#121

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 15:23
von Kimble | 397 Beiträge

Na den würde ich dann gerade einstellen, Schufa- Auskunft verlangen,
Vorschuss am liebsten gleich am Ende des Bewerbungsgesprächs.
Bissel sehr weit wech von der Wirklichkeit.
So jemand landet gleich in der Schublade "Querolant, macht auch später Probleme, lieber nicht".

Schön das sich überhaupt welche um solche armen Mitbürger kümmern. Natürlich nur da wo es sinnvoll ist.
Bei denen, die kein Cent auf der Bank haben aber gleichzeitig Spielkonsole mit den neuesten Spielen,
Flachbildglotze so groß wie für'n Autokino, Smartphone usw. und die sogar wo immer es geht Schulden machen,
da ist Hilfe zunächst vergebliche Liebesmühe. Da ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug.
Die müssen erst einmal auf die Straße fliegen, was ja in Wirklichkeit so nicht passiert. Und das ist auch gut so.
Jede Stadt/ Gemeinde hat dafür Notunterkünfte.

Bedingungsloses Grundeinkommen ist eine schöne Sache und wird es irgendwann mal geben.
Das Problem ist dann aber wieder, die wissenden, schlauen und aktiven werden dazu verdienen.
Ist das dann gerecht, wenn die "blöden" ärmer sind weil sie ihr Einkommen nicht einfach steigern können ?
Ist es dann gerecht, wenn deren Kinder schlechter in das Leben starten müssen weil sie nur Grundeinkommen bekommen ?

Ich fürchte, mit so einem bedingunglosen Grundeinkommen würde sich die Gesellschaft dann schön aus der Affäre ziehen.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
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#122

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 19:35
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von damals wars

Zitat von Pit 59
Theo ist ja alles Richtig,aber mir kann Niemand erzählen das er bei Belegbaren Grund aus seiner Wohnung geschmissen wird,wenn er 1,2,3, oder was weiss Ich wieviel mal die Miete nicht Bezahlen konnte.



Du und ich, wir würden uns so etwas nicht gefallen lassen.
Deshalb bin ich auch mit zu Arbeitsamt.
Aber, viele, die Hartz IV beziehen, haben nicht so das Selbstbewußtsein.

Und als ich davon erfahren habe, war es leider schon etwas zu spät.





und dies ist vollkommen richtig und der knackpunkt in dieser diskussion , wenn man als mensch sich gegenüber der restlichen gesellschaft , benachteiligt und diskriminiert fühlt , und das über längeren zeitraum , neigt sein selbstvertrauen nebs't lebenswillen , glaube ich , zu null !!! dreimal dürft ihr raten wer daran schuld ist : dieser arme mensch !!!



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#123

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 21.04.2012 15:11
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2

Zitat von Mike59

Zitat

interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten, aber viele haben auch eine schrift an ihren autos( todesstrafe für kinderschänder) ein klassischer widerspruch. im geheimen würden sich viele in der DDR sicherer fühlen denke ich.
andy



Laut BKA & BfV ist dieser Spruch an Fahrzeugen etc. mehr als ein Erkennungszeichen der rechten Szene zu werten. Somit wohl eher nicht aussagekräftig für die Masse der Bevölkerung.

Mike59



mag sein das die da oben mal wieder aussagen und meinungen trennen. ich bin kein rechter, bin sogar für verbot rechtsextremer parteien aber stimme als mensch dem zu. na nun ist einer aus dem volk auf der seite dieser sprüche und meinste ich bin der einzigste?
andy




Hallo an Alle ,mit dem Spruch Todesstrafe für Kinderschänder in eine rechte Ecke geworfen zu werden ist doch Unsinn. Ich hatte an
meinem Fahrzeug einen Aufkleber "Keine Haftstrafe für Kinderschänder",kam aber auch nicht gut an. Ich möchte nichts schönreden.
Aber bitte unt erscheiden zwischen NPD und rechtsradikal dies gilt genau so für die Linke und autonomen Chaoten.
Das Übel liegt doch in unserer Rechtssprechung. Die Strafen Lebenslang,Lebenslänglich und die Sicherungsverwahrung, wo sich
jetzt auch noch die EU einklinkt gehören gestrichen, weil es nicht das ist, was der Name sagt. Früher haben wir von der Sowjetunion lernen sollen um zu siegen, hat nicht so optimal geklappt. Jetzt könnte es mit den Amis funktionieren!
Die machen es doch vor. Todesstrafe? klares nein! Aber wenn so ein Kinderf***** den Gerichtssaal verlässt, verurteilt zu 150 Jahren
Haft, dann gibt es keine Diskussionen mehr wie der aus dem Knast kommt. Kleines Schild an der großen Zehe.
Alles hier geschriebene ist meine persönliche Meinung, ich bin in keiner Partei und gehöre auch nicht einer Organisation an.
Als einziges muss ich zugeben bin regelmäßig hier im Forum.
Micha


