#301

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 13:25
von Sperrbrecher | 1.654 Beiträge

Zitat von Uleu im Beitrag #295

Aber zum Thema : Die DDR war und ist meine Heimat. Dort bin ich aufgewachsen, habe mich verliebt, gewonnen und auch verloren.

Das Gleiche trifft auf mich auch zu, allerdings nicht die DDR, sondern meine Heimatstadt, denn die gab es auch schon bevor die DDR über uns gekommen ist. Unter den gegebenen Umständen der DDR wollte ich dort nicht mein Leben verbringen und habe mich deshalb 1969 verabschiedet.

Natürlich ist es mir nicht leicht gefallen, die Heimat zu verlassen, aber in der damaligen Situation war es für mich der einzig richtige Weg.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


zuletzt bearbeitet 11.06.2015 13:48 | nach oben springen

#302

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 13:34
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #298
Ich betone, ich will hier nicht stänkern, ich will hier keinen Streit, niemand beleidigen, ich will nur ehrliche Antworten.
Gut, mir juckts zwar ehrlich in den Fingern den Faust zu zitieren (das mit der Botschaft und dem Glaube aus Der Tragödie Erster Teil) aber ... ich hoffe zoll weiß das zu würdigen ... werde es nicht tun. Also nehme ich mal bis auf Widerruf den zoll für eine ehrliche Haut, vielleicht sogar für eine bissel zu ehrliche? Wobei er ist ja mal Zöllner gewesen, also wie konnte ich nur überhaupt je zweifen?!

Zitat
Warum gibst Du in Deinem Profil so wenig von Dir preis? Warum verbirgst Du Deine Tätigkeit in Deiner Militärzeit? Wenn man mehr von Dir kennen würde, könnte ich z. B. Deine Antworten leichter einordnen.

Nun gehören für meinen Geschmack in ein Profil sowenig wie möglich Angaben rein und ... das ist mit eigentlich für mich persönlich noch wichtiger ... gehört wie auch die Signatur und der Avatar einmal angelegt und nicht mehr verändert. Für mich eine gewisse Seriösitat! Wesentlich wichtiger ist für mich der Vorstellungsthread eines jeden ernsthaften Theilnehmers hier, da kann man auch ma 'Hallo!' sagen oder die eine oder andere Frage loswerden. Dewegen hier mal eine Anleitung, wie auch Du @zoll eine solche Vorstellung jedes Nutzers finden kannst (falls es ihm nicht zu lästig war eine Vorstellung anzulegen) ...
1. Profil aufrufen, also irgendwo auf den Nutzernamen klicken
2. links oben 'Beiträge von Hülsensack suchen' klicken (Hülsensack ist mal beispielhaft, alles klar?)
3. 'Vorstellung neuer Zeitzeu...' auswählen
4. nach fast ganz unten scrollen, dann links 'Datum (aufsteigend)' klicken
5. wieder nach oben scrollen und es ist der erste Beitrag
Das ganze läuft über ein php-script, kann also auch als ein klickbarer Link dargestellt werden, also falls die obige Anleitung zu komplex für Dich sein sollt (so wegen einfach und leicht folgen ... siehe unten) so auf die Schnelle search.php?orderdirection=ASC&inforum=43&user=1430

Zitat
Warum ist Dein Name nicht zu erkennen? Aber wahrscheinlich unterliegt Deine Vita immer noch der Geheimhaltung.

Siehste zoll, und das macht die Konversation mit Dir sooo unergiebig. Anstatt die Antwort abzuwarten (zum Beispiel das ich um die Präsenz dieses Forums in Suchmaschinen weiß und deswegen in garkeinem Fall meinen Namen in auch nur irgendeiner Form hier erwähnt haben mag), also eine Antwort abzuwarten, stellts Du tapfer einen Fehlschluß auf, den man dann erstema entkräften muß, damit man nicht wie der Depp dasteht. Wie zitierte ich gestern schonema den Lambsdorff: “Herr Kollege, haben Sie eigentlich aufgehört Ihre Frau zu schlagen?“

Zitat
Ich spekuliere, Du hattest eine gute Schulbildung, bist auf eine POS gegangen, dann zum Militär um den Sozialismus zu verteidigen, ...

