#121

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 15:00
von Gelöschtes Mitglied
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Nicht nur HIM´s !!!
Die anderen HA/ Linien des MfS agierten auch im OG mit spezifischen Aufgabenstellungen und Methoden.


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 15:13 | nach oben springen

#122

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 15:22
von Gelöschtes Mitglied
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@Grenzwolf Ein wenig Respekt nur reicht vollkommen, Verbeugung bloß nicht, würde Rückenschmerzen bereiten, da ich nicht sehr gross bin......und wenn schon Hass, dann nicht gegen den Menschen, das wäre schoen. Wir sind hier wieder bei der Psychologie, gut so. Defizite habe ich, wie jeder andere auch. Hier zu dem Ausdruck mutige Frau: Der Mensch ist, was aus ihm gemacht wurde. Das heißt keinesfalls, dass er wegen seiner Taten nicht verantwortlich gemacht werden sollte. Im Gegenteil. Im normalen Alltagsleben lege ich nach wie vor Härte an den Tag und zeige mich vielleicht etwas mutiger als andere. Bin ich keine Feministin, (als solche wurd ich erst kurzlich beschimpft) weit gefehlt, ich habe mich von der Art immer distanziert, (wahrscheinlich weil ich die Männer doch sehr liebe.....) wie diese ans Werk gegangen sind; verstehe diese F aber auch, es gab viele Probleme die Frauen bewältigen mussten, aber keinesfalls waren diese mit den Problemen der Frauen in anderen Ländern und in Weltanschauungen zu vergleichen, die bis heute noch keine Sonne sehen in ihren Kulturen.
Ich kann als Frau Härte zeigen und mich gleichzeitig in einer traditionellen Rolle gefallen. Da stehe ich sicher nicht alleine. Eine Partnerschaft ist kein Wettkampf. Auch nicht in der GDT. Wobei ich auch voll zugebe, dass ich immer eine harte Hand in gewissen Situation brauchte, die gleichzeitig oft eine schützende Hand der Freunde war, bis heute. Wer mich versteht hat gewonnen! Ein weitreichendes Thema. Ich musste, funktionieren von Kindheit an. Ich muss mich heute nicht verstecken, aber es liegt mir wenig daran mich selbst auszustellen. Darum geht es nicht. Mir hilft das Schreiben mit einem aussergewöhnlichen Leben fertig zu werden. Ich bin kein Übermensch, der keine Gefühle hat, aber zugeben muss ich, dass ich sehr hart agieren kann. Das ist nichts ungewöhnliches, ein Soldat, vor allem Berufssoldaten erziehen ihre Kinder in den meisten Fällen sehr viel strenger als andere Eltern, das habe ich auch selbst erlebt. Meine Enkelkinder wissen sofort was die Stunde geschlagen hat wenn ich zunächst nur etwas lauter werde. Und für mich ist das sehr wichtig, diese Kinder sind die Zukunft der Menschheit, ich steuere dagegen, wenn die Eltern meinen, diesen Kindern alles in den Allerwertesten schieben zu müssen. Ich habe habe diese Härte ohne Liebe erlebt. Aber, die beigebrachte Härte bedeutete für mich Belastbarkeit. So schlimm es mit meinem Vater war, ich habe Disziplin von ihm erfahren; Auf der anderen Seite, wenn er nicht überzeugter SS Mann in seinem Denken gewesen wäre und mich völlig abgetörnt hätte, tja, dann wäre ich vielleicht Staatsanwältin geworden. Archeologie und Staatsanwältin waren meine Traumberufe. Dafür hatte ich dann am Ende einen eigenen Staatsanwalt.
@Hackel Im Labyrinth musste man sich zurechtfinden, die DAT kam bei mir hinzu, und wie Du sagst, mit Ethik hat das nicht mehr viel zu tun. Es geht darum, mir jedenfalls, gute Arbeit zu leisten. Und, wie in jedem Beruf lernt man hinzu, learning by doing. Druck und Strafe wurden ausgeübt, und waren unerläßlich, es gibt die Peitsche auch im normalen Berufsleben. ich bekam auch Zucker. Das eigene Kind nicht sehen zu können, wäre für die meisten undenkbar und eine Strafe, ich sah es so nicht, für mich war es der Zucker wenn ich eine Woche zuhause sein konnte. Hierbei ging es arschklar um Prioritäten. Sich in die Ecke setzen und jammern gab es nicht. Das Leben in der GDT war so. Nach einer gewissen Zeit verwischen sich die guten Vorsätze mit dem Druck, den Zielen der FOs und den eigenen auferlegten Durchführungen, alles aufrechtzuerhalten und lange im Labyrinth zu überleben, letztendlich weiterhin um eben Informationen an die richtige Stelle bringen zu können.
kl.K korr.


