#41

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 19:04
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Außer Panzer-Handgranate aus der Stellung nix scharfes geschmissen.
Unsere Waffenkundigen können uns sicherlich auch mal den Unterschied zwischen Angriffs- u. Verteidigungshandgranaten erläutern und die Wurfweiten dazu, nicht das dir die Splitter um die Ohren zirpen.


zuletzt bearbeitet 17.04.2013 19:04 | nach oben springen

#42

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 19:40
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #41
Außer Panzer-Handgranate aus der Stellung nix scharfes geschmissen.
Unsere Waffenkundigen können uns sicherlich auch mal den Unterschied zwischen Angriffs- u. Verteidigungshandgranaten erläutern und die Wurfweiten dazu, nicht das dir die Splitter um die Ohren zirpen.



Als Sprengkörper-Interessierter will ich mich mal dazu äußern. Es gibt wohl nur sehr wenige unter uns, die scharfe Verteidigungshandgranaten geschmissen haben, höchsten die Attrappen. Das waren die schweren mit geriffeltem Mantel. Die Splitterwirkung wurde so, nach meiner Kenntniss, auf 200 m angesetzt. Deshalb wurden die nur aus der Deckung heraus, also aus dem Schützengraben z.B. geworfen. Die Angriffshandgranaten ware die, welche auch als Scharfe geworfen wurden, weil der relativ dünne Blechmantel nur eine Splitterwirkung bis ca. 25 m hatte. Ein dünnes Blech fliegt bei gleicher Anfangsgeschwindigkeit eben wesentlich weniger weit als ein kompaktes Stahlstück. Schmeiß mal mit einer leeren Blechbüchse ond einem gleich schweren Stahlstück, z.B. einer Schraubenmutter, dann wirst Du den Unterschied kennen. Da beim Angriff keine Deckung vor der Splitterwirkung besteht, heißen die wegen ihrer kurzen Splitterwirkung eben Angriffshandgranaten. Die sollen ja im gegnerischen Schützengraben detonieren und da führen die Splitter, wenn auch nicht unbedingt tödlich, doch zu Verletzungen, die den Gegner erst mal kampfunfähig machen.
So, ich hoffe, das richtig erklärt zu haben. Angriffshandgranaten klingt zwar gefährlicher las Verteidigungshandgranaten, aber in der Wirkung ist es genau umgekehrt.
Noch ein Nachtrag: Auch eine Angriffshandgranate konnte durchaus auch auf eine größere Entfernung Verletzungen zufügen. So fast geschehen bei einer Übung der KG, an der ich teilnahm. Der relativ massive Zünder flog mit zwitscherndem Geräusch über unsere Köpfe. Das prägt sich ein in´s Gedächtnis.



zuletzt bearbeitet 17.04.2013 19:43 | nach oben springen

#43

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 20:42
von PF75 | 3.294 Beiträge

Also wir hatten in der Ausbildund nur die RDG 5 (?) die Angriffsgranate aus der Stellung heraus geworfen,F 1 _einsatz ist mir nicht in Gedächtnis und beim Zuggefechtsschießen auf einen Truppenübungsplatz hatten wir noch als Zugabe mit scharfen Panzerhandgranate ein Panzerwrack bewerfen dürfen (auch aus sicherer Deckung)


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#44

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 21:36
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

An der Offiziershochschule haben wir an scharfen Handgranaten geworfen:
- Angriffshandgranate aus der Stellung
- Panzerhandgranate aus der Stellung
- Angriffshandgranate beim Zuggefechtsschießen Angriff aus der Bewegung