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#124

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 21.04.2012 17:43
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von mjahr
Früher haben wir von der Sowjetunion lernen sollen um zu siegen, hat nicht so optimal geklappt. Jetzt könnte es mit den Amis funktionieren!
Die machen es doch vor. Todesstrafe? klares nein! Aber wenn so ein Kinderf***** den Gerichtssaal verlässt, verurteilt zu 150 Jahren
Haft, dann gibt es keine Diskussionen mehr wie der aus dem Knast kommt. Kleines Schild an der großen Zehe.
Alles hier geschriebene ist meine persönliche Meinung, ich bin in keiner Partei und gehöre auch nicht einer Organisation an.
Als einziges muss ich zugeben bin regelmäßig hier im Forum.
Micha



Auf die "Errungenschaften" der Amis kann ich gut und gern verzichten.
Mich würde mal interessieren, ob Du an Deiner Meinung fetshalten würdest, wenn vielleicht eines Deiner Kinder sich solch einen Fehltritt geleistet hätte?
Solange solche Straftaten in weiter Ferne passieren, lässt es sich gut laut schreien. Aber wehe es hagelt mal kräftig in das eigen Umfeld.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 21.04.2012 18:00 | nach oben springen

#125

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 21.04.2012 20:28
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

furry, da sollte man mal die Eltern von Mehrfachmödern fragen, wie sie zu ihrem Sprößling stehen. Sehen sie in erster Linie in ihm den "Sohn" (oder auch "Tochter"), oder sehen sie in ihm zuerst den Mehrfachmörder, der ihnen der erzieherisch entglittene Sohn ist ? Manche Eltern, vor allem Mütter, finden jede Strafe für ihren "Goldjungen" als ungerecht, weil er doch sonst so ein guter Junge war, egal wieviel Menschen er umgebracht hat. Da werden sich wohl die Geister scheiden und wenn ich für mich sprechen darf, ich glaube nicht, daß ich irgendeine Verteidigung für einen meiner Sprößlinge hätte, wenn er zum Mörder aus "niederen Beweggründen" geworden wäre.



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#126

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 27.04.2012 21:01
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von furry

Zitat von mjahr
Früher haben wir von der Sowjetunion lernen sollen um zu siegen, hat nicht so optimal geklappt. Jetzt könnte es mit den Amis funktionieren!
Die machen es doch vor. Todesstrafe? klares nein! Aber wenn so ein Kinderf***** den Gerichtssaal verlässt, verurteilt zu 150 Jahren
Haft, dann gibt es keine Diskussionen mehr wie der aus dem Knast kommt. Kleines Schild an der großen Zehe.
Alles hier geschriebene ist meine persönliche Meinung, ich bin in keiner Partei und gehöre auch nicht einer Organisation an.
Als einziges muss ich zugeben bin regelmäßig hier im Forum.
Micha



Auf die "Errungenschaften" der Amis kann ich gut und gern verzichten.
Mich würde mal interessieren, ob Du an Deiner Meinung fetshalten würdest, wenn vielleicht eines Deiner Kinder sich solch einen Fehltritt geleistet hätte?
Solange solche Straftaten in weiter Ferne passieren, lässt es sich gut laut schreien. Aber wehe es hagelt mal kräftig in das eigen Umfeld.




