#781

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 11.04.2014 21:12
von Major Tom | 855 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #773
Zitat von Major Tom im Beitrag #772
Ich habe hier in Costa Rica eine Gabel aus der Mitropa. Hat hier bestimmt Seltenheitswert


Und wie kommt die Gabel aus der Mitropa nach Costa Rica? Sicher geklaut-oder ?




Ja sicher, aber nicht weitersagen


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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#782

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 11.04.2014 21:17
von Major Tom | 855 Beiträge

Zitat von diegrenzgängerin im Beitrag #777
Ich schätze meine Erfahrungen aus der Zeit in der DDR sehr, weil alles Gemüse und Obst seine Zeit hatte und mit allen Dingen, jedem Brett und jeder Schraube sehr sorgsam umgegangen wurde.


Naja, viele konnten eher aus Scheisse Bonbons machen, heute wird lieber eine neue Maschine gekauft als repariert. Und mit dem Sorgsam umgehen, im Bau und Montagekombinat Ost Potsdam wo ich lernte da kamen die LKW mit Steine auf die Baustelle, alles wurde abgekippt wobei die Haelfte der Ziegel kaputt gingen und dann wurde mit mehreren Leuten stundenlang gestapelt. Im Westen gab es schon kurz nach dem Krieg Kraene dafuer, da haben die Maurer gemauert und nicht gestapelt...


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#783

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 11.04.2014 21:35
von Gelöschtes Mitglied
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diegrenzgängerin, ich weiß natürlich nicht in welchen Teil der DDR Du groß geworden bist? Aber ich kenne andere Bedingungen in dieser untergegangenen Republik! Gut, da gebe ich Dir recht gehungert hat keiner und auch hatte jeder Arbeit( auch wen es nur Anwesenheit war)! Es tut mir leid, aber ich kann mich an die Zeiten erinnern wo der halbe VEB-Betrieb leer war, weil der eine Teil beim Bäcker und der andere Teil beim Fleischer anstand.
Wo nur von einen zum anderen das Zeug verschoben wurde und was es draußen nicht gab aus den Betrieben geschleppt wurde! Geld spielte so gut wie keine Rolle, nur der hat das und der andere das und so wurde eben nur gewurstelt! Auch in den Betrieben war es so, von Betrieb zu Betrieb! Das ging über Urlaubsplätze( Ostsee) und vieles mehr, kann ein Lied davon singen!! Klar hat man eine Schraube oder einen Nagel geschätzt, weil man froh war das man sie hatte oder unter verdammt schlimmen Bedingungen erstanden. Logisch das man dann so etwas schätzt! Musste meine Westverwandschaft ran holen( wegen paar D-Mark) um mein mir zu geteilten Fliesen um einige mehr zu erhöhen. Könnte noch genug darüber schreiben, aber fürs erste reicht es! Alles vergessen?
Grüsse Steffen52


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#784

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 11:38
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Major Tom im Beitrag #782
Zitat von diegrenzgängerin im Beitrag #777
Ich schätze meine Erfahrungen aus der Zeit in der DDR sehr, weil alles Gemüse und Obst seine Zeit hatte und mit allen Dingen, jedem Brett und jeder Schraube sehr sorgsam umgegangen wurde.


Naja, viele konnten eher aus Scheisse Bonbons machen, heute wird lieber eine neue Maschine gekauft als repariert. Und mit dem Sorgsam umgehen, im Bau und Montagekombinat Ost Potsdam wo ich lernte da kamen die LKW mit Steine auf die Baustelle, alles wurde abgekippt wobei die Haelfte der Ziegel kaputt gingen und dann wurde mit mehreren Leuten stundenlang gestapelt. Im Westen gab es schon kurz nach dem Krieg Kraene dafuer, da haben die Maurer gemauert und nicht gestapelt...



Sparschicht, bei der 36er nur zwei Reihen Läufer und dann den Bruch rein, da hat der Polier drauf gesehen


