#1

Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 25.08.2012 10:23
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

In einem längeren Interview, welches Heute in der Wochenendbeilage der "Berliner Zeitung" veröffentlicht wurde, äußert sich Friedrich Schorlemmer unter dem Titel "Sehen Sie, ich lebe" zu seinem Leben und Werdegang in der DDR und danach und bezieht auch zu aktuellen Fragen Position.

Der als Überschrift gewählte Satz ist eine Frage des Journalisten und dies ist die Antwort darauf:

Nach über zwanzig Jahren wird in der öffentlichen Auseinandersetzung immer noch vielfach der Schrecken der DDR wachgehalten. Jedem, der das nicht mitmacht, wirft man vor, er würde verleugnen, vertuschen, verniedlichen.
Die Fronten haben sich gegenseitig hochgeschauckelt. Die einen sagen Sozialismus war eine schöne Sache, hätte nur einiges ein bisschen anders laufen müssen, diese ganze Errungenschaften-Litanei. Diese Verklärtheit entspricht der Dämonisierung auf der anderen Seite: alles Kaderpartei, alles Doping, alles Ideologie, alles Zensur. Alles Stasi.
Viele im Westen meinen heute, man müsse, um die DDR kennenzulernen, nur ins Stasigefängnis Hohenschönhausen gehen. Dann wisse man mit Grausen alles. Oder nur den Film "Die Frau vom Checkpoint Charlie" sehen. Das ist eine Horrorklamotte, tendenziös und demagogisch.
Mancher denkt im Westen, sie seinen schon besser, erfahrend, wie schrecklich es früher im Osten war. Die Selbstkritik des kapitalistischen Systems ist in dem Maße zurückgeblieben, wie man sich mit den Exkrementen des untergangenen Systems beschäftigt hat. Der Sieg des einen Systems hat dazu geführt, dass die Fragen, die das andere gestellt hatte, nicht mehr auf der Tagesordnung standen. Wen berührt denn wirklich noch die Frage der Armut, der sozialen Gerechtigkeit. In einer Welt, in der sich alles um Kapitalakkumulation und Interessensicherung dreht, bleiben Menschen und Menschenrechte auf der Strecke. Die Selbstbestätigung der Sieger ist inzwischen an ihr Ende gelangt.


Treffend formuliert wie ich finde, nachdenkenswerte Worte.

Auch zum aktuellen Bundespräsidenten und dessen "Wirken", besser Nichtwirkens in den kirchlichen Friedenskreisen äußert er sich kurz.

Mich stört, dass er die Freiheit ohne soziale Gerechtigkeit denken kann. Für mich gehört beides untrennbar zusammen. Mich empört, wie abfällig er sich über unsere kirchlichen Friedenskreise in der DDR geäußert hat. Von gewissen "Zirkeln" hat er gesprochen. Das ist doch Mielke-Sprache. Er wurde als tapferer Bürgerrechtler geradezu gepriesen. Er war sicher ein respektabler Pfarrer, aber in unseren dissidentischen Netzwerken tauchte sein Name nicht auf. Er war und ist ein rhetorisch begabter Konservativer.

Soweit die Auszüge aus dem Interview.
Es ist noch nicht (?) im Netz verfügbar.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

seaman, Pitti53, Arnstädter, Pzella 82, LO-Wahnsinn, frank und EK82I haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 26.08.2012 10:49
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #1
In einem längeren Interview, welches Heute in der Wochenendbeilage der "Berliner Zeitung" veröffentlicht wurde, äußert sich Friedrich Schorlemmer unter dem Titel "Sehen Sie, ich lebe" zu seinem Leben und Werdegang in der DDR und danach und bezieht auch zu aktuellen Fragen Position.

