#221

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 20:58
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #218
Zitat von ek40 im Beitrag #216
Zitat von Alfred im Beitrag #215
Zitat von ek40 im Beitrag #214
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #213
Zitat von Eisenacher im Beitrag #210
2. Empfangsmöglichkeiten und Nutzung des Westfernsehens in der DDR



Die Medienpolitik der DDR-Regierung lässt sich, ähnlich wie deren Umgang mit westlichen Journalisten, in verschiedene, in gewisser Weise mit der allgemeinpolitischen Lage korrespondierende Zeitabschnitte einordnen.

Schon bald nach ihrer Gründung versuchte die DDR-Führung den Empfang westlicher Rundfunksendungen zu unterbinden, da sie von ihnen eine (klassen-)feindliche Einflussnahme auf die DDR-Gesellschaft vermutete[176]. Dazu ergriff sie einerseits technische Maßnahmen mittels Einrichtung von Störsendern, auf der anderen Seite behalf sie sich mit der rechtlichen Auslegungen bestimmter Paragraphen wie der „staatsfeindlichen Hetze“ im Strafgesetzbuch - konkrete, auf den Empfang von Fernsehsendungen zielende Verbote gab es aber nie. Vielmehr versuchte sich die SED Anfang der sechziger Jahre mittels einer Kampagne namens „Aktion Ochsenkopf“ des Problems anzunehmen. Die Bürger, die schon Westfernsehen empfangen konnten, sollten die dafür in einigen Fernsehgeräten von vornherein installierten technischen Vorrichtungen wieder ausbauen sowie die Antennen nicht mehr zum Westfunksender Ochsenkopf ausrichten. Diese Kampagne wurde begleitet von Denunziationsaktionen, dem mutwilligen Abbrechen von westlich ausgerichteten Antennen seitens der FDJ, der Androhung des Einzugs des Gerätes bei Zuwiderhandlung sowie von einer gezielte Pressekampagne[177]. Darüber hinaus wurden im Handel zeitweise nur noch solche Fernsehgeräte angeboten, mit denen der Westempfang gänzlich unmöglich sein sollte. Die Aktion schlug jedoch aus verschiedenen Gründen fehl und wurde nach wenigen Wochen abgebrochen. Zum einen war in Wohnungen, in denen Westfernsehen mit der Zimmerantenne empfangen wurde, eine Überwachung der Ausrichtung nicht möglich und zum anderen umgingen viele DDR-Bürger die Kontrolle mittels spezieller Antennen, die sie nur nachts ausfuhren („Nachtantennen“). Selbst der Kontrolle der Westpakete nach Konvertern für den Empfang der Programme ZDF und der dritten Programme wurde stellenweise durch den Bau illegaler Eigenproduktionen mit gestohlenem Material aus den volkseigenen Betrieben entgegengetreten[178].
http://www.lars-bruecher.de/ddr_westmedien.htm#_ftnref177

Bevor Du hier Lügen unterstellst. Ich habe das als Kind selbst erlebt, also nicht nur Hörensagen.


Mit den Rot markierten Worte werden Behauptungen in Raum gestellt, keine Beweise oder Fakten......
einzig das Blau markiert entspricht der Wahrheit.

Wenn Du wüßtest was ich alles als Kind erlebt habe ......
Besonders eingeprägt haben sich bei mir politisch/ideologische Themen welche ich mit 4 Jahren erlebte .....
Damit Du ahnst wovon ich rede, Du Jahrgang '57, Aktion Ochsenkopf '61 .........
Ja "unsere" Kindergartenkinder hatten es in der DDR echt drauf .........
Kleiner Hinweis, es gibt genug Fädchen hier im Forum da kannst Deine Schauergeschichten zum Thema "Westfernsehen gesehen, ab in den Stasiknast" schreiben.

