#1

ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 04.05.2012 21:35
von Hans55 | 763 Beiträge

Hallo,zusammen!
Ein Ereignis aus dem Sommer 1979 ist mir wieder eingefallen!
An der Berliner Mauer standen doch sogenannte"Obsovations Points",bei uns würde man sagen hölzerner Hochstand!
Die Dinger standen ja auf Westberliner Seite und waren wohl für Touristen bestimmt,die über die Mauer gucken konnten!Jedenfalls bestiegen 3 Jugendliche den Turm,drehten uns den Rücken zu,ließen ihre Hosen fallen und reckten uns ihre nackten Ärsche entgegen!Danach zogen sie ihre Hosen wieder hoch,zitierten laut den "Götz von Berlichingen" und zogen wieder ab!
Polizei haben wir damals nicht gesehen,aber ich glaube die hätten auch nicht eingegriffen! Aber die meisten von euch,haben solche oder ähnliche Sachen selbst erlebt! War schon eine verrückte Zeit damals !Gruß Hans


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#2

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 04.05.2012 21:40
von Sorge78 (gelöscht)
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POP42 Winterberg, direkt gegenüber dem Schanzenauslauf der Wurmbergschanze.
2 hübsche junge Mädchen winkten auf westlicher Seite mit D-Mark-Scheinen. Kein Interesse.
Dann "zogen sie blank". Wir waren Anfang 20. Da fiel es schwer, die knapp 50 m als Zwischenraum zu lassen.
Muss Sommer 80 gewesen sein.


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#3

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2012 21:08
von Annakin | 526 Beiträge

War August 85, wir waren beim Grenzausbau in der Nähe des Nordbahnhofes. Auf der anderen Seite hielt plötzlich ein Reisebus und eine Schulklasse hüpfte heraus und knipste uns fleißig, darunter auch eine Anzahl hübscher junger Mädels. Bei den meißten von uns wurden die Augen immer größer.

Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#4

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2012 21:26
von Fritze (gelöscht)
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Dazu kann ich beitragen,daß bei uns damals auch einige Genossen immer ganz rot um die Augen waren, wenn Bikiniwetter war.Das war dann die DF -Röte.Aber wer wollte es den Jungs verübeln,alle 6 -8 Wochen nach Hause.Und ob die Freundin treu war ,wussten nicht alle.An den Weihnachtstagen wurde fleissig " Erotisches zur Nacht " inhaliert,da konnte manch Einer nicht vom Sessel aufstehen.


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#5

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2012 22:23
von Hans55 | 763 Beiträge

Warum nicht???


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#6

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2012 22:55
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Fritze
Dazu kann ich beitragen,daß bei uns damals auch einige Genossen immer ganz rot um die Augen waren, wenn Bikiniwetter war.Das war dann die DF -Röte.Aber wer wollte es den Jungs verübeln,alle 6 -8 Wochen nach Hause.Und ob die Freundin treu war ,wussten nicht alle.An den Weihnachtstagen wurde fleissig " Erotisches zur Nacht " inhaliert,da konnte manch Einer nicht vom Sessel aufstehen.

Schön wär es gewesen!
Von solch einen Rhythmus konnten wir nur träumen.
Wann und wo hast du gedient?


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#7

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2012 22:57
von Gelöschtes Mitglied
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Ahso,lese gerade das du im GR6 Uffz warst,sorry.


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#8

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2012 23:49
von Sorge78 (gelöscht)
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Und was hat`s genutzt, ek40, dass ich z.b. als Uffz. zum Ende alle 4 Wochen Zuhause war? Kurz vorm Ende der 3 Jahre hat meine damalige Frau sich jemand anders gesucht.
Hat für mich nur den Frust erhöht, da ich nicht mehr "an den Kanten" durfte. Nur noch mit Gak`s im Hinterland "rumcruisen".


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#9

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 06.05.2012 08:43
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat von Annakin
War August 85, wir waren beim Grenzausbau in der Nähe des Nordbahnhofes. Auf der anderen Seite hielt plötzlich ein Reisebus und eine Schulklasse hüpfte heraus und knipste uns fleißig, darunter auch eine Anzahl hübscher junger Mädels. Bei den meißten von uns wurden die Augen immer größer.

