#481

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 15:23
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #461
Zitat von Freienhagener im Beitrag #459
Neuzeitliche Graffiti waren damals nirgends Mode außerhalb gewisser Schwarzenghettos in den USA.

Aber Wandschmierereien gab es in der DDR sehr wohl, und sicherlich nicht nur dort. Die gibts solange die Menschheit schreiben kann.

Schwarzfahren hat in der DDR 10 Mark Strafe gekostet und wurde massenhaft betrieben.
Mit der "Zahlbox" war es zu einfach, ohne Bezahlung einen Fahrschein zu ziehen.

Bist Du weg, als es noch Schaffner gab?

Schaffner--die sind mir aus der Kindenheit auch noch bekannt.


Die letzte, mir bekannte Straßenbahnlinie mit Schaffner in der DDR war die Linie 4 (Thüringerwald-Bahn) in Gotha. Da gab es noch in den 80er Jahren Schaffner, weil der Fahrpreis je nach Entfernung unterschiedlich war.



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#482

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 15:24
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Zitat von HG19801 im Beitrag #471
Zitat von Gert im Beitrag #465
In meiner Kindheit ( 50er Jahre )kann ich mich bei den Erfurter Verkehrsbetrieben an Schaffner erinnern. Die hatten immer vor der Brust diese Münzröhren mit der Taste unten, wo sie das Wechselgeld herausholten. Dieses Gerät hat mir als Kind stets so imponiert.
Ob die 1965 noch waren , mmhh ich weiss es nicht genau. Ich glaube sie waren schon wegrationalisiert
Ich (Jahrgang 1959) kann mich auch noch gut an die Schaffneronkel- und Tanten mit den Röhrenbiestern in Bussen und Straßenbahnen erinnern.

In Halle (Saale) erfolgte die Umstellung auf Zahlboxen ab Mai 1963 bis August 1964. Ab 01. September '64 gab es auf den innerstädtischen Linien keine Schaffner mehr. Im Überlandverkehr kamen sie weiterhin zum Einsatz.

http://www.strassenbahn-halle.de/info/geschichte/halle.php
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Halle_(Saale)

Der Fahrpreis betrug 15 DDR-Pfennige, bei Zahlung mit Sichtkarte (Karte mit 8 abreißbaren Einzelscheinen für 1,00 DDR-Mark) nur 12,5 DDR-Pfennige. Man kann sich denken, dass da gewaltig subventioniert werden musste.


Und trotzdem wurde Schwarzgefahren und beschissen. Ich kann mich erinnern, daß mal, zumindest in Erfurt, über eine norwendige Erhöhung des Fahrpreises auf 20 Pfg. diskutiert wurde. Ein Sturm der Entrüstungb brach los in der Bevölkerung. Zumindest in dem Teil, der nicht einsah, daß das bisher unmöglich hohe Subventionen sind und das war die Mehrheit. Es wurde beim Alten belassen,aus politischen Gründen. Man oh man, was werden heute für Kröten geschluckt, ohne zu murren ?



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#483

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 16:58
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #474
Nachtrag (vergessen): Bei Sbahnen sollen Fahrkarten im Zug verkauft worden sein mit Setrights ( Halle/S ?)
Diese Geräte kamen auch im Raum Halle zum Einsatz. Aber soweit ich mich erinnere, in (Überland)Bussen und nicht in der S-Bahn.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#484

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 17:14
von Gelöschtes Mitglied
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Pflichtlektüre für Schüler, aber dem soll jetzt abgeholfen werden.
War gerade im MDR es gibt Bestrebungen das wieder einzuführen, evtl.auch eine Geschenkidee für den Nachwuchs.
"Zone c" von Sebastian Caspar, ne ISBN habe ich nicht gefunden.
www.weltnest.de/Blog/287/liebesdrama-im-...prechung-zone-c
Micha


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#485

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 18:40
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #461
Zitat von Freienhagener im Beitrag #459
Neuzeitliche Graffiti waren damals nirgends Mode außerhalb gewisser Schwarzenghettos in den USA.

Aber Wandschmierereien gab es in der DDR sehr wohl, und sicherlich nicht nur dort. Die gibts solange die Menschheit schreiben kann.

