#1

Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:14
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

in der DDR herrschte ja, wie allbekannt, ein Mangel an Konsumgütern. Nehmen wir nur einmal einen PKW.
Symbolisch dafür war der 20-Mark-Schein: Auf der Rückseite sah man fröhliche Schulkinder. In diesem Alter bestellte man einen PKW. Auf der Rückseite den betagten J. W. v. Goethe. In diesem Alter erfolgte die Auslieferung des PKW.

Nun, ich lernte den o. g. Mangel durch vielfältigste Interessen auszugleichen. Es ist ja auch alles interessant. Den Sternenhimmel kenne ich perfekt und bestaune ihn immer noch, wie schön und vielfältig ist doch die Natur vor dem Haus, nichts spannenderes gibt es als unsere Geschichte usw. usf..

Übrigens habe ich eine solche Geisteshaltung in allerhöchstem Maß einmal in Moskau kennengelernt. Da war ich bei einem Professor eingeladen. Die Wohnung war für unsere Maßstäbe kärglich, so hingen Glühbirnen an der Decke ohne Lampenschirm. Doch welch ein Reichtum an Büchern! Überall Bücher! Und nicht nur zu Zierde. Der Mann war unfassbar klug und wissend, es war eine unglaubliche Freude, sich mit ihm zu unterhalten und zu diskutieren.

Nun, entsprechend meiner DDR-Geisteshaltung fand ich die Jagd nach dem Mammon schon damals schwer erträglich. So z. B. war mir die Überheblichkeit der WARTBURG-Fahrer gegenüber den TRABBI-Fahrern ein Greuel.

Die Gier und Begrenzung der Lebensfreude auf den persönlichen materiellen Wohlstand ist heute ein ganz wesentliches Merkmal unserer Gesellschaft, zugegebenermaßen eine Triebkraft der Entwicklung.

Damit kann ich mich nicht identifizieren, das Gegenteilige ist aus DDR-Zeiten noch in mir drinnen.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


werner, Damals87 und Lebensläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.03.2013 10:45 | nach oben springen

#2

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:20
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

in der DDR herrschte ja, wie allbekannt, ein Mangel an Konsumgütern. Nehmen wir nur einmal einen PKW.
Symbolisch dafür war der 20-Mark-Schein: Auf der Rückseite sah man fröhliche Schulkinder. In diesem Alter bestellte man einen PKW. Auf der Rückseite den betagten J. W. v. Goethe. In diesem Alter erfolgte die Auslieferung des PKW.

Nun, ich lernte den o. g. Mangel durch vielfältigste Interessen auszugleichen. Es ist ja auch alles interessant. Den Sternenhimmel kenne ich perfekt und bestaune ihn immer noch, wie schön und vielfältig ist doch die Natur vor dem Haus, nichts spannenderes gibt es als unsere Geschichte usw. usf..

Übrigens habe ich eine solche Geisteshaltung in allerhöchstem Maß einmal in Moskau kennengelernt. Da war ich bei einem Professor eingeladen. Die Wohnung war für unsere Maßstäbe kärglich, so hingen Glühbirnen an der Decke ohne Lampenschirm. Doch welch ein Reichtum an Büchern! Überall Bücher! Und nicht nur zu Zierde. Der Mann war unfassbar klug und wissend, es war eine unglaubliche Freude, sich mit ihm zu unterhalten und zu diskutieren.

Nun, entsprechend meiner DDR-Geisteshaltung fand ich die Jagd nach dem Mammon schon damals schwer erträglich. So z. B. war mir die Überheblichkeit der WARTBURG-Fahrer gegenüber den TRABBI-Fahrern ein Greuel. ***

Die Gier und Begrenzung der Lebensfreude auf den persönlichen materiellen Wohlstand ist heute ein ganz wesentliches Merkmal unserer Gesellschaft, zugegebenermaßen eine Triebkraft der Entwicklung.

Damit kann ich nicht identifizieren, das Gegenteilige ist aus DDR-Zeiten noch in mir drinnen.

Liebe Grüße

Ecki







Denn siehe, wahrer Reichtum ist Mangel an Bedürfnissen!

***...noch schlimmer was das Verhältnis zwischen Daccia-Fahrern und Trabbi-Fahrern...

HG 82/I
Olsen


nach oben springen

#3

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:29
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Damals hat das Mammon jagen noch richtig Spass gemacht. Da brauchte man sich nur zu bücken. Bei mir persönlich stieg die Lebensfreude mit jedem neu erworbenen PKW. Vor allem wenn es eine Klasse höher war.

