#21

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 05:19
von Alfred | 6.841 Beiträge

Niclas,

klär mich doch bitte mal auf, von wem HIM ihr MONATLICHES Gehalt bekamen ?


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#22

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 07:25
von 94 | 10.792 Beiträge

MORGEN!

Und, schon ausgeschlafen? FED, hast Du mal die Quellen, welche angeben wurden, studiert? Mach ma! Weil Du redest von HIM, @Niclas aber berichtete von HIME ...

Achso, iss ja WE ... weiterschlafen!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#23

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 07:47
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Welcher HIM ist nebensächlich weil für alle die selbe RL galt und sie vom Wesen her gleich waren. Alfred ist ja nun schon mit dem wichtigsten Punkt aufgeschlagen. Möchte mal wissen wie man so ganz ohne es zu merken sein Gehalt beziehen kann?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#24

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 08:07
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von 94
MORGEN!

Und, schon ausgeschlafen? FED, hast Du mal die Quellen, welche angeben wurden, studiert? Mach ma! Weil Du redest von HIM, @Niclas aber berichtete von HIME ...

Achso, iss ja WE ... weiterschlafen!




94,

Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter wurden nicht mit HIME abgekürzt, sondern mit HIM oder stand das E noch für einen Zusatz ?


zuletzt bearbeitet 18.02.2012 09:08 | nach oben springen

#25

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 10:51
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von 94
MORGEN!

Und, schon ausgeschlafen? FED, hast Du mal die Quellen, welche angeben wurden, studiert? Mach ma! Weil Du redest von HIM, @Niclas aber berichtete von HIME ...

Achso, iss ja WE ... weiterschlafen!




94,

Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter wurden nicht mit HIME abgekürzt, sondern mit HIM oder stand das E noch für einen Zusatz ?





Ich kenne die Abkürzung IME.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#26

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 12:29
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Na ja weitergedacht macht HIME aber keinen Sinn und einfach vom IME auf einen HIME weiterleiten ist der falsche Ansatz.

IME waren ja IM mit besonderen Aufgabenstellungen/Fähigkeiten/Einsatzpunkten und daher in ihrem Bereich schon Spezialisten. Sollten ihre Fähigkeiten noch intensiver genutzt und ihr Einsatz noch zielgerichteter gestaltet werden, dann war ja die nächste Überlegung den IME zum HIM aufzuwerten und entsprechend zu legendieren. Anschließend stand er ja ohne größere Einschränkungen für eine intensive operative Nutzung zur Verfügung. Das heißt der HIM an sich war ja schon ein Spezialist, daher bestand also kein Bedarf für eine Kategorie HIME.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 18.02.2012 12:31 | nach oben springen

#27

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 15:48
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Alfred

Zitat von 94
MORGEN!

Und, schon ausgeschlafen? FED, hast Du mal die Quellen, welche angeben wurden, studiert? Mach ma! Weil Du redest von HIM, @Niclas aber berichtete von HIME ...

Achso, iss ja WE ... weiterschlafen!




94,

Hauptamtliche Inoffizielle Mitarbeiter wurden nicht mit HIME abgekürzt, sondern mit HIM oder stand das E noch für einen Zusatz ?





Ich kenne die Abkürzung IME.





IME, HIM, HMIE, etc........
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#28

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.02.2012 15:58
von Alfred | 6.841 Beiträge

TH,

also war das "E" doch nur ein Zusatz .

Das hindert aber nichts am Status der HIM.


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#29

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.02.2012 08:37
von Weichmolch (gelöscht)
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Können wir jetzt das Thema der einzelnen Buchstaben und deren Bedeutung abschließen? Gut.

Ich würde mich freuen, wenn ich jetzt hier eigene Erlebnisse des Users lesen könnte. Also, an die Tatatur.