Ich habe meine Meinung geäussert und ich stehe dazu. Wenn eines meiner 2 Kinder straffällig werden sollte dann soll die Justitz mit
aller Härte zuschlagen. Es muß ein abschreckendes Beispiel gesetzt werden um die Leute zum nachdenken anzuregen.
Todschlag wegen einem Handy,einer Zigarette oder Kleingeld, abartig! Diese derzeitige Kuscheljustitz ist nicht mehr zu ertragen.
Der Normalbürger darf mit18 Jahren Wählen, Heiraten ,Autofahren. Wenn ich Stress mit meinem Nachbarn habe, dann schlage ich dem einen Tag vor meinem 21. Geburtstag den Schädel ein. Jugendstrafrecht greift dann (max.10 Jahre Haft, ich habe allersdings eine positive Sozialprognose ) da mache ich 100 Stunden Arbeit in einer Sozialeinrichtung.Stress pur!
Bei einer Geldstrafe ist darauf zu achten, dass es nicht über 90 Tagessätze egal in welcher Höhe geht.
Geldstrafe über 90 Tagessätze ist Vorstrafe,bist Du drunter ist das Führungszeugnis sauber,


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#127

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 27.04.2012 21:36
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von mjahr


Hallo an Alle ,mit dem Spruch Todesstrafe für Kinderschänder in eine rechte Ecke geworfen zu werden ist doch Unsinn. Ich hatte an
meinem Fahrzeug einen Aufkleber "Keine Haftstrafe für Kinderschänder",kam aber auch nicht gut an. Ich möchte nichts schönreden.
Aber bitte unt erscheiden zwischen NPD und rechtsradikal dies gilt genau so für die Linke und autonomen Chaoten.
Das Übel liegt doch in unserer Rechtssprechung. Die Strafen Lebenslang,Lebenslänglich und die Sicherungsverwahrung, wo sich
jetzt auch noch die EU einklinkt gehören gestrichen, weil es nicht das ist, was der Name sagt. Früher haben wir von der Sowjetunion lernen sollen um zu siegen, hat nicht so optimal geklappt. Jetzt könnte es mit den Amis funktionieren!
Die machen es doch vor. Todesstrafe? klares nein! Aber wenn so ein Kinderf***** den Gerichtssaal verlässt, verurteilt zu 150 Jahren
Haft, dann gibt es keine Diskussionen mehr wie der aus dem Knast kommt. Kleines Schild an der großen Zehe.
Alles hier geschriebene ist meine persönliche Meinung, ich bin in keiner Partei und gehöre auch nicht einer Organisation an.
Als einziges muss ich zugeben bin regelmäßig hier im Forum.
Micha


In den USA werden Kinderschaender nirgendwo mit dem Tode bestraft. Die Todesstrafe existiert noch in viele Staaten, wird aber, wenn ueberhaupt, nur noch bei einer Verurteilung fuer "Murder One" (also Mord ersten Grades) angewand.
Urteile wie 150 und mehr Jahre werden oft fuer die verschiedensten Verbrechen gesprochen. Aber das heisst jetzt noch lange nicht das die Verurteilten nicht nach 7, 10 oder 15 Jahren Haft wieder frei kommen.
Ich habe gemischte Gefuehle zur Todesstrafe, wuerde es aber begruessen wenn die Todesstrafe auch bei schweren Sexualverbrechen angewendet werden koennte.













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#128

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 27.04.2012 22:21
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von mjahr


Hallo an Alle ,mit dem Spruch Todesstrafe für Kinderschänder in eine rechte Ecke geworfen zu werden ist doch Unsinn. Ich hatte an
meinem Fahrzeug einen Aufkleber "Keine Haftstrafe für Kinderschänder",kam aber auch nicht gut an. Ich möchte nichts schönreden.
Aber bitte unt erscheiden zwischen NPD und rechtsradikal dies gilt genau so für die Linke und autonomen Chaoten.
Das Übel liegt doch in unserer Rechtssprechung. Die Strafen Lebenslang,Lebenslänglich und die Sicherungsverwahrung, wo sich
jetzt auch noch die EU einklinkt gehören gestrichen, weil es nicht das ist, was der Name sagt. Früher haben wir von der Sowjetunion lernen sollen um zu siegen, hat nicht so optimal geklappt. Jetzt könnte es mit den Amis funktionieren!
Die machen es doch vor. Todesstrafe? klares nein! Aber wenn so ein Kinderf***** den Gerichtssaal verlässt, verurteilt zu 150 Jahren
Haft, dann gibt es keine Diskussionen mehr wie der aus dem Knast kommt. Kleines Schild an der großen Zehe.
Alles hier geschriebene ist meine persönliche Meinung, ich bin in keiner Partei und gehöre auch nicht einer Organisation an.
Als einziges muss ich zugeben bin regelmäßig hier im Forum.
Micha


