#641

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 31.10.2013 17:17
von Vogtländer (gelöscht)
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Rot ist immer gut,Schnattschen!


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#642

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 31.10.2013 17:29
von Mike59 | 7.962 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #642
Zitat von der glatte im Beitrag #640
Hallo in die Runde, so, ich habe meine gute Tat schon vollbracht. Sächsische Krautwickel.



Seht Ihr wie es riecht?

Gruß Reiner


Ein sehr erfreulicher Anblick. Vielleicht etwas zu rotlastig?



Astrein! und das duftet - gut gemacht.


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#643

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 31.10.2013 17:42
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Sieht gut aus in deiner Pfanne. Ich bin morgen für den Gulasch (sächs. Art) zuständig.
Mal sehen ob es wieder gelingt, das anbraten ist das wichtigste.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#644

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 00:24
von der glatte | 1.356 Beiträge

@ RudiEK89
"Nu, es wird schon weern, das nischt wird" Ich denke das bekommst Du hin und wenn nicht, wird es eben Schmorbraten.

Übrigens, vielen Dank für das Lob für meine Krautwickel. Dafür lade ich Euch auch zu meinen Buchteln ein. Gefüllt mit Pflaumenmus, natürlich der aus Mühlhausen, ohne Stücke.



Das Rezept für die Buchteln ist noch von der Großmutter meiner Frau. Großmutter lebte einst im Kuhländchen und sprach noch den heute fast ausgestorbenen Dialekt.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#645

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 09:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #646
Großmutter lebte einst im Kuhländchen und sprach noch den heute fast ausgestorbenen Dialekt.
Gruß Reiner


Och nööööööö: Jetzt gibt es neben unverständlichen Dialektausdrücken und wilden Abkürzungen auch noch kryptische Ortsbezeichnungen: Wo in Dreiteufelsnamen liegt das Kuhländchen??


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#646

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 10:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #646
@ RudiEK89
"Nu, es wird schon weern, das nischt wird" Ich denke das bekommst Du hin und wenn nicht, wird es eben Schmorbraten.

Übrigens, vielen Dank für das Lob für meine Krautwickel. Dafür lade ich Euch auch zu meinen Buchteln ein. Gefüllt mit Pflaumenmus, natürlich der aus Mühlhausen, ohne Stücke.



Das Rezept für die Buchteln ist noch von der Großmutter meiner Frau. Großmutter lebte einst im Kuhländchen und sprach noch den heute fast ausgestorbenen Dialekt.

Gruß Reiner


Das "Kuhländ´chen" und seine Spezialitäten sind bekannt. Buchteln aus Hefeteig mit Pflaumenmus das kann man nicht liegen lassen. Der "alte" Dialekt ist schon recht eigenartig.

http://www.kuhlaendchen.de/pages/kuhlaendchen.php



Vierkrug


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.11.2013 10:18 | nach oben springen

#647

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 15:32
von Moskwitschka (gelöscht)
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Mittlerweile weiß ich garnicht mehr wo ich meine Geschichte loswerden soll. Bei "Wer kocht was" oder unter "Leipzig" weil es ein sächsisches Gericht ist, oder hier, weil es wie von Muttern oder Großmuttern ist.

Ich täusche mich vielleicht, aber in meiner Erinnerung gab es öfter Pellkartoffeln auf dem Tisch. Gerade ich Hochsommer wurde oft einfach ein Topf Pellkartoffeln gekocht, Großmutter pellte sie, schnitt sie in kleine Stücke, ein wenig Butter drauf und Salz. Und währendich ich die Kartoffel genüsslich verspeiste, pellte sie weiter, aß selbst oder schob mir die nächste Kartoffel zu. Opa musste sich selbst versorgen bzw. pellen. Eine friedliche Runde bei der jede die Kartoffeln genoß.

Irgendwann war man satt und im Topf blieben noch reichlich Kartoffeln übrig. Und ich freute mich schon auf den nächsten Tag. Denn dann gab es garantiert eines meiner Lieblingsgerichte - Quarkkäulchen.

Mit hochroten Gesicht stand meine Großmutter im Sommer am Herd und hat Unmengen davon gebacken, die sich dann auf einem Teller zu einem Turm stapelten. Ob warm oder kalt - mit ein wenig Zucker ein Hochgenuß. Zu besonderen Gelegenheiten und wenn vorhanden, kamen auch noch Rosinen in den Teig.

Die ganz einfachen Dinge verschwinden immer mehr aus dem Alltag. Oder täusche ich mich da?

LG von der grenzgaengerin


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#648

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 15:39
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #640
Hallo in die Runde, so, ich habe meine gute Tat schon vollbracht. Sächsische Krautwickel.



Seht Ihr wie es riecht?

Gruß Reiner


... bizzele angebrannt, oder täusche ich mich?


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#649

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 15:41
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Letztens stellte ich selber solch einen Stapel Quarkäulchen her ......

Ich kenne sie allerdings mit Zucker und Zimt bestreut und etwas Apfelmus geht auch noch dazu.
Nur mit Zucker sind sich auch nicht zu verachten.

Pellkartoffeln mit Salz und Butter! Klasse!
geht auch mit einer kräftigen, gut gewürzten Hausschlachteleberwurst. Die Wurst wird kalt Stückeweise auf die heiße Kartoffel gelegt .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#650

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 15:43
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Bald ist wieder der 11.11. und das leidige Diskussionsthema kommt wieder auf die Tagesordnung, weil die Schwaben hier bis heute nicht gelernt haben, die Begriffe richtig zu verwenden


Pfannkuchen - Berliner - Eierkuchen

es ist grausig ...


