#41

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 02:13
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Das Thema schreit natürlich danach, damalige Defizite in der Geschichtsbetrachtung mit heutigen zu vergleichen. Das bringt für diese Diskussion nichts. Dass Geschichtsbetrachtung und damit auch die Geschichtsbildung als Bestandteil der Erziehung in Klassengesellschaften immer tendenziös sein muss, halte ich hier für erwähnenswert. Mehr nicht.

Meine Erziehung begann damit, dass in meinem Elternhaus nicht über Faschismus oder Antifaschismus gesprochen wurde. Ich erfuhr zunächst bei einer merkwündigen Episode auf einem Spielplatz davon (würde hier den Rahmen sprengen und bedient nicht das Thema) und dann in der Schule. Die Fragen gingen dann vor allem an meine Oma, die mir Geschichten von Verschelppungen, Verhaftungen, von Bombennächten erzählte. In ihren Erzählungen hatte das alles etwas fast alltägliches, es verband sich nicht mit irgendwelchen Ideologemen.

Anders in der Schule. Ich bin weit davon entfernt, Lehrern irgendwelche Vorwürfe zu machen, sie hätten uns indoktriniert. Ich bin den kalten Krieg hineingeboren worden und jeder, der diese Zeit, diese Kriegsgefahr und die Schärfe der Sprache zwischen den Systemen von beiden Seiten ausblenden und nur einseitige Verurteilungen vornehmen will, redet nach meiner Auffassung nicht sachlich über diese Zeit. Ich hab mal kurz eine kleine Assoziationsübung gemacht: Was fällt mir zuerst ein, wenn ich an antifaschistische Erziehung in der Schule denke. Das erste Wort war: Hilflosigkeit. Es war die Hilflosigkeit der Lehrer, sich irgendwie persönlich an dieses Thema heranzumachen, es interessant und lebhaft herüberzubringen. Natürlich ist das eine Bewertung späterer Zeit. Aber ich erinnere mich, dass es mir so ging, wenn ich in poltischen Schulungen oder Aktuellen politischen Informationen Positionen vertrat, die nicht meinem eigenen Erleben entsprachen. In solchen Fällen habe ich, genau wie meine Lehrer auch, nur den "Bildungsauftrag" gesehen, ohne diesen persönlich untersetzen zu können.

Aber bei allen Vorwürfen, die Schule hat bei mir einen wichtigen Beitrag zu meiner unter anderem auch antifaschistischen Erziehung geleistet, und das waren auch eben diese Lehrer, die mir diesen Zugang eröffneten. Das waren genau solche hier schon angesprochenen Bücher, wie zum Beispiel "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz. Das Hauptthema des Buches ist, wie Menschen selbst unter schlimmsten Bedingungen Menschen bleiben, wie sie ihre Kraft einsetzen, anderen von ihrer Kraft zu geben. Für mich ist das immer noch das schönste und beste Thema der Kunst. Bei Dieter Nolls "Die Abenteuer des Werner Holt" blieb ich nicht beim ersten Buch stehen, wie die meisten. Ich las den zweiten Band, der die wechselvolle Geschichte Holts nach dem Krieg zeigt und in dem eine wesentlich widersprüchlichere Figur erscheint als im ersten Band. Ich kam über diese Bücher zu Feuchtwangers Wartesaal-Trilogie, zu Hofés Trilogie ("Roter Schnee", "Merci Kamerad", "Schlußakkord"), zu Heinz von Oettingens "Bitte sterben zu dürfen", bis hin zu Väinö Linnas "Der unbekannte Soldat". Alles Bücher, die sich jenseits der offziellen Kriegs- und Memoirenliteratur mit den Schicksalen von Menschen beschäftigten, die aus DDR-Sicht auf der "falschen Seite" gestanden hatten. Und diese Auseinandersetzung war durchaus differenziert. Die Schule hat mir diesen Zugang eröffnet. Mehr kann Schule nicht tun. Man muss den weiteren Weg dann schon allein gehen.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#42

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 12:38
von 80er | 561 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #33

Deine Aversion gegen bestimmte Literatur/Filme mit antifaschistischem Inhalt sei Dir gegönnt aber nachweislich anerkannte und damit auch Weltliteratur mit Schmäh zu überziehen, nur weil Dir daran etwas nicht passt ist in meinen Augen billige Polemik.
Dann auch noch die Filme mit dieser unsäglichen Fernsehserie zu vergleichen, da streuben sich einem die Haare .......
Die 'Panzersoldaten' sind eine billige Actionklamotte in der mit mit fragwürdigem Inhalt/Mitteln versucht wird ideologisch/politisch korrekte 'Botschaften' zu übermitteln .....

