#81

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 11:36
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Manche Aussagen hier sind so krude (wie die am Ende von #80) das man vor einer sachlichen Diskussion darüber einfach zurückschreckt.


zuletzt bearbeitet 17.04.2012 11:44 | nach oben springen

#82

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 12:00
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Manche Aussagen hier sind so krude (wie die am Ende von #80) das man vor einer sachlichen Diskussion darüber einfach zurückschreckt.


unsachlich und zurückschrecken? keiner der gute argumente hat schreckt vor einer antwort zurück, nur diejenigen welche keine argumente mehr haben.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 17.04.2012 12:07 | nach oben springen

#83

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 12:06
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2

Zitat von Grenzwolf62
Manche Aussagen hier sind so krude (wie die am Ende von #80) das man vor einer sachlichen Diskussion darüber einfach zurückschreckt.


unsachlich und zurückschrecken? keiner der gute argumente hat schreckt vor einer antwort zurück, nur diejenigen welche keine argumente mehr haben.




Nö du, zu Wortungetümen die sich in einem Satz vereinigen will mir einfach kein Argument mehr einfallen.


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#84

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 12:08
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von EK 82/2

Zitat von Grenzwolf62
Manche Aussagen hier sind so krude (wie die am Ende von #80) das man vor einer sachlichen Diskussion darüber einfach zurückschreckt.


unsachlich und zurückschrecken? keiner der gute argumente hat schreckt vor einer antwort zurück, nur diejenigen welche keine argumente mehr haben.




Nö du, zu Wortungetümen die sich in einem Satz vereinigen will mir einfach kein Argument mehr einfallen.



frage: warum stehen an autoscheiben forderungen nach todesstrafe wo doch das soziele rechtsystem heute soviel sicherheit liefert? todesstrafe war auch in der ddr abgeschaft aber die menschen fordern schlimmeres als es gab.
der rot markierte war gut
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 17.04.2012 12:11 | nach oben springen

#85

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 13:08
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von EK 82/2
interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten



Also für sein Brot musste niemand arbeiten, das gab es auch so! Richtig ist, dass das Recht der DDR, im Gegensatz zu dem der BRD, die sogenannte Einheit von Rechten und Pflichten kannte. Das heißt wer gegenüber der Gesellschaft Rechte für sich in Anspruch nehmen will, der muss auch Pflichten die diese ihm auferlegt erfüllen. Dies ist nun einmal das Grundprinzip jeglichen Zusammenlebens, auch wenn heute nur die Rechte propagiert werden. Eine dieser Pflichten war nun einmal die Pflicht zur Arbeit, was ja auch erzieherische Aspekte beinhaltete. Die gesamte Materie wäre jedoch einen eigenen Thread wert in dem man sie dann sachlich und auch anhand von einschlägigen Rechtsvorschriften diskutieren könnte. Hier ist sie fehl am Platze!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 17.04.2012 13:10 | nach oben springen

#86

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 13:12
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von EK 82/2
interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten



Also für sein Brot musste niemand arbeiten, das gab es auch so! Richtig ist, dass das Recht der DDR, im Gegensatz zu dem der BRD, die sogenannte Einheit von Rechten und Pflichten kannte. Das heißt wer gegenüber der Gesellschaft Rechte für sich in Anspruch nehmen will, der muss auch Pflichten die diese ihm auferlegt erfüllen. Dies ist nun einmal das Grundprinzip jeglichen Zusammenlebens, auch wenn heute nur die Rechte propagiert werden. Eine dieser Pflichten war nun einmal die Pflicht zur Arbeit, was ja auch erzieherische Aspekte beinhaltete. Die gesamte Materie wäre jedoch einen eigenen Thread wert in dem man sie dann sachlich und auch anhand von einschlägigen Rechtsvorschriften diskutieren könnte. Hier ist sie fehl am Platze!



mach ein neues thema auf, ich bin dabei.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#87

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 14:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2

Zitat von Feliks D.

