#61

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 26.04.2012 15:34
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Polter
Die " Staasii " hat 40 Jahre auf die Menschen gedrückt - da ist es kein Wunder, daß Kleinwuchs ensteht.



Polter,

vielleicht schreibst Du zu dieser Theorie mal ein Buch.

Ich schließe nicht aus, dass es für ein entsprechendes Werk nicht noch Fördergelder gibt ....


zuletzt bearbeitet 26.04.2012 15:35 | nach oben springen

#62

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 26.04.2012 15:35
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von Polter
Die " Staasii " hat 40 Jahre auf die Menschen gedrückt - da ist es kein Wunder, daß Kleinwuchs ensteht.



Polter,

vielleicht schreibst Du zu dieser Theorie mal ein Buch.

Ich schließe nicht aus, dass es für ein entsprechendes Werk nicht noch Fördergelder gibt ....



nach oben springen

#63

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 26.04.2012 15:44
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Ein Zweeerg ist GRÖSSER als man glaubt !!!


nach oben springen

#64

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 26.04.2012 17:25
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Wz2W ganz ehrlich, langsam mache ich mir Sorgen! Hast Du eine KV oder etwa keine und deshalb verweigert man Dir bestimmte Medikamente die sicher hilfreich wären? Es fällt mit immer schwerer deine Beiträge ernst zu nehmen, deine Phantasiewelt, in der der Reiche und Starke gewinnt und die anderen nichts haben, die entspringt doch keinem gesunden Geist?

Nun mag das hart klingen und ja es mögen harte Worte sein, aber ganz sicher stehe ich nicht allein da mit meiner Meinung. Um einen weiteren unpassenden Contenanceverlust meinerseits zu vermeiden, werde ich ab jetzt versuchen deine Meinungsäußerungen weitestgehend zu ignorieren. Für den aktuellen bitte ich um Entschuldigung, allein hier stehe ich und kann nicht anders.



Feliks, jetzt legst Du mir Worte in den Mund die ich nie gesagt habe. Es ist der FREIE der gewinnt. Und wer frei ist der ist auch stark. Das hat aber nichts mit Reichtum zu tun.


nach oben springen

#65

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 26.04.2012 18:26
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Larissa
[blau]



Veto. Nein Wanderer, dann hast Du mich falsch verstanden, es gibt keine private- oder gesetzliche Versicherungen in den USA. Wie beschrieben, nur Staatsangestellte und Armee sind durch ein gesetzliches Kranken- und Pensionssystem versichert.
Du kannst Dir Deine Krankenversicherung selbst aussuchen, das hat mit Privatversicherungen wie es sie hier zulande sind, nichts zu tun. Alles ist freiwillig fuer den Normalarbeitenden. Wenn ich nicht ueber die Army versichert waere, dann bliebe es mir ueberlassen, mich selbst zu versichern oder mein Geld fuer etwas anderes auszugeben. Und das passiert eben, da die US Buerger keine Prioritaeten setzen. Der Ruf nach Verantwortung durch den Einzelnen wird als Bevormundung verschrieen.Genauso wie es den Menschen selbst ueberlassen bleibt, in die Pensionskasse zu zahlen. Der Staat ist blank und bankrott, eben aufgrund dieses basislosen und outdated Systems, und sicher nicht erst durch das Handeln von Obama. Hinzu kommt, ebenso wenig wie die US Buerger keine Kranken oder Rentenzahlungen leisten wollen, ebenso wollen diese auch keine Steuern zahlen. Das Ergebnis haben wir, die Schwarzarbeit blueht. Ein Loch ohne Ende muss anderswo gestopft werden, nur das Stopfmaterial laeuft aus. Das here and now ist wichtiger als sich die Zukunft abzusichern. In keinem Industriestaat der Erde arbeiten die Menschen im hohen Alter von ueber 90 Jahren, nicht weil sie wollen, weil sie muessen. Die normalen Krankenversicherungsgebuehren sind horrend hoch, eine mit zwei Personen arbeitende Familie mit Kindern kann sich eine Krankenversicherung fuer die Gesamtfamilie nicht leisten, zumal die Leistungen kaum normale Arztbesuche decken. Auch bei Krankenkasse werden nicht unerhebliche Zuzahlungen verlangt, mit einem veraltete Rechnungssystem, Dollarmillionen verschlingen zusaetzlich. Dieser Anlauf fuer ein neues System Zwang zu nennen ist doch laecherlich. Alle wollen versichert sein, aber keiner will bezahlen! Die Zeiten sind vorbei. Ich habe die Amis und ihre Einstellung zur Genuege kennengelernt, das Jammern kotzt mich an. Eine einzufuehrende gesetzliche Versicherung fuer alle hat nichts mit Kommunismus zu tun in den USA, das ist aehnlich der Ablauf in der BRD, von dem auch sowohl Bill Clinton und auch seine Frau Hillary vor seiner Wahl als gutes Beispiel fuer die USA aussuchten. Aber, wie damals und heute ist das praktisch undurchfuehrbar. Es gibt zwei Staaten, die diese gesetzliche Regelung durchgesetzt haben. Bestes Beispiel fuer die Plaene von Obama ist der Staat Massachusetts, jeder ist dort versichert. Fuer die, die unter der Armutsgrenze leben, stellt die gesetzliche Versicherung dieses Staates die Krankenkasse. Dieses staatliche Programm wurde 2006 auf die Beine gestellt.

