#1

Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 18:20
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Guten Tag zusammen

kann man folgende 2 Thesen aufstellen:

Ein Postenpaar auf Streife ging immer hintereinander,nie nebeneinander.

Der mit dem höheren Rang ging immer an zweiter Stelle,den Rangniedrigen vor sich.

Gab es Abweichungen ?



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#2

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 18:27
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

So sollte es eigentlich immer sein,aber die Praxis sah anders aus.
Ich bin immer mit meinem Posten nebeneinander gelaufen und auch als ich 2.HJ war haben es die "Alten" so gemacht.
Vielleicht wenn man mal mit einem raus ging den man gar nicht kannte hat man das so gemacht,aber ansonsten kenne ich das nicht so sehr.
Wir haben es natürlich aber anders in der Ausbildung gelernt,immer hinter einander und der PF hinten dem P.
Im Winter im Harz mußte natürlich der Posten mit den Schiern vorneweg um die Spur zu ziehen,damit der "Alte" nicht so schwitzen mußte.

04/86-04/87 in Schierke


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#3

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 18:51
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Ich möchte mal dazu anmerken.Wir sind auch nebeneinander gegangen.OK wenn die Neuen aus der Ausbildung kamen und man kannte sich noch nicht,ging der Posten vorne weg.Oder es sei denn,das mal wieder ein Sacktreter im Abschnitt war.Klar es war halt die Dienstvorschrift,aber wurde selten eingehalten.Genauso wie die Anzugsordnung und Waffenhaltung----Knöpfe waren auf und der Waffenriemen lang gehalten.Unser KC hat immer gesagt kurz vor der Vergatterung--nehmt Euch ein Beispiel am BGS.Klar kam es vor,das wir wieder weg treten mussten um alles nach Dienstvorschrift wieder herzustellen.Aber wir waren noch nicht mal richtig von Hof--da war alles in normalen Zustand wieder.Und das war vor 34 Jahren


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#4

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 19:19
von Buedinger | 1.504 Beiträge

Zitat von Zermatt
Guten Tag zusammen
kann man folgende 2 Thesen aufstellen:
Ein Postenpaar auf Streife ging immer hintereinander,nie nebeneinander.
Der mit dem höheren Rang ging immer an zweiter Stelle,den Rangniedrigen vor sich.
Gab es Abweichungen ?


Hallo Zermatt,

lt. Vorschrift hatte der Posten versetzt vor dem Postenführer zu laufen. Dabei sollte der Postenführer auf der grenzwärtigen Seite gehen. Der Abstand zueinander sollte (wenn ich mich recht erinnere) ca. 2 bis 3 Schritte/Meter betragen.

Ausgebildet wurde es so, aber daran gehalten hat sich wohl kaum einer - wie schon geschrieben wurde.

Zumeist war der höhere Rang Postenführer, bei gleichem Rang war die Einteilung der Grenzposten in Posten und Postenführer bei der Befehlserteilung zum GD ausschlaggebend.

Tschüß
Büdinger


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#5

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 20:19
von maja64 (gelöscht)
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Der höhere Dienstgrad war immer Postenführer.Ich selbst und 2 Mann von meiner Kompanie wurden frühzeitig zum Postenführer befördert(richtig mit abgelegter Prüfung,alle anderen wurden es automatisch bei Beförderung zum Gefreiten).Nutzte mir aber nicht viel,da ich ja immer als Soldat mit Gefreiten draussen war,und man den Postenführerzuschlag(50 o. 60 Mark im Monat) nur bekam,wen man auch offiziell als Postenführer eingesetzt war.


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#6

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 20:28
von bruno | 598 Beiträge

hallo maja 64,
es gab 50,-mark postenführerzulage,
sowie 50,-mark grenzzulage und 50,-mark
für den gefreiten.


nichts auf der welt ist so gerecht verteilt wie der verstand.
denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
rené descartes
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#7

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 20:36
von maja64 (gelöscht)
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Hallo bruno
Also ich habs noch so in Erinnerung: Soldat 150 Mark
Gefreiter 180 Mark
irgendetwas war 50 Mark (Postenführerzuschlag o. Grenzzuschlag)
irgendetwas war 60 Mark ( " " )


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#8

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.05.2009 22:51
von Rainman2 | 5.764 Beiträge
Zitat von maja64
Der höhere Dienstgrad war immer Postenführer ...