Weichmolch


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#30

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.03.2012 19:11
von Historiker84 | 49 Beiträge

Hier geht es um den Status eines HIME. Dienstrechtlich etc. wurden die Kursanten in Stintenburg und die Kräfte der Einsatzkompanie, wie HIME's behandelt, bezahlt. Ein Teil des Lehrganges wurde zur Einsatzkompanie nach Schulzendorf versetzt. Ein anderer Teil u.a. nach Treptow in die Sicherungskompanie der HA I. Die Sicherungskompanie der HA I wurde im Struktur- und Stellenplan geführt. Die UaZ rechtlich wie die SaZ bzw. UaZ beim Wachregiment. Bei der Einsatzkompanie wurde nur das Führungspersonal im Struktur- und Stellenplan der HA I geführt. Diese HIME- Struktur war auch einer der Gründe, warum die Einsatzkompanie aufgelöst wurde.
Die ZAIG hatte bei den Kontrollen z.B. bemängelt, dass ausgebildete Uffz.(Perleberg und Stintenburg) als Heizer, Wachleute usw. tätig waren. Dafür sollte in Zukunft eine halbjährige Ausbildung reichen.
Nur die Kräfte, die tatsächlich operativ zum Einsatz kamen, wurden gesondert als IM angeworben !
Historiker84


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#31

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.08.2012 23:45
von andy | 1.196 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #23
Welcher HIM ist nebensächlich weil für alle die selbe RL galt und sie vom Wesen her gleich waren. Alfred ist ja nun schon mit dem wichtigsten Punkt aufgeschlagen. Möchte mal wissen wie man so ganz ohne es zu merken sein Gehalt beziehen kann?





Warum es so war kann ich auch nicht sagen - es war aber, offensichtlich bei Niclas und mir so.
Die Ausbildung in Stintenburg vermittelte allen Lehrgangsteilnehmern nicht unbedingt das Gefühl, dass sie sich in einer normalen GT-Diensteinheit befanden. Neben der Körperertüchtigung (Sport frei) gab es ja auch - zumindest in meiner Zeit (Sommerlehrgang 81) - auch den theoretischen Teil:
hier wurden die Regeln der Konspiration vermittelt und durch die Kursanten gepauckt, es wurden Grundlagen der gedeckten Fotografie, der Observation, des B-Stellen-Baus, der gedeckten Ermittlung in Zivil uvm. erlernt und in der Praxis erprobt.

Meine "Anwerbung" für diesen Lehrgang erfolgte während meiner Uffz-Ausbildung in Perleberg. Irgendwann hat mich der Spiess der Kompanie dazu befohlen, einen bestimmten Raum im Stab aufzusuchen und ich bin da hin getrottet. Die dort angetroffenen zwei Offiziere in GT-Uniform fragten mich, ob ich an einer speziellen Ausbildung teilnehmen wolle und ich fragte damals nur, ob ich dort Sport machen müsse. Die Antwort war eher lächerlich im Vergleich mit dem, was ich dann dort erlebte. Das war im Vorfeld von Stintenburg alles. Als unser LKW Ende April 81 dann dort ankam wurde uns eröffnet, dass man uns an unsere physische Leistungsgrenze führen wolle und das haben sie dann auch getan. (Sport frei).

Dass wir plötzlich im Hintergrund als HIM des MfS geführt wurden hat zumindest mir niemand gesagt - im Gegenteil: diese Ausbildungseinheit hatte sogar einen eigenen Abwehr-Offizier, der sich auch als solcher vorstellte. Meine eigentliche Werbung und Verpflichtung erfolgte erst nach dem Lehrgang in einem KO in Berlin-Müggelheim. Vorher war von MfS nie die Rede - wir konnten uns allerding bei den Ausbildungsinhalten den Part an drei Fingern abzählen - es war eben nur nicht offiziell. Ich kann mich an einen Nachtalarm mit zivilen Beobachtern erinnern, unter denen ich dann nach Ausbildungsende meinen Führungsoffizier ausmachte - spätestens da war mir klar, wer der Träger der Schule war.

