#981

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.11.2013 20:15
von Gelöschtes Mitglied
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Zum Thema Senf hätte ich auch noch gern meinen Senf dazugegeben...

In Wahrheit ist es ja mit der bundesweiten Vielfalt beim Senf fast so, wie beim Bier...
Vielleicht sollten wir uns auf verschiedene Geschmäcker verständigen...

..und noch was "hufböses" von mir: Es gibt auch Perleberger Senf...

Hat allerdings sehr zum Leidwesen meiner Prignitzer Forumfreunde zwei Makel und einen Vorteil:

1. Mir schmeckt er am allerbesten.
2. Er ist tituliert nach der unwichtigsten Stadt der nördlichen Halbkugel.
3. Und er wird in unserer Stadt, Wittenberge, hergestellt!

Der geneigte Leser erlaube sich ein Urteil...

VG Klaus


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#982

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.11.2013 22:26
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zwar noch nicht probiert, doch könnte "Kurkuma" eventuell den Schwefel ersetzen und ist dabei viel billiger als Safran. Was meint Ihr?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#983

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 26.11.2013 07:52
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte....
Also -Leute : Offensichtlich Liegt hier ein Irrtum vor .
Der Schwefel ist nicht als Gewürz zu verwenden! Er wird angezündet und über den Topfrand gehangen, und bewirkt nur, das die Klöße weiß bleiben.
(Essen muß man ihn nicht.) Außer der Farbe hat er auch keinen anderen Effekt.
Unbedingt nötig ist er also nur für "Perfektionisten".
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#984

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 26.11.2013 07:53
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #984
Zwar noch nicht probiert, doch könnte "Kurkuma" eventuell den Schwefel ersetzen und ist dabei viel billiger als Safran. Was meint Ihr?

Gruß Reiner


der Schwefel dient dazu, die Oxidation zu verhindern... da nützt Dir weder Kurkuma (Gelbwurz), noch Safran etwas... sein denn, Du willst schöne gelbe Klöße haben.....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#985

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 26.11.2013 07:54
von exgakl | 7.237 Beiträge

man sagt ja zu Thüringer Klößen auch "grüne Klöße"... ohne Schwefel werden die leicht grünlich... aber wirklich nur ganz ganz leicht...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#986

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 26.11.2013 09:10
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #984
Zwar noch nicht probiert, doch könnte "Kurkuma" eventuell den Schwefel ersetzen und ist dabei viel billiger als Safran. Was meint Ihr?

Gruß Reiner


Reiner, lies oben noch mal. Weder Safran noch Kurkuma haben außer der Farbe etwas mit Schwefel zu tun. Der Verwendungszweck ist ein ganz anderer. Klar kannst Du Schwefelpulver in den Kuchen einmischen, damit er einen gelblichen Stich bekommt. Ich möchte das aber nicht essen. Aber mit Kurkuma kannst Du keine Klöße oder Weinfässer behandeln, denn dazu wird je "geschwefelt".



zuletzt bearbeitet 26.11.2013 09:11 | nach oben springen

#987

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 26.11.2013 11:00
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ganz schnell, ganz einfach, ganz lecker, Tiegelwurst.
Einfach Jagdwurst, und roten Paprika richtig scharf braten, Zwiebel dazu und am Schluss noch stückige Tomaten, schön scharf (alarabiata) und mit mediteranen Kräutern abwürzen, die leichte Süße mache ich mit Marmelade.
Wir essen frisches Brot dazu, ist aber auch eine gute Soße zu Nudeln.


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#988

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 26.11.2013 11:05
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #989
Ganz schnell, ganz einfach, ganz lecker, Tiegelwurst.
Einfach Jagdwurst, und roten Paprika richtig scharf braten, Zwiebel dazu und am Schluss noch stückige Tomaten, schön scharf (alarabiata) und mit mediteranen Kräutern abwürzen, die leichte Süße mache ich mit Marmelade.
Wir essen frisches Brot dazu, ist aber auch eine gute Soße zu Nudeln.




Das ist wenigstens mal ein Gericht, dass ich auch kochen kann. Und was den Geschmack angeht, stimme ich Dir zu.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 26.11.2013 11:21 | nach oben springen

#989

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 26.11.2013 11:41
von Moskwitschka (gelöscht)
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Unser Forum scheint ein trendsetter zu sein.