Hallo Maja64,

es gab eine Ausnahme. Wenn Reservisten (i.d.R. Gefreite) eingesetzt wurden, konnte es dazu kommen, dass sie mit einem Soldaten Postenführer rausgingen, wobei der Soldat aufgrund seiner Ausbildung und der Kenntnis des Abschnitts auch als Postenführer eingesetzt wurde. Diese Kombination war sehr konfliktträchtig. Dehalb haben wir in der Planung immer versucht, solche Paarungen zu vermeiden. Aber möglich war es und gemacht wurde es ganz selten auch. Aber ansonsten hast Du recht.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 29.05.2009 22:52 | nach oben springen

#9

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.07.2009 22:12
von muts | 89 Beiträge

Zitat von maja64
Ich selbst und 2 Mann von meiner Kompanie wurden frühzeitig zum Postenführer befördert(richtig mit abgelegter Prüfung,alle anderen wurden es automatisch bei Beförderung zum Gefreiten).


Als ich bei GT war wurde aus meiner Erfahrung niemand zum Postenführer befördert. Postenführer wurde man, nach ich glaube einwöchiger Ausbildung mit Prüfung (die Ausbildung fand im GR23 in Steimke und im GR9 in Hildburghausen statt). Wer diese Ausbildung nicht hatte wurde auch mit der Beförderung zum Gefreiten kein Postenführer. Die Ausbildung zu Postenführern begann so etwa Mitte 2.Diensthalbjahr. Ich glaube ich war gerade Postenführer als ich Vize wurde.

Zitat von maja64
Der höhere Dienstgrad war immer Postenführer.


Da einige wenige Gefreite die Ausbildung zum Postenführer nicht hatten, war mitunter die Konstellation möglich, daß ein Soldat als Postenführer mit einem Gefreiten als Posten in den Busch ging. Diese Schichten waren aber, wie erwähnt wurde, problematisch ,da sich der "E" selbstverständlich nichts sagen lassen wollte, obwohl der Soldat zumindest für diese Zeit Vorgesetzter war.

Reservisten waren noch ein ganz anderes Thema. Denen war das sowieso völlig Schnuppe ,ob der Postenführer ein Soldat, ein Gefreiter oder der Kaiser von China war.

Gruß
Matthias


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#10

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.07.2009 22:42
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von muts
Zitat von maja64
Ich selbst und 2 Mann von meiner Kompanie wurden frühzeitig zum Postenführer befördert(richtig mit abgelegter Prüfung,alle anderen wurden es automatisch bei Beförderung zum Gefreiten).


Als ich bei GT war wurde aus meiner Erfahrung niemand zum Postenführer befördert. Postenführer wurde man, nach ich glaube einwöchiger Ausbildung mit Prüfung (die Ausbildung fand im GR23 in Steimke und im GR9 in Hildburghausen statt). Wer diese Ausbildung nicht hatte wurde auch mit der Beförderung zum Gefreiten kein Postenführer. Die Ausbildung zu Postenführern begann so etwa Mitte 2.Diensthalbjahr. Ich glaube ich war gerade Postenführer als ich Vize wurde.

Zitat von maja64
Der höhere Dienstgrad war immer Postenführer.


Da einige wenige Gefreite die Ausbildung zum Postenführer nicht hatten, war mitunter die Konstellation möglich, daß ein Soldat als Postenführer mit einem Gefreiten als Posten in den Busch ging. Diese Schichten waren aber, wie erwähnt wurde, problematisch ,da sich der "E" selbstverständlich nichts sagen lassen wollte, obwohl der Soldat zumindest für diese Zeit Vorgesetzter war.



Hallo muts
Vielleicht hängt das ja mit den verschiedenen Zeiten zusammen als wir beide bei den GT waren,Also bei mir war es so wie beschrieben.Zu der Zeit als du dabei warst gabs ja auch schon diese 3 monatige Ausbildungszeit im GAR.Soweit mir das noch in Erinnerung ist gabs zu meiner Zeit (83/84)das in den beiden GAR vom Grenzkommando Süd in Eisenach bzw.Rudolstadt noch nicht.Jetzt habe ich aber gestern in einen Beitrag von büdinger gelesen das es das im GAR Halberstadt schon 1982 gab.
Zum Teil war ja auch die Ausstattung von GR. zu GR. verschieden.Da ich an der Trennungslinie vom GR.3 zum GR.9 war,haben wir damals auch mitbekommen das unsere Kollegen im GR.9 schon das neuere GMN hatten,wir aber noch das alte.
Also zu meiner Zeit mußte ich ja auch nicht die GK. verlassen um eine Postenführerprüfung abzulegen,das lief alles auf unserer Kompanie ab.
Aber glücklicherweise is ja mein alter Polit auch hier im Forum,der mich berichtigt falls ich Käse erzählt habe.