Letzteres wurde erst im 3. Studienjahr gemacht. Dabei wurden 2 Handgranten pro Gruppe ausgegeben. Die Frage lautete, wie weit man im Handgranatenweitzielwurf geworfen hätte. Jeder, der unter 50 Meter lag, wurde als "Selbstvernichter" bezeichnet und erhielt keine Handgranate. Kurz vor der Wurflinie wurde die Schützenlinie des Zuges noch einmal ausgerichtet. Dann ging es in die Bewegung im Schritt. "Handgranaten fertig zum Wurf!" - "Handgranten - WURF!" dazu ging es weiter im Schritt. Das Ziel lag ca. 50 Meter entfernt und war ein flacher Graben, in etwa 30 - 50 cm tief. Kopf nach vorn, so dass Gesicht und Hals geschützt waren. Nach der Detonation der 6 Handgranaten ging es mit Hurra und im Laufschritt über den Graben. Passiert ist bei allen 5 Zügen nichts. An Muffensausen kann ich mich nicht erinnern. Respekt hatten wir vor den Dingern, aber Angst - nein. Zu der Zeit wusste auch so ziemlich jeder, wer was kann. Wir konnten uns sicher sein, nicht näher als 40 Meter im Moment der Detonation zu sein.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


jecki09 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.04.2013 21:36 | nach oben springen

#45

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 21:51
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #44
An der Offiziershochschule haben wir an scharfen Handgranaten geworfen:
- Angriffshandgranate aus der Stellung
- Panzerhandgranate aus der Stellung
- Angriffshandgranate beim Zuggefechtsschießen Angriff aus der Bewegung

Letzteres wurde erst im 3. Studienjahr gemacht. Dabei wurden 2 Handgranten pro Gruppe ausgegeben. Die Frage lautete, wie weit man im Handgranatenweitzielwurf geworfen hätte. Jeder, der unter 50 Meter lag, wurde als "Selbstvernichter" bezeichnet und erhielt keine Handgranate. Kurz vor der Wurflinie wurde die Schützenlinie des Zuges noch einmal ausgerichtet. Dann ging es in die Bewegung im Schritt. "Handgranaten fertig zum Wurf!" - "Handgranten - WURF!" dazu ging es weiter im Schritt. Das Ziel lag ca. 50 Meter entfernt und war ein flacher Graben, in etwa 30 - 50 cm tief. Kopf nach vorn, so dass Gesicht und Hals geschützt waren. Nach der Detonation der 6 Handgranaten ging es mit Hurra und im Laufschritt über den Graben. Passiert ist bei allen 5 Zügen nichts. An Muffensausen kann ich mich nicht erinnern. Respekt hatten wir vor den Dingern, aber Angst - nein. Zu der Zeit wusste auch so ziemlich jeder, wer was kann. Wir konnten uns sicher sein, nicht näher als 40 Meter im Moment der Detonation zu sein.

ciao Rainman


Bei den GT haben wir die Angriffshandgranate nicht aus der völligen Deckung geworfen, war nur eine Erdmulde. Man konnte also die Detonation sehen (Schießplatz Streganz). Später bei den KG dann aus der vollen Deckung, also Schützengraben, aber wie schon gesagt, ein Zünder pfiff über uns mal hinweg. Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. Aber in der Praxis, mitten im Sturmangriff, wo man sowieso keine Zeit hat, sich erst hinzustellen und dann zu schmeißen ? Da wären m.E. dreißig Meter schon viel.
Mein Kumpel, zuletzt Major der NVA, erzählte mir mal von einer Übung, bei der ihm so ein Ding etwa 5 m vor die Füße gekullert war, weil der Werfer irgendwie Mist gebaut hatte, wohl aus der Hand gerutscht oder so. Er hat das Ding gesehen, sich umgedreht, rums, aber keine Splitter abbekommen. Glück gehabt. Klar, wenn sich der Blechmantel in gut ein Dutzend Teilchen zerlegt, kann man schon mal Glück haben. Mit jedem Meter mehr an Entfernung wird die Trefferdichte doch erheblich geringer.



zuletzt bearbeitet 17.04.2013 21:52 | nach oben springen

#46

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 21:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
Zitat von Rainman2 im Beitrag #44
An der Offiziershochschule haben wir an scharfen Handgranaten geworfen:
- Angriffshandgranate aus der Stellung
- Panzerhandgranate aus der Stellung
- Angriffshandgranate beim Zuggefechtsschießen Angriff aus der Bewegung