Nostalgiker
Solche Ignoranz und Arroganz hat eigentlich einen Orden verdient.
Wieviel Fakten und Beweise brauchst du denn noch?
Wenn man Vater mir erzählt,dass sie bei uns auf dem Boden waren und die Antenne demontiert haben,dann wird es wohl stimmen!
Auch Opa und ältere Kollegen erzählten diese TATSACHEN immer wieder.
Die Leute bauten sich immer wieder Neue.
Etliche male wurden dann "nur noch" die Kabel gekappt,weil Demontage und Transport zu aufwendig waren.
Geschehen im Namen von Hammer und Sichel,dann auf der Arbeit blossgestellt,aber nicht gebrochen........wie viele ander Bürger.!
Jaja....ist klar,alles Lüge,keine Fakten und Beweise.
Jetzt hör ich lieber auf zu schreiben,um nicht genauso unsachlich zu werden......




ek 40,

und wann war dies alles ?


Ach Alfred,hör doch bitte mit diesen miesen Spielchen auf,weist du doch selbst,in welcher Zeit diese "Antennenaktionen" stattfanden.
Ich finde diese,deine Verstellung, nicht lustig!




ek 40,

es geht doch nicht um meine Person.

Antworte doch einfach, auf welche Jahre sich solche Aktionen bezogen.

Ich glaube das war in denn 60 jahren. Ab denn 70 wurde es von der SED geduldet. Was blieb ihnen auch anderes übrig.



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#222

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 21:13
von eisenringtheo | 9.182 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #221
[(...)
Ich glaube das war in denn 60 jahren. Ab denn 70 wurde es von der SED geduldet. Was blieb ihnen auch anderes übrig.

Mag hinkommen..
http://books.google.ch/books?id=MZ_Ll_wX...n%20ddr&f=false
"...Westfernsehen ist mit der Ehre eines DDR Bürgers unvereinbar..."
Theo


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#223

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 21:21
von Gelöschtes Mitglied
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Jetzt hat der Alfred ja was ganz "Neues "erfahren.............
Aber er wollte die Antwort doch unbedingt von mir......ihr Bösen.......
Und wenn der Alfred go....t,wird er noch gaaaaanz vieeeeele Quellen&Fakten zum "Antennenthema" finden.

Ach Alfred.....

Beantworte du mir doch bitte die Frage ums "Schächtelchen".


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#224

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 21:25
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Wenn das der Führer äh.. Erich gewußt hätte....


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#225

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 21:29
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #211
Zitat von Polter im Beitrag #203
Bleib beim Thema in diesem " Blog " 08.Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

Wer lesen kann und dies zeigt sich immer wieder, der hat einen großen Vorteil. Ich habs mal rot gemacht. Hier ist von einem Tag - dem 8.Mai 45 die Rede. Diese Formulierung beinhaltet, daß es auch noch andere Tage der Befreiung geben könnte. [...]

Nun, was passierte an diesem 7., 8. und 9. Mai 1945? Nur die Wehrmacht kapitulierte bedingungslos, die Reichsregierung hingegen nicht. Große Teile Deutschlands waren zu dem Zeitpunkt bereits seit Wochen besetzt. Andererseits fanden auch nach dem 7., 8. und 9. Mai noch vereinzelt Kampfhandlungen statt. Diese drei Tage markieren damit das Kriegsende in Europa.

Ari




@ Ari

wie liest sich dies`? Großadmiral Dönitz:
1. Mai: Von Hitler in dessen Testament zum Nachfolger als Reichspräsident ernannt, übernimmt er die Regierungsgewalt und den Oberbefehl der Wehrmacht. Über den Rundfunk fordert er zur Fortsetzung des Kriegs im Osten auf.
3. Mai: Von Flensburg aus versucht Dönitz die zentrale Lenkung einer stufenweisen Kapitulation, um Rückzug und Flucht von Armee und Zivilbevölkerung aus den Ostgebieten so lang wie möglich offenzuhalten.
8. Mai: Dönitz erklärt über den Rundfunk die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht.
23. Mai: Zusammen mit der Reichsregierung und der Wehrmachtsführung wird er in Flensburg vom britischen Oberkommando abgesetzt und verhaftet.


