#881

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 16:54
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #878
Zitat von DoreHolm im Beitrag #855

Wenn der am 25. geöffnet wird, kann sich wohl jeder vorstellen ,welches Aroma sich dort entfalltet.

Von unseren Plätzchen sind um diese Zeit schon die Hälfte (mindestens) vernichtet.


Bei uns gibt es eine (nicht von mir stammende!!!) feste Regel, die rigoros eingehalten wird: Keine Weihnachtsnaschereien vor dem 1. Advent. Und dazu gehören neben Plätzchen auch Dominosteine und andere, typische Winter- oder Weihnachtssüssigkeiten.

Ich kann damit allerdings sehr gut leben - Süsskram ist eh nicht unbedingt meine Welt



Rot: Diese Regel gibt es aber auch bei uns.

Doch, ich habe die Regel in diesem Jahr mißachtet und konnte der süßen Sünde nicht wiederstehen. Das liegt aber nicht nur an mir! Klar, ich bin ein Süßschnabel, aber wird denn nicht für alle ab dem Monat September, der Einkauf in den Märkten zur Prüfung? Steckt da nicht hinter jeder Packung Spekulatius nicht auch Beelzebub? Bläst uns nicht doch der Leibhaftige selbst mit seinem verstellten Atem, die lieblichen Düfte von Anis, Pfeffernuss und Glühwein in unsere empfindlichen Nasen? Wie lange sollen wir der Prüfung wiederstehen?

Mea culpa, mea maxima culpa!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#882

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 17:08
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #883

Doch, ich habe die Regel in diesem Jahr mißachtet und konnte der süßen Sünde nicht wiederstehen. Das liegt aber nicht nur an mir! Klar, ich bin ein Süßschnabel, aber wird denn nicht für alle ab dem Monat September, der Einkauf in den Märkten zur Prüfung? Steckt da nicht hinter jeder Packung Spekulatius nicht auch Beelzebub? Bläst uns nicht doch der Leibhaftige selbst mit seinem verstellten Atem, die lieblichen Düfte von Anis, Pfeffernuss und Glühwein in unsere empfindlichen Nasen? Wie lange sollen wir der Prüfung wiederstehen?

Mea culpa, mea maxima culpa!

Gruß Reiner


Absolution sei Dir erteilt
Zum Verkaufsstart von Weihnachtsartikeln im September: Ich stand mal am 01.09. bei mehr als 30° Außentemperatur fassungslos vor Adventskränzen, Schoko-Weihnachtsmännern, Christbaumschmuck und ähnlichen Artikeln. Und ich habe mich gefragt: Muss das wirklich sein? Bei Temperaturen, die absolut zum Schwimmen am Baggersee einluden, die Shorts und dünnste Shirts quasi zwingend erforderlich gemacht haben, an Weihnachten erinnert zu werden? An ein Fest, dass sich automatisch mit Kälte und Schnee verbindet?

Vor Jahren habe ich mal das Weihnachtsfest auf den Malediven, knapp auf Höhe des Äquators, erlebt und bei den klimatischen Verhältnissen wollte sich bei mir alles einstellen, aber keine Weihnachtsgefühle. Ähnlich erging es mir auch an diesem 01.09.
.


Diskus303 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#883

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 17:17
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na das kann ich verstehen.
Bei uns in der DDR ging das ja mit den Weihnachtsartikeln erst kurz vor dem 1. Advent los. Vorher gab es da nix, alles lag noch in den Regalen der Großhandel. Backzutaten gab es bei uns in Sachsen aber schon eher, wegen der Stollenbäckerei.

Hast Du Dich schon einmal in meinem DDR-Online-Museum umgesehen? Könnten sicher interessante Dinge für Dich sein, oder kennst Du schon eine DDR-Kohlenkarte?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#884

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 18:17
von Lutze | 8.038 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #873
@Lutze:
(Partei)Auftrag erteilt!

von Parteiaufträgen halte ich überhaupt nichts,
das klingt politisch,
so ein Thema könnte ein Genosse,
oder ein ehemaliger,oder einer der es noch werden möchte,eröffnen,
andere Fress-Themen haben wir hier im Forum auch,
zu Weihnachten bin ich bei Muttern zu hause,
auf ihren Entenbraten mit Rotkohl freue ich mich schon
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#885

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 18:21
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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So greif jetzt zur Kartoffel-Reibe, heute gibt es BuMi-Getzen


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#886

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 20:03
von PF75 | 3.294 Beiträge

Gestern gabs zur Einstimmung schon mal schöne Entenbeine mir Rotkohl und Klöße und zum Kaffee selbst gebackene Kekse.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#887

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 20:11
von Vogtländer (gelöscht)
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@Lutze:
Einfach mal auf das hinter der Partei gucken und entspannt bleiben.


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#888

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 20:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #887
So greif jetzt zur Kartoffel-Reibe, heute gibt es BuMi-Getzen


Und wieder musste Tante Wiki helfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Getzen
Und BuMi wird gleich mit erklärt.


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#889

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 20:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #890
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #887
So greif jetzt zur Kartoffel-Reibe, heute gibt es BuMi-Getzen


Und wieder musste Tante Wiki helfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Getzen
Und BuMi wird gleich mit erklärt.



Ist doch schöner als die Ratespiele wie wer ist der stramme Oberst auf dem Bild links unten


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#890

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 20:22
von Gelöschtes Mitglied
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Also kochen wir alle entspannt und mit Leidenschaft weiter, weil, wir Männer können doch kochen, oder?
beweis des Naturgesetzes: Liebe geht durch den Magen...

