#1

Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 20:54
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Die Kradmelder der NVA benutzten ja die Militärausführung der MZ. Waren die Kisten irgendwie für's Gelände optimiert ( andere Übersetzung, Grobstollenreifen, ect.). "Richtige" Geländemaschienen ala den MZ GS Modellen gab es ja meines Wissens nicht. Kann da einer Angaben zu machen?


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#2

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 21:46
von jecki09 | 422 Beiträge

Ich hatte eine ehemalige Dienstmaschine in Privatgebrauch. Diese einem ULtn., der nach den tödl. Autounfall zu uns kam, abgekauft. Abgesehen von den 2 Packtaschen samt Halterungen und der geteilten Sitzbank, war da nichts was an Geländefahrzeug erinnern könnte. Auch nicht das Profil der Reifen.

Ob das Getriebe - zu einem normalen Motorad - untersetzt war, kann ich nicht einschätzen. Auf der Autobahn hatte sie jedoch immer (bei 110-115 kmh) ganz schön viel Durst. Von Eisenach kam ich nur mit nachtanken bis Oranienburg. Bei der ersten Fahrt nach O-Burg musste ich mir vor der Abfahrt Falkensee von Ortsansässigen Sprit kaufen - oh wie peinlich mir das war.


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#3

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 21:52
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von jecki09 im Beitrag #2
Ich hatte eine ehemalige Dienstmaschine in Privatgebrauch. Diese einem ULtn., der nach den tödl. Autounfall zu uns kam, abgekauft. Abgesehen von den 2 Packtaschen samt Halterungen und der geteilten Sitzbank, war da nichts was an Geländefahrzeug erinnern könnte. Auch nicht das Profil der Reifen.

Ob das Getriebe - zu einem normalen Motorad - untersetzt war, kann ich nicht einschätzen. Auf der Autobahn hatte sie jedoch immer (bei 110-115 kmh) ganz schön viel Durst. Von Eisenach kam ich nur mit nachtanken bis Oranienburg. Bei der ersten Fahrt nach O-Burg musste ich mir vor der Abfahrt Falkensee von Ortsansässigen Sprit kaufen - oh wie peinlich mir das war.




rot mark. wie geht das denn, wie kann ein Ultn. nach einem tödlichen Unfall zu euch kommen ???


.
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#4

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 22:06
von jecki09 | 422 Beiträge

nee, als ein Ultn. (Karsten M.) bei dem Unfall ums Leben kam, kam ein neuer Ultn. ich glaube aus der 6. GK zu uns in die 5.. Von dem habe ich die Maschine gekauft.

(etwas unglücklich ausgedrückt)


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 22:08
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Ist ziemlich gut erklärt und trifft wohl auch für die anderen MZ.... /A Typen auch zu.

http://www.go4cassens.wg.am/etz_250_a__nva_/

Mike59


jecki09 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 22:20
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Ist ziemlich gut erklärt und trifft wohl auch für die anderen MZ.... /A Typen auch zu.

http://www.go4cassens.wg.am/etz_250_a__nva_/

Mike59


Vielen Dank dafür! Ist wirklich gut erklärt. Aber erkennen tu ich auf den Bildern eine leichte Grobstollenbereifung. Ich hab mal auf dem Emmenrausch einen Trupp Biathlonfahrern gesehen, die auf einem abgesperrten Stück auf dem Firmengelände kleine Vorführungen abgehalten haben. Die hatten normale ETZ125er, nur mit Grobstollenreifen. Was die Karren alles ausgehalten haben, unfassbar.


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#7

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 22:29
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #1
Die Kradmelder der NVA benutzten ja die Militärausführung der MZ. Waren die Kisten irgendwie für's Gelände optimiert ( andere Übersetzung, Grobstollenreifen, ect.). "Richtige" Geländemaschienen ala den MZ GS Modellen gab es ja meines Wissens nicht. Kann da einer Angaben zu machen?
Hallo Schuddelkind,in unserer GK gab es keine extra Geländemaschinen.
Das war meines Wissens im ganzen Battalion und Regiment so.
Ich rede von der Zeit zwischen Herbst 81 bis Frühjahr 83.