Aus allem lese ich heraus, dass Du gegen den Obama bist. Das kann man sein. Aber, die Fakten sind die, die ich beschreibe. Seit zehn Jahren habe ich mitbekommen, was hier ablaeuft. Und die Realitaet ist grausam und einem 'Weltfuehrer' nicht angemessen, wie so vieles andere ihm nicht angemessen ist. Busch und Co. und Soehne haben sich ueberhaupt nicht um das Krankenwesen gekuemmert. Keine republikanische Regierung hat versucht, dieses Damoklesschwert der USA zu verbessern. Es ist zu spaet diesen Sumpf zu veraendern. Die Armen sind voellig am Rande gedraengt, sehen mit eigenen Augen um zu verstehen. Nun sind mer aber von den Zwergen abgekommen.
Larissa




Larissa, man kann die Sache von allen Seiten betrachten, aber fakt ist und bleibt das die jetzige US Regierung Krankenversicherungszwang einfuehren will / bzw hat fuer jeden Buerger. Amerikaner werden jetzt von der eigenen Regierung gezwungen ein Produkt von Privatanbietern zu kaufen. Stell Dir vor man wuerde US Buerger per Gesetz zwingen jeden Monat mindestens $ 100,- in Walmart oder Costsaver auszugeben. Wuerde sich sowas mit der US Constitution vereinbaren lassen? Nicherlich nicht. Und genauso ist es mit diesen Zwangsversicherungen.
Warum sollen Buerger, egal in welchem Land, als Steuersklaven fuer den Staat dienen? Ich habe das Problem hier auch mit einer neuen Steuer (property tax). Ich weigere mich das zu zahlen, und gluecklicherweise stehe ich nicht alleine da. Fast 1 Millionen Menschen stehen mit und neben mir, viele davon aus dem linken politischen Spektrum, gegen diese Steuersklaverei.

Was ich von Obama halte? So ziemlich alles unter der Guertellinie. Aber Romney ist fast genau so schlecht. Wundert mich darum gar nicht das Massachusetts seinen Buergern ObamaCare aufgezwungen hat. Obama traegt George W. Bush's blutverschmierten Anzug und Romney ist Obama's politischer Zwillingsbruder. Wer immer auch die Wahl im November gewinnen wird, der Name des naechsten US Praesidenten steht schon fest - George W. Obamney. Es sei denn Ron Paul bekommt die Nomination. Ich weigere mich ihn abzuschreiben. Wie schon gesagt, ich halte nicht viel von Romney. Aber wenn Obama im November die Wahl verliert, egal gegen wen, dann gebe ich eine riesige Party.


nach oben springen

#66

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 26.04.2012 20:48
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Feliks, jetzt legst Du mir Worte in den Mund die ich nie gesagt habe. Es ist der FREIE der gewinnt. Und wer frei ist der ist auch stark. Das hat aber nichts mit Reichtum zu tun.



Interessante These welche Du aufstellst.
Nur warum driften dann in Deutschland so viele FREIE Bürger ins soziale Abseits?
die anderen freien Länder der westlichen Welt lasse ich außen vor.

Eine vielleicht erhellende Definition auf die schnelle hier gefunden
Soweit die etwas lustigere Seite
Ansonsten schimmert aus dem Satz ziemlich viel Sozialdarwinismus durch.
Das "dumme" ist nur das sich Anhänger dieser sozialwissenschaftlichen Theorierichtung sehr oft im Gestrüpp der Eugenik verirren und dann meinen sich auf solche Machmerke wie der "Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen" berufen zu müssen und damit unmerklich in die Nähe der NS Rassenhygiene landen ohne es wissentlich zu merken.

Heutige Anhänger des Sozialdarwinismus geben dem Begriff des 'Survival of the Fittest' eine ihm von Darwin abweichende Bedeutung.
Sie wenden das von Charles Darwin (1809 - 1882) mit Bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt formulierte "Naturgesetz der Selektion" (Evolutionstheorie) auf Menschen und ihre sozialen Verhältnisse an. Er beruht auf der Annahme, dass Menschen von Natur aus ungleich sind und nur die Stärksten im gesellschaftlichen Konkurrenzkampf bestehen können.

Hinter manchen Kritiken am Wohlfahrtsstaat stehen ebenfalls sozialdarwinistische Überlegungen, etwa wenn kritisiert wird, dass die staatlichen Sozialleistungen zu hoch sind und durch ein höheres Maß an Eigenverantwortung ersetzt werden sollen.

Auch wenn es ein wenig von den Zwergen wegführt finde ich es doch interessant auf welchen Grundlagen sich solch launig hingeworfenen Bemerkungen begründen und wie sie unter das Volk gebracht werden.....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

zuletzt bearbeitet 26.04.2012 20:49 | nach oben springen

#67

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 26.04.2012 20:51
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von Larissa
[blau]