Letzteres wurde erst im 3. Studienjahr gemacht. Dabei wurden 2 Handgranten pro Gruppe ausgegeben. Die Frage lautete, wie weit man im Handgranatenweitzielwurf geworfen hätte. Jeder, der unter 50 Meter lag, wurde als "Selbstvernichter" bezeichnet und erhielt keine Handgranate. Kurz vor der Wurflinie wurde die Schützenlinie des Zuges noch einmal ausgerichtet. Dann ging es in die Bewegung im Schritt. "Handgranaten fertig zum Wurf!" - "Handgranten - WURF!" dazu ging es weiter im Schritt. Das Ziel lag ca. 50 Meter entfernt und war ein flacher Graben, in etwa 30 - 50 cm tief. Kopf nach vorn, so dass Gesicht und Hals geschützt waren. Nach der Detonation der 6 Handgranaten ging es mit Hurra und im Laufschritt über den Graben. Passiert ist bei allen 5 Zügen nichts. An Muffensausen kann ich mich nicht erinnern. Respekt hatten wir vor den Dingern, aber Angst - nein. Zu der Zeit wusste auch so ziemlich jeder, wer was kann. Wir konnten uns sicher sein, nicht näher als 40 Meter im Moment der Detonation zu sein.

ciao Rainman


Bei den GT haben wir die Angriffshandgranate nicht aus der völligen Deckung geworfen, war nur eine Erdmulde. Man konnte also die Detonation sehen (Schießplatz Streganz). Später bei den KG dann aus der vollen Deckung, also Schützengraben, aber wie schon gesagt, ein Zünder pfiff über uns mal hinweg. Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. Aber in der Praxis, mitten im Sturmangriff, wo man sowieso keine Zeit hat, sich erst hinzustellen und dann zu schmeißen ? Da wären m.E. dreißig Meter schon viel.
Mein Kumpel, zuletzt Major der NVA, erzählte mir mal von einer Übung, bei der ihm so ein Ding etwa 5 m vor die Füße gekullert war, weil der Werfer irgendwie Mist gebaut hatte, wohl aus der Hand gerutscht oder so. Er hat das Ding gesehen, sich umgedreht, rums, aber keine Splitter abbekommen. Glück gehabt. Klar, wenn sich der Blechmantel in gut ein Dutzend Teilchen zerlegt, kann man schon mal Glück haben. Mit jedem Meter mehr an Entfernung wird die Trefferdichte doch erheblich geringer.


Ich bin für einen Leistungstest in Eisenach, wer unter 30m wirft muss einen ausgeben


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#47

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 22:02
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #46
Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
Zitat von Rainman2 im Beitrag #44
An der Offiziershochschule haben wir an scharfen Handgranaten geworfen:
- Angriffshandgranate aus der Stellung
- Panzerhandgranate aus der Stellung
- Angriffshandgranate beim Zuggefechtsschießen Angriff aus der Bewegung

Letzteres wurde erst im 3. Studienjahr gemacht. Dabei wurden 2 Handgranten pro Gruppe ausgegeben. Die Frage lautete, wie weit man im Handgranatenweitzielwurf geworfen hätte. Jeder, der unter 50 Meter lag, wurde als "Selbstvernichter" bezeichnet und erhielt keine Handgranate. Kurz vor der Wurflinie wurde die Schützenlinie des Zuges noch einmal ausgerichtet. Dann ging es in die Bewegung im Schritt. "Handgranaten fertig zum Wurf!" - "Handgranten - WURF!" dazu ging es weiter im Schritt. Das Ziel lag ca. 50 Meter entfernt und war ein flacher Graben, in etwa 30 - 50 cm tief. Kopf nach vorn, so dass Gesicht und Hals geschützt waren. Nach der Detonation der 6 Handgranaten ging es mit Hurra und im Laufschritt über den Graben. Passiert ist bei allen 5 Zügen nichts. An Muffensausen kann ich mich nicht erinnern. Respekt hatten wir vor den Dingern, aber Angst - nein. Zu der Zeit wusste auch so ziemlich jeder, wer was kann. Wir konnten uns sicher sein, nicht näher als 40 Meter im Moment der Detonation zu sein.

