#61

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 09:45
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #60


Mir kamen damals, in der GK schon Zweifel, ob die Ausbilder und Vorgesetzten in Eisenach jemals ernsthaft, dh. für mehr als ein paar Wochen Praktikum, im Grenzdienst gewesen waren. Aber vielleicht äussert sich mal dazu ein ehemaliger Berufssoldat der GT, der Grenzkompanie und Grenzausbildungsregiment kennengelernt hat.





Moin Hartmut,

Ausbildungsregimenter waren teilweise ein Sammelsorium für allerlei seltsame Existenzen. Ich durfte ab Ende 1987 auf freiwilliger Basis das GAR 40 in Oranienburg kennenlernen. Hätte ich vorher gewusst was sich mir dort bietet hätte ich es mir erspart
Im GAR waren tatsächlich mitunter Leute die nie ich betone "NIE" ein Grenze, außer vielleicht die Lehrgrenze bei der eigenen Ausbildung gesehen hatte.
Des weiteren traf man sehr oft Ausbilder, die in Grenzsichernden Einheiten nicht mehr tragbar waren... sei es, wie wir es nannten "schwarze Füße" hatten oder einfach deshalb, weil sie ganz einfach mit dem Dienst manchmal "überfordert" waren
Das schöne war dort, daß ich mir eine gewisse Narrenfreiheit leistete und die auch gut ausleben konnte Es war mitunter schon toll, auf was für Hobbykrieger man dort treffen konnte.
Das soll jetzt aber nicht heissen, daß die Ausbildung nur von solchen Leuten geprägt war... ich habe dort auch ganz normale und gute Leute kennen gelernt... es war dort wie im richtigen Leben, manchmal aber auch ein wenig anders...

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
Rainman2, Jobnomade, PF75 und jecki09 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#62

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 09:56
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #60
danke nochmals für die ausführliche Aufklärung in #48 und #54, Rainmann.

Ich frage mich im Nachhinein sowieso manchmal, welcher Unfug uns damals im Ausbildungsregiment Eisenach so vermittelt wurde....
Zum einen diese 20-Minuten-Legende.... eine völlig unrealistische Geschichte. Eine andere Variante: Im Kriegsfalle vom Gegner unbemerkt überrollen lassen und dann in seinem Hinterland "Partisanen" spielen (dafür hätten bekämen wir noch eine "Einzelkämpferausbildung").
Die fiel dann aber sehr bescheiden aus - ein bisschen Nahkampf mit der Holz-MPi gegen Gummireifen. Schade, dass wir das nicht filmen/fotografieren durften - ich hätte das sonst gerne hier eingestellt, damit wir 'was zum lachen haben.
Desweiteren wurden viele Dinge über den Grenzdienst erzählt, die dann in der GK ganz anders abliefen...das haben ja hier schon mehrere berichtet.
Von den 6 Monaten, die ich dort war, hätte man sich locker die Hälfte sparen können. Das einzig Sinnvolle, an das ich mich erinnern kann, waren im Februar 1979 die 4 Wochen als Helfer im Braunkohlentagebau in Raum Borna.


Mir kamen damals, in der GK schon Zweifel, ob die Ausbilder und Vorgesetzten in Eisenach jemals ernsthaft, dh. für mehr als ein paar Wochen Praktikum, im Grenzdienst gewesen waren. Aber vielleicht äussert sich mal dazu ein ehemaliger Berufssoldat der GT, der Grenzkompanie und Grenzausbildungsregiment kennengelernt hat.

Um im Spannungsfalle weiterhin als Einheit "Grenzkompanie" handlungsfähig zusammenzubleiben - hatten wir dafür überhaupt die nachrichtentechnischen Mittel ?
Das Grenzmeldenetz war ja für den Fall des Eindringens gegnerischer Kräfte nicht mehr benutzbar, da abhörbar, die vorhandenen Funkgeräte (R126 und R109) konnte man vergessen wegen Akkuproblemen und bescheidenen Reichweiten - die taugten ja kaum für den regulären Grenzdienst. Nach meiner Einschätzung waren die Grenzkompanien bzw Teile davon im Ernstfall ohnehin nachrichtentechnisch von der militärischen Führung abgeschnitten und somit gezwungen, selbständig zu handeln - ohne so recht darauf vorbereitet zu sein...

Hmmm, Rainmann, irgendwie kommt mir da der Schwejk in den Sinn, wie er zu seinem Vorgesetzten sagt:
"Herr Obrleitnant, es ist mir eine Ehre, mit Ihnen gemeinsam sterb'n zu derfn.."

