#21

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 21.01.2013 18:33
von schulzi | 1.760 Beiträge

kenn ich so waren 1981 meine ersten verlobungsringe ging aber nach 5 jahren in die brüche


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#22

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 23.01.2013 19:42
von Greso | 2.377 Beiträge

Ich habe mir 1963 einen kleinen Siegelring in 585 Gold für 82,00 DM einfach so gekauft.Aber 1965,gab es kein Gold (oder selten)ohne Altgold.
Da ich Eheringe benötigte,gab ich einen Ring in700 Gold ab und bekam 2 Ringe in 333 Gold und mußte noch 20,00DM für das machen bezahlen.
Greso


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#23

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 24.01.2013 11:11
von Arnstädter | 266 Beiträge

Goldringe und Goldschmuck wurden bei uns auch oft von sowjetischen Soldaten bzw .Offiziere verkauft.Klingelten sogar an der Haustür.
Wie ich schon mal schrieb habe ich über einer Gaststätte gewohnt,und ca 500m war ein Verladebahnhof der DR(deutsche Reichsbahn).


das System funktioniert weil du funktionierst
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#24

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 20.02.2013 00:59
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich habe 1984 geheiratet und zwar in Berlin Hauptstadt der DDR. Goldringe gab es damals bei den Juweliern nur gegen Goldabgabe.

In der Brüderstraße gab es allerdings einen "Hochzeit-Ausstatter" und wenn man dort sein Aufgebot vorlegte, konnte man auch Goldringe (333er Gold) kaufen. Dort habe ich alles erledigen können. Taxibestellung, Blumen für die Braut (Rote Rosen im März!) Einladungskarten, Brautkleid, Anzug, etc.

Gruß vom Glatten


ACRITER ET FIDELITER


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#25

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 22.02.2013 01:05
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

Gold konnte man für DDR-Mark nicht offiziell in normalen Geschäften kaufen. Wenn man z. B. ein Schmuckstück aus Gold erwerben wollte ging das nur gegen Abgabe einer äquivalenten Menge von Altgold. Nun, ich wollte den Stand der Ehe eingehen. Mit goldenen Trauringen. Nicht mit diesen käuflichen Imitaten, welche aus vergoldetem Silber bestanden. Ich hatte aber kein Altgold.

Zum Glück war ich in Ungarn in Urlaub. Da lernte ich einen Ungarn kennen (wahrscheinlich ein Zigeuner), der hatte zwei goldene Trauringe, sogar mit Stempel. Nun, unerfahren wie ich eben war, kaufte ich ihm diese gegen einen Großteil meiner wenigen Forint ab. Da die Ringe nicht passten schaffte ich sie zum Juwelier um ihren Durchmesser zu verkleinern. Jetzt kam das Unglück: Die Ringe waren aus Messing.

Naja, wieder was gelernt. In unserem Bekanntenkreis hatten wir jemand, der besaß ein goldenes 20-Mark-Stück aus der Kaiserzeit. Das kaufte ich ihm ab, für 1.300 DDR-Mark. Daraus wurden die Eheringe gefertigt.

Später fuhr ich dann in die Sowjetunion. Da konnte man Gold gegen Rubel kaufen, zu moderaten Preisen. Die Einfuhr war zwar verboten, aber was verboten ist macht bekanntlich besonders scharf. Meine Frau trägt heute noch einen wunderbaren Topasring aus 585-Rotgold mit dem Sowjetstern als Punze (an der Ringaußenseite).

Liebe Grüße

Ecki




Ich muß da mal ein wenig widersprechen!
Es gab in Zwickau seit Urzeiten einen Goldschmiedemeister Günther in der Hauptstraße (inzwischen hat er oder sein Sohn(?) das Geschäft gegenüber dem Internat der WSHS an der Haltestelle der Vogtlandbahn)! Dort haben schon meine Großeltern (1923) und meine Eltern (1956)ihre Trauringe gekauft (erkennbar an der Seidenausfütterung der Trauringschachteln mit Name und Adresse) und mein Vater hat mir zum Studienabschluß (1979) ebenfalls von da ein Paar 585-er Manschettenknöpfe (Sowas trug man damals!) verehrt! Und ich weiß, daß zumindest die Manschettenknöpfe ohne Altgoldabgabe gekauft wurden. Und West-Geld hatten wir auch keins!

HG 82/I
Olsen


zuletzt bearbeitet 22.02.2013 01:06 | nach oben springen

#26

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 22.02.2013 11:22
von Lutze | 8.035 Beiträge

habe meinen Ehering aus dem Jahr 1986 mal rausgekramt,585 Gold,
gekauft in der Neubrandenburger Innenstadt bei einen ganz normalen
Uhren und Schmuckwarengeschäft,ohne Probleme wie
Goldeintausch oder Devisen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#27

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 22.02.2013 18:34
von derpae.der99 | 107 Beiträge

Die West-Verwandtschaft meiner Frau, da im Schmuckhandel involviert, besorgten für uns die Ringe. Als Tante und Onkel nichtsahnend damit einreisen wollten, hatten unsere Zöllner, warum auch immer, etwas dagegen und sie mussten unsere Ringe an der Grenze zurück lassen. Wir haben daraus kein Problem gemacht und uns mit Freundschaftsringe vermählt. Als Tante und Onkel uns dann später wieder besuchten, wurden die Ringe kurzerhand auf ihre Finger gesteckt und somit kamen wir dann doch noch zu unseren Ringen. Da mir mein Ring immer zu groß war, habe ich mir den irgendwann mal enger machen lassen. Kurz darauf meinten meine Finger sie müssten etwas zunehmen und somit lag mein Ring dann wieder, wie eigentlich immer, im Schrank. Stört mich und meine Frau nicht, ich lege keinen Wert auf's tragen. Immer wenn die Tante uns heute besucht, frischen wir kopfschüttelnd diese Geschichte wieder auf.


EK 83 II
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#28

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 19.10.2014 22:36
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag RE: Neue Ausstellung zur Fluchthilfe
@Gert, ich weiß noch das ich für meine Eheringe, das Gold von meiner Oma bekommen habe und der Goldschmied mich schön beschießen hatte! Aber was wollte man machen? Ist ja froh gewesen, das man einen gefunden hatte, der es so gefertigt hatte, wie man es wünschte! Ist aber bei Einigen alles nicht wahr gewesen, oder sie verdrängen es!

Für solch 'schön beschießen hatte' gab's dann aber schon hin- und wieder mal einen 'Besuch von der Schdassi'. Nur sind diese armen selbstständigen Handwerksmeister heute natürlich Opfer, irgendwer im Forum hatte doch einen solchen 'Kipper & Wipper' in der Verwandschaft?
(Bin bissel zu langweilig zum suchen)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#29

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 19.10.2014 23:01
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #28

Für solch 'schön beschießen hatte' gab's dann aber schon hin- und wieder mal einen 'Besuch von der Schdassi'. Nur sind diese armen selbstständigen Handwerksmeister heute natürlich Opfer, irgendwer im Forum hatte doch einen solchen 'Kipper & Wipper' in der Verwandschaft?
(Bin bissel zu langweilig zum suchen)


Hallo, wann wurde denn soetwas ein Vorgang für den sich die "Firma" aus der Normannenstraße interessierte? Warum oder wann nicht Kriminalpolzei K2 oder K3?



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#30

RE: Goldene Trauringe in der DDR

in Leben in der DDR 19.10.2014 23:08
von 94 | 10.792 Beiträge

Na das wußte doch das heutige 'Opfer' nicht, für den isses alles Schdassi ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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