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#651

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 15:51
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Gemeinde
Ach Heiko, Du hast ja soooooo recht.
Aber Tröste dich mit dem alten Berliner Witz von der Bäckersfrau, die vom Kunden gefragt wid "Haben sie auch Berliner?" ---"Am liebsten als Kunden--!"
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
4.Zug 4.Kompanie GAR-40 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#652

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 15:51
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #652
Bald ist wieder der 11.11. und das leidige Diskussionsthema kommt wieder auf die Tagesordnung, weil die Schwaben hier bis heute nicht gelernt haben, die Begriffe richtig zu verwenden


Pfannkuchen - Berliner - Eierkuchen

es ist grausig ...


Was war ich 1990 erstaunt darüber das es dort sogar Gaststätten gab welche nur Pfannkuchen im Angebot haben ......
Hier in Berlin ist dafür der Bäcker zuständig ......

Nun gut nach einem Besuch und dem Verzehr eines Wagenrad großen Eierkuchens revidierte ich meine Meinung und war über die Vielfalt des "Belages" begeistert ...... Pizza mit Obst Schlagsahne und Eis drauf ist mir noch nie begegnet .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#653

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 15:53
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich würde das nicht auf Schwaben konzentrieren. Da gibt es noch eine Reihe anderer Gegenden. Sogar in Meckpomm sind mir schon Berliner beim Bäcker untergekommen. An der Stelle habe ich es aufgegeben die Ungläubigen aus meinem privaten Umfeld zu missionieren.

LG von der grenzgaengerin


4.Zug 4.Kompanie GAR-40 und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.11.2013 16:01 | nach oben springen

#654

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 19:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #655
Da gibt es noch eine Reihe anderer Gegenden.


In der Tat gibt es die - ziemlich viele sogar: In fast allen Gegenden außerhalb Berlins heißen die Dinger "Berliner" - nur hier und aus unerfindlichen Gründen Pfannkuchen. Was ist denn - dem Wortinhalt folgend - ein Pfannkuchen? Ein in der Pfanne hergestellter "Kuchen". Vielleicht mit Apfel, vielleicht mit Speck, aber auf jeden Fall mit Teig. Und aus der Pfanne. Und nicht ein in einem Topf voll heißem Fett ausgebackener Kloß.

Aber auch schon zu Vorwendezeiten hießen die Berliner bei uns (im tiefsten Westen) nur die "Aga's" oder besser "Aja's" - weil bei denen immer "allet janz andas" war.

Daran scheint sich nichts geändert zu haben.....


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#655

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 19:17
von Hans | 2.166 Beiträge

Nabend, Gemeinde....
Na Gott sei Dank geht das ja nicht nur den Berlinern mit den Berlinern so. Wiener heißen ja auch überall Wiener-außer in Wien- da heißen diese dann Frankfurter --war doch so ? Mein letzter Trip nach OE ist ja gar nicht so lange her....... Doch Alzheimer?
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#656

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 19:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zumindest die Hamburger haben nichts gegen Hamburger....


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#657

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 19:33
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Also wo bleibt jetzt der empörte Aufschrei der Sachsen und der Anhaltiner?

Die Bezirke Magdeburg, Halle, Leipzig, Dresden, K-M-S,, überall bekam man beim Bäcker Pfannkuchen zu DDR Zeiten. Selbst im Bezirk Rostock = Pfannkuchen .....
Die Bezeichnung "Berliner" für Pfannkuchen kam mir erst nach 1990 unter .......

Nun las ich eben mit erstaunen in Wiki das dieses Gebäck sich zum Beispiel in Westthüringen "Kräppel" nennt ......
Unter Kräppel oder Kreppelchen kenne ich nun aber ein ganz anderes Gebäck, zwar auch ein in Fett ausgebackenes Teil aber ganz anderes aussehen .... (Landläufig wurde es auch "Nonnenfürzchen" bezeichnet und sieht aus wie eine Brezel mit Zucker bestreut. Die Bäckersfrau in Berlin reichte mir das richtige Teil als ich auf ihre Frage was ich wolle antwortete; na 2 Nonnenfü****)
Kräppelchen sind die kleinen ungefüllten Schmalzkuchen mit Puderzucker bestäubt die es zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt gibt .....

Brötchen heißen in Berlin ja auch Schrippen ......
....... Salzstangen sind nicht die Dinger aus der 150gr. Tüte und Splitterbrötchen heißen nicht so weil sie vom Vortag sind .......

Gestern gab es hier wie jedes Jahr keine Reformationsbrötchen .......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#658

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 19:34
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Edit da aus versehen doppelt


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

zuletzt bearbeitet 01.11.2013 19:35 | nach oben springen

#659

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 20:32
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

AUFSCHREI

Pfannkuchen sind das Gebäck mit Marmelade drin, Eierkuchen das Pendant zu Kartoffelpuffer in der Pfanne, Berliner sind Bürger der Stadt Berlin, BASTA! Ein Für alle mal ... lt. wiki gibt es aber Berliner Pfannkuchen, Siegerjustiz ...


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#660

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.11.2013 20:40
von Hans | 2.166 Beiträge

Nö, nicht unbedingt. Sagt nur was über die Qualität von Wiki aus. Übrigens- In der Heimat meiner Regierung (Müritz) sagen die Leute auch Berliner, angeblich weil : Zitat, da Unwort drin: nur Berliner so ne große Fresse hätten, das sie diese Dinger mit einmal in die Luke schieben können.
Ach ja
73 Hans


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