#421

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 09:30
von Hanum83 | 4.674 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #420
Zum Baustoffhandel ging es mit Handwagen oder zumindest mit Fahrrad.
Habe ich mal in Lauchhammer West erlebt, der Zement wurde nicht erst umgeladen, sondern direkt aus dem Waggon verteilt.
Habe gestaunt, zu was so Frauenfahrrad alles taugte.


Naja, meinen Trabant mit Hänger "Handmade in GDR" hab ich damals in den 80ern schon genommen.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 28.11.2015 09:33 | nach oben springen

#422

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 10:00
von GKUS64 | 1.606 Beiträge

Also ich vermisse manchmal die Freude und den Stolz auf die kleinen Dinge des Lebens:

z.B. wenn meine Mutter von einer Besuchsreise aus dem Westen kam und für unsere Tochter ein kleines Plüschtier mitbrachte war der Jubel groß. Jetzt stapeln sich diese Sachen und füllen die Kinderzimmer.

- Ich bekam 1971 einen Taschenrechner (noch mit Röhrentechnik!) von einem Bekannten aus dem Westen geschickt. Da war ich richtig stolz, denn ich war fast der Einzige, der so ein Ding besaß. Jetzt liegen mehrere überall rum.

Und riesig war auch die Freude, wenn man etwas „erwischt“ hatte: 10 Flaschen Radeberger Bier, Südfrüchte, frische Erdbeeren bei „Hortex" usw.
Und die Moral von der Geschichte: Auch hinterm Zaun gab es freudige Momente!

Ein schönes WE an alle vom

GKUS64


zuletzt bearbeitet 28.11.2015 10:17 | nach oben springen

#423

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 10:15
von Zange | 391 Beiträge

Dass man sich über kleine Dinge früher mehr gefreut und das zu schätzen gewusst hat, hängt aber nicht nur mit der ehem. DDR zusammen.

Das war in den 1960er und 70er Jahren hier im Westen ähnlich. Auch ich habe in meiner Kindheit nicht besonders viel gehabt, und das war auch gut so.

Die heutige Überflussgesellschaft begann erst später.


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen (Helmut Schmidt)
Hanum83, Fritze, vs1400 und Larissa haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2015 10:17 | nach oben springen

#424

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 10:42
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Man darf sich doch auch heute über kleine Dinge freuen? Das liegt alleine an einem selbst und nicht am "bösen Westen".


Freienhagener, Rainer-Maria Rohloff und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#425

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 11:27
von GKUS64 | 1.606 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #424
Man darf sich doch auch heute über kleine Dinge freuen? Das liegt alleine an einem selbst und nicht am "bösen Westen".

Habe ich das geschrieben? Der Westen spendete uns Freude war doch meine Aussage! Na was solls!


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#426

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 11:49
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

War ja auch keine Attacke oder so.


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#427

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 19:11
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #411
Hallo,
ich habe es nur aus der Literatur, aber meinses Wissens nach wurden kriminell Gewordenen umfassende Betreuung und Möglichkeiten der Wiedereingliederung geboten, inkl. einer den Fähigkeiten angemessenden Arbeitsstelle. Auch teils verbunden mit der Pflicht für Kaderabteilungen und der Brigaden die sich Bewährenden ( ode rmit der Chance ) positiv offensiv zu betreuen und zu überwachen.

Wir war denn die Rückfallquote von Tätern mit Eigentumsdelikten oder schwerer Körperverletzung?

Daß der Staat DDR "humurlos" war bei grundsätzlicher Ablehunung, also bei den Tätern die in Westdeutschland dann als "politische gefangende" bezeichnet wurden ist mir bekannt, den Bereich meinte ich mit obigen aber nicht.

Kannst recht haben oder auch nicht.
Such mal einige alte Artikel von mir


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#428

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 19:41
von Rainer-Maria Rohloff | 1.342 Beiträge

Parallelgesellschaften Harzwanderer, damit meinte, meint der Rainer eure damaligen Gastarbeiter. Genau diese, die seit den 60er Jahren bei Euch aufschlugen, und das Dank der bundesdeutschen Konzerne und deren enormen Streben nach möglichst wenig Kosten für immer neue Anlernerei am Arbeitsplatz. Denn Anfangs war da genau wie in der DDR beim Vertragsarbeiter so ne Art Rotationsprinzip angesagt siehe, die Jungs und Mädels waren genau für einen bestimmten Zeitraum verpflichtet und dann ging es wieder retour, zurück ins Heimatländle.

