#1

Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 09:34
von 94 | 10.792 Beiträge

Heute vor 111 Jahren wurde der deutsche Erfinder Rudolf Hell geboren. Neben vielen anderen Dingen war er auch einer der Väter des Telefax. Nun die Frage, es gab ja nichts in der Ehemaligen, was es nicht gab. Hat Irgendjemand vor der Wende mal ein Typenbildfeldfernschreiber (so heißt das in ordentlichem Teutsch) mal unter den Fingern gehabt oder sogar nur gesehen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 19.12.2012 09:38 | nach oben springen

#2

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 10:11
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Nein, nicht das ich wüßte.......
Wie sollte das denn bei den Telefonleitungen funktionieren?
Fernschreiber waren der Hit, es gab bei uns dafür eine extra Abteilung oder Büro wo die Fernschreiber standen.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#3

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 10:28
von utkieker | 2.927 Beiträge

Ja es gab neben Fernschreibern auch Fax- Geräte z. B. im Neptun Hotel Warnemünde (eher eine Ausnahme, statt die Regel)

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#4

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 12:43
von Annakin | 526 Beiträge

Kenne eigentlich nur die Fernschreiber.Waren meines Wissen nach nur in größeren Betrieben vorhanden. Ratterten immer schön los wenn eine Nachricht kam.

Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
zuletzt bearbeitet 19.12.2012 12:43 | nach oben springen

#5

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 12:50
von ddr-bürger (gelöscht)
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Paßt zwar nicht so richtig, aber mit Faxgeräten kann man ja auch Kopien erstellen, dabei muss ich an die Vervielfältigungsgeräte "Ormig" oder so ähnlich denken. Die standen im Betrieb im seperaten Raum und durften nur von einem best. Personenkreis genutzt werden (möglicherweise um das kopieren von unliebsamen Materialien zu verhindern). Die Anzahl und Art der Kopien muste in ein Heft eingetragen werden.
Von Faxgeräten ist mir sonst nichts bekannt, bei der Truppe gab es die schon erwähnten Fernschreiber.


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#6

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 13:18
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Kopierer kenn ich nur Secop. Ein Fax in der Art ist mir nie begegnet, soll es aber in Interhotels gegeben haben.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#7

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 13:21
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

hier ein Bild von einem Fernschreiber F 1100 von RFT. Obwohl im Gegensatz zum T 51 (RFT) die Elektronik Einzug gehalten hat, wiegt der Fernschreiber immer noch gute 30 kg.



Und für Technikbegeisterte


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
zuletzt bearbeitet 19.12.2012 13:39 | nach oben springen

#8

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 13:35
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

und hier noch ein Termokopierer aus DDR Produktion




Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
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#9

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 13:37
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

Faxgeräte kamen auch im Westen erst Ende der 80er Jahre so richtig in Gebrauch. Mir dem grässlichen Thermopapier. Erinnert sich noch jemand an die seinerzeitigen Druckertöne????
http://www.robotrontechnik.de/sound/Druc...200/F1200_n.wav
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?...rnschreiber.htm
Theo


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#10

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 13:43
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #2
Nein, nicht das ich wüßte.......
Wie sollte das denn bei den Telefonleitungen funktionieren?
Fernschreiber waren der Hit, es gab bei uns dafür eine extra Abteilung oder Büro wo die Fernschreiber standen.

Gruß
Nostalgiker



Das sehe ich auch so. Ich habe hier einen Sportkameraden, der war bei der Telekom als Ingenieur beschäftigt. Die Telekom hatte ihn nach der Wende zeitweise zum FA Magdeburg abgeordnet, dort zu helfen Fernmeldeanlagen zu modernisieren. Er sagte, sie hatten dort Technik ( Schaltschränke und Kabel ) aus der Zeit nach dem 1.Weltkrieg. Ich glaube die hätten Faxübertragungen nicht leisten können.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#11

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 13:54
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

über eine Leitung, auf der man sprechen kann, kann man auch faxen, unabhängig von der verwendeten Vermittlungstechnik. Fax benutzt den gleichen Frequenzumfang wie die Sprachübertragung.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


Svenni1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 14:15
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #9
Faxgeräte kamen auch im Westen erst Ende der 80er Jahre so richtig in Gebrauch. Mir dem grässlichen Thermopapier. Erinnert sich noch jemand an die seinerzeitigen Druckertöne????
http://www.robotrontechnik.de/sound/Druc...200/F1200_n.wav
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?...rnschreiber.htm
Theo



Hallo Theo, die ersten Faxgeräte wurden schon ab 1974 verkauft/verleast. In meiner Firma gab es auch eine neu gegründete Abteilung für Faxen und Kopieren . 1974 liefen die 25 Jahre Patentschutz von Rank Xerox aus. Ab da waren sofort etliche Anbieter , unter anderem meine Firma mit dem Label "Kalle Infotec" auf dem Markt. Die ersten Faxgeräte waren groß wie ein Kühlschrank und kosteten etwa 50.000 DM oder entsprechende Leasingraten. Die DDR war ein sehr guter Kunde bei uns. Das Geschäft wurde über unsere Verkaufsniederlassung Berlin gesteuert. Mein Westberliner Kollege hatte ein Dauervisum für die DDR und konnte jederzeit zu Verkaufsgesprächen mit dem Aussenhandel oder technischem Support in die DDR einreisen. Neben Interhotels, erzählt er er mir damals, dass auch die internationale Spedition Deutrans ein guter Kunde für Fax und Kopiergeräte war. Es ist richtig, das die ertsen Faxgeräte mit Thermopapier betrieben wurden. Das Papier war vom Handling nicht der Hit. Schon bald aber wurde auf Normalpapier umgestellt. Die ersten Faxe hiessen auch Fernkopierer, erst später setzte sich der Begriff Fax ( abgeleitet von Faksimile ) durch.