Lieber reich und gesund, wie arm und krank.


nach oben springen

#4

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:43
von der glatte | 1.356 Beiträge

Da Du die Sache mit dem PKW angeführt hast, möchte ich da weitermachen.

Wie man es nimmt und jeder ist da sicherlich anders, doch stand für mich der Mangel an PKW in der DDR nicht im Vordergrund. Da waren mir andere Konsumgüter wichtiger. Ich kam in der DDR mit den "Öffentlichen Verkehrsmittel" ganz gut voran und die Preise waren da mehr als günstig.

Auch noch heute steht bei den Konsumgütern für mich der PKW weit hinten.

Gruß vom Glatten


ACRITER ET FIDELITER


nach oben springen

#5

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:44
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Schönes Thema, Ecki.
Nun, mein Beitrag hat zwar auch mit Geld zutun...aber...
Was ich mir bewahrt habe ist meine Sparsamkeit, nicht zu verwechseln mit Geiz. Nie über meine Verhältnisse zu leben...mich noch erfreuen zu können wenn ich durch Sparen ein Objekt der Begierde erstehe. Autos sind mir nicht wichtig, da lege ich eher Wert auf Abgaswerte und Spritverbrauch...das Ding muss mich täglich und zuerlässig von A nach B bringen und retour. Und wenn mein Nachbar 2 BMWs vor der Tür stehen hat, das tangiert mich gar nicht. Bevor ich mir eine Designer-Jeans kaufe, gehe ich lieber mit Freunden essen. Eine Macke habe ich allerdings bei Laptops...da schmeiße ich auch so manche Eurone zum Fenster raus.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

nach oben springen

#6

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:49
von PF75 | 3.294 Beiträge

Mal was zu den Finanzen,ich wurde so erzogen(und mache es heute noch meistens so)gekauft wird wenn man sich das leisten kann,sprich wenn man das geld hat.


nach oben springen

#7

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:57
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #6
Mal was zu den Finanzen,ich wurde so erzogen(und mache es heute noch meistens so)gekauft wird wenn man sich das leisten kann,sprich wenn man das geld hat.


Dazu gab es ja auch in der DDR keinerlei Alternative. Und das war gut so. Das hatte sich schon der 88er auf die Fahne geschrieben,. Brechung der Finanzknechtschaft.


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#8

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 19:21
von Ex-Huf (gelöscht)
avatar

Hallo Ecki, echt gutes Thema! Ohne jedwede Ironie!
Nach meiner Erinnerung der späten 70er und aller 80er Jahre war das Streben der arbeitenden Menschen die Suche nach einem gemütlichen Nest, das war doch legitim, oder?
Die auch hier so oft beschriebenen Hindernisse waren jedoch kein Grund persönlicher Rivalität, oder?
Es gab aber dann auch eine Periode, in der die D-Mark, oder eigentlich die Forumschecks den besagten Ton angaben.

Heute kannst Du alles kaufen, vorausgesetzt, Du hast das Geld dazu. Diese offenkundige Realität nehmen nicht wenige Zeitgenossen zum Anlass, ihre eigene Wertigkeit aufzupeppen; Klassisches Thema: Das Auto.
Böse Falle, weil, Du kannst einen 3er BMW ohne Sonderausstattung fahren, oder einen VW Touran Highline mit allem Pipapo unauffällig in Deinen CarPort stellen.

Wer fühlt sich stolz aufgwertet, und wer fährt das für ihn bessere Auto ohne Befindlichkeiten?

Ich denke, wir wären wohl alle etwas glücklicher, wenn die Mehrheit unserer Nachbarn ihr geregeltes und genügsames Auskommen hätten...