EK82I hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2012 15:27 | nach oben springen

#123

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 15:43
von utkieker | 2.925 Beiträge

Einige James- Bond- Filme habe ich mir durchaus angesehen. Ich konnte mir aber niemals vorstellen, daß die Filme tatsächlich etwas mit dem wirklichen Leben eines Kundschafters zu tun haben. Aber es ist gut gemachte actionreiche Unterhaltung. Goldfinger ist dabei mein "Lieblings- James- Bond- Film" und man sollte die Filme nicht nach der Ernsthaftigkeit prüfen, sonden sich entspannt zurücklehnen und auch mal herzhaft lachen!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#124

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 15:58
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #120

Es gab verschiedene Kategorien von IM.Viele der im OG taetigen DDR-Agenten waren z.b. Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter(HIM/041).




Jetzt muss ich mal dumm fragen.
Was ist denn das um alles in der Welt, hauptamtlich inoffiziell?
So eigentlich gar nicht vorhanden oder was ganz geheimes?


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#125

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 16:01
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #122
@Grenzwolf Ein wenig Respekt nur reicht vollkommen, Verbeugung bloß nicht, würde Rückenschmerzen bereiten, da ich nicht sehr gross bin......und wenn schon Hass, dann nicht gegen den Menschen, das wäre schoen. Wir sind hier wieder bei der Psychologie, gut so. Defizite habe ich, wie jeder andere auch. Hier zu dem Ausdruck mutige Frau: Der Mensch ist, was aus ihm gemacht wurde. Das heißt keinesfalls, dass er wegen seiner Taten nicht verantwortlich gemacht werden sollte. Im Gegenteil. Im normalen Alltagsleben lege ich nach wie vor Härte an den Tag und zeige mich vielleicht etwas mutiger als andere. Bin ich keine Feministin, (als solche wurd ich erst kurzlich beschimpft) weit gefehlt, ich habe mich von der Art immer distanziert, (wahrscheinlich weil ich die Männer doch sehr liebe.....) wie diese ans Werk gegangen sind; verstehe diese F aber auch, es gab viele Probleme die Frauen bewältigen mussten, aber keinesfalls waren diese mit den Problemen der Frauen in anderen Ländern und in Weltanschauungen zu vergleichen, die bis heute noch keine Sonne sehen in ihren Kulturen.
Ich kann als Frau Härte zeigen und mich gleichzeitig in einer traditionellen Rolle gefallen. Da stehe ich sicher nicht alleine. Eine Partnerschaft ist kein Wettkampf. Auch nicht in der GDT. Wobei ich auch voll zugebe, dass ich immer eine harte Hand in gewissen Situation brauchte, die gleichzeitig oft eine schützende Hand der Freunde war, bis heute. Wer mich versteht hat gewonnen! Ein weitreichendes Thema. Ich musste, funktionieren von Kindheit an. Ich muss mich heute nicht verstecken, aber es liegt mir wenig daran mich selbst auszustellen. Darum geht es nicht. Mir hilft das Schreiben mit einem aussergewöhnlichen Leben fertig zu werden. Ich bin kein Übermensch, der keine Gefühle hat, aber zugeben muss ich, dass ich sehr hart agieren kann. Das ist nichts ungewöhnliches, ein Soldat, vor allem Berufssoldaten erziehen ihre Kinder in den meisten Fällen sehr viel strenger als andere Eltern, das habe ich auch selbst erlebt. Meine Enkelkinder wissen sofort was die Stunde geschlagen hat wenn ich zunächst nur etwas lauter werde. Und für mich ist das sehr wichtig, diese Kinder sind die Zukunft der Menschheit, ich steuere dagegen, wenn die Eltern meinen, diesen Kindern alles in den Allerwertesten schieben zu müssen. Ich habe habe diese Härte ohne Liebe erlebt. Aber, die beigebrachte Härte bedeutete für mich Belastbarkeit. So schlimm es mit meinem Vater war, ich habe Disziplin von ihm erfahren; Auf der anderen Seite, wenn er nicht überzeugter SS Mann in seinem Denken gewesen wäre und mich völlig abgetörnt hätte, tja, dann wäre ich vielleicht Staatsanwältin geworden. Archeologie und Staatsanwältin waren meine Traumberufe. Dafür hatte ich dann am Ende einen eigenen Staatsanwalt.
@Hackel Im Labyrinth musste man sich zurechtfinden, die DAT kam bei mir hinzu, und wie Du sagst, mit Ethik hat das nicht mehr viel zu tun. Es geht darum, mir jedenfalls, gute Arbeit zu leisten. Und, wie in jedem Beruf lernt man hinzu, learning by doing. Druck und Strafe wurden ausgeübt, und waren unerläßlich, es gibt die Peitsche auch im normalen Berufsleben. ich bekam auch Zucker. Das eigene Kind nicht sehen zu können, wäre für die meisten undenkbar und eine Strafe, ich sah es so nicht, für mich war es der Zucker wenn ich eine Woche zuhause sein konnte. Hierbei ging es arschklar um Prioritäten. Sich in die Ecke setzen und jammern gab es nicht. Das Leben in der GDT war so. Nach einer gewissen Zeit verwischen sich die guten Vorsätze mit dem Druck, den Zielen der FOs und den eigenen auferlegten Durchführungen, alles aufrechtzuerhalten und lange im Labyrinth zu überleben, letztendlich weiterhin um eben Informationen an die richtige Stelle bringen zu können.
kl.K korr.