Gruß ek40


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#8

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 22:34
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

War im Winter 67/68 Kradfahrer. Wie oben schon gesagt, außer Geländelenker und Gestell am Hinterrad für eine Tasche und der grünen Farbe war m.W. nichts anders als die Serienmodelle. Habe eine mal mit neuem Motor auf dem Berliner Ring eingefahren, also ganz normal 120 km/h schaffte sie locker.



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#9

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 22:38
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #8
War im Winter 67/68 Kradfahrer. Wie oben schon gesagt, außer Geländelenker und Gestell am Hinterrad für eine Tasche und der grünen Farbe war m.W. nichts anders als die Serienmodelle. Habe eine mal mit neuem Motor auf dem Berliner Ring eingefahren, also ganz normal 120 km/h schaffte sie locker.

Einfahren nach den Werksvorschriften oder in einer "modifizierten "Form?


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#10

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 23:06
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #1
Die Kradmelder der NVA benutzten ja die Militärausführung der MZ. Waren die Kisten irgendwie für's Gelände optimiert ( andere Übersetzung, Grobstollenreifen, ect.). "Richtige" Geländemaschienen ala den MZ GS Modellen gab es ja meines Wissens nicht. Kann da einer Angaben zu machen?



Meines Wissens nach waren diese Maschinen nur mit einem (muß jetzt rarten) um 2 Zähne kleinerem Ritzel im Motor, also primärseitig bestückt. D. h., Endgeschwindigkeit geringer, dafür höhere Durchzugskraft beim Anfahren und in Steigungen.

Richtige Geländemaschinen habe ich weder bei NVA noch bei GT gesehen. Auch keine spezielle Geländebereifung (Stollenreifen). Etwa Mitte der 80-er wurden die GT auch mit den Simson S 51 Enduro ausgerüstet. Diese Version von Simson war ja eine Art Geländeversion. Hier habe ich bei einem "unserer" Gakl, den ich kannte und der so ein Teil fuhr, Stollenbereifung vorn und hinten gesehen. Kurioser Weise hatte das Teil auch die Originallackierung silbergrau, also kein klassisches Armee- bzw. GT- grün.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#11

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 23:18
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #10
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #1
Die Kradmelder der NVA benutzten ja die Militärausführung der MZ. Waren die Kisten irgendwie für's Gelände optimiert ( andere Übersetzung, Grobstollenreifen, ect.). "Richtige" Geländemaschienen ala den MZ GS Modellen gab es ja meines Wissens nicht. Kann da einer Angaben zu machen?



Meines Wissens nach waren diese Maschinen nur mit einem (muß jetzt rarten) um 2 Zähne kleinerem Ritzel im Motor, also primärseitig bestückt. D. h., Endgeschwindigkeit geringer, dafür höhere Durchzugskraft beim Anfahren und in Steigungen.

Richtige Geländemaschinen habe ich weder bei NVA noch bei GT gesehen. Auch keine spezielle Geländebereifung (Stollenreifen). Etwa Mitte der 80-er wurden die GT auch mit den Simson S 51 Enduro ausgerüstet. Diese Version von Simson war ja eine Art Geländeversion. Hier habe ich bei einem "unserer" Gakl, den ich kannte und der so ein Teil fuhr, Stollenbereifung vorn und hinten gesehen. Kurioser Weise hatte das Teil auch die Originallackierung silbergrau, also kein klassisches Armee- bzw. GT- grün.

josy95



Du meinst die hier?

Die gab's bei den GT? Hin das damit zusammen, das man im Grenzbereich nur 30 km/h fahren durfte?


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zuletzt bearbeitet 19.11.2012 23:20 | nach oben springen

#12

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 23:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #11
Zitat von josy95 im Beitrag #10
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #1
Die Kradmelder der NVA benutzten ja die Militärausführung der MZ. Waren die Kisten irgendwie für's Gelände optimiert ( andere Übersetzung, Grobstollenreifen, ect.). "Richtige" Geländemaschienen ala den MZ GS Modellen gab es ja meines Wissens nicht. Kann da einer Angaben zu machen?



Meines Wissens nach waren diese Maschinen nur mit einem (muß jetzt rarten) um 2 Zähne kleinerem Ritzel im Motor, also primärseitig bestückt. D. h., Endgeschwindigkeit geringer, dafür höhere Durchzugskraft beim Anfahren und in Steigungen.

