#41

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 18:39
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #21
Zitat von Gert im Beitrag #15
#10Larissa

Larissa, was du da dem WzW erwiderst ist alles richtig, aber es ist extrem einseitig.
Tatsache ist, dass die damalige Sowjetunion genauso ein verbrecherischer Staat war, wie Hitlerdeutschland. Das "Dumme" aus unserer Sicht in D ist, dass der Hitler etwas schneller gehandelt hat, als Stalin und wir dadurch in die Rolle des Agressors gekommen sind, es hätte genauso umgekehrt kommen können. Somit war Stalin für alle Ewigkeit der "moralisch Überlegene", tasächlich aber kein Deut besser als Hitler und sein D.
Begründung. Der geheime Hitler Stalin Pakt sah z.B. vor, das freie und unabhängige Polen zu überfallen und die Beute unter sich aufzuteilen, was dann auch so geschah. Bei der Gelegenheit ermordete die russische Soldateska mal eben 40.000 polnische Offiziere in Katyn.
Die Nazis machten das selbe, indem sie die polnischen Juden und die Intelligenz ermordeten. Wo ist da ein Unterschied? Nun glaubte der eine Gauner den anderen übers Ohr zu hauen und überfiel sein Land. Die dort verübten Taten sind unvorstellbar grausam, sie sind bekannt.
Anstatt nun aber bei der Besetzung Deutschlands sich moralisch von dieser Art Kriegsführung abzusetzen, ging es in der gleichen grausamen und brutalen Art, vor allem gegen die Zivilbevölkerung, zurück. Ich würde nichts gegen eine harte Kriegführung gegen die Wehrmachtssoldaten sagen, aber die Übergriffe gegen die Unschuldigen Frauen und Kinder, gegen unschuldige Jugendliche, die man als "Werwölfe" anklagte, sind absolut moralisch zu verurteilen, wie ich sie auch bei den Wehrmachtssoldaten verurteile. Da haben sich die russischen Soldaten durch nichts von der Wehrmacht unterschieden, im Gegensatz zu den Westalliierten, die zwischen Soldaten und Frauen und Kindern unterscheiden konnten.
Es war eine rachsüchtige, brutale und mordende Soldateska, die da nach Deutschland zurückflutete. Das sind nun mal die Fakten



Gert, es ist alles richtig das ich schrieb oben und sicher nicht einseitig, lese nochmal paschalste.
Aber, lass gut sein. Deine einseitigen Fakten stimmen, Deine Zahlen stimmen, Deine Ausfuehrungen stimmen auf den Punkt genau. Nehme es in Anspruch fuer Dich. Aber weiterhin nicht vergessen, nenne andere einseitig. Ich kann damit leben weil ich die Wahrheit kenne und mich in den vergangenen Jahrzehnten orientiert habe auf allen Seiten.

27 Millionen Tote sprechen auf der anderen Seite fuer sich.

60 Millionen Tote insgesamt schmaelern Dein ...die Nazis machten das selbe...... horrend ist es, dass Du die Rote Armee, trotz allem, mit den Nazis vergleichst und wie Du sie beschimpfst. Nun, nehme meine Ausfuehrungen oben als unmittelbares Gegenwehr.
Wer hier einseitig ist, in allem, ist mehr doch als eindeutig. Genau so ist Dein aufopferndes Verstaendnis fuer Andersdenkende so wie ich, die Du als 'in der Kommunistenecke titulierst.' Ich rede von Dir doch auch nicht als 'die in der Kapitalistenecke.' Es wird sich an der propagandaorientierten Geschichte und der sagenhaften Feinarbeit der Aufarbeitung der gesamten Geschichte mitsamt einseitigen Phrasen und Zahlen seit 1945 nie etwas aendern in Deutschland. Eine Wahrheit sei Dir gesagt, ich kann heute in den USA und Russland leben und denken wie ich es moechte, ohne angegriffen, ohne beschimpft und nicht in eine der sonderlichen Ecken gestecken zu werden, nur nicht in Deutschland. Das Kleinbuergertum hier in einem abgelegenen Winkel, wo ich mich weder politisch, noch sonstwie aeussere laesst mich weiterhin nicht zur Ruhe kommen. Deutschland 2013. Da fahre ich doch bald lieber nach Hause und lasse das hinter mir, was hat ohnehin mein Leben gequaelt seit Kindesbeinen - Menschen mit einseitiger Erfahrung und Ansicht, vom SSVater angefangen, der auch immer Recht hatte. Ja, ganz rechts war er in seinem Recht.
Und Tschuess.





