#121

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 10:11
von 94 | 10.792 Beiträge

Ich bin ja jetzt mal auf die taktischen Handlungen des Grenzverletzers gespannt, aber ich 'fürchte', die Initiative blieb auf Bennos Seite. Sprich die zur Sicherung der Staatsgrenze eingesetzten Kräfte hatten keine Tschangse, den Durchbruch zu verhindern?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#122

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 10:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #118
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #116

Die Geschichte bringt wirklich gut zum Ausdruck, wie aus vielen "kleinen" Unzufriedenheiten und Gängeleien ein Widerstand gegen den Staat gewachsen ist.



Hallo @ddr-bürger, die von Dir zitierte Aussage lässt mich darüber nachdenken ob die Menschen im heutigem Staat keine "kleinen" Unzufriedenheiten und Gängeleien erleben und erfahren. Es scheint fast so.

Wobei jeder, denke ich mal, in der DDR das Gefühl hatte bei bestimmten Sachen Gegängelt zu werden, (fast) jeder war mal über irgendetwas Unzufrieden aber daraus eine "logische" Entwicklung zum Widerständler abzuleiten finde ich ist zu einfach.

Ein Satz ist mir in den Schilderungen von @80er aufgefallen, er schrieb sinngemäß das er besonders die negativen Aspekte des alltäglichen Lebens hervorhebe um damit seinen Entschluß zur Flucht zu begründen.......

Mit solch einer Einstellung habe ich so meine persönlichen Probleme.
Ich kann diese Begründung einfach nicht nachvollziehen. Waren meine "negativen" Erlebnisse in der DDR zu banal, zu nichtig um zu solchen Schlüssen zu kommen, wie: ich muß hier unbedingt raus? Es fehlte wohl der berühmte Tropfen welcher das Fass zum überlaufen bringt.

Ich muß es nicht verstehen aber ich kann es akzeptieren das es Situationen in ihrer Summe gab welche für den Einen oder Anderen essentiell waren, mich aber in der Form so nicht berührt haben.

Was die Architekten betrifft, den Spagat zwischen eigenem Anspruch und der ökonomischen Wirklichkeit wird ganz gut von 'Franziska Linkerhand' beschrieben. Soweit ihre "Offenheit" erduldet wurde......

Gruß
Nostalgiker





Du gehörtest wahrscheinlich zu einer Gruppe der Bevölkerung, die sich in diesem System gut eingerichtet hatte, weil sie an den F....Töpfen sass.
Diese hatten die Menschen der DDR 1989 offenbar mehrheitlich satt, ohne dass man sie gleich zu Widerstandskämpfer küren muss. Irgendwann ist der Kanal voll und dann quillt die ganze Sch... oben raus. So war es.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#123

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 11:02
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #121
Ich bin ja jetzt mal auf die taktischen Handlungen des Grenzverletzers gespannt, aber ich 'fürchte', die Initiative blieb auf Bennos Seite. Sprich die zur Sicherung der Staatsgrenze eingesetzten Kräfte hatten keine Tschangse, den Durchbruch zu verhindern?


Na gegen Insider ist es meist nicht leicht.

Aber evtl. kommt ja noch ein dramatisches Element?


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#124

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 11:06
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #122
[quote=Nostalgiker|p220717]
Du gehörtest wahrscheinlich zu einer Gruppe der Bevölkerung, die sich in diesem System gut eingerichtet hatte, weil sie an den F....Töpfen sass.
Diese hatten die Menschen der DDR 1989 offenbar mehrheitlich satt, ohne dass man sie gleich zu Widerstandskämpfer küren muss. Irgendwann ist der Kanal voll und dann quillt die ganze Sch... oben raus. So war es.


@Gert, gehst du wieder Deinem Hobby nach?
Hemmungsloses Spekulieren, Vermuten und irgendwelche Ahnungen haben im Allgemeinen und im Speziellen wenn es Dir an Substanz für fundierte Beiträge mangelt?