In den USA werden Kinderschaender nirgendwo mit dem Tode bestraft. Die Todesstrafe existiert noch in viele Staaten, wird aber, wenn ueberhaupt, nur noch bei einer Verurteilung fuer "Murder One" (also Mord ersten Grades) angewand.
Urteile wie 150 und mehr Jahre werden oft fuer die verschiedensten Verbrechen gesprochen. Aber das heisst jetzt noch lange nicht das die Verurteilten nicht nach 7, 10 oder 15 Jahren Haft wieder frei kommen.
Ich habe gemischte Gefuehle zur Todesstrafe, wuerde es aber begruessen wenn die Todesstrafe auch bei schweren Sexualverbrechen angewendet werden koennte.


Hallo Wanderer, langsam wirst Du mir sympatisch. In einigen Sachen stimmen wir überein. Damit meine ich das deutsche Strafrecht.
Auch wenn Du Dich durch mich angegriffen gefühlt hast. Entschuldigung noch mal.
Offensichtlich hast Du die besseren Kenntnisse. Mit meiner Meinung 150 Jahre Knast und gut,, ist war ich offensichtlich ein wenig
blauäugig. Ich kenne nur das Urteil gegen so einen Kredithai, welcher in dieser höhe verurteilt wurde. Ja aber wenn das auch nicht
ernst zu nehmen ist und vorzeitige Entlassung möglich ist, da nn brauch ich kein Gericht weder in D, EU, USA,. Lasst sie laufen
überleben ist Zufall.
Micha










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#129

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 09.03.2013 17:28
von Mecklenburgische_Franke | 6 Beiträge

Zitat von Kimble im Beitrag #121
Na den würde ich dann gerade einstellen, Schufa- Auskunft verlangen,




In wie weit schützt dies einen Arbeitnehmer vor Insolvenz des Arbeitgebers?

Wenn der Chef nicht mit seinem Banker kann, hat er bei hoher Auftragslage und schlechter Zahlungsmoral der Kunden ganz schnell die Zahlungsunfähigkeit an der Backe. Da brauchen nur zwei,drei Rechnungen nicht pünktlich bezahlt werden und rein rechtlich wäre schon Ende im Gelände.

Von der Schufa auf die Zahlungsfähigkeit des AG zu zählen ist schon sehr leichtsinnig.

Mfg

Mecklenburger Franke


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#130

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 09.03.2013 20:26
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ob nun Unrecht oder auch nicht, die DDR war wenn man es nüchtern betrachtet eine Exklave der Sowjetunion, erobertes Gebiet wie die anderen Länder der sozialistischen Staatengemeinschaft die ein wenig vorgeschobene nationale Integrität besitzen durften, aber einfach als eigentliche Wurmvortsätze der Sowjetunion nach der ihrer Pfeife tanzen mussten.
Es ist tragisch das so viele Menschen glaubten daran beteiligt zu sein etwas eigenes beseres zu schaffen, sie wurden alle hinters Licht geführt.
Noch tragischer das mit dem Ende des Mutterlandes viele Menschen in den, ich nenne es mal Kolonien, so verzweifelt waren ob des Verlustes ihrer eingeimpften Ideale, sogar den Freitod wählten.
Wie wurden wir doch verarscht und mißbraucht und haben das oft nicht einmal realisiert.
Das war ein unendliches Unrecht gegen über den Induviduen in den sowjetischen Vasallenstaaten, egal ob Stasi-Mann, Offizier, ganz normaler Arbeiter, alle mißbraucht für eine Ideologie und dann fallengelassen wie heiße Kartoffeln am Ende.


