#21

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 10:28
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

Anfang der 80er habe ich noch in Rheinland-Pfalz das Arbeiten mit der Logarithmentafel gelernt, wahrscheinlich die letzte Schülergeneration. Taschenrechner hatten wir schon, TI 30 von Texas Instruments, der durfte nur für bestimmte Aufgaben benutzt werden. Mit dem Rechenschieber haben wir schon nicht mehr gearbeitet, es gab nur noch an einem "Muster" eine Einweisung.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#22

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 11:03
von Gelöschtes Mitglied
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Ich muß mich korrigieren - die zweibändige Ausgabe "Das Fachwissen des Ingenieurs" stammte vom Fachbuchverlag Leipzig, wie auch die dreibändige Ausgabe Mathematik - Arithmetik/Algebra, Geometrie und Analysis, auch die 2 Bände Mathematik für Ingenieur- und Fachschulen. Das Taschenbuch der Mathematik von I.N. Bronstein und K.A.Semendjajew, jedoch von der BSB B.G. Teubner Verlagsgesellschaft Leipzig.
Das "Heiligtum" eines jeden "deutschen Ingenieurs", der Dubbels -Taschenbuch für den Maschinenbau in zwei Bänden, hüte ich immer noch wie einen Augapfel, denn den besorgten mir die Genossen von KuSch 1968 als Weihnachtsgeschenk im 1. Studienjahr.
Rechenschieber, für diese Betitelung des Rechenstabes bekam ich im Konstruktionssaal der Ingenieurschule Schmalkalden einen Anranzer vom Dozenten mit belehrenden Worten. Auch da gab es unterschiedliche Auffassungen zu den Produkten. Erwünscht und gewünscht war immer eine Metallausführung von Reiss (siehe Foto) - Holz und Plaste galten in Schmalkalden als verpönt. Das war im zweitem Studium in Rostock schon wieder ganz anders. In Schmalkalden wurde auch großer Wert auf die Genauigkeit in den Rechenstabangaben gelegt. So mancher Dozent hatte schon bei einer Genauigkeitsangabe von 2 Stellen nach dem Komma fast Ohnmachtsanfälle bekommen - es kam dann die Aussage, wollen sie so genau wie möglich, oder nur so genau wie nötig. Und im Nachsatz dann immer, ein "deutscher Ingenieur" arbeitet immer mit höchster Präzision !!!
Der Lehrkörper in Schmalkalden war ja bekannt für seine Haltung gegenüber der DDR - er machte auch kein Hehl daraus, diese vor den Studenten immer wieder in entsprechender Weise zu dokumentieren.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 28.01.2013 11:09 | nach oben springen

#23

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 11:25
von matloh | 1.203 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #19
Die fünfstellige Logarithmentafel von Küstner steht auch noch in meiner "Fachbuchbibliothek", wie auch andere Tafel-und Formelwerke. Auch die zweibändige Ausgabe "Fachwissen des Ingenieur" vom Verlag Volk und Wissen.
Frage heute mal einen Abiturienten, ob er noch das Interpolieren von Logarithmen mittels Tafel beherrscht !!! In Nürnberg und Würzburg, wo ja das berühmte bayrische Abitur abgelegt wird, hat man mich nur dumm angeschaut.
Aus meiner Sicht stellt sich die Frage, ob diese Fähigkeiten heute noch relevant sind.
Muss man z.B. statistische Funktionen noch mit der Hand berechnen können? Jedes Excel, SPSS, SAS oder R kann das besser und schneller. Was natürlich nicht heißt, dass man nicht verstanden haben müsste, was mit diesen Funktionen zu errechnen ist bzw. was sie bedeuten. Ähnlich z.B. bei Matrizenrechnungen: muss ich Matrizen mit der Hand inventieren wenn selbst mein Taschenrechner (man braucht ja nichtmal einen "Computer" dazu) das mit einem Knopfdruck kann?