zuletzt bearbeitet 12.04.2014 11:44 | nach oben springen

#785

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 12:19
von Heckenhaus | 5.156 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #783
diegrenzgängerin, ich weiß natürlich nicht in welchen Teil der DDR Du groß geworden bist? Aber ich kenne andere Bedingungen in dieser untergegangenen Republik! Gut, da gebe ich Dir recht gehungert hat keiner und auch hatte jeder Arbeit( auch wen es nur Anwesenheit war)! Es tut mir leid, aber ich kann mich an die Zeiten erinnern wo der halbe VEB-Betrieb leer war, weil der eine Teil beim Bäcker und der andere Teil beim Fleischer anstand.
Wo nur von einen zum anderen das Zeug verschoben wurde und was es draußen nicht gab aus den Betrieben geschleppt wurde! Geld spielte so gut wie keine Rolle, nur der hat das und der andere das und so wurde eben nur gewurstelt! Auch in den Betrieben war es so, von Betrieb zu Betrieb! Das ging über Urlaubsplätze( Ostsee) und vieles mehr, kann ein Lied davon singen!! Klar hat man eine Schraube oder einen Nagel geschätzt, weil man froh war das man sie hatte oder unter verdammt schlimmen Bedingungen erstanden. Logisch das man dann so etwas schätzt! Musste meine Westverwandschaft ran holen( wegen paar D-Mark) um mein mir zu geteilten Fliesen um einige mehr zu erhöhen. Könnte noch genug darüber schreiben, aber fürs erste reicht es! Alles vergessen?
Grüsse Steffen52

Meine Erfahrungen sind denen der Grenzgängerin ähnlich. Erlebt in Berlin-Ost und einige Jahre im Oderbruch. Auch Freunde aus dem Erzgebirge
und von der Ostsee (Raum Wolgast) sind weder verhungert, noch aus Mangel an Allem eingegangen.
Sicher, es war nichts perfekt, aber ungesünder war das Leben damals deswegen auch nicht. Überfluß verdirbt den Charakter, sehr oft zu beob-
achten in der heutigen Zeit. Außerdem macht Überfluß vergeßlich, so mancher hat schon vergessen, wo er herkommt. An der hochgestreckten Nase
zu erkennen.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#786

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 15:16
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Es stimmt ja alles, verhungert ist keiner bei uns. Es stimmt aber auch,das viele Personen während der Arbeitszeit zum Bäcker und zum Fleischer gegangen sind. habe ich ja selber oft gemacht.
Ostberlin kann man nicht mit der übrigen DDR vergleichen. Ich war mal in einer Kaufhalle am Alex, dachte ich bin in Köln oder in Hamburg, was da alles im Angebot war, habe ich in meiner Stadt nicht gesehen. Oder in Dresden oder in Suhl und in anderen Städten war es genau so.
kann mir auch vorstellen, das es in manchen Gebieten wo viele Touristen kommen auch die Lieferung von alltäglichen Gütern gut war.
Ich war zb. in Zingst und wollte eine ,,Neue Zeit,, am Kiosk kaufen, gab es nirgens.
Es war damals eine Zeit wo es im Konsum noch nicht mal billige Luftballon zu kaufen gab!!. Oder einige Windeln.
Und das im Sozialismus und nicht bei den Bonner Ultras.


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#787

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 16:20
von Heckenhaus | 5.156 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #786
Es stimmt ja alles, verhungert ist keiner bei uns. Es stimmt aber auch,das viele Personen während der Arbeitszeit zum Bäcker und zum Fleischer gegangen sind. habe ich ja selber oft gemacht.
Ostberlin kann man nicht mit der übrigen DDR vergleichen......

Deshalb schrieb ich, daß ich im Oderbruch gewohnt habe, freiwillig, ab Sommer 1984. ABV kennt den Ort bestimmt, es
war Neutrebbin.
Selbst dort haben wir nicht klagen müssen, außer bei Sommerhitze bei der Getränkeversorgung, aber das war ein
republikweites Problem, einschließlich Ostberlin.

Ich muß ehrlich gestehen, mir ist ein kleiner Laden auf dem Lande auch heute noch lieber als dieses Supermarktgequirle
mit Massen an Waren, mir reicht mein/unser Grundsortiment. Ich esse keine Ravioli aus der Dose, keine Fertiggerichte,
weder tiefgefroren noch sonstwie konserviert, brauche möglichst nur Naturjoghurt (ohne Sägemehlaroma), esse keinen
Billigkäse, fertig geschnitten und als No-Name-Produkt angepriesen, Fleisch und Wurst kommt aus dem Fachgeschäft.
Backwaren stammen ebenfalls nicht aus dem Discounterregal, es gibt noch immer Bäckereien.
Ich benutze den Einkauf nicht zu einem Bummel durch die Regale, sondern kaufe gezielt. Meine Zeit kann ich besser ver-
bringen.
Im Grunde haben sich die Eßgewohnheiten seit damals kaum verändert, etwas breiter ist das Angebot geworden, aber nur wenig.
Wir hätten auch hier in Kroatien die Möglichkeiten, bei Lidl, Kaufland, Plodine, Tommy, Konzum, Mercator, Spar und ähnlichen
Einrichtungen "bummeln" zu gehen, wir machen es bewußt nicht.
Der Einkauf in kleinen Läden geht schneller, ich habe es schon immer gehaßt, stundenlang mit Einkauf beschäftigt zu sein.
Was die Versorgung außerhalb Berlins damals anbelangt, wir waren immer privat in Urlaub, mal hier, mal dort. Kein FDGB, sondern
selbst organisiert. Dabei haben wir natürlich auch erfahren, daß montags so gut wie alle Gaststätten der DDR geschlossen hatten,
ein eklatanter Mangel der Planwirtschaft. Also wurde anders versorgt, es gab Broiler, Bock- oder Rostbratwurst, Brötchen, Semmeln
und wie die Dinger noch alle hießen. Im Erzgebirge (Tourist, Johanngeorgenstadt, inzw. abgerissen) gab es herrliche Wurst, davon
träumte der Berliner. An der Küste gab es Fisch, auch geräuchert.
Will damit sagen, es ist nicht so, das es nichts gab. Sicher, wegen Raufasertapete kamen die Kunden busweise zum Alex, ich habe den Dreck
nicht gekauft, stammte aus Penig. Bei der Verarbeitung sollte wohl Schutzbrille getragen werden, so rieselte das Holz aus der Tapete.
Kleidung haben wir das eine oder andere Teil aus dem Urlaub mitgebracht, auch das gab es.

Ich will nichts schönreden, es war eine Mangelwirtschaft. Selbst in Berlin waren bestimmte Presseerzeugnisse Bückware. Trotzdem behaupte ich mal,
man war unterm Strich nicht unzufriedener als heute, nur eben über andere Dinge.
Jede Zeit hat ihre guten und schlechten Seiten, einen Idealzustand ohne Macken gibt es für Normalverdiener nicht.
Entweder hat man Geld und keine Zeit, oder Zeit und kein Geld, oder man hat beides und kann nicht mehr.


.
.
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zuletzt bearbeitet 12.04.2014 16:21 | nach oben springen

#788

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 16:37
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Dieser Tröt war gedacht sich an Ostprodukte zu erinnern. Ich freue mich immer wenn Bilder kommen wie bis #776. Macht das nicht mit den üblichen Grundsatzdiskussionen kaputt. Danke!!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

Svenni1980 und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#789

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 16:41
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ich war mal in der Rotkäppchen Sektkellerei als Ferienarbeiter.
Da wurde das Band abgestellt weil es in der Stadt Damenunterwäsche gab und die Belegschaft das Textilgeschäft gestürmt hat.
Vieles was einen damals angekotzt hat wurde einfach vergessen.
Die unfreundlichen Verkäuferinnen , die pampigen Bedienungen in den Gastros , die burschikosen Damen bei der VP , die verschrumpelten Äpfel und Kohlköpfe , das trübe Bier in der Kaufhalle,das alte Brot, die Schilder "Sie werden platziert" , die vergammelten Fassaden , usw. usw. usw. usw. ...................................................!


Pit 59 und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#790

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 16:43
von Moskwitschka (gelöscht)
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Dann tu ich Dir mal den Gefallen liebe @Grenzverletzerin .

Ich habe in der letzten Zeit immer wieder die Erfahrung gemacht, dass man im russischen Netz viele Schätzchen finden kann. So z.B. mein Weihnachtsgeschenk aus dem Jahr 1965 (?)


Quelle: http://img.d3.ru/comments/539304/

LG von der Moskwitschka


Grenzverletzerin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.04.2014 16:45 | nach oben springen

#791

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 16:49
von furry | 3.580 Beiträge

War das nicht schön, im Dorf-Konsum einzukaufen? Bei der Angebotspallette ging der Einkauf schnell und man hatte noch Zeit zum Quatschen.



Und an diese Fußbekleidung können sich sicher einige auch noch erinnern.




Die letzten beiden Bilder sind in der Vorschau nicht zu sehen, dürften aber nach einem Klick sichtbar werden.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#792

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 17:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und hier noch ein Schätzchen aus dem Kinderzimmer - die Piko Waschmaschine



Und was kommt vor dem Aufhängen - das Schleudern. Auch mit Piko.



LG von der Moskwitschka


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#793

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 17:13
von Heckenhaus | 5.156 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #788
Dieser Tröt war gedacht sich an Ostprodukte zu erinnern. Ich freue mich immer wenn Bilder kommen wie bis #776. Macht das nicht mit den üblichen Grundsatzdiskussionen kaputt. Danke!!

Ich habe es gestern versucht,, nachdem ich ebenfalls zahlreiche "Grundsatzdiskussionen" gelesen hatte.
Es geht hier also definitiv um Ostprodukte in Abbildung ?! Dann soll es so sein.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#794

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 17:16
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #792
Und hier noch ein Schätzchen aus dem Kinderzimmer - die Piko Waschmaschine



Und was kommt vor dem Aufhängen - das Schleudern. Auch mit Piko.



LG von der Moskwitschka





ist ja genial @Moskwitschka . Aber eine Frage habe ich . Ist Waschen und Schleudern nur bei den Spielzeugmaschinen getrennt oder waren die im richtigen Leben auch getrennte Maschinen ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 12.04.2014 17:16 | nach oben springen

#795

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 17:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das kam drauf an @Gert .

Bei der WM66 war die "Tischschleuder" ein MUSS. Dann gab es die Romo (?) Da war Waschen und Schleuderen in einem Gerät. Musstest aber die Wäsche umpacken. Naja und dann gab es auch den Vollautomaten.

Das Thema hatten wir aber schon mal im Detail. Wenn Du etwas Geduld hast stelle ich später hier den link rein.

LG von der Moskwitschka

EDT Waschmaschinen scheinen Dich zu interessieren @Gert Was für eine Zeit,war das?



Und das war ein schleudernder Vollautomat


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.04.2014 17:32 | nach oben springen

#796

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 17:48
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und hier noch etwas aus dem Kinderzimmer - die Spielzeug - Raupe



Und die Blech - Autobahn



LG von der Moskwitschka


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#797

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 18:04
von Moskwitschka (gelöscht)
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Als an den Transrapid noch nicht zu denken war, habe ich in den 60-ern mit solch einer Hochbahn gespielt:



Zu den Raritäten der neuen Sonderausstellung im Mitteldeutschen Eisenbahn- & Spielzeugmuseum mit Modellen aus DDR-Zeiten gehört eine Einschienenbahn von Pico.

http://www.mz-web.de/quedlinburg/was-fue...4,18869924.html

LG von der Moskwitscha

EDIT


EK89/1 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.04.2014 18:12 | nach oben springen

#798

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 18:20
von Gert | 12.356 Beiträge

@Moskwitschka

ja, das ist schon ein interessantes Haushaltsgerät, die Waschmaschine und eine enorme Arbeitserleichterung. Meine Mutter hatte nach mir noch 3 Geschwister geboren und ich habe das ganze Jahrzehnt von 1950 - 1960 mit ansehen müssen, wie schwer sie arbeiten musste. Pampers waren noch völlig unbekannt, die verschis... Windeln meiner Schwestern wurden im Eimer vorgewaschen ( mit der" Brühe" wurden die Tomaten gedüngt, kam gut ) danach Handwäsche auf dem Waschbrett. Es war schon eine Schinderei. Ich glaube erst 1960 kaufte mein Vater eine Waschmaschine, aber das war nach meiner blassen Erinnerung auch kein Vollautomat. Als Junggeselle im Westen ging ich immer in einen öffentliche Waschsalon. Das war sehr unterhaltsam, denn dort traf ich stets nette Frauen, mit denen man ein Schwätzchen machen konnte, während die Maschinen wuschen. Einmal hatte ich in großes Malheur. Ich habe weisse Oberhemden gewaschen und da muss sich ein dunkelblauer Wollsocken hineingeschmuggelt haben. Das Ergebnis kannst du dir vorstellen, ich hatte hinterher nur noch hellblaue Hemden
Unseren ersten Waschautomaten kauften wir dann 1970, als wir heirateten, bei Quelle Versandhaus. Der war sehr gut und hielt viele Jahre. Quelle hatte gute Produkte und war vom Preis her sehr interessant.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#799

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 18:24
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

Gert,meine Eltern kauften die erste Waschmaschine 1964,konnten sie aber nicht benutzen,weil wie immer was fehlte,wir hatten noch keinen Wechselstrom


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#800

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 12.04.2014 18:29
von damals wars | 12.210 Beiträge

Bei uns im Waschhaus stand eine Bottichwaschmaschine aus Holz.
So ähnlich sah sie aus:
http://www.google.de/imgres?imgurl=http:...Q9QEwBQ&dur=532

Im Kessel wurde das Wasser warm gemacht, und im Sommer im immer kalten Waschhaus in einer Blechwanne gebadet.

Ansonsten WM 66 ohne Laugenpumpe.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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