#261

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 19:37
von damals wars | 12.113 Beiträge

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....opic=8248&st=15

Das Bestenabzeichen wurde als Kratzerplatte bezeichnet und wurde durchaus nicht gerne getragen, wer wollte sich schon gerne von besoffenen Soldaten anmachen lassen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#262

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 19:38
von exgakl | 7.223 Beiträge

Das "Bestenabzeichen" der NVA bzw. Grenztruppen.....

http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4...ischen_Republik


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#263

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 19:39
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #258
Zitat von 94 im Beitrag #254
Mensch Alfred, sag bloß Du bist heut noch stolz auf die Kratzerplatte *staunend_frag*

P.S. Frage @4krug, von welcher Linie wurde die Domowina gleich noch mal 'bearbeitet'?



94,

ob Bestenabzeichen , Kampforden oder Karl - Marx - Orden, dies muss jeder mit sich selbst ausmachen.




Bevor hier noch ein Stalinpaket geworfen wird ,-
versuche ich mal mit einem Ausschnitt( Made by Wikipedia )
wieder etwas Richtung in die Streitkultur zu bringen :

Stolz

Stolz [von mnd.: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.

Der Stolz ist die Freude, die der Gewissheit entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben, daran mitzuwirken oder es zu verkörpern. Dabei kann der Maßstab, aus dem sich diese Gewissheit ableitet, sowohl innerhalb eines eigenen differenzierten Wertehorizonts herausgebildet als auch gesellschaftlich tradiert sein. Im ersten Fall fühlt man sich selbst bestätigt und in seiner Weltanschauung bestärkt („Ich bin stolz auf mich“), im anderen Fall sonnt man sich in der gesellschaftlichen Anerkennung („Ich bin stolz, etwas für meine Stadt geleistet zu haben“).


Ich hoffe ,- damit meinen wirklich vorhandenen Hang zur Deeskalation ausreichend präsentiert zu haben....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#264

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 19:52
von 94 | 10.792 Beiträge

Sollte es bevor man Deeskalieren will, erstema eine Eskalation erkennbar sein? Oder... ach nee, das hier nur wieder ein, ich zitiere ma weiter aus dem Wikiartikel ... „ein ungeordnetes Streben nach eigenem Herausragen“ [4] Weiter dann im Wikitext: Nach St. Gregor kommt Stolz in vier Formen vor, nämlich: 1. das Gute, das man besitzt, sich selbst zuzuschreiben, 2. es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen, 3. sich Vorzüge beilegen, die man nicht besitzt, 4. Vorzüge, die man besitzt, mit Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren. [5]
Und bei Dir erkennen ich nur und ausschließlich Stolz dieser 4. Kategorie, wie schrieb ich gestern schonema ... ekelerregend!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 04.06.2015 19:53 | nach oben springen

#265

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 19:56
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #254
Mensch Alfred, sag bloß Du bist heut noch stolz auf die Kratzerplatte *staunend_frag*

P.S. Frage @4krug, von welcher Linie wurde die Domowina gleich noch mal 'bearbeitet'?


Von der XVIII nicht. Das dürfte die XX gewesen sein.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#266

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 19:56
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #264
Sollte es bevor man Deeskalieren will, erstema eine Eskalation erkennbar sein? Oder... ach nee, das hier nur wieder ein, ich zitiere ma weiter aus dem Wikiartikel ... „ein ungeordnetes Streben nach eigenem Herausragen“ [4] Weiter dann im Wikitext: Nach St. Gregor kommt Stolz in vier Formen vor, nämlich: 1. das Gute, das man besitzt, sich selbst zuzuschreiben, 2. es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen, 3. sich Vorzüge beilegen, die man nicht besitzt, 4. Vorzüge, die man besitzt, mit Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren. [5]


Und bei Dir erkennen ich nur und ausschließlich Stolz dieser 4. Kategorie, wie schrieb ich gestern schonema ... ekelerregend!



