#101

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2011 10:18
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Zitat von S51

Zitat von Zoellner1974
Seriendetonationen waren ja auch gewollt. .. wurden mindestens 3 Automaten ausgelöst, um die gesamte Höhe des MGZ abzudecken. ...



Gewollt? Technisch bedingt manchmal durch die Schaltung der Zündkreise und dadurch, dass der Auslösedraht am Gehäuse der vorhergehenden Mine befestigt war. Allerdings habe ich es eher selten erlebt, dass eine komplette Höhe (also die drei oder vier Minen übereinander) ausgelöst haben. Vögel haben meist nur die obere Mine "kommen" lassen, andere Tiere meist nur die unterste und dann durch die Erschütterungen am Auslösedraht oft noch die davor und die dahinter. Eine Auslösung durch Menschen habe ich nicht miterlebt mit einer Ausnahme, als ich selbst kurz vor Stapelburg als KS beim Durchlass die oberste Mine über mir ausgelöst habe. Obwohl die Linie da schon längst abgeschaltet war. Weil ich direkt und ganz unten darunter war und die Ladung vor mir abpfiff aber auch wegen des Motorradstahlhelmes ist mir außer einem gewaltigen Dröhnen und Pfeiffen in den Ohren noch Stunden später aber nichts passiert. Wären da auch noch die beiden Minen mitte und unten gekommen, könnte ich hier wohl nicht allzuviel schreiben.
Blitzeinschläge haben manchmal ganze Felder ausgelöst. Wenn das bei der KS hinter dir losging, ist der Eindruck unbeschreiblich. So ähnlich müssen sich Soldaten im Trommelfeuer gefühlt haben. Auch im Vorharz gab es öfter Gewitter.
Mal ganz abgesehen von dem Sackstand danach. Der Abschnitt musste ja dann gesichert werden. Oder anders: Feierabend ade´. Petrus hatte was übrig für uns, er schickte seine Sendboten in meiner Erinnerung immer ungefähr eine halbe Stunde vor Schichtende.




Gewollt waren Mehrfachauslösungen ganz und gar nicht. Im Gegenteil wurden so genannte Zündkreisunterbrecher eingebaut, um das zu vermeiden.

Theo 85/2


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#102

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2011 11:29
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Theo85/2

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Theo85/2

Zitat von willie

Zitat von Theo85/2

Zitat von eisenringtheo
Richtig: Man hätte die Minen von der Feindseite her auslösen müssen, bevor der Durchbruch stattfindet und sich der Zaun bewegt. Und ich denke, das war gar nicht so einfach. Nach Gartenschläger hat man die SM70 diese entsprechend geschützt. Hier im Forum gibt es zum Glück Leute, die genauer wissen, was geht und was nicht geht. So verkneife ich mir weiteres Spekulieren. Wenn man auf der Freundseite des MGZ steht, kann man die Minen wohl nicht ohne Lebensgefahr auslösen, oder doch?
Theo



Ich weis, was geht und was nicht.




Die Minen waren parallel am Zaun befestigt, d.h., Feindwärts trennte nur der Streckmetallzaun und der Pfeiler einen möglichen "Auslöser" von der Mine.

Theo 85/2




Hallo Theo,

eine Auslösung der Anlage konnte sehr einfach sowohl aus feindwärtiger als auch aus freundwärtiger Richtung durchgeführt werden.
Man nahm hierzu einen etwas längeres Seil mit einem Wurfanker (Haken/Drillingshaken) und warf dieses Gerät an/in den Auslösedraht der Anlage. Dieser Haken verfing sich am Auslösedraht. Durch anschließenden Zug am Seil wurde die Anlage (eine, Z.T. auch mehrere ausgelöst. Das Seil mußte jedoch eine entsprechende Länge besitzen; wegen der Streuwirkung der im Trichter der Anlage enthaltenen Metallteile (ca. 4mm große Metallwürfel).
Gruß Willie

Es waren 87 Metallsplitter.Aber zur Auslösung.Was nutzt das?

Theo85/2

In der Variante SM-70: 80 Stahlsplitter 4 x 4 mm.
In der Variante SM-70/M: 20 Wälzlägerkugeln, Durchmesser 8 mm.

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....topic=2238&st=0

Die Entwicklung erfolgte im Auftrag des MfNV der DDR.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=788







Ich bleib mal bei dem was ich gelernt habe und nicht unbedingt, was im NVA Forum steht!

Theo 85/2





In welcher Richtung?
Anzahl der Stahlsplitter oder Wälzlager oder in Wer den Auftrag dafür gegeben hat?
Und was haste da 1984 im Bezug auf die Anlagen 501/701 noch bei der GT gelernt?