Wir wurden während der Ausbildung in S. durchaus schon als HIM geführt und meiner Erinnerung nach erhielten wir den normalen Uffz.-Sold von ca. 600,- - wer uns das Geld überwiesen hat, hat zumindest mich damals nicht interessiert..
Nach Abschluss der Ausbildung landete ich bei AERO, erst in Spree (Berlin-Müggelheim) und später in Kablow bei Königs Wusterhausen. In Spree reiste ich direkt nach Ausbildungsende (konspirativ mitten in der Nacht) an und dort erfolgte dann auch die schriftliche Verpflichtung als HIM und somit der erste offizielle Kontakt zum MfS. Meiner Erinnerung nach gab es ab diesem Tag dann auch mehr Geld (750,-(?) )

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.08.2012 11:24
von Fritze (gelöscht)
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Na gut,daß ich an der Grenze etwas mehr als 750,- bekam,denn sonst hätte ich mir meinen aufwendigen Lebensstil nicht leisten können.Vor allem wusste ich woher ich mein Geld bekam.
Die armen Jungs ,welche in Stintenburg geschliffen wurden,taten uns immer n bisschen leid,wenn sie mal wieder im Laufschritt ihr Objekt verlassen durften.
Nebenbei,wars es nicht ungefährlich mal n Blick über die alte Einfassungsmauer zu werfen.Da sind sogar altgediente Angehörige der GT hops genommen worden.


hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.11.2012 00:56
von Heiko (gelöscht)
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Zitat von andy im Beitrag #31
[quote=Feliks D.|p187235]Welcher HIM ist nebensächlich weil für alle die selbe RL galt und sie vom Wesen her gleich waren. Alfred ist ja nun schon mit dem wichtigsten Punkt aufgeschlagen. Möchte mal wissen wie man so ganz ohne es zu merken sein Gehalt beziehen kann?





Warum es so war kann ich auch nicht sagen - es war aber, offensichtlich bei Niclas und mir so.
Die Ausbildung in Stintenburg vermittelte allen Lehrgangsteilnehmern nicht unbedingt das Gefühl, dass sie sich in einer normalen GT-Diensteinheit befanden. Neben der Körperertüchtigung (Sport frei) gab es ja auch - zumindest in meiner Zeit (Sommerlehrgang 81) - auch den theoretischen Teil:
hier wurden die Regeln der Konspiration vermittelt und durch die Kursanten gepauckt, es wurden Grundlagen der gedeckten Fotografie, der Observation, des B-Stellen-Baus, der gedeckten Ermittlung in Zivil uvm. erlernt und in der Praxis erprobt.

Meine "Anwerbung" für diesen Lehrgang erfolgte während meiner Uffz-Ausbildung in Perleberg. Irgendwann hat mich der Spiess der Kompanie dazu befohlen, einen bestimmten Raum im Stab aufzusuchen und ich bin da hin getrottet. Die dort angetroffenen zwei Offiziere in GT-Uniform fragten mich, ob ich an einer speziellen Ausbildung teilnehmen wolle und ich fragte damals nur, ob ich dort Sport machen müsse. Die Antwort war eher lächerlich im Vergleich mit dem, was ich dann dort erlebte. Das war im Vorfeld von Stintenburg alles. Als unser LKW Ende April 81 dann dort ankam wurde uns eröffnet, dass man uns an unsere physische Leistungsgrenze führen wolle und das haben sie dann auch getan. (Sport frei).

Dass wir plötzlich im Hintergrund als HIM des MfS geführt wurden hat zumindest mir niemand gesagt - im Gegenteil: diese Ausbildungseinheit hatte sogar einen eigenen Abwehr-Offizier, der sich auch als solcher vorstellte. Meine eigentliche Werbung und Verpflichtung erfolgte erst nach dem Lehrgang in einem KO in Berlin-Müggelheim. Vorher war von MfS nie die Rede - wir konnten uns allerding bei den Ausbildungsinhalten den Part an drei Fingern abzählen - es war eben nur nicht offiziell. Ich kann mich an einen Nachtalarm mit zivilen Beobachtern erinnern, unter denen ich dann nach Ausbildungsende meinen Führungsoffizier ausmachte - spätestens da war mir klar, wer der Träger der Schule war.