Es ist ja mein innerstes Anliegen, dass auch der letzte Leser hier im Forum und speziell in diesem Fred, versteht, was ich schreibe.
Zumindest was Dich betrifft, habe ich da meine Zweifel!

Willst Du nicht verstehen oder kannst Du nicht verstehen?

Wenn Du nicht verstehen willst, brauchst Du nicht weiter zu lesen.

Wenn Du nicht verstehen kannst, weil ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt habe, oder das zwischen den Zeilen liest, was Deiner Sozialisation entspricht, hier noch ein letzter Beitrag von mir evtl. zum besseren Verstehen:

Stell Dir vor, Du bekommst als Kind 3 mal pro Woche zu Mittag Gerichte mit Kartoffeln serviert; Kartoffelgratin am Montag, Kartoffelpuffer am Mittwoch und Kartoffelsuppe am Samstag. Das wiederholt sich dann Woche für Woche, zwar in Variationen, aber eben alles nur aus Kartoffeln. Da ist es Dir doch irgendwann egal, ob der Gratin besonders gut und die Suppe weniger gelungen war. Kartoffeln kannst Du früher oder später nicht mehr sehen! Vielleicht bekommst Du sogar eine Aversion gegen Kartoffelgerichte, obwohl gegen Kartoffeln grundsätzlich nichts einzuwenden ist?

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus, das sind hier im übertragenen Sinne die Kartoffeln und KZ-Besuche, Pflichtliteratur, Fernseh- und Kinofilme zum Thema Nationalsozialismus usw. die einzelnen Kartoffelgerichte.

Und mit solchen, Zitat @ Nostalgiker, "billigen Actionklamotten" ein hehres Anliegen zu bedienen, macht das ganze leider zu tiefst lächerlich und ist damit auch noch völlig kontraproduktiv!

Es ging in meinem Beitrag nicht darum, Verfilmungen von Weltliteratur miteinander bzw. mit Serienproduktionen für das einfachere Gemüt, zu vergleichen und von verunglimpfen kann erst recht keine Rede sein.

Zitat
PS.: eine persönliche Frage, bist Du etwa der Meinung das Heutzutage keine Geschichtsklittung betrieben wird?
Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben, nie von den Verlierern .......


Grundsätzlich beantworte ich an mich gestellte Fragen. Manchmal auch persönliche.
In diesem Fall lehne ich es ab, weil o.T.

Schönen Sonntag
von 80ger, der extra für Dich versucht hat, den Erklärbär zu machen.


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#43

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 14:08
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #41
Das Thema schreit natürlich danach, damalige Defizite in der Geschichtsbetrachtung mit heutigen zu vergleichen. Das bringt für diese Diskussion nichts. Dass Geschichtsbetrachtung und damit auch die Geschichtsbildung als Bestandteil der Erziehung in Klassengesellschaften immer tendenziös sein muss, halte ich hier für erwähnenswert. Mehr nicht.

Meine Erziehung begann damit, dass in meinem Elternhaus nicht über Faschismus oder Antifaschismus gesprochen wurde. Ich erfuhr zunächst bei einer merkwündigen Episode auf einem Spielplatz davon (würde hier den Rahmen sprengen und bedient nicht das Thema) und dann in der Schule. Die Fragen gingen dann vor allem an meine Oma, die mir Geschichten von Verschelppungen, Verhaftungen, von Bombennächten erzählte. In ihren Erzählungen hatte das alles etwas fast alltägliches, es verband sich nicht mit irgendwelchen Ideologemen.