zuletzt bearbeitet 13.01.2013 16:27 | nach oben springen

#226

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 21:44
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Das es Anfang der 60er im Rahmen der "Ochsenkopf"-Aktion solche Aktionen wie geschildert gegeben hat, halte ich für möglich. Auch daß im Kindergarten oder der Schule nach der Fernsehuhr oder dem Sandmännchen gefragt wurde. Aber was hätte das bewirken sollen ? Im Betrieb blosstellen ? Das ich nicht lache. Die Kollegen haben alle (einzelne Ausnahmen vielleicht) ebenfalls Westsender geschaut und hätten dem Ertappten mit Sicherheit nicht an´s Bein gepinkelt. Strafbar war es auch nicht. Das war ganz sicher von Bezirk, Stadt und Dorf unterschiedlich, je nachdem was für ein besonders überzeugter Bürgermeister, Parteiführer, Betriebsdirektor und wer alles noch was zu sagen hatte einschließlich auch den ganz kleinen mießen Denunzianten (oft nicht mal SED-Mitglieder), die sich wichtig machen wollten oder hofften, sich dadurch irgendwelche Vorteile verschaffen zu können. 1963 begann ich meine Lehre in Leuna und ich weiß, daß wir unbehelltigt mit der Kofferheule abends unterwegs waren und Radio Luxemburg anhatten.
Als die Ochsenkopf-Aktion lief, weiß ich noch, das mein Vater damals ganz klar sagte, daß ihm niemand auf´s dach steigt und er entscheidet, welche Sender er und wir Kinder sehen können. Und mein Vater war SED-Mitglied und ein sog. "staatlicher Leiter" und es ist mir nicht bekannt, daß er dadurch irgendwelche Nachteile hatte. Auch aus seinen Memoiren geht nichts dergleichen hervor. Wenn hier User bzw. deren Eltern haarstreubende Dinge erlebt haben, dann war das m.E. nicht flächendeckend, sondern sehr subjektive Entscheidungen entsprechender örtlicher Organe und da vor allem einzelner leitender Mitarbeiter.



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#227

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 22:58
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #226
Das es Anfang der 60er im Rahmen der "Ochsenkopf"-Aktion solche Aktionen wie geschildert gegeben hat, halte ich für möglich. Auch daß im Kindergarten oder der Schule nach der Fernsehuhr oder dem Sandmännchen gefragt wurde. Aber was hätte das bewirken sollen ? Im Betrieb blosstellen ? Das ich nicht lache. Die Kollegen haben alle (einzelne Ausnahmen vielleicht) ebenfalls Westsender geschaut und hätten dem Ertappten mit Sicherheit nicht an´s Bein gepinkelt. Strafbar war es auch nicht. Das war ganz sicher von Bezirk, Stadt und Dorf unterschiedlich, je nachdem was für ein besonders überzeugter Bürgermeister, Parteiführer, Betriebsdirektor und wer alles noch was zu sagen hatte einschließlich auch den ganz kleinen mießen Denunzianten (oft nicht mal SED-Mitglieder), die sich wichtig machen wollten oder hofften, sich dadurch irgendwelche Vorteile verschaffen zu können. 1963 begann ich meine Lehre in Leuna und ich weiß, daß wir unbehelltigt mit der Kofferheule abends unterwegs waren und Radio Luxemburg anhatten.
Als die Ochsenkopf-Aktion lief, weiß ich noch, das mein Vater damals ganz klar sagte, daß ihm niemand auf´s dach steigt und er entscheidet, welche Sender er und wir Kinder sehen können. Und mein Vater war SED-Mitglied und ein sog. "staatlicher Leiter" und es ist mir nicht bekannt, daß er dadurch irgendwelche Nachteile hatte. Auch aus seinen Memoiren geht nichts dergleichen hervor. Wenn hier User bzw. deren Eltern haarstreubende Dinge erlebt haben, dann war das m.E. nicht flächendeckend, sondern sehr subjektive Entscheidungen entsprechender örtlicher Organe und da vor allem einzelner leitender Mitarbeiter.
Siehe Rot @DoreHolm.
Was willst du mir sagen? Nichts anderes schrieb und meinte ich!
Natürlich haben die "Werktätigen" über solche Sperenzchen gelacht.
Aber es waren eben miese Zuträger,kleine Parteifuzzis,Denunzianten,die sich mit solchen Aktionen Vorteile verschaffen wollten.
Und genau diese "Partei-Organe" wie (BPO),wollten (sollten) dann im "Kollektiv" erziehen.
Einfach nur lächerlich,was die mit Erwachsenen Menschen abziehen wollten.
Natürlich wollte mein Vater auch keinen auf das Dach lassen.
Nur das war damals nicht umsetzbar,wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus,mit 9 Mietparteien,der Wäsche-Boden immer geöffnet.
Dort befanden sich auch die Antennen.
Wenn das nun in deiner Gegend nicht passiert ist sei doch froh und ich glaub dir das auch.
Nur kannst du mir auch glauben,dass es hier bei uns ganz anders war,die "Klassenkämpfer" ihren ideologischen Klassenkampf gegen Antennen,Westfernsehen und Radio auch auf den Dächern der Deutschen Diktatorischen Republik fochten.
Schlimm,wirklich schlimm finde ich nur,wenn User wie z.B. @ Alfred den Anschein erwecken wollen,diese Fakten seien nur Hirngespinste.........
Damit hat er sich mal wieder selbst diskreditiert.


