#41

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 15.12.2012 17:14
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #40
Wer hatte denn in der DDR keine "Nebeneinkünfte",wenn er denn das wollte?
Nur die Leute der Schutz-und Sicherheitsorgane,für die war es schon etwas schwieriger.Trotz meines guten Verdienstes bei der"Firma"haben mich die Meisten,die ich außerhalb Selbiger kannte, finanziell ausgelacht.


Glaube ich Dir gern, entweder aus Arbeitszeitgründen oder deshalb, weil es in einigen "Firmen" nicht gern gesehen oder verboten war, nebenbei zu jobben. Ausgenommen vielleicht Vortragshonorare oder Literaturveröffentlichungen. Allerdings glaube ich nicht, daß Erlöse aus z.B. Hobbytätigkeit hier verboten ware. Es wa z.B in Erfurt so und ich meine, ebenso woanders, daß zu den Stadtfesten (z.B. Krämerbrückenfest, 1.Mai-Nachmitag) die Gruppen des Kulturbundes aufgerufen wurden, sich durch Verkaufsstände zu beteiligen. Da standen die Aquarianer, die Kakteenfreunde, die Mineraliensammler u.a. da und boten ihre Duplikate oder gezüchteten Pflanzen und Tiere an. Auch Angehörige der Schutz- und Sicherheitsorgane und der "Firma" hatten solche Hobbies. Wenn die mit am Stand waren oder hatten einige ihrer Duplikate dort zum Verkauf mit ausliegen, wäre ihnen sicher kein Strick daraus gedreht worden. Es war aber dann sicher kein sehr hoher Erlös, der da kam. Deshalb können wohl alle diejenigen (mich eingeschlossen), die durch Zusatzarbeit privater Initiative sich eine spürbare Verbesserung ihres finanziellen Spielrauems für private Interessen geschaffen haben, sich nicht mit dem Lebensstandard der übrigen Bevölkerung vergleichen, unabhängig davon, ob diese nur zu faul oder zu einfallslos für solche Nebenverdienste waren. Aber das war sicher auch gut so, daß es nur eine relative Minderheit war, die hier extra etwas herstellte. Man stelle sich vor, jeder Bürger hätte in gleichem Maße etwas gefertigt, was auch Absatz fand. Da sich alles im relativ geschlossenen Raum "DDR" (abgesehen von ein paar Ausländern, die da mal was kauften) abgespielt hätte, wäre es dann nur noch ein Hin- und Herschieben des Geldes gewesen und keiner hätte einen richtigen Vorteil von seinen Mehreinnahmen. Vorteil allerdings, er hätte Waren erhalten, zu denen er einen Bedarf hatte und die sonst nicht im Handel angeboten wurden. Privatinitiative, aber was für ein Verlust für die Volkswirtschaft durch entgangene Steuereinnahmen !



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#42

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 15.12.2012 18:31
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Weil sich immer mehr über das Wort “ Dorftrottel “ echauffiert wird, es ist für mich kein Schimpfwort. Mir liegt auch nichts daran irgendeine damalige Landbevölkerung zu diskriminieren. Es stammt noch aus der Jugendzeit als wir zum Tanz auf das Dorf gefahren sind. Es war so im Sprachgebrauch unserer Clique üblich. Heute sagt man wohl dazu Jugendsprache. Als Hobby habe ich auch das Bus fahren. Es wird auch gesagt:“ Kraftfahrer sind Lenkradkasper“. Darin sehe ich ebenfalls keine Beleidigung. Aber wem die Jacke passt der soll sich sie anziehen.
Harra 318


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#43

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 15.12.2012 19:34
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Dorftrottel würde mir nicht als Pauschalbeurteilung über die Lippen kommen, auch wenn ich manchmal über diesen "dummen Bauern" geschimpft habe, wenn ich kilometerweit auf der Landstraße hinter seinem dreckhinterlassenden Traktor herfahren muß, obwohl ich weiß, daß es kein "dummer Bauer" ist.
Stammt noch aus der Zeit, als sich Städter wegen ihrer vermeintlichen höheren Weltmännischkeit überlegen fühlten und ländliche Jugend wegen mangelnder Kommunikationsmöglichkeiten und Mobilität hinter den sieben Bergen und den sicher auch schlechteren Bildungsmöglichkeiten in den Dorfschulen i.d.R. nicht mit der Jugend in den Städten an den Hauptverkehrsadern messen konnte.