Somit ist Gehorsamkeit ein wichtiger Leuchtturm in Deinem Leben gewesen und das mit der Ethik ist auch eine Frage der Dimension in der man sie zu bewerten hat, es gibt schlichtweg eine Ethik im Großen wie auch im Kleinen.
Konkret ersetze ich bei meinen Zugfahrten 70-90 Lkw, die wir allein mit einem Zug auf 600 km Laufweg durch Deutschland fahren mit einer Energie- und Umweltbilanz, die der Straßengüterverkehr niemals erreichen kann, das ist die Ethik im Kleinen.
Wenn ich nun aber hinterfrage, ob es überhaupt Sinn macht, Barilla- Nudeln und Pampers- Windeln über solche Strecken zu befördern aus welchen Gründen auch immer, so ist das die Ethik im Großen und der Nützling wird effektiv zum Schädling, weil diese Transporte eigentlich nicht wirklich notwendig sind.
Wenn ich nun den Bogen schlage zum Irak- Krieg (aus meinem Beitrag zuvor) muß ich nun die Auslandsagenten fragen, warum sie das Hegemoniestreben der Weltmächte unterstützen, wo die doch eigenes Öl haben, wenn ich diese Personen nun anklage, daß sie einen solchen Job machen, wäre das der Steinwurf im Glashaus.



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#126

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 16:04
von Gelöschtes Mitglied
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Somit ist Gehorsamkeit ein wichtiger Leuchtturm in Deinem Leben gewesen und das mit der Ethik ist auch eine Frage der Dimension in der man sie zu bewerten hat, es gibt schlichtweg eine Ethik im Großen wie auch im Kleinen.
Konkret ersetze ich bei meinen Zugfahrten 70-90 Lkw, die wir allein mit einem Zug auf 600 km Laufweg durch Deutschland fahren mit einer Energie- und Umweltbilanz, die der Straßengüterverkehr niemals erreichen kann, das ist die Ethik im Kleinen.
Wenn ich nun aber hinterfrage, ob es überhaupt Sinn macht, Barilla- Nudeln und Pampers- Windeln über solche Strecken zu befördern aus welchen Gründen auch immer, so ist das die Ethik im Großen und der Nützling wird effektiv zum Schädling, weil diese Transporte eigentlich nicht wirklich notwendig sind.
Wenn ich nun den Bogen schlage zum Irak- Krieg (aus meinem Beitrag zuvor) muß ich nun die Auslandsagenten fragen, warum sie das Hegemoniestreben der Weltmächte unterstützen, wo die doch eigenes Öl haben, wenn ich diese Personen nun anklage, daß sie einen solchen Job machen, wäre das der Steinwurf im Glashaus.
[/quote]


Schlicht und einfach. Es ging nicht um Öl. Gruesse, Larissa


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 16:05 | nach oben springen

#127

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 18:07
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #124
Zitat von seaman im Beitrag #120

Es gab verschiedene Kategorien von IM.Viele der im OG taetigen DDR-Agenten waren z.b. Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter(HIM/041).