Die Zeiten haben sich geändert. Es gibt neue Werkzeuge die neue Arbeitsweisen ermöglichen, aber auch neue Anforderungen an die Benutzer stellen.

Aber nochmal: Ich finde, dass das kein Unterschied zwischen DDR und BRD ist, sondern ein Unterschied zwischen damals und heute. Diese Änderungen hätte vermutlich auch die DDR mitgemacht (sofern sie ob der Handelsbeschränkungen Zugang zu den entsprechenden Werkzeugen gehabt hätte).

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#24

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 11:48
von Gelöschtes Mitglied
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Ich sehe das auch so - der w.-t. Fortschschritt machte auch nicht um die damalige DDR keinen Bogen. Auf vielen Gebieten war man auf der Höhe der Zeit, in einigen Bereichen bestimmte man sogar das Weltniveau und dann gab es auch Problembereiche, wo es erheblichen Nachholebedarf gab. Ich will hier auch keine Wichtung vornehmen, denn das wird auch jeder Betrachter anders sehen und bewerten. Und die Landminen wurden auch schon vor sehr, sehr langer Zeit beseitigt.
Nur ein abschließendes Beispiel. In meiner Ingenieurarbeit an der Ingenieurschule für Schiffbautechnik in Rostock beschäftigte ich mich mit den Einsatz von Kleinrechnern C 8205 und Großrechenanlagen R 300 in der Phase der Projektierung und Konstruktion von Schiffsneubauten. Hierbei speziell mit Stabilitäts- und Trimmberechnungen. Es war schon erstaunlich, was für Rationalisierungseffekte in der Projektierung und Konstruktion dabei herauskamen.

Dafür sind ja Wissenschaft und Technik da, dass man mittels ihrer Erkenntnisse nicht nur den technischen Fortschritt voanbringt, sondern auch die Arbeitsprozesse und das Leben insgesamt angenehmer gestalten.

Vierkrug


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#25

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 12:01
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Also ich habe ebenfalls noch meinen Rechenstab in der Metallausführung, die hier genannten Tafelwerke und Mathebücher ......

Natürlich benutze ich Heute ebenfalls Taschenrechner, entsprechende Programme am PC etc.
Nur sollte man den Sinn der Formeln und Funktionen schon verstehen bevor man sie einsetzt .........

In dem Zusammenhang, Abhängigkeit von der modernen Technik ist mir eine SciFi Erzählung eingefallen welche das Problem auf recht nette Weise abhandelte ....... (Leider weiß ich weder Titel noch Autor)
Ein Raumschiff ist in den Weiten der Galaxy gestrandet, neben "Motorschaden"; der behoben wird; sind sämtliche Computer zu Berechnung des Rückkehrkurses unwiderruflich zerstört ......
Wie findet die Besatzung den Weg nach Hause ohne den Kurs zu berechnen?
Ein Mitglied der Besatzung, ein Russe, erinnert sich das in seinem Land vor langer Zeit ein Rechenhilfsmittel, genannt Abakus, benutzt wurde .......
Also baut sich die Besatzung für jedes Mitglied einen Abakus, rechnet ein paar Jahre Tag für Tag und hat als Ergebnis den Kurs zur Erde ......

Technischer Fortschritt, schön und gut, nur wenn der Strom ausfällt nutzt auch der beste Hochleistungsrechner nichts .......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#26

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 12:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #25


Technischer Fortschritt, schön und gut, nur wenn der Strom ausfällt nutzt auch der beste Hochleistungsrechner nichts .......

Gruß
Nostalgiker


Hm , wie wäre es dann alternativ mit einem Notstromgenerator ???

Gruß
Vierkrug


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#27

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 12:21
von GKUS64 | 1.605 Beiträge

Hallo erstmal,

ja was war alles anders?

-In der DDR hatten wir es z.B. immer mit Plaste (Plaste und Elaste aus Schkopau!) zu tun, in der BRD
hieß das Kunststoff, nach der Wende für uns doch etwas gewöhnungsbedürftig.