rot mark. Für sich gesehen habe ich einseitig geschrieben, es war aber als Ergänzung zu deinen einseitigen Erklärung gedacht, insofern haben wir ein Gesamtbild zusammengesetzt. Habe ich da etwas falsch gemacht ? Gibt es einen §, der da sagt, bestimmte Meinungsäußeren werden in diesem Forum nicht zugelassen? Ist etwas an den von mir genannten, geschichtlichen Fakten falsch ?
grün mark: wo habe ich dich in die " Kommunistenecke " gestellt ? Ich habe dich mit keinem Wort angegriffen oder dich irgendwie in der Art erwähnt.
Ich dachte hier ist ein Diskussionsforum, wo man sein Meinung zu bestimmten Threads aufschreiben kann. Wenn sich an diesem Anspruch etwas geändert hat, bitte ich die Admins mir das zu sagen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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#42

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 18:40
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #32
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #30
Zitat von utkieker im Beitrag #24
Ich meine sehr wohl, daß die Zerschlagung des Faschismus ein Akt der Befreiung war. Manche nennen es auch die Stunde Null, eine Chance für Europa, welche durch die spätere Blockpolitik und dem kalten Krieg vertan wurde.

Gruß Hartmut!


Aber das Problem ist das die roten Sozialisten genau dort weitermachten wo ihre braunen Gegenspieler gezwungen wurden aufzuhoeren. Kann man sowas wirklich als efreiung empfinden? Doch wohl eher als vom Regen in die Traufe zu kommen.


Nenn uns doch mal einige Fakten, wie dies geschah !



Alfred, Fakten: Verschleppung, Ermordung und Internierung in ehemaligen Nazilagern von tausenden von Zivilisten nach Waffenstillstand. Vergewaltigungen, Zwangsenteignungen -die Liste ist endlos.


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#43

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 18:48
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #42
Zitat von Alfred im Beitrag #32
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #30
Zitat von utkieker im Beitrag #24
Ich meine sehr wohl, daß die Zerschlagung des Faschismus ein Akt der Befreiung war. Manche nennen es auch die Stunde Null, eine Chance für Europa, welche durch die spätere Blockpolitik und dem kalten Krieg vertan wurde.

Gruß Hartmut!


Aber das Problem ist das die roten Sozialisten genau dort weitermachten wo ihre braunen Gegenspieler gezwungen wurden aufzuhoeren. Kann man sowas wirklich als efreiung empfinden? Doch wohl eher als vom Regen in die Traufe zu kommen.


Nenn uns doch mal einige Fakten, wie dies geschah !



Alfred, Fakten: Verschleppung, Ermordung und Internierung in ehemaligen Nazilagern von tausenden von Zivilisten nach Waffenstillstand. Vergewaltigungen, Zwangsenteignungen -die Liste ist endlos.




Natürlich wurden in der SBZ / DDR alle ohne Grund interniert und natürlich hätte man als erstes nach 1945 ordentliche Haftanstalten bauen sollen ,als für für "normale Bürger" Wohnbedingungen zu schaffen. Und sicher hast Du auch die rund 3 Millionen Gefangenen Sowjetbürger vergessen, die durch die Deutschen ihr Leben verloren.


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#44

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 18:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #38
Zitat von Larissa im Beitrag #10




Ja, und Deine Argumente, mit Sicherheit sind die eines Rechten, der aber absolut nicht weiss wo er steht, weil er keine Ahnung vom Faschismus hat und der konstant seinen Mantel in den Wind haengt auf Teufel komme heraus und der in Wirklichkeit lieber Anarchie heute als Morgen um sich haette. Du gehoerst schon zur richtigen Bande und waerst der erste der jammert, wenn er keine frische Moloko auf den Tisch bekommt.
Ich bin Kommunistin und werde es bleiben Du Wi... Deshalb muss ich mich von Dir nicht beleidigen lassen wenn ich mal Deinen Arsch an Vaeterchen Frost geben moechte! Geh in die Ecke und weine, werde erwachsen. Deine Schandtaten in Wort und Schrift sind widerlich und ich werde mein Volk, das so gelitten hat und heute noch alles hinnehmen muss als die Boesen, nicht beleidigen lassen.