Na da haste Dich jetzt aber arg weit aus'm Fenster gelehnt, POS und Ehrendienst durfte schließlich Jeder.

Zitat
Mit Deinen Antworten bin ich nicht zufrieden. Meine Bitte deshalb, antworte nicht mehr auf meine Beiträge.

Merk ich auch irgendwie, sonst tät's ja 'Bedanken' anklicken na und diese Antwort wirste wohl gerade noch ertragen?

Zitat
94er, Deine verschmurgelten Antworten erfordern beim Lesen sehr viel Konzentration. Bitte schreibe doch in einem verständlichen deutsch, dem jeder Leser leicht folgen kann.

Da ich das erste gut finde, also das Konzentration gebraucht wird, in Deinem Alter nicht mehr jedem gegeben, werde ich einen feuchten ... der Bitte entsprechen! Eher erwarte ich das man sich mindestens die Zeit zum Lesen einer Antwort nimmt, die der Schreiber auch brauchte.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#303

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 13:41
von der alte Grenzgänger | 1.000 Beiträge

Mal ganz unverschmurgelt:
ich wünschte mir, das Forum wäre sowas wie eine Freihandelszone für Gedanken und Erinnerungen- so ganz ohne Zoll und solchen Quatsch...

Im Moment ist es wieder mal wie der Richtplatz der Inquisition- der Scharfrichter schaut aus seinen sehr engen, den Blick über Jahrzehnte einschränkenden, Augenlöchern seiner Maske auf den Delinquenten (aber er hat das Schwert in der Hand..) und fordert ihn auf, sich schuldig zu bekennen ...

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#304

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 14:15
von Udo | 1.261 Beiträge

Richtig @der alte Grenzgänger
Ich hatte heute schon mehrfach angesetzt, dem Kollegen zu antworten. Leider fehlt mir der Glaube, dass er etwas verstehen will. Es entsteht der Eindruck, dass wir ihm seine vorgefasste Meinung bestätigen sollen. Seine vorgefasste Meinung besteht aber nur aus üblichen Schlagzeilen und die Feinheiten, die ihm mehrere User vermitteln wollten, wurden nicht wahr genommen oder mit eben diesen Schlagzeilen nieder getrampelt.
Dafür bin ich mir zu schade.


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#305

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 14:30
von SiK90 (gelöscht)
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Mal ruhig Blut, Mund abputzen, sacken lassen, nachdenken. Vielleicht auch mal ne Pause machen und dann weiter schreiben?
Ach ja, @94, Dein (Schreib) Stil mag eventuell unter Freunden usw. lustig oder cool sein; in einem textbasiertem Forum wirkt es eher schwer verständlich oder gar lächerlich. Ist aber nur meine Meinung.


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#306

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 14:42
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von SiK90 im Beitrag #305
Vielleicht auch mal ne Pause machen und dann weiter schreiben?
In dieser Pause kannste Dich ja mal um die Anleitung für den Rudiek kümmern, ich meine der wär soweit. Ansonsten betrachte ich's als Wadenbeißerei, wenn auch als eigne Meinung getarnt. Und irgendwer flätzt jetzt in der Ecke und macht den Schlich ...


Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/plisch-und-plum-4189/5

Mir wird das hier zu 'lästig' ... tschau!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#307

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 15:02
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #304
Richtig @der alte Grenzgänger
Ich hatte heute schon mehrfach angesetzt, dem Kollegen zu antworten. Leider fehlt mir der Glaube, dass er etwas verstehen will. Es entsteht der Eindruck, dass wir ihm seine vorgefasste Meinung bestätigen sollen. Seine vorgefasste Meinung besteht aber nur aus üblichen Schlagzeilen und die Feinheiten, die ihm mehrere User vermitteln wollten, wurden nicht wahr genommen oder mit eben diesen Schlagzeilen nieder getrampelt.
Dafür bin ich mir zu schade.