Zitat von EK 82/2
interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten



Also für sein Brot musste niemand arbeiten, das gab es auch so! Richtig ist, dass das Recht der DDR, im Gegensatz zu dem der BRD, die sogenannte Einheit von Rechten und Pflichten kannte. Das heißt wer gegenüber der Gesellschaft Rechte für sich in Anspruch nehmen will, der muss auch Pflichten die diese ihm auferlegt erfüllen. Dies ist nun einmal das Grundprinzip jeglichen Zusammenlebens, auch wenn heute nur die Rechte propagiert werden. Eine dieser Pflichten war nun einmal die Pflicht zur Arbeit, was ja auch erzieherische Aspekte beinhaltete. Die gesamte Materie wäre jedoch einen eigenen Thread wert in dem man sie dann sachlich und auch anhand von einschlägigen Rechtsvorschriften diskutieren könnte. Hier ist sie fehl am Platze!



mach ein neues thema auf, ich bin dabei.




Kaitel 4 Absatz 3 "Das Menschenbild" http://www.operative-psychologie.de/ eine recht interessante Betrachtungsweise


zuletzt bearbeitet 17.04.2012 14:07 | nach oben springen

#88

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 14:09
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Kaitel 4 Absatz 3 "Das Menschenbild" http://www.operative-psychologie.de/ eine recht interessante Betrachtungsweise


Dort steht ...
Nichtsdestoweniger erheben weder die Internet-Seite noch die zu Grunde liegende Ausarbeitung Anspruch auf Vollständigkeit. Die umfangreiche Literaturliste soll dem interessierten Leser aber die Möglichkeit geben, sich selbstständig weiter gehende Kenntnisse zur Operativen Psychologie des MfS anzueignen.

HÄ?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#89

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 14:11
von damals wars | 12.211 Beiträge

Klar war die DDR in manche Augen ein Unrechtsstaat.
Die hatte einfach das Arbeitslosengeld abgeschafft.

Wer nicht arbeiten ging, bekam einfach nichts, nicht mal Brot. Das Recht auf Arbeit konnte dafür aber jeder in Anspruch nehmen.

Von daher war die DDR viel eher eine Leistungsgesellschaft als die heutige.

Das Recht auf Bildung wurde auch finanziell untersetzt. Während des Studium bekam man Stipendium. 200 Mark. Und als ehemaliger Uffz. bekam ich sogar 300 Mark.

Und wenn ich mich recht erinnere, in den letzten Jahren der DDR sogar einen Art "Taschengeld" an der EOS (heute Gymnasium).

auch eine Art Leistungsprinzip.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#90

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 14:17
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von 94

Zitat von Grenzwolf62
Kaitel 4 Absatz 3 "Das Menschenbild" http://www.operative-psychologie.de/ eine recht interessante Betrachtungsweise


Dort steht ...
Nichtsdestoweniger erheben weder die Internet-Seite noch die zu Grunde liegende Ausarbeitung Anspruch auf Vollständigkeit. Die umfangreiche Literaturliste soll dem interessierten Leser aber die Möglichkeit geben, sich selbstständig weiter gehende Kenntnisse zur Operativen Psychologie des MfS anzueignen.

HÄ?




Richtig, so steht es auf der Startseite und ist ein Hinweis für interessierte Leser, die uninteressierten sind ja nicht genötigt sich einzulesen.
Vollständige Vollständigkeit würde sicherlich auch jede Festplattenkapazität sprengen.


zuletzt bearbeitet 17.04.2012 14:19 | nach oben springen

#91

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 14:22
von Pit 59 | 10.158 Beiträge

Von daher war die DDR viel eher eine Leistungsgesellschaft als die heutige. @damals wars

Stimmt,man hat sogar für Überhaupt keine Leistung Geld bekommen.Es gab ja das Recht auf Arbeit.Die Betriebe wurden Vollgestopft damit keiner auf der Strasse war,die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit war somit Bewältigt.heute muss ich was tun für mein Geld,brauchte ich früher nicht,naja eben damals wars.


zuletzt bearbeitet 17.04.2012 14:32 | nach oben springen

#92

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 14:28
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Kaitel 4 Absatz 3 "Das Menschenbild" http://www.operative-psychologie.de/ eine recht interessante Betrachtungsweise



Selten so einen Schwachsinn gelesen, aber er schrieb ja wenigstens das stammt nicht aus der Feder des MfS sondern aus seiner!


Zitat
Das MfS benötigte für die eigene (operative) Arbeit ebenfalls ein solches Menschenbild. Es wurde niemals niedergeschrieben und doch glaubt man es hinter jeder Äußerung und in jedem Satz wieder zu erkennen.