ciao Rainman


Bei den GT haben wir die Angriffshandgranate nicht aus der völligen Deckung geworfen, war nur eine Erdmulde. Man konnte also die Detonation sehen (Schießplatz Streganz). Später bei den KG dann aus der vollen Deckung, also Schützengraben, aber wie schon gesagt, ein Zünder pfiff über uns mal hinweg. Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. Aber in der Praxis, mitten im Sturmangriff, wo man sowieso keine Zeit hat, sich erst hinzustellen und dann zu schmeißen ? Da wären m.E. dreißig Meter schon viel.
Mein Kumpel, zuletzt Major der NVA, erzählte mir mal von einer Übung, bei der ihm so ein Ding etwa 5 m vor die Füße gekullert war, weil der Werfer irgendwie Mist gebaut hatte, wohl aus der Hand gerutscht oder so. Er hat das Ding gesehen, sich umgedreht, rums, aber keine Splitter abbekommen. Glück gehabt. Klar, wenn sich der Blechmantel in gut ein Dutzend Teilchen zerlegt, kann man schon mal Glück haben. Mit jedem Meter mehr an Entfernung wird die Trefferdichte doch erheblich geringer.


Ich bin für einen Leistungstest in Eisenach, wer unter 30m wirft muss einen ausgeben



Na was soll das dann werden ? Von den alten Säcken, die dort zusammenkommen, schaffen doch die Wenigsten noch die 30 m. Das wird dann ein ganz schönes Besäufnis, wenn jeder dann einen ausgibt.



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#48

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 22:03
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
... Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. ...

Hallo DoreHolm,

an der OHS war sogar eines der Frühsportthemen "Handgranatenwurf". Das wurde zwar nur sehr selten (ca. 1x alle 2 Wochen) aufgerufen, aber es wurde gemacht. Dazu gab es erst eine Runde (1000m) Lauf zum Warmwerden, dann eine Schultergymnastik und dann ging es an diese Wurfanlagen, wo man die Granaten an einem gespannten Stahlseil schräg nach oben warf. Das hat, neben der eigentlichen MKE (Militärischen Körperertüchtigung) über drei Jahr durchaus zur Verbesserung der Wurfleistung beigetragen. Als ich anfing in Plauen, warf ich die Granate nur knapp über 30 Meter. Am Ende war meine Bestweite 42 Meter und ich war immer noch unter den schlechtesten Werfern. Die besten im Zug warfen dann durchaus über die 50 Meter. Der Beste, allerdings ein ehemaliger Speerwerfer, kam sogar auf etwa 80 Meter. Handgranatenwerfen war in erster Linie eine Frage der Wurftechnik.

ciao Rainman

EDIT: @ Grenzwolf - Und wer renkt dann die Arme wieder ein?


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


jecki09 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.04.2013 22:04 | nach oben springen

#49

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 22:06
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #48
Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
... Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. ...

Hallo DoreHolm,

an der OHS war sogar eines der Frühsportthemen "Handgranatenwurf". Das wurde zwar nur sehr selten (ca. 1x alle 2 Wochen) aufgerufen, aber es wurde gemacht. Dazu gab es erst eine Runde (1000m) Lauf zum Warmwerden, dann eine Schultergymnastik und dann ging es an diese Wurfanlagen, wo man die Granaten an einem gespannten Stahlseil schräg nach oben warf. Das hat, neben der eigentlichen MKE (Militärischen Körperertüchtigung) über drei Jahr durchaus zur Verbesserung der Wurfleistung beigetragen. Als ich anfing in Plauen, warf ich die Granate nur knapp über 30 Meter. Am Ende war meine Bestweite 42 Meter und ich war immer noch unter den schlechtesten Werfern. Die besten im Zug warfen dann durchaus über die 50 Meter. Der Beste, allerdings ein ehemaliger Speerwerfer, kam sogar auf etwa 80 Meter. Handgranatenwerfen war in erster Linie eine Frage der Wurftechnik.

ciao Rainman

EDIT: @ Grenzwolf - Und wer renkt dann die Arme wieder ein?