Ehrlich gesagt ,- es ist mir scheißegal ,- wie ein 94-scher über mich denkt ,- denn auch er ist nicht der Maßstab der Dinge.
Also kack er mich nicht von der Seite an ,- Unterleutnant....


....................................
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zuletzt bearbeitet 04.06.2015 19:57 | nach oben springen

#267

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 19:59
von totschka (gelöscht)
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #253
Tillich war kein Widerstandskämpfer ...

Nun, die anderen von mir genannten Personen ja auch nicht. Nur nebenbei bemerkt.
Die Causa Tillich ist mir durchaus bekannt, der von mir an anderer Stelle schon angeführte Herr Nolle hat sie durchleuchtet, was ihm selbst erheblichen Ärger eingebracht hat.

Zitat von Freienhagener im Beitrag #251
Fehlt nur noch, daß einer die Aussagen verbindet und behauptet, in der DDR hätten wir mehr Einfluß gehabt.

Dann formuliere besser, so werden Missverständnisse vermieden.


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#268

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 20:09
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #256
Zitat von Vierkrug im Beitrag #253

Tillich war kein Widerstandskämpfer - der Stanislaw war stellvertretender Vorsitzender des Rates des Kreises Kamenz und zuständig für den Bereich Handel und Versorgung - ist nur auf den anfahrenden Zug aufgesprungen. Er hatte auch keinerlei Kontakte zum MfS - wie war das noch einmal mit dem Glashaus ??? Stanislaws Vater war Mitglied der SED und im Vorstand der Domowina. Nur nebenbei bemerkt.


Auf seine Aufgabe als Chef für die Versorgung der DDR-Bevölkerung seiner Region könnte er eigentlich stolz sein. Aber er will davon nichts mehr wissen.

Als der wohl bravste Gefolgsmann seiner Parteichefin offenbart er alte Funktionärstugenden.



So stolz dürfte er wohl nicht gewesen sein, denn auch im Kreis Kamenz lag im Bereich Handel und Versorgung so Einiges im Argen. Bei der Berichterstattung der Bezirksleitung Dresden der SED vor dem Sekretariat des ZK der SED konzentrierte man sich aber vorrangig auf die Mängel und Probleme im Kreis Bischofswerda - deshalb hieß die Stellungnahme des Sekretariats des ZK auch in Kurzform "Beschluß Bischofswerda". In den Kreisen Kamenz, Bautzen, Meißen u.a sah es auch nicht viel besser aus.
Ich kenne Stanislaw Tillich persönlich sehr gut und wir haben nach der Kehre auch in der Mittelstandsvereinigung sehr konstruktiv zusammen gearbeitet. Auch er muß mit seiner Vergangenheit leben und zurecht kommen. Aber das dürfte als MP von Sachsen das geringere Problem für ihn sein.

Vierkrug


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.06.2015 20:10 | nach oben springen

#269

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 20:59
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #217
Schon spannend wie man vom Stolz ein DDR-Bürger gewesen zu sein, wieder einmal den Bogen geschafft hat, auf die sozial Schwachen einzuprügeln…auf das schwächste Glied der Gesellschaft. Pauschalaussagen wie siehe #196 lassen mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Nun könnte ich viele Beispiele benennen, durch diese fast ein jeder an den Rand der Gesellschaft gelangen kann…aber…bei der vorherrschenden Faktenresistenz ein sinnloses Unterfangen.

Ich glaube einigen in der Gesellschaft ist das Feindbild abhanden gekommen und da ergibt der Normverletzer = sozial Schwache doch nen prima Ersatz. Allein in der Linguistik zeigt sich die Abfälligkeit (Junkies, Obdachlose, Alki), der Sozialbetrüger, der es sich auf Kosten der Allgemeinheit in der sozialen Hängematte bequem macht, die ihre Lebensweise frei gewählt haben und sich nun subventionieren lassen.
Das Leitbild des Erfolgreichen und Leistungsfähigen macht den sozial Schwachen zum Normverletzer.
Dabei wird das eigene normverletzende Verhalten völlig aus dem Blickfeld gerückt und als Bagatelle abgetan (z.B. Steuerhinterziehung).