Jetzt muss ich mal dumm fragen.
Was ist denn das um alles in der Welt, hauptamtlich inoffiziell?
So eigentlich gar nicht vorhanden oder was ganz geheimes?



HIM hatten ein besonderes Dienstverhältnis mit dem MfS und bezogen in der Regel auch eine Besoldung.

Die Abkürzung HIM stand für Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
Trotz der scheinbar widersprüchlichen Bezeichnung gab es im MfS eine klare Trennung zwischen Hauptamtlichen und Inoffiziellen Mitarbeitern (IM). Die HIM gehörten zu den Hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS und nahmen nicht etwa eine Zwischenstellung ein.

Hauptamtliche IM waren zuverlaessig und ueberpruefte IM,die auf Grund operativer Erfordernisse langfristig auf dem Territorium der DDR oder anderer Staaten eingesetzt wurden und die man deshalb aus ihrem bisherigen Arbeitsverhaeltnis herausgeloest hatte.



Anforderungen und Aufgaben fuer im Operationsgebiet taetige (H)IM:

Umfassende und zuverlaessige Informierung der Partei-und Staatsfuehrung der DDR ueber geheime Plaene,Absichten,Agenturen,Mittel und Methoden des Feindes und die Durchfuehrung wirkungsvoller aktiver Massnahmen.
Diese Aufgaben stellten an diejenigen (H)IM besonders hohe Anforderungen die zeitweilig bzw.staendig im Operationsgebiet(nicht nur Europa) eingesetzt waren.
Sie mussten
-ihre Aufgaben als Einzelkaempfer loesen
-ihre operative Taetigkeit mittelbar bzw. unmittelbar auf die Bearbeitung der feindlichen Zentren und Objekte ausrichten und dazu das feindliche Abwehrsystem unterlaufen
-zur Erfuellung ihrer operativen Auftraege spezielle Methoden und Mittel anwenden koennen
-konspirativ mit anderen operativen Kraeften zusammenwirken
-ihre Lebensweise und persoenliche Entwicklung weitgehend den Erfordernissen der operativen Arbeit anpassen
-den sich aus der operativen Taetigkeit ergebenden psychischen und physischen Belastungen gewachsen sein
-dem massiven ideologischen und psychischen Druck des Gegners standhalten koennen
-die mit der operativen Arbeit verbundenen persoenlichen Gefahren tragen

Soweit erstmal in Kurzform......


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 18:21 | nach oben springen

#128

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 19:30
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #127
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #124
Zitat von seaman im Beitrag #120

Es gab verschiedene Kategorien von IM.Viele der im OG taetigen DDR-Agenten waren z.b. Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter(HIM/041).




Jetzt muss ich mal dumm fragen.
Was ist denn das um alles in der Welt, hauptamtlich inoffiziell?
So eigentlich gar nicht vorhanden oder was ganz geheimes?



HIM hatten ein besonderes Dienstverhältnis mit dem MfS und bezogen in der Regel auch eine Besoldung.

Die Abkürzung HIM stand für Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
Trotz der scheinbar widersprüchlichen Bezeichnung gab es im MfS eine klare Trennung zwischen Hauptamtlichen und Inoffiziellen Mitarbeitern (IM). Die HIM gehörten zu den Hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS und nahmen nicht etwa eine Zwischenstellung ein.

Hauptamtliche IM waren zuverlaessig und ueberpruefte IM,die auf Grund operativer Erfordernisse langfristig auf dem Territorium der DDR oder anderer Staaten eingesetzt wurden und die man deshalb aus ihrem bisherigen Arbeitsverhaeltnis herausgeloest hatte.