Nö, zu schade wäre ich mir nicht. Und wenn ich jemanden zum dritten Mal sage, weil er immer wieder danach fragt, wie ich damals dachte und handelte und wie um die Wendezeit und wie in der Gegenwartund warum, na und ? Entweder fragt er irgendwann nicht mehr danach, weil sich der Befragte nicht bei jeder Antwort selbst widerspricht und nicht der " Ha ! jetzt habe ich Dich erwischt" kommt, oder er akzeptiert, daß es wohl eben so etwa gewesen sein muß, wenn das Viele wiederholt so sagen und ausdrücken.
Was mich betrifft, hatte ich mich schon vor einiger Zeit recht ausführlich über meine, vor allem politische, berufliche und ökonomische Vergangenheit von der Jugend an bis heute geäußert. Manchen haben sich Datails eingeprägt und schmieren mir die gelegentlich auf´s Butterbrot, wenn sie meinen, in ihrem Sinne ein "Fehlverhalten" erspäht zu haben oder meinen, mich in die Schublade der Unbelehrbaren stecken zu können (z.B. BPO-Sekretär über etliche Jahre). Wenn noch mal jemand nach Details fragt, bitte, habe damit kein Problem, so lange es nicht in die Intimsphäre geht. Wenn zoll am 94 moniert, daß sein Klarname nicht erkennbar sei, gebe ich hier aber 94 Recht mit seiner Begründung. Ich habe hier in PN´s auch nur meinen Vornamen genannt, mittlerweile wohl auch allgemein bekannt. Aber nie den Nachnamen.
Habe eben mal meinen vollen namen in Google reingegeben. Da waren es etwa 5 oder 6 Links, in denen ich irgendwie genannt wurde, zumindest auf den ersten zwei Google-Seiten dafür. Einmal unter stayfriends (Suche nach Klassenkameraden), einmal bezüglich Schützenvereinsmitgliedschaft, einige Male in Leserbriefen, die ich in den letzten Jahren mal an die TA (Thüringer Allgemeine) geschickt hatte. Interessanterweise ganz zuoberst der Brief, den ich an unsere Mutti in Vorbereitung ihres Bürgergespräches 2012 in Erfurt schrieb. Ich gehörte damals zwar zum Kreis der daraufhin Eingeladenen (Kaisersaal in Erfurt), aber oben auf dem Rang und nicht unten bei denen, die für die direkte Frage-Antwort ausgesucht waren. Eine schriftliche Stellungnahme erhielt ich allerdings einige Wochen danach vom Bundeskanzleramt. Aber das mal nur am Rande. Noch mal zu den persönlichen Daten: Wenn einflussreiche Institutionen einen Klarnamen erfshren wollen, dann werden sie es auch, da bin ich mir sicher. Wollen sie es nicht, ist man, was man tut oder sagt, auch nicht weiter wichtig.



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#308

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 15:12
von SiK90 (gelöscht)
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OT

@94, Anleitung für was? Rudi wird (will) sich melden. Soweit ich weiß?


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#309

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 15:13
von der alte Grenzgänger | 1.000 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #307
[....wenn ich jemanden zum dritten Mal sage, weil er immer wieder danach fragt, ....



.. ist bestimmt ok, wenn man das Gefühl hat, dass die Antworten 1 und 2 auch verarbeitet werden (und zu neuen Fragen führen..)
Ich habe beim "hier in Rede stehenden Ex- Beamten" dieses Gefühl (leider) nicht..
So, und jetzt ist es gut damit (für mich)

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#310

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 15:21
von SiK90 (gelöscht)
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Nochmal OT, @94
Kritik und eigene Meinung setzt Du mit Wadenbeißerei gleich? Demzufolge wärst Du also unfehlbar und könntest übers Wasser wandeln? Interessant.....


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#311

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 19:25
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Das Gefühl stolz zu sein das ich DDR Bürger bin/war wurde mir meiner Erinnerung nach versucht von offizieller Seite einzureden.
Bis zum Ende dieser DDR auf die ich stolz sein sollte habe ich nicht den Grund herausgefunden warum ich das sein sollte.
Sollte ich auf den Zufall meiner Geburt in diesem Gebiet stolz sein?
Sollte ich stolz darauf sein ohne mein Zutun zu den Siegern der Geschichte zu gehören?
Sollte ich stolz darauf sein das ich in brüderlicher Freundschaft mit Ländern verbandelt bin welche ich mir nicht aussuchte?