Keine Sorge. Ich weiss schon wo ich stehe. Mit beiden Fuessen fest im Lager der Freiheitlichen die jeder Form von Diktatur, also auch dem roten und braunen Sozialismus, entgegentreten. Und ehrlich gesagt, mit Moloko und so einem Zeug kannst Du mich nicht von hinterm Ofen hervorlocken. Eine einfache Tasse schwarzer Tee ohne Milch und Zucker waere da schon eher was.
Auch bin ich mir nicht bewusst Dich oder "Dein Volk" hier beleidigt zu haben. Ich habe nichts gegen Dich geschrieben, und auch nichts gegen Deine Herkunftslaender England und Deutschland oder amerikanische Wahlheimat. Jeder der sich diesen Thread von Anfang an durchliest wird bald zur Erkenntniss kommen das Du den ersten persoenlichen Stein geworfen hast, Larissa.




Truce? Okay? Let's move on.


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 22:46 | nach oben springen

#45

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 18:56
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #23
Und da schlägt der auf-die-Größe-kommts-nicht-an-Kampfhund dann gleich voll an ...

Hallo Larrisa, allein die Bemerkung, das die Soldaten der Roten Armee nicht zwischen Soldaten und Kindern unterschieden, zeigt doch wie oberflächlich der rübergemachte Reinländer und der Exilinsulaner in dieser Materie drinstecken. Allein die Geschichte, die hinter der Motivwahl für das Ehrenmal im Treptower Park von Вучетич steht (btw. dieser Künstler entwarf auch die Schwerter-zu-Pflugscharen-Skulptur in Neu York), spricht doch eine andere Sprache, hmm?

Achso, apropos Zuhause ... Brandy or/или Бренди


rot mark. so, hast du mal etwas von einer Werwolf Organisation gehört, die in den Köpfen der Besatzer herumspukte? Da sind etliche und wenn sie nur von missgünstigen Nachbarn bei den Besatzern angeschwärzt wurden, ums Leben gekommen. Und die Russen habe da auch nicht davor gescheut diese halben Kinder direkt umzulegen oder später in den sibirischen Lagern und der Ljubljanka in Moskau ins Jenseits zu befördern ohne zu prüfen, ob sie etwas gegen die rote Armee unternommen hatten.
Welche Paranoia diese Sowjetsoldaten hatten, habe ich gestern Abend erst wieder gesehen in einer TV-Doku über das Hotel Adlon. Die Russen betraten das Hotel und eine Angestellte sagte, da ist der Generaldirektor ( des Adlon). Die Soldaten hörten nur General, mitkommen auf den LKW geladen, die Frau des Direktors fand seine Leiche 5 Tage später Berlin. Der Mann hatte niemandem etwas böses getan, er war das Opfer der etwas stupiden Sprachkenntnisse dieser Soldaten und Offz..

Deine mir zugeschriebene Eigenschaft " oberflächlich" reiche ich dir gerne zurück. Die Farbquelle, aus der du deine Weisheiten bezogen hast, lässt du etwas zu offensichtlich heraushängen, eben eine intensive Farbgebung aber an der Oberfläche.


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#46

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 18:59
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #43



Natürlich wurden in der SBZ / DDR alle ohne Grund interniert und natürlich hätte man als erstes nach 1945 ordentliche Haftanstalten bauen sollen ,als für für "normale Bürger" Wohnbedingungen zu schaffen. Und sicher hast Du auch die rund 3 Millionen Gefangenen Sowjetbürger vergessen, die durch die Deutschen ihr Leben verloren.


Zweimal Unrecht ergibt noch lange kein Recht, Alfred. Niemand bestreitet das die Nazis Unrecht begangen haben waehrend des Krieges. Aber was die Sowjets machten in der SBZ geschah eindeutig nach Waffenstillstand. Und ja, Leute wurden wahrlos inhaftiert, verschleppt und ermordet. Daran gibt es gar keine Zweifel. Und welche "Verbrechen" haben die Frauen begangen das sie zur Strafe vergewaltigt wurden???


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#47

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 19:01
von jpaul26 | 5 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #44
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #38
Zitat von Larissa im Beitrag #10




Ja, und Deine Argumente, mit Sicherheit sind die eines Rechten, der aber absolut nicht weiss wo er steht, weil er keine Ahnung vom Faschismus hat und der konstant seinen Mantel in den Wind haengt auf Teufel komme heraus und der in Wirklichkeit lieber Anarchie heute als Morgen um sich haette. Du gehoerst schon zur richtigen Bande und waerst der erste der jammert, wenn er keine frische Moloko auf den Tisch bekommt.
Ich bin Kommunistin und werde es bleiben Du Wi... Deshalb muss ich mich von Dir nicht beleidigen lassen wenn ich mal Deinen Arsch an Vaeterchen Frost geben moechte! Geh in die Ecke und weine, werde erwachsen. Deine Schandtaten in Wort und Schrift sind widerlich und ich werde mein Volk, das so gelitten hat und heute noch alles hinnehmen muss als die Boesen, nicht beleidigen lassen.