-Nach der Fahrschule erhielt man eine Fahrerlaubnis und keinen Führerschein, ich glaube schon kurz
vor der Wende wurde das wieder geändert.

-An einem Dresdener Hochhaus in der Innenstadt war jahrelang eine große Leuchtschrift „ Der
Sozialismus siegt“ angebracht. Diese wurde Ende der 80. er Jahre demontiert, man war sich da schon nicht mehr ganz so sicher. Die Konturen der Schrift auf dem verwitterten Untergrund sind jedoch bis heute sichtbar und verleiten nach oben zu schauen, nur nicht zu lange, sonst rammt man seinen Vordermann, denn das Hochhaus steht am größten Verkehrsknotenpunkt von Dresden, dem Pirnaischen Platz.

-Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft wurden in der BRD mit „Genossen“ betitelt, nach der Wende wurden ja viele Führungsposten mit „Wessis“ besetzt, so auch der unserer Genossenschaft.
Bei uns hießen die Mitglieder „Genossenschafter“. Eine erste Anweisung des neuen Chefs war es nun, in Informationsaushängen alle mit der stark entwerteten Anrede „Genossen“ anzusprechen, das Hallo war groß!! (hatte schon mal davon geschrieben).

-Trotz „Sozialismus“ gab es in der DDR eine „Reichsbahn“, wir hatten den „Broiler“ und die „Soljanka“, den „Subbotnik“ den Sputnik und das Kollektiv und trotzdem ging alles schief (ein starker Reim!).

Ja an diesen Beispielen sieht man, wie flexibel der Ossi das Zusammenwachsen bewältigt hat!!!

Nichts ist nunmehr anders, oder doch?

MfG

GKUS64


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#28

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 12:35
von Passer | 74 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #27
Hallo erstmal,

ja was war alles anders?

-In der DDR hatten wir es z.B. immer mit Plaste (Plaste und Elaste aus Schkopau!) zu tun, in der BRD
hieß das Kunststoff, nach der Wende für uns doch etwas gewöhnungsbedürftig.

-Nach der Fahrschule erhielt man eine Fahrerlaubnis und keinen Führerschein, ich glaube schon kurz
vor der Wende wurde das wieder geändert.

-An einem Dresdener Hochhaus in der Innenstadt war jahrelang eine große Leuchtschrift „ Der
Sozialismus siegt“ angebracht. Diese wurde Ende der 80. er Jahre demontiert, man war sich da schon nicht mehr ganz so sicher. Die Konturen der Schrift auf dem verwitterten Untergrund sind jedoch bis heute sichtbar und verleiten nach oben zu schauen, nur nicht zu lange, sonst rammt man seinen Vordermann, denn das Hochhaus steht am größten Verkehrsknotenpunkt von Dresden, dem Pirnaischen Platz.

-Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft wurden in der BRD mit „Genossen“ betitelt, nach der Wende wurden ja viele Führungsposten mit „Wessis“ besetzt, so auch der unserer Genossenschaft.
Bei uns hießen die Mitglieder „Genossenschafter“. Eine erste Anweisung des neuen Chefs war es nun, in Informationsaushängen alle mit der stark entwerteten Anrede „Genossen“ anzusprechen, das Hallo war groß!! (hatte schon mal davon geschrieben).

-Trotz „Sozialismus“ gab es in der DDR eine „Reichsbahn“, wir hatten den „Broiler“ und die „Soljanka“, den „Subbotnik“ den Sputnik und das Kollektiv und trotzdem ging alles schief (ein starker Reim!).

Ja an diesen Beispielen sieht man, wie flexibel der Ossi das Zusammenwachsen bewältigt hat!!!

Nichts ist nunmehr anders, oder doch?