Grün: Ja, wenn´s so einfach wäre. Alle, die ganz unten sind und die schon, wie Du sagst, linguistisch schon stigmatisiert werden, einfach nur als Verlierer in der Ellenbogengesellschaft zu betrachten, die so gut wie nichts für ihr Los können und denen alle Unterstützung des Staates und der Vermögenderen zuteil werden sollte. Oder aber umgekehrt pauschal als selbstverantwortetes Los zu werten, die auf Kosten der schaffenden Gemeinschaft leben und nicht gewillt sind, auch nur einen Finger zur Finanzierung ihres eigenen Haushaltes zu krümmen.
Das ist m.E. so, wie bei Ausländerkriminalität und Asylsuchenden. Es genügen , sagen wir mal, 5% davon, die verdammt negativ in jeder Beziehung auffallen, um eine ganze Gruppe zu stigmatisieren und Vorurteile gegen diese aufzubauen. Es stehen zuallermeist nicht die 95% in den Medien, sondern mit dicken Schlagzeilen die 5%. Das bewirkt bei Vielen den Eindruck, es wären nicht nur 5%, sondern 50%.
Grenzverletzerin, das hat nichts mit abhanden gekommenem Feindbild zu tun. Es ist schlichtweg falsch, hier etwas zu bagatelisieren als auch falsch, etwas zu dramatisieren. Wenn ich nicht in der eigenen Verwandtschaft solche Fälle hätte, in der bewußt die soziale Hängematte in Anspruch genommen wird und, wenn kein Wunder geschieht, auch bei den beiden Kindern die Programmierung auf einen solchen Weg bereits läuft, würde ich da vielleicht auch etwas idealistischer denken. Zum Glück wird in Thüringen (ich hoffe es), bald die Extra-Landeszulage für Eltern/Elternteile, die ihre Kinder zu Hause "erziehen", wegfallen. Dann wird es finanziell etwas enger und es kann wohl kein Wegwerfgeschirr mehr gekauft werden. Aber die Eltern (insbes. Mutti, da der Vater seine Ruhe zu hause haben will), selbst nicht viel über H 4-Niveau, kräftig zuschustern.



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#270

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:06
von linamax | 2.015 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #266
Zitat von 94 im Beitrag #264
Sollte es bevor man Deeskalieren will, erstema eine Eskalation erkennbar sein? Oder... ach nee, das hier nur wieder ein, ich zitiere ma weiter aus dem Wikiartikel ... „ein ungeordnetes Streben nach eigenem Herausragen“ [4] Weiter dann im Wikitext: Nach St. Gregor kommt Stolz in vier Formen vor, nämlich: 1. das Gute, das man besitzt, sich selbst zuzuschreiben, 2. es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen, 3. sich Vorzüge beilegen, die man nicht besitzt, 4. Vorzüge, die man besitzt, mit Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren. [5]


Und bei Dir erkennen ich nur und ausschließlich Stolz dieser 4. Kategorie, wie schrieb ich gestern schonema ... ekelerregend!



Ehrlich gesagt ,- es ist mir scheißegal ,- wie ein 94-scher über mich denkt ,- denn auch er ist nicht der Maßstab der Dinge.
Also kack er mich nicht von der Seite an ,- Unterleutnant....


Hallo Ostlandritter
Na , daß wußte ich auch noch nicht das der 94iger nur Unterleutnant war . Da hat es zum Leutnant nicht gereicht , daß gibt zu denken .


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#271

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:18
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #270
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #266
Zitat von 94 im Beitrag #264
Sollte es bevor man Deeskalieren will, erstema eine Eskalation erkennbar sein? Oder... ach nee, das hier nur wieder ein, ich zitiere ma weiter aus dem Wikiartikel ... „ein ungeordnetes Streben nach eigenem Herausragen“ [4] Weiter dann im Wikitext: Nach St. Gregor kommt Stolz in vier Formen vor, nämlich: 1. das Gute, das man besitzt, sich selbst zuzuschreiben, 2. es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen, 3. sich Vorzüge beilegen, die man nicht besitzt, 4. Vorzüge, die man besitzt, mit Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren. [5]


Und bei Dir erkennen ich nur und ausschließlich Stolz dieser 4. Kategorie, wie schrieb ich gestern schonema ... ekelerregend!