Schwarzfahren hat in der DDR 10 Mark Strafe gekostet und wurde massenhaft betrieben.
Mit der "Zahlbox" war es zu einfach, ohne Bezahlung einen Fahrschein zu ziehen.

Bist Du weg, als es noch Schaffner gab?

Schaffner--die sind mir aus der Kindenheit auch noch bekannt.


Nur mal ein kleiner Einwurf, es gab Zugschaffner und Zugführer bis zuletzt bei der DR.
Die Zugführer durften, grob formuliert, an den Lokführer das Abfahrsignal (grüne Lampe/ Kelle) geben, Zugschaffner nur in Ausnahmefällen und das alles nur, wenn es keine zuständige Aufsicht gab.
Übrigens gab es einmal ein Eisenbahnerehepaar aus Eisleben, bei dem der Gatte ewig Zugschaffner geblieben ist und seine Frau Zugführerin war, also beim gemeinsamen Dienst seine Chefin.
Die beiden waren unzertrennlich, waren daheim und im Dienst immer zusammen, wenn man sich zum Plausch in der Aufsichterbude traf, saßen die oft gemeinsam im Packwagen und hatten immer zu erzählen, waren auch schon Ende 50 zur Endzeit der DDR.
So etwas kannte ich ansonsten nur aus dem Fernseher und den Courths- Mahler- Büchern, das gibt es heute wohl nicht noch mal, aber das nur nebenbei.
Wäre er auch Zugführer geworden, wäre diese Idylle zu Ende gewesen, da zwei Zf normalerweise nicht auf solchen Zügen gleichzeitig im Dienst unterwegs waren.
Aus meiner Kindheit kannte ich sogar noch Bahnsteigkontrollen, wonach jeder Fahrgast an einer Bude im Bahnhofsgebäude vorbei mußte in der die nebenan gekauften Karten bereits vor Einstieg in den Zug kontrolliert wurden, lang ist's her...



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#486

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 20:02
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #477
Zitat von Commander im Beitrag #475
Und hier noch der "Knopfsammler".Hat mich in der Leipziger S-Bahn mal 5.- Mark gekostet.Hatte für 3 Personen gezogen,natürlich ohne Geld u.das wurde beobachtet.



Na selber Schuld, etwas nachdenken kann hilfreich sein. Ist nicht böse gemeint. Bei den Dingern war es doch üblich, also bei mir, kein Geld rein,
6 mal am Hebelchen ziehen. Fahrschein 1 behalten und von 2-6 wegwerfen, das Sichtfenster war leer, keine Schanze für den Kontrolleur.
Micha

Du hast nur Glück gehabt,wenn das ein Kontrolleur gesehen hätte
wärst du genauso dran gewesen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#487

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 20:12
von Gelöschtes Mitglied
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Lutze, ich wollte es eigentlich nicht, aber wenn Du einsteigst.
Geschichte um diese Zahlbox. Wenn es voll war in der Bahn, mit dem Knie gegen das Teil, damit es klingt als ob.
Ein Heidenspass wenn sich der Münzbehälter dabei löste. Was denkste wieviel Leute sich daran beteiligt haben das Klimpergeld einzusammeln,
"uneigennützig" natürlich.
Micha


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#488

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 20:17
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #487
Lutze, ich wollte es eigentlich nicht, aber wenn Du einsteigst.
Geschichte um diese Zahlbox. Wenn es voll war in der Bahn, mit dem Knie gegen das Teil, damit es klingt als ob.
Ein Heidenspass wenn sich der Münzbehälter dabei löste. Was denkste wieviel Leute sich daran beteiligt haben das Klimpergeld einzusammeln,
"uneigennützig" natürlich.
Micha

Da waren die Fahrpreise schon spottbillig,und dann sowas
Lutze


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#489

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 20:18
von Moskwitschka | 2.526 Beiträge

Ich überlege die ganze Zeit, was ich vermisse, was mit der DDR untergegangen ist. Eigentlich nichts. Denn das, was ich aus der Zeit vermisse, ist schon lange vor 1990 verschwunden.

LG von der Moskwitschka


Fatal ist mir das Lumpenpack,
das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau,
mit allen seinen Geschwüren.