Aber ne, Westen musste noch Familie nachholen weil Mohammad und die Aisa Heimweh hatten, das müssen wohl die grünen Gutmenschen gewesen sein....schon Damals....diese Menschenfreunde.

Und ne, wenn sich Einer ordentlich integriert hat, hatte, ohne Frage, das geht doch voll in Ordnung, ich gehe da voll mit, sowas ist Positiv, sowas trägt voll bei zum vielbeschworenen deutschen Bruttosozialprodukt nur ich vermute mal, gut 50% der Leute haben das eben damals nicht getan, die leben heute in euren Parallelbezirken und das wird sich noch enorm vergrößern, richtig fett verfestigen. Und das Alles Dank auch der heutigen viel zu labilen Politik.

Rainer-Maria also ich brauche da nur die Stuttgarter Ecke nehmen wo meine Jüngste mit Mann mal gut drei Jahre gelebt und gearbeitet hatte. Und könnte dazu köstliche Geschichten erzählen, habe es hier irgendwo bereits. Da integriert sich nix....nicht soviel, auch in Zukunft nichts.



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#429

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 19:45
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #421
Zitat von damals wars im Beitrag #420
Zum Baustoffhandel ging es mit Handwagen oder zumindest mit Fahrrad.
Habe ich mal in Lauchhammer West erlebt, der Zement wurde nicht erst umgeladen, sondern direkt aus dem Waggon verteilt.
Habe gestaunt, zu was so Frauenfahrrad alles taugte.


Naja, meinen Trabant mit Hänger "Handmade in GDR" hab ich damals in den 80ern schon genommen.


Bei vielen reichte eben das Geld nur für oder, nicht für und.
So ein Haus kostete doch locker so viel wie ein Auto, stimmts?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#430

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.11.2015 23:17
von Fritze | 3.474 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #424
Man darf sich doch auch heute über kleine Dinge freuen? Das liegt alleine an einem selbst und nicht am "bösen Westen".


Mach ich auch , heute freu ich mich auf ein morgiges Frühstück mit Junior und zwei Nachbarn !
Naja und westlich isses hier schon !

Einfach mal innehalten und den Augenblick genießen , wer das vom schnöden Mammon abhängig macht ,ist ein armes Würstchen !

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#431

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 07:35
von Hanum83 | 4.674 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #429
Zitat von Hanum83 im Beitrag #421
Zitat von damals wars im Beitrag #420
Zum Baustoffhandel ging es mit Handwagen oder zumindest mit Fahrrad.
Habe ich mal in Lauchhammer West erlebt, der Zement wurde nicht erst umgeladen, sondern direkt aus dem Waggon verteilt.
Habe gestaunt, zu was so Frauenfahrrad alles taugte.


Naja, meinen Trabant mit Hänger "Handmade in GDR" hab ich damals in den 80ern schon genommen.


Bei vielen reichte eben das Geld nur für oder, nicht für und.
So ein Haus kostete doch locker so viel wie ein Auto, stimmts?


Hab erst mal überlegt was du meinst, dachte erst das es entweder nur für Handwagen oder Damenfahrrad hätte reichen können.
Du meinst aber wohl Auto oder Haus.
Also das einer das Kunststück hinbekommen hat damals ein Haus zu bauen und nur einen Handwagen dafür zur Verfügung zu haben glaub ich nicht.
Die Bauherren die ich beim Pfusch so kennengelernt habe hatten alle ein Auto, mit liefern lassen sah es ja eher etwas bescheiden aus, organisieren war angesagt und ob das funktioniert wenn du mit dem Damenfahrrad zur BHG radelst ist wohl eher etwas zweifelhaft.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
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zuletzt bearbeitet 29.11.2015 07:37 | nach oben springen

#432

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 08:31
von Harsberg | 3.245 Beiträge

Bei den BHG´s oder dem Baustoffhandel war es doch gang und gäbe, eine Hand wäscht die andere. Und selbst bei den Räten (Kreis und Bezirk), hat dieses Prinzip gezogen, privat wie auch Betrieben.