Ok, altersbedingt wird die Distanz auf 10 Meter reduziert und für die Damen 5


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#50

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 22:06
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #48
Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
... Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. ...

Hallo DoreHolm,

an der OHS war sogar eines der Frühsportthemen "Handgranatenwurf". Das wurde zwar nur sehr selten (ca. 1x alle 2 Wochen) aufgerufen, aber es wurde gemacht. Dazu gab es erst eine Runde (1000m) Lauf zum Warmwerden, dann eine Schultergymnastik und dann ging es an diese Wurfanlagen, wo man die Granaten an einem gespannten Stahlseil schräg nach oben warf. Das hat, neben der eigentlichen MKE (Militärischen Körperertüchtigung) über drei Jahr durchaus zur Verbesserung der Wurfleistung beigetragen. Als ich anfing in Plauen, warf ich die Granate nur knapp über 30 Meter. Am Ende war meine Bestweite 42 Meter und ich war immer noch unter den schlechtesten Werfern. Die besten im Zug warfen dann durchaus über die 50 Meter. Der Beste, allerdings ein ehemaliger Speerwerfer, kam sogar auf etwa 80 Meter. Handgranatenwerfen war in erster Linie eine Frage der Wurftechnik.

ciao Rainman

EDIT: @ Grenzwolf - Und wer renkt dann die Arme wieder ein?


Ich kann mich erinnern, daß wir informiert wurden, daß es bei den Briten spezielle Ausbildungen für den Handgranaten-Weit- und Zielwurf gibt, also nicht nur alle zwei Wochen mal, sondern als Spezialausbildung. Die mußten alle über 50 m schmeißen und auch in einen Kreis treffen.



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#51

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 22:12
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #48
Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
... Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. ...

Hallo DoreHolm,

an der OHS war sogar eines der Frühsportthemen "Handgranatenwurf". Das wurde zwar nur sehr selten (ca. 1x alle 2 Wochen) aufgerufen, aber es wurde gemacht. Dazu gab es erst eine Runde (1000m) Lauf zum Warmwerden, dann eine Schultergymnastik und dann ging es an diese Wurfanlagen, wo man die Granaten an einem gespannten Stahlseil schräg nach oben warf. Das hat, neben der eigentlichen MKE (Militärischen Körperertüchtigung) über drei Jahr durchaus zur Verbesserung der Wurfleistung beigetragen. Als ich anfing in Plauen, warf ich die Granate nur knapp über 30 Meter. Am Ende war meine Bestweite 42 Meter und ich war immer noch unter den schlechtesten Werfern. Die besten im Zug warfen dann durchaus über die 50 Meter. Der Beste, allerdings ein ehemaliger Speerwerfer, kam sogar auf etwa 80 Meter. Handgranatenwerfen war in erster Linie eine Frage der Wurftechnik.

ciao Rainman

EDIT: @ Grenzwolf - Und wer renkt dann die Arme wieder ein?

in der Schule gab es im Sportunterricht das Weitwerfen mit diesen Lederbällen,
über 30 Meter kam ich nie,und dann die Granate über 50 sogar 80 Meter
schmeißen?ist da nicht ein bischen Übertreibung angesagt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#52

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 22:15
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #50
... Ich kann mich erinnern, daß wir informiert wurden, daß es bei den Briten spezielle Ausbildungen für den Handgranaten-Weit- und Zielwurf gibt, also nicht nur alle zwei Wochen mal, sondern als Spezialausbildung. Die mußten alle über 50 m schmeißen und auch in einen Kreis treffen.