Ehrlich gesagt ,- es ist mir scheißegal ,- wie ein 94-scher über mich denkt ,- denn auch er ist nicht der Maßstab der Dinge.
Also kack er mich nicht von der Seite an ,- Unterleutnant....


Hallo Ostlandritter
Na , daß wußte ich auch noch nicht das der 94iger nur Unterleutnant war . Da hat es zum Leutnant nicht gereicht , daß gibt zu denken .


Das ist nun absolute unterste Schublade, jemanden hier im Forum seinen ehm Dienstgrad vorzuhalten und noch so ungefähr zu behaupten ,das es wohl zu mehr nicht gereicht hat.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#272

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Ach linamaxe, es hat gereicht... da konnteste fast nichts dagegen machen. Als 4ender wurdeste automatisch nach zwei Jahren befördert. Also auch kein Grund für übertriebenen Stolz. Aber vielleicht kennt der suberbiale Ostlandreiter die Zeizoffiziere noch als 3ender, da bliebs in der regulären Dienstzeit bei diesem Dienstgrad.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.06.2015 21:20 | nach oben springen

#273

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:25
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #228
Ich bereue es ebenfalls nicht, ein Kind der DDR gewesen zu sein, und geschaffen haben wir nicht wenig.
Vielleicht etwas später als im Westen, schließlich war erst der Schutt wegzuräumen, ohne Care-Pakete
und ohne Marshall-Plan, aber auch wir haben etwas geschaffen. Und das nicht ohne Stolz.
Und sogar ohne Parteibuch, falls jetzt der Verdacht aufkeimen sollte.
Solltest du das, @zoll, mangels Informationsquellen nicht mitbekommen haben, legitimiert es dich nicht,
unsere Leistungen ins Lächerliche zu ziehen.


Wenn ich woanders bezüglich Stolz schrieb, daß man dieses Gefühl zurecht haben kann, wenn man selbst außergewöhnliche Leistungen vollbracht hat, die als solche allgemein anerkannt werden, beziehe ich das auch auf das Land, in dem derjenige lebt, wenn dieser nicht nur seine normale Arbeit gemacht hat, sondern mehr. Abgesehen von den ersten Jahren nach 45, in der in allen Besatzungszonen die Bevölkerung unter widrigsten Umständen wieder eine funktionierende Gesellschaft aufbauen mußte, hatte es die DDR-Bevölkerung ungleich schwerer. Industrieschwerpunkte (außer Chemie) im Westen, Marshall-Plan, keine nenneswerten Reparationen, Eisen und Kohle, Hochseehäfen, Intelligenz und erfahrene Verwaltungsbeamte verstärkt aus dem Osten Richtung West abgewandert und nicht zuletzt, verbunden mit einer nahezu von Anfang an mehr ideologisch als pragmatisch geprägten Wirtschafts- und Sozialpolitik in der DDR. So gesehen können wir, die einige Jahrzehnte in der DDR gearbeitet haben, stolz auf die trotzdem erbrachte Leistung und die Anerkennung sein, die die DDR auch international hatte. Natürlich der eine mehr, der andere etwas weniger und einige auch überhaupt nicht.



der 39. und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.06.2015 21:37 | nach oben springen

#274

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:36
von linamax | 2.015 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #271
Zitat von linamax im Beitrag #270
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #266
Zitat von 94 im Beitrag #264
Sollte es bevor man Deeskalieren will, erstema eine Eskalation erkennbar sein? Oder... ach nee, das hier nur wieder ein, ich zitiere ma weiter aus dem Wikiartikel ... „ein ungeordnetes Streben nach eigenem Herausragen“ [4] Weiter dann im Wikitext: Nach St. Gregor kommt Stolz in vier Formen vor, nämlich: 1. das Gute, das man besitzt, sich selbst zuzuschreiben, 2. es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen, 3. sich Vorzüge beilegen, die man nicht besitzt, 4. Vorzüge, die man besitzt, mit Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren. [5]


Und bei Dir erkennen ich nur und ausschließlich Stolz dieser 4. Kategorie, wie schrieb ich gestern schonema ... ekelerregend!