Keine Sorge. Ich weiss schon wo ich stehe. Mit beiden Fuessen fest im Lager der Freiheitlichen die jeder Form von Diktatur, also auch dem roten und braunen Sozialismus, entgegentreten. Und ehrlich gesagt, mit Moloko und so einem Zeug kannst Du mich nicht von hinterm Ofen hervorlocken. Eine einfache Tasse schwarzer Tee ohne Milch und Zucker waere da schon eher was.
Auch bin ich mir nicht bewusst Dich oder "Dein Volk" hier beleidigt zu haben. Ich habe nichts gegen Dich geschrieben, und auch nichts gegen Deine Herkunftslaender England und Deutschland oder amerikanische Wahlheimat. Jeder der sich diesen Thread von Anfang an durchliest wird bald zur Erkenntniss kommen das Du den ersten persoenlichen Stein geworfen hast, Larissa.



Lieber Wanderer, nochmal zum Mitschreiben, ich habe keine amerikanische Wahllheimat. Schon so oft gesagt hier in diesem Forum. Ich war in Amerika aus ganz anderen Gruenden und wurde sogar geheiratet damals. Unter dem Schutz meines US Mannes nur konnte ich dort leben. Es wuerde nie meine Heimat. Auch wenn ich einige Paesse habe, ich habe einen russischen Pass, dort ist nicht nur meine Wahlheimat, sondern auch meine Familie zuhause, die ich sehr liebe. Ein alter Vater, ueber neunzig, der mich annimmt als seine Tochter hat, der im 2. Weltkrieg gedient hat, in Berlin. Ich wuerde Dir gerne etwas entgegenbringen, was er mir gerade schickte. Er blieb ganz ruhig und hat mir gesagt, ich muesste ihn nicht verteidigen, das kennt er schon lange, dass die Nimietzkis so reden. Er war ganz ruhig und ich mache mir Vorwuerfe, dass ich ihm das alles gesagt habe. Und ein alter Freund aus Mariupol, ein Russe, der mitgelesen hat. Dieser alte Mann hat so geweint eben am Telefon, als er las was Du geschrieben hast ueber die Sowjetarmee. Ihr versteht alle nicht. Es ist einfach nicht Recht diese Menschen, die grenzenlos Liebe haben fuer alle Menschen, besonders fuer die Deutschen, so zu beschimpfen.
Auch ich bin hart in der Wortwahl und ich habe es satt als Kommunistin immer angeklagt zu werden, auch von Dir. Ich bin auch nur ein Mensch, der sich nicht mehr aendern kann, wie Du vieleicht. Nun gehe ich in meine Muschel und besinne mich, dann ist wieder gut.
Das mit Vaterchen Frost war doch nichts zum Weinen, was zum Lachen. Der britische Humor kommt nicht an. Egal. Ich bin sehr traurig, dass die Menschen hier mich nicht verstehen, und immer wieder angreifen, aber aendern werde ich nicht mich, das haben schon ganz andere versucht.
Truce? Okay? Let's move on.


niemand hat dich als kommunistin angeklagt. auch ich habe dich nicht als ausländerin beschimpft (ist " ausländer" ein schimpfnahme?) und dir
angewiesen dich an der nase zu fassen.
es hat auch keiner abfällig über sowjetische soldaten diskutiert die ihr land verteidigt und den krieg beendet haben.
es geht hier um das verhalten" der befreier" nach der kapitulation.


" Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Krieg behandelt." Leopold von Ranke

Nov.84- Mai 85 GAR Plauen
Mai 85-86/1 GK Sonneberg/ Höhnbach
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#48

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 19:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #23
Und da schlägt der auf-die-Größe-kommts-nicht-an-Kampfhund dann gleich voll an ...

Hallo Larrisa, allein die Bemerkung, das die Soldaten der Roten Armee nicht zwischen Soldaten und Kindern unterschieden, zeigt doch wie oberflächlich der rübergemachte Reinländer und der Exilinsulaner in dieser Materie drinstecken. Allein die Geschichte, die hinter der Motivwahl für das Ehrenmal im Treptower Park von Вучетич steht (btw. dieser Künstler entwarf auch die Schwerter-zu-Pflugscharen-Skulptur in Neu York), spricht doch eine andere Sprache, hmm?