Gruss Hartmut




Um mal auf das Thema Ausbildung zu kommen--Sie dient dazu, um den Soldaten bestimmte Kenntnisse im militärischen Bereich zu vermitteln.Und vor allen dient sie dazu,um eine Diziplin zu wahren.Wie es nun jeder aufassen tut,das bleibt ihm selbst überlassen.So was gibt es in jeder Armee dieser Welt und dazu gehört auch ebend das mit der Holz-MPI und den Gummireifen.


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#63

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 10:42
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #62

Um mal auf das Thema Ausbildung zu kommen--Sie dient dazu, um den Soldaten bestimmte Kenntnisse im militärischen Bereich zu vermitteln.Und vor allen dient sie dazu,um eine Diziplin zu wahren.Wie es nun jeder aufassen tut,das bleibt ihm selbst überlassen.So was gibt es in jeder Armee dieser Welt und dazu gehört auch ebend das mit der Holz-MPI und den Gummireifen.



Ach, Rostocker, ich stelle doch nicht die Grundausbildung als solches in Frage...
Ich hab lediglich geschrieben, dass 6 Monata zu lang waren - ist ja auch später wieder verkürzt worden.
Auf den GK war in den Anfang der 80er Jahre ohnehin das Personal knapp (sonst wäre ich nicht als Gefreiter Gruppenführer geworden)
Manche Ausbildungsinhalte und vor allem, wie sie vermittelt wurden - entsprachen auch einfach nicht dem Grenzdienst in der Praxis.
Zu dieser Feststellung sind hier auch schon andere gekommen, nicht nur ich...

Gruss Hartmut


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#64

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 10:48
von 80er | 572 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #58

Aber wie dem auch sei. Der Soldat hat nicht darüber nachzudenken, ob er auf einem verlorenen Posten steht, er hat seine Aufgabe zu erfüllen. Offiziere, die diesem Grundsatz in der Ausbildung nicht Rechnung tragen können, haben ihren Beruf verfehlt.


Dieser Satz wäre mir einen eigenen Fred wert!


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#65

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 10:52
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

danke für Dein Statement, exgakl,

an den Bergriff "schwarze Füße" erinnere ich mich auch irgendwie.... kann aber nicht so recht zuordnen, was das unverschlüsselt bedeutet.
Die Suchfunktion hat nichts Brauchbares ergeben.
Kannst Du den Begriff mal erklären ?

Gruss Hartmut


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#66

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 10:55
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #65
danke für Dein Statement, exgakl,

an den Bergriff "schwarze Füße" erinnere ich mich auch irgendwie.... kann aber nicht so recht zuordnen, was das unverschlüsselt bedeutet.
Die Suchfunktion hat nichts Brauchbares ergeben.
Kannst Du den Begriff mal erklären ?

Gruss Hartmut


"schwarze Füße, staubig usw." war eigentlich eine umfassende Bezeichnung für jemanden, der nicht mehr für den Grenzdienst bestätigt war oder nur teilweise bestätigt war. Darunter konnte vieles fallen wie z.B. kurzfristig eingetretende Veränderungen in den fam. Verhältnissen, Westkontakte usw.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#67

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 11:01
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #64
Zitat von Rainman2 im Beitrag #58

Aber wie dem auch sei. Der Soldat hat nicht darüber nachzudenken, ob er auf einem verlorenen Posten steht, er hat seine Aufgabe zu erfüllen. Offiziere, die diesem Grundsatz in der Ausbildung nicht Rechnung tragen können, haben ihren Beruf verfehlt.


Dieser Satz wäre mir einen eigenen Fred wert!


Das wird dann aber zu hitzigen Debatten führen.
Als Beispiel mal nur: Ein Soldat hat seine Aufgaben zu erfüllen,die ihm gestellt werden und nicht darüber nachzudenken.


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#68

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 11:13
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

[quote=Rostocker|

Das wird dann aber zu hitzigen Debatten führen.
Als Beispiel mal nur: Ein Soldat hat seine Aufgaben zu erfüllen,die ihm gestellt werden und nicht darüber nachzudenken.




[/quote]

genau dafür haben wir doch das Forum..... oder etwa nicht ?
Heute dürfen wir das - da sind wir auf gleicher Augenhöhe mit unseren ehemaligen Vorgesetzten.
Damals... au weia, ich mag gar nicht daran denken...
Naja, nicht umsonst gibt es solche Geschichten wie den Schwejk.

Also, los, 80er - es war Deine Idee - ich bin dafür......