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#228

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 12.01.2013 23:54
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #191
Mit den richtigen "menschlichen Qualitäten" konnte man aber auch alle 3 Systeme erfolgreich überstehen. Bei Adolf hatte er seine Pimpfe gut in Griff, bei Pieck, Ulbricht und beim Erich, seine Genossen erfolgreich beim sozialistischen Aufbau geführt und als Schmankerl, gab es dann nach der Wende, noch das Bundesverdienstkreuz. Radfahrerqualitäten sind in jedem System gefragte Charaktereigenschaften.
Als typisch deutsch würde ich das aber nicht sehen, das kann man in vielen Ländern beobachten.


Zuviele haengen halt ihre Fahne in den Wind - ganz egal aus welcher Richtung der Wind blaesst.


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#229

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 04:15
von schulzi | 1.764 Beiträge

was soll das gekäse westfernsehen ja oder nein.sahen wir auch und mein vater wurde deshhalb auch nicht bei der DVP entlassen.klar gab es auch bekloppte so hatte in einer BPO-leitungssitzung mal eine behauptet sie würde nicht einmal US-filme im ddr fernsehen schauen wir waren so entsetzt das selbst unserer parteisekretärin die brille von der nase rutschte korioserweise war diese "gute genossin " die erste die ihr parteibuch hin schmiss


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#230

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 07:49
von Polter (gelöscht)
avatar

Für mich ist dieses Thema 8.Mai 45 erfolgreich beerdigt worden !

Tolle Beiträge der Grabredner !
Die Erinnerung an den 8.Mai 54 wurde siegreich auf Stalin, NKWD und Gulag reduziert. Die Zeitgeschichte, also Vorgeschichte sowie Ursache und Wirkung zurecht gebastelt. Ich kann ja verstehen, dass die deutsche Niederlage einigen bitter aufstößt. Sie paßt nicht in das Nations- und Selbstbild. Aufgeschreckt durch die Erinnerung an den 8. Mai, den die Neonazis für sich immer mehr nutzten und damit das Bild Deutschlands im Ausland beschädigten, bekamen wir einen neuen Feiertag, den 8.5. als Tag der Demokratie.

