#1661

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 11:34
von Vogtländer (gelöscht)
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Ich hoffe,das Ihr Milch griffbereit habt,wenns absolut nicht mehr geht mit den Brennen durch Schärfe!


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#1662

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 11:53
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #1661
Ich hoffe,das Ihr Milch griffbereit habt,wenns absolut nicht mehr geht mit den Brennen durch Schärfe!


Dafür ist das Brot da oder der Berg Piroggen, deren Füllung dann nicht so scharf gewürzt ist.

LG von der Moskwitschka


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#1663

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 12:00
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #1660
... Knoblauch ...
Knowwelauch? Fui Deiwel, wie morr hier bei uns so saën.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#1664

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 12:16
von Vogtländer (gelöscht)
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Knobi ist ja lecker.Bei mir hat er nur einen Nachteil:spätestens 2 Stunden später hab ich Durscht vom feinsten und der is dann auch noch zäh!


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#1665

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 12:31
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Das brennen der Schärfe bekommt man hervorragend mit Joghurt weg.
Joghurt leicht gesalzen als Trinkjoghurt .......


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#1666

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 16:23
von damals wars | 12.125 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #1660
Einen Dip der einem die Nebehölen und noch einiges mehr freibläst kann ich auch beisteuern:

Man nehme eine gewisse Menge Pritamin (Paprikapaste; ja ja Fertigprodukt) mische sie mit der gleichen Menge mikroskopisch kleingehacktem Knoblauch (nix mit Knoblauchpresse!), für die Cremigkeit des Dipps kann noch ein ganz klein wenig Balsamico Essig dran und für die gewisse Schärfe die kleingehackte Menge Chilischoten von denen man meint so viele müssen es sein ......

Mit dieser Paste schmeckt auch der bewußte Speck aus dem russischem Supermarkt hervorragend ........
macht sich sehr gut zum Wodka und letzterer kann dann auch mehr als Handwarm sein*......

Gruß
Nostalgiker

*Schwarzbrot, Zwiebel; besser noch Lauchzwiebel, und etwas Trockenfisch, eingelegte Paprikaschoten, marinierte Pilze, die spezial eingelegten Gurken nicht vergessen ......
Kein Bier dazu!!!!!
Am anderen Tag ein Aftershave der Marke 'Geheimnisvollen Sibirien' auftragen(reichlich) und man bekommt in jeder noch so überfüllten Bahn garantiert einen Sitzplatz und hat so eine Art Bannmeile um sich .....


http://de.wikipedia.org/wiki/Pitralon?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#1667

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 17:45
von Gelöschtes Mitglied
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@

Zitat von Dandelion im Beitrag #1655
Zitat von steffen52 im Beitrag #1653
So ist es richtig! Alles andere ist nur halbe Sache und schmeckt auch nur halb so!


Oh Mann! Stellt doch nicht die Nicht-Gartenbesitzer an den Pranger der kulinarischen Ignoranten!

Klar würde ich auch lieber mit Holzkohle grillen: Weil es der Tradition entspricht und mir tatsächlich besser schmeckt. Aber mach mal, auf einem Balkon mitten in der Stadt und im 5. Stock (und ich habe wenigstens noch einen Balkon!) Da hat sich er Kohlestaub vom Einfüllen noch nicht einmal gelegt und Du hast je nach Umfeld entweder einen wütenden Nachbarn oder gleich die Polizei vor der Tür. Und ein Auto, um mit Grill und Kegel irgendwo ins Grüne zu fahren, habe ich nicht. Also benutze ich einen Elektrogrill, um mir wenigstens die Illusion zu erhalten.

Aber zu einem anderen Aspekt des Themas "Grillen": Wie haltet ihr es mit den Saucen, die es in zig Varianten in jedem Supermarkt zu kaufen gibt?

Bei mir war es so: In den 70ern bezogen wir ein Haus mit Garten. Und natürlich sollte gegrillt werden, gemeinsam mit Freunden. Also zog ich los und besorgte im Supermarkt 5 oder 6 (lt. Werbung und Bechreibung) unterschiedliche Saucen. Angeblich würzige, scharfe, fruchtige und nach Knoblauch schmeckende. Das Ergebnis war ernüchternd: Gravierende Geschmacksunterschiede, so wie angepriesen, konnte ich nicht feststellen: Alle schmeckten mehr oder weniger süßlich (seit dem ist die Bezeichnung "pikant" für mich ein Kaufverhinderngsgrund) mit leichten Nuancen in die eine oder andere Richtung.