Anforderungen und Aufgaben fuer im Operationsgebiet taetige (H)IM:

Umfassende und zuverlaessige Informierung der Partei-und Staatsfuehrung der DDR ueber geheime Plaene,Absichten,Agenturen,Mittel und Methoden des Feindes und die Durchfuehrung wirkungsvoller aktiver Massnahmen.
Diese Aufgaben stellten an diejenigen (H)IM besonders hohe Anforderungen die zeitweilig bzw.staendig im Operationsgebiet(nicht nur Europa) eingesetzt waren.
Sie mussten
-ihre Aufgaben als Einzelkaempfer loesen
-ihre operative Taetigkeit mittelbar bzw. unmittelbar auf die Bearbeitung der feindlichen Zentren und Objekte ausrichten und dazu das feindliche Abwehrsystem unterlaufen
-zur Erfuellung ihrer operativen Auftraege spezielle Methoden und Mittel anwenden koennen
-konspirativ mit anderen operativen Kraeften zusammenwirken
-ihre Lebensweise und persoenliche Entwicklung weitgehend den Erfordernissen der operativen Arbeit anpassen
-den sich aus der operativen Taetigkeit ergebenden psychischen und physischen Belastungen gewachsen sein
-dem massiven ideologischen und psychischen Druck des Gegners standhalten koennen
-die mit der operativen Arbeit verbundenen persoenlichen Gefahren tragen

Soweit erstmal in Kurzform......




Also doch irgendwie weder Fisch noch Fleisch?
Keine offizielles Dienstverhältnis mit Dienstgrad, nur einen Sold, also einfach ausgedrückt, eine Bezahlung für ihre Dienste.
Sie wurden aus ihrem Beruf herausgelöst, gab es dann auch Rentenansprüche nach dem Zusammenbruch des Systems, oder halt die volle A...karte?
Ich stelle mir gerade vor, du sitzt als Aufklärer irgendwo in der Welt, Auftraggeber MfS und dir bricht, relativ schnell, deine Basis, also auch dein Lohn weg.
Gab es unter den FO damals viele die eher machten "Rette sich wer kann" und ihre Schutzbefohlenen im Regen stehen ließen weil sie ihren Allerwertesten halt zuerst retten wollten?


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 19:40 | nach oben springen

#129

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:00
von seaman | 3.487 Beiträge

Grenzwolf
Also doch irgendwie weder Fisch noch Fleisch?
Keine offizielles Dienstverhältnis mit Dienstgrad, nur einen Sold, also einfach ausgedrückt, eine Bezahlung für ihre Dienste.
Sie wurden aus ihrem Beruf herausgelöst, gab es dann auch Rentenansprüche nach dem Zusammenbruch des Systems, oder halt die volle A...karte?
Ich stelle mir gerade vor, du sitzt als Aufklärer irgendwo in der Welt, Auftraggeber MfS und dir bricht, relativ schnell, deine Basis, also auch dein Lohn weg.
Gab es unter den FO damals viele die eher machten "Rette sich wer kann" und ihre Schutzbefohlenen im Regen stehen ließen weil sie ihren Allerwertesten halt zuerst retten wollten?


Nein,
es war ein voll abgesichertes Arbeitsverhaeltnis mit allen Regelungen wie Rente,Urlaub,Krankheit usw.
Sieh es mal eher wie ein "Zivilangestellter".Mit Dienstgrad waren es dann OiBE.
Ja,der Lohn,mitunter von mehreren Jahren,war futsch.
Einige, wenige FOs, liessen ihre Schutzbefohlenen im Regen stehen und brachten sie durch ihren Verrat hinter Gittern.


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 20:09 | nach oben springen

#130

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:01
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Die Akten (Rosewood) haben irgendwelche Leute schnell an die Amerikaner verkauft. Und Markus Wolf ist ja damals via Österreich nach Moskau geflüchtet. Von seinen ehemaligen Freunden kehrte er dann aber wieder nach Deutschland zurück und wurde wegen Freiheitsberaubung zu einer Haftstrafe verurteilt, die er aber nicht absitzen musste.


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#131

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:12
von Gelöschtes Mitglied
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Ich kann hier nur für OibE (Offiziere im besonderem Einsatz) antworten, die auch im OG agierten. Sie standen im einem ordentlichen Dienstverhältnis, d.h. sie waren Angehörige des MfS mit entsprechenden Dienstgrad (Offizier) und ihre Tätigkeit wurde auf der Grundlage der für sie gültigen Besoldungsordnung des MfS vergütet. Im SV-Ausweis wurden die entsprechenden jährlichen Arbeitsrechts-und Sozialversicherungsverhältnisse, sowie der jährliche beitragspflichtige Gesamtarbeitsverdienst ausgewiesen. Da stand aber in der Regel nicht die Tätigkeit Angestellter/Verwaltungsangestellter und als Betrieb nicht das MfS, sondern der Einsatzbereich mit der entsprechenden fachlichen Tätigkeit.