Wir wurden während der Ausbildung in S. durchaus schon als HIM geführt und meiner Erinnerung nach erhielten wir den normalen Uffz.-Sold von ca. 600,- - wer uns das Geld überwiesen hat, hat zumindest mich damals nicht interessiert..
Nach Abschluss der Ausbildung landete ich bei AERO, erst in Spree (Berlin-Müggelheim) und später in Kablow bei Königs Wusterhausen. In Spree reiste ich direkt nach Ausbildungsende (konspirativ mitten in der Nacht) an und dort erfolgte dann auch die schriftliche Verpflichtung als HIM und somit der erste offizielle Kontakt zum MfS. Meiner Erinnerung nach gab es ab diesem Tag dann auch mehr Geld (750,kann

kann alles was stintenburg betrifft hier nachvollziehen.ausser das vorher drüber geredet wurde.aber was du danach gemacht hast ist vollkommen unklar .das ist ne räuberpistole.da du hier ja fast nur über geld redest kenne ich wohl deine motivation zur damaligen zeit.ganz klar nach abschluss dieser ausbildung biste nicht in die wirtschaft gekommen und wurdest nicht angeworben da du bereits mitarbeiter mfs HA 1 warst..


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#34

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.11.2012 01:05
von Heiko (gelöscht)
avatar

Zitat von Historiker84 im Beitrag #30
Hier geht es um den Status eines HIME. Dienstrechtlich etc. wurden die Kursanten in Stintenburg und die Kräfte der Einsatzkompanie, wie HIME's behandelt, bezahlt. Ein Teil des Lehrganges wurde zur Einsatzkompanie nach Schulzendorf versetzt. Ein anderer Teil u.a. nach Treptow in die Sicherungskompanie der HA I. Die Sicherungskompanie der HA I wurde im Struktur- und Stellenplan geführt. Die UaZ rechtlich wie die SaZ bzw. UaZ beim Wachregiment. Bei der Einsatzkompanie wurde nur das Führungspersonal im Struktur- und Stellenplan der HA I geführt. Diese HIME- Struktur war auch einer der Gründe, warum die Einsatzkompanie aufgelöst wurde.
Die ZAIG hatte bei den Kontrollen z.B. bemängelt, dass ausgebildete Uffz.(Perleberg und Stintenburg) als Heizer, Wachleute usw. tätig waren. Dafür sollte in Zukunft eine halbjährige Ausbildung reichen.
Nur die Kräfte, die tatsächlich operativ zum Einsatz kamen, wurden gesondert als IM angeworben !
Historiker84



Ich bekomme da etwas kopfschmerzen was du schreibst.ich selber war in treptow nach der "insel".ok vieleicht hat es sich mit den jahren verändert.ich rede von 84 und dort sind alle meine kameraden aus stintenburg nach treptow gekommen.es gab erst dort ne aufteilung 3jährige und 10jährige.die dreijährigen haben die alarmverfolgung u-bahn und kanalisation gemacht.die 10ender unterroffiezier vom dienst und aufklärung an der grenze bis zur versetzung in grenzeinheiten in die verwaltung 2000


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#35

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.11.2012 22:28
von Fritze (gelöscht)
avatar

Frage mich immer wieder was die Jungs unbedingt in Stintenburg sollten ? Gesehen haben wir ja ,wie sie geschliffen wurden,aber warum hat man das nicht in der Nähe von Berlin gemacht ? Zumal sie dann fast alle nach Berlin und Umgebung kamen.Damals wollte von den GT keiner was dazu sagen.War halt die Fuchsschule und dann war sie auf einmal weg.War danach auch ruhiger im Abschnitt.


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#36

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.11.2012 00:05
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat
...
Die Ausbildung in Stintenburg vermittelte allen Lehrgangsteilnehmern nicht unbedingt das Gefühl, dass sie sich in einer normalen GT-Diensteinheit befanden. Neben der Körperertüchtigung (Sport frei) gab es ja auch - zumindest in meiner Zeit (Sommerlehrgang 81) - auch den theoretischen Teil:
hier wurden die Regeln der Konspiration vermittelt und durch die Kursanten gepauckt, es wurden Grundlagen der gedeckten Fotografie, der Observation, des B-Stellen-Baus, der gedeckten Ermittlung in Zivil uvm. erlernt und in der Praxis erprobt. ....