Veto. Nein Wanderer, dann hast Du mich falsch verstanden, es gibt keine private- oder gesetzliche Versicherungen in den USA. Wie beschrieben, nur Staatsangestellte und Armee sind durch ein gesetzliches Kranken- und Pensionssystem versichert.
Du kannst Dir Deine Krankenversicherung selbst aussuchen, das hat mit Privatversicherungen wie es sie hier zulande sind, nichts zu tun. Alles ist freiwillig fuer den Normalarbeitenden. Wenn ich nicht ueber die Army versichert waere, dann bliebe es mir ueberlassen, mich selbst zu versichern oder mein Geld fuer etwas anderes auszugeben. Und das passiert eben, da die US Buerger keine Prioritaeten setzen. Der Ruf nach Verantwortung durch den Einzelnen wird als Bevormundung verschrieen.Genauso wie es den Menschen selbst ueberlassen bleibt, in die Pensionskasse zu zahlen. Der Staat ist blank und bankrott, eben aufgrund dieses basislosen und outdated Systems, und sicher nicht erst durch das Handeln von Obama. Hinzu kommt, ebenso wenig wie die US Buerger keine Kranken oder Rentenzahlungen leisten wollen, ebenso wollen diese auch keine Steuern zahlen. Das Ergebnis haben wir, die Schwarzarbeit blueht. Ein Loch ohne Ende muss anderswo gestopft werden, nur das Stopfmaterial laeuft aus. Das here and now ist wichtiger als sich die Zukunft abzusichern. In keinem Industriestaat der Erde arbeiten die Menschen im hohen Alter von ueber 90 Jahren, nicht weil sie wollen, weil sie muessen. Die normalen Krankenversicherungsgebuehren sind horrend hoch, eine mit zwei Personen arbeitende Familie mit Kindern kann sich eine Krankenversicherung fuer die Gesamtfamilie nicht leisten, zumal die Leistungen kaum normale Arztbesuche decken. Auch bei Krankenkasse werden nicht unerhebliche Zuzahlungen verlangt, mit einem veraltete Rechnungssystem, Dollarmillionen verschlingen zusaetzlich. Dieser Anlauf fuer ein neues System Zwang zu nennen ist doch laecherlich. Alle wollen versichert sein, aber keiner will bezahlen! Die Zeiten sind vorbei. Ich habe die Amis und ihre Einstellung zur Genuege kennengelernt, das Jammern kotzt mich an. Eine einzufuehrende gesetzliche Versicherung fuer alle hat nichts mit Kommunismus zu tun in den USA, das ist aehnlich der Ablauf in der BRD, von dem auch sowohl Bill Clinton und auch seine Frau Hillary vor seiner Wahl als gutes Beispiel fuer die USA aussuchten. Aber, wie damals und heute ist das praktisch undurchfuehrbar. Es gibt zwei Staaten, die diese gesetzliche Regelung durchgesetzt haben. Bestes Beispiel fuer die Plaene von Obama ist der Staat Massachusetts, jeder ist dort versichert. Fuer die, die unter der Armutsgrenze leben, stellt die gesetzliche Versicherung dieses Staates die Krankenkasse. Dieses staatliche Programm wurde 2006 auf die Beine gestellt.

Aus allem lese ich heraus, dass Du gegen den Obama bist. Das kann man sein. Aber, die Fakten sind die, die ich beschreibe. Seit zehn Jahren habe ich mitbekommen, was hier ablaeuft. Und die Realitaet ist grausam und einem 'Weltfuehrer' nicht angemessen, wie so vieles andere ihm nicht angemessen ist. Busch und Co. und Soehne haben sich ueberhaupt nicht um das Krankenwesen gekuemmert. Keine republikanische Regierung hat versucht, dieses Damoklesschwert der USA zu verbessern. Es ist zu spaet diesen Sumpf zu veraendern. Die Armen sind voellig am Rande gedraengt, sehen mit eigenen Augen um zu verstehen. Nun sind mer aber von den Zwergen abgekommen.
Larissa




Larissa, man kann die Sache von allen Seiten betrachten, aber fakt ist und bleibt das die jetzige US Regierung Krankenversicherungszwang einfuehren will / bzw hat fuer jeden Buerger. Amerikaner werden jetzt von der eigenen Regierung gezwungen ein Produkt von Privatanbietern zu kaufen. Stell Dir vor man wuerde US Buerger per Gesetz zwingen jeden Monat mindestens $ 100,- in Walmart oder Costsaver auszugeben. Wuerde sich sowas mit der US Constitution vereinbaren lassen? Nicherlich nicht. Und genauso ist es mit diesen Zwangsversicherungen.
Warum sollen Buerger, egal in welchem Land, als Steuersklaven fuer den Staat dienen? Ich habe das Problem hier auch mit einer neuen Steuer (property tax). Ich weigere mich das zu zahlen, und gluecklicherweise stehe ich nicht alleine da. Fast 1 Millionen Menschen stehen mit und neben mir, viele davon aus dem linken politischen Spektrum, gegen diese Steuersklaverei.

Was ich von Obama halte? So ziemlich alles unter der Guertellinie. Aber Romney ist fast genau so schlecht. Wundert mich darum gar nicht das Massachusetts seinen Buergern ObamaCare aufgezwungen hat. Obama traegt George W. Bush's blutverschmierten Anzug und Romney ist Obama's politischer Zwillingsbruder. Wer immer auch die Wahl im November gewinnen wird, der Name des naechsten US Praesidenten steht schon fest - George W. Obamney. Es sei denn Ron Paul bekommt die Nomination. Ich weigere mich ihn abzuschreiben. Wie schon gesagt, ich halte nicht viel von Romney. Aber wenn Obama im November die Wahl verliert, egal gegen wen, dann gebe ich eine riesige Party.