Der als Überschrift gewählte Satz ist eine Frage des Journalisten und dies ist die Antwort darauf:

Nach über zwanzig Jahren wird in der öffentlichen Auseinandersetzung immer noch vielfach der Schrecken der DDR wachgehalten. Jedem, der das nicht mitmacht, wirft man vor, er würde verleugnen, vertuschen, verniedlichen.
Die Fronten haben sich gegenseitig hochgeschauckelt. Die einen sagen Sozialismus war eine schöne Sache, hätte nur einiges ein bisschen anders laufen müssen, diese ganze Errungenschaften-Litanei. Diese Verklärtheit entspricht der Dämonisierung auf der anderen Seite: alles Kaderpartei, alles Doping, alles Ideologie, alles Zensur. Alles Stasi.
Viele im Westen meinen heute, man müsse, um die DDR kennenzulernen, nur ins Stasigefängnis Hohenschönhausen gehen. Dann wisse man mit Grausen alles. Oder nur den Film "Die Frau vom Checkpoint Charlie" sehen. Das ist eine Horrorklamotte, tendenziös und demagogisch.
Mancher denkt im Westen, sie seinen schon besser, erfahrend, wie schrecklich es früher im Osten war. Die Selbstkritik des kapitalistischen Systems ist in dem Maße zurückgeblieben, wie man sich mit den Exkrementen des untergangenen Systems beschäftigt hat. Der Sieg des einen Systems hat dazu geführt, dass die Fragen, die das andere gestellt hatte, nicht mehr auf der Tagesordnung standen. Wen berührt denn wirklich noch die Frage der Armut, der sozialen Gerechtigkeit. In einer Welt, in der sich alles um Kapitalakkumulation und Interessensicherung dreht, bleiben Menschen und Menschenrechte auf der Strecke. Die Selbstbestätigung der Sieger ist inzwischen an ihr Ende gelangt.


Treffend formuliert wie ich finde, nachdenkenswerte Worte.

Auch zum aktuellen Bundespräsidenten und dessen "Wirken", besser Nichtwirkens in den kirchlichen Friedenskreisen äußert er sich kurz.

Mich stört, dass er die Freiheit ohne soziale Gerechtigkeit denken kann. Für mich gehört beides untrennbar zusammen. Mich empört, wie abfällig er sich über unsere kirchlichen Friedenskreise in der DDR geäußert hat. Von gewissen "Zirkeln" hat er gesprochen. Das ist doch Mielke-Sprache. Er wurde als tapferer Bürgerrechtler geradezu gepriesen. Er war sicher ein respektabler Pfarrer, aber in unseren dissidentischen Netzwerken tauchte sein Name nicht auf. Er war und ist ein rhetorisch begabter Konservativer.

Soweit die Auszüge aus dem Interview.
Es ist noch nicht (?) im Netz verfügbar.

Gruß
Nostalgiker


Was konkret schief gelaufen ist hinsichtlich der innerdeutschen Befindlichkeiten ist die kalte Ignoranz der Siegermächte.
Während man Honecker beispielsweise ähnlich wie Armstrong zu deren jeweils besten Zeiten hofiert und gewürdigt hat, trat man sie nach dem öffentlichen Absturz in den Dreck, den Dopingsünder wie auch den Staatsman.
Die Ideen und das Vermögen der Platzierten hatten über Nacht keinen Wert mehr, aber genauso wie nicht das gesamte Tour de France- Feld gedopt war, so waren auch nicht alle SED- Eliten Betrüger und Dumpfbacken, genau das versuchen uns aber die Siegermächte Tag für Tag einzureden und das ist auch heute noch das Problem.
Nun kann man keinesfalls verlangen, daß die Führer von gestern in der neuen Ordnung auch ganz vorne stehen sollten, es gab aber eine Klientel in der DDR, die wachsam, kritisch und konstruktiv an Verbesserungen zum Wohle eines möglichst großen Prozentsatzes des Volkes arbeiteten, aber die sind bis auf wenige Ausnahmen nach der konsumindizierten Volkskammerwahl 1990 teilweise bzw. der ersten gesamtdeutschen Wahl endgültig versenkt worden.
Dazu kann man durchaus G. Schürer oder W. Schulz zählen, letzteren kann man wohl in einem Atemzug mit Schorlemmer nennen aber auch jener Ex-Bundestagsabgeordete ist wie viele andere weniger verschmuste Politiker zuvor schon ins EU- Parlament abgeschoben worden, weil er für den Bundestag zu kritisch und unbequem war.
Er ist zwar ein erklärter Gegner der SED, das steht außer Frage aber er bekam trotzdem nicht den Einfluß, den es bedurft hätte, eine Einheit auf Augenhöhe zu organisieren, bzw. war es auch den B 90 (...welches Bündnis eigentlich ?) / Grünen nicht wichtig genug.
Solche Personalentscheidungen auch seitens der jeweiligen Parteiführungen zu Lasten der ostdeutschen Parlamentarier haben zum Mißlingen der Einheit maßgeblich beigetragen.
Personen wie Schulz, natürlich auch die Linksparlamentarier stellen Grundsatzfragen, die Merkel sich vom Halse hält, aber genau das fehlt in dieser Republik, die allerdings ganz andere Probleme hat und deshalb ist es vielleicht gar nicht mehr angemessen, an eine erfolgreiche Reparatur der Einheit zu glauben.