Vierkrug


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#132

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #130
Die Akten (Rosewood) haben irgendwelche Leute schnell an die Amerikaner verkauft. Und Markus Wolf ist ja damals via Österreich nach Moskau geflüchtet. Von seinen ehemaligen Freunden kehrte er dann aber wieder nach Deutschland zurück und wurde wegen Freiheitsberaubung zu einer Haftstrafe verurteilt, die er aber nicht absitzen musste.


Alles hochgelobt, am Ende war der KGB Offizier doch nicht so ganz schlecht wegekommen mit 'nur' 75.000,00 Dollar für seinen zunächst angenommenen grossen Coup gegen den Osten. Wenn man den wirklichen Wert sieht, dann war er der lachende Dritte.
'quote: In der Tat sind die »Rosenholz«-Unterlagen eine knifflige Sache: Ihr Beweiswert ist begrenzt, weil es bloße Personenkarteien sind; die zugehörigen Sachakten wurden von der HV A zwischen 1989 und 1990 vernichtet. Außerdem sind die Karteien in schlechtem Zustand, sie kamen als Kopien von Mikrofilm-Kopien in der Behörde an, die Bilder waren oft unscharf, verwischt und verschmutzt. Als wäre das nicht genug, fehlt ein Teil der Karteikarten. Die Daten von Nichtdeutschen hat der US-Geheimdienst CIA vor der Rückgabe entfernt, Namen mit den Anfangsbuchstaben La bis Li fehlen aus unerfindlichen Gründen komplett. In monatelanger, akribischer Arbeit haben Mitarbeiter der Birthler-Behörde die mehr als 350000 Datensätze geordnet, geprüft und ausgewertet. Aber die Behördenspitze hat deren Herausgabe in einem internen Kriterienkatalog an äußerst strenge Bedingungen geknüpft, die kaum zu erfüllen sind. Die Forschungsabteilung, die sich zweifellos am besten mit »Rosenholz« auskennt, wurde dabei nicht zurate gezogen – wegen Rivalitäten der verschiedenen Abteilungen. quote Ende. Was für ein Schmarren. Warum nicht zugeben, dass diese nicht das hielten was sie versprachen.


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 20:20 | nach oben springen

#133

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:21
von 94 | 10.792 Beiträge

Rosewood? Hä?
Na mal wieder 'ne neue Variante. Bis jetzt tauchte in der Literatur für die vom BfV eingefädelten Alibidatenübergabe nur die Begriffe Rosenholz und Rosenholtz auf.

P.S. Wurde eigentlich auch nur ein Kundschafter/Agent/Genosse_Kämpfer/oder_wie_auch_immer aufgrund dieses Machwerks enttarnt/überführt?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 20:21 | nach oben springen

#134

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #133
Rosewood? Hä?
Na mal wieder 'ne neue Variante. Bis jetzt tauchte in der Literatur für die vom BfV eingefädelten Alibidatenübergabe nur die Begriffe Rosenholz und Rosenholtz auf.

P.S. Wurde eigentlich auch nur ein Kundschafter/Agent/Genosse_Kämpfer/oder_wie_auch_immer aufgrund dieses Machwerks enttarnt/überführt?


Rosewood wurde es von der CIA tituliert. Es waren vielerlei Informationen. So weit ich weiß wurde ein tatsaechlicher Agent überführt. Korrigiere mich bitte Seaman.


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 20:24 | nach oben springen

#135

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:40
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #134
Zitat von 94 im Beitrag #133
Rosewood? Hä?
Na mal wieder 'ne neue Variante. Bis jetzt tauchte in der Literatur für die vom BfV eingefädelten Alibidatenübergabe nur die Begriffe Rosenholz und Rosenholtz auf.

P.S. Wurde eigentlich auch nur ein Kundschafter/Agent/Genosse_Kämpfer/oder_wie_auch_immer aufgrund dieses Machwerks enttarnt/überführt?