P.S. @ 94 übrigens ein gewisser Alexander Bain hat in UK schon 1843 erste Versuche mit Fernkopieren gemacht. Quelle Wiki


.
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Mahatma Gandhi
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#13

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 14:19
von eisenringtheo | 9.188 Beiträge

Zitat von Damals87 im Beitrag #11
Hallo,

über eine Leitung, auf der man sprechen kann, kann man auch faxen, unabhängig von der verwendeten Vermittlungstechnik. Fax benutzt den gleichen Frequenzumfang wie die Sprachübertragung.

Grüße aus Hessen


Nach meiner Erfahrung kann man auch telefonieren, wenn es irgendwelche Störgeräusche hat. Im schlimmsten Fall kann man sich wiederholen oder muss gar buchstabieren. Ein Fax jedoch macht dann schnell mal schlapp.
Theo


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#14

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 17:48
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

die technischen Voraussetzungen in Bezug auf die Fernmeldetechnik der Deutschen Post bei weitem nicht so schlecht, wie von einigen User dagestellt wird. Das Fernmeldeamt in Berlin Dottistraße wurde nach und nach mit neuer Technik ausgerüstet. Westdeutsche Firmen lieferten neue (nicht die neuste) Technik. An bestimmten Knotenpunkten wurden moderne ATZ Anlagen (Hersteller Siemens) errichtet. Jedoch war die Anzahl der Knotenpunkte begrenzt, so dass teilweise auch bei neu errichteten Anlagen am System A und B Teilnehmer (Fachleute kennen das) festgehalten werden mußte.
Alte und bereits mehrfach geflickte Fernmeldekabel wurden nach und nach durch moderne Glasfaserkabel ersetzt.
Gleich nach dem Anschluss der DDR an die gebrauchten Bundesländer, konnte ich einen gebrauchten C 64 (noch der gute alte Brotkasten) mein eigen nennen. Im Jahr 1991 konnte ich über die alten, angeblich maroden Fernmeldekabel mit einem Modem von 1&1 bereits BTX und Datex-J die ersten Schritte ins "Internet" gehen.
Selbst heute, nachdem die Telecom beginnend ab 1996 begonnen hat die Fernmeldetechnik von analog auf digital umzurüsten...........werden immer noch (zumindest in meinem Wohnort) Kabel aus der "DDR" Zeit weiter genutzt.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#15

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 17:50
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #5
Paßt zwar nicht so richtig, aber mit Faxgeräten kann man ja auch Kopien erstellen, dabei muss ich an die Vervielfältigungsgeräte "Ormig" oder so ähnlich denken. Die standen im Betrieb im seperaten Raum und durften nur von einem best. Personenkreis genutzt werden (möglicherweise um das kopieren von unliebsamen Materialien zu verhindern). Die Anzahl und Art der Kopien muste in ein Heft eingetragen werden.
Von Faxgeräten ist mir sonst nichts bekannt, bei der Truppe gab es die schon erwähnten Fernschreiber.


Diese 'Ormig' Geräte standen nicht unbedingt in einem separaten Raum wegen "illegaler" Kopiergefahr, sondern aus dem einfachen Grund der technischen Herstellung von Ormigkopien,; Bei dem „Spiritus-Umdruck-Verfahren“ wird mittels Schreibmaschine oder Zeichenstift eine seitenverkehrte, farbintensive Kopie des Originals hergestellt. In einem zweiten Arbeitsschritt wird ein mit Spiritus befeuchtetes Papier gegen diese Kopie gepresst. Ein Teil der Farbe wird herauslöst und auf das Papier übertragen. Durch den zweifachen Kopiervorgang erscheint der Abzug wieder in seitenrichtiger Form. Je nach Qualität der Materialien lassen sich zwischen 30 und 250 Kopien herstellen. Da vor allem kleine Institutionen dieses Verfahren benutzen, gibt es die nötigen Materialen auch in der DDR zu kaufen. --->Quelle

Die Kollegin welche bei uns im Bereich diese Maschine bediente machte den Eindruck das sie ständig im Yumm sei.....
Kein Wunder wenn sie 8 Stunden diese Spiritusdämpfe einatmen mußte.......
Die Vorlagematrizen wurden in normalen elektrischen Schreibmaschinen beschrieben und das waren keine "sicherheitstechnisch" durchleuchteten Kräfte, sondern ganz normale angelernte Schreibkräfte...... Hauptsache sie vertippten sich nicht, denn dann war der Bogen Ausschuss und es mußte nochmal begonnen werden.