Das war bei uns Bestandteil des Militärischen Dreikampfes (Laufen, Handgranatenweitzielwurf auf Kreise, MPi-Schießen). Der normale Handgranatenweitzielwurf in der MKE beschränkte sich auf einen Zielsektor, der nicht verlassen werden durfte. Wie die Kreise beim Dreikampf lagen, weiß ich nicht mehr. Aber man musste signifikant über 50 Meter werfen können, wenn man sicher Punkte holen wollte. Ich war da als schlechter Läufer und schlechter Handgranatenwerfer raus aus der Sache.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
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#53

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 22:27
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #51
... in der Schule gab es im Sportunterricht das Weitwerfen mit diesen Lederbällen,
über 30 Meter kam ich nie,und dann die Granate über 50 sogar 80 Meter
schmeißen?ist da nicht ein bischen Übertreibung angesagt
Lutze

Der Armeerekord lag bei über 100 Metern, gehalten von einem gewissen Uwe Hohn, der ja auch eine Weile den Weltrekord mit dem Speer inne hatte (104,80 m - nach ihm wurden die Maße des Speeres aus Sicherheitsgründen, vor allem sein Schwerpunkt, verändert, so dass geringere Weiten erzielt wurden). Die Technik beim Handgranatenwerfen ähnelt der beim Speerwerfen. Der Bewegungsablauf ist derselbe und die Technik, die Granate so aus der Hand zu lassen, dass sie stabil fliegt, ist auch vergleichbar. Das Gewicht des Speers (600-800 Gramm) liegt leicht über dem der F1-Handgranate als Wurfgerät im MKE (ca. 500-600 Gramm) Wenn hier der Muskelaufbau und das Techniktraining zusammenkommen, können auch solche Weiten erzielt werden. Nahezu alle Disziplinen im MKE waren auch Wettkampfdisziplinen zumindest an der Offiziershochschule. Somit hatte ein ehemaliger Speerwerfer durchaus einen Anreiz, mit der Handgranate gezielt weiter zu trainieren. Und wie gesagt, mit 42 Metern hatte ich glaube ich noch die Note 3 und war unter den schlechteren Werfern im Zug.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
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#54

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 17.04.2013 23:58
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Ich kann mich noch an eine Episode in der Ausbildung erinnern.
Auf dem Ausbildungsplatz war Handgranaten werfen angesagt, aus dem Graben heraus...diesmal scharfe, ob Angriff-oder Verdeitigungsgranate kann ich nicht mehr sagen.
Alle saßen wir im sicheren Bunker und wurden Gruppenweise rauszitiert.
Es waren schon 2-3 Mann dran, als ich an der Reihe war, wenn ich mich recht entsinne waren mindestens 30 m gefordert.
Ich entsicherte ( Splind gezogen ) warf und bumm..an die 40 m.
Nach mir noch 2 Kollegen und dann kam Kollege X dran.
Alle warteten das er warf, aber Fehlanzeige. Wir beobachteten wie der Verantwortliche ( ein Hauptmann ) blass wurde.....
Unser Kollege fing an zu zittern und der Gen. Hptm. fragte warum er nicht werfe, der Splind war gezogen.
Er teilte mit , das es nicht seine Wurfhand ist und er nicht werfen kann.
Dann wechseln sie vorsichtig und halten sie ja den Bügel dabei fest umschlossen.
Er schaffte es und warf, aber nicht weit. Es hatte ganz schön gescheppert und Gen Hptm hatte erst mal tief durchgeatmet.
Die verbliebenen fragten als wir den Bunker wieder betraten , was los war...und wir berichteten was passiert war.