Anders in der Schule. Ich bin weit davon entfernt, Lehrern irgendwelche Vorwürfe zu machen, sie hätten uns indoktriniert. Ich bin den kalten Krieg hineingeboren worden und jeder, der diese Zeit, diese Kriegsgefahr und die Schärfe der Sprache zwischen den Systemen von beiden Seiten ausblenden und nur einseitige Verurteilungen vornehmen will, redet nach meiner Auffassung nicht sachlich über diese Zeit. Ich hab mal kurz eine kleine Assoziationsübung gemacht: Was fällt mir zuerst ein, wenn ich an antifaschistische Erziehung in der Schule denke. Das erste Wort war: Hilflosigkeit. Es war die Hilflosigkeit der Lehrer, sich irgendwie persönlich an dieses Thema heranzumachen, es interessant und lebhaft herüberzubringen. Natürlich ist das eine Bewertung späterer Zeit. Aber ich erinnere mich, dass es mir so ging, wenn ich in poltischen Schulungen oder Aktuellen politischen Informationen Positionen vertrat, die nicht meinem eigenen Erleben entsprachen. In solchen Fällen habe ich, genau wie meine Lehrer auch, nur den "Bildungsauftrag" gesehen, ohne diesen persönlich untersetzen zu können.

Aber bei allen Vorwürfen, die Schule hat bei mir einen wichtigen Beitrag zu meiner unter anderem auch antifaschistischen Erziehung geleistet, und das waren auch eben diese Lehrer, die mir diesen Zugang eröffneten. Das waren genau solche hier schon angesprochenen Bücher, wie zum Beispiel "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz. Das Hauptthema des Buches ist, wie Menschen selbst unter schlimmsten Bedingungen Menschen bleiben, wie sie ihre Kraft einsetzen, anderen von ihrer Kraft zu geben. Für mich ist das immer noch das schönste und beste Thema der Kunst. Bei Dieter Nolls "Die Abenteuer des Werner Holt" blieb ich nicht beim ersten Buch stehen, wie die meisten. Ich las den zweiten Band, der die wechselvolle Geschichte Holts nach dem Krieg zeigt und in dem eine wesentlich widersprüchlichere Figur erscheint als im ersten Band. Ich kam über diese Bücher zu Feuchtwangers Wartesaal-Trilogie, zu Hofés Trilogie ("Roter Schnee", "Merci Kamerad", "Schlußakkord"), zu Heinz von Oettingens "Bitte sterben zu dürfen", bis hin zu Väinö Linnas "Der unbekannte Soldat". Alles Bücher, die sich jenseits der offziellen Kriegs- und Memoirenliteratur mit den Schicksalen von Menschen beschäftigten, die aus DDR-Sicht auf der "falschen Seite" gestanden hatten. Und diese Auseinandersetzung war durchaus differenziert. Die Schule hat mir diesen Zugang eröffnet. Mehr kann Schule nicht tun. Man muss den weiteren Weg dann schon allein gehen.

ciao Rainman


Als ich den Film damals gesehen hatte, war ich begeistert. War es in meinen Augen das erste richtige mal, wo nicht so sehr schwar - weiß-Malerei betrieben wurde und für meine Begriffe hier mehr Realität durch eine fiktive Geschichte dargestellt wurde. Habe mir daraufhin auch beide Bände besorgt und mit großem Interesse gelesen. Kann ich nur empfehlen, wer es noch nicht gelesen hat und vor allem der jüngeren Generation, also von 16 - Mitte zwanzig.



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#44

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 14:17
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #42
... Stell Dir vor, Du bekommst als Kind 3 mal pro Woche zu Mittag Gerichte mit Kartoffeln serviert; Kartoffelgratin am Montag, Kartoffelpuffer am Mittwoch und Kartoffelsuppe am Samstag. Das wiederholt sich dann Woche für Woche, zwar in Variationen, aber eben alles nur aus Kartoffeln. Da ist es Dir doch irgendwann egal, ob der Gratin besonders gut und die Suppe weniger gelungen war. Kartoffeln kannst Du früher oder später nicht mehr sehen! Vielleicht bekommst Du sogar eine Aversion gegen Kartoffelgerichte, obwohl gegen Kartoffeln grundsätzlich nichts einzuwenden ist? ...

Wow, 80-er,

dann willkommen im Lande der Philosophie.