Heute bei Volle Kanne im ZDF - Selbst gemachte Kartoffelklöße schmecken nicht nur an Weihnachten. Armin Roßmeier verrät seine Rezepte und zeigt, worauf Sie bei der Zubereitung achten sollten

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2036158/Armin-Rossmeier-kocht-Kloesse-#/beitrag/video/2036158/Armin-Rossmeier-kocht-Kloesse-

LG von der grenzgaengerin


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#990

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 28.11.2013 14:21
von Gelöschtes Mitglied
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Gewiss nicht wie bei Muttern:

Jedes Jahr am vierten Donnerstag im November feiern US-Amerikaner und Kanadier Thanksgiving. Dabei kommt nicht selten ein "Turducken" auf den Tisch. Dabei steckt ein Hähnchen in einer Ente und diese wiederum im traditionellen Truthahn. Viel zu üppig? Da sind die Amis noch ganz anderes gewohnt...

Wer sich den Appetit verderben oder wie Obelix einfach lapidar "Die spinnen, die Amis" feststellen will: Hier kann man noch weitere Beispiele sehen: http://web.de/magazine/essen-geniessen/b...made-usa.html#0

Und so was nennt sich Führungsnation.....


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#991

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 28.11.2013 19:11
von GZB1 | 3.287 Beiträge

In Kanada wird Thanksgiving seit 1957 am zweiten Montag im Oktober gefeiert.


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#992

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 28.11.2013 22:03
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #992
Gewiss nicht wie bei Muttern:

Jedes Jahr am vierten Donnerstag im November feiern US-Amerikaner und Kanadier Thanksgiving. Dabei kommt nicht selten ein "Turducken" auf den Tisch. Dabei steckt ein Hähnchen in einer Ente und diese wiederum im traditionellen Truthahn. Viel zu üppig? Da sind die Amis noch ganz anderes gewohnt...

Wer sich den Appetit verderben oder wie Obelix einfach lapidar "Die spinnen, die Amis" feststellen will: Hier kann man noch weitere Beispiele sehen: http://web.de/magazine/essen-geniessen/b...made-usa.html#0

Und so was nennt sich Führungsnation.....



Der sicherste (aber auch schönste) Weg, sich selbst zu erledigen. Wenn die ganzen Fetten erst mal so richtig ihre nahrungs- und nichtbewegungsbedingten Krankheiten bekommen, kaum auszudenken. Das kommt ja erst noch, diese Auswirkungen.



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#993

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 00:32
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #988
Zitat von der glatte im Beitrag #984
Zwar noch nicht probiert, doch könnte "Kurkuma" eventuell den Schwefel ersetzen und ist dabei viel billiger als Safran. Was meint Ihr?

Gruß Reiner


Reiner, lies oben noch mal. Weder Safran noch Kurkuma haben außer der Farbe etwas mit Schwefel zu tun. Der Verwendungszweck ist ein ganz anderer. Klar kannst Du Schwefelpulver in den Kuchen einmischen, damit er einen gelblichen Stich bekommt. Ich möchte das aber nicht essen. Aber mit Kurkuma kannst Du keine Klöße oder Weinfässer behandeln, denn dazu wird je "geschwefelt".


Ja, ja, Ihr habt ja Recht Ich habe doch auch an Eure Brieftasche gedacht, damit Ihr nicht am Ende den teuren Safran kiloweise anschleppt.


Es muss doch solche Fäden geben. Gibt es den nicht in den Weinanbaugebieten noch Läden wo man Zubehör für das Weinmachen kaufen kann? Die Gär- und Weinballons müssen ja auch ausgeschwefelt werden. Eventuell kann aber auch ein Weinladen einen Tipp dazu geben?

Also, auf in den Weinladen und die Taschentücher nicht vergessen! Ist ja ein "Weinladen".

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#994

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 00:41
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ach übrigens, morgen backe ich einen Christstollen nach einem alten Rezept. Alle Zutaten sind schon vorhanden. Die Rosinen habe ich mal schon in feinsten Rum eingelegt. Dazu gönnte ich mir einen kräftigen Jagertee.

Also morgen gehe ich in die Backstube und der Fotograf wird dabei sein. Am Sonntag dem 1. Advent wird er dann angeschnitten. Ich möchte einen "geschnittenen" Christstollen backen, also keinen "geschlagenen".

Kennt Ihr den Unterschied?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#995

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 09:36
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #995
Zitat von DoreHolm im Beitrag #988
Zitat von der glatte im Beitrag #984
Zwar noch nicht probiert, doch könnte "Kurkuma" eventuell den Schwefel ersetzen und ist dabei viel billiger als Safran. Was meint Ihr?