MfG

GKUS64



Es gibt sicherlich viele Bezeichnungen, die Ossis und Wessis für ein und die gleiche Sache verwenden. Die zwei gravierensten sind wohl:

1. Für Kunststoff: Ossi=Plaste, Wessi=Plastik
2. Für Wohnraum: Ossi= 2-Raum-Wohnung, Wessi=2-Zimmer-Wohnung

Passer


1981-1984 MFS PKE
1985-1989 MFS Abt. VI/OLZ/Fahndung
1990 Fahndungsoffizier GBK (GT)
1990-1991 Kontrolloffizier f. Rückbau d. Grenzanlagen

François Mitterrand: "Ich war das Produkt meiner Erziehung und meines Milieus!"
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#29

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 12:50
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #26
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #25


Technischer Fortschritt, schön und gut, nur wenn der Strom ausfällt nutzt auch der beste Hochleistungsrechner nichts .......

Gruß
Nostalgiker


Hm , wie wäre es dann alternativ mit einem Notstromgenerator ???

Gruß
Vierkrug



....und wenn ich mit meinem tollen Gerät mitten in der Pampa stehe? wie bekomme ich da ein Notstromgenerator hin? ........

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#30

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 13:25
von Gelöschtes Mitglied
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Nosti, 1:0 für Dich !!! Ich habe es mir gerade bildlich vorgestellt.

Nun ja es gibt schon einige Unterschiede.
Meine Studienabschlüsse wurden nach der "Wende" anerkannt und auch denen der BRD gleichgestellt. In den Fällen von Rostock und Schmalkalden erfolgte sogar eine unerwartete Nachdiplomierung, da es in der BRD ja keine Hochschul- bzw. Fachschulingenieure gab. Gut, andere Abschlüsse wurden nicht anerkannt, das war mir auch von vorne herein klar.
Auch waren unsere Studien immer eine gewisse Norm gebunden - Anwesenheit bei Vorlesungen, Seminaren usw. usf. - das wird in der BRD doch etwas anders gehabt. Wir hatten ein Studienbuch, das nach jedem Semester aktualisiert wurde, u.a. Soll- / Iststunden. wir mußten nicht mit entsprechenden Seminar- und Oberseminarnachweisen herumhantieren. Ebenso war der zeitliche Studienumfang eingegrenzt, Fachschulingenieur 3 Jahre, Hochschulingenieur 4 Jahre und Diplomingenieur 5 Jahre.
Korrigiert mich bitte, wenn ich verkehrt liege. Wenn ich dagegen die Studiendauer meines Schwiegersohnes sehe und den zeitlichen Umfang zur Anfertigung seiner Diplomarbeit, da bin ich öfters ins Grübeln gekommen.

Vierkrug


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#31

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 13:55
von Schwarzfuß | 48 Beiträge

Eigentlich ist es schon bissl grotesk, wenn man so vor dem Rechner sitzt und dann über den vermeintlichen Fluch der Informations- Schrägstrich - Kommunikationsvielfalt stöhnt. Schon allein die Tatsache, hier zu lesen oder schreiben, zeigt doch: Widerstand ist zwecklos!
…es sei denn, man zieht sich aus dem gesellschaftlichen Leben gänzlich zurück und züchtet irgendwo in der Pampa Yak’s. (vorausgesetzt, man hat dafür das nötige Grundwissen aus jahrelang gesammelter Erfahrung in einer Züchterdynastie – ansonsten muss man sich vorher erst belesen…und finde mal ein Buch über Yak-Zucht….wenn das WWW außen vor bleiben soll…)

Sollte ich ein Statement darüber abgeben, ob man diese Vielfalt braucht (gerade im Vergleich zur DDR), dann würde ich glasklar mit „ja“ voten.
Sicherlich war der innere Vorbeimarsch damals ein größerer, hat man aus Tafelwerken, Atlanten oder rudimentären Straßenkarten die richtige Lösung hergeleitet. (bei letzterem sei kurz auf die dürftig eingezeichneten Grenzgebiete verwiesen) Aber mal im Ernst: unter welchem Aufwand?!
Das richtige Nutzen der vorhandenen Arbeitsmittel ist bei Tafelwerken ebenso Vorraussetzung wie bei den „neuen“ Medien. Haste als Ing. im Tafelwerk die Zeile verfehlt, ist es am Ende genauso katastrophal, wie wennde beim Navi den Befehl „jetzt scharf rechts abbiegen“ vorbehaltlos ausführst…und dass bei ner Fahrt in Längsrichtung zur Hafenmole (Ostsee rechtseitig)….