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#44

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 15.12.2012 20:16
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #43
Dorftrottel würde mir nicht als Pauschalbeurteilung über die Lippen kommen, auch wenn ich manchmal über diesen "dummen Bauern" geschimpft habe, wenn ich kilometerweit auf der Landstraße hinter seinem dreckhinterlassenden Traktor herfahren muß, obwohl ich weiß, daß es kein "dummer Bauer" ist.
Stammt noch aus der Zeit, als sich Städter wegen ihrer vermeintlichen höheren Weltmännischkeit überlegen fühlten und ländliche Jugend wegen mangelnder Kommunikationsmöglichkeiten und Mobilität hinter den sieben Bergen und den sicher auch schlechteren Bildungsmöglichkeiten in den Dorfschulen i.d.R. nicht mit der Jugend in den Städten an den Hauptverkehrsadern messen konnte.



...........das ist mir auch völlig klar, bei deiner Vorliebe zum Arbeiter und Bauern Staat.
Du lässt in deinem zweiten Absatz viel Platz für Gedankengänge
Harra 318


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#45

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 10:16
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich fand es damals einfach geil ein Dorftrottel zu sein.
Ich kenn die Kilopreise nicht mehr (Furry?), aber wenn du einen privat gemästeten Bullen der Volksernährung zugeführt hast, dann klingelte die Kasse richtig.
Da war es auch egal ob du bis 22 Uhr Mist gegabelt hast und die Mädchen wegen dem bullentypischen Geruch den du angenommen hattest die Nase rümpften.
Aus Liebe ging ich in die Stadt - fürchterlich (beides) .


zuletzt bearbeitet 16.12.2012 10:19 | nach oben springen

#46

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 10:28
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #44
Zitat von DoreHolm im Beitrag #43
Dorftrottel würde mir nicht als Pauschalbeurteilung über die Lippen kommen, auch wenn ich manchmal über diesen "dummen Bauern" geschimpft habe, wenn ich kilometerweit auf der Landstraße hinter seinem dreckhinterlassenden Traktor herfahren muß, obwohl ich weiß, daß es kein "dummer Bauer" ist.
Stammt noch aus der Zeit, als sich Städter wegen ihrer vermeintlichen höheren Weltmännischkeit überlegen fühlten und ländliche Jugend wegen mangelnder Kommunikationsmöglichkeiten und Mobilität hinter den sieben Bergen und den sicher auch schlechteren Bildungsmöglichkeiten in den Dorfschulen i.d.R. nicht mit der Jugend in den Städten an den Hauptverkehrsadern messen konnte.



...........das ist mir auch völlig klar, bei deiner Vorliebe zum Arbeiter und Bauern Staat.
Du lässt in deinem zweiten Absatz viel Platz für Gedankengänge
Harra 318


Ich bin nämlich auch vom Dorf. Geboren 1947 in einer Dorfküche und zwischen Hühnersch... , Misthaufen und Plumsklo auf dem Hof groß geworden (war gut für mein Immunsystem) und erst mit 2 Jahren in die Stadt gezogen.



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#47

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 10:43
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #45
Ich fand es damals einfach geil ein Dorftrottel zu sein.
Ich kenn die Kilopreise nicht mehr (Furry?), aber wenn du einen privat gemästeten Bullen der Volksernährung zugeführt hast, dann klingelte die Kasse richtig.
Da war es auch egal ob du bis 22 Uhr Mist gegabelt hast und die Mädchen wegen dem bullentypischen Geruch den du angenommen hattest die Nase rümpften.
Aus Liebe ging ich in die Stadt - fürchterlich (beides) .

An die Preise für Rinder kann ich mich nicht mehr erinnern.
Für Schweine gab es für das Kilo Schlachtgewicht (ca. 80% vom Lebendgewicht) ca. 7,50 M.
Für ein 3 Zentnerschwein waren somit 150 kg x 0,8 x 7,50 M = 900 M in der Kasse.
Aktuell liegt der Schweinepreis bei etwa 1,65 Euronen/ kg Schlachtgewicht.
Der Preis bei Bullen wird sich über 10 Mark bewegt haben, aber hier ist zu berücksichtigen, dass das Schlachtgewicht etwa 50 bis 55 % von lebend beträgt.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#48

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 10:49
von furry | 3.580 Beiträge

Über den Begriff Dorftrottel aus berufenem Munde kann man doch nur lachen.
Wenn es denn Dorftrottel gab oder gibt, dann muss es ja auch "Nichtdorftrottel" geben.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#49

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 10:56
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Wenn ich hin und wieder mal mit notgedrungen (weil meine Frau das guckt) "Frauentausch" ansehen muß, kann man sagen, daß auch die Stadt ihre "Trottel" hat.



