der Wiedervereinigung zu tun.

Bitte Fehler entschuldigen, schreibe auf iPad Mini


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#60

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 07.03.2013 08:46
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #56

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Umgekehrt war es ja auch so, was haben wir in der Schule über die BRD erfahren? Ich sage da nur Arbeitslosigkeit, Drogen und Aufrüstung. Über das Leben dort, hat man uns auch nur die schlechten Seiten grau ausgemalt. Eventuell haben wir uns aber mehr für den anderen deutschen Staat interessiert und uns selbst eine Meinung gebildet, die aber auch nicht immer richtig war. Dagegen war vielen aus dem Westen die DDR egal, wenn sie nicht gerade Bruder oder Schwester dort hatten.

Ich habe selbst Menschen aus dem Rheinlande nach der Wende getroffen und die behaupten noch heute felsenfest, dass die Menschen in der DDR nach Brot Schlange gestanden haben. Davon bekommt man die auch nicht ab, es ist leider so und es wird ja auch heute nicht viel mit solchen Legenden aufgeräumt. Warum auch? So soll es wohl eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen? Es fehlt auch oft an der Bereitschaft unsere Darstellungen anzuhören, schnell kommt man in die Schublade "der wünscht sich die Mauer zurück".

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Gruß der Glatte



so langsam kommen die Erinnerungen wieder....
Im Keller habe ich noch in einem Karton DDR-Zeitungen, die muss ich mal hervorkramen und ein paar Pointen hier einstellen.
Das Bild, das den ganz Ahnungslosen durch die Medien und die staatliche Bildung und Erziehung vom Kapitalismus in der BRD gemalt wurde, war schon ein besonders düsteres.. Es war ja nicht unwahr, sage ich mal: "Arbeitslosigkeit, Drogen und Aufrüstung" - das sind ja wirklich Aspekte der kapitalistischen BRD der damaligen Zeit. Nur.... das Leben bestand aus vielen anderen, den meisten "kleinen" Leuten ging es ja recht gut. Das war nur eben nicht vermittelbar durch die SED - denn dann wären ja eigene Unzulänglichkeiten kritisch hinterfragt worden.

Ich erinnere mich noch recht gut an meine Gefühle, als ich als 25-jähriger zum ersten Mal einen Blick in den Westen werfen durfte:
Mein erster Tag an der Grenze. (3)

Und danach, in den Folgejahren, war ich wieder im "Tal der Ahnungslosen" und bekam wenig mit. Wenn da mal ein Bekannter von "Westpäckchen" schwärmte - na und ? Was ging mich das an ? Auch habe ich kaum mal einen Fuss in einen Intershop gesetzt - was wollte ich dort ? Mein Geld, das ich in der Tasche hatte, war dort nicht gefragt.
Zur Grenzöffnung im November 89 war ich noch für ein paar Tage NVA-Angehöriger, Reservist. Danach bin ich auch nicht gleich "losgerannt" in den "goldenen Westen". Es war Anfang/Mitte Dezember 89 ,meine damalige Freundin überrrede mich, doch endlich mal zu fahren und sich wenigstens das Begrüssungsgeld abzuholen. Es war der Zeitpunkt, als in den Montagsdemos schon die ersten Rufe erschallten: "Wir sind ein Volk !"
Als ich die übervollen Geschäfte im vorweihnachtlichen Bayreuth sah, dachte ich so bei mir: "das wird wohl ein paar Probleme geben, beide Völker und Wirtschaftssysteme einfach so zusammenzuwerfen.....". Und angesichts dieser Fülle habe ich auch lange überlegt, wofür ich die paar DM, die ich in der Tasche hatte, nun ausgebe. Schliesslich habe ich nur ein Päckchen Disketten mitgebracht - die brauchte ich für meinen "Nebenjob" in einer Kfz-Werkstatt (im Gegenzug hatte ich keine Probleme mit Reparatur-Terminen für meinen Trabbi - so funtionierte eben typische DDR-Wirtschaft) .
Der grösste Teil meines Begrüssungsgeldes blieb dann wirklich bis zum Sommer 90 liegen - bis es die einzige Währung wurde.
In den Folgejahren hatte ich schon manchmal zu tun, mich an den Überfluss im Warenangebot und die härtere Gangart im Arbeitsleben zu gewöhnen.

Heute könnte ich mir mein Leben ostwärts der "Mauer" überhaupt nicht mehr vorstellen - ich denke, ich würde pausenlos bei Partei und Regierung "anecken" und wohl bald als politische Häftling enden.... nur mal so gesponnen.
Wenn ich mit meinem nahezu gleichaltrigen Freund und Nachbarn, der damals, als ich Grenzer war, Bundeswehrsoldat war, beim Bierchen zusammensitze und wir fangen an zu spinnen und von alten Zeiten zu erzählen...............
kommen wir oft auf kuriose Dinge und haben was zu lachen: über die Propagandalügen der damaligen Zeit in Ost und West.

Heute sage ich wirklich "Wir sind ein Volk !".
Die Probleme, die uns oft trennen, sind keine Ost-West-Probleme, sondern das soziale Gefälle in unserer Gesellschaft. Daraus ein Ost-West-Problem zu konstruieren, nach all den Jahren, ist ein alberner Versuch, die wahren Ursachen zu vertuschen.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.03.2013 08:57 | nach oben springen



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