Harzwanderer, Schmiernippel und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.03.2013 20:28 | nach oben springen

#131

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 09.03.2013 21:01
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Hallo GW62,
in einigen Dingen gebe ich Dir Recht, in einigen nicht.
Ich persönlich finde es einfach zu einfach aus persönlich subjektiver Sicht zu sagen 'das war ein Unrechtsstaat'. Zumal das heutige Verständniss und heutige Wissen, was ist Unrecht und was ist kein Unrecht, sich im Laufe der Jahre doch gewandelt hat. Auf viele andere Aspekte möchte ich einfach nicht weiter eingehen. Die DDR und ihr politisch/wirtschaftliches System lag zu keine Zeit unter einer Käseglocke und damit ist die Fokussierung der Betrachtungsweise nur auf die DDR einfach nicht zielführend, was aber, weil im Gesamtkontex betrachtet meist sofort als 'Verherrlichung' gebrandmarkt wird.
Die DDR konnte ohne SU nicht existieren, die SU konnte, jedenfalls nach 1945 nicht ohne ihre Satelliten existieren .....
Der Commomwealth konnte ohne Britannien nicht existieren und umgekehrt.
Die USA kann/konnte nach 1945 als Supermacht nicht ohne die mit ihnen verbündeten Staaten existieren und dem damit verbundenen Zugriff auf Rohstoffe; genauso wie die SU .....

Inwieweit heute jeder oder fast jeder Staat 'souverän' ist, na gut reden wir doch einfach von der 'Selbstbestimmtheit der Individuen', der 'Selbstbestimmtheit der souveränen Staaten' und dem 'natürlichen Recht' der solventen Wirtschaftsmächte ihre geopolitischen und damit wirtschaftlichen Interessen mittels militärischer Präsenz und/oder Eingreifens zu sichern .....
wie schnell ist ein hofierter Staat in der Vergangenheit plötzlich ein 'Schurkenstaat' wenn es passt ...... und es passt meist .....

Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

Feliks D. und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#132

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 12:30
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #105



Gut...aber lass das mal weg..verhungendere Menschen..das ist Unfug-keiner braucht in unserem Land zu hungern.Hier in Köln gibt es genug Angebote zum schlafen und essen.Viele lehnen dies jedoch ab und machen lieber "Platte".[/quote]

in berlin ab einer bestimmten uhrzeit nicht mehr da überlastet ! nein aber therapieren , den die sogenannte 'platte' IST MENSCHENUNWÜRDIG , darum ist hier die gesellschaft gefragt , aber dafür ist natürlich kein geld da aber zweihunderttausend euro im jahr für korrupte politiker !!![/quote]

Ja,
wollen die dan trotzdem. Wer wirklich arbeitsunfähig ist und/oder sich sehr schwer tut die Qualifizierung nachzuweisen und deshalb sich selbst als Dauerarbeitsloser siehtr hat noch mehr Möglichkeiten:

1. Nicht in Berlin, Köln, Hamburg oderFrankfurt_main leben.
2. Es gibt viele Städte mit "Platte" und Wohnungsleerstand, ausserdem ist Freizügigkeit. Also in Frankfurt-Oder, Anklam, Hof, Mardrewitz, Miningen polzeilich melden.
3. Ein Wohnung allein oder als WG mieten, dur die Sozialbehörde zuweisen lassen.
4. Vor Ort ALG2-sozialhilfe beantragen.

Erfreut zwar nicht den jeweiligen Stadtkämmer ist aber rechtlich zulässig und sachlich möglich.



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#133

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 12:49
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #131
Hallo GW62,
in einigen Dingen gebe ich Dir Recht, in einigen nicht.
Ich persönlich finde es einfach zu einfach aus persönlich subjektiver Sicht zu sagen 'das war ein Unrechtsstaat'. Zumal das heutige Verständniss und heutige Wissen, was ist Unrecht und was ist kein Unrecht, sich im Laufe der Jahre doch gewandelt hat. Auf viele andere Aspekte möchte ich einfach nicht weiter eingehen. Die DDR und ihr politisch/wirtschaftliches System lag zu keine Zeit unter einer Käseglocke und damit ist die Fokussierung der Betrachtungsweise nur auf die DDR einfach nicht zielführend, was aber, weil im Gesamtkontex betrachtet meist sofort als 'Verherrlichung' gebrandmarkt wird.
Die DDR konnte ohne SU nicht existieren, die SU konnte, jedenfalls nach 1945 nicht ohne ihre Satelliten existieren .....
Der Commomwealth konnte ohne Britannien nicht existieren und umgekehrt.
Die USA kann/konnte nach 1945 als Supermacht nicht ohne die mit ihnen verbündeten Staaten existieren und dem damit verbundenen Zugriff auf Rohstoffe; genauso wie die SU .....