VG Ex-Huf


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#9

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 19:33
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Geistiger Reichtum steht bei mir ebenfalls höher als materieller, obwohl es ohne nicht ganz geht, wenn man daran denkt, was Lliteratur heute kostet. Warum fällt mir jetzt spontan des Bild von Spitzweg "Der arme Poet" ein ? Der Trabi (wenn die "Wende" nicht gekommen wäre, dann wäre der Nächste dann doch ein Wartburg-Kombi gewesen) war für mich ebenfalls nur "Mittel zum Zweck", also trocken, schnell und unabhängig von A nach B zu kommen und dabei einige Last zu transportieren. Ob da Kratzer dran waren, kratzte mich nicht weiter, er mußte betriebs- und verkehrssicher sein. Hobbymäßig bin ich damit öfter mal in "schwieriges Gelände" geraten und immer wieder rausgekommen, da große Bodenfreiheit. Mich juckt es auch heute nicht, welchen "Wagen" mein Nachbar sonntags zum Putzen aus der Garage holt oder wenn ich von einem viel schwächer motorisiertem Fahrzeug überholt werde. Nur hin und wieder, vorwurfsvolle Blicke meiner Frau erntend, trete ich mal ordentlich auf´s Gaspedal unseres "Hundefängers", wenn sich neben mir ein "Kleiner", aber mit "Mützenfahrer", auf die Linksabbiegerspur setzt und offensichtlich auf dieser Spur bei Grün an mir vorbei will. Da zeige ich ihm dann, was ein alter Opa aus seinen 100 PS rausholen kann.
Ja, Sparsamkeit, keine Schulden für den schnellen Konsum oder Urlaub. Aber mal ein gutes Essen, richtig gute Süßigkeiten (Pralinen, Schokolade), mal einen Schoko-Eisbecher mit Likör und Schlagsahne, wenn ich mit der Frau einkaufen bin (aber das hat wieder nichts direkt mit DDR zu tun).
Ja, des Auto des Nachbarn interessiert mich ebenfalls überhaupt nicht, da werde ich schon eher mal etwas nachdenklich, wenn Verwandte oder Bekannte weit weg in Traumgefilde reisen. Aber daß ich das nicht kann, liegt mehr an Fehlentscheidungen unsererseits Anfang der 90er.
Ja, es ist wohl doch, wenn jeder mal so in sich geht, die eine oder andere Verhaltensweise aus dem Leben in einem anderen politischen und ökonomischen System übriggeblieben und mit etwas Glück und Überzeugungskunst wird die auch an unsere Kinder und Enkel weitergegeben. Ich denke, es wird noch sehr lange, statistisch nachweisbar, einen Unterschied geben zwischen denen, deren Groß- und Urgroßeltern die meiste Zeit ihres Lebens in einem sozialistischen oder kapitalistischen System zugebracht haben. Eben, weil die jeweiligen Eltern ihre Kinder nicht selten entweder so oder so beeinflussen, auch wenn es nur unterschwellig ist und keine direkte Absicht dahinter steht.



nach oben springen

#10

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 22:27
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Männers,ihr sprecht mir aus der Seele!!!!!!!!!!!
Dieser elende Konsumwahnsinn macht die Menschen immer mehr kaputt.Wenn wir auch kein Auto hatten,so konnte man sich aber auf das Gemeinschaftsgefühl verlassen.Wenn du heute keine entsprechende Position hast und das dicke Auto fehlt,bist nur noch der letzte A.....?
Ich sage mal 10 Freunde sind mehr wert als ein BMW.


Acki und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#11

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 22:49
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #5
Schönes Thema, Ecki.
Nun, mein Beitrag hat zwar auch mit Geld zutun...aber...
Was ich mir bewahrt habe ist meine Sparsamkeit, nicht zu verwechseln mit Geiz. Nie über meine Verhältnisse zu leben...mich noch erfreuen zu können wenn ich durch Sparen ein Objekt der Begierde erstehe. Autos sind mir nicht wichtig, da lege ich eher Wert auf Abgaswerte und Spritverbrauch...das Ding muss mich täglich und zuerlässig von A nach B bringen und retour. Und wenn mein Nachbar 2 BMWs vor der Tür stehen hat, das tangiert mich gar nicht. Bevor ich mir eine Designer-Jeans kaufe, gehe ich lieber mit Freunden essen. Eine Macke habe ich allerdings bei Laptops...da schmeiße ich auch so manche Eurone zum Fenster raus.


stellt euch vor man kommt unvorhergesehen zu unsagbarem reichtum ( erbe , lotto , ect . ) welcher 'schuster bleibt bei seinen leisten' ? wie reagiert ein mensch in so einem fall ? wird man dann nicht automatisch zu jenen 'dekadenten' die man so oft im TV bewundert oder verabscheut ? materielle dinge können auch 'charaktere' von menschen beeinflussen ! wer ist 'frei' davon ???



nach oben springen

#12

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 23:22
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #11
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #5
Schönes Thema, Ecki.
Nun, mein Beitrag hat zwar auch mit Geld zutun...aber...
Was ich mir bewahrt habe ist meine Sparsamkeit, nicht zu verwechseln mit Geiz. Nie über meine Verhältnisse zu leben...mich noch erfreuen zu können wenn ich durch Sparen ein Objekt der Begierde erstehe. Autos sind mir nicht wichtig, da lege ich eher Wert auf Abgaswerte und Spritverbrauch...das Ding muss mich täglich und zuerlässig von A nach B bringen und retour. Und wenn mein Nachbar 2 BMWs vor der Tür stehen hat, das tangiert mich gar nicht. Bevor ich mir eine Designer-Jeans kaufe, gehe ich lieber mit Freunden essen. Eine Macke habe ich allerdings bei Laptops...da schmeiße ich auch so manche Eurone zum Fenster raus.


stellt euch vor man kommt unvorhergesehen zu unsagbarem reichtum ( erbe , lotto , ect . ) welcher 'schuster bleibt bei seinen leisten' ? wie reagiert ein mensch in so einem fall ? wird man dann nicht automatisch zu jenen 'dekadenten' die man so oft im TV bewundert oder verabscheut ? materielle dinge können auch 'charaktere' von menschen beeinflussen ! wer ist 'frei' davon ???