Gruß von einem leicht amüsierten
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#125

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 11:24
von 80er | 570 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #118


Hallo @ddr-bürger, die von Dir zitierte Aussage lässt mich darüber nachdenken ob die Menschen im heutigem Staat keine "kleinen" Unzufriedenheiten und Gängeleien erleben und erfahren. Es scheint fast so.

Mir stösst hier im Forum erheblich auf, dass ständig versucht wird, Unzulänglichkeiten in der ehemaligen DDR mit denen in anderen Staaten, insbesondere der Bundesrepublik, zu vergleichen bzw. zu erklären. Da sollten wir einen separaten Fred aufmachen, denn dort gehört es hin! Einhaltung des Postgesetzes hier und da, Haftbedingungen West und Ost usw. Eine Ungerechtigkeit mit einer anderen erklären zu wollen, funktioniert nicht! Ganz abgesehen davon, hat sich die Partei und Staatsführung und deren Befürworter immer darauf berufen, dem besseren Gesellschaftssystem anzugehören und das wird eben hier in diesem Forum hinterfragt.

Und abschliessend dazu; Wer heute in diesem ihm aufgezwungenen Gesellschaftssystem unzufrieden ist bzw. mit den „kleinen Unzulänglichkeiten“ nicht zurecht kommt, kann sich ein Bus-, Bahn- oder Flugticket kaufen und dorthin fahren/fliegen, wo es nach seinen Vorstellungen noch weniger restriktiv zugeht – so einfach kann das heute sein!

Zitat

Wobei jeder, denke ich mal, in der DDR das Gefühl hatte bei bestimmten Sachen Gegängelt zu werden, (fast) jeder war mal über irgendetwas Unzufrieden aber daraus eine "logische" Entwicklung zum Widerständler abzuleiten finde ich ist zu einfach.



siehe Beitrag von @Kimbel in #119

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #118

Ein Satz ist mir in den Schilderungen von @80er aufgefallen, er schrieb sinngemäß das er besonders die negativen Aspekte des alltäglichen Lebens hervorhebe um damit seinen Entschluß zur Flucht zu begründen.......

Mit solch einer Einstellung habe ich so meine persönlichen Probleme.

Die darfst Du haben!

Zitat
Ich kann diese Begründung einfach nicht nachvollziehen. Waren meine "negativen" Erlebnisse in der DDR zu banal, zu nichtig um zu solchen Schlüssen zu kommen, wie: ich muß hier unbedingt raus? Es fehlte wohl der berühmte Tropfen welcher das Fass zum überlaufen bringt.


Vielleicht wurde es in meinen Schilderungen nicht besonders hervorgehoben, weshalb ich noch einmal auf den Passus beim zweiten Vorsprechen auf dem Rat des Stadtbezirkes verweise. Hier wurde man Lügen gestraft, obwohl das Treffen doch stattgefunden hat bzw. selbst erlebt wurde.
Wenn Dir der berühmte „Tropfen“ fehlt, dann bitte, hier war das Mass voll!

Bitte jetzt hier keine Antworten wie: Das kann schon mal vorkommen, dass Mitarbeiter A nicht wusste, was Mitarbeiter B veranlasste. Das passiert heute auch noch in der FDG.


Gert und Harzwald haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#126

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 11:28
von 80er | 570 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #121
... Sprich die zur Sicherung der Staatsgrenze eingesetzten Kräfte hatten keine Tschangse, den Durchbruch zu verhindern?

Da werde ich Dich vermutlich enttäuschen müssen - obwohl, dass sollen die "Experten" entscheiden.


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#127

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 11:32
von 80er | 570 Beiträge

Zitat von GZB1 im Beitrag #123
Zitat von 94 im Beitrag #121
Ich bin ja jetzt mal auf die taktischen Handlungen des Grenzverletzers gespannt, aber ich 'fürchte', die Initiative blieb auf Bennos Seite. Sprich die zur Sicherung der Staatsgrenze eingesetzten Kräfte hatten keine Tschangse, den Durchbruch zu verhindern?


Na gegen Insider ist es meist nicht leicht.

