#1

Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 13.02.2013 20:32
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Wahrscheinlich die schwerste militaerische Katastrophe in der DDR. Leider schweigen die Russen auch heute noch darueber.


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#2

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 13.02.2013 23:21
von amigaguru | 96 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #1
Wahrscheinlich die schwerste militaerische Katastrophe in der DDR. Leider schweigen die Russen auch heute noch darueber.



Ich glaube die Russen wissen auch weshalb,wahrscheinlich waren BC Waffen dort gelagert.Es wird sich doch noch jemand finden,der erklären kann,was drei Gelbe Streifen auf den Raketen bedeuteten.

amigaguru


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#3

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 00:03
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Das Thema gibt's schon. Der Einsatz der Freunde vor Ort kann als Heldenhaft eingeschätzt werden, sie haben schlimmeres verhindert!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#4

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 00:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #3
Das Thema gibt's schon. Der Einsatz der Freunde vor Ort kann als Heldenhaft eingeschätzt werden, sie haben schlimmeres verhindert!



Und wie kommst Du zu dieser Sichtweise? Auf Grund des Videos oder kannst Du mehr dazu sagen?

Grüße


zuletzt bearbeitet 14.02.2013 00:25 | nach oben springen

#5

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 00:40
von amigaguru | 96 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #4
Zitat von Feliks D. im Beitrag #3
Das Thema gibt's schon. Der Einsatz der Freunde vor Ort kann als Heldenhaft eingeschätzt werden, sie haben schlimmeres verhindert!



Und wie kommst Du zu dieser Sichtweise? Auf Grund des Videos oder kannst Du mehr dazu sagen?

Grüße




würde mich auch sehr interessieren.
amigaguru


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#6

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 01:17
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #3
Das Thema gibt's schon. Der Einsatz der Freunde vor Ort kann als Heldenhaft eingeschätzt werden, sie haben schlimmeres verhindert!


Haetten die "Freunde" dort nicht ihre Massenvernichtungswaffen gelagert , und obendrein anscheinend noch unsachgemaess, waere es nie zu diesem Zwischenfall gekommen. Und wie einseitig die "Freundschaft" war kann man daran erkennen das noch nicht mal die DDR Regierung wusste was dort gelagert wurde oder genau passiert ist. Wer die Sowjets als Freund hat braucht keinen Feind mehr.


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#7

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 06:10
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nur gut dass die BRD immer weiß was die Anerikaner wo lagern, und nur gut dass sie darüber bestimmen darf. So ist das eben wenn man als Staat nur teilsouverän ist, dass muss man hinnehmen und trotzdem spricht man von unseren transatlantischen Freunden.

Wenn dort Kernwaffen gelagert waren, wovon man durchaus ausgehen kann und was dann sicher auch bestimmten dafür zuständigen Organen der DDR aufgefallen war, dann waren diese mit entsprechenden Einrichtungen gesichert und sicher keinesfalls in Gefahr. Es gibt da entsprechende Fachbücher in denen die Kernwaffenlager in der DDR sowie die verschiedentlicher Bunker, und Sicherheitseinrichtungen detailliert beschrieben werden. Auch ein mehrstündiger Verbleib unter direkter Flammen- und Hitzeeinwirkung stellt für derartige Gefechtsköpfe keine Gefahr da, von daher sollte man nicht so tun als ob die DDR nur knapp einer nuklearen Katastrophe entkommen sei.

Traurig und Schade um die vielen Menschenleben ist es allemal!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#8

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 09:54
von Duck | 1.741 Beiträge

Das unsere "russischen Freunde" es aber nicht immer so genau genommen haben mit den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen egal jetzt ob militärisch oder zivil ist doch auch hinreichend bekannt, oder sehe ich das falsch?


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#9

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 10:21
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #7
Nur gut dass die BRD immer weiß was die Anerikaner wo lagern, und nur gut dass sie darüber bestimmen darf. So ist das eben wenn man als Staat nur teilsouverän ist, dass muss man hinnehmen und trotzdem spricht man von unseren transatlantischen Freunden.