Gruss Hartmut


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zuletzt bearbeitet 15.02.2013 11:14 | nach oben springen

#69

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 11:17
von 80er | 572 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #67

[...] Das wird dann aber zu hitzigen Debatten führen. [...]


Ja, das ist zu erwarten!
Ich stelle mir als Überschrift vor "Befehl, Gehorsam und Gewissen"


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#70

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 11:43
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von 80er im Beitrag #69
Zitat von Rostocker im Beitrag #67

[...] Das wird dann aber zu hitzigen Debatten führen. [...]


Ja, das ist zu erwarten!
Ich stelle mir als Überschrift vor "Befehl, Gehorsam und Gewissen"


Was gibt es darüber viel zu diskutieren, der Rainman hat das eigentlich so ausgedrückt wie es nun mal ist.
Seit der Antike hat ein Soldat ganz einfach seine Befehle auszuführen, ob er da nun großartig darüber nachdenkt oder nicht, am Ende bleibt Soldatsein immer das was es im ureigenenem Sinne ist, die Möglichkeit in kriegerischen Auseinandersetzungen selbst zu töten oder die getötet zu werden.
Diese zwei Grundmöglichkeiten bleiben immer, da kann man diskutieren wie man mag.


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zuletzt bearbeitet 15.02.2013 11:47 | nach oben springen

#71

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 12:33
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #70
Zitat von 80er im Beitrag #69
Zitat von Rostocker im Beitrag #67

[...] Das wird dann aber zu hitzigen Debatten führen. [...]


Ja, das ist zu erwarten!
Ich stelle mir als Überschrift vor "Befehl, Gehorsam und Gewissen"


Was gibt es darüber viel zu diskutieren, der Rainman hat das eigentlich so ausgedrückt wie es nun mal ist.
Seit der Antike hat ein Soldat ganz einfach seine Befehle auszuführen, ob er da nun großartig darüber nachdenkt oder nicht, am Ende bleibt Soldatsein immer das was es im ureigenenem Sinne ist, die Möglichkeit in kriegerischen Auseinandersetzungen selbst zu töten oder die getötet zu werden.
Diese zwei Grundmöglichkeiten bleiben immer, da kann man diskutieren wie man mag.



Hallo Grenzwolf,

ich sehe hier schon Stoff zum diskutieren.
grün: in diesem einfachen Falle hast Du Recht. Wenn es zum heissen Krieg gekommen wäre, bleiben nur diese 2 Möglichkeiten, da braucht man nicht lange nachdenken... oder vielleicht doch ?
Hättest Du in dem Falle Gefangene gemacht - wenn es die Situation ergeben hätte ?
Aber, bei uns an der Grenze lagen die Dinge noch etwas komplizierter, das weisst Du ja noch. Die Möglichkeit, die Schusswaffe auch ohne heissen Krieg einsetzen zu müssen, war ja durchaus nicht auszuschliessen. Wobei wir wieder bei dem hier oft durchgekauten "Schiessbefehl" sind. Und dem teilweise interpretierbarem Text der "Vergatterungsformel" für den Grenzdienst.....
Und und und....

Gruss Hartmut


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#72

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 12:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #71
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #70
Zitat von 80er im Beitrag #69
Zitat von Rostocker im Beitrag #67

[...] Das wird dann aber zu hitzigen Debatten führen. [...]


Ja, das ist zu erwarten!
Ich stelle mir als Überschrift vor "Befehl, Gehorsam und Gewissen"


Was gibt es darüber viel zu diskutieren, der Rainman hat das eigentlich so ausgedrückt wie es nun mal ist.
Seit der Antike hat ein Soldat ganz einfach seine Befehle auszuführen, ob er da nun großartig darüber nachdenkt oder nicht, am Ende bleibt Soldatsein immer das was es im ureigenenem Sinne ist, die Möglichkeit in kriegerischen Auseinandersetzungen selbst zu töten oder die getötet zu werden.
Diese zwei Grundmöglichkeiten bleiben immer, da kann man diskutieren wie man mag.



Hallo Grenzwolf,

ich sehe hier schon Stoff zum diskutieren.
grün: in diesem einfachen Falle hast Du Recht. Wenn es zum heissen Krieg gekommen wäre, bleiben nur diese 2 Möglichkeiten, da braucht man nicht lange nachdenken... oder vielleicht doch ?
Hättest Du in dem Falle Gefangene gemacht - wenn es die Situation ergeben hätte ?
Aber, bei uns an der Grenze lagen die Dinge noch etwas komplizierter, das weisst Du ja noch. Die Möglichkeit, die Schusswaffe auch ohne heissen Krieg einsetzen zu müssen, war ja durchaus nicht auszuschliessen. Wobei wir wieder bei dem hier oft durchgekauten "Schiessbefehl" sind. Und dem teilweise interpretierbarem Text der "Vergatterungsformel" für den Grenzdienst.....
Und und und....