Rosewood wurde es von der CIA tituliert. Es waren vielerlei Informationen. So weit ich weiß wurde ein tatsaechlicher Agent überführt. Korrigiere mich bitte Seaman.

Die Verjaehrungsfrist für DDR-Spionage war schon 1995 abgelaufen. Nur besonders schwere Faelle, die den Tatbestand des Landesverrats erfuellten, konnten noch verfolgt werden. Mitarbeiter des Generalbundesanwalts sahen damals alle SIRA-Eintraege durch und eroeffneten noch einmal gut 20 Ermittlungsverfahren. Der spektakulaerste Fall war der von Henning Nase. Der SPD-Politiker war seit 1969 als IM "Dorn" bei der HV A registriert, hauptberuflich arbeitete er im Bundesarbeitsministerium, war unter anderem persoenlicher Referent des damaligen Staatssekretaers Rudolf Dreßler. Weil ihm nichts nachgewiesen werden konnte, wurde das erste Spionageverfahren 1996 gegen eine Geldbuße von 200 000 Mark eingestellt. Nase kehrte als Referatsleiter ins Brandenburger Justizministerium zurück, In SIRA liess sich nun nachlesen, dass IM "Dorn" 113 Berichte lieferte, darunter Kabinettsprotokolle der Regierung Schmidt und Haushaltsvorlagen über geheime Waffenprogramme.Das wurde durch "Rosenholz" untermauert und man konnte einen Prozess wegen Landesverrat umsetzen.....

Es wurden einige DDR-Aufklaerer aus den Rosenholz-CDs enttarnt,war aber nicht mehr strafrelevant.Trotzdem waren dadurch noch jede Menge persoenliche Nachteile(Beruf etc.) anhaengig.


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 20:41 | nach oben springen

#136

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #134
Korrigiere mich bitte Seaman.

Wie ... schwächelt jetzt kl.K korr. oder suchst Du 'prophülaktsch' schonemal einen neuen Korrektor, also nur falls demnächst 'Klein Larrisa' mal die Schnauze voll haben könnte *grins*

Also hab mal (auf die Schnelle) bissele 'rescherschieret' ... in Nordamerika gibst thematisch bezogen wesentlich mehr Treffer zu (dort eigenartigerweise für die Variante ohne t) Rosenholz. Und wenn der Begriff Rosewood dann doch mal auftaucht, fast nur in der Presse und sehr selten in der Fachliteratur. In der Presse dann aber meist zur 'Erklärung' des für's anglophile Ohr vermutlich sehr komisch klingenden Begriffes?

Achso, ein Beispiel ... http://www.atlantic-times.com/archive_de...hp?recordID=451


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 20:52 | nach oben springen

#137

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 20:50
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Operation Rosewood war wohl der Kauf der Akten.
http://articles.baltimoresun.com/1999-01...i-hva-espionage
Davon hatte ich auch geredet. Nicht von den Teilen, die die Deutschen bekommen haben.
Zusätzlich dürften wertvolle Erkenntnisse von Insider-Flüchtlingen in die USA gekommen sein.

Rosewood waren angeblich Kopien der Stasi-Akten für den Kriegsfall, die in Form von vier LKW-Ladungen Mikrofiches in einem anderen Land eingelagert waren. Man hätte im Kriegsfall dadurch noch eine eigene Sicherheitskopie gehabt, ohne jedes Mal die SU fragen zu müssen. Laut der folgenden Quelle haben angeblich "Stasi Generäle" für eine Million Dollar die Akten an den Marine-Nachrichtendienst der USA verkauft.


Zitat
What was Operation Rosewood?