Wenn ich auf irgendwas stolz sein könnte, wobei ich nicht unbedingt 'Stolz' = Superbia; richtigerweise Hochmut, Eitelkeit, Übermut mit einer der sieben Todsünden gleichsetzen möchte, denn mir stände weder Hochmut noch Eitelkeit gut zu Gesicht nur weil ich DDR Bürger war und die 'DDR' forderte ihre Bürger mit der Prägung des Slogan "Mein Stolz DDR Bürger zu sein" zum XXX. Jahrestag selbiger eben mal auf darauf stolz zu sein, dann war/bin ich es auf meinen Werdegang in meinem Leben, auf das was ich erreicht habe und eventuell auch darauf das ich mal im DDR Leben den Mut hatte 'Nein' zu sagen ohne zu wissen was daraufhin passiert, es mir aber in diesem Moment wichtiger war meine Achtung vor mir selber zu behalten.

Stolz, Nationalstolz oder Patriotismus für ein Land sind Dinge welche mir persönlich suspekt sind. Damit kann ich nichts anfangen und dies berührt mich eher peinlich.


Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#312

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 11.06.2015 19:57
von SiK90 (gelöscht)
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Deutschland ist wohl das einzige Land, in welchem Nationalstolz derart kontrovers gesehen und diskutiert wird! Laßt doch mal den Leuten ihren Stolz auf Schiller, Goethe, Karl dem Großen, Thälmann, Einstein, Schweitzer.....etc..


Harsberg und Büdinger haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#313

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 10:44
von Heckenhaus | 5.129 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #311


Stolz, Nationalstolz oder Patriotismus für ein Land sind Dinge welche mir persönlich suspekt sind. Damit kann ich nichts anfangen und dies berührt mich eher peinlich.


Gruß
Nostalgiker

Dir persönlich ist das peinlich. Ich persönlich bin nicht stolz auf meine Nationalität, sondern auf Geleistetes, egal ob privat oder
in oder für eine Gesellschaftordnung. Wobei ich hier ausschließlich geschaffene Werte meine, keine ideologischen Spinnereien.

Peinlich empfinde ich es, wenn Sportfans, hier insbesondere die des Fußballspiels, wie die Irren mit heiseren frühmännlichen
Stimmen oder kreischenden Mädelsgeschrei,oft noch durch Alkoholeinfluß verzerrt, Deutschland, Deutschland grölen, Fahnen
schwenken, sich vor Besoffenheit um den Hals fallen und völlig ungehemmt etwas feiern, woran sie überhaupt keinen Anteil haben.

Ist das der Stolz auf eine Nation, auf den Staat, in dem man lebt ?
Wenn ja, dann danke ich.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#314

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 11:03
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Ja der Stolz--Warum soll ich nicht stolz sein,auf das Land und das Volk wo ich Lebe und aufgewachsen bin. Damals war es die DDR heute ist es das geeinte Deutschland. Aber ich muss nicht Stolz sein auf deren Politiker, damals wie heute.


Adam, maxhelmut und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#315

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 12:40
von turtle | 6.961 Beiträge

Stolz kann ich hauptsächlich für Selbsterreichtes sein. Da ich mir den Ort und Land meiner Geburt kann nicht selbst heraussuchen kann ich mich jedoch mit Positiven daraus identifizieren. Nationalbewusstsein kann durchaus bei bestimmten Ereignissen entstehen, ein Sieg im Sport verbindet und beim erklingen der Hymne fühlen wir auch einen gewissen Stolz. So etwas wie das wir entsteht. Individuell mag jeder für sich Positives beurteilen das ihn mit seinem Land verbindet. Das betrifft auch die DDR. Wenn nun jemand stolz darauf ist das er ein DDR Bürger war so ich es bzw.nehme es zur Kenntnis. Mich verbindet mit der DDR mehr negatives. Wie es einmal gedacht war, nämlich eine bessere Gesellschaftsordnung aufzubauen wurde durch Unvermögen verspielt. Darauf Stolz?? So bin ich froh in Deutschland zu leben, im Vergleich mit vielen anderen Ländern geht es uns doch gut.