Na in Nordhausen haben wir das 1983 auch gemacht. Die Jungs vom MfS haben mich eigentlich nur befragt wenn ich mal eine etwas fragwürdige Aktion abgelassen hatte.

Mike59


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#37

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.11.2012 10:32
von 94 | 10.792 Beiträge

Da @Heiko nun doch keine Eintagsfliege zu sein scheint, stelle ich hier nochmal meine Frage nach dem Parteidokument. Mit welcher GO-Nummer wurden die Beiträge während der Stintenburgzeit quittiert? Wie wurde das Dokument bei einer eventuellen Legendierung behandelt?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#38

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.11.2012 13:13
von andy | 1.196 Beiträge

Also für mich erübrigte sich die Frage nach der Partei-GO - ich war in Stintenburg weder Kandidat noch Mitglied der Partei und offensichtlich ging es nicht nur mir so.Wir hatten damals in unserem Lehrgang einen Fähnrich von den Landstreitkräften aus Doberlug-Kirchheim oder Umgebung, der deutlich älter war als wir (Mitte/Ende 30?). Der war Parteimitglied und ging auch einmal im Monat zur PV mit dem KC, dem Polit usw.
Während des Lehrganges spielte auch eine evtl. Kandidatur hinsichtlich der Parteimitgliedschaft meiner Erinnerung nach keine Rolle.

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
zuletzt bearbeitet 06.11.2012 13:08 | nach oben springen

#39

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.11.2012 13:53
von andy | 1.196 Beiträge

heiko@

kann alles was stintenburg betrifft hier nachvollziehen.ausser das vorher drüber geredet wurde.aber was du danach gemacht hast ist vollkommen unklar .das ist ne räuberpistole.da du hier ja fast nur über geld redest kenne ich wohl deine motivation zur damaligen zeit.ganz klar nach abschluss dieser ausbildung biste nicht in die wirtschaft gekommen und wurdest nicht angeworben da du bereits mitarbeiter mfs HA 1 warst..

Ich weiss nicht, was Du mit Deinem Beitrag letztendlich sagen willst, wegen dem Geld war zumindest ich aber nicht bei dieser Truppe.

Unser Lehrgang wurde am Ende auf W 50 geladen und nach Berlin kutschiert. An irgendeinem Autobahnrastplatz wurden wir zu zweit abgesetzt und stiegen in einen Wartburg Tourist um. Zu diesem Zeitpunkt trugen wir zwei schon Zivil und der Rest der Truppe Uniform. Zu zweit landeten wir dann in einem EFH in Müggelheim und dort erfolgte unsere Verpflichtung als HIM. Anfang 82 kamen wir dann in das Objekt nach Kablow bei KWH und von dort gingen wir einzeln zu verschiedenen, meist mehrmonatigen Einsätzen sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich. Ende Oktober wurde ich dann offiziell entlassen und kam am 3.11.83 als hauptamtlicher MA zur HA I/Aufklärung/GKM.

Nach Räuberpistole sieht das eher nicht aus.

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#40

RE: Stintenburg

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.11.2012 18:30
von Historiker84 | 49 Beiträge

Ich bekomme da etwas kopfschmerzen was du schreibst.ich selber war in treptow nach der "insel".ok vieleicht hat es sich mit den jahren verändert.ich rede von 84 und dort sind alle meine kameraden aus stintenburg nach treptow gekommen.es gab erst dort ne aufteilung 3jährige und 10jährige.die dreijährigen haben die alarmverfolgung u-bahn und kanalisation gemacht.die 10ender unterroffiezier vom dienst und aufklärung an der grenze bis zur versetzung in grenzeinheiten in die verwaltung 2000
[/quote]

Ist schon o.k. Schulzendorf wurde dann ja aufgelöst und alle oder fast alle kamen in die Sicherungskompanie. Ab diesem Zeitpunkt weiterhin
"Sicherungskompanie" der Verwaltung 2000,intern aber wurde die Sicherungskompanie zur WSE der HA I. Damit konnte der KC auch
OSL werden. Wenn ich fast alle schreibe, dann konnte eine Rückversetzung zu den GT oder eine Versetzung zu einer IME-Gruppe erfolgen.


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