Was war eigentlich Pflichtliteratur und -film zu dem Thema?
- Max Zimmering - Die Jagd nach dem Stiefel (Film und ggf. Buch)
- Friedrich Wolf - Professor Mamlock (Buch und ggf. Film)
- Bruno Apitz - Nackt unter Wölfen (Buch und Film)
- Dieter Noll - Die Abenteuer des Werner Holt (Buch und Film)
- Anna Seghers - Das siebte Kreuz (zum Teil erst EOS)
- Scholochow - Menschenschicksal (nur in Auszügen - eventuell Film)

Was war üblich:
- Besuch eines Konzentrationslagers im Rahmen der Jugendweiheveranstaltungen
- Treffen mit Veteranen und verdienten Antifaschisten 1-2 mal

Oh, mein Gott. Maximal 6 Bücher und 6 Filme, die sich in zehn Jahren explizit mit diesem Thema beschäftigten. Das war natürlich eine Maloche, die einen zwingend zum Fascho machen musste. Ich würde meine grundsätzliche Meinung verknappt mal so formulieren: Wer von diesen, übrigens durch die Bank weg guten Filmen und Büchern, überfordert oder, um in Deinem Bild zu bleiben, übersättigt wurde, der hat genau den Intellekt um Fascho zu werden.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#45

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 14:46
von Fritze (gelöscht)
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Ich habe auch alle von Dir hier genannten Bücher nicht nur einmal gelesen. Sehr gute Bücher übrigens !
Wenn mich jemand gefragt hat ,was ich an diesen Büchern finde,habe ich geantwortet ,man kann sehr viel davon lernen und wer etwas nicht kennt , kann es auch nicht verstehen.
Das 2. Buch "Werner Holt" Roman einer Heimkehr sagt viel über den Reifeprozess eines Menschen aus.Ebenso das Buch "Abenteuer meines Lebens"
Hans von Oettingens .
Als ich mal den Auftrag bekam eine Buchbesprechung zu machen,habe ich "Fänger und Gefangene"von Landolf Scherzer genommen.Man erfährt dort sehr viel über zwischenmenschliche Beziehungen ,auch in schwierigen Situationen.


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#46

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 15:04
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich erinnere mich noch sehr gut an Filme welche mir auch heute noch gefallen .
Einige wurden schon aufgezählt,aber egal hier meine Liste.
Die Mörder sind unter uns
Der Rat der Götter
Kirnes
Nackt inter Wölfen
Das 7.Kreuz
Die Abenteuer des Werner Holt
Sie nannten ihn Amigo
Professor Mamlock
Ein Menschenschicksal
Rosen für den Staatsanwalt
Sheriff Teddy
Alarm im Zirkus
sogar die Thälmann Filme haben mir damals gefallen


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zuletzt bearbeitet 27.01.2013 18:13 | nach oben springen

#47

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 16:21
von damals wars | 12.113 Beiträge

Bei Werner Holt durfte auch ein Nazi gut sein, er durfte , wenn ich das richtig in Erinnerung habe,
einen Sowjetsoldaten retten, der bei lebendigen Leibe begraben werden sollte.

.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#48

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 17:42
von schulzi | 1.756 Beiträge

ja das war sein freund wolzow den die kettenhunde dann umgebracht haben .kurz zu teil 2 werner hold-roman einer heimkehr war schon bewegend die selbfindung zwischen ost und west und das bewusst werden der liebe zu dem mädchen gundel


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#49

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 18:18
von Diskus303 | 485 Beiträge

Passend zu den vorangegangenen Romanen:
Ein - wie ich finde - ergreifender Roman, Harry Thürk: Die Stunde der toten Augen