Aber evtl. kommt ja noch ein dramatisches Element?


Genau, Weihnachten ist ja auch das Fest der Überraschungen!


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#128

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 12:42
von ddr-bürger (gelöscht)
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Ich wollte keinen Vergleich zwischen den Ungerechtigkeiten, denn das läst sich nicht vergleichen. Heute sind die Ungerechtigkeiten meiner Meinung exestenzieller, ich saß nicht am Trog, mir ging es aber wirtschaftlich recht gut.

Ich verstehe aber die gefühlten Ungerechtigkeiten, für Gerechtigkeit gibt es keinen Maßstab, wie für Gewicht oder Geschwindigkeit. Das ist eine gefühlte Größe und darum fliegen hier auch manchmal im Forum die "Fetzen" und Intolleranz macht sich breit. Ich positioniere mich eindeutig auf der Seite des soz. Systems, ich wäre niemals "rübergemacht"....

Ich kann irgendwo verstehen das viele "Sandkörner" der privaten Unzufriedenheit letztlich auch zum Berg werden, wenn man anders gestrickt ist. Für mich war die Grenze eine tragische Notwendigkeit, war nie Stolz auf diese Lösung, hätte damals keine andere gewusst. Heute wird das zynisch Kolleteralschaden genannt.

Die Geschichte von "Benno" ist für mich sehr interessant, es zeigt die Wege zum "point of no return", eigentlich kein Systemgegner und trotzdem mit dem festen Willen "raus".


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#129

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 13:08
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #125
..., weshalb ich noch einmal auf den Passus beim zweiten Vorsprechen auf dem Rat des Stadtbezirkes verweise. Hier wurde man Lügen gestraft, obwohl das Treffen doch stattgefunden hat bzw. selbst erlebt wurde.
Wenn Dir der berühmte „Tropfen“ fehlt, dann bitte, hier war das Mass voll!

Bitte jetzt hier keine Antworten wie: Das kann schon mal vorkommen, dass Mitarbeiter A nicht wusste, was Mitarbeiter B veranlasste. Das passiert heute auch noch in der FDG.

Und die Fahrt mit der 11 bis zur Angelikastraße in die 'Höhle des Löwen' war dann deinem Empfinden nach der PONR? Falls Du mal einen Roman draus machst, lasse doch den Protagonisten erst an der Saloppe aussteigen und zu Fuß zurücklaufen. Dabei könnte ihn man dann schön über sein bisheriges Leben nochmal (nach-)denken lassen.
Eine andere Frage noch, diese Angst vor der Exmat zog sich ja wie ein roter Faden durch Bennos Studien. Gab es dafür konkrete Anläße, wurde beispielsweise ein Kommilitone nicht aus Leistungs-, sondern aus 'sonstigen' Gründen mal geext?

Übrigens, das in der FDGO der Mitarbeiter A nicht weiß, was in der Behörde B (und meist sogar in Behörde A) abgeht finde ich aus datenschutzrechtlichen Gründen sogar gut. Nur kann man das nicht mit den Schutz- und Sicherheitsorganen der Ehemaligen vergleichen. Da wußte ja zumindest die eine Einrichtung (Behörden gabs nicht, oder kaum. Mir ist nur die OB bekannt.) schon recht genau, was woanderser abging. Eher könnte man es heutzutage mit der allwissenden Datenkracke vergleichen.

P.S. Wobei auch dieser Vergleich hinkt, denn gegen die privatwirtschaftlichen Informationsverwerter waren die Weinroten Kirchenchorknaben.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 10.12.2012 13:09 | nach oben springen

#130

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 13:50
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #125

Vielleicht wurde es in meinen Schilderungen nicht besonders hervorgehoben, weshalb ich noch einmal auf den Passus beim zweiten Vorsprechen auf dem Rat des Stadtbezirkes verweise. Hier wurde man Lügen gestraft, obwohl das Treffen doch stattgefunden hat bzw. selbst erlebt wurde.
Wenn Dir der berühmte „Tropfen“ fehlt, dann bitte, hier war das Mass voll!