Was soll ich sagen? Im Gegensatz zu Freunden und Bekannten, die begeistert zugriffen, war das Thema "fertige Grillsaucen" für mich damit erledigt; es kam bestenfalls ein Stück Knoblauch- oder Kräuterbutter aufs Fleisch. Das hat sich jahrzehntelang gehalten: Fleisch, Brot, Bier - fertig, mehr brauchte ich nicht. Vielleicht noch einen Tomaten-, mit Sicherheit aber weder Nudel- noch Kartoffelsalat dazu.

Daran hat sich vom Grundsatz nichts geändert, Fertigsaucen haben hier immer noch Hausverbot. Bis mir meine bessere Hälfte eine selbstgemachte Tomatensauce zum Kosten gab: Zig frische Tomaten mit Haut zerteilt, Zwiebeln; Knoblauch, Chili, nach Lust und Laune Rosmarin, Oregano, Basilikum oder andere Kräuter dazu, kräftig würzen - und stundenlang einköcheln lassen. Die Energiebilanz dürfte zwar verheerend sein, aber es schmeckt einfach gut.

Nach dieser ersten Überzeugungsoffensive kamen weitere Tunken auf den Tisch: Tzatziki, Mayonnaise, Kräuter- und/oder Knoblauchbutter - je nach Lust, Laune und der Art des Grillguts. Und dieses Grillgut, sprich das Fleisch, wird natürlich auch selber mariniert - seit dieser Zeit können mit die fertigen Holzfäller- oder sonstige Steaks getrost vom oder aus dem Leibe bleiben.

Convenience Food mag essen, wer will: Ich befürchte, dass ich für die Fertigprodukte der Lebensmittelindustrie dauerhaft verloren bin.


@Dandelion, möchte Dich nicht an den Pranger stellen! Bin von mir ausgegangen, klar gibt es User die keine andere Möglichkeit haben und das beste aus dem was da ist zu machen! Auf den Balkone kann man kein Holzkohlefeuer machen, das ist mir schon klar! Da muss der E-Grill herhalten! Ist ja okay! Mit dem selbst gemachten Soßen, das ist super! Leider bin ich b.z.w. meine Frau zu faul, wie auch immer, da nehmen wir halt die Fertigsoßen! Es gibt aber auch sehr gute, die echt lecker sind! Das ist aber die Ausnahme, der Rest wird alles selbst gemacht und eingelegt! Habe das meiner besseren Hälfte gezeigt und vielleicht will sie es auch versuchen! Danke für Deinen Tip!!
Grüsse steffen52


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#1668

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 17:56
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von HG19801 im Beitrag #1657

Ich habe auch nur einen Balkon, den ich allerdings mit permanentem Nichtbetreten missachte, geschweige denn zum Grillen nutze.


Dann haste ja genug Platz für einen Chilibaum oder Baumchili @HG19801 . Wir haben uns dieses Jahr auch einen hingestellt. Die Ernte wird zwar nicht den Eigenbedarf an frischen Chili decken, aber ein Versuch ist es wert. Zumal die Pflanze mehrjährig ist und gut über den Winter kommen soll.

http://www.cgc.co.at/garten/obst-gemuese/baumchili/

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 08.06.2014 17:56 | nach oben springen

#1669

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 18:51
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #1666
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #1660

Am anderen Tag ein Aftershave der Marke 'Geheimnisvollen Sibirien' auftragen(reichlich) und man bekommt in jeder noch so überfüllten Bahn garantiert einen Sitzplatz und hat so eine Art Bannmeile um sich .....


http://de.wikipedia.org/wiki/Pitralon?



Nein, ich meine wirklich solche Duftgranaten wie "Rotes Moskau" oder "Trojnoj" oder "Cypre" .......
Namen sind folgendem Beitrag entnommen: Ein roter Hauch: Die Düfte der Sowjetunion



Jetzt bitte wieder den leiblichen Genüssen zuwenden und wenn von Düften geschrieben wird dann bitte auch nur von denen die Pfanne, Töpfen, Schüsseln oder dem Grill entsteigen .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#1670

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.06.2014 19:21
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich rieche förmlich die Maiglöckchen @Nostalgiker

Zum Glück köchelt in der Küche gerade die Soße für die Bratwürste, die es morgen geben soll. Ich habe aus den riesigen Fleischtomaten soviel Tomatenfleisch rausgeholt, dass mir garnichts weiter übrig blieb, als eine neue Soße anzusetzen. Denn weggeschmissen wird nichts, oder kaum etwas.