Richtige Geländemaschinen habe ich weder bei NVA noch bei GT gesehen. Auch keine spezielle Geländebereifung (Stollenreifen). Etwa Mitte der 80-er wurden die GT auch mit den Simson S 51 Enduro ausgerüstet. Diese Version von Simson war ja eine Art Geländeversion. Hier habe ich bei einem "unserer" Gakl, den ich kannte und der so ein Teil fuhr, Stollenbereifung vorn und hinten gesehen. Kurioser Weise hatte das Teil auch die Originallackierung silbergrau, also kein klassisches Armee- bzw. GT- grün.

josy95



Du meinst die hier?

Die gab's bei den GT? Hin das damit zusammen, das man im Grenzbereich nur 30 km/h fahren durfte?
30km/h auf dem Kolonnenweg?
Da wär ja die Ablösung nie angekommen,oder wir nach Dienst nicht in unsere Bettchen.....
Glaub mir,auf dem K-Weg wurde ordentlich "geheizt."
Aber nicht mit Enduros oder Mopeds......


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#13

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 23:27
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #9
Zitat von DoreHolm im Beitrag #8
War im Winter 67/68 Kradfahrer. Wie oben schon gesagt, außer Geländelenker und Gestell am Hinterrad für eine Tasche und der grünen Farbe war m.W. nichts anders als die Serienmodelle. Habe eine mal mit neuem Motor auf dem Berliner Ring eingefahren, also ganz normal 120 km/h schaffte sie locker.

Einfahren nach den Werksvorschriften oder in einer "modifizierten "Form?


Eingefahren etwa nach Werksvorschriften, wie es damals eben bei Motoren so war, also die ersten paar hundert Kilometer etwas verhaltener, nicht im oberen Drehzahlbereich. Habe auf dem Berliner Ring da mal einen amerikanischen Militärkonvoi überholt. Mann, habe ich micht da gefühlt



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#14

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.11.2012 23:33
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #11
Zitat von josy95 im Beitrag #10
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #1
Die Kradmelder der NVA benutzten ja die Militärausführung der MZ. Waren die Kisten irgendwie für's Gelände optimiert ( andere Übersetzung, Grobstollenreifen, ect.). "Richtige" Geländemaschienen ala den MZ GS Modellen gab es ja meines Wissens nicht. Kann da einer Angaben zu machen?



Meines Wissens nach waren diese Maschinen nur mit einem (muß jetzt rarten) um 2 Zähne kleinerem Ritzel im Motor, also primärseitig bestückt. D. h., Endgeschwindigkeit geringer, dafür höhere Durchzugskraft beim Anfahren und in Steigungen.

Richtige Geländemaschinen habe ich weder bei NVA noch bei GT gesehen. Auch keine spezielle Geländebereifung (Stollenreifen). Etwa Mitte der 80-er wurden die GT auch mit den Simson S 51 Enduro ausgerüstet. Diese Version von Simson war ja eine Art Geländeversion. Hier habe ich bei einem "unserer" Gakl, den ich kannte und der so ein Teil fuhr, Stollenbereifung vorn und hinten gesehen. Kurioser Weise hatte das Teil auch die Originallackierung silbergrau, also kein klassisches Armee- bzw. GT- grün.

josy95



Du meinst die hier?

Die gab's bei den GT? Hin das damit zusammen, das man im Grenzbereich nur 30 km/h fahren durfte?



30 Km/h ? war da was? Der/das S51 Enduro war bei der GT nur als Einsitzer zugelassen - somit zwischen den Zäunen sehr selten. Lustig war ja das die "Indianer Fahrräder" nur für die GF des GAKl Zuges da waren. Die waren meist im Dienstjahr 15 + und hatten oft einen BMI um die 30 - im Gelände aber besser wie die MZ.

Mike59


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#15

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.11.2012 19:58
von josy95 | 4.915 Beiträge

Genau die obere Version der Simme S 51 meine ich. Naja, klar hatten einige Gakl`s jenseitsder 15 Dienstjahren einen bestimmten BDMI

und die relativ kleinen Maschinchen hatten ihr tun!