Heinrich Heine

zuletzt bearbeitet 01.12.2015 20:19 | nach oben springen

#490

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.12.2015 20:45
von Gelöschtes Mitglied
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@Moskwitschka, vermissen, Lehrer, die auch Erzieher waren. Nu mach ich mich evtl. unbeliebt, macht nüscht.
Was man heute so im TV sieht
Es werden Schüler befragt, es kommt regelmäßig der Spruch "keine Ahnung", nur so pauschal.
Wenn ich mir vorstelle, unser "Onkel Uhu" heute Lehrer an einer Schule, die Gerichte wären am Zusammenbruch.
Onkel Uhu war unser Erdkundelehrer, Hr. Köhler. (gedient in der WM, Unterarmamputiert)
Die Stunde ging los, Tür auf, Köhler kommt und wie immer steigert er seine Stimme: "Seit ihr wahnsinnig, die Atlanten sind noch nicht auf dem Tisch"
Dann hatten wir folgendes Ereignis, eine Mitschülerin (war 7.oder 8.Klasse) geschminkt im Unterricht. Onkel Uhu:
" Carmen wie siehst Du denn aus?", sprach's und klemmte sich Carmen unterden Arm. Ab auf die Mädchentoilette, da gab es eine Vollwäsche, ohne
Unterbodenpflege.
Mach das mal heute.
Micha


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zuletzt bearbeitet 01.12.2015 20:46 | nach oben springen

#491

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 04.06.2016 12:25
von Ährenkranz | 839 Beiträge

Hole mal das Thema - ich hoffe, dass ist erlaubt auf etwas ältere Themen zu antworten, ansonsten bitte ich um Entschuldigung.

Also, nach 27 Jahren kann ich hier nennen:
- ein ordentliches Schulsystem mit einheitlichen Lehrplänen, Prüfungen in allen Bundesländern und abgestimmte Lehrpläne von einer Klassenstufe zur nächsten
- ein einheitliches Gesundheitssystem für alle Bürger (kein Unterschied zwischen Kassen - und Privatpatient)
- ein Landleben, wo man ganz einfach zur Gesellschaft dazu gehört (nach der Wende wurde bei uns im Dorf alles nur kaputt gemacht)
- einen guten Zusammenhalt unter allen Bürgern im Land

Das wären die wichtigsten Sachen, die ich so richtig vermisse.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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#492

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 04.06.2016 14:20
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Die kurzen Wege.
Eigentlich ist mit der neuen Freiheit vieles umständlicher, bürokratischer, aufwändiger und unnötig verkompliziert (ge)worden.
Die Wege zur Arbeit sind für viele schon Tagestrips, den richtigen Arzt zu finden kann schon ohne Hilfe schlimmer sein als die Krankheit selbst, die Polizei war um die Ecke und wenn sie da war, war sie auch ein Helfer, auf dem Lohnzettel stand, wieviel der Staat behält und das verdiente Geld mußte nicht noch nachträglich beim Finanzamt verteidigt werden, alles war einfacher weil der versunkene Staat in der totalen Bilanz einfach ehrlicher war, hauptsächlich in der Frage der normalen Alltagsangelegenheiten außerhalb von Stasigefängnissen, Grenzstreifen und Jugendwerkhöfen die nur für marginale Bevölkerungsteile überhaupt irgendeine Relevanz hatten.
Das Reservat hatte eine verständliche Struktur, erkennbare Kompetenzen, klare Regeln und Hierarchien.
Was was so schlimm daran ?
Auch die Regeln für den Eisenbahnbetrieb, meinem Berufsfeld waren damals durchdacht und logisch und Spitzfindigkeiten, an Haaren herbeigezogene Betriebsrisiken, die nur die Existenz bestimmter Personen zu sichern hatten oder die Ergüsse von praxisfernen Wichtigtuern und Seiteneinsteigern fanden keinen Zugang in diese Abläufe und Vorschriften, da haben Fachleute entschieden, die selbst irgendwann mal auf einem Stellwerk, einer Lok oder im Mitropawagen angefangen haben, bevor sie Raupenschlepper wurden.
Es gibt nochmal mindestens genauso viele Dinge, die ich nicht vermisse aber um die soll es ja ausdrücklich nicht gehen.
Das Andocken an ein vorhandenes Thema ist übrigens immer eine gute Idee, es hat auch mit kurzen Wegen zu tun, es spart die Einleitung.