Bitte jetzt hier keine Antworten wie: Das kann schon mal vorkommen, dass Mitarbeiter A nicht wusste, was Mitarbeiter B veranlasste. Das passiert heute auch noch in der FDG.



Ok, das kann ich so akzeptieren, unter Beachtung der sich im Vorfeld anerzogenen Einstellung.

Zitat von 80er im Beitrag #125

Wer heute in diesem ihm aufgezwungenen Gesellschaftssystem unzufrieden ist bzw. mit den „kleinen Unzulänglichkeiten“ nicht zurecht kommt, kann sich ein Bus-, Bahn- oder Flugticket kaufen und dorthin fahren/fliegen, wo es nach seinen Vorstellungen noch weniger restriktiv zugeht – so einfach kann das heute sein!


Der Bart von dieses "Argument" ist sowas von lang und alt das gibt es nicht. Früher, zu Ost/West Zeiten "empfahlen" die Wertkonservativen Freiheitsdemokraten den ihnen suspekten Subjekten aus der Liberal-Linken Ecke sich doch gefälligst in die Ost-Zone, die "DDR", das Arbeiter- und Bauernparadies und was noch für Kosenamen für die größte und einzigste DDR gab, zu verziehen.
Am einfachsten war der Schrei; geh doch rüber wenn es Dir hier nicht passt! Leider hörte man diesen Satz nie von Mitarbeitern der Abt. Inneres beim Rat des Kreises............
Es war mehr ein "einseitiger" West nach Ost Schrei und er entbehrt, wie die heutigen Empfehlungen (NordKorea, Kuba) nicht einer gewissen Komik bei gleichzeitiger Argumentationsdürftigkeit.......

Gruß
Nostalgiker

PS.: Zum Damoklesschwert "Exmatrikulation" welches ein wichtiges Thema in der Reihe der "Vorfälle" ist. Ganz so schnell wurde in der DDR nicht geext.....
Aber das Thema würde wohl jetzt zu weit weg führen.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

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aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#131

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 14:38
von 80er | 570 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #129

Eine andere Frage noch, diese Angst vor der Exmat zog sich ja wie ein roter Faden durch Bennos Studien. Gab es dafür konkrete Anläße, wurde beispielsweise ein Kommilitone nicht aus Leistungs-, sondern aus 'sonstigen' Gründen mal geext?


Ein Freund von mir studierte Mathe in Dresden. Die erste grössere Prüfung am Übergang vom Grund- zum Hauptstudium hat er aus Faulheit nicht geschafft.
Die Nachprüfung - zu der man, wimre, neu zugelassen werden musste, hat man ihn -nach seinen Aussagen nicht "schaffen lassen" und für die letzte Möglichkeit, die Prüfung ein drittes mal zu wiederholen, wurde er nicht mehr zugelassen, obwohl die Möglichkeit lt. Hochschulordnung bestanden hätte.
Er begründet dies mit seinem Engagement in der Studentengemeinde der Kath. Kirche (u.a.Siebdruck- und Fotoexperte), die den Handelnden ein Dorn im Auge gewesen ist.


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#132

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 15:08
von 80er | 570 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #130
Der Bart von dieses "Argument" ist sowas von lang und alt das gibt es nicht. Früher, zu Ost/West Zeiten "empfahlen" die Wertkonservativen Freiheitsdemokraten den ihnen suspekten Subjekten aus der Liberal-Linken Ecke sich doch gefälligst in die Ost-Zone, die "DDR", das Arbeiter- und Bauernparadies und was noch für Kosenamen für die größte und einzigste DDR gab, zu verziehen.