Es „erscheint der ideale DDR-Bürger als ein wehrloses (da isoliert und verängstigt), gehorsames (da diszipliniert) und erpreßbares (diskreditierbares) Wesen ohne Individualität (da ohne Selbstvertrauen und aus eigener Kraft erfolglos), das in den Rastern ‚gesellschaftsmäßiger’ Normen erstarrt und beliebig verfügbar war (für Arbeitsplatzzuweisungen, wenn eingliederungsfähig, oder für die Ausweisung, wenn nicht – oder wenn es im Rahmen zersetzender Maßnahmen für zweckmäßig gehalten wurde).“


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#93

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 14:32
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

um das Thema einmal von einer anderen Seite zu beleuchten, sei die Frage erlaubt, wieviel taugt ein "Rechtsstaat", dessen Rechtsordnung an Grundstücksgrenzen und Werkstoren endet?

In der DDR war der Bürger bei allem, was er außerhalb seiner 4 Wände tat oder ließ, mit dem Staat bzw. dessen Organen konfrontiert. Diese waren bei ihrer Tätigkeit zumindest weitestgehend an Recht und Gesetz gebunden.

Der westliche Staat dagegen beschränkte sich schon damals nur auf einen Bruchteil der Aufgabenbereiche, die der DDR-Staat abdeckte und zieht sich heute immer schneller aus immer mehr Aufgabengebieten zurück.
In wenigen Jahren wird er nur mehr auf dem Papier vorhanden sein.
Der Bürger ist somit nur wenig mit Staatsorganen, dafür fast ausschließlich mit privaten Unternehmen konfrontiert. Wie diese mit Rechtsnormen umgehen kann man allenthalben hören und lesen.
Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen handeln häufig nach dem Motto "legal - illegal - scheißegal!", insbesondere im Umgang mit ihren Beschäftigten. Dies gilt für ganze Branchen, man denke an Einzelhandel, Transportgewerbe, Handwerk, ...

Dieser grundlegende Unterschied wird bei allen damaligen und heutigen Systemvergleichen nicht oder nur unzureichend berücksichtigt, es wird immer nur staatliches Handeln Ost mit staatlichem Handeln West verglichen, dabei greift dieser Vergleich viel zu kurz.

Ein Staat, der nur noch eine Hülle seiner selbst ist, begibt sich nach und nach aller Mittel, Recht durchzusetzen, wenn wir so etwas als Rechtsstaat bezeichnen, dann will ich gar nicht wissen, was dann ein Unrechtsstaat sein soll.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#94

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 15:23
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Damals87
Dies gilt für ganze Branchen, man denke an Einzelhandel, Transportgewerbe, Handwerk, ...


Nicht zu vergessen der Strafvollzug ... (selbstständig suchmaschinen nach) JVA Hünfeld.

P.S. Übrigens, @Gw62, wer oder was iss'n Kaitel *grins*
Na egal und *tschuldschung* schon ma vorab.
Aber Eines mußte doch zugeben, also zitieren kann so ein Unformpupperich deutlich besser wie Du *wink*

Ich hole mir erstma ein Tasse 'Kaffee Bohne No. 1'


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 17.04.2012 15:26 | nach oben springen

#95

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 15:23
von Udo | 1.267 Beiträge

@ damals 87 Ich mag zwar die gelben Dinger nicht, aber den hast Du Dir verdient.


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#96

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 16:06
von damals wars | 12.211 Beiträge

Ist wirklich gut formuliert.

Als ich damls in der Wasser- Behörde anfing, hatte wir noch einen "ehemaligen DDR Chef". Der propagierte, das die Entscheidungen nach Möglichkeit zugunsten der Antragsteller zu treffen sind. Das hatte er aus der DDR Zeit übernommen.
Die Zahl der Juristen war damals bei uns noch bei Null. Und entsprechend die Zahl der Prozesse.

Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute wird fast gegen jeden Bescheid geklagt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#97

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 16:30
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Pit 59
aber es gab keine verhungernden menschen oder leute die auf der strasse leben mußten. @EK82/2

Willst Du damit sagen das in Deutschland Leute Verhungern müssen,oder das Leute auf der Strasse Leben müssen?. Ich Behaupte mal das wir Überhaupt keinen Hunger kennen,Verhungern tun täglich tausende Menschen auf der Welt,und das ist Traurig genug,aber mit Sicherheit nicht In Deutschland.Und auf der Strasse muss Überhaupt Niemand Leben.
Andy, bei aller Achtung Deiner Ideologisch,Sozialistischen Einstellung,aber man sollte die Kirche im Dorf lassen.