Das eigentliche Thema ist nicht durch. Der Tag im Mai 45 verdient weiter mehr Beachtung, er lehrt auch was. Ja und er war nicht nur strahlend schön, für die Sieger schon! Er war nicht nur glücklich, dazu gab es zu viele Opfer, zu viele Städte und, und ....wurden zerstört. Kein Verbrechen
rechtfertigt ein neues Verbrechen. Die Wiedergutmachung durch Geld und schöne Worte funktioniert nicht.
Aber weiter viel Spaß beim " Westfernsehen " !


Rainman2 und Diskus303 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.01.2013 16:28 | nach oben springen

#231

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 10:26
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #229
was soll das gekäse westfernsehen ja oder nein.sahen wir auch und mein vater wurde deshhalb auch nicht bei der DVP entlassen.klar gab es auch bekloppte so hatte in einer BPO-leitungssitzung mal eine behauptet sie würde nicht einmal US-filme im ddr fernsehen schauen wir waren so entsetzt das selbst unserer parteisekretärin die brille von der nase rutschte korioserweise war diese "gute genossin " die erste die ihr parteibuch hin schmiss


Passt genau zu meinen Erfahrungen: Die sich besonders überzeugt Gebärdenden waren die späteren Wendehälse. War wieder eine neue Lebenserfahrung, die man den Jüngeren ruhig auf den Weg geben könnte: Sei vorsichtig gegenüber jenen, die Dich politisch oder dienstlich auf der Seite der Herrschenden macht überholen wollen.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#232

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 10:29
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #230
Für mich ist dieses Thema 8.Mai 45 erfolgreich beerdigt worden !

Tolle Beiträge der Grabredner !
Die Erinnerung an den 8.Mai 54 wurde siegreich auf Stalin, NKWD und Gulag reduziert. Die Zeitgeschichte, also Vorgeschichte sowie Ursache und Wirkung zurecht gebastelt. Ich kann ja verstehen, dass die deutsche Niederlage einigen bitter aufstößt. Sie paßt nicht in das Nations- und Selbstbild. Aufgeschreckt durch die Erinnerung an den 8. Mai, den die Neonazis für sich immer mehr nutzten und damit das Bild Deutschlands im Ausland beschädigten, bekamen wir einen neuen Feiertag, den 8.5. als Tag der Demokratie.

Das eigentliche Thema ist nicht durch. Der Tag im Mai 45 verdient weiter mehr Beachtung, er lehrt auch was. Ja und er war nicht nur strahlend schön, für die Sieger schon! Er war nicht nur glücklich, dazu gab es zu viele Opfer, zu viele Städte und, und ....wurden zerstört. Kein Verbrechen
rechtfertigt ein neues Verbrechen. Die Wiedergutmachung durch Geld und schöne Worte funktioniert nicht.
Aber weiter viel Spaß beim " Westfernnsehen " !



Ne, Widersprucn ! Klar haben das einige User versucht, aber beileibe nicht siegreich. Wen haben sie denn "überzeugen" können ? Nur sich selbst !



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#233

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 11:15
von turtle | 6.961 Beiträge

Anfang der 60er Jahre gab es die sogenannten "Antennenstürmer" meistens FDJler.welche an der Tür klopften und verlangten die Antenne zu entfernen. Ich sehe noch die Plakate vor mir "Der ist vom Krieg noch nicht geheilt der Ochsenkopf und Rias peilt"
Später waren die Dächer von "Westantennen" übersät. Das gehört zwar nicht zum 8.Mai,wurde jedoch in diesem Thread erwähnt.
Als Zeitzeuge wollte ich es bestätigen.


zuletzt bearbeitet 13.01.2013 11:16 | nach oben springen

#234

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 11:52
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #233
Anfang der 60er Jahre gab es die sogenannten "Antennenstürmer" meistens FDJler.welche an der Tür klopften und verlangten die Antenne zu entfernen. Ich sehe noch die Plakate vor mir "Der ist vom Krieg noch nicht geheilt der Ochsenkopf und Rias peilt"
Später waren die Dächer von "Westantennen" übersät. Das gehört zwar nicht zum 8.Mai,wurde jedoch in diesem Thread erwähnt.
Als Zeitzeuge wollte ich es bestätigen.