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#3

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 26.08.2012 11:19
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Wer sein Haus dem Meistbietenden innert kurzer Frist versteigern muss, erhält nur einen Bruchteil des Wertes. Denn die Interessenten bieten wenig und freuen sich auf ein "Schnäppchen". Was beim kleinen Hausbesitzer gilt, das gilt auch für Staaten. Ich stelle jetzt mal provokant die These auf: Grosskapitalisten haben sich in der Wendezeit am DDR Nachlass bereichertund verarmte Landstriche zurückgelassen. Die zusätzlichen Fördergelder, die jeder Steuerzahler mitfinanziert, wandern auch mit Gewinn über Ostdeutschland zurück in die Kassen der Grosskonzerne - wegen der Globalisierung profitieren auch und vor allem weltweit vernetzte Konzerne.
Theo


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#4

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 26.08.2012 13:28
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
Wer sein Haus dem Meistbietenden innert kurzer Frist versteigern muss, erhält nur einen Bruchteil des Wertes. Denn die Interessenten bieten wenig und freuen sich auf ein "Schnäppchen". Was beim kleinen Hausbesitzer gilt, das gilt auch für Staaten. Ich stelle jetzt mal provokant die These auf: Grosskapitalisten haben sich in der Wendezeit am DDR Nachlass bereichertund verarmte Landstriche zurückgelassen. Die zusätzlichen Fördergelder, die jeder Steuerzahler mitfinanziert, wandern auch mit Gewinn über Ostdeutschland zurück in die Kassen der Grosskonzerne - wegen der Globalisierung profitieren auch und vor allem weltweit vernetzte Konzerne.
Theo


Nur dumm, daß das Haus weg war als das große Donnerwetter herein brach, so sind viele in der Gosse gelandet.
Allerdings sitzen auch etliche Wessis auf ihren überteuerten Ostimmobilien, so daß man nicht unbedingt behaupten kann, daß alle einen solchen wirtschaftlichen Niedergang auf der Rechnung hatten, sonst hätten sie nicht in Halle, Leipzig oder Dresden gekauft.
Die Renditeprognosen gingen von einer Parallelentwicklung zum einstigen Aufschwung Westdeutschlands in der Nachkriegszeit aus.
In der Konsequenz kann nunmehr der ostdeutsche Investor oder Mieter hochwertig sanierte Immobilien zum Schnäppchenpreis erwerben oder mieten und macht ein gutes Geschäft damit----
------wenn er Rentner ist und hier nicht mehr arbeiten muß.
Das was die Amerikaner mit ihrem Marshallplan vorgemacht haben, um danach den Exportweltmeistertitel an dieses hochgezüchtete Westdeutschland zu verlieren durfte schließlich nicht noch einmal passieren, da war die Morgenthau- Strategie der Westkonzerne und ihrer Hurra- Deutschland- Politikermarionetten schon viel besser aus der Sicht der Siegermächte.
Man hätte angesichts dieser Fehlentwicklung reagieren müssen, um ein homogeneres Wirtschaftsgefüge hinzubekommen.
Allein der Standortwettstreit wäre gerechter verlaufen, würde man einfach nur die Gewerbesteuern analog Einkommens- Umsatz- und vieler anderer Steuern an Bund, Länder, Kreise und Kommunen zu gleichen oder zumindest prozentuallen Anteilen auf die jeweilige Körperschaft verteilen müssen.
Die Ansage, daß Gewerbesteuern zu 100 % in der Kommune bleiben müssen, hat diesen Status des ewig abgehängten Ostens den Weg bereitet, sonst wäre der kurzfristige subventionsindizierte Aufschwung nachhaltiger verlaufen und die Unabhängigkeit von finanzieller Fremdeinspeisung aus BaWü oder Bayern längst Realität.
Damit wird es auch ewig so bleiben, daß Ossis die Bittsteller und Nettoempfänger im Finanzausgleich bleiben werden obwohl hunderttausende ostdeutsche Pendler drüben diese Gewerbesteuern mit erwirtschaften.
Gerecht ist das nicht aber vielleicht ist der Status des Bittstellers im Würgegriff ja auch gewollt.