Achso, apropos Zuhause ... Brandy or/или Бренди



Ay 94, richtig. apropos, leider bin ich nicht zuhause heute Abend, aber beides waere in diesem Moment gut.


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#49

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 19:18
von Gelöschtes Mitglied
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niemand hat dich als kommunistin angeklagt. auch ich habe dich nicht als ausländerin beschimpft (ist " ausländer" ein schimpfnahme?) und dir
angewiesen dich an der nase zu fassen.
es hat auch keiner abfällig über sowjetische soldaten diskutiert die ihr land verteidigt und den krieg beendet haben.
es geht hier um das verhalten" der befreier" nach der kapitulation.
[/quote]


rot gemarkt. Ach nein, dann hast Du hier noch nicht viel gelesen hier. Nicht angeklagt? Das geht hin bis zu schmierigen Emails.
Wer soll sich sonst fassen an die Nase? andere Auslaender sind hier nicht. Und warum ueberhaupt sollen sie fassen, das antwortest Du nicht. Das ist Rauswuseln aus Situationen. Und ausserdem, dass ueberhaupt zu schreiben, warum tust Du das? Du schreibst paradox irgendwie. Ganz Europa, Amerika, Russland befanden sich im krieg. Ja, um das Verhalten der Befreier, als diese genannt werden, darueber wurde in schrecklicher Weise gesprochen hier. Oder lese ich in einem anderen Forum? Ich ziehe mir nicht den Strumpf an, aber anderenseits darf ich mich wohl auch ueber unbedachte Ausserungen aergern zu Kommunisten. Jeder behauptet etwas und dann sagt er, er hatte nicht das gesagt oder nicht gemeint. Kann man nicht etwas Ruecksicht nehmen? Okay dann nicht, wie Frau sieht. Es kann auch sein durchaus, dass man mir sagt nach heissen Diskussionen, ich hatte alles falsch verstanden, ja auch schon oft vorgekommen, dass ich falsch verstehe, hier aber war ganz klar die Rede von dem was Du abweist. Es ist da dieser Hass. Ich befreie mich von diesem Thread jetzt, weil ich alles falsch verstehe und mir nix schlechtes nachgesagt wird. Das wird langweilig sonst.


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 19:21 | nach oben springen

#50

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 19:26
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Zitat von turtle im Beitrag #11
Ich bin der Meinung zu diesem Thema können in erster Linie die Menschen etwas sagen,welche diese Zeit ab 45 miterlebt haben.Und sogar da werden die Antworten sehr unterschiedlich sein.Wie wir später geborenen diesen 8. Mai ansehen liegt zum großen Teil daran wo und wie großgeworden sind! Wer wie ich schon als Kind immer von den "Greueltaten" der Russen hörte,von der Angst der Flüchtlinge vor den anrückenden Russen .von Vertreibung ,Vergewaltigung,Verbannung ,Enteignung etc.bekam eine gewisse Voreingenommenheit doch schon auf den Weg mit.. Aufgewachsen in einer Antifaschistischen oder einfach nur in einer Familie welche in einem anderem Gesellschaftsmodell
eine neue Chance sah wird es anders aussehen.Im Nachhinein dürfen wir aber trotzdem nicht vergessen wer diese Krieg angefangen hatte,und wer die Hauptlast der unzähligen Opfer zu tragen hatte. Diesen Opfern sollten wir trotz allem Gedenken. Und wo Gewalt gesät wird kommt Gewalt zurück. Greueltaten beging die Wehrmacht in den besetzten Gebieten genauso.Eine Verrohung durch Krieg ist immer noch eine negative Begleiterscheinung. Wir Menschen haben Fehler. Doch nicht zu vergessen die meisten wussten was Humanität ist.Nicht alle waren Verbrecher.
Sind wir froh das wir in Deutschland seit 1945 keinen Krieg mehr hatten.So betrachtet war es eine Befreiung ,zumindest vom Krieg.