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 20.03.2011 11:30 | nach oben springen

#103

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2011 12:23
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

In welcher Richtung?
Anzahl der Stahlsplitter oder Wälzlager oder in Wer den Auftrag dafür gegeben hat?
Und was haste da 1984 im Bezug auf die Anlagen 501/701 noch bei der GT gelernt?
[/quote]

Hallo TH
Ich habe 84 Juni nach Grundausbildung, Fahrschule, Sprengausbildung eine Instandsetzungsberechtigung B für GSA Nr.:1/2 (Mine 501/701) durch Ausbildung erworben. Ich weis also schon etwas über diese Dinger, wenn auch durch die Zeit beding einiges in der Erinnerung abhanden gekommen ist und auch Gesprächspartner naturgemäß etwas "dünn" gesät sind. Man durfte auch keine Aufzeichnung anfertigen, sondern musste alles auswendig lernen!
Übrigens kenne ich nur die Ausführung mit Stahlsplittern.

Gruß
Theo85/2


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#104

RE: Minen und SM 70 an der DDR Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2011 12:23
von Zoellner1974 | 37 Beiträge

Eine verstärkte Nachsuche gab es nicht nur entlang des MGZ. Wobei die Grenztruppen den Vorteil hatten, das Geschehen genau lokalisieren zu können. Eingesetzte Kräfte auf westdeutschem Gebiet hatten ebenfalls den Auftrag, den Grenzverlauf abzusuchen. Hintergrund dafür war ein Vorfall, bei dem ein Flüchtling nach Asulösung der SM-70 noch bis auf wenige Meter auf Bundesgebiet gelangte, dort aber entkräftet liegenblieb und verblutete. Er wurde erst am nächsten Tag tot aufgefunden. Deshalb hieß es danach immer: Nachsuche. Im Bereich Ellrich ist mir kein Vorfall bekannt, bei dem Menschen durch Selbstschußanlagen verletzt oder getötet worden sind. Auslösungen gab es häufiger, diese waren aber größtenteils wohl auch auf Erdsetzungen zurückzuführen, da in unserem Bereich große Erdbewegungen notwendig waren, um den MGZ auf ein gleichmäßiges Niveau zu bringen. Als sich dass Erdreich anschließend verdichtete kam es vermutlich zu Spannungen im MGZ, wodurch dann ausgelöst wurde. Für den überwiegenden Teil der Detonationen dürften aber Tiere verantwortlich gewesen sein. Ebenso verhielt es sich bei den Erdminen. Hier waren Hauptauslöser Tiere und nach starken Wintern Schneelast.Ich habe selbst einmal beobachtet, wie ein, aus einer Hundelaufanlage entlaufener Schäferhund eine Mine ausgelöst hat.


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#105

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2011 13:27
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Theo85/2



In welcher Richtung?
Anzahl der Stahlsplitter oder Wälzlager oder in Wer den Auftrag dafür gegeben hat?
Und was haste da 1984 im Bezug auf die Anlagen 501/701 noch bei der GT gelernt?



Hallo TH
Ich habe 84 Juni nach Grundausbildung, Fahrschule, Sprengausbildung eine Instandsetzungsberechtigung B für GSA Nr.:1/2 (Mine 501/701) durch Ausbildung erworben. Ich weis also schon etwas über diese Dinger, wenn auch durch die Zeit beding einiges in der Erinnerung abhanden gekommen ist und auch Gesprächspartner naturgemäß etwas "dünn" gesät sind. Man durfte auch keine Aufzeichnung anfertigen, sondern musste alles auswendig lernen!
Übrigens kenne ich nur die Ausführung mit Stahlsplittern.

Gruß
Theo85/2[/quote]


Thanks für die Antwort zur zweiten Frage.
Und was paßt nicht im Bezug auf meine erste Frage.


P.S.:
Die Ausführung mit Wälzlager sollte ab 1984 in den Anlagen 701 zum Einsatz kommen.
Es wurde auch eine Ausführung ohne Splittereinlage erprobt. Diese sollte ab 1985 in 5 Anlagen 701 eingebaut werden.


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#106

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.04.2011 15:55
von Pohranicnik | 16 Beiträge

Der Eiserne Vorhang zwischen Ost Deutschland und der Tschechoslowakei.