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#5

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 26.08.2012 15:19
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #4
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
Wer sein Haus dem Meistbietenden innert kurzer Frist versteigern muss, erhält nur einen Bruchteil des Wertes. Denn die Interessenten bieten wenig und freuen sich auf ein "Schnäppchen". Was beim kleinen Hausbesitzer gilt, das gilt auch für Staaten. Ich stelle jetzt mal provokant die These auf: Grosskapitalisten haben sich in der Wendezeit am DDR Nachlass bereichertund verarmte Landstriche zurückgelassen. Die zusätzlichen Fördergelder, die jeder Steuerzahler mitfinanziert, wandern auch mit Gewinn über Ostdeutschland zurück in die Kassen der Grosskonzerne - wegen der Globalisierung profitieren auch und vor allem weltweit vernetzte Konzerne.
Theo


Nur dumm, daß das Haus weg war als das große Donnerwetter herein brach, so sind viele in der Gosse gelandet.
Allerdings sitzen auch etliche Wessis auf ihren überteuerten Ostimmobilien, so daß man nicht unbedingt behaupten kann, daß alle einen solchen wirtschaftlichen Niedergang auf der Rechnung hatten, sonst hätten sie nicht in Halle, Leipzig oder Dresden gekauft.
Die Renditeprognosen gingen von einer Parallelentwicklung zum einstigen Aufschwung Westdeutschlands in der Nachkriegszeit aus.
In der Konsequenz kann nunmehr der ostdeutsche Investor oder Mieter hochwertig sanierte Immobilien zum Schnäppchenpreis erwerben oder mieten und macht ein gutes Geschäft damit----
------wenn er Rentner ist und hier nicht mehr arbeiten muß.
Das was die Amerikaner mit ihrem Marshallplan vorgemacht haben, um danach den Exportweltmeistertitel an dieses hochgezüchtete Westdeutschland zu verlieren durfte schließlich nicht noch einmal passieren, da war die Morgenthau- Strategie der Westkonzerne und ihrer Hurra- Deutschland- Politikermarionetten schon viel besser aus der Sicht der Siegermächte.
Man hätte angesichts dieser Fehlentwicklung reagieren müssen, um ein homogeneres Wirtschaftsgefüge hinzubekommen.
Allein der Standortwettstreit wäre gerechter verlaufen, würde man einfach nur die Gewerbesteuern analog Einkommens- Umsatz- und vieler anderer Steuern an Bund, Länder, Kreise und Kommunen zu gleichen oder zumindest prozentuallen Anteilen auf die jeweilige Körperschaft verteilen müssen.
Die Ansage, daß Gewerbesteuern zu 100 % in der Kommune bleiben müssen, hat diesen Status des ewig abgehängten Ostens den Weg bereitet, sonst wäre der kurzfristige subventionsindizierte Aufschwung nachhaltiger verlaufen und die Unabhängigkeit von finanzieller Fremdeinspeisung aus BaWü oder Bayern längst Realität.
Damit wird es auch ewig so bleiben, daß Ossis die Bittsteller und Nettoempfänger im Finanzausgleich bleiben werden obwohl hunderttausende ostdeutsche Pendler drüben diese Gewerbesteuern mit erwirtschaften.
Gerecht ist das nicht aber vielleicht ist der Status des Bittstellers im Würgegriff ja auch gewollt.