Ist man in die Betriebsamkeit des heutigen Lebens involviert, führt kein Weg an den neuen Medien inkl. ihrer Werkzeuge vorbei – der denkende Mensch kann immerhin (noch) gebührend filtern, da sollte der Nutzen schon überwiegen. Wem das alles zu bunt wird, kann sich ja persönlich dagegen konsequent verweigern (Stichwort: Yak-Zucht). Allerdings sollte er sich dann im Klaren darüber sein, dass seine Uhr erheblich langsamer ticken wird.

Eines gilt es jedoch nicht aus den Augen zu verlieren: Wir (als Spezies) sollten tunlichst darauf achten, dass es noch den Einen oder Anderen unter uns gibt der weiß welche Grundoperationen, basierend auf dem Urschleim der Wissenschaft, hinter all den bunten Apps
stecken – ansonsten finden wir uns wirklich einmal im Raumschiff ohne Antrieb und Notstrom wieder und wissen ums Verrecken nicht weiter……wobei das Raumschiff dann Erde hieße und uns der Yak-Züchter berechtigt den Mittelfinger darböte!
Nur kommen mir da Zweifel, wenn ich so die jungen Knechte von iPhone & Co, mit mindestens je einem dieser Dinger vor der Nase, orientierungslos über den Gehweg stolpern sehe……aber vielleicht ist das nur dem voranschreitenden Alterungsprozess in mir geschuldet….immerhin wurde einst auch über uns gesagt: „…wenn ich die langhaarigen Rotzer mit ihren neumodischen Schnickschnack schon sehe – gute Nacht Deutschland!“ …und das lässt mich dann doch wieder hoffen – weil: größtenteils ist schon noch was aus besagten Falotten geworden! :D


„..ich wollte nicht, ich musste!“ – ok, spätestens seit Nürnberg hat diese Aussage viel an Glaubwürdigkeit verloren....
Udo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.01.2013 13:59 | nach oben springen

#32

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 14:03
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Trotz aller Taschenrechnertricks, wenn man schon bei der Eingabe die Kommastellen nicht richtig eingibt, nützt die beste Technik nicht. Da ist das Ergebnis einfach falschund nicht nur ein bischen, sondern gleich in Zehnerpotenzen. Nachdem ich bei der Kontrolle der Mathearbeiten unseres Sohnes festellte, daß er sein mathematisches Ergebnis völlig unkritisch sah, weil es der Rechner eben so ausgespuckt hatte. Es war falsch, wegen der Kommastellen. da habe ich angefangen, mit ihm Überschlagsrechnen zu üben. Dieses und zumindest das kleine Ein Mal Eins sollte sitzen. 7 x 8 habe ich mit ihm gebimst, im Auto und ganz spontan zu Hause, bis das Ergebnis wie aus der Pistole geschossen kam. Das Große Ein Mal Ein kann ich im Kopf noch bis 15 x 15. Weiter höher muß ich auch schriftlich rechnen.
In der Firma in der Produktion hatten wir mal einen, der mußte 12 kannen zu je 14,-kg abfüllen und das Ergebnis über die Menge abgefüllte Fertigware aufschreiben. Ich sah danach seinen Notizzettel. Da hatte er 12 mal die 24 untereinander geschrieben und addiert. Das war zumindest noch richtig gerechnet.