Mir sind diese "Empfehlungen" auch bekannt. Leider hast Du den betreffenden Beitrag falsch verstanden. Die 68er, auf die sich Dein Hinweis bezieht, wurden in der Bundesrepublik sozialisiert und wollten sie verändern und nicht verlassen.
Mein Beitrag bezog sich auf Menschen, die dem "Beitritt" nicht zugestimmt haben. Sie fühlen sich ungerecht behandelt, weil ihnen ein neues System übergestülpt wurde. Sie hätten es heute leicht, das ungeliebte politische System zu verlassen, im Gegensatz zu DDR Zeiten und dies war eigentlich der Schwerpunkt meines Teilbeitrages. Natürlich gibt es heute die Möglichkeit, etwas zu verändern.


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#133

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 16:40
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #130
Zitat von 80er im Beitrag #125

Vielleicht wurde es in meinen Schilderungen nicht besonders hervorgehoben, weshalb ich noch einmal auf den Passus beim zweiten Vorsprechen auf dem Rat des Stadtbezirkes verweise. Hier wurde man Lügen gestraft, obwohl das Treffen doch stattgefunden hat bzw. selbst erlebt wurde.
Wenn Dir der berühmte „Tropfen“ fehlt, dann bitte, hier war das Mass voll!

Bitte jetzt hier keine Antworten wie: Das kann schon mal vorkommen, dass Mitarbeiter A nicht wusste, was Mitarbeiter B veranlasste. Das passiert heute auch noch in der FDG.



Ok, das kann ich so akzeptieren, unter Beachtung der sich im Vorfeld anerzogenen Einstellung.

Zitat von 80er im Beitrag #125

Wer heute in diesem ihm aufgezwungenen Gesellschaftssystem unzufrieden ist bzw. mit den „kleinen Unzulänglichkeiten“ nicht zurecht kommt, kann sich ein Bus-, Bahn- oder Flugticket kaufen und dorthin fahren/fliegen, wo es nach seinen Vorstellungen noch weniger restriktiv zugeht – so einfach kann das heute sein!


Der Bart von dieses "Argument" ist sowas von lang und alt das gibt es nicht. Früher, zu Ost/West Zeiten "empfahlen" die Wertkonservativen Freiheitsdemokraten den ihnen suspekten Subjekten aus der Liberal-Linken Ecke sich doch gefälligst in die Ost-Zone, die "DDR", das Arbeiter- und Bauernparadies und was noch für Kosenamen für die größte und einzigste DDR gab, zu verziehen.
Am einfachsten war der Schrei; geh doch rüber wenn es Dir hier nicht passt! Leider hörte man diesen Satz nie von Mitarbeitern der Abt. Inneres beim Rat des Kreises............
Es war mehr ein "einseitiger" West nach Ost Schrei und er entbehrt, wie die heutigen Empfehlungen (NordKorea, Kuba) nicht einer gewissen Komik bei gleichzeitiger Argumentationsdürftigkeit.......

Gruß
Nostalgiker

PS.: Zum Damoklesschwert "Exmatrikulation" welches ein wichtiges Thema in der Reihe der "Vorfälle" ist. Ganz so schnell wurde in der DDR nicht geext.....
Aber das Thema würde wohl jetzt zu weit weg führen.

Gruß
Nostalgiker


rotmark.:Nostalgiker, der ist gut. Deine Beiträge fangen an, mir zu gefallen.


.
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Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 10.12.2012 16:41 | nach oben springen

#134

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 17:15
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #131
Zitat von 94 im Beitrag #129

Eine andere Frage noch, diese Angst vor der Exmat zog sich ja wie ein roter Faden durch Bennos Studien. Gab es dafür konkrete Anläße, wurde beispielsweise ein Kommilitone nicht aus Leistungs-, sondern aus 'sonstigen' Gründen mal geext?


Ein Freund von mir studierte Mathe in Dresden. Die erste grössere Prüfung am Übergang vom Grund- zum Hauptstudium hat er aus Faulheit nicht geschafft.
Die Nachprüfung - zu der man, wimre, neu zugelassen werden musste, hat man ihn -nach seinen Aussagen nicht "schaffen lassen" und für die letzte Möglichkeit, die Prüfung ein drittes mal zu wiederholen, wurde er nicht mehr zugelassen, obwohl die Möglichkeit lt. Hochschulordnung bestanden hätte.
Er begründet dies mit seinem Engagement in der Studentengemeinde der Kath. Kirche (u.a.Siebdruck- und Fotoexperte), die den Handelnden ein Dorn im Auge gewesen ist.