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#107

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 11:49
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Bei Zaunknicks haben die Trichter auch mal Richung Kolonnenweg gezeigt und persönlich war ich mir nie sicher das nicht auch mal eine spontane Auslösung mir paar Splitter um die Ohren weht und ich hab daher immer einen größeren Bogen um diese Stellen gemacht.
Dazu eine Frage an die Spezialisten.
Wie weit war die Splitterwirkung, hätten sie über den K6 zum Kolonnenweg gelangen können?


zuletzt bearbeitet 14.04.2012 11:50 | nach oben springen

#108

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 12:54
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Bei Zaunknicks haben die Trichter auch mal Richung Kolonnenweg gezeigt und persönlich war ich mir nie sicher das nicht auch mal eine spontane Auslösung mir paar Splitter um die Ohren weht und ich hab daher immer einen größeren Bogen um diese Stellen gemacht.
Dazu eine Frage an die Spezialisten.
Wie weit war die Splitterwirkung, hätten sie über den K6 zum Kolonnenweg gelangen können?




Nu da hatteste ja einen gewaltigen Knick in der Optik.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#109

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 12:55
von S51 | 3.733 Beiträge

Im Wiki steht etwas von 170 Metern. Das kann ich nicht für die Praxis nachvollziehen. Wenn es rumste, dann haben wir es aber auch am Kolonnenweg pfeiffen gehört und prasseln gespürt. Zumindest für meine Person oder meinen jeweiligen Posten aber ohne dabei einen Kratzer abzukriegen. Gerade bei Gewitter hat es doch öfter gescheppert.
Das wäre eine Entfernung von ca. 10 Metern seitlich.
Wild haben wir manchmal bis knapp 5 Meter neben der explodierten Mine mit Knochenbrüchen (Rehe) gefunden, meist aber nicht weiter als 3 - 4 Meter. Nur ein Stück war in dieser Zeit wirklich tot (ein Reh, glaube ich mich zu erinnern). Alles andere nur verletzt, meist zwei oder mehr Läufe gebrochen.
Von Vögeln blieben, wenn sie nahe ausgelöst haben, nur Reste. Weiter weg, so ab 4 Meter, nur Federn. Die sind also wahrscheinlich noch weggeflogen.
Es wurde, so steht in anderen Stellen zu lesen, in den 80-er Jahren eine stärkere Minenvariante erprobt. Diese hätte eine wirksame Reichweite von etwa 20 m gehabt. Das stelle ich mir etwas kompliziert vor im Grenzeralltag.
Bei einer KS, als ich GAK durch den Zaun gelassen habe, ist es mir im Frühsommer 1983 bei Stapelburg passiert, dass eine Mine (die Oberste) trotz und auch nach einer halben Stunde Abschaltung noch ausgelöst hat während ich die Gassenluke unten bediente. Direkt über mir also. Die untere und die mittlere Mine lösten nicht aus.
Ich hatte Schwein. Bis auf den Knall habe ich gar nichts abgekriegt. Zwar hatte der Helm seitdem eine Schramme aber das war wohl nur ein Halteteil. Seitdem höre ich aber auf einem Ohr etwas schlechter.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#110

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 13:40
von Alfred | 6.861 Beiträge

S51,

er "krachte" öfter.

Von 1972 bis 1982 wurden insgesamt rund 52.000 SM 70 ausgelöst.

Es gab eine grobe Aufteilung in

- 50 % Wild
- 30 % Witterung
- 20 % technische Mängel.


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#111

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 13:54
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von Alfred
S51,

er "krachte" öfter.

Von 1972 bis 1982 wurden insgesamt rund 52.000 SM 70 ausgelöst.

Es gab eine grobe Aufteilung in

- 50 % Wild
- 30 % Witterung
- 20 % technische Mängel.




zusammengerechnet sind das ja 100% Alfred, worunter zählen denn jetzt die Auslösungen durch Grenzverletzter? Wild oder technische Mängel? Witterung schließe ich mal aus.... auch nur grob


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#112

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 13:55
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Alfred
S51,

er "krachte" öfter.

Von 1972 bis 1982 wurden insgesamt rund 52.000 SM 70 ausgelöst.

Es gab eine grobe Aufteilung in

- 50 % Wild
- 30 % Witterung
- 20 % technische Mängel.





Mal die Fakts etwas anpassen:

Zeitraum 01.12.1974 bis 30.05.1982;

52 794 Minen der Sperranlage 501 ausgelöst. Zum damaligen Zeitpuntk waren dies 85,7 % aller an den Sperranlagen montierten SM-70.

Davon 0,3 % durch Flüchtlinge.

Technische Daten, auch zur max. Flugweite der Splitter;
hier lang.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....opic=2238&st=30


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 14.04.2012 14:06 | nach oben springen

#113

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 14:01
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Alfred jetzt musste aber mal Deine Unterlagen auf den neuesten Stand bringen,so geht das nicht,Du hast Dich ja um ein paar Minen verschätzt.