Gruß Annakin




Da wurden wohl nicht nur die Augen größer?


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#10

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 06.05.2012 14:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Sorge78
Und was hat`s genutzt, ek40, dass ich z.b. als Uffz. zum Ende alle 4 Wochen Zuhause war? Kurz vorm Ende der 3 Jahre hat meine damalige Frau sich jemand anders gesucht.
Hat für mich nur den Frust erhöht, da ich nicht mehr "an den Kanten" durfte. Nur noch mit Gak`s im Hinterland "rumcruisen".

Nun @Sorge,mit diesem Problem warst du sicherlich nicht allein.
Egal ob 18 oder 36 Monate Wehrdienst.
Das ging anderen genauso,obwohl dich das damals sicherlich nicht trösten konnte.
Wenn dann noch Kinder mit im Spiel waren,war es umso schlimmer.
Aber die Regel war es ja nun auch nicht.
Das wird es immer geben,nicht nur bei der Armee sondern auch im zivilen Leben.
Mir fallen da Außendienstler und insbesondere Montagearbeiter ein.
Passieren kann soetwas immer wieder.
Was ich sagen wollte war einfach nur,dass man als GWD-leistender von diesem Urlaubsrhythmus nur träumen konnte.
Und da die Abstände des Urlaubes viel größer waren,als du sie für Uffze schilderst,war auch die Gefahr für "Neuentdeckungen" meines Erachtens viel höher.
Obwohl ich sagen muß,hatte jemand in der Familie Probleme,ließ man ihn zur Klärung nach Haus fahren.
Hab das damals selber mitbekommen.
Ein Gefreiter durfte wegen so einem Fall kurzfristig zur Klärung nach Haus.
Danach Befragung durch die "Organe" in der Kompanie und er war wieder im Grenzdienst,alles war anscheinend gut.
Im nachhinein kann man spekulieren,ob solche Dinge nicht auch als Vorwand genutzt wurden,um zu einem kleinen "Extraurlaub" zu kommen.
Wie gesagt,reine Spekulation,aber vorstellbar,oder?

Gruß ek40


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#11

RE: ein Erlebnis

in Mein Grenzer Tagebuch 06.05.2012 17:07
von Sorge78 (gelöscht)
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Zitat von ek40

Zitat von Sorge78
Und was hat`s genutzt, ek40, dass ich z.b. als Uffz. zum Ende alle 4 Wochen Zuhause war? Kurz vorm Ende der 3 Jahre hat meine damalige Frau sich jemand anders gesucht.
Hat für mich nur den Frust erhöht, da ich nicht mehr "an den Kanten" durfte. Nur noch mit Gak`s im Hinterland "rumcruisen".

Nun @Sorge,mit diesem Problem warst du sicherlich nicht allein.
Egal ob 18 oder 36 Monate Wehrdienst.
Das ging anderen genauso,obwohl dich das damals sicherlich nicht trösten konnte.
Wenn dann noch Kinder mit im Spiel waren,war es umso schlimmer.
Aber die Regel war es ja nun auch nicht.
Das wird es immer geben,nicht nur bei der Armee sondern auch im zivilen Leben.
Mir fallen da Außendienstler und insbesondere Montagearbeiter ein.
Passieren kann soetwas immer wieder.
Was ich sagen wollte war einfach nur,dass man als GWD-leistender von diesem Urlaubsrhythmus nur träumen konnte.
Und da die Abstände des Urlaubes viel größer waren,als du sie für Uffze schilderst,war auch die Gefahr für "Neuentdeckungen" meines Erachtens viel höher.
Obwohl ich sagen muß,hatte jemand in der Familie Probleme,ließ man ihn zur Klärung nach Haus fahren.
Hab das damals selber mitbekommen.
Ein Gefreiter durfte wegen so einem Fall kurzfristig zur Klärung nach Haus.
Danach Befragung durch die "Organe" in der Kompanie und er war wieder im Grenzdienst,alles war anscheinend gut.
Im nachhinein kann man spekulieren,ob solche Dinge nicht auch als Vorwand genutzt wurden,um zu einem kleinen "Extraurlaub" zu kommen.
Wie gesagt,reine Spekulation,aber vorstellbar,oder?

Gruß ek40




Ja ek40, sowas soll es gegeben haben.


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