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#50

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 14:26
von 80er | 572 Beiträge

Ich lebe seit 5 Jahren in Frankreich. Immer wieder erinnert mich das Land an die Ehemalige.
Von 12.00 bis 14:00 Uhr die Läden geschlossen, Betriebsferienlager, Feiertag am 8. Mai (in der DDR Gedenktag) u.v.a.m.
Ausser Bäckereien hat kein Laden vor 8.30 Uhr geöffnet.
Und, was für eine der führenden Wirtschaftsnationen verwundern mag, F ist ebenfalls nahe an einer Servicewüste, wie die DDR eine war.
Es entsteht bei mir der Eindruck, dass jeder nur soviel verdienen will, wie er zum Leben braucht. Arbeiten, um zu leben aber nicht leben, um zu arbeiten.

Beispiele:
Für die zur Reparatur gebrachte E-Motorsäge von Metabo (keine gängige Marke in F)
musste ich den defekten Schalter selbst im Internet bestellen und zum Einbau in die Werkstatt bringen.
Regale werden in Bau- und Supermärkten nicht zeitnah wieder befüllt, so dass es passieren kann, dass man in 3 Läden gehen muss, um
zur 8er Maschinenschraube auch noch die U-Scheiben und Muttern zu bekommen.

Niemanden wird in den A**** gekrochen, um evtl. mehr zu verkaufen oder genau in diesen Laden wieder zu kommen.
In der DDR war nicht das Geld das Problem. Geld war bei den Bürgern vorhanden, man konnte aber nicht viel dafür kaufen, weil z.B. Konsumgüter fehlten.
Service hat auch viel mit Mentalität zu tun.

Edit: Ergänzung


zuletzt bearbeitet 16.12.2012 14:49 | nach oben springen

#51

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 15:10
von GKUS64 | 1.611 Beiträge

80er, ich beneide dich um deinen Wohnsitz! "Arbeiten, um zu leben aber nicht leben, um zu arbeiten" wie du schreibst, ist doch eigentlich eine gute Lebenseinstellung. Deine Ausführungen kann ich nur bestätigen denn ich habe schon einige Urlaube in Frankreich verbracht, mir gefällt das Land und die Lebensart. Man lebt dort wesentlich entspannter und jagt nicht immer neuen Dingen hinterher und es muss nicht alles höchsten Ansprüchen genügen.
Dieses Modell hätte ja die DDR durchsetzen können (natürlich mit den notwendigen Freiheiten), ist aber mit unserer Mentalität wahrscheinlich nicht zu machen, oder man verlegt seinen Wohnsitz nach Frankreich und ändert seine Mentalität.

Joyeux Noёl

GKUS64


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#52

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 16:32
von 80er | 572 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #51
... Deine Ausführungen kann ich nur bestätigen denn ich habe schon einige Urlaube in Frankreich verbracht, mir gefällt das Land und die Lebensart. Man lebt dort wesentlich entspannter und jagt nicht immer neuen Dingen hinterher und es muss nicht alles höchsten Ansprüchen genügen.
Dieses Modell hätte ja die DDR durchsetzen können (natürlich mit den notwendigen Freiheiten), ist aber mit unserer Mentalität wahrscheinlich nicht zu machen, oder man verlegt seinen Wohnsitz nach Frankreich und ändert seine Mentalität.


Seinen Wohnsitz innerhalb der EU zu verlegen, ist heute sehr einfach geworden, seine Mentalität zu ändern, immer noch weitaus schwieriger.
Durchaus zu empfehlen ist dagegen, hin und wieder den Blickwinkel aus einem anderen europäische Land auf Deutschland zu richten und ...
ggf. zu lächeln!

OT damit beendet!


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#53

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 17:31
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #45
Ich fand es damals einfach geil ein Dorftrottel zu sein.
Ich kenn die Kilopreise nicht mehr (Furry?), aber wenn du einen privat gemästeten Bullen der Volksernährung zugeführt hast, dann klingelte die Kasse richtig.
Da war es auch egal ob du bis 22 Uhr Mist gegabelt hast und die Mädchen wegen dem bullentypischen Geruch den du angenommen hattest die Nase rümpften.
Aus Liebe ging ich in die Stadt - fürchterlich (beides) .


fand ich auch immer gut ,wenn dann nach abgeschlossener Bullenmast die grossen Scheine ankamen.Aber mit dem Grossteil des Fleisches werden wir wohl die Bundesbürger gefüttert haben. Ebenso mit den Kaninchen ,welche fast alle in die BRD oder Frankreich gingen.


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#54

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 19:26
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #53
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #45
Ich fand es damals einfach geil ein Dorftrottel zu sein.
Ich kenn die Kilopreise nicht mehr (Furry?), aber wenn du einen privat gemästeten Bullen der Volksernährung zugeführt hast, dann klingelte die Kasse richtig.
Da war es auch egal ob du bis 22 Uhr Mist gegabelt hast und die Mädchen wegen dem bullentypischen Geruch den du angenommen hattest die Nase rümpften.
Aus Liebe ging ich in die Stadt - fürchterlich (beides) .


fand ich auch immer gut ,wenn dann nach abgeschlossener Bullenmast die grossen Scheine ankamen.Aber mit dem Grossteil des Fleisches werden wir wohl die Bundesbürger gefüttert haben. Ebenso mit den Kaninchen ,welche fast alle in die BRD oder Frankreich gingen.