Gruß Reiner


Reiner, lies oben noch mal. Weder Safran noch Kurkuma haben außer der Farbe etwas mit Schwefel zu tun. Der Verwendungszweck ist ein ganz anderer. Klar kannst Du Schwefelpulver in den Kuchen einmischen, damit er einen gelblichen Stich bekommt. Ich möchte das aber nicht essen. Aber mit Kurkuma kannst Du keine Klöße oder Weinfässer behandeln, denn dazu wird je "geschwefelt".


Ja, ja, Ihr habt ja Recht Ich habe doch auch an Eure Brieftasche gedacht, damit Ihr nicht am Ende den teuren Safran kiloweise anschleppt.


Es muss doch solche Fäden geben. Gibt es den nicht in den Weinanbaugebieten noch Läden wo man Zubehör für das Weinmachen kaufen kann? Die Gär- und Weinballons müssen ja auch ausgeschwefelt werden. Eventuell kann aber auch ein Weinladen einen Tipp dazu geben?

Also, auf in den Weinladen und die Taschentücher nicht vergessen! Ist ja ein "Weinladen".

Gruß Reiner



Grün: Na klar gibt´s die noch. Schau mal bei Google unter Schwefelfaden.de.
Kosten 10 Stück je ca. 20 cm lang 6,-€



zuletzt bearbeitet 29.11.2013 09:37 | nach oben springen

#996

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 23:08
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na dann, bei dem Preisen, da kann man auch gleich Safran nehmen.

Morgen geht es los mit der Stollenbäckerei. Wie heute früh schon geschrieben, liegen die Rosinen schon im Rum. Und damit ich morgen auch genug Zeit für die Bäckerei habe, ist der Eintopf schon fertig und kann noch eine Nacht durchziehen.



Einen Möhreneintopf mit Rindfleischklößchen wird es morgen geben. Dazu braucht man 1 x Suppengrün oder Wurzelwerk, ca. 1 kg Möhren und 600 g Rindfleisch. Ist die Brühe fertig, wird das gare Rindfleisch fein zerkleinert und noch etwas gewürzt. Dann mit etwas rohen Rindfleichhack gemischt und mit einem Ei gebunden. Klößchen formen und rein in die fertig abgeschmeckte Brühe mit dem Möhren und Suppengemüse. Nebenher noch extra Kartoffelstücke in etwas Salzwasser garen. Nicht zu weich kochen! Ganz zum Schluß die Kartoffelstückchen in die Suppe geben. Fertig. Guten Appetit.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#997

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 23:16
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #987
man sagt ja zu Thüringer Klößen auch "grüne Klöße"... ohne Schwefel werden die leicht grünlich... aber wirklich nur ganz ganz leicht...


Ja richtig, ich kann mich daran erinnern, dass man bei uns auch von "Grünen Klößen" sprach. Bei uns waren dass dann meist keine runden Klöße, sondern sie waren eher flach und etwas oval. In Butter geröstete Semmeln waren allerdings ein "Muss".

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#998

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 23:28
von der glatte | 1.356 Beiträge

Da fiel mir doch letztens ein tolles Bild von einst in die Hände und was war darauf zu sehen? Eine Vogtländerin mit einer Schüssel Klöße!

Passt doch hier wunderbar.



Die ursprüngliche Quelle steht ja schon unter dem Bild. Das Bild selbst stammt allerdings aus dem Buch "Sachsen unter König Albert." von 1898.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#999

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 23:39
von der glatte | 1.356 Beiträge

Stollenbäckerei

Als ich die Rosinen in Rum einlegen wollte, fiel mir wieder ein, dass ich früher mit Oma immer die Rosinen ausgelesen hatte. Alle eventuellen Stiele mussten da raus und hatten nichts in den zu backenden Stollen zu suchen.



Nun, ich dachte mir, ja damals in der DDR, war das ja auch minderwertige Ware die man zu kaufen bekam. Aber heute? Ich hatte wirklich keine billige Abpackung von Rosinen gekauft, eher ein Markenproduckt. Doch was ich da noch für einen Dreck fand, ist schon erstaunlich. Und das bei 200 g.



Also habe ich alles durchgepopelt und siehe da, es hatte sich gelohnt. Nur feine Zutaten gehören in einen echten Sächsischen Christstollen!

Gruß Reiner

Gruß Reiner


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#1000

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.11.2013 23:45
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

So, nun sind die Plätzchen fertig. Etwa 500 Stück sind es geworden. Fotos hatte ich weiter oben schon mal reingestellt. Nun kann die Adventszeit kommen.



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