GRÜN ist die Hoffnung! Wäre mal ein eigenes Thema, was würde ich machen, wenn ich den Jackpot (im Lotto für diese kommende Ziehung am Sonnabend 13 Mio €) knacke ? Ich würde viel Gutes tun, Projekte und Organisationen unterstützen, die mir am Herzen liegen, die Verwandtschaft unterstützen (aber ohne "Nachschlag" zu gewähren), ansonsten viel Reisen, wohnen bleiben, wo ich jetzt wohne und die Zukunft, zumind. in finanzieller Hinsicht, planen zu können, mein Hobby ausleben und, nicht zuletzt, meine Frau kann sich beim Zahnarzt das machen lassen, was bisher aus o.g. Gründen nicht machbar war.
Übrigens, wenn der Jackpot auf etwa 8 Mio € gestiegen ist, mache ich schon mal ein paar Tips zusätzlich.



frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.02.2013 23:41 | nach oben springen

#13

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 28.02.2013 23:51
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von frank im Beitrag #11
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #5
Schönes Thema, Ecki.
Nun, mein Beitrag hat zwar auch mit Geld zutun...aber...
Was ich mir bewahrt habe ist meine Sparsamkeit, nicht zu verwechseln mit Geiz. Nie über meine Verhältnisse zu leben...mich noch erfreuen zu können wenn ich durch Sparen ein Objekt der Begierde erstehe. Autos sind mir nicht wichtig, da lege ich eher Wert auf Abgaswerte und Spritverbrauch...das Ding muss mich täglich und zuerlässig von A nach B bringen und retour. Und wenn mein Nachbar 2 BMWs vor der Tür stehen hat, das tangiert mich gar nicht. Bevor ich mir eine Designer-Jeans kaufe, gehe ich lieber mit Freunden essen. Eine Macke habe ich allerdings bei Laptops...da schmeiße ich auch so manche Eurone zum Fenster raus.


stellt euch vor man kommt unvorhergesehen zu unsagbarem reichtum ( erbe , lotto , ect . ) welcher 'schuster bleibt bei seinen leisten' ? wie reagiert ein mensch in so einem fall ? wird man dann nicht automatisch zu jenen 'dekadenten' die man so oft im TV bewundert oder verabscheut ? materielle dinge können auch 'charaktere' von menschen beeinflussen ! wer ist 'frei' davon ???


GRÜN ist die Hoffnung! Wäre mal ein eigenes Thema, was würde ich machen, wenn ich den Jackpot (im Lotto für diese kommende Ziehung am Sonnabend 13 Mio €) knacke ? Ich würde viel Gutes tun, Projekte und Organisationen unterstützen, die mir am Herzen liegen, die Verwandtschaft unterstützen (aber ohne "Nachschlag" zu gewähren), ansonsten viel Reisen, wohnen bleiben, wo ich jetzt wohne und die Zukunft, zumind. in finanzieller Hinsicht, planen zu können, mein Hobby ausleben und, nicht zuletzt, meine Frau kann sich beim Zahnarzt das machen lassen, was bisher aus o.g. Gründen nicht machbar war.
Übrigens, wenn der Jackpot auf etwa 8 Mio € gestiegen ist, mache ich schon mal ein paar Tips zusätzlich.


das glaubst du aber jetzt nicht wirklich oder ???



nach oben springen

#14

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 01.03.2013 04:42
von schulzi | 1.765 Beiträge

es ist bei mir das ich mit meinen bescheidenen möglichkeiten versuche zu helfen, ich verlange nicxhts dafür mir genügt ein danke und freue mich sehr wen mein rat dem jenigen geholfen hat und er mich zum dank zu einer tasse kaffee ein laden tut


nach oben springen

#15

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 01.03.2013 07:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Große und teure Autos sind nichts weiter als unnütze Statussymbole, in der DDR-Mangelwirtschaft hatte man wenig woran man sich wirklich erfreuen konnte, also wurde viel Energie in die Beschaffung eines Automobils investiert.
Heute rennen die Leute zur Bank und verschulden sich über beide Ohren um sich ebenfalls einen Ersatz für für irgendwelche Lebensdefizite zu beschaffen, ich möchte behaupten das sich 75% das von ihnen bewegte Gefährt gar nicht leisten können.
Bei einem langjährigen Geschäftspartner von mir weiß ich schon bei Rechnungslegung das ich mich auf etwas längere Zahlungsfristen einstellen muss oder auch einmal Teilbeträge erhalte, ist kein böser Wille bei ihm, aber die neuste S-Klasse von Mercedes kostet natürlich auch


nach oben springen

#16

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 01.03.2013 07:54
von furry | 3.581 Beiträge