Kannst du dich erinnern?
Kaninchen waren stark subventioniert, du hast bei Abgabe mehr erhalten als sie, wenn es sie gab, in der HO kosteten, man konnte also...


zuletzt bearbeitet 16.12.2012 19:27 | nach oben springen

#55

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 19:44
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #54
Zitat von Fritze im Beitrag #53
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #45
Ich fand es damals einfach geil ein Dorftrottel zu sein.
Ich kenn die Kilopreise nicht mehr (Furry?), aber wenn du einen privat gemästeten Bullen der Volksernährung zugeführt hast, dann klingelte die Kasse richtig.
Da war es auch egal ob du bis 22 Uhr Mist gegabelt hast und die Mädchen wegen dem bullentypischen Geruch den du angenommen hattest die Nase rümpften.
Aus Liebe ging ich in die Stadt - fürchterlich (beides) .


fand ich auch immer gut ,wenn dann nach abgeschlossener Bullenmast die grossen Scheine ankamen.Aber mit dem Grossteil des Fleisches werden wir wohl die Bundesbürger gefüttert haben. Ebenso mit den Kaninchen ,welche fast alle in die BRD oder Frankreich gingen.



Kannst du dich erinnern?
Kaninchen waren stark subventioniert, du hast bei Abgabe mehr erhalten als sie, wenn es sie gab, in der HO kosteten, man konnte also...




War von der Führung nicht so gedacht, wurde aber so gemacht. Stachelbeeren angebaut. Vorn in den Laden reingetragen, 4,- Mark/kg kassiert, umgehend für die Hälfte wieder gekauft und der Kreislauf begann von Neuem. Einer der vielen kleinen Sargnägelchen für die DDR-Ölonomie.
Mein Chef war Imker. 40 Völker. Aufkaufpreis damals 15,-Mark/kg. Verkaufspreis 5,-Mark/kg. Wir haben aber trotzdem die 15,-Mark/kg bezahlt, weil wir den Honig wirklich ganz frisch und aromatisch bekamen und wußten, daß da nichts gepanscht war. Er brachte eine große Alu-Milchkanne mit und dann wurde abgefüllt. Habe mal im Literglas abfüllen lassen, in dem ich vorher Kupfersulfat hatte. Hat super geschmeckt und ich lebe noch. Die Qualität war uns den Preis wert. Also was sagt das ? Der DDR-Bürger hätte auch mehr bezahlt, wenn er etwas unbedingt haben woillte.



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#56

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 19:48
von Grenzverletzerin (gelöscht)
avatar

Zitat
War von der Führung nicht so gedacht, wurde aber so gemacht. Stachelbeeren angebaut. Vorn in den Laden reingetragen, 4,- Mark/kg kassiert, umgehend für die Hälfte wieder gekauft und der Kreislauf begann von Neuem. Einer der vielen kleinen Sargnägelchen für die DDR-Ölonomie.



*Räusper*, das haben wir in meiner Schulzeit mit Johannisbeeren gemacht...


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#57

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 19:53
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Eier Klasse A Ladenpreis 0.33M Ankaufpreis 0.50M .
War bloß eine Sauarbeit, mit Nagellackentferner die Stempelfarbe herunterzubekommen. Jedes DDR-Huhn hat 3Eier täglich gelegt.


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#58

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 20:14
von 80er | 572 Beiträge

... und mit den subventionierten Backwaren wurden aufm Land die Schweine und Hühner gefüttert und die gelegten Eier und Koteletts (Filets gingen in den NSW) wurden beim Verkauf an die Sammelstellen nochmal subventioniert und ...


Schmiernippel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#59

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 20:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #56

Zitat
War von der Führung nicht so gedacht, wurde aber so gemacht. Stachelbeeren angebaut. Vorn in den Laden reingetragen, 4,- Mark/kg kassiert, umgehend für die Hälfte wieder gekauft und der Kreislauf begann von Neuem. Einer der vielen kleinen Sargnägelchen für die DDR-Ölonomie.


*Räusper*, das haben wir in meiner Schulzeit mit Johannisbeeren gemacht...


Bei uns funzte diese System z.B. auch mit Pilze(n)....nicht zu verwechseln mit Pilse.

Gruß ek40


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#60

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 16.12.2012 20:38
von Fritze (gelöscht)
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Mit Pilzen klappts heute auch noch,wenn man denn welche findet !?! Der Aufkaufpreis für Steinpilze ist heuer ins Unermessliche gestiegen.


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