Gruß Axel
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#50

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 18:33
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zu dem Thema antifaschistische Erziehung fällt mir noch eine kleine Geschichte ein. Da meine Frau selbige genossen hat, haben wir uns natürlich viel darüber unterhalten. Sie erzählte auch davon, wie sie damals den Besuch im KZ Buchenwald als Jugendliche erlebt hat und von den dort ausgestellten Exponaten und von Ernst Thälmann. Da ich Buchenwald noch nicht kannte, haben wir es besucht. Was uns als Erstes auffiel, das am Eingang eine Imbissbude gab, was bei uns einiges Erstaunen hervorrief ( ich warte immer noch auf die Eröffnung des Restaurants "Zum Massengrab"............). Dann bei der Besichtigung der Austellung waren all die Exponate, von denen mir meine Frau erzählt hatte ( durchschossendes Herz, Lampenschirm aus Menschenhaut), weg. Frau war schon das erstemal konsterniert. Dann haben wir uns die Filmvorführung angesehen. Früher gab es da wohl einen Film, der speziell über Buchenwald ging-jetzt einen Film allgemein über den Holocaust. Da viele Leute anwesend waren, die alles noch von früher kannten, brach erstmal ein Sturm der Entrüstung los. Ich möchte nicht wirklich wiedergeben, was da alles gesagt wurde...... Weiter gings mit der Besichtigung des Lagers. Beim Krematorium der nächste "Schock" für meine Frau. Wo früher noch an Ernst Thälmann gedacht wurde, prangte nun ein dämliches Schild, auf dem Sinngemäß stand, das E.T. ( *grins*) in der DDR zum heroischen Wiederstandskämpfer erhoben wurde. Frau wieder sauer. Wir sind dann wieder in die Austellung und haben dann mal ganz gezielt eine der dort Angestellten angesprochen. Die erklärte uns, das nach der Wende ein neuer Leiter eingesetzt wurde, ein "Wessi". Die Exponate sind wieder in der Sammelung verschwunden, weil es angeblich Fälschungen sein sollen. In dem Gespräch kam aber ganz deutlich rüber, dass die Dame mit der neuen Ausrichtung der Ausstellung auch so ihre Probleme hatte. Wir für uns haben dann noch lange über das für und wieder diskutiert. Das Interesse meiner Frau am Holocaust beruht tatsächlich auf der antifaschistischen Erziehung und an das Herranführen an das Thema. Auch durch die schon besprochende Literaratur.
Unser Kind wurde von uns damals auch "zwangsverschleppt" nach Bergen-Belsen. Damals fand er es blöd, heute ist er uns dankbar dafür, weil er sich daraufhin Gedanken gemacht hat zu der Thematik und den ganzen Wahnsinn begriffen hat. Merke, antifaschistische Erziehung fängt vor der eigenen Haustür an, fernab jeglicher politischen Ideologien.


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zuletzt bearbeitet 27.01.2013 18:50 | nach oben springen

#51

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 19:12
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die 2 Schrumpfköpfe und die Lampenschirme in Buchenwald, hat so ein Besserwessi versaubeutelt. Der hat einfach mal nach der Wende so einen Schrumpfkopf herumgedreht und da stand da noch die Inventarnummer vom Deutschen Museum Berlin von 1891 drauf. Die hatte mal ein Professor aus Polynesien mitgebracht. Schade darum, auf uns als Schüler, hat das immer einen echten Eindruck bei unseren Klassenfahrten nach Buchenwald gemacht. Die Lampenschirme waren nicht aus Menschenhaut. Da sind sie nun auch weg.
Dafür haben wir aber in Hohenschönhausen eine Top-Wasserfolterzelle bekommen. Also gleicht sich das doch irgendwie wieder aus.
Macht eben jeder das Beste daraus, aus seinen Mahn-und Gedenkstätten.


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#52

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 19:20
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #48
ja das war sein freund wolzow den die kettenhunde dann umgebracht haben .kurz zu teil 2 werner hold-roman einer heimkehr war schon bewegend die selbfindung zwischen ost und west und das bewusst werden der liebe zu dem mädchen gundel
.

Wolzo hat das nicht aus humanitären Gründen getan. Er wurde dazu durch W. Holt dadurch provoziert, indem dieser ihn an seiner Ehre gepackt hatte mit den Worten "Gib mir ne´n General als Onkel, und ich tu´s !" Das habe ich noch, ohne nachlesen zu müssen, im Gedächtnis. Also beileibe kein "guter Nazi". Wolzow war ein Militär durch und durch, aber ich glaube, er wäre nicht zu Verbrechen aus eigenen niederen Motiven fähig gewesen.



schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 21:00
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #37
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #35
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #33


Gruß
Nostalgiker

PS.: eine persönliche Frage, bist Du etwa der Meinung das Heutzutage keine Geschichtsklittung betrieben wird?
Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben, nie von den Verlierern .......


Das stimmt. Und die Machthaber in der DDR zaehlten sich zu den Siegern des 2. Weltkriegs. Darum muss man das Geschichtsbild das in der DDR vermittelt wurde mit erheblicher Vorsicht geniessen.



wie , ???die ddr war sieger des zweiten Weltkr...??? blödsinn !


Nicht die DDR, aber die Typen die dort in der Macht waren. Obwohl sie auch Deutsche waren lagen ihre Kriegssympatien klar bei den Sowjets. Kriegsgewinnler also, oder Deutsche die den Krieg gewonnen haben.