Ehrlich gesagt ,- es ist mir scheißegal ,- wie ein 94-scher über mich denkt ,- denn auch er ist nicht der Maßstab der Dinge.
Also kack er mich nicht von der Seite an ,- Unterleutnant....


Hallo Ostlandritter
Na , daß wußte ich auch noch nicht das der 94iger nur Unterleutnant war . Da hat es zum Leutnant nicht gereicht , daß gibt zu denken .


Das ist nun absolute unterste Schublade, jemanden hier im Forum seinen ehm Dienstgrad vorzuhalten und noch so ungefähr zu behaupten ,das es wohl zu mehr nicht gereicht hat.

Hallo Rostocker
Der 94 teilt genug aus , da muß er mal ein stecken .


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#275

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:39
von totschka (gelöscht)
avatar

Zitat von linamax im Beitrag #270
Hallo Ostlandritter
Na , daß wußte ich auch noch nicht das der 94iger nur Unterleutnant war . Da hat es zum Leutnant nicht gereicht , daß gibt zu denken .

Unterhalten sich zwei Frauen über ihre Männer, sagt die eine: "Mein Mann, der ist jetzt Offizier. Ich glaube, sogar Unteroffizier!"

Mir gibt zu denken, dass Du hier die Klappe aufreißt, ohne wenigstens ansatzweise Ahnung vom Dienstverhältnis eines OaZ in der NVA zu haben. Ich habe persönlich ein paar unterstellte OaZ erleben dürfen, das waren durch die Bank weg patente Kerle. Ihr Lieblings-Ausspruch für die Abkürzung "OaZ" war "Ohne Aufwand Zugführer". Wir "richtigen" Offiziere mussten 3 bzw. 4 Jahre studieren, um zu Beginn der Laufbahn die gleiche Arbeit machen zu dürfen, ein OaZ hat da nur ein Jahr dafür gebraucht...


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#276

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:43
von der sturmbahn könig | 175 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #26
Zitat von 80er im Beitrag #24
@Rainman2

Gut, einen noch:

Der sittliche Mensch hat Würde, aber keinen Stolz;
der gewöhnliche hat Stolz, aber keine Würde.

Konfuzius

PS: Manche Aussagen sind dennoch zeitlos


Heiliger Himmel, Konfuzius. Wenn ich jetzt nichts von Buddha finde, bin ich aufgeschmissen?! ... Nüscht zu finden auf die Schnelle. Das Internet ist auch nicht mehr das, was es war. Also aus eigenem Kopf.

Ich unterstelle, dass Konfuzius hier von einem Stolz spricht, der in der katholischen Lehre der Todsünde "Superbia" entspricht, die den hochmütigen, selbstüberhebenden Stolz meint. In diesem Sinne schließen sich Stolz und Würde aus, denn sich selbst über andere zu stellen und darin Befriedigung oder Hochgefühl zu finden, ist wirklich würdelos. Aber, ist die Befriedigung oder das Hochgefühl zu einer Leistung dem gleichzusetzen? Jetzt käme die berechtigte Frage: und worin bestand die Leistung, in der DDR gelebt zu haben? Das müssten die beantworten, die stolz waren oder sind, DDR-Bürger gewesen zu sein. Ich empfinde ein Hochgefühl, ich nenne es mal so, wenn ich an die Leistungen der Menschen denke, in deren Umfeld ich gelebt habe, aufgewachsen bin. Dieses Hochgefühl würde ich als Stolz bezeichnen, es ist aber ein Stolz, der die Überhebung über andere Menschen ausschließen sollte. Oder?