Hackl, wenn ich deine Wirtschafts-und Steueranalysen lese, fange ich immer an zu weinenEs ist ja alles so traurig, wenn man dir glauben darf.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#6

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 26.08.2012 15:37
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #5
Zitat von Hackel39 im Beitrag #4
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
Wer sein Haus dem Meistbietenden innert kurzer Frist versteigern muss, erhält nur einen Bruchteil des Wertes. Denn die Interessenten bieten wenig und freuen sich auf ein "Schnäppchen". Was beim kleinen Hausbesitzer gilt, das gilt auch für Staaten. Ich stelle jetzt mal provokant die These auf: Grosskapitalisten haben sich in der Wendezeit am DDR Nachlass bereichertund verarmte Landstriche zurückgelassen. Die zusätzlichen Fördergelder, die jeder Steuerzahler mitfinanziert, wandern auch mit Gewinn über Ostdeutschland zurück in die Kassen der Grosskonzerne - wegen der Globalisierung profitieren auch und vor allem weltweit vernetzte Konzerne.
Theo


Nur dumm, daß das Haus weg war als das große Donnerwetter herein brach, so sind viele in der Gosse gelandet.
Allerdings sitzen auch etliche Wessis auf ihren überteuerten Ostimmobilien, so daß man nicht unbedingt behaupten kann, daß alle einen solchen wirtschaftlichen Niedergang auf der Rechnung hatten, sonst hätten sie nicht in Halle, Leipzig oder Dresden gekauft.
Die Renditeprognosen gingen von einer Parallelentwicklung zum einstigen Aufschwung Westdeutschlands in der Nachkriegszeit aus.
In der Konsequenz kann nunmehr der ostdeutsche Investor oder Mieter hochwertig sanierte Immobilien zum Schnäppchenpreis erwerben oder mieten und macht ein gutes Geschäft damit----
------wenn er Rentner ist und hier nicht mehr arbeiten muß.
Das was die Amerikaner mit ihrem Marshallplan vorgemacht haben, um danach den Exportweltmeistertitel an dieses hochgezüchtete Westdeutschland zu verlieren durfte schließlich nicht noch einmal passieren, da war die Morgenthau- Strategie der Westkonzerne und ihrer Hurra- Deutschland- Politikermarionetten schon viel besser aus der Sicht der Siegermächte.
Man hätte angesichts dieser Fehlentwicklung reagieren müssen, um ein homogeneres Wirtschaftsgefüge hinzubekommen.
Allein der Standortwettstreit wäre gerechter verlaufen, würde man einfach nur die Gewerbesteuern analog Einkommens- Umsatz- und vieler anderer Steuern an Bund, Länder, Kreise und Kommunen zu gleichen oder zumindest prozentuallen Anteilen auf die jeweilige Körperschaft verteilen müssen.
Die Ansage, daß Gewerbesteuern zu 100 % in der Kommune bleiben müssen, hat diesen Status des ewig abgehängten Ostens den Weg bereitet, sonst wäre der kurzfristige subventionsindizierte Aufschwung nachhaltiger verlaufen und die Unabhängigkeit von finanzieller Fremdeinspeisung aus BaWü oder Bayern längst Realität.
Damit wird es auch ewig so bleiben, daß Ossis die Bittsteller und Nettoempfänger im Finanzausgleich bleiben werden obwohl hunderttausende ostdeutsche Pendler drüben diese Gewerbesteuern mit erwirtschaften.
Gerecht ist das nicht aber vielleicht ist der Status des Bittstellers im Würgegriff ja auch gewollt.



Hackl, wenn ich deine Wirtschafts-und Steueranalysen lese, fange ich immer an zu weinenEs ist ja alles so traurig, wenn man dir glauben darf.




Es ist nun mal ein schwerer Fall, so nenne mir doch bitte die richtige Lösung anstatt zu weinen.



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#7

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 26.08.2012 22:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #1

Treffend formuliert wie ich finde, nachdenkenswerte Worte.
Gruß
Nostalgiker
Und das von einem Pfarrer,jener "Glaubens-Gruppe",die hier oft nicht gut wegkommt.
Nachdenkenswerte Worte,treffend formuliert,ja,dass ist auch meine Meinung.


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#8

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 01.09.2012 22:31
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Das Kommunisten Gesindel wollte sein Monopol nicht aufgeben ! ! !
Das ist schief gelaufen,nicht was ist schief gelaufen ...!


vogtlaenderjoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 01.09.2012 22:39
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #5
Zitat von Hackel39 im Beitrag #4
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
Wer sein Haus dem Meistbietenden innert kurzer Frist versteigern muss, erhält nur einen Bruchteil des Wertes. Denn die Interessenten bieten wenig und freuen sich auf ein "Schnäppchen". Was beim kleinen Hausbesitzer gilt, das gilt auch für Staaten. Ich stelle jetzt mal provokant die These auf: Grosskapitalisten haben sich in der Wendezeit am DDR Nachlass bereichertund verarmte Landstriche zurückgelassen. Die zusätzlichen Fördergelder, die jeder Steuerzahler mitfinanziert, wandern auch mit Gewinn über Ostdeutschland zurück in die Kassen der Grosskonzerne - wegen der Globalisierung profitieren auch und vor allem weltweit vernetzte Konzerne.
Theo