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#33

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 14:03
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Vierkrug, mit den Studienzeiten liegst Du fast richtig. 1968 oder '69 ? gab es mal wieder eine Hochschulreform und im Zuge dieser "Reform" wurden die Studienzeiten gekürzt, was bedeutete das mein Fach von 5 auf 4 Jahre gekürzt wurde. Allerdings ohne Abstriche an den Lehrinhalten, einfach schneller studieren war wohl die Devise ......., bei der nächsten Reform wurde das wieder korrigiert, es wurden zukünftig 4 Jahre studiert und das Diplomsemester gab es als Aufschlag ........
Mein Studienbuch habe ich ebenfalls noch.
Allerdings wurde dort nur der Nachweis geführt welches Fach in welcher Stundenzahl pro Semester absolviert werden mußte, die Art der Prüfung (mündl., schriftl., Klausur, Staatsexamen-Prüfung, etc.)
Die Anwesenheit in den einzelnen Fächern wurde vom 'Sem-Sek' geführt, vom jeweiligen Dozenten gegengezeichnet ........
Theoretisch mußte man als Student an allen Lehrveranstaltungen teilnehmen, wenn es Fehlstunden gab konnte die Zulassung zur jeweiligen Prüfung verweigert werden ......
Deshalb war es auch notwendig sich krankschreiben zu lassen und den KS in der Studienabteilung abzugeben ......

Ein Fach fanden wir als Gruppe sowas von langweilig so dass wir uns entschlossen das immer nur 50% der Seminargruppe zum Seminar gehen, und für die anderen mitschreiben, genauso handhabten wir es bei der Vorlesung in diesem Fach.
Es lief nur ein Semester und wurde "nur" mit einer Abschlußklausur bewertet welche Seminargruppenweise geschrieben wurde.
Bei der Klausur war die sehr junge Assistentin über den Andrang sehr erstaunt, hatte sie doch in ihren Seminaren max. 10 Hanseln gesehen .....
Personengedächtnis war bei ihr auch nicht so ausgeprägt, Humor besaß sie dennoch und hing unsere laxe Studienhaltung in ihrem Fach nicht an die große Glocke ......, wenn ja hätte es richtig mächtig viel Ärger gegeben ........

Die doch recht straffe und in vieler Augen unflexible Studiendorganisation ließ uns jammern und studentische Freunde aus Westberlin etwas neidisch werden ......., sie hätten gerne solch eine Rundumbetreuung gehabt und eine 'endliche' Studienzeit ........

Solch durchorganisiertes Studium wie es zu DDR Zeiten die Regel war ist mir in der Gegenwart in einer Privat-Uni hier in Deutschland wieder über den Weg gelaufen ......

Gruß
Nostalgiker

PS.: Mein Studium wurde auch ohne wenn und aber anerkannt .......


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#34

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 14:09
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #32
Trotz aller Taschenrechnertricks, wenn man schon bei der Eingabe die Kommastellen nicht richtig eingibt, nützt die beste Technik nicht. Da ist das Ergebnis einfach falschund nicht nur ein bischen, sondern gleich in Zehnerpotenzen. Nachdem ich bei der Kontrolle der Mathearbeiten unseres Sohnes festellte, daß er sein mathematisches Ergebnis völlig unkritisch sah, weil es der Rechner eben so ausgespuckt hatte. Es war falsch, wegen der Kommastellen. da habe ich angefangen, mit ihm Überschlagsrechnen zu üben. Dieses und zumindest das kleine Ein Mal Eins sollte sitzen. 7 x 8 habe ich mit ihm gebimst, im Auto und ganz spontan zu Hause, bis das Ergebnis wie aus der Pistole geschossen kam. Das Große Ein Mal Ein kann ich im Kopf noch bis 15 x 15. Weiter höher muß ich auch schriftlich rechnen.
In der Firma in der Produktion hatten wir mal einen, der mußte 12 kannen zu je 14,-kg abfüllen und das Ergebnis über die Menge abgefüllte Fertigware aufschreiben. Ich sah danach seinen Notizzettel. Da hatte er 12 mal die 24 untereinander geschrieben und addiert. Das war zumindest noch richtig gerechnet.


lila: Tschuldigung, sollte natürlich auch 24 heißen.