Meine Mutter hat den Einmarsch der Sowjets miterlebt in Brandenburg. Meine Grossmutter ist dort aufgewachsen hat aber kurz nach dem 1. Weltkrieg meinen Opa aus dem damaligen Saargebiet geheiratet und dann auch dort hingezogen. Dann im 2. Weltkrieg wurde SB von den Amis bombadiert und erheblich zerstoert. Zweimal wurde die Familie dann Zwangsevakuiert, das zweite Mal dann nach Brandenburg da es dort Verwandtschaft gab. Dort hat dann meine Grossmutter und Mutter den Einfall der Sowjethorden miterlebt. Meine Grossmutter wollte sich das Leben nehmen, sich in einem der Seen da oben ertraenken aber meine Mutter konnte sie zurueckhalten Beide hatten Glueck und konnten sich versteckt halten. Aber andere weibliche Familienmitglieder hatten weniger Glueck.
Also von Befreiung spricht da keiner, sondern hoechstens vom Horror jener Tage und das obwohl die Familie Hitler und den Taten seiner braunen Sozialisten eher kritisch gegenueberstand.


Eben jeder, wie er es erlebt hatte. Die vergewaltigten und getöteten Frauen in der SU und anderswo, wenn sie noch lebten, könnten das Gleiche sagen. Deutschenhass durch die Überlebenden bis in die nächsten Generationen wäre da genauso angebracht. Das könntest Du wohl schwerlich nachvollziehen? Wirkliche Größe zeigt der, der zu unterscheiden weiß zwischen denen, die sich aktiv an Gewaltorgien beteiligten und denen, die sich zumindest angewiedert abwandten oder im Rahmen ihrer sehr bescheidenen Möglichkeiten versuchten, das Bild wieder etwas gerade zu rücken, welches einige ihre Kampfkammeraden/genossen bei der Bevölkerung des Gegners erzeugt haben. Ich würde einem Ausländer ein paar ganz klare Worte sagen, wenn er mich als Nazi bezeichnen würde, weil ihm irgendwas an uns nicht gefällt. Es gab ganz sicher sowohl bei der Wehmacht als auch bei der RA Menschen, die Menschen geblieben sind. Es geht zumindest aus authentischen Berichten hervor, daß die willkürlich Übergriffe von Soldaten der RA auf die Zivilbevölkerung, wie eben Vergewaltigungen, schon sehr kurze Zeit nach dem 8.Mai rigoros unterbunden wurden. Die Führung der RA wußte, daß sie über kurz oder lang auf die Akzeptanz der Zivilbevölkerung angewiesen war, wenn man sie als potentiellen Verbündeten gegenüber dem sich da schon abzeichnenden künftigen Gegner gewinnen wollte, aus dem gleichen Grund, wie es die Alliierten in ihren Besatzungszonen handhabten.



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 19:47
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #13
Hallo turtle,

ich denke schon, dass die Nachwelt ein Recht und aus Sicht historischer Aufarbeitung auch die Pflicht hat, etwas dazu zu sagen und auch Wertungen zu treffen. Was mich fasziniert ist, dass es mit dem Begriff wahrscheinlich kaum Probleme gäbe, wenn die DDR nicht einen Feiertag so genannt hätte. Dann wäre das Ganze hier eine entspannte Diskussion. Man würde sich vielleicht nochmal in Ruhe die Rede Richard von Weizsäckers vom 08.05.1985 vornehmen und könnte feststellen, irgendwie hat er recht und er war ja als Wehrmachtsoffizier durchaus einer, der diese Zeit mehr als miterlebt hat. Aber nein, die Führung der DDR hat da was getan und schon kann es nicht richtig sein. Naja, hauen wir uns die Meinungen um den Kopf und möge jeder Hammer und keiner Amboss sein.

ciao Rainman


PS: An der Stelle nochmal Danke an @SCORN, dass er an die Rede von Weizsäckers im anderen Thread erinnert hat!



Das klinkt so als habe ich in meinem Beitrag der Nachwelt das Recht abgesprochen historische Aufarbeit zu betreiben.Dem ist nicht so.
nur noch kurz noch zum Thema. Im Prinzip waren doch die Westalliierten und die Sowjetunion eine Zweckgemeinschaft gegen Nazi Deutschland.
Das sich nach dem Krieg mehr entwickelt war kaum anzunehmen. Schon vor dem Ende des Krieges ging es um Einfluss und Macht nicht nur in Deutschland.Einen hohen Preis haben dafür auch die späteren Staaten des Warschauer Paktes bezahlt . Sie wurden sozusagen "mit befreit" und bis zum Zusammenbruch des sozialistischen Systems in Europa von der Sowjetunion stark beeinflusst.Ob sie die sowjetischen Truppen als Besatzer sahen? Mir genügt da der Ungarn Aufstand und die Ereignisse in der CSSR 1968 als Antwort. Das das unsere Genossen anders sehen werden ist klar.Hier war es natürlich Bruderhilfe. Beide Seiten haben das Recht ihre Sicht auf diese Dinge so zu sehen wie es ihre Überzeugung verlangt.. Auch so habe ich es in meinen Beitrag gemeint. Aber etwas aus Rainman2 Beitrags muss ich noch aufgreifen. Stimmt wenn die DDR nicht den 8. Mai Tag der Befreiung genannt hätte ,würden die Emotionen zu diesem Thema nicht so stark sein.Wer die Sowjets als Besatzer sah,mal ne Gegenfrage was waren die Amerikaner und Briten in Westdeutschland?
So Leute wieder mehr Contenance bitte!!!