Naja, ist verdammt dünn gegen Konfuzius, aber ich hatte nur 4 Stunden Schlaf und muss nebenher noch Kundenprobleme lösen und ein Angebot mit technischer Spezifikation schreiben. Ich bin gerade in einem Hochgefühl, dass ich das noch unter einen Hut kriege. Aber Konfuzius, Mann 80er, Du hast eine schwere Artillerie!

ciao Rainman


PS: Ha, einer ist mir noch eingefallen! Welches Originalwort verwendet eigentlich Konfuzius und welche Übersetzungsmöglichkeiten gibt es da? Wir wollen doch kein Missverständnis eines Übersetzungsfehlers wegen. Oder, 80er? Das will bestimmt keiner. Uuuh, das war knapp ...

ein gutes volk,mein volk....noch ein körnchen...(VERGESSEN)????...aber korn gabs doch schon lange nicht mehr...nur eben im märchen...dafür die blaue welle.... beifügung zu.. wer reist denn gleich vom teufel aus


zuletzt bearbeitet 04.06.2015 21:44 | nach oben springen

#277

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:44
von linamax | 2.015 Beiträge

Zitat von totschka im Beitrag #275
Zitat von linamax im Beitrag #270
Hallo Ostlandritter
Na , daß wußte ich auch noch nicht das der 94iger nur Unterleutnant war . Da hat es zum Leutnant nicht gereicht , daß gibt zu denken .

Unterhalten sich zwei Frauen über ihre Männer, sagt die eine: "Mein Mann, der ist jetzt Offizier. Ich glaube, sogar Unteroffizier!"

Mir gibt zu denken, dass Du hier die Klappe aufreißt, ohne wenigstens ansatzweise Ahnung vom Dienstverhältnis eines OaZ in der NVA zu haben. Ich habe persönlich ein paar unterstellte OaZ erleben dürfen, das waren durch die Bank weg patente Kerle. Ihr Lieblings-Ausspruch für die Abkürzung "OaZ" war "Ohne Aufwand Zugführer". Wir "richtigen" Offiziere mussten 3 bzw. 4 Jahre studieren, um zu Beginn der Laufbahn die gleiche Arbeit machen zu dürfen, ein OaZ hat da nur ein Jahr dafür gebraucht...

Und wo ist das Problem .


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#278

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 21:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Nirgends, allet schick ... WEITERMACHEN!

P.S. mir fällt gerade auf, die Signaturen werden ja beim Zitat nicht mitgenommen, als damit der Beitrag vom @der sturmbahn könig nicht ganz sooo losgelöst erscheint, hier mal die Signatur vom KaPe ...

Zitat
"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 04.06.2015 21:53 | nach oben springen

#279

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 23:20
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #277
Zitat von totschka im Beitrag #275
Zitat von linamax im Beitrag #270
Hallo Ostlandritter
Na , daß wußte ich auch noch nicht das der 94iger nur Unterleutnant war . Da hat es zum Leutnant nicht gereicht , daß gibt zu denken .

Unterhalten sich zwei Frauen über ihre Männer, sagt die eine: "Mein Mann, der ist jetzt Offizier. Ich glaube, sogar Unteroffizier!"

Mir gibt zu denken, dass Du hier die Klappe aufreißt, ohne wenigstens ansatzweise Ahnung vom Dienstverhältnis eines OaZ in der NVA zu haben. Ich habe persönlich ein paar unterstellte OaZ erleben dürfen, das waren durch die Bank weg patente Kerle. Ihr Lieblings-Ausspruch für die Abkürzung "OaZ" war "Ohne Aufwand Zugführer". Wir "richtigen" Offiziere mussten 3 bzw. 4 Jahre studieren, um zu Beginn der Laufbahn die gleiche Arbeit machen zu dürfen, ein OaZ hat da nur ein Jahr dafür gebraucht...

Und wo ist das Problem .


Tja . Du hast das Problem wie schon so oft voll verkannt @linamax


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#280

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 23:23
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Übrigens ist das Thema wieder mal weeeeit verfehlt. Wird mal temporär geschlossen um die Gemüter zu beruhigen


zuletzt bearbeitet 04.06.2015 23:24 | nach oben springen



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