Grüße vom Rennsteig,maja


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#11

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.07.2009 23:15
von maja64 (gelöscht)
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Jetzt kann natürlich auch jemand sagen der das liest das GAR 12"Rudi Arnstadt"das war doch in Plauen und nicht in Rudolstadt.Ja aber erst ab 1984 o.1985,als nämlich die OHS von Plauen nach Suhl umgezogen ist,da wurden die bisherigen 3 Standorte des Regiments Dittrichshütte bei Saalfeld (1.-4.ABK),Johanngeorgenstadt (5.-8.ABK)und Rudolstadt (9.ABK + Stab)aufgegeben.

Gruß maja


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#12

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.07.2009 00:22
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Möchte auch was dazu schreiben.War 74-75 bei den GT,ich kenne das nicht so mit der Postenführer-Prüfung.
Bei uns wurde jeder im letzten Diensthalbjahr Postenführer,außer Gefreite wurden dann so 2 bis 3 Mann einen Monat später.Das war schon Tradition.Gehörte auch dazu,der einen Monat später Gefreiter wurde.Auch egal.Aber zurück zu kommen,zum Postenführer.Man ging sicher davon aus,das die Postenführer den Nachkömlichen schon genug Einweisungen geben und so war es auch.Am letzten Tag als Heimgang war,übergaben die EK,s ihren Nachfolgern die grünen Balken.Das war auch so eine Tradition--man wie lange ist das schon her


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#13

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.07.2009 09:58
von Frankfurter | 7 Beiträge

Hallo,

in meiner Dienstzeit 75-77 wurden in unserer GK 2 Soldaten mit Ende des 2.Diensthalbjahres vorzeitig zum
Postenführer ernannt.Diese wurden aber nur mit Soldaten zum Grenzdienst eingeteilt.
In jedem Fall mußte man sich einer Postenführerprüfung unterziehen,die schriftlich erfolgte.
Diese Prüfung wurde in der GK durch einen Offizier abgenommen.Inhalte waren,so weit ich mich noch
erinnere,folgende:
- taktisches Verhalten im Grenzabschnitt
- Handlungsweisen bei Festnahmen von GV ( Gv- Grenzverletzer )
- Handlungsweisen beim Betreten von DDR Territorium
- Handhabung Postentabelle und Signaleinrichtungen
- taktische Erkennungszeichen BGS, Zoll, Amerikaner
- Meldewesen an GK, GB, GR

Wenn ich etwas vergessen haben soll, bitte ich um Ergänzung.

Gruß Frankfurter
- Benennung von OP (OP- Orientierungspunkte )


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#14

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.07.2009 11:32
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Hallo zusammen,

zu meiner Zeit bei den GT gab es auch die Postenführerprüfung,die erfolgte in der Kompanie und es wurden Soldaten Postenführer als sie noch kein Gfreiter waren.Es wurde auch nicht jeder Gefreite in seinem letztem DHJ automatisch PF,entweder es gab irgendein Vorkommnis oder sie haben die PFP nicht bestanden.

04/86-04/87 in Schierke


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#15

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.07.2009 20:09
von feldwebel88 | 279 Beiträge

hab mal wieder ne kleine geschichte dazu.

wie es laut dv(dienstvorschrift) hiess musste der pf hinten und der posten vorn laufen weg vom k6,stimmt doch so weit oder?

im nachbarabschnitt harpke war ein postenpaar genau so unterwegs,weil der posten erst paar tage da war.

sie liefen also denn kolonnenweg lang,plötzlich drehte sich der posten um und riss seine kaschi durch,der postenführer konnte nichts machen.der postenführer musste seine waffe ablegen und sich bis auf die unterwäsche ausziehen.danach flüchtete der posten richtung westen.
dem postenführer ist nix passiert(ein glück hätte auch anders kommen können)
auch vom regiment oder batalion her ,ist dem postenführer nichts passiert(strafmässig)
die sagten bloss (regiment oder batalion ),sie können nichts dafür, der überraschungsmoment lag auf der seite des postens.
1986 oder1987 muss sich das zu getragen haben

mfg feldwebel



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#16

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.07.2009 21:33
von Ernest | 210 Beiträge

Was die Ernennung zum Postenführer betrifft, so mußten wir damals extra nach Oebisfelde zur Prüfung.
War eine Pflichtkür.