Gruss Hartmut





Hallo Hartmut, natürlich kann man immer über alles diskutieren und es wird immer verschiedene Sichtweisen geben.
Ich habe wie wir alle einen Fahneneid abgelegt und mich damit der Pflicht die mir gestellten Befehle auszuführen unterworfen, wie tief ich dann diese Befehle auch durchdacht haben mochte, es änderte nichts daran das ich sie, begründet durch diesen Eid, auszuführen hatte.
Welche Befehle das waren ist uns allen bekannt, auch sie sind sicherlich diskutabel, aber letztendlich waren sie ganz klar.


zuletzt bearbeitet 15.02.2013 13:02 | nach oben springen

#73

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 15.02.2013 20:29
von jecki09 | 422 Beiträge

Mir kamen damals, in der GK schon Zweifel, ob die Ausbilder und Vorgesetzten in Eisenach jemals ernsthaft, dh. für mehr als ein paar Wochen Praktikum, im Grenzdienst gewesen waren. Aber vielleicht äussert sich mal dazu ein ehemaliger Berufssoldat der GT, der Grenzkompanie und Grenzausbildungsregiment kennengelernt hat.



Hallo Hartmut,

ich kann mich dem Ex-gakl nur anschließen.

Hätte meine spätere Frau nicht in O-burg gewohnt und wäre sie nicht gesundheitlich auf die Krankenstation von Berlin-Buch angewiesen (hatte Leukämie), ich hätte nie ein Versetzungsgesuch ins GKM geschrieben und wäre sehr gern im GR-1 geblieben.

Aber es stimmt, dass einige der Offiziere der 3. ABK im GAR-40 den Kanten schon lange nicht mehr gar oder nie gesehen haben.
Ein ZF mit dem ich mein Dienstzimmer teilen musste, kippte täglich mehere Fläschchen Hustentropfen in sich hinein. Durch den "Medizingeruch" konnte man seine Alkoholfahne nicht so stark riechen. Er war anscheinend Alkoholiker. Diesen ZF hätte ich nicht als KGSi sehen wollen. Aber er war Hptm., wie fast alle anderen ZF., und wenn keine neue Planstelle kam, am Ende der Karriereleiter angekommen. Das war schon deprimierend.

Doch die Liebe zu meiner Frau hat für mich entschieden. Von daher kann ich heute von Glück reden, dass meine Frau es geschafft hat bis 1994 zu leben. Ich wäre wohl nicht mehr ins GKS zurück gekommen.


Doch zum Thema:
Soweit ich - hier mit meiner fehlenden Berlin-Ausbildung - während der 3-Monats-Ausbildung der Soldaten im GAR-40 einen Beitrag aus der Praxis leisten konnte, habe ich auch aus meinem Erleben erzählt und versucht Praxisnähe mit der Lehrmeinung zu verbinden.
Da ich die Berliner Mauer (während meiner Zeit im GAR-40 von 09/1988 - 05/90) nur 4 oder 5 mal von freundwärts gesehen habe , waren meine Berlin-Erfahrungen mehr als gering.

Zu der x-Minuten Theorie:

von der "gegnerischen Seite" gesehen: Es kann wohl keiner ernsthaft annehmen, dass sich die Natotruppen und die BuWe im Falle eines Falles sich von den Grenzern hätten aufhalten lassen. Ziel wäre es doch gesesen so schnell wie möglich (ala Blitzkrieg der Deutschen im IIWK) weit nach Osten zu kommen.
Da halbjährlich einmal die Gefechtsstellungen der GK bezogen wurden, waren diese auch nicht mehr so geheim. Zumal diese bereits in der Spannungsphase bezogen, die GK jedoch weiter als Basis genutzt, und die von Rainmann2 genannte gefechtsmäßige Grenzsicherung mit 1/2 Kampfsatz Munition und Stahlhem und TSM durchgeführt werden.
Auch mit den, ich galube 4 RPG-7, wäre kaum jemand aufzuhalten gewesen, wenn man bedenkt, dass ein RPG-7 Schütze einen Koeffzienten von 0,2 Abschüssen von gepanzerten Fahrzeugen haben sollte.


exgakl hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.02.2013 12:10 | nach oben springen



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