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#52

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 19:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #32
Nenn uns doch mal einige Fakten, wie dies geschah !

Gerne, aber wer ist uns? Sprichst Du jetzt schon in der Mehrzahl von Dir.

Schau Dir mal den Beitrag #45 von @Gert an. Da wird die Geschichte mit dem Adlon erwähnt. Besonders nachdenklich macht mich der Satz Zitat: Da sind etliche und wenn sie nur von missgünstigen Nachbarn bei den Besatzern angeschwärzt wurden, ums Leben gekommen.
Das ist ja wohl neben dem vorauseilenden Gehorsam die Zweitschlimmste der typisch teutschen Eigenschaften. Also in diesem Sinne war weder der 8.Mai'45 noch das Ergebniss der Reise vom 8. bis 14. September zehn Jahre später eine Befreiung des deutschen Volkes von diesen urteutschen Übeln.

P.S @turtle wieso Constanze, dem anglikij dewotschka ist bereits langweilig und außerdem reflektiert sie den Sonderstatus des Einzigen Außengeländers im Forum, wenn das mal gutgeht


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 19:54 | nach oben springen

#53

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:30
von Gelöschtes Mitglied
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P.S @turtle wieso Constanze, dem anglikij dewotschka ist bereits langweilig und außerdem reflektiert sie den Sonderstatus des Einzigen Außengeländers im Forum, wenn das mal gutgeht[/quote]

No 94, Ich bin langweilig, ich langeweile nicht mich. Русская англичанка eta отъявленный грустный. Aber wegen der 'Constanze' und des Aussengelaenders musst ich doch wieder lachen.

Mein Fazit, wenn ich bitte darf als Aussengelaender. Der 8./9. Mai war eine kurze Befreiung nicht nur fuer die Deutschen insgesamt, auch fuer alle beteiligten Kriegsgegner (kann Frau das sagen, ohne gleich wieder zu bekommen.) Es war ein Deutsches Land in der Stunde null. Die Menschen, auch die ankommenden Fluechtlinge, konnten nicht einfach bestimmen wohin sie gehen. So sehen wir das richtig, war dann nach der Befreiung die Ueberlegungen was machen mit dieserm Staat, das durch Hitler die Welt ins Verderben gestuerzt hatte. Eine Vorstellung fuer ein Kartoffel und Bauernstaat wurde schnell verworfen, eine sogenannte Aufteilung kam zwangslaufig auf dem Plan, wegen unserer beiden feindseligen Grossmaechte, sodass es den Menschen in Deutschland sicher kaum wie eine Befreiung vorkam. Wie ein Kuchen wurde Deutschland aufgeteilt, und von den DREI Westmaechten und dem einen Ostmacht. Das bedeutete ganz klar Auflagen, und vor allem Bevormundung bis in die Alpen und bis an die Nordsee, British Niedersachsen, z.B. und das im Westen wie im Osten. Die Einwohner im Viermaechtestatus des Landes wurden vom ersten Moment an bevormundet, bis ins kleinste Detail und in jeden Winkel ihres Lebens. Eine Befreiung ist, wenn fuer eine Gefangene oder ein Gefangener die Zelle sich oeffnet und er in die Freiheit entlassen wurde. Ich sage, der 8./9. Mai war das Ende des Krieges und keine Befreiung. Es gab nichts zu befreien, die Welt war grossflaechig kaputt, die Menschen kaempften um das Ueberleben in Ruinen. Die Befreiung der Deutschen dauerte an bis sich die Welt veraenderte mit der Transformation der Sowjetunion, und dem Abzug und der Uebergabe der Vollmachten von den Besetzern an die Deutschen, das zwangslaeufig mitbrachte die deutsche Vereinigung.