xxx
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#55

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 18.04.2013 00:16
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Fällt mir noch was ein aus der Ausbildungszeit.
Auf einen vorbei fahrenden Panzer springen und den Sehschlitz des Fahrers abdecken.
Wie das in der wahren Praxis aussehen sollte , mir ein Rätsel.
Wir hatten da aus Beton eine Platte mit einer Art Kfz-Grube. Da mußten wir uns überrollen lassen und wenn der Panzer drüber weg war Panzerhandgranate ( Atrappe ) auf den Panzer werfen.
Anschliessend wie geschrieben auf den Panzer springen, natürlich in Fahrtrichtung.
Da gab es gleich nebenan ein Gebäudeteil mit Treppe, jeder da hoch ca 3m, der Panzer kam wurde extra langsam ...das ja nichts passierte und sich noch jemand verletzte. Natürlich hatten wir auch ein schwarzes Tuch bei der Hand...Sehschlitz abgedeckt...und alles war gut.
Wie das in der reellen Praxis ausgesehen hätte, keine Ahnung.
Fand die Filme von der polnischen Panzerbesatzung " 4 Panzersoldaten und ein Hund " recht witzig. Den wurde mal der Turm weggeschossen und alle haben das überlebt......


xxx
zuletzt bearbeitet 18.04.2013 00:17 | nach oben springen

#56

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 18.04.2013 06:59
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #51
in der Schule gab es im Sportunterricht das Weitwerfen mit diesen Lederbällen,
über 30 Meter kam ich nie,und dann die Granate über 50 sogar 80 Meter
schmeißen?ist da nicht ein bischen Übertreibung angesagt
Lutze

@Lutze, während des Wehrdienstes musste man nicht immer in allem gut sein. Gesundes und unauffälliges Mittelmaß genügte. Auch da war es wie im richtigen Leben, was Du einmal gemacht hast, musstes Du immer wieder machen.
Für die Guten gab es zwar dann einen Blechorden, aber die sind auch nicht öfters in den Urlaub gefahren und durften nicht einen Tag eher nach Hause.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#57

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 18.04.2013 08:05
von chantre | 425 Beiträge

@furry
Mal ein paar Sprüche von damals und heute:
+ Wartezeit ist gediente Zeit.
+ von Eins bis Vier wird alles Offizier
+ fünf Minuten dumm gestellt, hält fürs ganze Leben


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 18.04.2013 08:10
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #55
Fällt mir noch was ein aus der Ausbildungszeit.
Auf einen vorbei fahrenden Panzer springen und den Sehschlitz des Fahrers abdecken.
Wie das in der wahren Praxis aussehen sollte , mir ein Rätsel.
Wir hatten da aus Beton eine Platte mit einer Art Kfz-Grube. Da mußten wir uns überrollen lassen und wenn der Panzer drüber weg war Panzerhandgranate ( Atrappe ) auf den Panzer werfen.
Anschliessend wie geschrieben auf den Panzer springen, natürlich in Fahrtrichtung.
Da gab es gleich nebenan ein Gebäudeteil mit Treppe, jeder da hoch ca 3m, der Panzer kam wurde extra langsam ...das ja nichts passierte und sich noch jemand verletzte. Natürlich hatten wir auch ein schwarzes Tuch bei der Hand...Sehschlitz abgedeckt...und alles war gut.
Wie das in der reellen Praxis ausgesehen hätte, keine Ahnung.
Fand die Filme von der polnischen Panzerbesatzung " 4 Panzersoldaten und ein Hund " recht witzig. Den wurde mal der Turm weggeschossen und alle haben das überlebt......[nachdenken]


War das nicht der Film.Wo nur der Hund eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Abitur hatte.


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#59

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 18.04.2013 08:15
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #54
Ich kann mich noch an eine Episode in der Ausbildung erinnern.
Auf dem Ausbildungsplatz war Handgranaten werfen angesagt, aus dem Graben heraus...diesmal scharfe, ob Angriff-oder Verdeitigungsgranate kann ich nicht mehr sagen.
Alle saßen wir im sicheren Bunker und wurden Gruppenweise rauszitiert.
Es waren schon 2-3 Mann dran, als ich an der Reihe war, wenn ich mich recht entsinne waren mindestens 30 m gefordert.
Ich entsicherte ( Splind gezogen ) warf und bumm..an die 40 m.
Nach mir noch 2 Kollegen und dann kam Kollege X dran.
Alle warteten das er warf, aber Fehlanzeige. Wir beobachteten wie der Verantwortliche ( ein Hauptmann ) blass wurde.....
Unser Kollege fing an zu zittern und der Gen. Hptm. fragte warum er nicht werfe, der Splind war gezogen.
Er teilte mit , das es nicht seine Wurfhand ist und er nicht werfen kann.
Dann wechseln sie vorsichtig und halten sie ja den Bügel dabei fest umschlossen.
Er schaffte es und warf, aber nicht weit. Es hatte ganz schön gescheppert und Gen Hptm hatte erst mal tief durchgeatmet.
Die verbliebenen fragten als wir den Bunker wieder betraten , was los war...und wir berichteten was passiert war.