Zu einem speziellen Rezept habe ich auch noch ne Idee vom platten Land...
demnächst...

VG Klaus...


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#891

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 20:26
von Lutze | 8.038 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #889
@Lutze:
Einfach mal auf das hinter der Partei gucken und entspannt bleiben.

@Vogtländer,
in diesen Thema wirst du bestimmt auch was
über Weihnachtsleckereien lesen,
da bin ich mir sicher
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#892

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 21:13
von Vogtländer (gelöscht)
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Und Du beschützt mich vor meinen daraus folgenden Fressatacken!
Grins


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#893

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 21:21
von Lutze | 8.038 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #894
Und Du beschützt mich vor meinen daraus folgenden Fressatacken!
Grins

wenn man dich so anschaut,
fehlt um deine Knochen noch was,
da darfst du ruhig fressen,was das Zeug hält
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#894

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 18.11.2013 22:51
von Vogtländer (gelöscht)
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Mal so vom verkappten Ruhrpottkanacken zum Hamburger Jung:
Sauber!Du passt!Mach mal Termin klar!


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#895

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 19.11.2013 01:11
von der glatte | 1.356 Beiträge

Also für richtige originale Pfefferkuchen selber backen, ist es eh zu spät. Da muss der Teig ja schon im Sommer angesetzt werden und dann ruhen.

Aber für Makronen sollte es noch reichen, habe mir schon einmal die Rumbuddel hingestellt, gebacken ist dann doch schnell.

Wir brauchen dazu:
250 g Kokosraspel, 400 g Marzipanrohmasse, 250 g Puderzucker, 5 Eiweiße, die geriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone oder etwas Zitronensaft und einen guten Schuss Rum. Der Rum ist unbedingt vorher zu kosten!
Dann brauchen wir noch einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle.

Ich selbst bevorzuge Rum aus Tschechien, der hat ein wunderbares Rumaroma.

So nun die Marzipanrohmasse schön mit den Händen in eine große Schüssel kleinbröseln (da hat es dann die RG 28 leichter). Nicht Naschen!!!
Die fünf gut getrennten Eiweiße mit der Hälfte vom Puderzucker (Puderzucker schön sieben) zu steifen Schnee schlagen und dann nach und nach den restlichen Zucker zugeben. Weiter mit dem Mixer arbeiten und das kleingebröselte Marzipan zugeben, bis alles eine cremige Masse ist.

Nun die geriebene Zitronenschale oder auch etwas Zitronensaft mit dem Rührlöffel unterheben, dann die Kokosraspel langsam einrühren. Ganz zum Schluss kommt der Rum dazu und dann sollte alles so cremig sein, dass man es mit dem Spritzbeutel auf das Blech geben kann. Etwas Backpapier vorher auf das Blech gelegt sollte nicht schaden.

Backofen sollte nun schon 180°C haben und dann hinein mit den Makronen. So 15 bis 20 Minuten brauchen unsere Kunstwerke, ganz nach der gewünschten Bräune. Aber nicht länger denn die Makronen sollen innen noch weich bleiben.

So, dann ein wenig erkalten lassen und unbedingt mit geschlossenen Augen verspeisen. WUNDERBAR!

Viel Spass beim Backen wünscht Euch

Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#896

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 19.11.2013 18:28
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Heute Vatis schnelle aber gute Küche.
Ein schönes Stück Fleisch vom Rind, diesmal aus Irland, kurz scharf angebraten und dann im Herd bei ca.90 Grad ausgegart wegen der Saftigkeit, dazu geschmorte Prinzess-Speckbohnen und ein Glas des guten Radeberger Bieres.
Mehr braucht Vati nicht


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#897

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 19.11.2013 18:34
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #898
Heute Vatis schnelle aber gute Küche.
Ein schönes Stück Fleisch vom Rind, diesmal aus Irland, kurz scharf angebraten und dann im Herd bei ca.90 Grad ausgegart wegen der Saftigkeit, dazu geschmorte Prinzess-Speckbohnen und ein Glas des guten Radeberger Bieres.
Mehr braucht Vati nicht






Lecker...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#898

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.11.2013 00:09
von Schlutup | 4.103 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #898
Heute Vatis schnelle aber gute Küche.
Ein schönes Stück Fleisch vom Rind, diesmal aus Irland, kurz scharf angebraten und dann im Herd bei ca.90 Grad ausgegart wegen der Saftigkeit, dazu geschmorte Prinzess-Speckbohnen und ein Glas des guten Radeberger Bieres.
Mehr braucht Vati nicht






Lecker und schön KH arm



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#899

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.11.2013 00:18
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Schlutup im Beitrag #900
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #898
Heute Vatis schnelle aber gute Küche.
Ein schönes Stück Fleisch vom Rind, diesmal aus Irland, kurz scharf angebraten und dann im Herd bei ca.90 Grad ausgegart wegen der Saftigkeit, dazu geschmorte Prinzess-Speckbohnen und ein Glas des guten Radeberger Bieres.
Mehr braucht Vati nicht






Lecker und schön KH arm



Nicht ganz Du hast das Radeberger überlesen

LG von der grenzgaengerin


Schlutup hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#900

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.11.2013 00:22
von Schlutup | 4.103 Beiträge

Stimmt

das geht gar nicht



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