#61

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 13:53
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #62
Der Renner bei meinen Freunden ist meine DDR-Tomatensauce...hier werden die Nudeln meist mit Bolognese gegessen. Früher habe ich Wiener geschnippelt und angebraten, heute nehme ich Fleischwurst und natürlich Born-Ketchup.

du meinst bestimmt die Halberstädter Würstchen,waren auch sehr lecker
oder kennt noch einer die Pasewalker Rostbratwürste aus der Dose?gab es leider nicht oft,
aber war ein schnell zubereitetes Essen,und das mit Stampfkartoffeln.....mmm auch lecker
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#62

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 16:04
von der glatte | 1.356 Beiträge

Da Du bei den Halberstädter Würstchen waren sehr lecker schreibst. Meinst Du damit, dass die es heute so nicht mehr sind? Ich meine, heute haben diese Würstchen nicht mehr den orignalen Geschmack von einst. Ich kann mich da auch täuschen.

Die Rostbratwürste aus der Dose kenne ich auch noch, die habe ich fast alleine gegessen, oder wir hatten noch mehr Dosen da. War aber meist nicht so.

Aus dem Fleischkombinat Meißen gab es entweder 6 oder 12 Schinkenbockwürste aus der Dose, oh man, der Hammer. Dazu der Kartoffelsalat von Muttern und man konnte mich wegtragen vom Tisch.

Gruß vom Glatten


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 21.02.2013 16:05 | nach oben springen

#63

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 16:42
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #64
Da Du bei den Halberstädter Würstchen waren sehr lecker schreibst. Meinst Du damit, dass die es heute so nicht mehr sind? Ich meine, heute haben diese Würstchen nicht mehr den orignalen Geschmack von einst. Ich kann mich da auch täuschen.

Die Rostbratwürste aus der Dose kenne ich auch noch, die habe ich fast alleine gegessen, oder wir hatten noch mehr Dosen da. War aber meist nicht so.

Aus dem Fleischkombinat Meißen gab es entweder 6 oder 12 Schinkenbockwürste aus der Dose, oh man, der Hammer. Dazu der Kartoffelsalat von Muttern und man konnte mich wegtragen vom Tisch.

Gruß vom Glatten

die Halberstädter Würstchen schmecken mir nach wie vor,schade nur um die
Pasewalker,die verschwanden gleich nach der Wende aus den Regalen
Lutze


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#64

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 21:54
von Gelöschtes Mitglied
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Ich finde,die Halberstädter Würschtchen von heute kommen an den Geschmack von damals nicht mehr heran.
Uns schmecken sie nicht mehr so gut,weshalb wir sie auch nicht mehr kaufen.

Gruß ek40


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#65

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 22:16
von icke46 | 2.593 Beiträge

Ich kenne ja nun als Alt-BRDler die Halberstädter Würstchen zu DDR-Zeiten nicht - nur der Ruf der Würstchen war mir natürlich bekannt.

Da ich nun gelegentlich auf Touren nach Berlin oder weiter nach Frankfurt/Oder in Magdeburg Hbf. umsteigen muss, und der Hbf. wurstmässig sehr gut versorgt ist - unter anderm mit einem direkt von Halberstädter betriebenen Imbiss, dachte ich mir mal, testest mal diese Delikatesse. Kurz und knapp:
Kann man knicken - also die heutigen Halberstädter.

Erfreulicherweise gibts da auch einen Imbiss mit Schleizer Bockwurst - und der ist nun beim Umsteigen immer mein Ziel - knackig, gut - so wie für mich ne Bockwurst sein muss.

Gruss

icke



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#66

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 22:30
von Rostocker | 7.715 Beiträge

Zu den Halberstadter Würstchen,möchte ich mal sagen.Da gibt es ja nun verschiedene Sorten in Gläsern.Vor Weihnachten habe ich mal 2 Gläser bekommen beim Edikamarkt--die waren wie zu DDR-Zeiten auch vom Geschmack her.Nur die hatten nicht diese Art durchsichtige Pelle drum.Aber seitdem hab ich die auch nie wieder gesehn.Werd mal die kommenden Tage,mal schauen,ob sie die Sorte wieder rein bekommen haben.Wenn nicht,muss ich wohl annehmen.Das man dort auch was gefunden hat.Naja möglich ist doch heutzutage alles,wenn es um den schnellen Euro geht--müssen auch mal Pferde herhalten.


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#67

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 22:32
von Vogtländer (gelöscht)
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Die Eberswalder sind auch irgendwie lascher als früher.Aber es ist einfach mal nur ne Epfindungsfrage.


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#68

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 22:34
von Rostocker | 7.715 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #67
Ich kenne ja nun als Alt-BRDler die Halberstädter Würstchen zu DDR-Zeiten nicht - nur der Ruf der Würstchen war mir natürlich bekannt.