Rostocker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#316

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 12:49
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Stolz war ich immer, wenn Stapellauf angesagt war und das Schiff zu Wasser gelassen wurde.Da konnte ich mich auf die Schulter klopfen und sagen--schau hin die Schweißnähte haben gehalten. Oder ein Schiff lief in den Hafen ein,wovon du wusstes,das auch dort deine Arbeit mit drin steckte. So was hab ich auch als Stolz empfunden und den lasse ich mir nicht nehmen.


Adam hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#317

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 13:16
von Heckenhaus | 5.129 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #315
. Mich verbindet mit der DDR mehr negatives. Wie es einmal gedacht war, nämlich eine bessere Gesellschaftsordnung aufzubauen wurde durch Unvermögen verspielt. Darauf Stolz?? So bin ich froh in Deutschland zu leben, im Vergleich mit vielen anderen Ländern geht es uns doch gut.

Im Vergleich.......geht es uns (noch) gut, richtig. Aber bist du deshalb auf die gegenwärtige Gesellschaftsordnung stolz ?
Ich nicht, denn das Soziale geht Jahr für Jahr mehr den Bach runter. Die Ideale unserer Väter sind längst Geschichte.
Wie lange wird es einer relativ großen Bevölkerungsschicht noch im Vergleich..... gut gehen ?
Und was bedeutet "im Vergleich"? Was bedeutet "gut gehen" ?
Da kann man stundenlang philosophieren zu dieser Thematik.
Glbt es nicht auch Länder, denen es im Vergleich besser geht, und wenn ja warum ?

Mir ging es als Handwerker in der DDR recht gut, im Vergleich zur BRD damals.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und manchmal ist etwas weniger (Besitz und Wert) viel mehr wert.


.
.
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— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#318

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 13:25
von turtle | 6.961 Beiträge

Stolz kann ich hauptsächlich für Selbsterreichtes sein, so habe ich es geschrieben. Für mich ist das heutige Deutschland das kleinere Übel. Auszusetzen gib es immer etwas, das in jedem Staat.


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#319

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 14:03
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #317
Zitat von turtle im Beitrag #315
. Mich verbindet mit der DDR mehr negatives. Wie es einmal gedacht war, nämlich eine bessere Gesellschaftsordnung aufzubauen wurde durch Unvermögen verspielt. Darauf Stolz?? So bin ich froh in Deutschland zu leben, im Vergleich mit vielen anderen Ländern geht es uns doch gut.

Im Vergleich.......geht es uns (noch) gut, richtig. Aber bist du deshalb auf die gegenwärtige Gesellschaftsordnung stolz ?
Ich nicht, denn das Soziale geht Jahr für Jahr mehr den Bach runter. Die Ideale unserer Väter sind längst Geschichte.
Wie lange wird es einer relativ großen Bevölkerungsschicht noch im Vergleich..... gut gehen ?
Und was bedeutet "im Vergleich"? Was bedeutet "gut gehen" ?
Da kann man stundenlang philosophieren zu dieser Thematik.
Glbt es nicht auch Länder, denen es im Vergleich besser geht, und wenn ja warum ?

Mir ging es als Handwerker in der DDR recht gut, im Vergleich zur BRD damals.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und manchmal ist etwas weniger (Besitz und Wert) viel mehr wert.



Den Handwerkern ging es in der DDR immer gut . Aber woher nimmst du die Weisheit her mit den Handwerkern in der BRD .


Spari hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#320

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 12.06.2015 15:39
von Heckenhaus | 5.129 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #319

Den Handwerkern ging es in der DDR immer gut . Aber woher nimmst du die Weisheit her mit den Handwerkern in der BRD .

Ich verglich den Lebenstandard des DDR-Handwerkers mit dem allgemeinen der BRD, der mir durchaus nicht ganz unbekannt war.
Das ist keine "Weisheit".


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

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— Abraham Lincoln –
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