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#35

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 14:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #33
@Vierkrug, mit den Studienzeiten liegst Du fast richtig. 1968 oder '69 ? gab es mal wieder eine Hochschulreform und im Zuge dieser "Reform" wurden die Studienzeiten gekürzt, was bedeutete das mein Fach von 5 auf 4 Jahre gekürzt wurde. Allerdings ohne Abstriche an den Lehrinhalten, einfach schneller studieren war wohl die Devise ......., bei der nächsten Reform wurde das wieder korrigiert, es wurden zukünftig 4 Jahre studiert und das Diplomsemester gab es als Aufschlag ........
Mein Studienbuch habe ich ebenfalls noch.
Allerdings wurde dort nur der Nachweis geführt welches Fach in welcher Stundenzahl pro Semester absolviert werden mußte, die Art der Prüfung (mündl., schriftl., Klausur, Staatsexamen-Prüfung, etc.)
Die Anwesenheit in den einzelnen Fächern wurde vom 'Sem-Sek' geführt, vom jeweiligen Dozenten gegengezeichnet ........
Theoretisch mußte man als Student an allen Lehrveranstaltungen teilnehmen, wenn es Fehlstunden gab konnte die Zulassung zur jeweiligen Prüfung verweigert werden ......
Deshalb war es auch notwendig sich krankschreiben zu lassen und den KS in der Studienabteilung abzugeben ......

Ein Fach fanden wir als Gruppe sowas von langweilig so dass wir uns entschlossen das immer nur 50% der Seminargruppe zum Seminar gehen, und für die anderen mitschreiben, genauso handhabten wir es bei der Vorlesung in diesem Fach.
Es lief nur ein Semester und wurde "nur" mit einer Abschlußklausur bewertet welche Seminargruppenweise geschrieben wurde.
Bei der Klausur war die sehr junge Assistentin über den Andrang sehr erstaunt, hatte sie doch in ihren Seminaren max. 10 Hanseln gesehen .....
Personengedächtnis war bei ihr auch nicht so ausgeprägt, Humor besaß sie dennoch und hing unsere laxe Studienhaltung in ihrem Fach nicht an die große Glocke ......, wenn ja hätte es richtig mächtig viel Ärger gegeben ........

Die doch recht straffe und in vieler Augen unflexible Studiendorganisation ließ uns jammern und studentische Freunde aus Westberlin etwas neidisch werden ......., sie hätten gerne solch eine Rundumbetreuung gehabt und eine 'endliche' Studienzeit ........

Solch durchorganisiertes Studium wie es zu DDR Zeiten die Regel war ist mir in der Gegenwart in einer Privat-Uni hier in Deutschland wieder über den Weg gelaufen ......

Gruß
Nostalgiker

PS.: Mein Studium wurde auch ohne wenn und aber anerkannt .......




So kenne ich es auch noch !!! Danke für Deine weiteren und vertiefenden Erläuterungen.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 28.01.2013 14:54 | nach oben springen

#36

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 15:03
von Schwarzfuß | 48 Beiträge

In der Firma in der Produktion hatten wir mal einen, der mußte 12 kannen zu je 14,-kg abfüllen und das Ergebnis über die Menge abgefüllte Fertigware aufschreiben. Ich sah danach seinen Notizzettel. Da hatte er 12 mal die 24 untereinander geschrieben und addiert. Das war zumindest noch richtig gerechnet.

…das machen Die in Redmond heute noch, allerdings größtenteils mit Algorithmen statt Kannen….wobei dann noch nicht einmal immer das Ergebnis stimmt! (starte z.B. mal nen Windows-Rechner nach „unerwarteten Abbruch“ neu – dann weißt du was ich meine)
…apropos: was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem unerwarteten Abbruch und einem erwarteten…..? :DDDD


„..ich wollte nicht, ich musste!“ – ok, spätestens seit Nürnberg hat diese Aussage viel an Glaubwürdigkeit verloren....
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#37

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 17:03
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #18
[...]In der DDR war der Antifaschist ein Guter und der Nazi ein Böser. Das war Gesetz, wurde so gelehrt in der Schule Wie war das eigentlich in der BRD? Wisst ihr es? Ich denke, ich weiß es,gebe schonmal eine leichte Lösung vor. [...]