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#493

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 14:13
von pee | 44 Beiträge

nix


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#494

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 14:26
von Hapedi | 1.870 Beiträge

Zitat von pee im Beitrag #493
nix


Nix und noch mal nix ist schon besser

hapedi



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#495

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 18:22
von Klauspeter | 986 Beiträge

Die in der Strang - Überschrift gestellte Frage "Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?" ist auch die Frage nach dem Wert oder Unwert eines Gesellschaftssystems.

Die Erwachsenen, die in der Zeit von 1933-1945 lebten, merkten erst am Ende des Krieges, was ihnen fehlte: Nahrung, Kleidung, Wohnung - und Menschen, die aus dem Krieg nicht zurückkamen.

Ich hoffe, dass sich die Menschen in 50 Jahren nichts sehnlicher wünschen, als wieder ohne Krieg und in Frieden zu leben.

Gruß Klaus


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#496

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 19:34
von Georg | 1.003 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #494
Zitat von pee im Beitrag #493
nix


Nix und noch mal nix ist schon besser

hapedi







Nix ist schon besser als gar nix !


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#497

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 19:44
von der alte Grenzgänger | 997 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #495
...
Ich hoffe, dass sich die Menschen in 50 Jahren nichts sehnlicher wünschen, als wieder ohne Krieg und in Frieden zu leben.

Gruß Klaus


Das tut die Masse der Menschen wahrscheinlich heute schon- aber sie finden sich vor lauter Eigeninteressen (die ihnen geschickt suggeriert werden) nicht zusammen, um einfach mal den Arschlöchern, die ständig und überall auf der Welt mit dem Feuer spielen, gewaltig auf die Pfoten zu hauen, die Gefolgschaft oder auch nur die Tolerierung dieser Absichten zu verweigern ..
Und Deutschland macht wieder in vorderster Front mit und findet das gut und wichtig und angemessen und was weiss ich noch ..
Einfach nichts begriffen.. (aber das geht ja bei der Interessenlage der Arschlöcher nicht..)


Ach so, zum Thema: Ich vermisse, dass Krieg (zumindest offiziell) kein Mittel der Staatspolitik irgendwelchen Dritten gegenüber ist ..

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
Fritze, IM Kressin, Klauspeter, Ährenkranz und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.11.2016 19:54 | nach oben springen

#498

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 22:19
von bürger der ddr | 3.578 Beiträge

Also ich vermisse nichts, hab ja alles wieder...

- eine FDJ Funktionärin an der Führung
- Manipulation der Medien
- keine direkte Demokratie
- eine Regierung am Volk vorbei, die bis zum Ende so weiter macht
- eine ungezügelte "Gastfreundschaft" (eigentlich falsch, so blöd war man in der DDR nicht)

Nur warum fühle ich mich hier nicht wohl in diesem Land?

Weil es bald nicht mehr unser Land ist!



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#499

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 23:19
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #498
Also ich vermisse nichts, hab ja alles wieder...

- eine FDJ Funktionärin an der Führung
- Manipulation der Medien
- keine direkte Demokratie
- eine Regierung am Volk vorbei, die bis zum Ende so weiter macht
- eine ungezügelte "Gastfreundschaft" (eigentlich falsch, so blöd war man in der DDR nicht)

Nur warum fühle ich mich hier nicht wohl in diesem Land?

Weil es bald nicht mehr unser Land ist!


Schon mal an Auswandern gedacht?


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#500

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 01.11.2016 23:23
von bürger der ddr | 3.578 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #499
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #498
Also ich vermisse nichts, hab ja alles wieder...

- eine FDJ Funktionärin an der Führung
- Manipulation der Medien
- keine direkte Demokratie
- eine Regierung am Volk vorbei, die bis zum Ende so weiter macht
- eine ungezügelte "Gastfreundschaft" (eigentlich falsch, so blöd war man in der DDR nicht)

Nur warum fühle ich mich hier nicht wohl in diesem Land?

Weil es bald nicht mehr unser Land ist!


Schon mal an Auswandern gedacht?



nee, warum?
ich bin in Deutschland zu Hause!



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