Wanderer! Wir reden aneinander vorbei denke ich, und wir gehen die Problematik mit acht Armen an. Mir gehts echt schlecht heute nach dem Krankenhaus, aber, was Du da schreibst ist wirklich nicht ganz richtig. Hier in Deutschland ist Versicherungspflicht. Ich denke, auch wenn die Menschen mit allen Krankenkassen und dem Abbau nicht unbedingt zufrieden sind, dass es hier ein himmelweiter Unterschied ist. Ich erlebe diesen Unterschied seit einigen Tagen und ich kann Dir sagen, wer hier lebt sollte sich gluecklich schaetzen was Krankenkasse und soziales Netz angeht. Du begreifst nicht wie es dort aussieht und in welchem Zustand die Krankenhaus, Krankenversicherungsmisere ist in den USA, neben eben diesem fehlenden Sozialnetz. Du willst nicht verstehen, dass das was Du 'Privatanbieter' nennst, ganz normale Krankenkassen sind; das sind die gleichen Krankenkassen die in Anspruch genommen werden wenn man arbeitet dort und entscheidet sich zu versichern, oder wenn man sich 'einfach' versichern lassen will als Nichtarbeitender. Einen alten Mann weinen zu sehen, weil er die Diabetesmedikation fuer seine Frau nicht von der Apotheke bekommt, weil seine Krankenkasse ihn rausgeschmissen hat, und er die Zahlung nicht aufbringen kann, das muesst Ihr einmal erleben. Das sind Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben und am Ende ohne Rente dastehen. Und da will man von 'zwangsversicherung' reden! Nochmal - diese Krankenversicherungen haben nichts gemeinsam mit deutschen Privatversicherungen. In Deinen Augen sollen die Menschen weiterhin dahinvegetieren in dem groessten Dilemma an Krankenversorgung? Vereinbart es sich mit der US Constitution die Menschen tagtaeglich aufs Neue auszunehmen? Ihnen Schulen anzubieten, die nicht das Benzin Wert sind, um die Kinder hinzubringen? Schulen, in dem die Lehrer die Stifte und Papiere aus eigenem Einkommen bezahlen muessen. 'Ausbildungs' Colleges, die unter zwanzigtausend Dollar nicht zu haben sind, und von Beginn des Lebens an horrende Schulden und Rueckzahlungen verbunden sind, zumal mit diesen 'Ausbildungen' kaum Jobs zu finden sind? Steuersklaven hin- und her, das ist eine voellig andere Sache, das sind wir alle. Du widersprichst Dich da! Ob zehn Millionen neben Dir stehen oder nicht, zahlen wirst Du muessen. In den USA werden die Familien aus ihren Haeusern geschmissen, weil sie diese hohen taxes nicht bezahlen koennen zu den Abzahlungen der Kredite fuers Haus. NAEMLICH, weil diese US Buerger keine Reglementierung kennen in ihrem Staatswesen, alles ist selbstverstaendlich GEWESEN, auf falsche Traeume wurde gesetzt, die niemals aufgingen. Die fehlende Bankreglementierung hat ihnen das Genick gebrochen und sie schreien immer noch, dass sie keine 'auferzwungene' Krankenversicherung oder andere Reglementierung wollen. Mir selbst sagen viele Freunde, die US Buerger haben selbst Schuld, sie wollen keine Aenderungen.
Romney der vielfache Milliardaer ist genau so schlecht? Mir ist es trotzdem nicht voellig egal, wer an der Macht bleibt. Und in Massachusetts ist es kein ObamaCare gewesen, absolut falsch. Der Staat Masasachusetts hat sich Eigenentschieden, die Misere anzugehen, gaenzlich ohne Obama! und das mit Erfolg. Habe Dir schon mal gesagt, vergiss Ron Paul, er ist weg vom Fenster laengst. Und ich werde ein Glas Sekt trinken, russischen, wenn Obama gewinnt, ist mir auch nur zu 50% wohler zumute, aber ich kann ein wenig hoffen, dass meine Enkelkinder von den Kriegstreibern verschont werden zukuenftig. Ich denke mit Obama haben die Pudellaender mehr zu sagen, mit Sicherheit wird sich auch Russland durchsetzen koennen, wie vor kurzem mit der eindeutigen Aussage: keine Einmischung in die russische Innenpolitik. Mit Befremden sehe ich allerdings, dass nicht nur die US Kultur in den letzten Jahren uebergeschwappt ist nach Europa, das Fernsehprogramm ist gelinde gesagt zum Kotzen, alte Soaps und Filme, die nicht mal mehr in den USA gezeigt werden, scheinen hier an der Tagesordnung zu sein, ebenso wie Ausdruecke und Obszoenitaeten, die nicht mal in den USA geduldet werden. Ich bin manchmal baff, muss mich an die fehlende Moral gewoehnen, waehrend auf der anderen Seite des Atlantiks im Gegenteil die Pruedheit nicht mehr zu ertragen ist.
Larissa

PS: Der FREIE ist stark? ja, diese 'starken' habe ich gesehen in dieser Welt, in dem die Ausbeutung regiert; Freiheit, was ist das?


zuletzt bearbeitet 26.04.2012 20:57 | nach oben springen

#68

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 17:26
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Nostalgiker

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Feliks, jetzt legst Du mir Worte in den Mund die ich nie gesagt habe. Es ist der FREIE der gewinnt. Und wer frei ist der ist auch stark. Das hat aber nichts mit Reichtum zu tun.



Interessante These welche Du aufstellst.
Nur warum driften dann in Deutschland so viele FREIE Bürger ins soziale Abseits?
die anderen freien Länder der westlichen Welt lasse ich außen vor.