Lebensläufer, der Begriff Antifaschist ist in der alten Bundesrepublik nicht wirklich gängig gewesen. Dort wurde, im Zusammenhang mit Deutschland, statt von Faschisten von Nationalsozialisten gesprochen. Über den Begriff Faschismus bin ich bewusst auch erst 1988 bei einer Fahrt nach Ost-Berlin an der Neuen Wache "gestolpert", welche damals Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus war.

In der damals also entmilitarisierten Stadt Berlin schaute ich dem "Großen Wachaufzug" und Wachwechsel zu, wie er militärischer nicht sein konnte und staunte wie das Dargebotene mit dem Sinn des Mahnmals zusammenzubringen wäre. Dazu kam noch, das wann immer ich nach links schaute um den Augenblick nicht zu verpassen zu dem der Wachaufzug um die Ecke auf Unter den Linden bog, ich immer die militärisch gesicherte Grenze am Brandenburger Tor in Sichtweite hatte. Nach einem Mittwoch in Ost-Berlin hatte ich dann mehr Militär gesehen wie in 16 Jahren Bundesrepublik zusammen. Irgendwie war das Bild nicht stimmig.

Nazis waren in der Bundesrepublik genauso böse wie in der DDR, daher benötigte es offiziell erst gar keine Antifaschisten. Obwohl, Punks, etc. gab es natürlich schon und die hatten ein böses Image...von daher...

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#38

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 17:28
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Um die begriffliche Distanz zwischen Sozialismus und National-Sozialismus zu schaffen , hat sich eben der Faschismus besser gemacht. Dir sind im Osten die Militärs aufgefallen und mir fiel in den ersten Jahren, nach meiner Übersiedlung in die BRD, die Abwesenheit von Polizei auf. Dann hat mich doch mal einer nach 2Jahren kontrolliert, als ich mit meinem PKW gefahren bin und mich freundlich darauf hingewiesen , das mein rechtes Rücklicht defekt ist und der wollte weder Dokumente noch Führerschein sehen. Ein echter Kulturschock für mich. In der DDR waren vorher eine Kontrolle im Monatsdurchschnitt in etwa, bei mir normal.

@Ari BIST AUS MTK ? Ich habe mal in Kelkheim gewohnt


zuletzt bearbeitet 28.01.2013 17:32 | nach oben springen

#39

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 17:49
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

da fällt mir doch glatt noch ein Unterschied DDR-BRD ein. Und zwar geht es um Geldscheine. Die DDR-Geldscheine, welche in der Währung MDN (Mark der Deutschen Notenbank) so in den 1960-iger Jahren verausgabt wurden waren klasse gestaltet und hatten einen genialen Bezug zu bedeutenden deutschen Persönlichkeiten:

- 5 MDN - Humboldt
- 10 MDN - Schiller
- 20 MDN - Goethe
- 50 MDN - Engels
- 100 MDN - Marx

Und was sehen wir auf den Geldscheinen der BRD? Brücken, Brücken und nur und immer Brücken ...

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#40

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 28.01.2013 17:49
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Das mit dem Mehr an Polizei war mir auch aufgefallen. An quasi jeder Strassenecke stand ein VoPo (damaliger West-Jargon und von uns Schülern nicht abwertend gemeint). Einer von uns mußte glaube ich sogar 10 Mark zahlen, für das Überqueren der Karl-Liebknecht-Straße an nicht dafür vorgesehener Stelle. War auf jeden Fall höchst beeindruckend und ohne diese Erlebnisse wäre ich heute sicher nicht so interessiert an dem Thema Grenze.

Im Sommer 1990 reichte dann aber auch die vermehrte Polizeipräsenz und/oder Motorisierung nicht mehr aus um z.B. Tempolimits auf den Autobahnen zu überwachen.

Ari

P.S.: Kelkheim ist nicht weit und wohlbekannt.


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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