Die Häuslebauer oder Reparaturwillige aus der Bevölkerung kamen auf unsere Baustellen und haben Stundenlöhne > 20 Mark für Einsätze unserer Brigaden, innerhalb und außerhalb der Arbeitszeit, geboten. Da wussten selbst die Meister der Taktstrasen Bescheid.
Und ich möchte nicht wissen, wie viel LKW mit bestimmten Baustoffen umgeleitet wurden.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#433

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 09:06
von Hanum83 | 4.674 Beiträge

Auf dem Südbahnhof in Karl-Marx-Stadt war eine Halle wo loser Zement gelagert war und kleinere Baubetriebe konnten sich dort ihr Kontingent abholen.
Ich war auch mal dort und hab mich gewundert wie fleißig die Lagerarbeiter kehrten, sah wie geleckt aus der Boden, hab dann mitbekommen das es Privatleute waren die sich für 20 Mark die an die wirklichen Lagerarbeiter überreicht wurden, die Reste zusammenfegen durften.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
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#434

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 09:39
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Also ich möchte mal sagen--so schlecht muss es doch nicht ausgesehen haben mit Zement. Nur mal so ein Beispiel--Anfang der 80er Jahre, vergab die Werft (Warnowwerft) Brachland was sie nicht nutzte zum errichten von Schrebergärten. Es entstanden mindestens 100 Gärten,mit festen Lauben drauf--also fertig Teilen. Die Bodenplatte wurde gegossen. Ich hatte 3 Kollegen aus der Meisterei die so einen Garten erwarben. Sie meldeten sich im Zementwerk an und nach Terminabsprache kam dann ein Fahrzeug und die Bodenplatte wurde gegossen. Natürlich mussten die Vorarbeiten in Eigenregie getan werden: Und so sah es mit vielen Schrebergärten rund um Rostock aus und davon gab es genügend. Genauso sah es im Harz aus--kenne sehr viele Bungalows die von Privat errichtet wurden.


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#435

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 09:40
von GKUS64 | 1.606 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #421


Naja, meinen Trabant mit Hänger "Handmade in GDR" hab ich damals in den 80ern schon genommen.


Da fällt mir gerade ein persönlich erlebter Gag aus den ersten Wochen nach der Wende ein: Ein Bekannter aus dem Westen war bei uns zu Besuch und ihm war aufgefallen, dass unsere Trabants oder Wartburgs fast alle Anhängerkupplungen besaßen. Er fragte mich ganz überrascht: " Besitzt ihr denn alle Wohnanhänger?" Als notwendiges Beschaffungszubehör konnte er das nicht zuordnen!

Das zweite Erlebnis dieser Art war: Mitte 1990 kaufte ich mir einen gebrauchten Opel-Kadett in Nürnberg. Dieser hatte nun zufällig auch eine Anhängerkupplung. Als ich das Fahrzeug zwei Jahre später bei einem Toyota-Händler für einen Neukauf in Zahlung geben wollte und ich das Fahrzeug etwas aufwerten wollte sagte ich ihm: "Das Fahrzeug hat sogar eine Änhängerkupplung!" "Um Gottes Willen, auch das noch (Opel war für ihn schon schlimm!), da ist die Maschine ja nur noch die Hälfte Wert!" entgegnete er mir. Als gelernter DDR-Bürger begriff ich das erst etwas verzögert, er dachte ja auch, dass ich immer Wohnwagen hinterher geschleppt habe.

Ja Anfang der 1990er war die Verständigung doch noch etwas gestört!

Einen schönen Sonntag an Alle vom

GKUS64


zuletzt bearbeitet 29.11.2015 09:41 | nach oben springen

#436

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 10:56
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #431
Zitat von damals wars im Beitrag #429
Zitat von Hanum83 im Beitrag #421
Zitat von damals wars im Beitrag #420
Zum Baustoffhandel ging es mit Handwagen oder zumindest mit Fahrrad.
Habe ich mal in Lauchhammer West erlebt, der Zement wurde nicht erst umgeladen, sondern direkt aus dem Waggon verteilt.
Habe gestaunt, zu was so Frauenfahrrad alles taugte.


Naja, meinen Trabant mit Hänger "Handmade in GDR" hab ich damals in den 80ern schon genommen.


Bei vielen reichte eben das Geld nur für oder, nicht für und.
So ein Haus kostete doch locker so viel wie ein Auto, stimmts?