Insofern stimmt das mit den Nachprüfungen. Erste Nachprüfung; kein Problem, zweite Nachprüfung war schon etwas "schwieriger" aber ebenfalls kein Problem. Es gab da so eine pro Forma Zulassung welche im Verantwortungsbereich der Sektion geregelt wurde Für die dritte Nachprüfung mußte über die Leitung der Sektion bei der Hochschul- oder Universitätsleitung ein Antrag gestellt werden und dieser mußte vom Direktorat Erziehung/Ausbildung genehmigt werden.
Diese Nachprüfungen waren in der Regel mündliche Prüfungen. Die mündliche Prüfung im Zusammenhang mit einer schriftlichen Abschlußklausur galt nicht als 'Nachprüfung' auch wenn die Klausur nicht bestanden war.
Bei extrem schlechten Leistungen, keinesfalls wegen anderer Aktivitäten, konnte die Zulassung zur dritten Nachprüfung verweigert werden. Es spielte auch der Gesamtleistungsstand des Studenten eine Rolle da diese Prüfung erst im Folgesemester stattfand......

Allerdings war dem Prüfling bereits vor dieser Prüfung klar, vergeigt er diese ebenfalls dann war es das und er wurde exmatrikuliert.
Immerhin hatte ein solch "geschasster" Student die Möglichkeit sein Studium in gleicher Fachrichtung an einer 'rangniedrigeren' Bildungseinrichtung fortzusetzen. sprich von einer Ingenieurhochschule wegen nachgewieserner Dussligkeit nach der dritten vergeigten Nachprüfung exmatrikuliert konnte an einer Fachschule weiter studieren. Bisherige Prüfungen und Abschlüsse(natürlich bestanden) wurden anerkannt.

Ohne Deinem Studienfreund nahetreten zu wollen, meinst nicht das er sich da etwas schöngeredet hat bezüglich seines Scheiterns beim dritten Anlauf ......
Mir ist diesbezüglich, eigenes Studium und anschließender Arbeit an einer Hochschule, nur ein Fall bekannt das ein Student die dritte Nachprüfung nicht geschafft hat. Zufällig war das ein Kumpel aus Kinder- und Jugendtagen und Ursache war seine extreme Faulheit ........
Auch er erzählte anschließend etwas von "Gründen" welche natürlich nicht bei ihm lagen .......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
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die neuen Menschen, der neue Mensch,
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Text: Kurt Demmler

94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#135

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 17:55
von 80er | 570 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #134

Ohne Deinem Studienfreund nahetreten zu wollen, meinst nicht das er sich da etwas schöngeredet hat bezüglich seines Scheiterns beim dritten Anlauf ......
Mir ist diesbezüglich, eigenes Studium und anschließender Arbeit an einer Hochschule, nur ein Fall bekannt das ein Student die dritte Nachprüfung nicht geschafft hat. Zufällig war das ein Kumpel aus Kinder- und Jugendtagen und Ursache war seine extreme Faulheit ........
Auch er erzählte anschließend etwas von "Gründen" welche natürlich nicht bei ihm lagen .......

