#1

Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 18:54
von PF75 | 3.294 Beiträge

http://nachrichten.t-online.de/guenter-g..._55353062/index

Also ich kann in den Zeilen keine antisemitischen Äußerugen erkennen,voraus gesetz das berechtigte Kritik an der israelischen Politik nicht schon als Antisemitismus gewertet wird.Fehlt bloß noch das Herr Grass jetzt in die Rechtsextreme Ecke gedränt wird.


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#2

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 20:01
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Na ja.Grass ist immer umstritten....aber da hat er sich wohl selbst ein Ei gelegt


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#3

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 20:04
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Genau das ist es. Ich kann hier auch nicht die geringste Spur Antisemitismus sehen. Ich kann es nicht nachvollziehen, daß sich die Mehrheit der deutschen Politiker scheinbar darin überbieten wollen, die unverbrüchliche Freundschaft mit Israel zu betonen und dabei zu übersehen, wer die Gewaltspirale einst in Gang gesetzt hatte. Da ändert auch nichts daran, daß bei der Gründung des Staates Israel die Nachbarstaaten dieser Gründung nicht wohlgesonnen waren und Aktivitäten gegen eine Etablierung eines jüdischen Staates in ihrer Region zu unternehmen trachteten. Noch weiter zurück: Auszug der Israeliten in´s gelobte Land: "Und es war öd und leer". nein, war es nicht. Dort wohnten schon alteingesessene Stämme, die dann, sicher auch mit Waffengewalt, verdrängt wurden. Die Hardliner in Israel haben nicht den geringsten Grund, sich als die bedrohten Opfer zu sehen. Wenn man ein wirklicher Freund des israelischen Volkes als solches (nicht der Regierung) sein will, muß man einem Freund auch mal sagen, was nicht in Ordnung ist und ein Freund sollte sich den Rat eines Freundes zu Herzen nehmen.
Habe mal eine Fernsehreportage gesehen, wo die jungen Juden der USA zitiert wurden. Die alte Generation ist am Aussterben und die jüngeren sind bei Weitem nicht mehr so empfindlich bei Kritiken an Israel. Das läßt hoffen, daß sich irgendwann auch die protektionistische Politik der USA-Regierung gegenüber Israel ändert.
Aber diese Antisemitismus-Diskussion, sobald jemand Israel kritisiert, erinnert mich fatal an die Anfeindungen Sarrazins.



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#4

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 20:07
von turtle | 6.961 Beiträge

Auf Grund unserer deutschen Vergangenheit fällt es vielen schwer negatives über den Staat Israel zu sagen. Leicht wird man da als Antisemit abgestempelt.
Grass spricht das aus, was längst fällig ist. Israel und deren Politik anzuprangern muss gestattet sein ohne gleich einem rechten Spektrum zugeordnet zu werden oder als Antisemit bezeichnet wird.


zuletzt bearbeitet 04.04.2012 23:04 | nach oben springen

#5

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 21:06
von TOMMI | 1.988 Beiträge

Kann nur sagen: "Wo er Recht hat, hat er Recht".
Dieses Geheuchele unserer Volkstreter ist wieder mal zum


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#6

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 21:32
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Günter Grass muss bald befürchten, von dem, wie er ihn nennt, Maulhelden auf eine Todesliste gesetzt zu werden wie einst Salman Rushdi von den Ajatollas.
Ach ja, auch ich kann in den Zeilen nichts antisemitisches erkennen, wenn nicht schon Kritik an der israelischen Politik antisemitisch gedeutet wird.
Peter der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
zuletzt bearbeitet 04.04.2012 21:36 | nach oben springen

#7

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 22:03
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

nee, ich fürchte, der Grass wird sich auf einer anderen Liste wiederfinden, nämlich auf der der Unpersonen dieser Republik.

Mit seinem Gedicht hat er politischen Suizid begangen.