@FRITZE hat die Fleischtomten für seine Hamburger aufgeschnitten. Was in meinen Augen schon fast Tomatenmißbrauch war. Ich habe sie heute mit Hackfleisch und Schafskäse gefüllt. Hier das Rezept:

2 ganz große Fleischtomaten
200g Hackfleisch
200g Schafskäse
1 kleine Zwiebel
2 - 3 Knoblauchzehen
Salz
Chili aus der Mühle

Tomaten aushöhlen, Hackfleisch mit den Gewürzen und ca 150g Schafskäse vermengen, Tomaten innen gut salzen und dann mit der Masse füllen und in eine mit Öl gefettete Auflaufform legen und für 40 min bei 200 Grad in den Backofen schieben. Nach 15 Minuten den restlichen Schafskäse über de Tomaten verteilen.

Alternativ kann man sie auch in Alufolie packen und auf den Grill legen.

Baguette dazu und fertig.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 08.06.2014 19:33 | nach oben springen

#1671

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.06.2014 23:07
von Gelöschtes Mitglied
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Die gefüllten Tomaten schmeckten wirklich ausgezeichnet; trotz der durch die Füllung abgegebenen Aromen kam ein kräftig-würziger Tomatengeschmack noch durch.

Aber jetzt die Ahnung eines Hauchs einer unter ganz speziellen Umständen möglicherweise kritischen Anmerkung: Sie hat heute versucht, nach einem ebenfalls russischen Rezept ein Eis herzustellen. Zutaten: Ausschließlich diese ziemlich dickflüssige und stark gesüßte russische Kondensmilch und reichlich Sahne.

Es war nicht so ganz mein Fall, das Eis war mir schlicht und einfach zu süß.

Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: So ganz unbeteiligt war ich daran nicht.

Ich hatte den Auftrag, Kondensmilch zu kaufen. Bei Kaiser's gab es nur eine einzige Büchsenmilch mit dieser Bezeichnung, also habe ich sie gekauft. Und natürlich voll ins Fettnäpfchen gegriffen: "Ich habe Dir doch schon vor Jahren davon erzählt - und die wollte ich nun ganz gewiss nicht." Vor Jahren? Mag möglich sein, nein, ist sogar höchstwahrscheinlich so, in dieser Beziehung hat sie ein Elefantinnengedächtnis. Im Gegensatz zu mir. Also habe ich zerknirscht um Absolution gebeten.

Was nun tun mit dieser quietschsüßen und dicken Milch? Eis machen, lautete die Antwort. Und nun kam mein Fehler No. 2: Die Sahne wurde geschlagen, die komische Milch zugeführt und das Ganze in die Eismaschine verfrachtet. Die arbeitete weisungsgebunden vor sich hin und zwischendurch wurde immer wieder probiert. Und irgendwann kam die Frage: "Meinst Du, das Eis ist gut und ich kann die Maschine ausschalten?" Unbedarft und bar jeder Ahnung meinte ich, sie solle sie noch ein wenig laufen lassen. Ein Fehler, ein schwerer Fehler, denn die Arbeit der brav funktionieren Eismaschine erzeugte ihrer Meinung nach etwas, was wie Butter wäre. Butter? Aus der Eismaschine? Ich empfand es nicht so, aber ich bin in der Beziehung "Süßspeisen" eh der völlig Unbedarfte: Ein Buttergeschmack war für mich nicht erkennbar.

Wie auch immer: Sie hat heute Geburtstag und somit nehme ich die "Schuld" an dem Ergebnis gerne auf mich.


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#1672

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.06.2014 23:14
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Dandelion im Beitrag #1671
Die gefüllten Tomaten schmeckten wirklich ausgezeichnet; trotz der durch die Füllung abgegebenen Aromen kam ein kräftig-würziger Tomatengeschmack noch durch.

Aber jetzt die Ahnung eines Hauchs einer unter ganz speziellen Umständen möglicherweise kritischen Anmerkung: Sie hat heute versucht, nach einem ebenfalls russischen Rezept ein Eis herzustellen. Zutaten: Ausschließlich diese ziemlich dickflüssige und stark gesüßte russische Kondensmilch und reichlich Sahne.

Es war nicht so ganz mein Fall, das Eis war mir schlicht und einfach zu süß.

Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: So ganz unbeteiligt war ich daran nicht.

