#1

Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 10:15
von Angelo | 12.397 Beiträge

Stacheldraht, Wachtürme und Schilder, die zur "Vernichtung von Grenzverletzern" auffordern: In Marienborn, Hötensleben und Helmstedt wird die deutsch-deutsche Vergangenheit lebendig. Gedenkstätten erinnern an Republikflucht und den Alltag am Todesstreifen.

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html


glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 14:13
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
Stacheldraht, Wachtürme und Schilder, die zur "Vernichtung von Grenzverletzern" auffordern: In Marienborn, Hötensleben und Helmstedt wird die deutsch-deutsche Vergangenheit lebendig. Gedenkstätten erinnern an Republikflucht und den Alltag am Todesstreifen.

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html


Stell mal ein Foto eines solchen Schildes rein, auf dem ganz klar dazu aufgefordert wird, GV zu vernichten. Soewas kenne ich nicht und ich bin da auch äußerst skeptisch. Aus propagandistischen Gründen halte ich es ebenso für möglich, daß sowas nachträglich installiert wurde. Siehe auch die ominösen "Wasserzellen". Wenn es sowas gegeben haben soll, dann gibt es dazu bestimmt auch glaubhafte Zeitzeugen, also ehem. Grenzer, die dort Dienst hatten.



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#3

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 14:20
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Zitat von Angelo im Beitrag #1
Stacheldraht, Wachtürme und Schilder, die zur "Vernichtung von Grenzverletzern" auffordern: In Marienborn, Hötensleben und Helmstedt wird die deutsch-deutsche Vergangenheit lebendig. Gedenkstätten erinnern an Republikflucht und den Alltag am Todesstreifen.

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html


Stell mal ein Foto eines solchen Schildes rein, auf dem ganz klar dazu aufgefordert wird, GV zu vernichten. Soewas kenne ich nicht und ich bin da auch äußerst skeptisch. Aus propagandistischen Gründen halte ich es ebenso für möglich, daß sowas nachträglich installiert wurde. Siehe auch die ominösen "Wasserzellen". Wenn es sowas gegeben haben soll, dann gibt es dazu bestimmt auch glaubhafte Zeitzeugen, also ehem. Grenzer, die dort Dienst hatten.


Ein solches Schild existiert dort nicht, soweit ich das in Erinnerung habe. Kan sein, das sowas auf einer der Schautafeln erwähnt wird. Aber ich kann ja mal kurz rumrutschen und eine Vorort-Recherche machen......liegt ja gleich um die Ecke. Wenn ich was finde, stell ich mal ein Foto rein.


Intellektuelle spielen Telecaster
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#4

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 19:11
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
Stacheldraht, Wachtürme und Schilder, die zur "Vernichtung von Grenzverletzern" auffordern: In Marienborn, Hötensleben und Helmstedt wird die deutsch-deutsche Vergangenheit lebendig. Gedenkstätten erinnern an Republikflucht und den Alltag am Todesstreifen.

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html

Die Ein und Ausreise war manchmal wirklich Schikane. Und mann war froh wenn es schnell vorbei war. Dagegen war der Transit eine richtige Erholung.



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#5

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 19:33
von Greso | 2.377 Beiträge

Es tauchen ja immer wieder Dinge auf,die es nicht in der DDR gab.
Und so ein Schild "Vernichtung von Grenzverletzern". Also Bitte...zeigen.
Greso


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#6

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 20:17
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #3
Zitat von DoreHolm im Beitrag #2
Zitat von Angelo im Beitrag #1
Stacheldraht, Wachtürme und Schilder, die zur "Vernichtung von Grenzverletzern" auffordern: In Marienborn, Hötensleben und Helmstedt wird die deutsch-deutsche Vergangenheit lebendig. Gedenkstätten erinnern an Republikflucht und den Alltag am Todesstreifen.