Wer in der BRD-Öffentlichkeit irgendetwas äußert, was als Kritik an "Jüdischem", auch am Staat Israel, verstanden werden könnte, verletzt eines der größten Tabus dieser Republik.
Eine Kritik an Israel, berechtigt oder nicht, ist in der BRD angesichts des staatlich verordneten Philosemitismus eine politische Todsünde.
Für eine Karriere in der Öffentlichkeit das sichere Ende, dafür sorgt die mediale Breitseite aus allen Rohren. Da schützt keine "Meinungsfreiheit", Israel ist sakrosankt. Allenfalls mit sofortigem Widerruf und öffentlicher Selbstkritik ist dann noch etwas zu retten.

Vielleicht ist es Grass aber auch ganz recht, nicht mehr zu Talkshows geladen zu werden...

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#8

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 22:31
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von PF75
http://nachrichten.t-online.de/guenter-grass-loest-mit-gedicht-antisemitismus-debatte-aus/id_55353062/index

Also ich kann in den Zeilen keine antisemitischen Äußerugen erkennen,voraus gesetz das berechtigte Kritik an der israelischen Politik nicht schon als Antisemitismus gewertet wird.Fehlt bloß noch das Herr Grass jetzt in die Rechtsextreme Ecke gedränt wird.



Kommt auch drauf an was man nun als "rechts" bewertet. Hier muss man nun unterscheiden zwischen Neo-Nazis, aenlichem und dem traditionellen/konservativen rechten Lager. Die ersten hassen alles was mit Juden zu tun hat. Aber die konservative Rechte, wozu auch christliche Gruppen zaehlen, unterstuetzen Israel oder stehen diesem Staat gleichgueltig gegenueber.
Aber die meisten radikalen Linken haben ungeheuren Hass auf Israel.
So ist es zumindest mal in USA und den meisten anderen englisch-sprachigen Laendern. In Deutschland kann es durchaus wieder anders sein.
Also wenn mir jemand mit anti-Israelischer Polemik kommt, dann stufe ich den politisch als ziemlich weit Links ein. Grass war doch schon immer ein Linker.


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#9

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 22:36
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Damals87
Hallo,

nee, ich fürchte, der Grass wird sich auf einer anderen Liste wiederfinden, nämlich auf der der Unpersonen dieser Republik.

Mit seinem Gedicht hat er politischen Suizid begangen.

Wer in der BRD-Öffentlichkeit irgendetwas äußert, was als Kritik an "Jüdischem", auch am Staat Israel, verstanden werden könnte, verletzt eines der größten Tabus dieser Republik.
Eine Kritik an Israel, berechtigt oder nicht, ist in der BRD angesichts des staatlich verordneten Philosemitismus eine politische Todsünde.
Für eine Karriere in der Öffentlichkeit das sichere Ende, dafür sorgt die mediale Breitseite aus allen Rohren. Da schützt keine "Meinungsfreiheit", Israel ist sakrosankt. Allenfalls mit sofortigem Widerruf und öffentlicher Selbstkritik ist dann noch etwas zu retten.

Vielleicht ist es Grass aber auch ganz recht, nicht mehr zu Talkshows geladen zu werden...

Grüße aus Hessen



Also ich bin ziemlich pro-Israel eingestellt. Aber trotzdem gibt es vieles was mir an der israelischen Politik nicht gefaellt. Ich bin der Meinung das man offen ueber das Gute und das Schlechte offen diskutieren muss. Deutschland ist leider wohl das einzige Land wo ein offener Dialog nicht moeglich ist.


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#10

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 22:46
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Wanderer, vergiß nicht, daß der Zionismus ziemlich linke Wurzeln hat. Es muß sehr wohl unterschieden werden zwischen dem Volk Israels und auch denen, die jüdischen Glaubens sind, auch wenn sie es nur nach dem Papier noch sind und der gegenwärtigen Politik Israels. Wenn ich höre, daß dort auch von einem "Großisrael" gefaselt wird und überall Israel ist, wo irgenwann in der Geschichte schon mal Israelis gewohnt oder gehaust haben, dann weckt so ein Gehabe ganz schnell, wenn auch ungewollt, Assoziationen. Es gibt auch in Israel nicht wenige Kräfte, die sehr wohl wissen, daß die israelische Regierung das Völkerrecht mit Füßen tritt. Frag Dich mal, warum selbst die USA und auch die BRD-Regierung diese Völkerrechtswidrigkeit nicht in Abrede stellen. Es wird nur eben auf oberster Regierungsebene darüber geschwiegen. Bei ähnlichem Handeln etwas linkerer, kapitalismuskritischerer Regierungen wird ein großes Geschrei über Menschenrechte angestimmt, die UNO angerufen und sogar militärischer Einsatz gefordert, wenn dort dazu noch einige wichtige Rohstoffe lagern oder Transportstrecken durchführen.



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#11

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 04.04.2012 23:22
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von DoreHolm
Wanderer, vergiß nicht, daß der Zionismus ziemlich linke Wurzeln hat. Es muß sehr wohl unterschieden werden zwischen dem Volk Israels und auch denen, die jüdischen Glaubens sind, auch wenn sie es nur nach dem Papier noch sind und der gegenwärtigen Politik Israels. Wenn ich höre, daß dort auch von einem "Großisrael" gefaselt wird und überall Israel ist, wo irgenwann in der Geschichte schon mal Israelis gewohnt oder gehaust haben, dann weckt so ein Gehabe ganz schnell, wenn auch ungewollt, Assoziationen. Es gibt auch in Israel nicht wenige Kräfte, die sehr wohl wissen, daß die israelische Regierung das Völkerrecht mit Füßen tritt. Frag Dich mal, warum selbst die USA und auch die BRD-Regierung diese Völkerrechtswidrigkeit nicht in Abrede stellen. Es wird nur eben auf oberster Regierungsebene darüber geschwiegen. Bei ähnlichem Handeln etwas linkerer, kapitalismuskritischerer Regierungen wird ein großes Geschrei über Menschenrechte angestimmt, die UNO angerufen und sogar militärischer Einsatz gefordert, wenn dort dazu noch einige wichtige Rohstoffe lagern oder Transportstrecken durchführen.



Meine Meinung hierzu ist das die Juden ein Recht auf einen eigenen Staat haben. Die Araber haben erst dann Ansprueche auf dieses Land gestellt als die Gruendung des juedischen Staates schon beschlossene Sache war - nicht zuvor. Man gruendete dazu eine kuenstliche Identitaet sich sich "Palaestinaensisches Volk" nannte. Eigenartigerweise stammte keiner von diesen Leuten aus den Gebieten die den Juden gegeben wurden, sondern aus Aegyten, Syrien, Jordanien,usw. Selbst Arafat war Aegyptischer Staatsbuerger, wurde dort geboren und ist auch dort aufgewachsen. In der Oeffentlichkeit verkaufte er sich aber als "Palaestinaenser" und Sprecher eines Volkes welches vor 1948 nicht existierte. Es ist doch ganz eindeutig das es diesen Leuten nicht um Land ging, sondern darum Juden zu bekaempfen. Das war schon damals so und ist heute doch auch noch so. Juden/Israelis waren immer zur Versoehnung mit ihren Nachbarn bereit. Diese aber wollten Krieg und die totale Vernichtung des juedischen Staates. Aber das will ja heute keiner Wissen. Die links-liberalen Medien und Leute wie Grass faseln staendig von den "boesen Israelis". Die Amis haben es geschickt verstanden Israel von ihnen abhaengig zu machen. Zu allem Ueberfluss wollen juedische Lobby-gruppen in Amerika noch mehr Geld und andere Leistungen aus Amerika, und tragen somit dazu bei das Israel immer ein Satelite der USA bleiben wird. Und diejenigen die auf der Strecke bleiben und unter all dem leiden sind die normalen Israelischen Buerger. Die leben naemlich in staendiger Furcht vor Terroranschlaegen und werden von westlichen Maechten (USA, BRD, usw) als Faustpfand benutzt.


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#12

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 00:04
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Wanderer du hast wirklich abstruse Ansichten


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#13

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 02:25
von damals wars | 12.204 Beiträge

Das ist eine der Legenden Israels.
Das es in Palästina keine Menschen gab.
Das ist aber kompletter Unsinn.

Den es gibt bis heute eine arabische Minderheit in Israel.
Und die sind mit Sicherheit nicht eingewandert. Im Gegenteil.
Man will sie ausbürgern.
Den Widerspruch wird im demokratischen Staat nicht geduldet.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 05.04.2012 02:25 | nach oben springen

#14

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 08:16
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Wanderer, Du bedenkst nicht, daß es auch in Israel eine beachtliche Anzahl von Leuten gibt, zu denen größtenteils auch die orthodoxen Juden gehören, die alle Araber vernichten oder zumindest vertreiben wollen und zwar aus allen Gebieten, wie ich schon mal schrieb, wo irgendwann mal Israeliten gewohnt haben und ich hoffe, daß diese Leute niemals so viel Macht erhalten, daß sie die Regierungspolitik bestimmen.
Heute früh Zeitungsstudium beim Frühstück. Thüringer Allgemeine. Ein ganzseitiger Artikel über Grass. man wirft ihm nicht vor, er sei Antisemit, aber er begäbe sich in eine Grauzone wie Walser, in der seine Worte von Antisemiten mißbraucht werden können. Es wurde nicht viel Gutes an Grass gelassen, es ginge gegen die Juden, hieß es immer. habe mir das gedicht noch mal vorgenommen. Wenn ich es nicht überlesen habe, konnte ich darin nicht ein einziges mal das Wort "Jude" oder "jüdisch" entdecken. Es scheint hier ein unheiliger Konsenz zwischen Politik und medien zu bestehen, jegliche Hritik an dem Staat Israel (Staat ist nicht gleich Volk) zu vermeiden.
Bekämpft man auch Charles darwin mit seiner Evolutionstheorie, weil die auch von den Nazis mißbraucht wurde ? Oder M.Luther, weil er über die Juden gewettert hat ?



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#15

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 08:40
von damals wars | 12.204 Beiträge

Der MDR geht davon aus, das Gauss eine 85% Zustimmung zu seiner Meinung erhält.
Das spiegelt sich in den Kommentaren in Presse, Rundfunk und Fernsehen allerdings nicht wieder.
Warum wohl?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#16

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 09:15
von didiwagi | 57 Beiträge

ich finde es gut das endlich mal einer die warheit ausspricht.



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#17

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 10:23
von utkieker | 2.926 Beiträge

Noch ein Gedicht:

"... wenn Religionen sich vertrügen, fallen Kriege schwer,
es gibt wenig zu verdienen, weil dann Frieden wär ..."

http://www.youtube.com/watch?v=P7Z-d0GgdwA&feature=related

Israel ist ein Retortenstaat, gewollt von den Supermächten geboren aus deren eigenen Antisemitismus heraus. Nicht wenige orthodoxe Juden sehen in Israel eine Gotteslästerung. Palästinenser und Israelis können nur unter Berücksichtigung der Gleicheit (vor dem Gesetz) einen gemeinsamen Staat gründen. Die Road- Map wird immer wieder zu Spannungen im nahen Osten führen. Übrigens Palästinenser sind auch Semiten sie abzudrängen ist antisemitisch.
Ich glaube kaum, daß ein Aufstand gegen das klerikalfaschistische Mullah- Regime im Iran herbeigebombt werden kann.
Das auch hier zu Lande immer noch Atomwaffen stationiert sind, sollte Anlaß zum Nachdenken sein!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
zuletzt bearbeitet 05.04.2012 10:24 | nach oben springen

#18

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 10:59
von mic44 | 183 Beiträge

Der Grass hat sowas von recht,nur leider wird das nieder gemacht.Das Israel Narrenfreiheit besitzt,ist ja allgemein bekannt.Dieser Staat kann ungestraft Terror verbreiten.Und das nutzen sie gnadenlos aus,weil sie vom Westen nichts zu befürchten haben.