Eine vielleicht erhellende Definition auf die schnelle hier gefunden
Soweit die etwas lustigere Seite
Ansonsten schimmert aus dem Satz ziemlich viel Sozialdarwinismus durch.
Das "dumme" ist nur das sich Anhänger dieser sozialwissenschaftlichen Theorierichtung sehr oft im Gestrüpp der Eugenik verirren und dann meinen sich auf solche Machmerke wie der "Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen" berufen zu müssen und damit unmerklich in die Nähe der NS Rassenhygiene landen ohne es wissentlich zu merken.

Heutige Anhänger des Sozialdarwinismus geben dem Begriff des 'Survival of the Fittest' eine ihm von Darwin abweichende Bedeutung.
Sie wenden das von Charles Darwin (1809 - 1882) mit Bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt formulierte "Naturgesetz der Selektion" (Evolutionstheorie) auf Menschen und ihre sozialen Verhältnisse an. Er beruht auf der Annahme, dass Menschen von Natur aus ungleich sind und nur die Stärksten im gesellschaftlichen Konkurrenzkampf bestehen können.

Hinter manchen Kritiken am Wohlfahrtsstaat stehen ebenfalls sozialdarwinistische Überlegungen, etwa wenn kritisiert wird, dass die staatlichen Sozialleistungen zu hoch sind und durch ein höheres Maß an Eigenverantwortung ersetzt werden sollen.

Auch wenn es ein wenig von den Zwergen wegführt finde ich es doch interessant auf welchen Grundlagen sich solch launig hingeworfenen Bemerkungen begründen und wie sie unter das Volk gebracht werden.....

Gruß
Nostalgiker





Warum so viele "freie Buerger" ins Abseits driften? Die Antwort liegt auf der Hand. Uns wird die Freiheit vom Staat verweigert. Ein Staat der uns mehr und mehr zu seinen Abhaengigen macht.
"Im Gestruepp der Eugenik" verirre ich mich bestimmt nicht, denn das ist das ideologische Gebiet Leute einer anderen Feldpostnummer.Das Konzept der Eugeniklehre grenzt an Elitedenken und Zwangsmassnahmen. So was ist mir fremd, denn niemand, und schon gar nicht der Staat / die Regierung sollte das Recht haben Buergern einen Zwang aufzulegen. Ich verteidige die persoenlichen Freiheiten des Einzelnen, dessen/deren Freiheiten erst dann eingeschraenkt werden duerfen wenn dessen/deren Handeln die Freiheiten anderer Personen einschneiden oder bedrohen wuerden.
Natuerlich gibt es Leute die haben mehr Geld oder sonstige Reichtuemer als andere. Aber deren Reichtum gibt denen noch lange nicht das Recht sich ueber die Freiheiten und Buergerrechte von weniger wohlhabenden Mitbuergern hinwegzusetzen. Auf der anderen Seite aber haben weniger wohlhabende keinen Rechtsanspruch auf kostenlose Leistungen von denen die mehr haben als sie.


nach oben springen

#69

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 17:50
von Fritze (gelöscht)
avatar

Ich versuch mal deine Frage,nach dem Abdriften der Freien Bürger aus meiner Sicht zu beantworten.Ganz kurz:So und nicht anders funktioniert Kapitalismus.

Ich hab bestimmt viel vergessen.was alles in den Novembertagen 1989 passiert und gesagt wurde.Aber eine Aussage meines damaligen S.Leiters hat sich in meine letzte Gehirnwindung gebrannt.Zitat Hptm. P. im Nov. 1989: "Reformen sagen Sie ,Kapitalismus meinen Sie ."Dies wurde mir auch seit 2002 so richtig wieder bewusst.Agenda die Superreform.
Sicher gibt Reichtum nicht das Recht Andere zu unterdrücken oder sich über Bürgerrechte hinwegzusetzen. Aber "Sie "machen es trotzdem.Weil "Sie "es sich erkaufen ,weil "Sie"es sich rausnehmen und weil es sich seit über 2000Jahre für "Sie "Bewährt hat.
Und glaub mir ich habe schon ein paar Mal erfahren,daß Recht haben und Recht bekommen zwei ganz andere Schuhe sind.


zuletzt bearbeitet 27.04.2012 17:51 | nach oben springen

#70

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 18:49
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von Nostalgiker
[quote="Wanderer zwischen 2 Welten"]
Feliks, jetzt legst Du mir Worte in den Mund die ich nie gesagt habe. Es ist der FREIE der gewinnt. Und wer frei ist der ist auch stark. Das hat aber nichts mit Reichtum zu tun.



Interessante These welche Du aufstellst.
Nur warum driften dann in Deutschland so viele FREIE Bürger ins soziale Abseits?
die anderen freien Länder der westlichen Welt lasse ich außen vor.

Eine vielleicht erhellende Definition auf die schnelle hier gefunden
Soweit die etwas lustigere Seite
Ansonsten schimmert aus dem Satz ziemlich viel Sozialdarwinismus durch.
Das "dumme" ist nur das sich Anhänger dieser sozialwissenschaftlichen Theorierichtung sehr oft im Gestrüpp der Eugenik verirren und dann meinen sich auf solche Machmerke wie der "Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen" berufen zu müssen und damit unmerklich in die Nähe der NS Rassenhygiene landen ohne es wissentlich zu merken.