Hergestellt wurden in diesem Bereich Arbeitspläne für die Produktion.......(unter anderem Lohnzettel, Materialentnahmescheine, ......)
Hat aber nichts mit der Ausgangsfrage direkt zu tun....

Ormigkopien, nicht gerade von "unliebsamen" Materialien wurden aber auch so angefertigt. Ich habe noch diverse "Weihnachts-" und Brigadefeierzeitungen welche in diesem Verfahren hergestellt sind .....
Da gab es keine Einschränkungen.

Eine andere Angelegenheit war die Anfertigung von Vorlagen auf Ormig wenn sie einer "Geheimhaltungsstufe" unterlagen, also VS, VVS, GVS.
Diese Ormigmatrizen mußten bei der "Sicherheitsnadel" abgeliefert werden, die vervielfältigten Exemplare wurden numeriert, gestempelt etc, wie das bei geheimen Papieren so üblich war/ist......

Im Jahr laufe des Jahres 1988 bekam unser Bereich einen modernen Kopierer. Verwaltet und bewacht wurde er von der Bereichssekretärin. Vor allem das damalige Spezial-Papier......

Ansonsten gab es für kurzlebige Kopien sogenannte Thermokopierer. Sie standen offen im Bereich und jeder konnte damit Kopien machen, was aber kein Vergnügen war.
An ein, wie im nachfolgenden Link,sogenanntes "Logbuch" kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern.
Kopiertechnik von Robotron

Die im Link abgebildeten Teile stammen aus der Endzeit der DDR, solch vornehme Thermokopierer hatten wir nicht aber ich glaube den Kopierer als solchen.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#16

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 19:10
von Boelleronkel (gelöscht)
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Ha 94 neuntsch,

da haste ja mal wieder watt ausjegraben...

Fernchreiben immer legger!
wenn datt Ding losging,Zutritt hatten meisst nur die Sekretaerinnen des BL,wie auch zur ZKD Post....naja Fax kam mir im Osten nich unter,allerdings inne damalige SU schon und Telefonate ueber ne Hochspannungseitung jing ooch...naja lang ists her..
Gruessli BO


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#17

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 19:23
von 94 | 10.792 Beiträge

Nun, ich meinte schon Fernkopierer (nach dem heute noch gültige G3-Standard seit 1974) und habe da eher so wie @utkieker in Richtung Interhotel gedenkt. Rein technisch sind Telegraphie und Fax schon ä bissel (aber nur ä bissel *ironisch_grins*) verschieden. Aber Fernschreiber ist ja auch ein schönes Thema und die Kopierer erst ...

Das Teil vom Stabsfähnrich, dieser PENTACOP ist bestimmt eine DDR-Entwicklung. Das muß sogar eine DDR-Entwicklung sein, weil Nach 30 Kopien 10 Minuten Pause ..., also das nenne ich mal real existierenden Sozialismus in Reinstkultur.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 19.12.2012 19:23 | nach oben springen

#18

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 19:34
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #17
Nun, ich meinte schon Fernkopierer (nach dem heute noch gültige G3-Standard seit 1974) und habe da eher so wie @utkieker in Richtung Interhotel gedenkt. Rein technisch sind Telegraphie und Fax schon ä bissel (aber nur ä bissel *ironisch_grins*) verschieden. Aber Fernschreiber ist ja auch ein schönes Thema und die Kopierer erst ...

Das Teil vom Stabsfähnrich, dieser PENTACOP ist bestimmt eine DDR-Entwicklung. Das muß sogar eine DDR-Entwicklung sein, weil Nach 30 Kopien 10 Minuten Pause ..., also das nenne ich mal real existierenden Sozialismus in Reinstkultur.



Naja 94...
aus "geheimen Kreisen der Stasi Schergen war die DDR auch schon Anfang der achziger Jahre wirklich zu bloede "zum Nachbauen"sprich Technologie klauen.
Also Ormig und FS waren schon der Standard,natuerlich im Interhotel Neptun und in Potsdam konnteste schon nen Fax versenden.....
Geholfen hats aber letztendlich och nich...
Gruss BO


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#19

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 20:23
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Also offensichtlich soll es im Büro eines KC/GK, siehe Bild auch FAX Geräte gegeben haben. Dieses ist sogar von SIEMENS (auf dem Bild nicht richtig zu erkennen) Aber wenn das so dargestellt wird, dann ist da bestimmt was dran.

Mike59

Angefügte Bilder:
P1020174.JPG

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#20

RE: Gabs in der DDR auch Faxgeräte?

in DDR Zeiten 19.12.2012 20:28
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Mike59 im Beitrag #19
Also offensichtlich soll es im Büro eines KC/GK, siehe Bild auch FAX Geräte gegeben haben. Dieses ist sogar von SIEMENS (auf dem Bild nicht richtig zu erkennen) Aber wenn das so dargestellt wird, dann ist da bestimmt was dran.

Mike59



ups....also wenn mir nich allet taeuscht is dett nen FS...(Fernschreiber)
Gruss BO


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