Die "Normal- Straßenausführung" der MZ 250, wie sie auch fahrgestell- und bereifungstechnisch bei NVA und GT genutzt wurde, war und ist eigentlich im Gelände fast völlig unbrauchbar. Ebenso bei Glätte. Ich fahre eine TS 250/ 1 seit 1980, im Moment wartet das gute Stück nach einer Neulackierung nur auf den Wiederzusammenbau. Hab da einige Erfahrungen diesbezüglich mit gemacht. Für meine Begriffe eine reine Straßenmaschine. Ebenso wie schon ihre Vorgänger ES, ETS und auch Nachfolger ETZ. Ich habe die Kradfahrer bei winterlichen Bedingungen immer bedauert. Bei den GT dazu meißtens noch mit Sozius! Wer selbst Motorad fährt, kennt das nur zu gut! Ein extrem gefährliches Unternehmen. Darum hab ich gleich nach den ersten eigenen Wintererfahrungen mein Maschinchen im Winter immer stehengelassen, war mir einfach zu gefährlich. Wenn so ein Teil ersteinmal ins rutschen kommt, ist es vorbei. Hab lieber das wesentlich leichtere und besser händelbare Moped benutzt!
Bei uns damals in Havelberg NVA) ist mal unser Kradmelder auf von Kettentechnik verschmutzter Straße weggerutscht und ganz schwer gestürzt. Maschine Schrott, er selbst, obwohl krankenhausreif, hat extrem viel Glück gehabt!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#16

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.11.2012 21:16
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #15
Genau die obere Version der Simme S 51 meine ich. Naja, klar hatten einige Gakl`s jenseitsder 15 Dienstjahren einen bestimmten BDMI

und die relativ kleinen Maschinchen hatten ihr tun!

Die "Normal- Straßenausführung" der MZ 250, wie sie auch fahrgestell- und bereifungstechnisch bei NVA und GT genutzt wurde, war und ist eigentlich im Gelände fast völlig unbrauchbar. Ebenso bei Glätte. Ich fahre eine TS 250/ 1 seit 1980, im Moment wartet das gute Stück nach einer Neulackierung nur auf den Wiederzusammenbau. Hab da einige Erfahrungen diesbezüglich mit gemacht. Für meine Begriffe eine reine Straßenmaschine. Ebenso wie schon ihre Vorgänger ES, ETS und auch Nachfolger ETZ. Ich habe die Kradfahrer bei winterlichen Bedingungen immer bedauert. Bei den GT dazu meißtens noch mit Sozius! Wer selbst Motorad fährt, kennt das nur zu gut! Ein extrem gefährliches Unternehmen. Darum hab ich gleich nach den ersten eigenen Wintererfahrungen mein Maschinchen im Winter immer stehengelassen, war mir einfach zu gefährlich. Wenn so ein Teil ersteinmal ins rutschen kommt, ist es vorbei. Hab lieber das wesentlich leichtere und besser händelbare Moped benutzt!
Bei uns damals in Havelberg NVA) ist mal unser Kradmelder auf von Kettentechnik verschmutzter Straße weggerutscht und ganz schwer gestürzt. Maschine Schrott, er selbst, obwohl krankenhausreif, hat extrem viel Glück gehabt!

josy95

Hallo Josy, naja, mit den Emmen kan man schon bei Glätte fahren, ich hab's 18 Jahre zelebriert....... Mit verschiedenen MZ's, zuletzt mit einer SX 125. Ich hatte mal eine ETZ 301, es war Winter und ich musste( ich glaub es war am Heiligenabend) früh zur Arbeit. Es hatte über Nacht fett geschneit und meine Fahrtstrecke ist Überland. Ungefähr in der Mitte musste ich eine Steigung bewältigen. Da half nur eins: Gashahn auf, Lenker festhalten und durchpflügen ( Geländfahrer machen das so auf Sand....). Gut, das Hinterrad war böse am Pendeln von rechts nach links, aber es ging. Bei Blitzeis bin ich auch schon mehrmals gefahren, da darf man halt nur gaaaaaaaannnnnnzzzzzz langsam fahren. Und bremsen geht nur mit den Füßen....... Allerdings geb ich dir Recht, die Kradmelder waren echt arm dran. Es gab ja keine Winterbekleidung wie du sie heute zu kaufen kriegst. Bei der BW war das übrigens genauso. Und einen Sozius möchte ich im Winter auch nicht auf'm Bock haben. Hab mir vor Jahren einen zweiteiligen Winteranzug gekauf, polartauglich, der ist echt kuschelig warm. Das kälteste war -20°, wo ich mal gefahren bin, das war aber dann schon ein wenig "zügig". Du hast 'ne TS 250/1? Klasse Mopped. Mein großer Traum wär ja 'ne ETS 250, nur mit Büffeltank versteht sich....