Heutige Anhänger des Sozialdarwinismus geben dem Begriff des 'Survival of the Fittest' eine ihm von Darwin abweichende Bedeutung.
Sie wenden das von Charles Darwin (1809 - 1882) mit Bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt formulierte "Naturgesetz der Selektion" (Evolutionstheorie) auf Menschen und ihre sozialen Verhältnisse an. Er beruht auf der Annahme, dass Menschen von Natur aus ungleich sind und nur die Stärksten im gesellschaftlichen Konkurrenzkampf bestehen können.

Hinter manchen Kritiken am Wohlfahrtsstaat stehen ebenfalls sozialdarwinistische Überlegungen, etwa wenn kritisiert wird, dass die staatlichen Sozialleistungen zu hoch sind und durch ein höheres Maß an Eigenverantwortung ersetzt werden sollen.

Auch wenn es ein wenig von den Zwergen wegführt finde ich es doch interessant auf welchen Grundlagen sich solch launig hingeworfenen Bemerkungen begründen und wie sie unter das Volk gebracht werden.....

Gruß
Nostalgiker





Warum so viele "freie Buerger" ins Abseits driften? Die Antwort liegt auf der Hand. Uns wird die Freiheit vom Staat verweigert. Ein Staat der uns mehr und mehr zu seinen Abhaengigen macht.
"Im Gestruepp der Eugenik" verirre ich mich bestimmt nicht, denn das ist das ideologische Gebiet Leute einer anderen Feldpostnummer.Das Konzept der Eugeniklehre grenzt an Elitedenken und Zwangsmassnahmen. So was ist mir fremd, denn niemand, und schon gar nicht der Staat / die Regierung sollte das Recht haben Buergern einen Zwang aufzulegen. Ich verteidige die persoenlichen Freiheiten des Einzelnen, dessen/deren Freiheiten erst dann eingeschraenkt werden duerfen wenn dessen/deren Handeln die Freiheiten anderer Personen einschneiden oder bedrohen wuerden.
Natuerlich gibt es Leute die haben mehr Geld oder sonstige Reichtuemer als andere. Aber deren Reichtum gibt denen noch lange nicht das Recht sich ueber die Freiheiten und Buergerrechte von weniger wohlhabenden Mitbuergern hinwegzusetzen. Auf der anderen Seite aber haben weniger wohlhabende keinen Rechtsanspruch auf kostenlose Leistungen von denen die mehr haben als sie.[/quote]

irgendwie wiedersprüchlich lieber wanderer , da muß es doch zwangsläufig eine 'instanz' ( staat ) geben der das gesellschaftliche gleichgewicht herstellt und 'jene' nicht in's abseit's trifften lässt die den wohlstand weniger erarbeitet haben !!!



nach oben springen

#71

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 19:38
von Polter (gelöscht)
avatar

Wenn man sich nur an die Wissenschaften halten wolle.... Die Verzwergung hat nix mit DDR oder auch nix mit " Staasii " zu tun!
Im Geologischen Jahrbuch, erschienen im Juli 1959, Band 76 werden auf den Seiten von 469 - 590, auf 4 Tafeln, 30 Abbildungen und 6 Tabellen die Nachweise für andere Ursachen der " Verzwergung " angeführt. Soviel Wissenschaft muß sein.
Zum Nachlesen:

http://cretaceous.ru/files/pub/vogel_1959_polyptychiten.pdf


nach oben springen

#72

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 20:33
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von frank


irgendwie wiedersprüchlich lieber wanderer , da muß es doch zwangsläufig eine 'instanz' ( staat ) geben der das gesellschaftliche gleichgewicht herstellt und 'jene' nicht in's abseit's trifften lässt die den wohlstand weniger erarbeitet haben !!!



So eine Art Equalizer? Aber das waere doch wieder eine neue Bevormundung muendiger Buerger durch den Staat. Wie willst Du denn Leute vor sich selbst retten? Ins Gefaengnis sperren? Zu Zwangsarbeit verdonnern, oder wie.....?
Natuerlich muss Leuten die aus welchen Gruenden auch immer ins Abseits gedriftet sind geholfen werden. Aber das ist nicht die Aufgabe vom Staat, denn dafuer sind private Einrichtungen (gemeinnuetzige zwecke) da, Z.b. die Kirchen.
Aber gerade gegen die Kirchen wird doch heute aus links-liberalen Kreisen erheblich geschuert, was deren Stellung in der Gesellschaft unterwandert und wieder mehr Hilfsbeduerftige in die Abhaengigkeit von staatlichen Organisationen treibt. Der Kreislauf schliesst sich wieder, und der Buerger ist nicht in der Lage aus diesem zu entkommen.


nach oben springen

#73

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 21:54
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von frank


irgendwie wiedersprüchlich lieber wanderer , da muß es doch zwangsläufig eine 'instanz' ( staat ) geben der das gesellschaftliche gleichgewicht herstellt und 'jene' nicht in's abseit's trifften lässt die den wohlstand weniger erarbeitet haben !!!