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#19

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 13:51
von Krelle (gelöscht)
avatar

Ob Grass mit seinen verfassten Zeilen nun "richtig" oder "falsch" liegt, möchte ich dahingestellt lassen. Jeder hat da so seine Ansichten - und das ist auch gut so. Mir gefällt nur nicht, dass es speziell hier in Deutschland Themen gibt, an denen man sich leicht die Finger verbrennt. Ob "Juden", "Israel", "Drittes Reich".... die Worte, die sich damit befassen, wollen/müssen mit Bedacht gewählt werden, will man nicht "anecken". Menschen, denen "political correctness" wichtig ist, werden sich da ungern auf den Schleuderstuhl setzen. Andere, denen diese (in meinen Augen falsche) "Korrektheit" am Allerwertesten vorbei geht, müssen damit rechnen, von den "politisch Korrekten" in eine "bestimmte" (meist rechte) Ecke gestellt zu werden (wo sie u.U. gar nicht hingehören). Und mit dieser Methode, die vor allem hier in Deutschland scheinbar recht gut funktioniert, werden "unbequeme" Leute bzw. "Laut"-Andersdenkende rasch "mundtot" bzw. auf andere Weise unschädlich gemacht.
Ich finde das gar nicht gut! Wenn Missstände zu Tage treten, muss man hier auch mal die Stimme laut erheben und auf das "Übel" zeigen dürfen. Auch wenn es z.B. Israel betrifft. Da läuft auch nicht alles rund; da wird so mancher Mist verzapft! Und so ist es legitim, a l l e n Ländern bzw. Politikern mal ganz gehörig auf die Finger zu klopfen!
Aber wie gesagt: political correctness lähmt so Vieles - vor allem hier in Deutschland. Wir scheinen viel mehr verloren zu haben, als die beiden Weltkriege. Den Mut zur Wahrheit zähle ich dazu.


zuletzt bearbeitet 05.04.2012 20:04 | nach oben springen

#20

RE: Gedicht Günter Grass

in Themen vom Tage 05.04.2012 14:57
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Krelle
...Aber wie gesagt: political correctness lähmt so vieles - vor allem hier in Deutschland. Wir scheinen viel mehr verloren zu haben, als die beiden Weltkriege. Den Mut zur Wahrheit zähle ich dazu.



Man könnte auch sagen, der ehemals "Westen" ahnt gar nicht, wieviel er eigentlich heutzutage mit unserer Art damals die "Wahrheit" im "Osten" zu sehen gemeinsam hat.
Problematisch finde ich hierbei die Tatsache, dass dies natürlich jeder nur halbwegs denkfähige Mensch weiß und sich doch bewußt anpasst. Natürlich ohne dies zuzugeben. Von solchen Leuten wie Hr. Grass mal abgesehen. Das ist jedoch selten. Seinerzeit lief es darauf hinaus, dass man der eigenen Propaganda dann nur zu eifrig nachgemacht hat aber eigentlich nichts mehr wirklich geglaubt hat. Selbst dann nicht, wenn es mal tatsächlich wahr war. Das würde im Umkehrschluß bedeuten, dass heutzutage die Menschen ihre eigene Meinung ähnlich selektieren. Je nachdem wie sie meinen dass es gebraucht würde.
Wenn dann mal die öffentliche Stimmung ähnlich kippen würde wie seinerzeit 1989 dann wären hiermit eigentlich schon fast alle Zutaten für eine braune Wende gegeben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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