Stimmt, das kenne ich auch .

Da gab`s den Slogan "FDJ auf die Dächer !" unter dem solche Antennensuchen organisiert wurden.


Theo 85/2


zuletzt bearbeitet 13.01.2013 11:55 | nach oben springen

#235

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 13:56
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #225
Zitat von Ari@D187 im Beitrag #211
Zitat von Polter im Beitrag #203
Bleib beim Thema in diesem " Blog " 08.Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

Wer lesen kann und dies zeigt sich immer wieder, der hat einen großen Vorteil. Ich habs mal rot gemacht. Hier ist von einem Tag - dem 8.Mai 45 die Rede. Diese Formulierung beinhaltet, daß es auch noch andere Tage der Befreiung geben könnte. [...]

Nun, was passierte an diesem 7., 8. und 9. Mai 1945? Nur die Wehrmacht kapitulierte bedingungslos, die Reichsregierung hingegen nicht. Große Teile Deutschlands waren zu dem Zeitpunkt bereits seit Wochen besetzt. Andererseits fanden auch nach dem 7., 8. und 9. Mai noch vereinzelt Kampfhandlungen statt. Diese drei Tage markieren damit das Kriegsende in Europa.

Ari




@ Ari

wie kiest sich dies`? Großadmiral Dönitz:
1. Mai: Von Hitler in dessen Testament zum Nachfolger als Reichspräsident ernannt, übernimmt er die Regierungsgewalt und den Oberbefehl der Wehrmacht. Über den Rundfunk fordert er zur Fortsetzung des Kriegs im Osten auf.
3. Mai: Von Flensburg aus versucht Dönitz die zentrale Lenkung einer stufenweisen Kapitulation, um Rückzug und Flucht von Armee und Zivilbevölkerung aus den Ostgebieten so lang wie möglich offenzuhalten.
8. Mai: Dönitz erklärt über den Rundfunk die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht.
23. Mai: Zusammen mit der Reichsregierung und der Wehrmachtsführung wird er in Flensburg vom britischen Oberkommando abgesetzt und verhaftet.

Polter, danke für die ergänzenden Informationen, welche nochmals darlegen, daß am 7., 8. und 9. Mai nur die Wehrmacht kapitulierte und die Reichsregierung im Amt blieb.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#236

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 14:47
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Theo85/2 im Beitrag #234
Zitat von turtle im Beitrag #233
Anfang der 60er Jahre gab es die sogenannten "Antennenstürmer" meistens FDJler.welche an der Tür klopften und verlangten die Antenne zu entfernen. Ich sehe noch die Plakate vor mir "Der ist vom Krieg noch nicht geheilt der Ochsenkopf und Rias peilt"
Später waren die Dächer von "Westantennen" übersät. Das gehört zwar nicht zum 8.Mai,wurde jedoch in diesem Thread erwähnt.
Als Zeitzeuge wollte ich es bestätigen.


Stimmt, das kenne ich auch .

Da gab`s den Slogan "FDJ auf die Dächer !" unter dem solche Antennensuchen organisiert wurden.


Theo 85/2
Nun möchte ich mich ausdrücklich beim Threaderöffner Wz2W entschuldigen,weil ich in das OT-Antennen-Thema einstieg.
Ein letzter Satz,vielleicht hat @Alfred nun doch etwas dazugelernt?
Oder er ignoriert arrogant TATSACHEN weiter,gut das dies auch andere lesen.
Vielleicht akzeptiert er ja die Posts von @Turtle und @Theo85/2.!?
Das "Antennenthema" ist hiermit für mich erledigt.


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#237

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 14:56
von Alfred | 6.854 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #236
Zitat von Theo85/2 im Beitrag #234
Zitat von turtle im Beitrag #233
Anfang der 60er Jahre gab es die sogenannten "Antennenstürmer" meistens FDJler.welche an der Tür klopften und verlangten die Antenne zu entfernen. Ich sehe noch die Plakate vor mir "Der ist vom Krieg noch nicht geheilt der Ochsenkopf und Rias peilt"
Später waren die Dächer von "Westantennen" übersät. Das gehört zwar nicht zum 8.Mai,wurde jedoch in diesem Thread erwähnt.
Als Zeitzeuge wollte ich es bestätigen.