So eine Art Equalizer? Aber das waere doch wieder eine neue Bevormundung muendiger Buerger durch den Staat. Wie willst Du denn Leute vor sich selbst retten? Ins Gefaengnis sperren? Zu Zwangsarbeit verdonnern, oder wie.....?
Natuerlich muss Leuten die aus welchen Gruenden auch immer ins Abseits gedriftet sind geholfen werden. Aber das ist nicht die Aufgabe vom Staat, denn dafuer sind private Einrichtungen (gemeinnuetzige zwecke) da, Z.b. die Kirchen.
Aber gerade gegen die Kirchen wird doch heute aus links-liberalen Kreisen erheblich geschuert, was deren Stellung in der Gesellschaft unterwandert und wieder mehr Hilfsbeduerftige in die Abhaengigkeit von staatlichen Organisationen treibt. Der Kreislauf schliesst sich wieder, und der Buerger ist nicht in der Lage aus diesem zu entkommen.




das ist doch unsinn wanderer, die gemeinschaft (staat) muß da eingreifen wer denn sonst ! kirchen die selbst bei 20 grad kälte für obdachlose nicht einmal ihre pforten öffnen !!! zumindest lässt der staat bei diesen temperaturen im winter hier in berlin die U - Bahnhöfe offen !!!



nach oben springen

#74

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 22:09
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Donnerwetter, gleich drei Beiträge, die mich zu Kommentaren bewegen:

Fritz: Recht hast Du. Recht haben und Recht bekommen lagen in der DDR weit mehr zusammen als in der heutigen Gesellschaftsordnung. Deshalb schwillt mir immer der Kamm, wen irgendwer die DDR als "Unrechtsstaatt" hinstellt. Das Recht, aber auchd as Unrecht haben sich lediglich auf andere nicht minder wichtigere Bereiche des Lebens verschoben.
Polter: Bei Deinem Link mußte ich herzhaft lachen. Du hast wohl sicher 99% der Forumianer vor einen Fachgchinesisch-Kurs gestellt. Als Hobby-Geologe komme ich halbwegs mit. Aber viel Aplaus deshalb und trotzdem von mir.
Wanderer: Natürlich ist der Staat gefordert, wenn weniger Erfolgreiche in´s Abseits driften. Ich habe den Eindruck, daß Du der FDP nahestehst. Möglichst wenig Staat. Zu was brauchen wir den eigentlich ? Also Anarchie oder Recht des Stärkeren ? Das Engagement von Kirchen und anderen karitativen Organisationen in allen Ehren, aber die können nur die Auswirkungen lindern. Die Rahmenbedingungen, daß ein "Abdriften" nicht ausufert, muß nun mal der Staat treffen den nur der beschließt die entsprechenden Gesetze, ohne die auch den karitativen Einrichtungen die Hände gebunden sind und die Mittel fehlen.



nach oben springen

#75

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 22:33
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von frank
]

das ist doch unsinn wanderer, die gemeinschaft (staat) muß da eingreifen wer denn sonst ! kirchen die selbst bei 20 grad kälte für obdachlose nicht einmal ihre pforten öffnen !!! zumindest lässt der staat bei diesen temperaturen im winter hier in berlin die U - Bahnhöfe offen !!!



Ist die U-Bahn in Berlin ueberhaupt noch staatlich oder wurde das nicht wie Bundesbahn / Reichsbahn privatisiert? Bin mir da nicht sicher, da ich ausserhalb Deutschlands lebe.

Aber wer unterhaelt denn Unterkuenfte fuer Obdachlose, soup kitchens oder versorgt diese Leute medizinisch? Doch nicht der Staat, sondern Privateinrichtungen wie die Kirchen. Uebrigens, bei mir hier in der Umgebung gibt es eine Kirche die der Pfarrer ueber Nacht offen stehen laesst damit Obdachlose nicht auf der Strasse schlafen muessen. Aber leider kann man ja heutzutage nicht mehr ueberall die Kirchen ueber Nacht offen stehen lassen. Ist sogar schon tagsueber ein Problem in manchen Staedten.


nach oben springen

#76

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 22:56
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von DoreHolm

Wanderer: Natürlich ist der Staat gefordert, wenn weniger Erfolgreiche in´s Abseits driften. Ich habe den Eindruck, daß Du der FDP nahestehst. Möglichst wenig Staat. Zu was brauchen wir den eigentlich ? Also Anarchie oder Recht des Stärkeren ? Das Engagement von Kirchen und anderen karitativen Organisationen in allen Ehren, aber die können nur die Auswirkungen lindern. Die Rahmenbedingungen, daß ein "Abdriften" nicht ausufert, muß nun mal der Staat treffen den nur der beschließt die entsprechenden Gesetze, ohne die auch den karitativen Einrichtungen die Hände gebunden sind und die Mittel fehlen.



Nein, mit der FDP hab ich nichts zu tun. Da ortnest Du mich voellig falsch ein. Ich trete fuer "weniger Staat" ein, aber die FDP tut es nicht. Die einzige bekanntere deutsche Partei die ich mit einigen Abstrichen unterstuetzen koennte sind die "Piraten". Ansonsten Amerikanische wie Ron Paul (Campaign for Liberty) , Libertarian Party und auch noch Constitution Party.
Hinzu kommt noch die britische United Kingdom Independence Party (UKIP). Die sind in Deutschland vielleicht auch ein Begriff, da im Europaeischen Parlament vertreten.
Die Rahmenbedingungen um ein persoenliches Abdriften zu verhindern muss jeder selbst versuchen zu schaffen und karitative Organisationen koennen nur versuchen aufzufangen wo es nicht mehr anders geht. Das Problem bei vielen Betroffenen ist doch das wir zuviel Staat haben. Und ueberhaupt, was sollen da Gesetze bewirken, oder willst Du abdriften irgendwie unter Strafe stellen?