Wenn dort Kernwaffen gelagert waren, wovon man durchaus ausgehen kann und was dann sicher auch bestimmten dafür zuständigen Organen der DDR aufgefallen war, dann waren diese mit entsprechenden Einrichtungen gesichert und sicher keinesfalls in Gefahr. Es gibt da entsprechende Fachbücher in denen die Kernwaffenlager in der DDR sowie die verschiedentlicher Bunker, und Sicherheitseinrichtungen detailliert beschrieben werden. Auch ein mehrstündiger Verbleib unter direkter Flammen- und Hitzeeinwirkung stellt für derartige Gefechtsköpfe keine Gefahr da, von daher sollte man nicht so tun als ob die DDR nur knapp einer nuklearen Katastrophe entkommen sei.

Traurig und Schade um die vielen Menschenleben ist es allemal!



@Feliks, in einigen Punkten kann ich Dir nur zustimmen.


Ich möchte dir z. Bsp. da zustimmen, das allein ein Brand, ein Feuer unter sicherheitstechnisch üblichen Bedingungen nie ausreichen wird, um derartige Reaktionen auszulösen. Klassisches Beispiel ist der Sprengstoff TNT. Hier reicht die Hitze, die Temperatur einer konventionellen Verbrennung von fossilen Brennstoffen oder Zündquellen einfach nicht aus, um das TNT zu entzünden.

Wo ich Dir nicht zustimme, ist Dein vorletzter Satz. Hier wäre nicht nur die DDR einer nuklearen Katastrophe entkommen, hier ist (wenn...denn...!) vermutlich Mitteleuropa einer solchen Katastrophe entkommen. Das ist eben die enorme und sehr schlecht kalkulierbare Gefahr, die von derartigen, ich will es mal sarkastisch "Spielzeuge erwachsener Strategen" nennen, ausgeht.
Und hier haben nicht nur konventionelle, allgemein gebräuchliche Materialien wie Holz, Gummi, Diesel oder Benzin, Kuststoffe usw. gebrannt. Hier ist es auf Grund durchaus glaubhafter Zeitzeugenaussagen schon zu der gefürchteten Verstrickung ungünstiger Umstände gekommen und es hat erhebliche Kettenreaktionen gegeben, was die hohe Anzahl der detonierten oder besser gesagt sich selbstständig gemachten Katjuscha- Raketen beweißt.

Drum meine frage an die Experten, kann oder konnte eine (fehlgeleitete) Katjuscha- Rakete bzw. ein vergleichbarer Sprengkörper den Zünd- oder Abschußmechanismus einer mobilen Atomrakete auslösen? Oder gab (gibt) es hier soviel Sicherheitsvorkehrungen, das sowas theoretisch unmöglich ist?

Kann ich mir nur schwer vorstellen, denn sonst würde man nicht bei oft als absolut sicher geglaubten Systemen von der "...Verkettung unglücklicher Umstände..." sprechen.

Wir können vermutlich alle froh sein, das es nicht dazu gekommen ist und der Opferbereitschaft all derjenigen russischen Soldaten danken, die Schlimmeres verhindert haben und dies mit ihrem Leben oder ihrer Gesundheit bezahlen mußten. Leider ist es dadurch auch so gekommen, das die Toten nicht mehr sprechen können, was hier wirklich los war, welche Gefahr wirklich bestand und wo es um Haaresbreite nochmal gut gegangen ist.

Denn jeder, der die russische Ordnungs- und Sicherheitsmentalität irgendwie kennengelernt hat weiß, was hier teilweise für Schlamperei, Unordnung oder Gleichgültigkeit gepaart mit gefährlich- leichtsinniger Unbekümmertheit an der Tagesordnung war. Die im Bericht zu Wort gekommenen und glaubhaften Zeitzeugen haben es sehr eindrucksvoll bestätigt. Es hat sich damit aber auch die Rücksichtslosigkeit des damaligen Sowjetsystems und seiner handelnden und führenden Kräfte mal wieder bestätigt.
Nüchtern betrachtet ist mit einer großen Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, das es auf westlicher Seite bei Amerikanern, Engländern und auch Franzosen nicht viel anders war. Nur mußte man hier um einiges(!) vorsichtiger sein, denn die Möglichkeit der Geheimhaltung, Vertuschung oder Verharmlosung waren und sind hier durch ein ganz anderes Mediensystem, Medien- und Kommunikationsverständnis nicht so gegeben wie einst in den Mitgliedsstaaten des Warschauer Vertrages unter Führung der allmächtigen SU und ihrer Vasallen...


josy95


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zuletzt bearbeitet 14.02.2013 13:39 | nach oben springen

#10

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 10:30
von Lutze | 8.027 Beiträge

es gab auch Verständigungsprobleme unter den Soldaten,ob ein Kasache einen Weissrussen versteht?
wäre vorstellbar,es gab ja auch andere schlimme Vorkommnisse mit unseren sozialistischen Waffenbrüdern,
kann mich noch an den Bahnunfall mit einen Panzer erinnern,der mit einen D-Zug kollidierte,oder der
Verkehrsunfall wo ein sowjetischer Ural einen Trabbi platt machte bei Neustrelitz mit 4 Toten


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#11

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 10:44
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #10
es gab auch Verständigungsprobleme unter den Soldaten,ob ein Kasache einen Weissrussen versteht?
wäre vorstellbar,es gab ja auch andere schlimme Vorkommnisse mit unseren sozialistischen Waffenbrüdern,
kann mich noch an den Bahnunfall mit einen Panzer erinnern,der mit einen D-Zug kollidierte,oder der
Verkehrsunfall wo ein sowjetischer Ural einen Trabbi platt machte bei Neustrelitz mit 4 Toten


Russen und Kasachen Lutze haben sich sprachlich verstanden,denn es gab für alle Sowjetrepubliken in der Schule russisch und das war meines Erkenntnisstandes auch die Amtssprache.


xxx
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#12

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 11:04
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #11
Zitat von Lutze im Beitrag #10
es gab auch Verständigungsprobleme unter den Soldaten,ob ein Kasache einen Weissrussen versteht?
wäre vorstellbar,es gab ja auch andere schlimme Vorkommnisse mit unseren sozialistischen Waffenbrüdern,
kann mich noch an den Bahnunfall mit einen Panzer erinnern,der mit einen D-Zug kollidierte,oder der
Verkehrsunfall wo ein sowjetischer Ural einen Trabbi platt machte bei Neustrelitz mit 4 Toten


Russen und Kasachen Lutze haben sich sprachlich verstanden,denn es gab für alle Sowjetrepubliken in der Schule russisch und das war meines Erkenntnisstandes auch die Amtssprache.



mag sein,wenn man den Bericht mit den Bahnunfall sich noch mal durchliest soll es
Verständigungsprobleme gegeben haben


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#13

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 20:07
von Schuddelkind | 3.505 Beiträge

Wurden die Gefechtsköpfe der Atomraketen nicht getrennt gelagert? Meiner Meinung nach war das allgemein üblich, auch im Westen. Die Frage wäre dann allerdings, in wieweit ein Gefechtskopf durch äußere Einflüsse detonieren kannn.


Intellektuelle spielen Telecaster
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#14

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 20:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #13
Wurden die Gefechtsköpfe der Atomraketen nicht getrennt gelagert? Meiner Meinung nach war das allgemein üblich, auch im Westen. Die Frage wäre dann allerdings, in wieweit ein Gefechtskopf durch äußere Einflüsse detonieren kannn.



Bin zwar kei Experte, aber ich denke mal, das wird schom so gewesen sein,. das Trägersystem und atomarer Sprengkopf getrennt gelagert wurden und vermutlich nur bei erhöhter Gefechtsbereitschaft o. ä. Situationen zusammenmgefügt wurden. Ich gehe auch davon aus, das bei einem atomaren Sprengkopf eine Art Reaktion, die nicht unbedingt mit einer konventionellen Explosion in Verbindung gebracht werden sollte oder zu vergleichen ist, ausgelöst werden muß, um das Ding zur Detonation zu bringen.

Bildlich könnte ich mir jetzt die Dunkelschwarzmalerei und Verarschung der Leser durch die berühmt- berüchtigten Sensationspresse vorstellen, die da einen böse blickenden Russen sehen, der besoffen mit einem Feuerzeug rumfuchtelt, Zigarette in der Schnute und neben einer Atomrakete steht, aus der wie bei einer Sylvesterrakete eine Lunte zum Anzünden herausschaut....


josy95


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zuletzt bearbeitet 15.02.2013 00:02 | nach oben springen