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#114

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 14:12
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zitat von exgakl

Zitat von Alfred
S51,

er "krachte" öfter.

Von 1972 bis 1982 wurden insgesamt rund 52.000 SM 70 ausgelöst.

Es gab eine grobe Aufteilung in

- 50 % Wild
- 30 % Witterung
- 20 % technische Mängel.




zusammengerechnet sind das ja 100% Alfred, worunter zählen denn jetzt die Auslösungen durch Grenzverletzter? Wild oder technische Mängel? Witterung schließe ich mal aus.... auch nur grob





Aus dem Grund habe ich ja geschrieben "grob".
Kannst ja auch mal was bringen außer Kommentare.


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#115

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 14:19
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge

Zitat von Thunderhorse
(..)

Zeitraum 01.12.1974 bis 30.05.1982;

52 794 Minen der Sperranlage 501 ausgelöst. Zum damaligen Zeitpuntk waren dies 85,7 % aller an den Sperranlagen montierten SM-70.

Davon 0,3 % durch Flüchtlinge.

Technische Daten, auch zur max. Flugweite der Splitter;
hier lang.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....opic=2238&st=30



158 Auslösungen durch GV. Berücksichtigt man, dass ein GV u. U. mehrere SM 70 auslösen kann, erscheint mir das eines sehr geringe Zahl.
Wie effektiv war dieses Sperrelement eigentlich???
Theo


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#116

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 14:23
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von exgakl

Zitat von Alfred
S51,

er "krachte" öfter.

Von 1972 bis 1982 wurden insgesamt rund 52.000 SM 70 ausgelöst.

Es gab eine grobe Aufteilung in

- 50 % Wild
- 30 % Witterung
- 20 % technische Mängel.




zusammengerechnet sind das ja 100% Alfred, worunter zählen denn jetzt die Auslösungen durch Grenzverletzter? Wild oder technische Mängel? Witterung schließe ich mal aus.... auch nur grob





Aus dem Grund habe ich ja geschrieben "grob".
Kannst ja auch mal was bringen außer Kommentare.





Und grob 2 Jahre verbuchselt.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#117

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 14:26
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich habe durchaus von Fällen gehört in denen GV zwar ausgelöst haben aber unverletzt rüber gekommen sind. Genauso von Fällen, in denen es keine Auslösung trotz scharfer Anlage gab und der GV wohlbehalten im Westen ankam.
Freilich auch vom Gegenteil.
Allerdings ereignete sich keiner dieser Fälle zu meiner Zeit in meinem jeweiligen Abschnitt.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#118

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 14:28
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Alfred

Zitat von exgakl

Zitat von Alfred
S51,

er "krachte" öfter.

Von 1972 bis 1982 wurden insgesamt rund 52.000 SM 70 ausgelöst.

Es gab eine grobe Aufteilung in

- 50 % Wild
- 30 % Witterung
- 20 % technische Mängel.




zusammengerechnet sind das ja 100% Alfred, worunter zählen denn jetzt die Auslösungen durch Grenzverletzter? Wild oder technische Mängel? Witterung schließe ich mal aus.... auch nur grob





Aus dem Grund habe ich ja geschrieben "grob".
Kannst ja auch mal was bringen außer Kommentare.





Und grob 2 Jahre verbuchselt.





Richtig,

Schreibfehler.

Richtíg muss sein 1.12.1974 bis 30.05.1982.

Aber DEINE Prozentrechnung müsste wohl auch ein wenig anders aussehen.

Sonst denke noch einer, dass jedes Jahr dieser Prozentsatz auslöste.


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#119

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.04.2012 16:00
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Alfred
[Und grob 2 Jahre verbuchselt.




Richtig,

Schreibfehler.

Richtíg muss sein 1.12.1974 bis 30.05.1982.

Aber DEINE Prozentrechnung müsste wohl auch ein wenig anders aussehen.

Sonst denke noch einer, dass jedes Jahr dieser Prozentsatz auslöste.[/quote]


Die 0,3 % beziehen sich auf die Gesamtzahl der ausgelösten SM-70. Wer verstehend lesen kann, kapiert dies sicherlich auch.
Und ausgerechnet hat die ca. 0,3 % der Pionierdienst Kdo GT.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#120

RE: Minen und SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.05.2012 22:46
von zoni-94 | 176 Beiträge

Hallo Leute
Hier mal ein Beispiel aus der Praxis,......er hat es noch bis in den Westen geschafft...
allerdings hat er es NICHT überlebt...





Gruß zoni


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