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#17

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.11.2012 22:32
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #16
Zitat von josy95 im Beitrag #15
Genau die obere Version der Simme S 51 meine ich. Naja, klar hatten einige Gakl`s jenseitsder 15 Dienstjahren einen bestimmten BDMI

und die relativ kleinen Maschinchen hatten ihr tun!

Die "Normal- Straßenausführung" der MZ 250, wie sie auch fahrgestell- und bereifungstechnisch bei NVA und GT genutzt wurde, war und ist eigentlich im Gelände fast völlig unbrauchbar. Ebenso bei Glätte. Ich fahre eine TS 250/ 1 seit 1980, im Moment wartet das gute Stück nach einer Neulackierung nur auf den Wiederzusammenbau. Hab da einige Erfahrungen diesbezüglich mit gemacht. Für meine Begriffe eine reine Straßenmaschine. Ebenso wie schon ihre Vorgänger ES, ETS und auch Nachfolger ETZ. Ich habe die Kradfahrer bei winterlichen Bedingungen immer bedauert. Bei den GT dazu meißtens noch mit Sozius! Wer selbst Motorad fährt, kennt das nur zu gut! Ein extrem gefährliches Unternehmen. Darum hab ich gleich nach den ersten eigenen Wintererfahrungen mein Maschinchen im Winter immer stehengelassen, war mir einfach zu gefährlich. Wenn so ein Teil ersteinmal ins rutschen kommt, ist es vorbei. Hab lieber das wesentlich leichtere und besser händelbare Moped benutzt!
Bei uns damals in Havelberg NVA) ist mal unser Kradmelder auf von Kettentechnik verschmutzter Straße weggerutscht und ganz schwer gestürzt. Maschine Schrott, er selbst, obwohl krankenhausreif, hat extrem viel Glück gehabt!

josy95

Hallo Josy, naja, mit den Emmen kan man schon bei Glätte fahren, ich hab's 18 Jahre zelebriert....... Mit verschiedenen MZ's, zuletzt mit einer SX 125. Ich hatte mal eine ETZ 301, es war Winter und ich musste( ich glaub es war am Heiligenabend) früh zur Arbeit. Es hatte über Nacht fett geschneit und meine Fahrtstrecke ist Überland. Ungefähr in der Mitte musste ich eine Steigung bewältigen. Da half nur eins: Gashahn auf, Lenker festhalten und durchpflügen ( Geländfahrer machen das so auf Sand....). Gut, das Hinterrad war böse am Pendeln von rechts nach links, aber es ging. Bei Blitzeis bin ich auch schon mehrmals gefahren, da darf man halt nur gaaaaaaaannnnnnzzzzzz langsam fahren. Und bremsen geht nur mit den Füßen....... Allerdings geb ich dir Recht, die Kradmelder waren echt arm dran. Es gab ja keine Winterbekleidung wie du sie heute zu kaufen kriegst. Bei der BW war das übrigens genauso. Und einen Sozius möchte ich im Winter auch nicht auf'm Bock haben. Hab mir vor Jahren einen zweiteiligen Winteranzug gekauf, polartauglich, der ist echt kuschelig warm. Das kälteste war -20°, wo ich mal gefahren bin, das war aber dann schon ein wenig "zügig". Du hast 'ne TS 250/1? Klasse Mopped. Mein großer Traum wär ja 'ne ETS 250, nur mit Büffeltank versteht sich....


...Klasse Mopped..., das laß man das gute Teil nicht höhren!

Ich bin auch etwas deprimiert, wie Du mein bestes Stück nennst!

Wenn ich die wieder zusamm hab, gibt`s auch Fotos. Und wenn ich ehrlich bin, insgeheim hab ich damit vor, nächstes Jahr zum Garnisonsfest in Jüterbog mit aufzutauchen!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 20.11.2012 22:33 | nach oben springen

#18

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.11.2012 22:45
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #17
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #16
Zitat von josy95 im Beitrag #15
Genau die obere Version der Simme S 51 meine ich. Naja, klar hatten einige Gakl`s jenseitsder 15 Dienstjahren einen bestimmten BDMI

und die relativ kleinen Maschinchen hatten ihr tun!