Als Landei kann ich ganz unbekümmert alte Gewohnheiten weiter ausleben. Beruflich brauchte ich mich nicht verkostümieren und privat fällt das ebenso flach. Am wohlsten fühle ich mich in meinem Räuberzivil, ob beim Durchstreifen der umliegenden Wälder oder im Bereich von Haus, Hof und Garten.
Ein Auto ist auf dem Land essentiell, aber in einer Größe, die genügt um 2 Leutchen von A nach B zu kutschieren. Auch die Fenster müssen nicht elektrisch auf und zu gehen und eine manuelle Zentralverriegelung reicht auch. Und wenn eine Fahrt an die Ostsee 10 Minuten länger dauert, als mit dem neusten SUV, davon geht die Welt auch nicht unter. Wir haben immer noch genügend Zeit und sollten uns von nichts und niemanden jagen lassen. Der Nahverkehr wird weiterhin bei trockenem Wetter per Fahrrad erledigt, denn Berge stehen hier nicht im Weg und den alten Knochen schadet es auch nicht.
An einem alten Reflex muss ich noch etwas arbeiten, das ist das Sammeln und Aufbewahren von allem möglichen Material. Ich kann es einfach nicht lassen, alles was mir brauchbar erscheint, zu horten. Ich weiß aber auch nicht, wann und ob dieses Materialsammlung jemals verarbeitet wird.
Wichtig ist vorrangig, ein eigenes Dach über dem Kopf, ein Arzt (1 km), eine Einkaufsmöglichkeit (2,5 km) in der Nähe, Zusammenhalt im Familienclan und ein zuverlässliger Bekanntenkreis.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
DoreHolm, Udo, Damals87 und stutz haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#17

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 01.03.2013 08:33
von werner | 1.591 Beiträge

Zu DDR Zeiten habe ich mal einen Spruch aufgeschnappt, der heute aktueller ist denn je:

Manche Menschen kaufen sich mit Geld, das sie nicht haben,
Dinge, die sie nicht brauchen,
um Menschen zu beeindrucken, die sie nicht mögen.

Und das mit dem Status treibt zuweilen auch Blüten:

Ein Marktleiter einer Baumarktkette, die heute mit "Ideen" und "haben" als Action title in seinem Logo wirbt, war ein Fan großer Autos.

Also kaufte er sich so um 1996 herum einen 15 Jahre alten 7er, weil seine Geldbörse eben nicht mehr hergab, dafür aber bis unter´s Dach ausgestattet. Eine kommode Kiste für seinen Pendelarbeitsweg von Chemnitz nach Halberstadt.

Eines Samstags kommt doch tatsächlich der damalige Eigentümer der Baumarktkette zum Markt und sieht die alte, fette Kiste dort stehen.

Sein Kommentar: Wer so eine Kiste fahren kann, verdient zu viel oder bescheißt mich, lebt in jedem Fall aber auf meine Kosten.

Das war´s dann für den Marktleiter. Hätte er sich ´nen Golf V6 hingestellt, der hätte doppelt soviel kosten können, wäre alles i.O. gewesen.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
nach oben springen

#18

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 01.03.2013 09:14
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

in der DDR herrschte ja, wie allbekannt, ein Mangel an Konsumgütern. Nehmen wir nur einmal einen PKW.
Symbolisch dafür war der 20-Mark-Schein: Auf der Rückseite sah man fröhliche Schulkinder. In diesem Alter bestellte man einen PKW. Auf der Rückseite den betagten J. W. v. Goethe. In diesem Alter erfolgte die Auslieferung des PKW.

Nun, ich lernte den o. g. Mangel durch vielfältigste Interessen auszugleichen. Es ist ja auch alles interessant. Den Sternenhimmel kenne ich perfekt und bestaune ihn immer noch, wie schön und vielfältig ist doch die Natur vor dem Haus, nichts spannenderes gibt es als unsere Geschichte usw. usf..