Nur dumm, daß das Haus weg war als das große Donnerwetter herein brach, so sind viele in der Gosse gelandet.
Allerdings sitzen auch etliche Wessis auf ihren überteuerten Ostimmobilien, so daß man nicht unbedingt behaupten kann, daß alle einen solchen wirtschaftlichen Niedergang auf der Rechnung hatten, sonst hätten sie nicht in Halle, Leipzig oder Dresden gekauft.
Die Renditeprognosen gingen von einer Parallelentwicklung zum einstigen Aufschwung Westdeutschlands in der Nachkriegszeit aus.
In der Konsequenz kann nunmehr der ostdeutsche Investor oder Mieter hochwertig sanierte Immobilien zum Schnäppchenpreis erwerben oder mieten und macht ein gutes Geschäft damit----
------wenn er Rentner ist und hier nicht mehr arbeiten muß.
Das was die Amerikaner mit ihrem Marshallplan vorgemacht haben, um danach den Exportweltmeistertitel an dieses hochgezüchtete Westdeutschland zu verlieren durfte schließlich nicht noch einmal passieren, da war die Morgenthau- Strategie der Westkonzerne und ihrer Hurra- Deutschland- Politikermarionetten schon viel besser aus der Sicht der Siegermächte.
Man hätte angesichts dieser Fehlentwicklung reagieren müssen, um ein homogeneres Wirtschaftsgefüge hinzubekommen.
Allein der Standortwettstreit wäre gerechter verlaufen, würde man einfach nur die Gewerbesteuern analog Einkommens- Umsatz- und vieler anderer Steuern an Bund, Länder, Kreise und Kommunen zu gleichen oder zumindest prozentuallen Anteilen auf die jeweilige Körperschaft verteilen müssen.
Die Ansage, daß Gewerbesteuern zu 100 % in der Kommune bleiben müssen, hat diesen Status des ewig abgehängten Ostens den Weg bereitet, sonst wäre der kurzfristige subventionsindizierte Aufschwung nachhaltiger verlaufen und die Unabhängigkeit von finanzieller Fremdeinspeisung aus BaWü oder Bayern längst Realität.
Damit wird es auch ewig so bleiben, daß Ossis die Bittsteller und Nettoempfänger im Finanzausgleich bleiben werden obwohl hunderttausende ostdeutsche Pendler drüben diese Gewerbesteuern mit erwirtschaften.
Gerecht ist das nicht aber vielleicht ist der Status des Bittstellers im Würgegriff ja auch gewollt.



Hackl, wenn ich deine Wirtschafts-und Steueranalysen lese, fange ich immer an zu weinenEs ist ja alles so traurig, wenn man dir glauben darf.




...übrigens denkt man sogar an maßgeblicher Stelle über die Abschaffung der Gewerbesteuer nach, das hätte meiner Meinung nach den gleichen Effekt wie mein Gedanke, nämlich, daß es endlich einen gerechten Standortwettstreit ohne Amigos im Hintergrund geben könnte.
Natürlich müßte man die so weg gefallenen Einnahmen anderweitig eintreiben, dazu äußern sich die Ideengeber nicht so recht, also freuen wir uns in der gewerbearmen Ostzone besser nicht zu früh.



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#10

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 01.09.2012 23:01
von frank | 1.753 Beiträge

[quote=Harra318|p207337]Das Kommunisten Gesindel wollte sein Monopol nicht aufgeben ! ! !Das ist schief gelaufen,nicht was ist schief gelaufen ...![/quote]
eine sehr treffende wortwahl ! nicht nur 'wir' können das lesen oder bist du wirklich so drauf ??? . errinnert mich an vergangene 'volksreden'!!!



vogtlaenderjoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 01.09.2012 23:03
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Harra318 im Beitrag #8
Das Kommunisten Gesindel wollte sein Monopol nicht aufgeben ! ! !
Das ist schief gelaufen,nicht was ist schief gelaufen ...!