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#54

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:38
von damals wars | 12.213 Beiträge

Für viele Deutsche, die in den KZ und Zuchthäuser gesessen haben, war es mit Sicherheit eine Befreiung.
Für die Deutschen mit dem gelben Stern auch.
Und auch für meine Mutter, die von Stund an nicht mehr Nacht für Nacht in den Bunker flüchten musste, auch.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#55

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:44
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Das war eben unterschiedlich, mit der Befreiung.
Früher, als es noch nicht überall "Befreiung" genannt wurde, standen die Befreiungsgeschichten auch noch in der Zeitung.

23.05.1966
FRAU! FRAU!
Cornelius Ryan über die Vergewaltigungen in Berlin 1945
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46407382.html


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#56

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:46
von damals wars | 12.213 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #42


Alfred, Fakten: Verschleppung, Ermordung und Internierung in ehemaligen Nazilagern von tausenden von Zivilisten.




Wenn wundert es, das nach 45 die von Goebbels so großspurig angekündigte "Wehrwölfe" weggesperrt worden.

Und die waren kein Phantom:
Aachen: Oppenhoff wurde von der amerikanischen Militärregierung eingesetzt, am 25. März 1945 vor seinem Haus von SS-Leuten auf Befehl Himmlers ermordet. Ihm standen bis zu neun ernannte/eingesetzte Bürger zur Seite, die sich allesamt Bürgermeister nennen durften.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#57

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:48
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #51
Wer die Sowjets als Besatzer sah,mal ne Gegenfrage was waren die Amerikaner und Briten in Westdeutschland?
So Leute wieder mehr Contenance bitte!!!


Fuer mich jedenfalls auch Besatzer. Aber das "kleinere Uebel" im Vergleich zu den Sowjets.


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#58

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:52
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #56
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #42


Alfred, Fakten: Verschleppung, Ermordung und Internierung in ehemaligen Nazilagern von tausenden von Zivilisten.




Wenn wundert es, das nach 45 die von Goebbels so großspurig angekündigte "Wehrwölfe" weggesperrt worden.

Und die waren kein Phantom:
Aachen: Oppenhoff wurde von der amerikanischen Militärregierung eingesetzt, am 25. März 1945 vor seinem Haus von SS-Leuten auf Befehl Himmlers ermordet. Ihm standen bis zu neun ernannte/eingesetzte Bürger zur Seite, die sich allesamt Bürgermeister nennen durften.


Es gab einige Werwolffaelle. Aber das waren eher Einzelaktionen von nur ganz wenigen Leuten. Jedenfalls rechtfertigt das nicht die brutale Vorgehensweise der Sowjets gegen die deutsche Zivilbevoelkerung.


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#59

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #54
Für viele Deutsche, die in den KZ und Zuchthäuser gesessen haben, war es mit Sicherheit eine Befreiung.
Für die Deutschen mit dem gelben Stern auch.
Und auch für meine Mutter, die von Stund an nicht mehr Nacht für Nacht in den Bunker flüchten musste, auch.



8./9. Mai 1945 Dann nehmen wir doch alle fairerweise dazu, die russischen, die franzoesischen, die englischen, canadischen und amerikanischen Gefangenen, die Auslaender in den KZs und sonstigen Arbeits- und Gefangenenlagern, die nicht nur juedischer Abstammung waren.
Fuer die deutschen Kriegsgefangenen in Deutschland und Uebersee war dieser Tag lange noch keine Befreiung.

Und damit wir das Brot auch richtig und vollkommen beschmieren mit unseren Buechervorschlaegen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_der_Wehrmacht

Fuer meine Grossmutter, alleine mit 11 Kindern in London gab es keine Bunker in den aermen Vierteln. Sie verlor zwei Kinder im Krieg. Fuer die Englaender war der 8.5. immer ein Feiertag in den nachfolgenden Jahren. Sie waren gluecklich, dass der Krieg zuende ging, das sehr wohl. Aber das Nachspiel, der Hunger, Rationierungen und die Kaelte in den Nachkriegsjahren war keine Befreiung, sondern eine Fortfuehrung der Armut.


zuletzt bearbeitet 07.01.2013 20:56 | nach oben springen

#60

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 07.01.2013 20:55
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Natürlich war es ein Tag der Befreiung(Oder sollte man es Erlösung nennen ?) von einem brutalem System mit einer Schreckensherrschaft das hoffentlich nie wieder kommt.Nazideutschland war am Ende und die Stunde Null fing an.



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