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html


Stell mal ein Foto eines solchen Schildes rein, auf dem ganz klar dazu aufgefordert wird, GV zu vernichten. Soewas kenne ich nicht und ich bin da auch äußerst skeptisch. Aus propagandistischen Gründen halte ich es ebenso für möglich, daß sowas nachträglich installiert wurde. Siehe auch die ominösen "Wasserzellen". Wenn es sowas gegeben haben soll, dann gibt es dazu bestimmt auch glaubhafte Zeitzeugen, also ehem. Grenzer, die dort Dienst hatten.


Ein solches Schild existiert dort nicht, soweit ich das in Erinnerung habe. Kan sein, das sowas auf einer der Schautafeln erwähnt wird. Aber ich kann ja mal kurz rumrutschen und eine Vorort-Recherche machen......liegt ja gleich um die Ecke. Wenn ich was finde, stell ich mal ein Foto rein.

So was auf Schildern...? Gabs das nicht so ähnlich mit Worten befohlen..?



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#7

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 20:49
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Also mal ein bisschen Verständnis. Wie sollen Zeitungen und Zeitschriften heute noch dem Kostendruck standhalten, wenn ihre Journalisten anfangen zu recherchieren. Behaupten reicht und wenn es griffig klingt, darf es auch in die Überschriften. Wir hatten ja mal ein Forentreffen dort und haben uns recht gründlich umgesehen. Ein Schild mit der Aufforderung, Grenzverletzer zu vernichten, wäre mir neu gewesen und sofort ins Auge gefallen. Aus meiner aktiven Zeit kenne ich solche Schilder auch nicht und weiß, dass wir mit sichtbaren Formulierungen in der Richtung sehr vorsichtig waren. Dass es in der Vergatterungsformel verwendet wurde, war schlimm genug. Insofern kann man sich im Presselager zurück lehnen: Ob nun auf ein Schild geschrieben oder permanent in Befehlen gesagt - wo ist da der Unterschied?

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#8

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 27.01.2013 21:15
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Ich habe den Artikel gestern auch zufällig gelesen. Wer einmal Besuch von Presseleuten oder Kamerateams hatte, die unter Zeitdruck arbeiten, damit die Sendung/der Artikel noch am selben Tag veröffentlicht werden kann, wird etwas Verständnis zeigen. Hier ist die Überschrift aber schon übertrieben irreführend und reißerisch.

Auch aus Sicht der heutigen Museumsbetreiber würde mich das sehr stören.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#9

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 00:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Greso im Beitrag #5
Es tauchen ja immer wieder Dinge auf,die es nicht in der DDR gab.
Und so ein Schild "Vernichtung von Grenzverletzern". Also Bitte...zeigen.
Greso




meinst so in etwa :)


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#10

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 06:14
von Polter (gelöscht)
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Die Kommentare zum Artikel finde ich auch Klasse. Möchte trotzdem hier noch mal daraus zitieren:

"Marienborn ist und bleibt dabei das Synonym für die Grenze. "Was wir hier erlebt haben, war Schikane hoch drei", erinnern sich Friedhelm Döllmann und Bernhard Brinkmann, während sie mit ihren Frauen am Zollgebäude vorbeilaufen. Die ehemaligen Spediteure lieferten viele Jahre Eier ins geteilte Berlin. Sie haben ihren Wagen am Autobahn-Rastplatz geparkt, um einen Blick hinter die Kulissen des Regimes zu werfen, dem sie sich lange ausgeliefert fühlten. Nachdenklich betrachten sie die verlassenen Baracken: "Damals hatten wir wirklich Angst."
( Quelle:http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html)

Mein Kommentar: Damals hatte ich Angst mit einem Lift zu fahren. Gestern hatte ich Angst vor einem Tunnel. Heute habe ich Angst vor einem Zahnarzt.


zuletzt bearbeitet 28.01.2013 06:14 | nach oben springen

#11

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 09:02
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #10
(...) Nachdenklich betrachten sie die verlassenen Baracken: "Damals hatten wir wirklich Angst."
( Quelle:http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html)

Mein Kommentar: Damals hatte ich Angst mit einem Lift zu fahren. Gestern hatte ich Angst vor einem Tunnel. Heute habe ich Angst vor einem Zahnarzt.


Bis zum Inkrafttreten des Transitvertrages wirkten sich die Spannungen zwischen der BRD und der DDR in der Berlinfrage unmittelbar auf den Transitverkehr aus. Politische Veranstaltungen (wie Bundestagssitzungen), grösser Schmuggelversuche oder gar "Bombenfunde" veranlassten die DDR den Transitverkehr verschärft zu kontrollieren oder vorübergehend einzustellen. Für Händler inbesondere mit verderblicher Ware und anderer Terminfracht eine Katastrophe..
"Tränengasbomben für Westberlin"

http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3...iner_Wahlen.jpg
Theo


zuletzt bearbeitet 28.01.2013 09:03 | nach oben springen

#12

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 09:53
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #10
Die Kommentare zum Artikel finde ich auch Klasse. Möchte trotzdem hier noch mal daraus zitieren:

"Marienborn ist und bleibt dabei das Synonym für die Grenze. "Was wir hier erlebt haben, war Schikane hoch drei", erinnern sich Friedhelm Döllmann und Bernhard Brinkmann, während sie mit ihren Frauen am Zollgebäude vorbeilaufen. Die ehemaligen Spediteure lieferten viele Jahre Eier ins geteilte Berlin. Sie haben ihren Wagen am Autobahn-Rastplatz geparkt, um einen Blick hinter die Kulissen des Regimes zu werfen, dem sie sich lange ausgeliefert fühlten. Nachdenklich betrachten sie die verlassenen Baracken: "Damals hatten wir wirklich Angst."
( Quelle:http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html)

Mein Kommentar: Damals hatte ich Angst mit einem Lift zu fahren. Gestern hatte ich Angst vor einem Tunnel. Heute habe ich Angst vor einem Zahnarzt.


Vor was hatte der Spediteur denn nun wirklich Angst, wenn er ganz normal seine Ware transportierte, die Papiere stimmten und keine Waren drauf hatte, deren Transittransport gesetzlich und bekanntermaßen verboten war (wenn es denn solche gab) ? Wie weiter unter (grün) schon richtig geschrieben: man kann vor allem und jedem Angst haben und wenn das in so einem Zusammenhang der Grenzkontrolle von einem Spediteur gesagt wird und es die Medien bringen, müssen sich schlichte Gemüter doch die schrecklichsten Phantasien zusammenreimen, wie es denn an der Grneze zugegangen sein muß ?



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#13

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 20:00
von Fritze (gelöscht)
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Und ich kenne etliche Menschen ,die auch eine Riesenangst davor haben,daß ihr Sohn oder Ehemann von einem Auslandseinsatz in einer Kiste wiederkommt !
Und ich im speziellen habe Angst vor Banken !


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#14

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 20:03
von Polter (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Zitat von Polter im Beitrag #10
Die Kommentare zum Artikel finde ich auch Klasse. Möchte trotzdem hier noch mal daraus zitieren:

"Marienborn ist und bleibt dabei das Synonym für die Grenze. "Was wir hier erlebt haben, war Schikane hoch drei", erinnern sich Friedhelm Döllmann und Bernhard Brinkmann, während sie mit ihren Frauen am Zollgebäude vorbeilaufen. Die ehemaligen Spediteure lieferten viele Jahre Eier ins geteilte Berlin. Sie haben ihren Wagen am Autobahn-Rastplatz geparkt, um einen Blick hinter die Kulissen des Regimes zu werfen, dem sie sich lange ausgeliefert fühlten. Nachdenklich betrachten sie die verlassenen Baracken: "Damals hatten wir wirklich Angst."
( Quelle:http://www.spiegel.de/reise/deutschland/...t-a-879601.html)

Mein Kommentar: Damals hatte ich Angst mit einem Lift zu fahren. Gestern hatte ich Angst vor einem Tunnel. Heute habe ich Angst vor einem Zahnarzt.


Vor was hatte der Spediteur denn nun wirklich Angst, wenn er ganz normal seine Ware transportierte, die Papiere stimmten und keine Waren drauf hatte, deren Transittransport gesetzlich und bekanntermaßen verboten war (wenn es denn solche gab) ? Wie weiter unter (grün) schon richtig geschrieben: man kann vor allem und jedem Angst haben und wenn das in so einem Zusammenhang der Grenzkontrolle von einem Spediteur gesagt wird und es die Medien bringen, müssen sich schlichte Gemüter doch die schrecklichsten Phantasien zusammenreimen, wie es denn an der Grneze zugegangen sein muß ?


@ DoreHolm

Die hatten ihre Eieruhr vergessen! Es bestand die Gefahr, daß von Hand gezählt werden mußte.


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#15

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 20:10
von jecki09 | 422 Beiträge

Das was ich seit 1990 gelernt habe kann man wie folgt zusammen fassen:

Alle kann solange als Wahr gelten, solange nicht das Gegenteil bewiesen wurde.

Also: Wo ist das Schild auf dem steht, dass es das andere Schild nicht gab.


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#16

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 20:39
von passport | 2.643 Beiträge

Da werden immer wieder wilde Stories erzählt die man als reine Phantasieprodukte menschlisches Gedankenguts bezeichnen kann. Hier einige "Anekdoten" aus Beiträgen die diesem o.g. Thema gewidmet waren. Man bedenke, diese Personen und Fahrzeuge fielen schon unter das "Transitabkommen"

Gestern 01:56 von mos2o4
ehemalige ddr-grenze angst
1978 war ich mit ca. 40 weiteren jugendlichen unterwegs von dortmund nach berlin zu einer veranstaltung des 17.juni.an der grenze helmstedt wurde unser bus durchsucht und die grenzer fanden eine aktuelle ausgabe des spiegels mit einem artikel ueber erich honecker, wir wurden barsch aufgefordert den bus zu verlassen und sind in einen fensterlosen raum gefuehrt worden. unsere paesse waren konfisziert nach einer schlaflosen nacht wurden wir gegen 5 uhr morgens wieder zu unserem bus gefuehrt mit der aufforderung, das staatsgebiet der "deutschen demokratischen republik" unverzueglich zu verlassen. mein reisepass war auf jeder seite mit einem roten stempel versehen worden : "ungueltig", damit auch fuer weitere reisen unbrauchbar.
handy gab es damals noch nicht und wir hatten keine moeglichkeiten jemanden zu informieren.


Gestern 20:02 von Nordbayer
Hier muss ich ihnen aber völlig widersprechen, ich bin desöfteren über Hof durch die DDR nach Berlin gefahren und habe diese abartigen Schikanen oft mitgemacht. Einmal wurde ich über sechs Stunden festgehalten, musste bei meinem Ford die Innenverkleidung abschrauben, nur deshalb, weil man ein Kabel im Auto fand, dessen Bedeutung die dämlichen arrogant grinsenden Ostaffen nicht verstanden und mir auch nicht glaubten, dass ich mit diesem Kabel einen Fernseher über 12 V betreiben konnte. Spionageverdacht sagte man mir. Wenn ich an diese Grenzschweine denke, könnte ich heute noch vor Wut kochen, noch dazu wenn man bedenkt, dass diese Schikanierer heute dicke Westrente bekommen

Und dann noch die "Erkenntnisse" der Arbeitsweise des DDR-Zolls und weiteren moralischen Ergüssen !

@Pippin; Das war eine Spezialität der SED-Schergen, Frauen speziell mit VW-Cabrios aufzufordern, die Verkleidung der Türen abzunehmen, weil sie angeblich den Zwischenraum kontrollieren müßten. Zerlegen ging ja noch, aber beim Zusammenbauen kamen die Tränen. Da dies direkt neben unserer LKW-Spur passierte, haben wir versucht beim Zusammenbau zu helfen. Diese Lumpen haben uns aber weggescheucht und die Frauen, mit feixendem Grinsen, weiter schikaniert. Ich SAGE IMMER; DIE kOMMUNISTEN SOLLEN SICH SCHUHE AUS BETON ANZIEHEN UND IM WANNSEE BADEN GEHEN

Und was einen nicht alles auf der Transitstrecke passieren konnte

Altleser schrieb
Nicht nur Grenzer und Vopos waren nervig. Auch die ständigen Versuche der Stasi unbedarfte Reisende anzuwerben oder in Werbefallen zu locken. Beliebt war dazu auch die Atuobahnraststätte kurz vor Marienborn, bereits im Sperrbezirk gelegen. Dort wurde man immer wieder von Leuten angequatscht. Bevorzugt von Gruppen aus einem Mann und mehreren optisch sehr ansprechenden Frauen. Höflich den Gruß erwidern und weitergehen war die gesündeste Lösung, denn offiziell waren solche Gespräche verboten. Die Stasi beobachtgete die Gruppen mit Ferngläsern. 'Wer auf die Masche hereinfiel, der machte sehr schnell mit der Stasi Bekanntschaft.


Un dann kommt, was kommen muss, die böse STASI !

aschebergerhans schrieb:

Gedenkstätte,wir im Westen geben schon genug aus für den Ausbau Ost-ich habe als Fernfahrer damals erlebt,wie jeder aus dem Westen von unseren Brüdern im Osten behandelt - oft sogar misshandelt wurde,
weil ich mich beschwerd habe,die haben mir eine Westdeutsche Zeitung
beschlagnahmt-durfte ich für 1 Jahr die " Transitstrassen" der DDR nicht
mehr benutzen.
10 Jahre zuvor hat man mir und einigen meiner Kameraden bei der Bunderwehr Briefe mit Kontaktgift (chem.Kampfstoff) geschickt, lt MAD
kam das Zeug von unseren Brüdern im Osten.
Einige meiner " gesunden" Kameraden sind damals innnerhalb von ein
paar Wochen an Lungenkrebs gestorben. Mindestens eine Division musste wegen den OSSIS zur Bildschirmuntersuchung antreten.
Baut keine Denkmäler und Gedenkstetten , sondern macht Aufbau West
eine Mauer,und jagt das Pack wieder in ihr Arbeiter und Bauernparadies
weniger


Das sind hier nur einige Beiträge von über 200 auf t-online und Spiegel-online. Ca. 90% der Zitate sind so oder ähnlich wie die Eingestellten.

Wie man sieht, sind die kalten Krieger immer noch unter uns !

Gruß

passport


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#17

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 20:48
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #16
Da werden immer wieder wilde Stories erzählt die man als reine Phantasieprodukte menschlisches Gedankenguts bezeichnen kann. Hier einige "Anekdoten" aus Beiträgen die diesem o.g. Thema gewidmet waren. Man bedenke, diese Personen und Fahrzeuge fielen schon unter das "Transitabkommen"

Gestern 01:56 von mos2o4
ehemalige ddr-grenze angst
1978 war ich mit ca. 40 weiteren jugendlichen unterwegs von dortmund nach berlin zu einer veranstaltung des 17.juni.an der grenze helmstedt wurde unser bus durchsucht und die grenzer fanden eine aktuelle ausgabe des spiegels mit einem artikel ueber erich honecker, wir wurden barsch aufgefordert den bus zu verlassen und sind in einen fensterlosen raum gefuehrt worden. unsere paesse waren konfisziert nach einer schlaflosen nacht wurden wir gegen 5 uhr morgens wieder zu unserem bus gefuehrt mit der aufforderung, das staatsgebiet der "deutschen demokratischen republik" unverzueglich zu verlassen. mein reisepass war auf jeder seite mit einem roten stempel versehen worden : "ungueltig", damit auch fuer weitere reisen unbrauchbar.
handy gab es damals noch nicht und wir hatten keine moeglichkeiten jemanden zu informieren.


Gestern 20:02 von Nordbayer
Hier muss ich ihnen aber völlig widersprechen, ich bin desöfteren über Hof durch die DDR nach Berlin gefahren und habe diese abartigen Schikanen oft mitgemacht. Einmal wurde ich über sechs Stunden festgehalten, musste bei meinem Ford die Innenverkleidung abschrauben, nur deshalb, weil man ein Kabel im Auto fand, dessen Bedeutung die dämlichen arrogant grinsenden Ostaffen nicht verstanden und mir auch nicht glaubten, dass ich mit diesem Kabel einen Fernseher über 12 V betreiben konnte. Spionageverdacht sagte man mir. Wenn ich an diese Grenzschweine denke, könnte ich heute noch vor Wut kochen, noch dazu wenn man bedenkt, dass diese Schikanierer heute dicke Westrente bekommen

Und dann noch die "Erkenntnisse" der Arbeitsweise des DDR-Zolls und weiteren moralischen Ergüssen !

@Pippin; Das war eine Spezialität der SED-Schergen, Frauen speziell mit VW-Cabrios aufzufordern, die Verkleidung der Türen abzunehmen, weil sie angeblich den Zwischenraum kontrollieren müßten. Zerlegen ging ja noch, aber beim Zusammenbauen kamen die Tränen. Da dies direkt neben unserer LKW-Spur passierte, haben wir versucht beim Zusammenbau zu helfen. Diese Lumpen haben uns aber weggescheucht und die Frauen, mit feixendem Grinsen, weiter schikaniert. Ich SAGE IMMER; DIE kOMMUNISTEN SOLLEN SICH SCHUHE AUS BETON ANZIEHEN UND IM WANNSEE BADEN GEHEN

Und was einen nicht alles auf der Transitstrecke passieren konnte

Altleser schrieb
Nicht nur Grenzer und Vopos waren nervig. Auch die ständigen Versuche der Stasi unbedarfte Reisende anzuwerben oder in Werbefallen zu locken. Beliebt war dazu auch die Atuobahnraststätte kurz vor Marienborn, bereits im Sperrbezirk gelegen. Dort wurde man immer wieder von Leuten angequatscht. Bevorzugt von Gruppen aus einem Mann und mehreren optisch sehr ansprechenden Frauen. Höflich den Gruß erwidern und weitergehen war die gesündeste Lösung, denn offiziell waren solche Gespräche verboten. Die Stasi beobachtgete die Gruppen mit Ferngläsern. 'Wer auf die Masche hereinfiel, der machte sehr schnell mit der Stasi Bekanntschaft.


Un dann kommt, was kommen muss, die böse STASI !

aschebergerhans schrieb:

Gedenkstätte,wir im Westen geben schon genug aus für den Ausbau Ost-ich habe als Fernfahrer damals erlebt,wie jeder aus dem Westen von unseren Brüdern im Osten behandelt - oft sogar misshandelt wurde,
weil ich mich beschwerd habe,die haben mir eine Westdeutsche Zeitung
beschlagnahmt-durfte ich für 1 Jahr die " Transitstrassen" der DDR nicht
mehr benutzen.
10 Jahre zuvor hat man mir und einigen meiner Kameraden bei der Bunderwehr Briefe mit Kontaktgift (chem.Kampfstoff) geschickt, lt MAD
kam das Zeug von unseren Brüdern im Osten.
Einige meiner " gesunden" Kameraden sind damals innnerhalb von ein
paar Wochen an Lungenkrebs gestorben. Mindestens eine Division musste wegen den OSSIS zur Bildschirmuntersuchung antreten.
Baut keine Denkmäler und Gedenkstetten , sondern macht Aufbau West
eine Mauer,und jagt das Pack wieder in ihr Arbeiter und Bauernparadies
weniger


Das sind hier nur einige Beiträge von über 200 auf t-online und Spiegel-online. Ca. 90% der Zitate sind so oder ähnlich wie die Eingestellten.

Wie man sieht, sind die kalten Krieger immer noch unter uns !

Gruß

passport


Es gibt eben einige Leute, die sich wohl nur durch solche Räuberpistolen vor dem Publikum aufwerten können. Mangels eigener Leistungen vielleicht. Man könnte ja darüber lachen, wenn es nicht wieder eine Menge Leute gäbe, die´s auch noch für bare Münze nehmen.
Um so wichtiger ist es eben, sowas wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.



Schmiernippel und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 21:14
von Passer | 74 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #17
Zitat von passport im Beitrag #16
Da werden immer wieder wilde Stories erzählt die man als reine Phantasieprodukte menschlisches Gedankenguts bezeichnen kann. Hier einige "Anekdoten" aus Beiträgen die diesem o.g. Thema gewidmet waren. Man bedenke, diese Personen und Fahrzeuge fielen schon unter das "Transitabkommen"

Gestern 01:56 von mos2o4
ehemalige ddr-grenze angst
1978 war ich mit ca. 40 weiteren jugendlichen unterwegs von dortmund nach berlin zu einer veranstaltung des 17.juni.an der grenze helmstedt wurde unser bus durchsucht und die grenzer fanden eine aktuelle ausgabe des spiegels mit einem artikel ueber erich honecker, wir wurden barsch aufgefordert den bus zu verlassen und sind in einen fensterlosen raum gefuehrt worden. unsere paesse waren konfisziert nach einer schlaflosen nacht wurden wir gegen 5 uhr morgens wieder zu unserem bus gefuehrt mit der aufforderung, das staatsgebiet der "deutschen demokratischen republik" unverzueglich zu verlassen. mein reisepass war auf jeder seite mit einem roten stempel versehen worden : "ungueltig", damit auch fuer weitere reisen unbrauchbar.
handy gab es damals noch nicht und wir hatten keine moeglichkeiten jemanden zu informieren.


Gestern 20:02 von Nordbayer
Hier muss ich ihnen aber völlig widersprechen, ich bin desöfteren über Hof durch die DDR nach Berlin gefahren und habe diese abartigen Schikanen oft mitgemacht. Einmal wurde ich über sechs Stunden festgehalten, musste bei meinem Ford die Innenverkleidung abschrauben, nur deshalb, weil man ein Kabel im Auto fand, dessen Bedeutung die dämlichen arrogant grinsenden Ostaffen nicht verstanden und mir auch nicht glaubten, dass ich mit diesem Kabel einen Fernseher über 12 V betreiben konnte. Spionageverdacht sagte man mir. Wenn ich an diese Grenzschweine denke, könnte ich heute noch vor Wut kochen, noch dazu wenn man bedenkt, dass diese Schikanierer heute dicke Westrente bekommen

Und dann noch die "Erkenntnisse" der Arbeitsweise des DDR-Zolls und weiteren moralischen Ergüssen !

@Pippin; Das war eine Spezialität der SED-Schergen, Frauen speziell mit VW-Cabrios aufzufordern, die Verkleidung der Türen abzunehmen, weil sie angeblich den Zwischenraum kontrollieren müßten. Zerlegen ging ja noch, aber beim Zusammenbauen kamen die Tränen. Da dies direkt neben unserer LKW-Spur passierte, haben wir versucht beim Zusammenbau zu helfen. Diese Lumpen haben uns aber weggescheucht und die Frauen, mit feixendem Grinsen, weiter schikaniert. Ich SAGE IMMER; DIE kOMMUNISTEN SOLLEN SICH SCHUHE AUS BETON ANZIEHEN UND IM WANNSEE BADEN GEHEN

Und was einen nicht alles auf der Transitstrecke passieren konnte

Altleser schrieb
Nicht nur Grenzer und Vopos waren nervig. Auch die ständigen Versuche der Stasi unbedarfte Reisende anzuwerben oder in Werbefallen zu locken. Beliebt war dazu auch die Atuobahnraststätte kurz vor Marienborn, bereits im Sperrbezirk gelegen. Dort wurde man immer wieder von Leuten angequatscht. Bevorzugt von Gruppen aus einem Mann und mehreren optisch sehr ansprechenden Frauen. Höflich den Gruß erwidern und weitergehen war die gesündeste Lösung, denn offiziell waren solche Gespräche verboten. Die Stasi beobachtgete die Gruppen mit Ferngläsern. 'Wer auf die Masche hereinfiel, der machte sehr schnell mit der Stasi Bekanntschaft.


Un dann kommt, was kommen muss, die böse STASI !

aschebergerhans schrieb:

Gedenkstätte,wir im Westen geben schon genug aus für den Ausbau Ost-ich habe als Fernfahrer damals erlebt,wie jeder aus dem Westen von unseren Brüdern im Osten behandelt - oft sogar misshandelt wurde,
weil ich mich beschwerd habe,die haben mir eine Westdeutsche Zeitung
beschlagnahmt-durfte ich für 1 Jahr die " Transitstrassen" der DDR nicht
mehr benutzen.
10 Jahre zuvor hat man mir und einigen meiner Kameraden bei der Bunderwehr Briefe mit Kontaktgift (chem.Kampfstoff) geschickt, lt MAD
kam das Zeug von unseren Brüdern im Osten.
Einige meiner " gesunden" Kameraden sind damals innnerhalb von ein
paar Wochen an Lungenkrebs gestorben. Mindestens eine Division musste wegen den OSSIS zur Bildschirmuntersuchung antreten.
Baut keine Denkmäler und Gedenkstetten , sondern macht Aufbau West
eine Mauer,und jagt das Pack wieder in ihr Arbeiter und Bauernparadies
weniger


Das sind hier nur einige Beiträge von über 200 auf t-online und Spiegel-online. Ca. 90% der Zitate sind so oder ähnlich wie die Eingestellten.

Wie man sieht, sind die kalten Krieger immer noch unter uns !

Gruß

passport


Es gibt eben einige Leute, die sich wohl nur durch solche Räuberpistolen vor dem Publikum aufwerten können. Mangels eigener Leistungen vielleicht. Man könnte ja darüber lachen, wenn es nicht wieder eine Menge Leute gäbe, die´s auch noch für bare Münze nehmen.
Um so wichtiger ist es eben, sowas wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.


Das sind ja richtig lustige Geschichten... Hab lange nicht so gelacht... Finde es allerdings unheimlich, wie schnell sich der Münchhausen-Virus verbreitet....

Vielleicht hätten diese Leute mal den Grundlagenvertrag und insbesondere das Transitabkommen (1977) studieren sollen. Belegbare Vertrags-Verletzungen bei Fahrten im Transit durch die DDR nach Westberlin und zurück, sind in den Akten der jeweiligen Transitkommisionen zu finden. Solche Vertragsverletzungen wurden sogar gesammelt, um bei den vierteljährlichen Tagungen beider Kommisionen genügend "Munition" zu haben. Zum gegenseitigen "rundmachen"... Vielleicht sollte sich Spiegel-online sich mal ausnahmsweise aus diesem Archiv bedienen...

Erschreckend, wieviel dumme Menschen es gibt...

Passer


1981-1984 MFS PKE
1985-1989 MFS Abt. VI/OLZ/Fahndung
1990 Fahndungsoffizier GBK (GT)
1990-1991 Kontrolloffizier f. Rückbau d. Grenzanlagen

François Mitterrand: "Ich war das Produkt meiner Erziehung und meines Milieus!"
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#19

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 21:16
von Fritze (gelöscht)
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Zum Thema Aufklärung musste ich viel zu oft beitragen . Unzählige Bürger aus Altbundesländer wussten auch nach mehr als 15 jahren Soli nicht,daß diese Abgabe auch von den Bürgern in den neuen Bundesländern gezahlt wird.Gut daß ich noch Abrechnungen aus den Jahren bis 1994 habe ,wo mein Wohn-und Arbeitsort in einem östlichen Land (sprich Brandenburg ) lag.
Denn nicht mal den Beiträgen aus dem Spiegel schenkten diese altbundesdeutschen Bürger Glauben .Einer sagte mir sogar der Spiegel wäre doch von der Stasi unterwandert.


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#20

RE: Ehemalige DDR-Grenze: Schikane hoch drei

in DDR Politik Presse 28.01.2013 21:25
von passport | 2.643 Beiträge

von Passer

das Transitabkommen (1977)

http://de.wikipedia.org/wiki/Transitabkommen

1971 unterschrieben und 1972 in Kraft getreten

passport


Passer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.01.2013 21:27 | nach oben springen



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