Operation Rosewood was a CIA operation to acquire the microfilm "war reserve" copy of the complete files of the DDR’s foreign intelligence service, the the Hauptverwaltung Aufklaerung (HVA), part of the Ministerium fur Staatssicherheit (MfS or Stasi). It was essentially a "walk-in job" by a group of Stasi generals who knew that there were three complete copies of Stasi files. The primary set of files was located at Stasi Normanenstrasse headquarters in Berlin, and a second set of paper files was stored at KGB headquarters in Moscow. The primary files were partially destroyed during a public demonstration that broke into Stasi headquarters during the collapse of the communist East German regime. However, an enterprising young US Naval Intelligence officer, who had established contact with Stasi officers, quickly arranged for a heist of the Normanenstrasse files that amounted to four truckloads of material. Operation Rosewood later acquired a complete microfilm set of Stasi records stored for safekeeping in a third Eastern European country. In case of war and the necessity to destroy the Normanenstrasse set of files, Stasi could recover this "war reserve," and would not be dependent on the KGB for access to its set of paper files stored in Moscow. The group of Stasi generals "walked in" and proposed to sell the "war reserve" to US intelligence. This was probably arranged through the Naval Intelligence contact. The CIA and the Stasi generals negotiated a deal valued at $1 million. In January 1999, the German government announced that the CIA would return the Operation Rosewood files (Schmidt 1999, Wolf 2000).


http://pweb.jps.net/~gangale/opsa/ir/Int...on_Internet.htm


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 21:03 | nach oben springen

#138

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 21:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #136
Zitat von Larissa im Beitrag #134
Korrigiere mich bitte Seaman.

Wie ... schwächelt jetzt kl.K korr. oder suchst Du prophülaktsch schonemal einen neuen Korrektor, falls demnächst 'Klein Larrisa' die Schnauze voll haben könnte *grins*

Also hab mal (auf die Schnelle) bissele rescherschieret ... in Nordamerika gibst thematisch bezogen wesentlich mehr Treffer zu (dort eigenartigerweise für die Variante ohne t) Rosenholz. Und wenn der Begriff Rosewood dann doch mal auftaucht, fast nur in der Presse und sehr selten in der Fachliteratur. In der Presse dann aber meist zur 'Erklärung' der fürs anglophile Ohr vermutlich sehr komisch klingenden Begriff? Beispiel ... http://www.atlantic-times.com/archive_de...hp?recordID=451


Hallo von kl. Larissa, resp. Ina. Die kriegt die Schnauze nicht so schnell voll, hart im Nehmen.....

Ich mache mal weiter mit dem was ich habe, obwohl ich wieder anderes gelesen habe von Harzwanderer. Unter Operation Rosewood findest Du mehr. Dort hieß es, (einiges überholt), dass Operation Rosewood ein ganz normals 'Geschaeft zwischen Amis und renegrade Russen war, auch, dass 1,5 millionen bezahlt worden sind, damit diese Unterlagen unter der Nase des BND weggeschnappt werden konnten. Der Schatz sollte nicht herausgegeben werden. (wurde er später). Ein Herr Hombach musste seine Koffer packen und ein Herr Schröder bekam auch sein Fett ab. Und weiter hiess es, bis eine Lösung gefunden werden könnte, würden die Agenten des Markus Wolf ruhig weiter schlafen können. Nu ja. Wie es dann kam siehe oben, Birthler Behörde.
So bewegen wir uns zwischen 75000 Dollar und 1,5 mill Dollar. Und allen anderen Recherchen und Stasi Generäle. Es war ein einzelner renegrade KGB Offizier, der sich bis heute noch immer umschauen muss.


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 21:07 | nach oben springen

#139

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 21:08
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Aber auf mich wirkt es verrückt, wie da versucht wurde, Kasse zu machen und wie die Leute hin- und teilweise auch wieder hergeflüchtet sind. Oder dass Schalk-Golodkowski nach West-Berlin geflüchtet ist, um heute noch in Bayern zu leben. Diese tiefe Loyalität und Ergebenheit ans Organ kannte offensichtlich auch ihre Grenzen. (Umgekehrt sicher auch).


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#140

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 03.12.2012 21:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #139
Aber auf mich wirkt es verrückt, wie da versucht wurde, Kasse zu machen und wie die Leute hin- und teilweise auch wieder hergeflüchtet sind. Oder dass Schalk-Golodkowski nach West-Berlin geflüchtet ist, um heute noch in Bayern zu leben. Diese tiefe Loyalität und Ergebenheit ans Organ kannte offensichtlich auch ihre Grenzen. (Umgekehrt sicher auch).



Harzwanderer, war doch eine grosse und einmalige Gelegenheit, so sind die Menschen. gierig und unersättlich. Unter diesen sog. Grossen litten eben die Kleinen, wie im wahren Leben°! Es ist übrigens nichts aussergewöhnliches loyal zu sein, und nicht zu hause zu sein.


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 21:29 | nach oben springen



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