Ich glaube Du hast heute wohl was falsches aus dem Rettungskoffer genascht .


Schmiernippel, Angelo und Pzella 82 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 02.09.2012 00:08
von Weichmolch (gelöscht)
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Zitat von Harra318 im Beitrag #8
Das Kommunisten Gesindel wollte sein Monopol nicht aufgeben ! ! !
Das ist schief gelaufen,nicht was ist schief gelaufen ...!


Diese Formulierung ist dem Forum nicht würdig. Ich verwarne Dich.

Weichmolch


Schmiernippel, Angelo, eisenringtheo und Pzella 82 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 02.09.2012 01:51
von Eumel | 139 Beiträge

Die ersten Beiträge treffen es ganz gut. Vielleicht hätten wir damals auch eine BILD haben müssen?


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#14

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 02.09.2012 11:34
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Weichmolch im Beitrag #12
Zitat von Harra318 im Beitrag #8
Das Kommunisten Gesindel wollte sein Monopol nicht aufgeben ! ! !
Das ist schief gelaufen,nicht was ist schief gelaufen ...!


Diese Formulierung ist dem Forum nicht würdig. Ich verwarne Dich.

Weichmolch


Dann entschuldige ich mich in diesem Fall für das zweite und dritte Wort im ersten Satz und ersetze es gegen das Wort“die Wendehälse“.


Angelo und Pit 59 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 02.09.2012 17:59
von Fritze (gelöscht)
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Die Treuhand war und ist , meiner Meinung nach , eine staatlich sanktionierte Mafia.Ein Sammelsurium von gestrandeten Pleitiersbankern,Finanz und Wirtschaftshasadeuren und übervorteilenden Möchtegernentscheidungsträgern.
Derjenige , welcher richtig aufräumen wollte ,wurde beizeiten entsorgt. Zum Leidwesen für alle Betroffenen.


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#16

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 02.09.2012 18:49
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Eine Rolle spielt wohl auch, dass im Kapitalismus sehr oft Kartelle unter den Marktteilnehmern bestehen. Kartelle sind an und für sich verboten, aber schwer aufzudecken. Es scheint mir, dass als Folge geheimer Absprachen den ostdeutschen Betrieben der Zugang zum westdeutschen Markt stark erschwert wurde.
Wenn der Protest der Bevölkerung zu gross wird, zeigt die Politik Zähne und tut so, als wolle man Kartelle bekämpfen. Zurzeit ist immer wieder das Benzinpreiskartell im Fokus der Öffentlichkeit. Allerdings wird da nicht viel geschehen, wie das auch während der Wende nicht der Fall war. An Kartellen verdient der Staat mit, da sie nicht nur den Aktionären grossen Profit bringen, sondern auch dem Staat hohe Steuereinnahmen garantieren.
Theo


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#17

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 02.09.2012 19:13
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Nach der Wende kam für die überwiegende Merheit der ostdeutschen Bevölkerung das Glück einer Diktatur entronnen zu sein, also Freiheit und Selbstbestimmung.
Ein unendlich schönes Gefühl.
Die wenigen die ihrer Position oder ihrer abstrusen Ideale verlustig gingen, werden das selbstverständlich anders sehen.
Aber was soll es, die Geschichte ist gemacht und das ist gut so.


vogtlaenderjoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 02.09.2012 19:52
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #17
Nach der Wende kam für die überwiegende Merheit der ostdeutschen Bevölkerung das Glück einer Diktatur entronnen zu sein, also Freiheit und Selbstbestimmung.
Ein unendlich schönes Gefühl.
Die wenigen die ihrer Position oder ihrer abstrusen Ideale verlustig gingen, werden das selbstverständlich anders sehen.
Aber was soll es, die Geschichte ist gemacht und das ist gut so.