Da ich nun gelegentlich auf Touren nach Berlin oder weiter nach Frankfurt/Oder in Magdeburg Hbf. umsteigen muss, und der Hbf. wurstmässig sehr gut versorgt ist - unter anderm mit einem direkt von Halberstädter betriebenen Imbiss, dachte ich mir mal, testest mal diese Delikatesse. Kurz und knapp:
Kann man knicken - also die heutigen Halberstädter.

Erfreulicherweise gibts da auch einen Imbiss mit Schleizer Bockwurst - und der ist nun beim Umsteigen immer mein Ziel - knackig, gut - so wie für mich ne Bockwurst sein muss.

Gruss

icke



icke---Nun mach aber keine Werbung noch für die Deutschländer-----Spass


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#69

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 21.02.2013 22:35
von Vogtländer (gelöscht)
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Eher für Rügenwalder!


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#70

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 24.02.2013 14:40
von der glatte | 1.356 Beiträge

Für mich ist es immer wieder interessant, was man heute so alles als "Soljanka" vorgesetzt bekommt. Meine Mutter, sie möge mir verzeihen, hat diese allerdings auch nicht immer "spitzenmäßig" hinbekommen. Hing eventuell von den Zutaten ab, was so da war.

Ich meine die "Soljanka" die man in den ehemaligen Klub-Gaststätten vorgesetzt bekam, war meist ausgezeichnet und trotzdem gab es Unterschiede.

Heute ist das schon mit etwas Glück verbunden, eine gut gemachte Soljanka in einer Gaststätte zu bekommen. Ich als Sachse, heute in Brandenburg lebend, meine die besten Soljankas gibt es heute in der Ostseegegend. Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht.

Heute genügt oft ein Blick in die Suppentasse um zu sagen "Das soll Janka sein?"

Gruß vom Glatten


ACRITER ET FIDELITER


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#71

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 24.02.2013 15:08
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #72
Für mich ist es immer wieder interessant, was man heute so alles als "Soljanka" vorgesetzt bekommt. Meine Mutter, sie möge mir verzeihen, hat diese allerdings auch nicht immer "spitzenmäßig" hinbekommen. Hing eventuell von den Zutaten ab, was so da war.

Ich meine die "Soljanka" die man in den ehemaligen Klub-Gaststätten vorgesetzt bekam, war meist ausgezeichnet und trotzdem gab es Unterschiede.

Heute ist das schon mit etwas Glück verbunden, eine gut gemachte Soljanka in einer Gaststätte zu bekommen. Ich als Sachse, heute in Brandenburg lebend, meine die besten Soljankas gibt es heute in der Ostseegegend. Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht.

Heute genügt oft ein Blick in die Suppentasse um zu sagen "Das soll Janka sein?"

Gruß vom Glatten

würde ich auch mal wieder gerne essen,nur wo?genauso wie das Würzfleischgericht
mit Toast und einer Scheibe Zitrone für den kleinen Hunger
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#72

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 24.02.2013 21:34
von Rainman2 | 5.752 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #72
... Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht.

Heute genügt oft ein Blick in die Suppentasse um zu sagen "Das soll Janka sein?"

Gruß vom Glatten

Hallo Glatter,

in Berlin, genauer im Prenzlauer Berg, noch genauer im "Pasternak" in der Knaackstraße, hatte ich nach langer Zeit mal wieder eine richtig überzeugende Soljanka (aber bei denen sind auch Schtschi und Borschtsch nicht zu verachten). Ich war nur etwas verwundert, als da plötzlich Oliven mit drin schwammen. Auf meine Frage, aus welcher Gegend der Koch denn käme, der so eine Idee hatte, wurde mir geantwortet, er käme von der Krim und dort wo er herkäme würde man Oliven als Zutat verwenden. Da es geschmacklich sehr gut passte, hatte ich keine Einwände.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 24.02.2013 21:35 | nach oben springen

#73

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 24.02.2013 22:55
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #69
Die Eberswalder sind auch irgendwie lascher als früher.Aber es ist einfach mal nur ne Epfindungsfrage.


glaube keine empfindungsfrage ! hatte diese , auch geschmacklich , früher anderst in errinnerung !!
ist wohl heut zu tage mehr eine 'finanzielles strapazieren' der geschmacksnerven ?
ein paar kilometer weiter in einem dorf gegen nord (landfleischerei) schmeckt es dann immer noch wie damals !!



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#74

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.02.2013 17:15
von Gelöschtes Mitglied
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Nun gut, die klassische Erbsensuppe muß man hier nicht erwähnen - sie schmeckte ohnehin aus der Gulaschkanone am besten.