Inwieweit heute jeder oder fast jeder Staat 'souverän' ist, na gut reden wir doch einfach von der 'Selbstbestimmtheit der Individuen', der 'Selbstbestimmtheit der souveränen Staaten' und dem 'natürlichen Recht' der solventen Wirtschaftsmächte ihre geopolitischen und damit wirtschaftlichen Interessen mittels militärischer Präsenz und/oder Eingreifens zu sichern .....
wie schnell ist ein hofierter Staat in der Vergangenheit plötzlich ein 'Schurkenstaat' wenn es passt ...... und es passt meist .....

Nostalgiker


Nein es ist nicht zu einfach zu sagen die DDR war ein Unrechtsstaat.Tatsache ist bzw. war , daß der Bürger des Staates mit der Bezeichnung DDR keine Möglichkeit hatte sich gegen diesen mit juristischen Mitteln zur Wehr zu setzten.Verwaltungsgerichte wurden in den frühen Jahren der DDR abgeschafft um freie Hand zu haben gegen kritisch eingestellte Personen.Es wurden Gummiparagraphen geschaffen um dem eigenen Bürger leichter aburteilenzu können.


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#134

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 13:33
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #133




Nein es ist nicht zu einfach zu sagen die DDR war ein Unrechtsstaat.Tatsache ist bzw. war , daß der Bürger des Staates mit der Bezeichnung DDR keine Möglichkeit hatte sich gegen diesen mit juristischen Mitteln zur Wehr zu setzten.Verwaltungsgerichte wurden in den frühen Jahren der DDR abgeschafft um freie Hand zu haben gegen kritisch eingestellte Personen.Es wurden Gummiparagraphen geschaffen um dem eigenen Bürger leichter aburteilenzu können.
[/quote]

Genau das meinte ich mit 'subjektiver Sicht'.
Du polemisierst mit Schlagworten aber ohne inhaltliche Substanz und auf dieser Basis ist eine Diskussion zum Thema vertane Zeit.

Nur zum Nachdenken. wenn die DDR ein "Unrechtsstaat" gewesen wäre dann hätten alle aber auch alle Urteile, Verordnungen und Gesetze für Null und nichtig erklärt werden müssen, denn sie waren/sind nach Deiner Auffassung "Unrecht".
Dem ist aber nicht so und damit geht es dem "Unrechtsstaat DDR" wie einer schwangeren Frau, entweder ist sie es oder nicht, ein bisschen schwanger geht nicht .....
Genau das machst Du analog mit der DDR, was Dir nicht passt ist Unrecht. Besser was der offiziellen Lesart entspricht.
es war damals geltendes Recht, ob es immer aus heutiger Sicht und unter einem völlig anderem Blickwinkel auch rechtens war steht auf einem ganz anderen Blatt ......

Der Versuch die DDR mit Hilfe juristischer Mittel und Tricks aus der freiheitlich/demokratischen Wundertrickkiste als "Unrechtsstaat" darzustellen sind bekanntlich grandios gescheitert. Das destotrotz der Begriff heute weiterhin in populistischer Weise von bestimmten politischen Kreisen verwendet wird hat andere Ursachen .....
Die Politik braucht halt ein Schreckgespenst um vom weitgehenden eigenen Versagen in fast allen Bereichen abzulenken und da eignet sich die untergegangene DDR als Buhmann doch bestens .....

So wie früher den DDR Bürgern die "Wahrheit" über den schrecklichen Kapitalismus erzählt wurde so wird uns heute die "Wahrheit" über den schrecklichen Unrechtsstaat erzählt .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

suentaler und Feliks D. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#135

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 14:16
von GKUS64 | 1.613 Beiträge

Hallo Nostalgiker,

ob nun Rechts- oder Unrechtsstaat: mindestens 90% der Bürger waren auf jeden Fall mit diesem System nicht einverstanden, waren die alle doof?
Skizziere doch mal ein System, welches all deine/unsere Wünsche erfüllt. Gründe eine Partei dazu und vielleicht wählen wir dich dann auch!