Na, da wollen wir mal nicht abheben.
http://www.punktum-fernsehen.de/sites/Be.../schuhladen.htm
Nur mal ein kleines Stimmungsbild aus der Nachbarschaft, alles erinnert ein wenig an früher- eine Reporterin, die dem desillusionierten Goldschmied die richtigen Antworten in den Mund zu legen versucht, ein Geschäftsmann, der nicht ganz so pessimistisch rüberkommen will und nur überlebt, weil er nicht wirklich auf einen Ertrag angewiesen ist und demografische Probleme im Schlußlichtkreis vom Schlußlichtland, die keinesfalls durch die schmucken Fassaden neutralisiert werden können.
Es ist ein wenig wie die romantischen Urlaubsbilder vom kleinem Fischerdorf, die nur für den Urlauber eine Augenweide sind, die Leute vor Ort kämpfen Tag für Tag ums Überleben und finden das ganz und gar nicht romantisch, sie haben einfach keine andere Wahl als dort zu leben, wo sie hinein geboren worden sind.
Ich kann Dir nur empfehlen, den Alltag im abgehängten Osten nicht ganz so locker zu betrachten, aber vielleicht bringst Du ja eine Konterkulisse für meinen angemessen pessimistischen Beitrag.
Die Stadt kenne ich übrigens, hab regelmäßig dort zu tun und weiß, wie lebhaft es früher dort zuging.
Du wirst dort keinen Einheitsschwärmern begegnen, bestenfalls Rentnern, die nur deshalb froh sind, dort zu leben, weil sie nicht mehr arbeiten müssen, ein paar Kommunalpolitikern die zum Optimismus verdonnert worden sind und das wars auch schon.
Verschärft wurde diese ganze Endzeitstimmung noch durch kapitale Fehler, die vermeidbar waren, nämlich die unsäglichen Bauten von Verkaufstempeln auf der grünen Wiese, das hat alledem noch den Rest gegeben.
Apropos Wiese, die findet in zwei Wochen in Eisleben statt, sie das größte Volksfest Mitteldeutschlands.
Das war es früher auch schon, nur daß man dort heute mit drei Kindern kaum eine Stunde finanziell überlebt.



zuletzt bearbeitet 02.09.2012 20:51 | nach oben springen

#19

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 03.09.2012 11:48
von 94 | 10.792 Beiträge

Eine Sache, welche auch etwas aus dem Ruder lief, ist der Länderfinanzausgleich, besonders ab '95. Im Volumen bis dahin zwischen ein und zwei Mia, explodierte der Lastenausgleich durch den enormen Bedarf der Neufünfländer, besonders auch durch den ihrer ehemaligen Haupt-, inzwischen wiedervereinigt mit der ehemaligen Frontstadt, um Größenordnungen. Ehemalige (stolze) Nehmerländer fanden sich auf der Seite der Zahlemanns wieder. Ein Schock, von dem sich einige (politische ?)Kreise bis heute noch nicht erholt haben ... Scharnagl, Wilfried - Bayern kann es auch allein


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#20

RE: Was ist schief gelaufen nach der Wende?

in DDR Staat und Regime 03.09.2012 12:01
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #19
Eine Sache, welche auch etwas aus dem Ruder lief, ist der Länderfinanzausgleich, besonders ab '95. Im Volumen bis dahin zwischen ein und zwei Mia, explodierte der Lastenausgleich durch den enormen Bedarf der Neufünfländer, besonders auch durch den ihrer ehemaligen Haupt-, inzwischen wiedervereinigt mit der ehemaligen Frontstadt, um Größenordnungen. Ehemalige (stolze) Nehmerländer fanden sich auf der Seite der Zahlemanns wieder. Ein Schock, von dem sich einige (politische ?)Kreise bis heute noch nicht erholt haben ... Scharnagl, Wilfried - Bayern kann es auch allein


Und Herr Machnig aus Thüringen verlangt schon wieder einen Nachschlag.
http://www.welt.de/politik/deutschland/a...Wirtschaft.html
Die begreifen es einfach nicht, daß solche Ausschüttungen nichts aber auch gar nichts bringen, wenn die Strukturen so bleiben wie sie sind.
Es ist nicht zu fassen, wie beratungsresistent und eingeschüchtert unsere ostdeutschen Eliten sind, da sie immer noch Alimente fordern, anstatt die Grundsatzdiskussion über die Standortpolitik endlich anzufangen.



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Die Geschichte(n) der Wende
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Das Wunder der Wende
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Frohe Zukunft - Leben nach der Wende
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Deine Geschichte zum Mauerfall wie hast du die Wende erlebt ?
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Die Berliner Mauer kurz nach der Wende 1990
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Das Brandenburger Tor vor der Wende in Ost Berlin
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Die Mauer Mödlareuthein Video nach der wende
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