Übrigens habe ich eine solche Geisteshaltung in allerhöchstem Maß einmal in Moskau kennengelernt. Da war ich bei einem Professor eingeladen. Die Wohnung war für unsere Maßstäbe kärglich, so hingen Glühbirnen an der Decke ohne Lampenschirm. Doch welch ein Reichtum an Büchern! Überall Bücher! Und nicht nur zu Zierde. Der Mann war unfassbar klug und wissend, es war eine unglaubliche Freude, sich mit ihm zu unterhalten und zu diskutieren.

Nun, entsprechend meiner DDR-Geisteshaltung fand ich die Jagd nach dem Mammon schon damals schwer erträglich. So z. B. war mir die Überheblichkeit der WARTBURG-Fahrer gegenüber den TRABBI-Fahrern ein Greuel.

Die Gier und Begrenzung der Lebensfreude auf den persönlichen materiellen Wohlstand ist heute ein ganz wesentliches Merkmal unserer Gesellschaft, zugegebenermaßen eine Triebkraft der Entwicklung.

Damit kann ich nicht identifizieren, das Gegenteilige ist aus DDR-Zeiten noch in mir drinnen.

Liebe Grüße

Ecki







Dass der Mangel zu dieser Geisteshaltung führte, würde ich so nicht sagen, denn damals habe ich das so nicht empfunden und heute sehe ich das auch nicht so. Natürlich umgibt man sich naturgemäß eher mit Menschen, mit denen man persönlich auf einer Wellenlänge ist, was die Grundeinstellung, die Grundwerte betrifft, da kommen die anderen halt nicht ran.

Allerdings fehlte durch das nicht vorhandene materielle Angebot auch der massive Druck, mehr besitzen zu wollen als der Nachbar. Damit hatte man Zeit und Muße, sich auf andere Sachen, meist eben geselliger oder/und schöngeistiger Art zu konzentrieren, Dinge, die den Intellekt fördern und fordern.


Der Gehässige mit entsprechendem Horizont wird jetzt ungefähr damit kommen: Bei wem die Kohle nicht reicht, der muss sich ja auf das Nichtpekunäre, Intellektuelle zurückziehen.

Verblüffender Weise habe ich solche Geisteshaltung kaum bei Firmeninhabern festgestellt, sondern eher bei Menschen, die von sich glauben, "es zu etwas gebracht zu haben".

Das Thema hatten wir vor zwei Tagen. Eine befreundete Familie - russische Spätaussiedler - war zu Gast. Sie empfinden es ebenso und kommen zugleich mit einem anderen Zug der Mentalität der West- Deutschen nicht klar: Dem Drang zur Selbstdarstellung, sich in den Vordergrund drängen zu müssen, das Heischen nach Lob, das eigene Wohl über das der Gemeinschaft zu stellen, sich als den Überflieger zu präsentieren, obwohl das Niveau zuweilen unterirdisch ist. Das Blenden mit beruflichem Können, mit imaginären Fähigkeiten, nur um sich in eine bessere Position zu bringen.

Das eigene Wohlbefinden und Glück wird über bei vielen über materielle Erfolge definiert. Das Eingestehen von Fehlern wird als Schwäche interpretiert. Das "in die Ecke stellen" und Erniedrigen des Gegenüber wird als Hohe Kunst der Kommunikation verkauft.

In der Schule werden hier in NRW Projektwochen veranstaltet, in denen in stundenlang auch trainiert wird, "den eigenen Standpunkt zu vertreten". Tatsächlich geht es im Kern aber darum so lange rumzudiskutieren, bis der andere, obwohl er die besseren Fakten und Argumente hat, als Depp dasteht.
Entschuldigung für Fehler? - Bloß nicht. Das würde ja bedeuten, der andere hat recht und man selbst wäre im Unrecht.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
Küchenbulle 79 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#19

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 01.03.2013 09:51
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Ich halte es wie @grenzverletzerin, mit Bescheidenheit, die anerzogen und auch bei uns zu Hause in der Familie gelebt wurde. Es gibt ja die Redensarten:

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.
Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt man ohne ihr.