Wenn der die Granate mit der falschen Hand nur zwei, drei Meter weitergekullert hätte und abgeduckt im Schützengraben, dabei Ohren zugehalten, wäre auch nichts passiert. Oder einfach dei gedrücktem Hebel den Splint wieder reingesteckt und dann gewechselt.
Ich hatte es vor einiger Zeit schon mal geschrieben, was mir beim ersten Handgranatenwurf passiert ist: Ring gezogen, Granate geschmissen - der kleine Knall des Zünders blieb aus, demzufolge dann auch der große Knall. Offz. nach einer Minute nachgeschaut, Splint war noch drin. Mir wieder in die Hand gedrückt, Abzugsring nach mal zusammengebogen, Splint noch mal richtig zusammengedrückt, dann gezogen, geguckt, ob der Splint auch wirklich raus war und dann geworfen. In aller Ruhe, ganz ohne Muffensausen. Passiert war, daß ich den Splint nicht richtig zusammengebogen hatte und beim Abzug den Ring auseinandergezerrt hatte, der Splint aber drin blieb. Sowas ist mir später nie wieder passiert. Immer erst geguckt, ob der Splint auch draußen war, bevor ich geschmissen habe bzw. vorher schon darauf geachtet, daß die Splintenden auch weit genug zusammengebogen waren.



silberfuchs60 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 18.04.2013 08:20
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #51
Zitat von Rainman2 im Beitrag #48
Zitat von DoreHolm im Beitrag #45
... Aber sag mal, 50 m werfen ? Das war doch eine beachtliche Leistung nach viel, viel Übung ? Ich habe beim Leistungstest knapp 30 m geworfen und durfte trotzdem an so ein Ding. Wie schon gesagt, 25 m Splitterwirkung wurde verkündet. ...

Hallo DoreHolm,

an der OHS war sogar eines der Frühsportthemen "Handgranatenwurf". Das wurde zwar nur sehr selten (ca. 1x alle 2 Wochen) aufgerufen, aber es wurde gemacht. Dazu gab es erst eine Runde (1000m) Lauf zum Warmwerden, dann eine Schultergymnastik und dann ging es an diese Wurfanlagen, wo man die Granaten an einem gespannten Stahlseil schräg nach oben warf. Das hat, neben der eigentlichen MKE (Militärischen Körperertüchtigung) über drei Jahr durchaus zur Verbesserung der Wurfleistung beigetragen. Als ich anfing in Plauen, warf ich die Granate nur knapp über 30 Meter. Am Ende war meine Bestweite 42 Meter und ich war immer noch unter den schlechtesten Werfern. Die besten im Zug warfen dann durchaus über die 50 Meter. Der Beste, allerdings ein ehemaliger Speerwerfer, kam sogar auf etwa 80 Meter. Handgranatenwerfen war in erster Linie eine Frage der Wurftechnik.

ciao Rainman

EDIT: @ Grenzwolf - Und wer renkt dann die Arme wieder ein?

in der Schule gab es im Sportunterricht das Weitwerfen mit diesen Lederbällen,über 30 Meter kam ich nie,und dann die Granate über 50 sogar 80 Meter
schmeißen?ist da nicht ein bischen Übertreibung angesagt
Lutze


Das waren diese schweren Lederbälle--man nannte sie Medizinball,wenn ich mich noch recht entsinne.


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