Angefügte Bilder:
100_0687.JPG

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#17

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.07.2009 22:26
von muts | 89 Beiträge

Zitat von Ernest
Was die Ernennung zum Postenführer betrifft, so mußten wir damals extra nach Oebisfelde zur Prüfung.
War eine Pflichtkür.


Hallo Ernest,

wie ich dein Bildchen aus dem Wehrdienstausweis werte, handelte es sich bei der Prüfung in Oebis nicht um die Prüfung zum Postenführer, sondern um die Prüfung zur "Quali"Spange oder offiziell Klassifizierungsabzeichen.

Vielleicht hat ja jemand hier ein Bildchen von dieser Auszeichnung, ich hab sie nur daheim im Schrank.

Gruß
Matthias


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#18

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.07.2009 23:18
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Die Postenführer wurden bei uns auch erst nach einer bestandenen schriftlichen Prüfung in der Kompanie zu solchen ernannt. Es gab nicht viele die das nicht bestanden hatten, wenn ja war das ein ganz schlechtes Zeichen für den Patenonkel. In der Prüfung ging es eigentlich um die alltäglichen Bestimmungen, Befehle und Anordnungen für den Grenzdienst sowie Schußwaffengebrauch - Gegnererkennung. Für die Qualli-Spange da war ein bischen mehr notwendig. Die konnte jeder in seinem Fachbereich erwerben, wenn er dazu zugelassen wurde. Also Quallisp. für den PF, Militärkraftfahrer, GAK . . . usw. usw. Diese Prüfung wurde oft im Stab durchgeführt weil von anderen GK auch Prüflinge anwesend waren. für die Qualli gab es einmalig 75,- Mark für das Bestenabzeichen nur 50,- . Die Quallispange sah an der Uniform auch besser aus, an der Stelle war früher eh schon mal eine Spange gewesen, da gehörte eben auch wieder eine hin.


zuletzt bearbeitet 21.07.2009 23:21 | nach oben springen

#19

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.07.2009 14:30
von Ernest | 210 Beiträge

Zitat von muts
Zitat von Ernest
Was die Ernennung zum Postenführer betrifft, so mußten wir damals extra nach Oebisfelde zur Prüfung.
War eine Pflichtkür.


Hallo Ernest,

wie ich dein Bildchen aus dem Wehrdienstausweis werte, handelte es sich bei der Prüfung in Oebis nicht um die Prüfung zum Postenführer, sondern um die Prüfung zur "Quali"Spange oder offiziell Klassifizierungsabzeichen.

Vielleicht hat ja jemand hier ein Bildchen von dieser Auszeichnung, ich hab sie nur daheim im Schrank.

Gruß
Matthias

=======================================================================================

Hallo Mathias,

wie in der Hinsicht die allgemeinen Geflogenheiten waren, kann ich nicht sagen. Ich kann nur von meiner Zeit (1973) und meiner Kompanie ausgehen. In meinem Diensthalbjahr war es jedenfalls so, daß alle angehenden Gefreiten nach Oebisfelde mußten, um an dieser Prüfung teilzunehmen. Warum und weswegen es so gemacht wurde, weiß ich natürlich nicht. Es war halt Pflicht. Weitere, spezielle Postenführerprüfungen wurden auch nicht durchgeführt. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, daß noch welche extra geprüft wurden.

Es ist natürlich gut möglich, daß dies nicht der generelle Weg war. Aber wie gesagt, ich kenne in dem Fall natürlich nur den Ablauf in meinem Diensthalbjahr und in meiner Kompanie.

Ein Bild der Quali-Spange kann ich auch einstellen. Habe es eben noch schnell aufgenommen.


Gruß
Herbert


Angefügte Bilder:
100_0688.JPG

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#20

RE: Hierarchie bei GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.07.2009 14:47
von karl143 (gelöscht)
avatar

Ich habe ja nun schon mitbekommen, das es zum Beispiel von der Konstellation her möglich war, das der PF Gefreiter und der Posten Uffz. war. Erkenntlich war dies ja wohl an dem grünen Streifen auf dem Schulterstück. Das mußte dann doch aber immer wieder rauf oder runtergemacht werden, je nachdem, mit wem die Soldaten zur Streife eingeteilt waren, oder waren die beiden für einen längeren Zeitraum (oder bestimmter Zeitraum ein "Paar"). Wo lag eigentlich der Sinn, das ein vom Dienstgrad höherer als Posten lief, und der Postenführer niedriger war? Ist doch eigentlich nicht nachvollziehbar. Was wurde denn dazu als Argumentationshilfe vermittelt?


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