Das Thema hier lautet "Verzwergung". Eine "Verzwergung" der Menschen fand/findet statt in DDR / altem Westen / vereinigtem Deutschland. Aber es ist eine "Verzwergung" geistiger Natur durch staendige Bevormundung der Buerger durch den Staat. Weniger Staat gibt dem einzelnen Buerger mehr Entscheidungsfreiheit, Unabhaengigkeit und foerdert das Selbstbewusstsein.


nach oben springen

#77

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 23:22
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von frank
]

das ist doch unsinn wanderer, die gemeinschaft (staat) muß da eingreifen wer denn sonst ! kirchen die selbst bei 20 grad kälte für obdachlose nicht einmal ihre pforten öffnen !!! zumindest lässt der staat bei diesen temperaturen im winter hier in berlin die U - Bahnhöfe offen !!!



Ist die U-Bahn in Berlin ueberhaupt noch staatlich oder wurde das nicht wie Bundesbahn / Reichsbahn privatisiert? Bin mir da nicht sicher, da ich ausserhalb Deutschlands lebe.

Aber wer unterhaelt denn Unterkuenfte fuer Obdachlose, soup kitchens oder versorgt diese Leute medizinisch? Doch nicht der Staat, sondern Privateinrichtungen wie die Kirchen. Uebrigens, bei mir hier in der Umgebung gibt es eine Kirche die der Pfarrer ueber Nacht offen stehen laesst damit Obdachlose nicht auf der Strasse schlafen muessen. Aber leider kann man ja heutzutage nicht mehr ueberall die Kirchen ueber Nacht offen stehen lassen. Ist sogar schon tagsueber ein Problem in manchen Staedten.




johaniter , malteser ect. ! selbstlos ohne zuschüsse vom staat ??? wer macht den so was oder kann es sich leisten?
schön das deine kirche für alle offen steht ! hier nicht ! zumindest im winter !!! im namen Jesu !!! amen !



nach oben springen

#78

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 23:55
von Fritze (gelöscht)
avatar

Oh Jhonnyboy da weht aber n starker Wind über die Wicklow-Mountains.
Ich kann mich mit keiner Partei anfreunden ,obwohl ich mal in einer war,oder sollte ich sagen,in der Partei.?
Da halte ich es eher mit dem alten Norweger,der da sagte:"Nächstenliebe ist die einzig wahre Realpolitik" .Und ich meine mit Norweger nicht Herbert Frahm.


zuletzt bearbeitet 27.04.2012 23:55 | nach oben springen

#79

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 27.04.2012 23:59
von utkieker | 2.915 Beiträge

Zitat von Fritze
Ich versuch mal deine Frage,nach dem Abdriften der Freien Bürger aus meiner Sicht zu beantworten.Ganz kurz:So und nicht anders funktioniert Kapitalismus.

Ich hab bestimmt viel vergessen.was alles in den Novembertagen 1989 passiert und gesagt wurde.Aber eine Aussage meines damaligen S.Leiters hat sich in meine letzte Gehirnwindung gebrannt.Zitat Hptm. P. im Nov. 1989: "Reformen sagen Sie ,Kapitalismus meinen Sie ."Dies wurde mir auch seit 2002 so richtig wieder bewusst.Agenda die Superreform.
Sicher gibt Reichtum nicht das Recht Andere zu unterdrücken oder sich über Bürgerrechte hinwegzusetzen. Aber "Sie "machen es trotzdem.Weil "Sie "es sich erkaufen ,weil "Sie"es sich rausnehmen und weil es sich seit über 2000Jahre für "Sie "Bewährt hat.
Und glaub mir ich habe schon ein paar Mal erfahren,daß Recht haben und Recht bekommen zwei ganz andere Schuhe sind.


Hallo Fritze,

Die revoltionäre Bewegung von 1989, war alles Andere als eine homogene Masse. In so fern auch nicht voraus zu sehen, wie das Ganze endet. Kohl und Konsorten spielten bei der friedlichen Umwälzung gar keine Rolle auch wenn sie später diese Revolution usupierten. Ich hatte mich ganz bewußt der linken Opposition der Böhlener Plattform angeschlossen. Die dogmatische Bestimmung der Volkskammerkandidaten konnte nicht einmal annähernd den Anspruch erreichen, den der bürgerliche "Stellvertreter"- Parlamentarismus westlicher "Demokratien" als Standard vorgab. Statt einer Top- Down- Kommandoplanwirtschaft, eine Bottom- Up- Planung in demokratisch geführten volkseigenen Betrieben.
Die linke Opposition in der DDR war eine Melange verschiedener sozialistischer/ kommunistischer Strömungen. Wir haben den Sozialismus verteidigt, wo ihn andere in den Dreck gezogen haben. Sozialismus kann nicht bedeuten bürgerliche Freiheiten zu beschränken, sondern ihn die Möglichkeit zu bieten sich voll zu entfalten wie etwa die Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
Unser Ziel wurde mit der Revolution nicht erzielt und dennoch würde ich mich wieder einreihen. Positives Fazit - der friedliche Verlauf, keine der Parteien weder auf Regierungsseite noch auf der Gegenseite war an bürgerkriegsähnliche Zustände interressiert.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
nach oben springen

#80

RE: Wurden auch DDR - Bürger "VERZWERGT" ?

in DDR Staat und Regime 28.04.2012 00:09
von Fritze (gelöscht)
avatar

Hut ab , Utkieker ! Find es immer sehr stark,wenn jemand ne saubere Einstellung hat und diese auch vertritt.


nach oben springen



Besucher
21 Mitglieder und 68 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 1190 Gäste und 96 Mitglieder, gestern 3414 Gäste und 170 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14360 Themen und 557147 Beiträge.

Heute waren 96 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen