#21

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 17.11.2012 14:25
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von exgakl im Beitrag #20


lass mal die Schmusemuschi schön auf dem Arm! Ich oute mich als Fan dieser Tierchen.....

VG exgakl



Aber sicher doch.
Ich mag einfach die Schmusemuschis


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#22

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 17.11.2012 15:23
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Meine Leila mag die kleinen auch,spielt auch damit,zwar nicht so lange,aber immerhin

Angefügte Bilder:
IMG_0001.JPG

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#23

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 17.11.2012 17:37
von schulzi | 1.763 Beiträge

zu meiner zeit musste der gruppenführer oder stell. zugführer bei dienstbeginn zur nahtabsprache an die trennlinie des regiment dort wurde abgeklärt ob sie etwas wusten was wir nicht wusten,das selbe aber über wechselpechanlage mit der güst staacken


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#24

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 17.11.2012 18:18
von PF75 | 3.294 Beiträge

bei uns war die TL GR 6-GR 8 ,dort war auch offiziell PP 1 der aber so gut wie nie besetzt war.man ist ab und zu dort hin (man mußte sich ja auch mal bewegen ) und hat sich dort auch ins GMN des nachbarn eingeklinkt und mitgehört.Tageszahl durchgeben kam meistens nicht so gut an.
Postentreffen mit den nachbarn waren selten und wurden auch nicht gern gesehen.


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#25

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 17.11.2012 18:42
von jecki09 | 422 Beiträge

zum Postentreffen:

Als KGSI erhielten wir vom Nachbarn immer die Info, wann deren K-2 oder K-6 Kontrolle etwa an der TL sein müsste. Auch musste der K-2 oder K-6 (wenn möglich) über die TL hinaus kontrolliert werden. Für die Meldung waren an den TL GMN-Dosen für beide Kompanien.

Wir hatten Befehl, unsere Posten dann etwas wegzuziehen. Außer sie saßen auf dem B-Turm. Aber Theorie und Praxis. Wer wirklich glaubte, dass Postentreffen nicht vor kamen, war naiv.

Probleme hatten die Posten, wenn sie sich am K-2 direkt an der "Mfs-Kugel" am "Dreiherrenstein" trafen. Mit ihrer Wechselsprechanlage konnten die irgendwie die Gespräche mithören. Manchmal wurde der KGSI von denen darüber informiert.


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#26

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 17.11.2012 18:56
von utkieker | 2.925 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #23
zu meiner zeit musste der gruppenführer oder stell. zugführer bei dienstbeginn zur nahtabsprache an die trennlinie des regiment dort wurde abgeklärt ob sie etwas wusten was wir nicht wusten,das selbe aber über wechselpechanlage mit der güst staacken

Hallo Schulzi,

Ich glaube man nannte das ganze "Organisierung des Zusammenwirkens" (OZW) und ging über verschiedene Ebenen. Vor jeder Nachtschicht gab es befehlsgemäß die aktuell politische Information (API). API war weniger "Rotlichtbestrahlung" als Informationen im Allgemeinen über Fahndungen, aber auch über erhöhte Waldbrandgefahr u. a., d. h. die OZW ging über die Grenztruppen hinaus auch mit VP und Feuerwehr.
Eine besondere Form der OZW war der "heiße Draht nach Drüben". An der GüSt Salzwedel war ich häufig Gehilfe des diensthabenden Offiziers (GDHO). Vier Offiziere lösten sich im 24 Std.- Takt einander ab. Major Z. hat immer in meinem beisein die Sprechprobe nach "Drüben" durchgeführt. Für den GDHO war das Telefon natürlich tabu.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#27

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 17.11.2012 19:10
von utkieker | 2.925 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #24
bei uns war die TL GR 6-GR 8 ,dort war auch offiziell PP 1 der aber so gut wie nie besetzt war.man ist ab und zu dort hin (man mußte sich ja auch mal bewegen ) und hat sich dort auch ins GMN des nachbarn eingeklinkt und mitgehört.Tageszahl durchgeben kam meistens nicht so gut an.
Postentreffen mit den nachbarn waren selten und wurden auch nicht gern gesehen.

Stimmt PF,

Postentreffen an der TL waren selten kamen aber vor und waren lange nicht so intensiv wie "normale" Postentreffen. Zu viel Vertraulichkeit war auch nicht zu erwarten also fasse dich kurz. "Guten Tag", "guten Weg" und ggf. noch "Abschnitt ohne" (mit Bandmaß vorzeigen) sollte genügen!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#28

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 18.11.2012 09:04
von nimmnix | 196 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #18
Zitat von jecki09 im Beitrag #13



Klar konntest/musstest du zur Festnahme über den K6, warum denn nicht?




Ne muss man nicht ! weil am K6 stand ja schon der Zaun .
Warum sollte ich mich dem GV nähern und mich der Gefahr eines Nahkampfes aussetzen bei einer Festnahme .
Man kann doch den GV am bzw vor dem Zaun stehen oder liegen lassen bis Verstärkung da ist ,oder ?
Im Abschnitt Treffurt war das betreten des K6 verboten auch wenn ein Verletzter da gelegen hätte ,wegen der Minen am Zaun .

Das sind ja alles nur Spekulationen ,was wäre wenn und bin froh nie in eine solche Situation gelangt zu sein .


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#29

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 18.11.2012 10:41
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Möchte noch was zu Trennungslinie schreiben.Postentreffs waren dort gang und gebe.Also zu meiner Zeit spielte sich das so ab.GR6--GR8.Wir ließen uns von der Füst.ne Grenzstreife geben.Genehmigt wurde nur bis kurz vor der TL aber wem hat es gejuckt,sind trotzdem bis vorgelaufen.Nachts haben wir dann meistens -wie ich schon mal schrieb--ein Vorfeld geschossen.Einen Grund fand man immer dazu.Kurz darauf näherte sich dann der Posten von GR8,man signalisierte den ankommenden Postenpaar mit der Taschenlampe,wer sich dort befand.Am Tage sah es schlechter aus,da sah man hin und wieder das Postenpaar von GR8 von BT11 aus.Aber ein weg ließ sich immer finden,man musste über das GMN nur mitbekommen.Wo sich die Grenzstreife aufhielt und wer dazu eingeteilt war.Aber man sollte es auch so sehen,auch die Führung--wusste wie draußen der Grenzdienst ablief.Und man hatte vieles gewähren lassen.Wäre es nicht der Fall gewesen,hätte man die doppelte Anzahl an Kontrollen noch mal los schicken müssen.Oder wie war es denn,wenn man einen PP auf den BT bezog.Da wurde auch erst einmal---Koppel mit den ganzen Plim-Bim und Tragegestell abgelegt und es wurde sich gemütlich gemacht--natürlich noch das Lufti aufgeblasen.So wartete man bis zur Ablösung.


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#30

RE: Eine Frage zu den Trennungslinien

in Grenztruppen der DDR 18.11.2012 13:42
von jecki09 | 422 Beiträge

habe ja schon angedeutet dass auch dem KGSI klar sein musste dass es Postentreffs gibt. Bei uns waren auch Uffz´e (GF, StZF) als KGSI eingesetzt, und die kannten sich wahrlich mit dem (wahren) Dienst aus.

Das der Bereich der KS begrenzt wurde, erfolgte auch deshalb, dass eine Prüfung des Nachweisbuches nicht den "organisierten Postentreff" nachweisbar machte. Denn dann gabs sonst auch Ärger für den KGSI. Wenn die KS beim Treff erwischt werden sollten, war der KGSI erstmal fein raus. Es gab aber genug Warnmöglichkeiten vom KGSI oder unter den Posten - z.B. dürcken der Sprech- oder Ruftastaste am U 700 (nachts war allein das sehr, sehr weit zu hören).

Bereits bei der Planung der Schicht wurde darauf geachtet, dass neuer Posten und alter Posten - wenn möglich - sich nicht im Gebiet treffen sollten, war aber eben oft nicht zu verhindern. Manchmal mussen auch offiziell Schlüssel für die Tore übergeben werden.

Es gab aber auch oft "Entschlüsse" der Posten, einen anderen Weg zu nehmen, da man etwas "vergessen hatte".


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