Ich hatte den Auftrag, Kondensmilch zu kaufen. Bei Kaiser's gab es nur eine einzige Büchsenmilch mit dieser Bezeichnung, also habe ich sie gekauft. Und natürlich voll ins Fettnäpfchen gegriffen: "Ich habe Dir doch schon vor Jahren davon erzählt - und die wollte ich nun ganz gewiss nicht." Vor Jahren? Mag möglich sein, nein, ist sogar höchstwahrscheinlich so, in dieser Beziehung hat sie ein Elefantinnengedächtnis. Im Gegensatz zu mir. Also habe ich zerknirscht um Absolution gebeten.

Was nun tun mit dieser quietschsüßen und dicken Milch? Eis machen, lautete die Antwort. Und nun kam mein Fehler No. 2: Die Sahne wurde geschlagen, die komische Milch zugeführt und das Ganze in die Eismaschine verfrachtet. Die arbeitete weisungsgebunden vor sich hin und zwischendurch wurde immer wieder probiert. Und irgendwann kam die Frage: "Meinst Du, das Eis ist gut und ich kann die Maschine ausschalten?" Unbedarft und bar jeder Ahnung meinte ich, sie solle sie noch ein wenig laufen lassen. Ein Fehler, ein schwerer Fehler, denn die Arbeit der brav funktionieren Eismaschine erzeugte ihrer Meinung nach etwas, was wie Butter wäre. Butter? Aus der Eismaschine? Ich empfand es nicht so, aber ich bin in der Beziehung "Süßspeisen" eh der völlig Unbedarfte: Ein Buttergeschmack war für mich nicht erkennbar.

Wie auch immer: Sie hat heute Geburtstag und somit nehme ich die "Schuld" an dem Ergebnis gerne auf mich.

Ja so sind die Frauen, geht was schief, dann waren wir es( die Männer) geht es gut dann sind es die Frauen die es sich auf ihrer Fahne schreiben! Immer schön ja sagen und dann hat man seine Ruhe! Kenne ich nun auch schon lange! In der ersten Ehe und auch in der zweiten, in der Sache kein Unterschied!!!!
Grüsse steffen52


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#1673

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.06.2014 23:16
von Batrachos | 1.549 Beiträge

so bei mir gab es heute ein ganz feines BBQ
eine Bacon Bomb
Das Netz

Das Hack mit BBQ Sosse

Die Füllung ( Champis, Paprika, Zwiebel und Crosse Baconstreifen )

geriebener Emmentaler

Die Bombe ( ordentlich gerubt mit Magic Dust )

Das Arbeitsgerät mit Hicorispäne kurz gewässert

So nun drauf und viel Geduld haben

Das fertige Ergebnis nach 3 mal moppen

Der Anschnitt sabber sabber

So nun endlich Essen

Rezept kann auch im Backofen gemacht werden

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
Hans, hundemuchtel 88 0,5, kassberg und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1674

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.06.2014 23:16
von FRITZE (gelöscht)
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Gefüllte Tomaten gabs heute abend als Vorspeise . Ochsenbäckchen ganz sanft gegart , gewolft und mit Mozarella vermischt ,jede Menge Gewürze und Chayenne ,ab in die Tomaten . Deckel aus irischem Cheddar drauf und abgedeckt auf den Kugelgrill !
Dazu ein spanischer Schoppen leicht gekühlt . Man könnte es dekadent nennen ,aber es war einfach nur opulent !


Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1675

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.06.2014 23:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von FRITZE im Beitrag #1674
Gefüllte Tomaten gabs heute abend als Vorspeise . Ochsenbäckchen ganz sanft gegart , gewolft und mit Mozarella vermischt ,jede Menge Gewürze und Chayenne ,ab in die Tomaten . Deckel aus irischem Cheddar drauf und abgedeckt auf den Kugelgrill !
Dazu ein spanischer Schoppen leicht gekühlt . Man könnte es dekadent nennen ,aber es war einfach nur opulent !



Die Tomaten, die sie kredenzt hat, waren als Vorspeise denkbar ungeeignet: Nach einer war ich pappsatt.

Und dekadent? Nein, so würde ich das von Dir beschriebene Gericht nicht bezeichnen, sondern eher als gelungene Komposition. Dekadent ist für mich eine Currywurst mit Blattgold (die es hier tatsächlich gibt), aber nicht ein gut abgestimmtes Essen mit dem passenden Wein dazu.