Ich bin davon überzeugt, dass er "abserviert" werden sollte. Er ist ein sehr schlauer Kopf und hätte den 2. Anlauf spielend schaffen können, wäre dies gewollt gewesen. Wir kennen uns sehr gut. Wir haben u.a. Nächte zusammen verbracht, um in seiner Dunkelkammer Negativbilder von Schlangen zu entwickeln, die sich vor Läden bildeten, wenn der Buschfunk z.B. den Verkauf von Pentacon Kameras verkündete, oder im "Fischladen" um die Ecke der Studentengemeinde mal wieder "Bautzner Senf" oder 2 Kisten "Radeberger" eintrafen. Es gibt hunderte "konspirativer" Fotos von ihm, die Alltagssituationen zeigten, die gewisse Leute nicht unbedingt dokumentiert wissen wollten. Erinnert sei hierbei z.B. auch (für Dresdner) die Erfassung der fertiggestellten riesigen Fundamentierung eines geplanten Einkaufszentrums(?) nördlich des "Papierkorb"-Kinos in der Pragerstrasse, dass komplett wieder zugeschüttet wurde! Dieses "Hobby" könnte man schon als obsessiv bezeichnen.
Für die evangelische und katholische Studentengemeinde vervielfältigte er die Semesterprogramme, sowie Plakate zum TU und FH Fasching im Siebdruckverfahren. Er war nie in der FDJ und lebte in der ersten mir bekannten Studenten WG.
Ich kann mir gut vorstellen, dass spätestens beim Thema Verfielfältigen die Zuträger aktiv wurden, denn was hätte man(n) mit diesen Kenntnissen noch alles an- bzw. herstellen können!


zuletzt bearbeitet 10.12.2012 17:59 | nach oben springen

#136

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 17:58
von 80er | 570 Beiträge

Am Nachmittag des 18. November 1982 fuhren Benno und sein Freund auf der Autobahn von Dresden nach Eisenach -die Autobahn endete damals noch in Eisenach. Die einzige Rast legten sie in einer Autobahnraststätte bei Erfurt ein. Sie fuhren von der Autobahn ab, wenige Km weiter in Richtung Creuzburg, das schon im Grenzgebiet lag. Auf freier Strecke stieg Benno gegen 19.00 Uhr aus dem Trabant, zog sich um und erklärte seinem Freund noch, wie dieser - ohne umdrehen zu müssen - in einem Bogen fahrend, wieder auf die Autobahn Richtung Dresden kommen würde. Sie verabschiedeten sich und damit war auch die Verbindung Flüchtling – Fluchthelfer unterbrochen.

Die Nacht war sehr gut für solche Unternehmen geeignet. Ausreichend dunkel durch den bedeckten Himmel, nass von der hohen Luftfeuchtigkeit und später würde noch Nebel hinzu kommen. Die Situation im Schutzstreifen war Benno im Gedächtnis haften geblieben, nur den Weg vom Grenzgebiet bis zum Schutzstreifen kannte er nur vom Busfenster aus, wenn er vom Heimaturlaub kommend, von Eisenach in den Grenzsack fuhr.
Dafür war der kleine Kartenausschnitt gedacht, mit dem er unter Zuhilfenahme des Kompasses eine grobe Marschrichtung ermitteln konnte, um in die Nähe des Grenzsackes zu kommen, den er für sein „Verschwinden“ vorgesehen hatte.

Nach 1-2 km Marsch über eine Anhöhe mit Kuhweiden, sah Benno in einer Entfernung von ca. 800 m Luftlinie den in Licht gehüllten Strassenkontrollpunkt der VP, den alle Fahrzeuge passieren mussten, die in den Grossraum des Schutzstreifen ein- oder ausfahren wollten. Ein Wachhund bellte anhaltend. Für Benno war es die Rückversicherung, dass die Richtung stimmte.

Nach kurzer Korrektur der Marschrichtung lief er weiter über nasses Brachland auf ein zusammenhängendes Waldgebiet zu, in welchem er auf einem Höhenkamm etwa 2 km in nördliche Richtung weiterlief. Unterhalb verlief die Strasse, die die Orte miteinander verband, in der sich die 7. und 5.GK befanden. Sie verlief parallel zum Schutzstreifen, der am Waldrand auf der anderen Seite des nur etwa 300 m breiten Tales begann. Benno kannte diese Strasse sehr gut, weil auf ihr in der Zeit der Bataillonssicherung die GP mit den LOs in die Postengebiete befördert wurden.
Er lief weiter, bis er die Lichter der auf dem gleichen Gelände untergebrachten 5. GK und des 2. GB sehen konnte. Von nun an hatte er Ortskenntnis.