Also Armut gibt es in Deutschland, aber ich moechte bestreiten das jemals jemand im Nachkriegsdeutschland verhungern musste.


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#98

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 16:37
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Damals87
Hallo,

um das Thema einmal von einer anderen Seite zu beleuchten, sei die Frage erlaubt, wieviel taugt ein "Rechtsstaat", dessen Rechtsordnung an Grundstücksgrenzen und Werkstoren endet?

In der DDR war der Bürger bei allem, was er außerhalb seiner 4 Wände tat oder ließ, mit dem Staat bzw. dessen Organen konfrontiert. Diese waren bei ihrer Tätigkeit zumindest weitestgehend an Recht und Gesetz gebunden.

Der westliche Staat dagegen beschränkte sich schon damals nur auf einen Bruchteil der Aufgabenbereiche, die der DDR-Staat abdeckte und zieht sich heute immer schneller aus immer mehr Aufgabengebieten zurück.
In wenigen Jahren wird er nur mehr auf dem Papier vorhanden sein.
Der Bürger ist somit nur wenig mit Staatsorganen, dafür fast ausschließlich mit privaten Unternehmen konfrontiert. Wie diese mit Rechtsnormen umgehen kann man allenthalben hören und lesen.
Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen handeln häufig nach dem Motto "legal - illegal - scheißegal!", insbesondere im Umgang mit ihren Beschäftigten. Dies gilt für ganze Branchen, man denke an Einzelhandel, Transportgewerbe, Handwerk, ...

Dieser grundlegende Unterschied wird bei allen damaligen und heutigen Systemvergleichen nicht oder nur unzureichend berücksichtigt, es wird immer nur staatliches Handeln Ost mit staatlichem Handeln West verglichen, dabei greift dieser Vergleich viel zu kurz.

Ein Staat, der nur noch eine Hülle seiner selbst ist, begibt sich nach und nach aller Mittel, Recht durchzusetzen, wenn wir so etwas als Rechtsstaat bezeichnen, dann will ich gar nicht wissen, was dann ein Unrechtsstaat sein soll.

Grüße aus Hessen




Also ich bin der Meinung das sich der Staat viel zuviel in die Privatangelegenheiten einzelner Buerger, egal ob Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Selbstbeschaeftigte oder sonst was auch immer einmischt. Es wird Zeit das wir den Staat rausschmeissen aus unseren Leben und auch Geldbeuteln.


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#99

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 16:50
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von EK 82/2



interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten, aber viele haben auch eine schrift an ihren autos( todesstrafe für kinderschänder) ein klassischer widerspruch. im geheimen würden sich viele in der DDR sicherer fühlen denke ich.
andy



Das kommt daher das Deutsche, und nicht nur die die in der DDR aufgewachsen sind (bei uns im Westen war es auch so - wenn auch nicht ganz so krass wie in der DDR) schon seit Generationen als Abhaengige vom Staat erzogen wurden. Das war vor dem Krieg im 3. Reich schon so, davor im Kaiserreich und vor 1871 genauso. Deutsche werden schon seit Generationen als Untertanen des jeweiligen Staates erzogen, nicht aber als freie Buerger. Wir muessen jetzt endlich einmal lernen als freie Einzelmenschen zu leben und nicht als ein Kollektiv oder "Volksgemeinschaft" in voelliger Abhaengigkeit vom Staat.


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#100

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 17:20
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Pit 59
Von daher war die DDR viel eher eine Leistungsgesellschaft als die heutige. @damals wars

Stimmt,man hat sogar für Überhaupt keine Leistung Geld bekommen.Es gab ja das Recht auf Arbeit.Die Betriebe wurden Vollgestopft damit keiner auf der Strasse war,die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit war somit Bewältigt.heute muss ich was tun für mein Geld,brauchte ich früher nicht,naja eben damals wars.


heute ist man doch auch bemüht die arbeitslosigkeit mit allen mitteln zu bekämpfen. am anfang stehen umschulungen, 1 sowie 160 und 400 eurojobber, dann weiter mit geschönter statistik. die armut steigt und die arbeitslosenzahlen sinken ständig. damals konnte man leben heute wird man verarscht.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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