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#136

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 14:36
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Die Entwicklung in der DDR von Anbeginn ist begleitet von systematischer Gleichschaltung und Ausschaltung nicht systemkonformer Kräfte.
Gab es in der DDR freie Wahlen? Ich kann mich nicht erinnern. Hätte es diese gegeben wäre sofort Ende gewesen mit der SED Alleinherrschaft.
Schon allein dieser Tatbestand ist für mich ausreichend zu sagen die DDR war ein Unrechtsstaat. Die "frei gewählten" Volksvertreter hatten keine Legitimation. Das ist nicht subjektiv sondern Tatsache.Auch die völlige Abhängigkeit von Moskau ändert an dieser Tatsache nichts.
Die DDR ist verschwunden und interessiert außer vielleicht Zeitzeugen und Historiker immer weniger.
Wer ist denn die Politik die angeblich vom eigenen Versagen ablenken will?Mir braucht keiner was über die DDR erzählen.
Ich habe in der DDR gelebt und habe erfahren wie sozialistisches Recht aussieht. Vom Entzug des PA (ohne Straftat und Verurteilung) bis Berufsverbot.


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#137

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 15:02
von Alfred | 6.861 Beiträge

Mit Berufsverboten kennt sich aber auch die BRD aus ...


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#138

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 15:22
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Weder die DDR noch die BRD sind bzw. waren "Rechtsstaaten". Recht haben und Recht bekommen, sind 2 verschiedene Paar Schuhe. In der DDR konntest Du an einen der vielen kleinen "Honeckers" geraten und wenn du dann nicht clever warst, hattest Du Pech.
In der BRD sieht es genau so aus. Wer kein Geld hat um einen guten Rechtsanwalt zu bezahlen, kann auch schnell in die Justizmühle geraten und dann wird es sehr teuer.
Der Staat ist in der Regel der unangefochtene Advokat seines Staatsdieners und da ist es immer schwierig, eigene Rechte gegenüber dem Staat durchzusetzen.

In einem aufwühlenden Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung beschreibt ein ehemaliger Richter, der pensionierte Staatsbeamte Frank Fahsel, unfassbare Zustände am Landgericht Stuttgart.

Leserbrief vom 9. April 2008 .
O-Ton des Ex-Richters:
Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann….

In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor “meinesgleichen”.


Schmiernippel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#139

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 16:15
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Eisenacher im Beitrag #138
Weder die DDR noch die BRD sind bzw. waren "Rechtsstaaten". Recht haben und Recht bekommen, sind 2 verschiedene Paar Schuhe. In der DDR konntest Du an einen der vielen kleinen "Honeckers" geraten und wenn du dann nicht clever warst, hattest Du Pech.
In der BRD sieht es genau so aus. Wer kein Geld hat um einen guten Rechtsanwalt zu bezahlen, kann auch schnell in die Justizmühle geraten und dann wird es sehr teuer.
Der Staat ist in der Regel der unangefochtene Advokat seines Staatsdieners und da ist es immer schwierig, eigene Rechte gegenüber dem Staat durchzusetzen.

In einem aufwühlenden Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung beschreibt ein ehemaliger Richter, der pensionierte Staatsbeamte Frank Fahsel, unfassbare Zustände am Landgericht Stuttgart.

Leserbrief vom 9. April 2008 .
O-Ton des Ex-Richters:
Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann….

In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor “meinesgleichen”.



Ja, kenne ich solche Fälle. Gehören publikgemacht und bekämpft .
Der Unterschied zu DDR ist nur, daß hierzulande diese Fälle nicht politisch motiviert sind und eher nicht flächendeckend vorkommen.
Ich meine auch nicht die Fälle die im DDR Fernsehen von Herrn Kaul erörtert wurden.
Als ein Familienmitglied wegen versuchter Republikflucht vor Gericht stand hatte es einen Anwalt zur "Verteidigung". Der war allerdings nur Staffage und hatte keinen Beitrag zur Verteidigung des Verräters beizutragen. Das Strafmaß stand doch in solchen Fällen vorher schon fest.DDR Rechtsstaat??
Ja das war nun mal Rechtslage in der DDR damals höre ich jetzt schon. Wirklich? War das legitimes Recht? Ganz sicher ?


Tobeck hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#140

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 11.03.2013 16:33
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Nimm das Recht weg und vom Staat bleibt nur eine Räuberbande.

Im Osten haben sie dich an die Wand gespielt, wenn du politisch nicht mitgeheuchelt hast und im Westen nehmen sie dich finanziell aus, wie eine Weihnachtsgans , falls du ins Justizrädersystem gerätst.

Alles eine Jauche

Der Rechtsstaat bleibt der Traum von realitätsfremden Utopisten.


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