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#54

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 21:01
von 80er | 561 Beiträge

Weil wir gerade so schön OT sind schliesse ich mich mal an:

Wenn ich mir die Beiträge in #44 + #46 so ansehe, wird mir jetzt klar,
weshalb mich die antifaschistische Literatur (später) nicht hinter dem Ofen hervorgelockt hat.

Aus heutiger Sicht politisch total inkorrekter Fernsehkonsum zu Zeiten, wo man sich bei der Installation
der Fernsehantenne noch entscheiden musste, in welche Richtung diese zu drehen war, um einen der 2 vorhandenen Kanäle zu empfangen.
Fernsehgeräte hatten zu dieser Zeit nur die 3 noch nicht kollektivierten letzten Grossbauern im Ort und fern gesehen wurde von uns Kindern - wenn überhaupt - nur Samstag- oder Sonntagnachmittag eine halbe bis dreiviertel Serienstunde lang.

An die Sendungen allerdings kann ich mich heute noch gut erinnern.

Rin Tin Tin - wurde erstmals am 16. Februar 1956 ausgestrahlt

Lassie - Deutsche Erstausstrahlung: 21.06.1958 ARD

Fury - die erste Folge lief im Oktober 1958 in der ARD

Am Fuss der blauen Berge - von Dezember 1959 bis Februar 1965 von der ARD ausgestrahlt.

Texas Ranchers -seit 2. Mai 1959 im Deutsches Fernsehen

Wells Fargo - Deutsche Erstausstrahlung: 02/1964

Mr. Ed - Sendebeginn 7. Oktober 1962

Union Pacific - lief 1959–64 in der ARD


Gut, als sich Anfang der 60er Jahre auch weniger Reiche eine Kiste leisten konnten (wir bekamen den ersten wimre 1964),
habe ich es auch mit dem DFF versucht - bei Nachbars, deren Antenne andersrum stand.
Als aber der habilitierte Filmvorführer "Flimmrich" spätetstens zum 5. Mal "Der Moorhund" abspulen liess, bin ich rückfällig geworden.
Der konnte mit seinen Filmen Samstag Nachmittag einfach gegen Fury und Lassie nicht anstinken.


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#55

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 21:03
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #54
Weil wir gerade so schön OT sind schliesse ich mich mal an:

Wenn ich mir die Beiträge in #44 + #46 so ansehe, wird mir jetzt klar,
weshalb mich die antifaschistische Literatur (später) nicht hinter dem Ofen hervorgelockt hat.

Aus heutiger Sicht politisch total inkorrekter Fernsehkonsum zu Zeiten, wo man sich bei der Installation
der Fernsehantenne noch entscheiden musste, in welche Richtung diese zu drehen war, um einen der 2 vorhandenen Kanäle zu empfangen.
Fernsehgeräte hatten zu dieser Zeit nur die 3 noch nicht kollektivierten letzten Grossbauern im Ort und fern gesehen wurde von uns Kindern - wenn überhaupt - nur Samstag- oder Sonntagnachmittag eine halbe bis dreiviertel Serienstunde lang.

An die Sendungen allerdings kann ich mich heute noch gut erinnern.

Rin Tin Tin - wurde erstmals am 16. Februar 1956 ausgestrahlt

Lassie - Deutsche Erstausstrahlung: 21.06.1958 ARD

Fury - die erste Folge lief im Oktober 1958 in der ARD

Am Fuss der blauen Berge - von Dezember 1959 bis Februar 1965 von der ARD ausgestrahlt.

Texas Ranchers -seit 2. Mai 1959 im Deutsches Fernsehen

Wells Fargo - Deutsche Erstausstrahlung: 02/1964

Mr. Ed - Sendebeginn 7. Oktober 1962

Union Pacific - lief 1959–64 in der ARD


Gut, als sich Anfang der 60er Jahre auch weniger Reiche eine Kiste leisten konnten (wir bekamen den ersten wimre 1964),
habe ich es auch mit dem DFF versucht - bei Nachbars, deren Antenne andersrum stand.
Als aber der habilitierte Filmvorführer "Flimmrich" spätetstens zum 5. Mal "Der Moorhund" abspulen liess, bin ich rückfällig geworden.
Der konnte mit seinen Filmen Samstag Nachmittag einfach gegen Fury und Lassie nicht anstinken.



Jetzt hast Du nur noch Bonanza vergessen.


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#56

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 21:08
von 80er | 561 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #55

Jetzt hast Du nur noch Bonanza vergessen.

Stimmt!


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#57

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 21:15
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #53
Zitat von frank im Beitrag #37
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #35
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #33


Gruß
Nostalgiker

PS.: eine persönliche Frage, bist Du etwa der Meinung das Heutzutage keine Geschichtsklittung betrieben wird?
Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben, nie von den Verlierern .......


Das stimmt. Und die Machthaber in der DDR zaehlten sich zu den Siegern des 2. Weltkriegs. Darum muss man das Geschichtsbild das in der DDR vermittelt wurde mit erheblicher Vorsicht geniessen.



wie , ???die ddr war sieger des zweiten Weltkr...??? blödsinn !


Nicht die DDR, aber die Typen die dort in der Macht waren. Obwohl sie auch Deutsche waren lagen ihre Kriegssympatien klar bei den Sowjets. Kriegsgewinnler also, oder Deutsche die den Krieg gewonnen haben.



na, wenn dass deiner 'weißheit' letzter schluss ist ! ist die erde doch eine scheibe ! oder ?? schei... auf phytagoras !!!



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#58

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 22:17
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #57
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #53
Zitat von frank im Beitrag #37
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #35
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #33


Gruß
Nostalgiker

PS.: eine persönliche Frage, bist Du etwa der Meinung das Heutzutage keine Geschichtsklittung betrieben wird?
Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben, nie von den Verlierern .......


Das stimmt. Und die Machthaber in der DDR zaehlten sich zu den Siegern des 2. Weltkriegs. Darum muss man das Geschichtsbild das in der DDR vermittelt wurde mit erheblicher Vorsicht geniessen.



wie , ???die ddr war sieger des zweiten Weltkr...??? blödsinn !


Nicht die DDR, aber die Typen die dort in der Macht waren. Obwohl sie auch Deutsche waren lagen ihre Kriegssympatien klar bei den Sowjets. Kriegsgewinnler also, oder Deutsche die den Krieg gewonnen haben.



na, wenn dass deiner 'weißheit' letzter schluss ist ! ist die erde doch eine scheibe ! oder ?? schei... auf phytagoras !!!


Hmm..Pythagoras, das war doch der mit dem Sinus?? Meinst du vielleicht Galileo Galilei?? Wissen ist Macht........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#59

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 22:30
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #58
Zitat von frank im Beitrag #57
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #53
Zitat von frank im Beitrag #37
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #35
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #33


Gruß
Nostalgiker

PS.: eine persönliche Frage, bist Du etwa der Meinung das Heutzutage keine Geschichtsklittung betrieben wird?
Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben, nie von den Verlierern .......


Das stimmt. Und die Machthaber in der DDR zaehlten sich zu den Siegern des 2. Weltkriegs. Darum muss man das Geschichtsbild das in der DDR vermittelt wurde mit erheblicher Vorsicht geniessen.



wie , ???die ddr war sieger des zweiten Weltkr...??? blödsinn !


Nicht die DDR, aber die Typen die dort in der Macht waren. Obwohl sie auch Deutsche waren lagen ihre Kriegssympatien klar bei den Sowjets. Kriegsgewinnler also, oder Deutsche die den Krieg gewonnen haben.



na, wenn dass deiner 'weißheit' letzter schluss ist ! ist die erde doch eine scheibe ! oder ?? schei... auf phytagoras !!!


Hmm..Pythagoras, das war doch der mit dem Sinus?? Meinst du vielleicht Galileo Galilei?? Wissen ist Macht........


ja wissen ist macht und nicht's wissen macht nicht's ! ja , der mit dem sinus meinte ich der schon 600 v.c. und einer der ersten meschen die der theorie einer 'kugelerde' in den 'raum' stellten !!! galilei kam später !!!



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#60

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 27.01.2013 22:30
von 80er | 561 Beiträge

@ Frank #37, #57

auf Seite 19 der Schrift Der Antifaschismus als Staatsdoktrin der DDR, herausgegeben von der Konrad Adenauer Stiftung, Berlin 2009 (Quelle),
auf die @ Schuddelkind im Beitrag #34 schon hingewiesen hatte, wird deutlich, was mit "Sieger der Geschichte" gemeint ist!

PS: Interessant auch die Bewertung der Romane von Wolf, Seghers und Apitz auf Seite 20 der selben Abhandlung.


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