Die "Normal- Straßenausführung" der MZ 250, wie sie auch fahrgestell- und bereifungstechnisch bei NVA und GT genutzt wurde, war und ist eigentlich im Gelände fast völlig unbrauchbar. Ebenso bei Glätte. Ich fahre eine TS 250/ 1 seit 1980, im Moment wartet das gute Stück nach einer Neulackierung nur auf den Wiederzusammenbau. Hab da einige Erfahrungen diesbezüglich mit gemacht. Für meine Begriffe eine reine Straßenmaschine. Ebenso wie schon ihre Vorgänger ES, ETS und auch Nachfolger ETZ. Ich habe die Kradfahrer bei winterlichen Bedingungen immer bedauert. Bei den GT dazu meißtens noch mit Sozius! Wer selbst Motorad fährt, kennt das nur zu gut! Ein extrem gefährliches Unternehmen. Darum hab ich gleich nach den ersten eigenen Wintererfahrungen mein Maschinchen im Winter immer stehengelassen, war mir einfach zu gefährlich. Wenn so ein Teil ersteinmal ins rutschen kommt, ist es vorbei. Hab lieber das wesentlich leichtere und besser händelbare Moped benutzt!
Bei uns damals in Havelberg NVA) ist mal unser Kradmelder auf von Kettentechnik verschmutzter Straße weggerutscht und ganz schwer gestürzt. Maschine Schrott, er selbst, obwohl krankenhausreif, hat extrem viel Glück gehabt!

josy95

Hallo Josy, naja, mit den Emmen kan man schon bei Glätte fahren, ich hab's 18 Jahre zelebriert....... Mit verschiedenen MZ's, zuletzt mit einer SX 125. Ich hatte mal eine ETZ 301, es war Winter und ich musste( ich glaub es war am Heiligenabend) früh zur Arbeit. Es hatte über Nacht fett geschneit und meine Fahrtstrecke ist Überland. Ungefähr in der Mitte musste ich eine Steigung bewältigen. Da half nur eins: Gashahn auf, Lenker festhalten und durchpflügen ( Geländfahrer machen das so auf Sand....). Gut, das Hinterrad war böse am Pendeln von rechts nach links, aber es ging. Bei Blitzeis bin ich auch schon mehrmals gefahren, da darf man halt nur gaaaaaaaannnnnnzzzzzz langsam fahren. Und bremsen geht nur mit den Füßen....... Allerdings geb ich dir Recht, die Kradmelder waren echt arm dran. Es gab ja keine Winterbekleidung wie du sie heute zu kaufen kriegst. Bei der BW war das übrigens genauso. Und einen Sozius möchte ich im Winter auch nicht auf'm Bock haben. Hab mir vor Jahren einen zweiteiligen Winteranzug gekauf, polartauglich, der ist echt kuschelig warm. Das kälteste war -20°, wo ich mal gefahren bin, das war aber dann schon ein wenig "zügig". Du hast 'ne TS 250/1? Klasse Mopped. Mein großer Traum wär ja 'ne ETS 250, nur mit Büffeltank versteht sich....


...Klasse Mopped..., das laß man das gute Teil nicht höhren!

Ich bin auch etwas deprimiert, wie Du mein bestes Stück nennst!

Wenn ich die wieder zusamm hab, gibt`s auch Fotos. Und wenn ich ehrlich bin, insgeheim hab ich damit vor, nächstes Jahr zum Garnisonsfest in Jüterbog mit aufzutauchen!


josy95


Locker bleiben, ich nenn alle Karren Mopped, auch wenn sie 2000 Kubik haben........ Oja, gerne Fotos!


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#19

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.11.2012 23:05
von josy95 | 4.915 Beiträge

...also @Schuddelkind, jetzt auch noch Karren..., unverzeihlich!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#20

RE: Frage zu MZ Motorrädern

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.11.2012 23:12
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #19
...also @Schuddelkind, jetzt auch noch Karren..., unverzeihlich!

josy95



Wenn du mal Teile brauchst, ich kenn da eine gute Quelle, der hat alles und verschickt auch!


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