#15

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 20:57
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #12
Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #11
Zitat von Lutze im Beitrag #10
es gab auch Verständigungsprobleme unter den Soldaten,ob ein Kasache einen Weissrussen versteht?
wäre vorstellbar,es gab ja auch andere schlimme Vorkommnisse mit unseren sozialistischen Waffenbrüdern,
kann mich noch an den Bahnunfall mit einen Panzer erinnern,der mit einen D-Zug kollidierte,oder der
Verkehrsunfall wo ein sowjetischer Ural einen Trabbi platt machte bei Neustrelitz mit 4 Toten


Russen und Kasachen Lutze haben sich sprachlich verstanden,denn es gab für alle Sowjetrepubliken in der Schule russisch und das war meines Erkenntnisstandes auch die Amtssprache.



mag sein,wenn man den Bericht mit den Bahnunfall sich noch mal durchliest soll es
Verständigungsprobleme gegeben haben


...das kann ich nicht beurteilen...


xxx
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#16

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 21:16
von Schuddelkind | 3.505 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #14
[quote=Schuddelkind|p232784]

Bildlich könnte ich mir jetzt die Dunkelschwarzmalerei und Verarschung der Leser durch die berühmt- berüchtigten Sensationspresse vorstellen, die da einen böse blickenden Russen sehen, der mit besoffen mit einem Feuerzeug rumfuchtelt, Zigarette in der Schnute und neben einer Atomrakete steht, aus der wie bei einer Sylvesterrakete eine Lunte zum Anzünden herausschaut....


josy95


Es soll ja auch bei den Amis vorgekommen sein, das die Besatzungen von den Raketensilos völlig bekifft im Dienst waren.........


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#17

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 21:38
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Hier wird beschrieben, dass ein Blitzschlag die Explosionen ausgelöst hat. Erst gerieten Raketen in Brand und dann deren Festtreibstoff. Details sind wohl von russischer Seite bis 2017 geheim.

Aber Atomwaffen gab es dort wohl auch. Die Sprengköpfe werden zerlegt gelagert, sowieso getrennt von den Raketen. Aber zu den Sprengköpfen gehören auch sehr starke konventionelle Zünd-Sprengstoffladungen, die die atomare Kettenreaktion erst auslösen.

Fotos nach dem Abzug:
http://www.f-a-p.nl/sites/hiddenplaces/dannenwalde.htm


zuletzt bearbeitet 14.02.2013 21:51 | nach oben springen

#18

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 14.02.2013 22:02
von josy95 | 4.915 Beiträge

@Harzwanderer, die benannte Ursache Blitzschlag klingt durchaus plausibel. Es gibt aber auch das Phänomen der statischen Entladungen, besonders bei Aufzug von Gewittern. In der Seefahrt früher auch als Sankt- Elms- Feuer bekannt. Es handelt sich dabei um s. g. Büschelentladungen, die auf hohen Mastspitzen, aber auch Funk- und anderen Masten, Schornsteinen usw. entstehen können. Abergläubige Seemänner vermuteten früher dahinter den bösen Klabautermann...!
Solch elektrischer Entladeprozess kann auch eine Art Zündursache sein bzw. bei empfindlicher Elektronik durch Überspannung Schäden, Fehlfunktionen oder gar einen Kurzschluß auslösen.

Nicht umsonst wurde bei schweren Gewitterlagen der Grenzsignalzaun meißt abgeschaltet, weil die Elektronik verrückt spielte und Fehlfunktionen, Fehlalarme auslöste.

josy95


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zuletzt bearbeitet 15.02.2013 00:01 | nach oben springen

#19

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 15.02.2013 09:01
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #8

Das unsere "russischen Freunde" es aber nicht immer so genau genommen haben mit den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen egal jetzt ob militärisch oder zivil ist doch auch hinreichend bekannt, oder sehe ich das falsch?

Da hast du leider Recht Duck. Mir fällt da spontan der Truppenübungsplatz Letzlinger Heide ein. Was ich da gesehen habe trotzt jeder Beschreibung.



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#20

RE: Das Raketeninferno von Dannenwalde

in Leben in der DDR 15.02.2013 12:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Hier mal Auszüge aus dem Bericht O/45 des ZAIG ...
http://books.google.de/books?id=qtETxcRdh3cC&pg=PA217

Ein Lehrbespiel zum Thema Gerüchte.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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Raketeninferno Dannenwalde
Erstellt im Forum Reste des Kalten Krieges in Deutschland von Pit 59
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