Der Plan war, die Strasse im Tal zu überqueren, bis zum Waldrand zu laufen, den GSZ1 zu übersteigen und nach wenigen 100 m die Strasse, die in den Grenzsack führte, zu überqueren. Den 3 m hohen Streckmetallzaun wollte er dort überklettern, wo er nur wenige Meter von der Strasse entfernt war, die sich in Serpentinen hinunter in den Sack schlängelte, in der sich die 6. GK befand.
Benno hatte sich für genau diese Stelle entschieden, weil es nicht möglich sein würde, den bis dahin „nackten“ Zaun mit SM70 zu bestücken. Die Nähe des Zaunes zur öffentlichen Strasse stellte bei (Fehl)Auslösung eine Gefahr für die Zivilbevölkerung dar, die diese Strasse benutzte, um aus dem Sack z.B. zur Arbeit nach Eisenach zu fahren.
Andererseits machte er mit sich aus, dass die Flucht an einem mit SM70 bestückten Grenzzaun zu beenden war – in Lebensgefahr wollte er sich nicht begeben. Die Angst, von Grenzern erschossen zu werden, bestand allerdings nie. Benno wusste, dass die Grenzposten zwischen Abknallen und unblutigem Festnehmen einen grosser Spielraum hatten und das Verhalten des GV selbst, eine entscheidende Rolle dabei spielte – in dieser Hinsicht würde Benno ein guter Verlierer sein.


Schuddelkind, Svenni1980, Gert, CAT, Harzwald und sentry haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#137

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 18:03
von 94 | 10.792 Beiträge

Hallo 80er, danke für Deinen aktuellen Text. Das wird glaube ich noch spannend. Besonders taff finde ich den Passus mit dem (ich nenne es mal würdigen) Verlierer. Wobei bei dieser Ausrüstung wäre es wohl kein einfacher 213 mehr gewesen. Aber nun eine andere Frage, haste noch ein paar von diesen Schnappschüssen oder zumindest Zugang dazu?

Zu deinem Kumpel, solche 'außerschulischen' Aktivitäten auch für den schlauesten Kopf vertragen sich wohl kaum mit dem sturen Büffeln fürs Vordiplom, odär?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#138

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 18:58
von 80er | 570 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #137
Aber nun eine andere Frage, haste noch ein paar von diesen Schnappschüssen oder zumindest Zugang dazu?

Stehe ich auf der Leitung? Ich weiss nicht, was Du meinst!


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#139

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 19:11
von 94 | 10.792 Beiträge

Na von den Bildern deines geexten Ex-Kommilitonen. Sind die vielleicht schon im Netz? Siehste, also immer ran damit, dafür ist ja diese platte Form hier auch mal zu was gut, odär?
Schlange stehen vorm Rundkino und so sind ja wohl echte Zeitdokumente. Übrigens, zu DDR-Zeiten nannte man den Mostrich (mittelscharf) noch 'Bautzener Senf'. Der Deppenapostroph (obwohl an dieser Stelle sogar richtig laut Duden) enstand erst in nachwendlichen Markethink-Hirnen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#140

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.12.2012 19:26
von Fritze (gelöscht)
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In unserer brandenburgischen Kreisstadt ,damals zum Bezirk Neubrandenburg gehöhrend ,gab es im Fischladen nur Fisch.Entweder lebend oder stinkend oder in Gläsern und Dosen .Manchmal nur in Dosen. Mein Schwiegervater West hat mir noch erzählt,daß er einen Fischladen gefunden hätte(muss im ehemaligen Bezirk Magdeburg gewesen sein) wo es Angelscheine gegeben hätte. Aber von Radeberger und Senf habe ich nie was gehört.Überhaupt gab es sogar in unserer abgelegenen uckermärkischen " Konsum"landschaft immer den Bautzener Senf. Aber den hat auch niemand palettenweise gekauft.
Und ja ,wenn die Bilder von Deinem Studienfreund noch nicht im Net sind ,zeig sie uns doch mal ! Dürfte ja niemand mehr komprmitieren.


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