Sie waren und sind nicht für mich relevant.
Da hier in Beiträgen immer wieder die Autos erwähnt werden - auch mein Senf dazu. Zu DDR-Zeiten fuhr ich wie viele DDR-Bürger auch Gebraucht-PKW und gehörte zu den Autowerklern, die Samstagvormittags auf dem Parkplatz vor dem Wohnblock bzw. im Garagenkomplex ihren fahrbaren Untersatz hegten und pflegten und an lebensverlängernden Maßnahmen herumbastelten. Das Auto war für den ehemaligen DDR-Bürger sein wertvollstes Konsumgut und so wurde es in der Regel auch behandelt.
An @werner anknüpfend. In der Zeit, in der ich als Geschäftsführer von zwei mittleren Unternehmen in Bayern tätig war, fuhr ich auch 7er und 5er BMW´s. Man sagte mir damals, das gehöre ich so - auch das man in Bayern BMW fährt.
Dieser Status hielt aber nicht lange, denn ich schaffte ihn aus wirtschaftlicher Vernunft heraus umgehend ab. Stieß dabei nicht nur in der Geschäftsführung und bei den Gesellschaftern auf Mißmut und Unverständnis - auch bei einem Teil der nachgeordneten Führungs- und Leitungskräfte.
Die großen BMW´s wurden ausgegliedert und gegen Äquivalente anderer Marken ersetzt, wie VW Passat und VW Golf. Auch ging es mit den PS nach unten. Benziner wurden gegen Diesel substituiert.
Hinter meinem Rücken wurde gemunkelt - das kann doch nur von einem "Ossi" kommen. Dabei haben sie nicht bedacht, dass es auch zu ihrem Vorteil gereichte, da der steuerlich zu veranlagende Geldwertevorteil weitaus niedriger war.
Den Vogel schoß ich dann ab, als ich als Geschäftsführer dann eines Tages mit einem 1er BMW vorfuhr. Es stimmte mit einem Mal die so vetraute Welt nicht mehr.
Dieses Fahrzeug habe ich noch heute, da ich es mit der Ausgründung mit übernommen habe und ich benötige auch kein größeres Fahrzeug. Es reicht für die geschäftlichen und persönlichen Bedürfnisse.

Wo ich nicht sparsam bin, dass sind meine Ausgaben für kulturelle Zwecke, wie der Besuch von Opernaufführungen in der Arena von Verona, Konzerte von Pink Floyd u.a.., wie auch Reisen.
Meine künftigen Reisen werde ich auf Grund des Alters und so lanngsam einsetzender Zimperleins auch nicht mehr als Backpacker ausführen können. Und es stehen noch einige diesbezügliche Wünsche an, wie die Big Five in der Serengeti in Afrika, Tahiti in der Südsee und dann sehen wir mal weiter.

Vierkrug


nach oben springen

#20

RE: Etwas, was von der DDR noch bei mir innen drin ist

in DDR Zeiten 01.03.2013 10:07
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #13
Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von frank im Beitrag #11
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #5
Schönes Thema, Ecki.
Nun, mein Beitrag hat zwar auch mit Geld zutun...aber...
Was ich mir bewahrt habe ist meine Sparsamkeit, nicht zu verwechseln mit Geiz. Nie über meine Verhältnisse zu leben...mich noch erfreuen zu können wenn ich durch Sparen ein Objekt der Begierde erstehe. Autos sind mir nicht wichtig, da lege ich eher Wert auf Abgaswerte und Spritverbrauch...das Ding muss mich täglich und zuerlässig von A nach B bringen und retour. Und wenn mein Nachbar 2 BMWs vor der Tür stehen hat, das tangiert mich gar nicht. Bevor ich mir eine Designer-Jeans kaufe, gehe ich lieber mit Freunden essen. Eine Macke habe ich allerdings bei Laptops...da schmeiße ich auch so manche Eurone zum Fenster raus.


stellt euch vor man kommt unvorhergesehen zu unsagbarem reichtum ( erbe , lotto , ect . ) welcher 'schuster bleibt bei seinen leisten' ? wie reagiert ein mensch in so einem fall ? wird man dann nicht automatisch zu jenen 'dekadenten' die man so oft im TV bewundert oder verabscheut ? materielle dinge können auch 'charaktere' von menschen beeinflussen ! wer ist 'frei' davon ???


GRÜN ist die Hoffnung! Wäre mal ein eigenes Thema, was würde ich machen, wenn ich den Jackpot (im Lotto für diese kommende Ziehung am Sonnabend 13 Mio €) knacke ? Ich würde viel Gutes tun, Projekte und Organisationen unterstützen, die mir am Herzen liegen, die Verwandtschaft unterstützen (aber ohne "Nachschlag" zu gewähren), ansonsten viel Reisen, wohnen bleiben, wo ich jetzt wohne und die Zukunft, zumind. in finanzieller Hinsicht, planen zu können, mein Hobby ausleben und, nicht zuletzt, meine Frau kann sich beim Zahnarzt das machen lassen, was bisher aus o.g. Gründen nicht machbar war.
Übrigens, wenn der Jackpot auf etwa 8 Mio € gestiegen ist, mache ich schon mal ein paar Tips zusätzlich.


das glaubst du aber jetzt nicht wirklich oder ???