Stimmt, das kenne ich auch .

Da gab`s den Slogan "FDJ auf die Dächer !" unter dem solche Antennensuchen organisiert wurden.


Theo 85/2
Nun möchte ich mich ausdrücklich beim Threaderöffner Wz2W entschuldigen,weil ich in das OT-Antennen-Thema einstieg.
Ein letzter Satz,vielleicht hat @Alfred nun doch etwas dazugelernt?
Oder er ignoriert arrogant TATSACHEN weiter,gut das dies auch andere lesen.
Vielleicht akzeptiert er ja die Posts von @Turtle und @Theo85/2.!?
Das "Antennenthema" ist hiermit für mich erledigt.





ek 40,

wo habe ich geschrieben, dass es entsprechende Aktionen nicht gab ? Zeig mir bitte die Stelle !
Ich hatte nur gefragt, wann es dieses Aktionen gab ! Dass es diese Aktionen gab,ist mir bekannt. Es geht mir jedoch darum, dass man nicht den Eindruck vermitteln sollte, dass es diese Aktionen immer und ständig in der DDR gab.

Aber zurück zum eigentlichen Thema.


zuletzt bearbeitet 13.01.2013 14:57 | nach oben springen

#238

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 15:07
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Alfred im Beitrag #237
Zitat von ek40 im Beitrag #236
Zitat von Theo85/2 im Beitrag #234
Zitat von turtle im Beitrag #233
Anfang der 60er Jahre gab es die sogenannten "Antennenstürmer" meistens FDJler.welche an der Tür klopften und verlangten die Antenne zu entfernen. Ich sehe noch die Plakate vor mir "Der ist vom Krieg noch nicht geheilt der Ochsenkopf und Rias peilt"
Später waren die Dächer von "Westantennen" übersät. Das gehört zwar nicht zum 8.Mai,wurde jedoch in diesem Thread erwähnt.
Als Zeitzeuge wollte ich es bestätigen.


Stimmt, das kenne ich auch .

Da gab`s den Slogan "FDJ auf die Dächer !" unter dem solche Antennensuchen organisiert wurden.


Theo 85/2
Nun möchte ich mich ausdrücklich beim Threaderöffner Wz2W entschuldigen,weil ich in das OT-Antennen-Thema einstieg.
Ein letzter Satz,vielleicht hat @Alfred nun doch etwas dazugelernt?
Oder er ignoriert arrogant TATSACHEN weiter,gut das dies auch andere lesen.
Vielleicht akzeptiert er ja die Posts von @Turtle und @Theo85/2.!?
Das "Antennenthema" ist hiermit für mich erledigt.





ek 40,

wo habe ich geschrieben, dass es entsprechende Aktionen nicht gab ? Zeig mir bitte die Stelle !
Ich hatte nur gefragt, wann es dieses Aktionen gab ! Dass es diese Aktionen gab,ist mir bekannt. Es geht mir jedoch darum, dass man nicht den Eindruck vermitteln sollte, dass es diese Aktionen immer und ständig in der DDR gab.

Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Jaja,schon klar.,was sonst?!
Du musst zugeben,dass deine "Frage(n)" anders rüberkommen und gedeutet werden können,....wie z.B. provokant,ignorant,arrogant,...........na wer es braucht und darauf aus ist..........


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#239

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 15:17
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@ek40, ich habe den Einwurf gleich von Alfred verstanden

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#240

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 13.01.2013 15:21
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Du begreifst immer recht schnell, dann unterlasse es bitte in Zukunft anderen Usern, wider besseren Wissens,Lügen zu unterstellen.


zuletzt bearbeitet 13.01.2013 15:21 | nach oben springen



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