Hab erst mal überlegt was du meinst, dachte erst das es entweder nur für Handwagen oder Damenfahrrad hätte reichen können.
Du meinst aber wohl Auto oder Haus.
Also das einer das Kunststück hinbekommen hat damals ein Haus zu bauen und nur einen Handwagen dafür zur Verfügung zu haben glaub ich nicht.
Die Bauherren die ich beim Pfusch so kennengelernt habe hatten alle ein Auto, mit liefern lassen sah es ja eher etwas bescheiden aus, organisieren war angesagt und ob das funktioniert wenn du mit dem Damenfahrrad zur BHG radelst ist wohl eher etwas zweifelhaft.


Grün: War zwar kein EH, nur eine etwas größere Datsche (massiv, halbunterkellert, 28 m²), aber auch das forderte einigen logistischen Aufwand. Trabi und H400-Anhänger. Hohldielen 30 km von Bd.Langensalza geholt und den Berg zur Gartenanlage hoch (knurr, knirsch im Antrieb), Kies hatte geklappt, mit Multicar anfahren zu lassen (Kiesgrube nur wenige Km entfernt), Hohlblocksteine fertigte eine nahe LPG für Eigenbedarf selbst, konnte aber meinen Bedarf von dort beziehen, Kantensteine(Naturstein) von Straßenerneuerung (ca. 30 lfd.Meter) hat mir die Firma mit zugmaschine gefahren. Dgl. mit Ladeverlängerung die 16er-Doppel-T-Träger für den Keller und auf dem Schlossereihof eigenhändig mit Maschinensäge zugeschnitten. Zement säckeweise selbst geholt. Fliesen und Kleingewächshaus (verzinkt, gute Qualität, noch heute keine Rostspuren)) bekam ich in Plauen (100 km eine Strecke), Baugrube durch einen Greifer des Gartennachbarn ausgehoben (mit dem Aushub konnte ich nach Zugabe von etwas Feinkorn mauern, da alte Kiesdablagerung), Ziegel für Zwischenwände von der Abfalldeponie der nahen Ziegelei aufgesammelt und im Hänger transportiert (oft krumm, schief, zerbrochen und verbrannt, aber geeignet) und so ging es fort. Natürlich mit kleinen Geldzuwendungen verbunden, die sich im Rahmen hielten, aber alles in Ostmark. Ich denke, so ähnlich wäre es auch im Großen, also bei einem EH, abgelaufen. Für viele Arbeiten war von Vorteil, daß etliche Betriebe in Erfurt (meist Bau- Elektro- und Metallbaubetriebe) Parzellenkontingente für ihre Belegschaft bekamen mit der Voraussetzung, daß bestimmte Arbeiten (meist- Erd- und Installationsarbeiten) durch diese erledigt bzw. Maschinen mit Bediener gestellt wurden.



Hanum83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#437

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 12:47
von Hanum83 | 4.674 Beiträge

Viele Bauwerke von z.B. 1985 bestehen aus Ziegel von 1885, weggeschmissen wie heute wurde ja nichts.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
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#438

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 13:01
von Gelöschtes Mitglied
avatar

In Leipzig gab es andere Begriffe, gab es die anderen Ort's ?
Anhägerkupplung am PKW= "Mausehaken"
PKW-Anhänger, die nannten sich "Klaufix"
Micha


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#439

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 14:08
von damals wars | 12.113 Beiträge

In Buna konnte man sich auch LKW mit Fahrer mieten, auch waren die Betriebe angehalten, ihre Mitarbeiter beim Hausbau zu unterstützen.
"Umzugs LKW" wurden beim Betrieb ausgeliehen,
an Umzugsfirmen habe ich keine Erinnerung.
Umzüge wurden durch die Familie gestemmt.

Den Begriff Klaufix hatte ich schon mal gehört, jetzt weiß ich sogar, was damit gemeint war.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
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zuletzt bearbeitet 29.11.2015 14:10 | nach oben springen

#440

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 29.11.2015 14:13
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #437
Viele Bauwerke von z.B. 1985 bestehen aus Ziegel von 1885, weggeschmissen wie heute wurde ja nichts.


"Die Kohle" verkaufte sogar zukünftige Abbruchhäuser, war in der Senftenberger Ecke üblich.
Und die Ziegel waren erstklassig.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
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"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
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