Weiße Bohnen mit Kasslerbauch oder Rauchspeck etwas süß-sauer abgeschmeckt und viel Bohnekraut verachte ich heute auch nicht. Oder selbst gemachte Kartoffelpuffer mit Zwiebeln frisch aus der Pfanne mit viel Zucker drauf oder Apfelmus dazu.

Ich gehe mal in die Küche

Vierkrug


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#75

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.02.2013 17:20
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von frank im Beitrag #75
Zitat von Vogtländer im Beitrag #69
Die Eberswalder sind auch irgendwie lascher als früher.Aber es ist einfach mal nur ne Epfindungsfrage.


glaube keine empfindungsfrage ! hatte diese , auch geschmacklich , früher anderst in errinnerung !!
ist wohl heut zu tage mehr eine 'finanzielles strapazieren' der geschmacksnerven ?
ein paar kilometer weiter in einem dorf gegen nord (landfleischerei) schmeckt es dann immer noch wie damals !!


Die Döbelner aus dem Glas sind auch nicht schlecht.


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#76

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.02.2013 17:32
von furry | 3.562 Beiträge

Also mit den Bockwürsten ist das so. Früher waren die von Naturdarm umhüllt, heute ist es bei den industiell hergestellten ein Gespinnst aus dem Hautgewebe. Bei einem Landschlachter kann man eventuell noch Bockwurst in Naturdarm bekommen. Weiterhin haben sich die Räucherverfahren im Laufe der Zeit geändert, was man besonders bei den Halberstädtern merkt.
Bei den Wienern das gleiche Spiel. Um Schafdarm zu bekommen, muss man zuvor Schafe schlachten. Das macht außer unseren südländischen Mitbürgern kaum noch ein Schlachter.
Kurzum, wer sich was Gutes gönnen möchte, sollte den Fleischer seines Vertauens vorher mal etwas auf den Zahn fühlen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#77

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.02.2013 17:46
von Gelöschtes Mitglied
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Danke @furry, wieder ein Erkenntniszuwachs. Na das werde ich doch glatt am Donnerstag mal ausprobieren. Noch lagern aber in der Tielkühle "Nacktmäuse", wie auch Bockwürste aus Eberswalde, die mir mein Bruder mitgebracht hat. Die Nordfriesen bekommen die Bratwürste geschmacklich nicht so richtig hin. Außerdem ist man noch verwöhnt aus dem Frankenland = Bratwurstland.

Vierkrug


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#78

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.02.2013 17:55
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #74
Zitat von der glatte im Beitrag #72
... Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht.

Heute genügt oft ein Blick in die Suppentasse um zu sagen "Das soll Janka sein?"

Gruß vom Glatten

Hallo Glatter,

in Berlin, genauer im Prenzlauer Berg, noch genauer im "Pasternak" in der Knaackstraße, hatte ich nach langer Zeit mal wieder eine richtig überzeugende Soljanka (aber bei denen sind auch Schtschi und Borschtsch nicht zu verachten). Ich war nur etwas verwundert, als da plötzlich Oliven mit drin schwammen. Auf meine Frage, aus welcher Gegend der Koch denn käme, der so eine Idee hatte, wurde mir geantwortet, er käme von der Krim und dort wo er herkäme würde man Oliven als Zutat verwenden. Da es geschmacklich sehr gut passte, hatte ich keine Einwände.

ciao Rainman


Ich kenne diese Variante mit Oliven auch.
Allerdings nicht auf der Krim gegessen, sondern in der Transsib irgendwo zwischen Tschita und Ulan Ude ......

Es muß nicht unbedingt das überteuerte 'Pasternak' sein um gute russische Küche in Berlin zu essen ......
Da gibt es besseres ......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#79

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.02.2013 17:59
von furry | 3.562 Beiträge

Um mal kurz Mutters Kochkünste zu verlassen, mit der Wurst hier oben im Norden habe ich so kleines Problem. Ich verstehe nicht, warum hier so sparsam gewürzt wird, habe aber für mich eine Erklärung gefunden. Obwohl die Häfen, in denen die Gewürze ankommen, direkt vor der Tür sind, konnte sich die damals, vor der Mineral- und Stickstoffdüngung, keiner leisten wegen der im Vergleich zum Süden doch leichteren Böden und den damit geringeren Erträgen in Masse und Taler. Und weil das so war, ist das so geblieben.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#80

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 25.02.2013 18:20
von Lutze | 8.027 Beiträge

gabs zwar nicht bei Muttern aber bei Omi,falscher Hase mit Erbsengemüse
und Kartoffeln ,und als Kompott immer was eingewecktes aus dem Garten,
zur Ferienzeit war ich oft an Omis Küchentisch da die Eltern auf Arbeit waren
Lutze


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