Cayennepfeffer - oh Mann, da werden Erinnerungen wach. Es war wohl Ende der 60er, als ich es erstmalig mit ihm zu tun bekam. Meine Mutter kochte gutbürgerlich und exotische Gewürze standen nicht auf ihrer Einkaufsliste. Und dann gab es in der WG eines Freundes Spaghetti mir einem kleinen Klacks Sauce. Ich wollte mehr davon, aber man riet mir, doch erst einmal zu probieren und dann nochmals nachzudenken. Ein wertvoller Rat, wie sich heraustellte: Die Sauce war höllisch scharf - so empfand ich sie zumindest damals.

Heute kennen wir Chili, Harissa, Sambal Oelek, Tabasco und andere "Scharfmacher", das Angebot hat sich enorm vergrößert und Paprikapulver alsbis dahin schärfste Würze abgelöst. Aber dieses erste Erlebnis damit wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben.


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#1676

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 10.06.2014 19:37
von FRITZE (gelöscht)
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Als ich heute nach Hause kam ,hatte Junior schon die Reste auf den Grill gehauen !

Angefügte Bilder:
DSC00478.JPG

Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1677

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.06.2014 08:25
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Bei der Hitze gibt es Heute selbstgemachte Erdbeerkaltschale mit Eischnee und Zwieback .....
Kaltschale hat meine Großmutter immer hervorragend gemacht, meist aus den Früchten welche saisonal gerade im Angebot waren.

In der Betriebskantine gab es am heißesten Tag des Jahres traditionell Erbseneintopf aus gelben Erbsen, schön heiß und schön dick ......
So ist es mir in Erinnerung geblieben.
Könnte auch Erbsensuppe kochen ........

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#1678

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.06.2014 10:11
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #1677
Bei der Hitze gibt es Heute selbstgemachte Erdbeerkaltschale mit Eischnee und Zwieback .....
Kaltschale hat meine Großmutter immer hervorragend gemacht, meist aus den Früchten welche saisonal gerade im Angebot waren.

In der Betriebskantine gab es am heißesten Tag des Jahres traditionell Erbseneintopf aus gelben Erbsen, schön heiß und schön dick ......
So ist es mir in Erinnerung geblieben.
Könnte auch Erbsensuppe kochen ........

Gruß
Nostalgiker


@Nostalgiker: E-suppe wird bei diesen Temperaturen sehr schnell sauer, wenn, dann nur die kleine Menge welche unmittelbar nach dem Kochen
verzehrt wird kochen. Es wäre zu schade.

gruß h.


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#1679

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.06.2014 21:35
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #1677
In der Betriebskantine gab es am heißesten Tag des Jahres traditionell Erbseneintopf aus gelben Erbsen, schön heiß und schön dick ......


Einen gut gemachten Eintopf esse ich sehr gerne - aber bitte nicht bei Temperaturen jenseit der 30°. An solchen Tagen habe ich eh kaum Appetit und wenn, dann auf "leichtere Kost": Salate, Kurzgebratenes, vielleicht ein Omelett - aber gewiss nicht auf schwere, mächtige Gerichte.

Acuh Bier ist mir an solchen Tagen bis hin in die späten Abendstunden einfach zu "dick": Eine ziemlich magere Weißweinschorle im Verhältnis 1 : 5 (nein, nicht ein Teil Wasser und 5 Teile Wein. Das wäre etwas, was man im Südweschten als "Bauschorle" bezeichnet) passt da schon eher.

Aber zum Glück hat es sich deutlich abgekühlt und so kann ich auch mein Jever wieder genießen.


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#1680

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.06.2014 21:58
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Dandelion, das mit der Erbsensuppe in der Betriebskantine kam bestimmt nur einmal vor zu zu meinen DDR Zeiten, hat sich aber ziemlich eingeprägt.

Da ich irgendwann nach der Wende durch einen Arbeitskollegen eine solche Betriebsköchin kennen lernte; logisch war seine Frau; kann ich im nachhinein nur noch den Hut ziehen wie es den Köchen in den Betriebskantinen bei den zugeteilten Ausgangsprodukten gelungen ist jeden Tag ein halbwegs schmackhaftes Mittagessen zu zaubern.
Im Gegensatz zu Heute hatten sie nicht das Problem, ich kann pro Gericht nur 2,45€(auf heute betrachtet) ausgeben, das Geld hatten sie, nur war die entscheidende Frage was bekomme ich dafür ....

Zumindest als Lehrling habe ich es erlebt das Essen durch den Saal flog, von der Avantgarde; den Proletariern; geworfen .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
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Text: Kurt Demmler

zuletzt bearbeitet 12.06.2014 21:59 | nach oben springen



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