Grün: Weißt Du, wenn man schon wie ich 66 ist und so viel Arbeit in das EH gesteckt hat und dort alle Möglichkeiten für seine privaten Interessen hat, dann ändern auch 13 Mio € nichts Grundsätzliches mehr daran. Wir haben 2000 angefangen zu bauen, im April 2002 dann eingezogen. EH zusammen mit Schwiegermütze (inzw. im Heim),Tocher u.Schwiegersohn, inzw. zwei Enkel. Ca. 5 m diagonaler Höhenunterschied im Gelände, Lehmwand von 3 m, die bei jedem Guß den Dreck runterspülte und ich wollte keine Betonmauer als Abstützung. Ich im Außendienst (Mo.-Do. meist weg), noch ein 8-Fam.-Mietshaus mit einigen "Kannacken" im Stadtzentrum zu betreuen, da bestand die "Freizeit" bis etwa voriges Jahr fast nur aus Arbeit, Arbeit, Arbeit. Jetzt bin ich soweit fertig, daß ich mich auch mal zurücklehnen kann, mich dem Hobby widmen und nicht werkeln, wann dann und dann Das und Das fertig sein muß. Ich würde es nicht wieder tun, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte. Mein Rat an welche, die Ähnliches vorhaben: Was Ihr bezüglich EH-Bau bis 45, 50 nicht geschafft habt, lasst es sein und nehmt Euch was Fertiges, zumindest wenn noch so eine Menge Eigenleistungen zu bringen sind, für die keine Handwerksfirma infrage kommt. Wir hatten uns dazu durch niedrige Erschließungskosten und eine Ecklage des grundstückes verleiten lassen. Habe hier deshalb mal ein paar Fotos reingestellt.
Die Fotos zeigen das Gesamtobjekt. Vorn wohnen wir, der hintere Eingang gehört zu den Kindern. Links im Vordergrund ein Teil meiner Freilandausstellung "Thüringer Gesteine", Terrasse hinter dem haus mit den letzten Einlegearbeiten an Naturstein (Achate, Amethyste), dann das Außengelande (da lagen vorher 500 t Erde) mit einem Teil der Natursteinmauer, dem Freisitz(Blumen) und noch jede Menge Gesteinsrohmat. meines Hobbys zur Bearbeitung (inzwischen ist es schon deutlich weniger geworden). In dem Natursteinverkleideten Schuppen unter den Blumen befindet sich meine Steintrennmaschine. Weitere Fotos: Ein Teil meiner Gesteinssammlung im Flur, noch nicht beschriftet sowie ein Brombeertrieb der Hecke oberhalb des Geländes am Zaun.



zuletzt bearbeitet 01.03.2013 10:10 | nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Die DDR von Innen und außen betrachtet von 1959-1990
Erstellt im Forum Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien von Der aus dem Westen
30 01.09.2016 13:59goto
von Hackel39 • Zugriffe: 2480
Willkommen in der DDR! Da musste ich doch etwas lachen
Erstellt im Forum Grenzbilder innerdeutsche Grenze von Schlutup
33 19.03.2015 19:39goto
von IM Kressin • Zugriffe: 3194
Ein heilsamer Schock-oder die etwas andere Weihnachtsgeschichte
Erstellt im Forum DDR Zeiten von ABV
0 25.12.2014 00:56goto
von ABV • Zugriffe: 895
Prost, oder die etwas andere Seite des Sozialismus
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Grenzwolf62
133 10.01.2014 15:23goto
von der glatte • Zugriffe: 5122
Woher kommt so etwas?
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von Rüganer
30 04.05.2010 14:02goto
von Harsberg • Zugriffe: 3531
Wieviel Grenzgebiet kam etwa auf einen Posten?
Erstellt im Forum Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze von Helli
16 09.09.2010 18:22goto
von Mike59 • Zugriffe: 1264
Frühjahr 82',wer weiß etwas zur "Polenkrise"?
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von
68 28.02.2015 17:53goto
von Klöpperkrug • Zugriffe: 9000
Etwa 100 Stasi-Entführungen im Westen
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von Angelo
102 08.03.2013 21:18goto
von SET800 • Zugriffe: 7192
So etwas gabs auch ! Aus meinem Skript -Meine (un) ruhigen Jahre -Eine ostdeutsche Reise in die Vergangenheit
Erstellt im Forum DDR Grenze Literatur von schorsch24
13 18.06.2014 18:07goto
von turtle • Zugriffe: 1808

Besucher
23 Mitglieder und 85 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 3101 Gäste und 177 Mitglieder, gestern 3638 Gäste und 176 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14376 Themen und 558707 Beiträge.

Heute waren 177 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen